DE487991C - Drosselventil, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe mit Leistungsteilung - Google Patents

Drosselventil, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe mit Leistungsteilung

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DE487991C
DE487991C DEA45796D DEA0045796D DE487991C DE 487991 C DE487991 C DE 487991C DE A45796 D DEA45796 D DE A45796D DE A0045796 D DEA0045796 D DE A0045796D DE 487991 C DE487991 C DE 487991C
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valve
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throttle valve
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DEA45796D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/4043Control of a bypass valve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Drosselventil, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe mit Leistungsteilung Ein verlustloses Anfahren von beispielsweise Lokomotiven unter Vermittlung eines Flüssigkeitsgetriebes ist dann möglich, wenn die von der Pumpe (Primärteil) geförderte Flüssigkeitsmenge von Null aus bis zu einem gewünschten Werte stetig gesteigert werden kann. Dies geschieht durch allmähliche Vergrößerung der Primärexzentrizität bei Getrieben mit sternförmig angeordneten Zylindern oder durch Veränderung der Neigung einer Leitscheibe bei um eine gemeinsame Achse parallel -zueinander angeordneten Zylindern. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß das Moment des Primärteiles im Augenblick des Anfahrens gleich Null ist und erst allmählich mit zunehmender Flüssigkeitsförderung auf größere Werte ansteigt. Bei Leistungsteilergetriebien, bei denen der Primärteil an der Entstehung der Zugkraft teilnehmen soll, bedeutet diese Art des verlustlosen Anfahrens gleichzeitig einen Verzicht auf die Mitwirkung des Primärteiles. Der Sekundärteil muß dann demnach so groß bemessen sein, daß, er allein die für die, Anfahrt notwendige Zugkraft aufzubringen vermag. Dann aber ist einer der Vorteile des Leistungsteilergetriebes, nämlich die knappere Bemessung, aufgegeben und nur noch der günstigere Wirkungsgrad übriggeblieben. Bei den hier als Beispiel gewählten Lokomotivantrieben fallen diese Erwägungen sehr stark ins Gewicht, da einmal ein möglichst großes Anzugsmoment, andererseits eine vollkommene Raumausnutzung dringend geboten ist, der Sekundärteil aber nur dann verhältnismäßig klein bemessen werden kann, wenn er nicht auf volle Anzugskraft bemessen zu werden braucht.
  • Will man das Moment auch des Primärteiles zum Anfahren ausnutzen, so muß, ein Energieverlust bei der Anfahrt in Kauf genommen werden. Es ist deshalb auch schon bekannt geworden, während des Anfahrens eine gedrosselte Verbindung zwischenDruck-und Saugraum des Getriebes herzustellen. Der Primärteil erhält dann während des Anfahrens bereits eine gewisse Exzentrizität, und die Drosselung läßt die vom Sekundärteil noch nicht verarbeitete Flüssigkeitsmenge ohne Arbeitsleistung in den Saugraum des Primärteiles zurücktreten. Eine einwandfreie Drosselung muß vor allem eine hinreichende Einstellbarkeit besitzen, so daß, einer gewünschten Änderung der Drosselung ein genügend großer Hub des Ventils entspricht. Es muß ferner auch bei größter Eröffnung des Ventils eine gewisse Drosselung vorhanden sein, andererseits bei hohen Drosselungen ein rascher und vollständiger Abschluß gewährleistet werden.
  • Diesen Bedingungen genügen die bisher bekannt gewordenen Drosselventile nicht. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, außer der Abdichtungsfläche noch eine besondere Drosselfläche vorzusehen, welche bei einigen bekannten Ausführungen von einem kegeligen Ansatzstück am Ventilkörper gebildet wird, doch ist diese nicht absichtlich so lang gehalten, daß eine ausreichende reibungserzeugende Strömungsbahn zwischen dem Ventilkörper und dem Sitz entsteht, auch ist der Ventilkörper und der Ventilsitz nicht so gestaltet, daß eine stetige Änderung der Drosselwirkung bei Änderung des Ventilhubes erzielt wird.
  • Um den Anforderungen einer einwandfreien Drosselung nachzukommen, wird daher erfindungsgemäß vorgeschlagen, entsprechend der schwach gegen die Ventilachse geneigten Kegelfläche des Ventilkörpers eine gleich oder annähernd gleich geneigte Drosselfläche des Ventilsitzes anzuordnen, in der Weise, daß die Drosselfläche ein Vielfaches der Abdichtungsfläche beträgt zu dem Zwecke, bei Änderung des Ventilhubes die Drosselwirkung stetig zu :ändern. Man erreicht durch diese Ausbildung des Ventilkörpers und des Ventilsitzes eine sehr lange reibungserzeugende Strömungsbahn und infolge des großen Ventilhubes, welcher nur eine kleine stetige Veränderung des Durchgangsquerschnittes mit sich bringt, eine äußerst feinstufige Drosselwirkung.
  • Die Zeichnung läßt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erkennen. Abb. i zeigt das Drosselventil mit Steuerungseinrichtung, Abb.2 das Drosselventil in besonderer Ausführung in vergrößertem Maßstabe.
  • Zwischen die Saugleitung s und die Druckleitung d ist das Drosselventil a in an sich bekannter Weise eingeschaltet. Die Drosselfläche k wird durch eine gegen die Ventilachse schwach geneigte Kegelfläche gebildet. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß, bei Durchtritt der vollen Pumpenfördermenge sich im Raum d ein Druck einstellt, der etwas kleiner ist als der gewünschte Arbeitsdruck. Um diesen Arbeitsdruck zu erhalten, muß also die Durchtrittsöffnung verkleinert werden. Infolge der gewählten schwachen Neigung der Drosselfläche steigt die Drosselwirkung bei abnehmender Ventileröffnung sehr langsam an. Eine Drosselwirkung an der Kreisringfläche Y tritt erst ein, wenn die Drosselung an der Kegelfläche bereits sehr hoch ist; sie nimmt dann sehr rasch zu und führt zur völligen Abdichtung.
  • Die Einstellung des Drosselventils kann von Hand erfolgen; es wird jedoch erwünscht sein, die Bedienung des Ventils nicht der Achtsamkeit und Geschicklichkeit des Maschinisten zu überlassen, und es ist deshalb auch möglich, das Drosselventil durch den an sich bekannten Servomotor selbsttätig zu steuern. Zu diesem Zweck wird an dem Ventilkörper die Ventilstangee und auf dieser der Kolbeng des Seivomotors befestigt. Der Kolben arbeitet in dem Zylinder/. Als Arbeitsmittel kann Druckluft oder Drucköl Verwendung finden, welches durch die Kanäle h und i zu- und abgeleitet wird. Die nicht dargestellte Steuerung erfolgt in bekannter Weise vermittels Steuer- und Grundschieber, die von dem Flüssigkeitsdruck, der in dem Getriebe herrscht, beeinflußt werden. Als Gegenkraft kommt eine Feder o. dgl. in Frage; soll der Flüssigkeitsdruck bzw. der Druckunterschied im Getriebe völlig gleichbleibend gehalten werden, so ist als Gegenkraft der Druck eines hinreichend groß bemessenen Druckbehälters zu wählen.
  • Bekannt ist die selbsttätige Einstellung des Ventils unter dem Ein-Ruß der auf das Ventil wirkenden Druckdifferenz und einer Gegenkraft, z. B. einer Feder. Der in der unmittelbaren Umgebung des Ventils herrschende Flüssigkeitsdruck gibt jedoch ein verfälschtes Bild der Druckverhältnisse wieder, da die Flüssigkeit entlang den Drosselventilen mit großer Geschwindigkeit und unter Wirbelbildung vorbeiströmt. Von diesen störenden Einflüssen und Fehlern ist die Einstellung des Drosselventils gemäß der Erfindung frei.
  • Abb.2 zeigt eine Anordnung eines gegen die Federwirkung verschiebbar gelagerten Ventilsitzes b, wobei zwischen dem Gehäuse und dem Ventilsitz eine Feder c eingeschaltet ist. Gegenüber den bekannten Ausführungen mit federnden Ventilsitz, durch welchen liediglichein sicherer Ventilschluß herbeigeführt werden soll, wird durch die federnd verschiebbare Lagerung des Ventilsitzes entsprechend der Erfindung die Möglichkeit geboten, das Drosselventil mit den Steuereinrichtungen des Getriebes zwangläufig zu verbinden. Diese Kupplung kann z. B. in der Weise vorgenommen werden, daß eine Veränderung der Motorexzentrizität erst möglich wird, wenn das Drosselventil völlig abgeschlossen ist. Selbstverständlich ist auch jede andere Verbindung zwischen dem Drosselventil und der Steuereinrichtung möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Drosselventil, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe mit Leistungsteilung, mit kegelförmiger Drosselfläche und getrennt hiervon angeordneter Abdichtungsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der schwach gegen die Ventilachse geneigten kegeligen Fläche des Ventilkörpers eine gleich oder annähernd gleich geneigte Drosselfläche des Ventilsitzes- entspricht, derart, daß: die Drosselfläche ein Vielfaches der Abdichtungsfläche beträgt, zum Zwecke, bei Änderung des Ventilhubes die Drosselwirkung stetig zu ,ändern. Drosselventil nach Anspruch r; dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mit den Steuerungseinrichtungen des Getriebes zwangläufig gekuppelt--und der Sitz gegenüber dem Ventilgehäuse unter Federwirkung verschiebbar angeordnet ist.
DEA45796D 1925-08-29 1925-08-29 Drosselventil, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe mit Leistungsteilung Expired DE487991C (de)

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DE (1) DE487991C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2606569A (en) * 1945-04-09 1952-08-12 Saval Division Of The William Fluid valve

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2606569A (en) * 1945-04-09 1952-08-12 Saval Division Of The William Fluid valve

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