DE697567C - eines Hochfrequenzgeraetes - Google Patents

eines Hochfrequenzgeraetes

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DE697567C
DE697567C DE1938T0050113 DET0050113D DE697567C DE 697567 C DE697567 C DE 697567C DE 1938T0050113 DE1938T0050113 DE 1938T0050113 DE T0050113 D DET0050113 D DE T0050113D DE 697567 C DE697567 C DE 697567C
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DE
Germany
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contact
switch
motor
relay device
contact surface
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938T0050113
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Hirsch
Werner Mahnken
Dr Otto Tuexen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/44Hinged-leaf gates
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/14Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by auxiliary power
    • H03J5/146Settings desired by a switch controlled together with the tuning member and which stops the control as soon as a desired position is reached

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernsteuerung oder ®ruckknopfsteuerung eines Reglers, insbesondere des Abstimmittels eines 1-lochfrequenzgerätes Es sind bereits Einrichtungen zur Fernsteuerung oder Druckknopfsteuerung des Abstimmittels eines Empfängers auf .eine oder mehrere vorbestimmte Stellungen bekannt. Bei diesen bekannten Anordnungen ist ein der vorbestimmten Stellung zugeordneter Schalter mit einem Schleifkontakt, der auf einer aus zwei Teilen für Rechts- und.Linkslauf bestehenden Kontaktfläche schleift, und mit der Wicklung des mit defti Abstimmittel und mit dem Schleifkontakt oder der Kontakt#Häche gekuppelten Elektromotors und einer Stromquelle in Reihegeschaltet.
  • Das Prinzip einer derartigen bekannten Anordnung ist in Abb. z dargestellt. Die Kontaktfläche besteht aus den beiden miteinanderfest verbundenen, aber mit einer Unterbrechungsstelle versehenen Teilflächen'F1 u,nd F2, auf denen der Schleifkontakt I( schleift. In Reihe mit dem Schleifkontakt liegt der an der Steuerstelle - befindliche Schalter S und eine Gleichspannungsquell.e Q. Der freie Pol der Spannungsquelle ist über die Wicklung W1 eines Motors mit der Kontaktfläche F-" und über die Wicklung W2 des gleichen Motors mit der Kontaktfläche F2 verbunden. Die Wicklungen sind so innerhalb des Motors angeordnet, daß bei Stromdurchgang durch die eine Wicklung der Motor in Richtung rechtsherum, bei Stromdurchgang durch die andere Wicklung linksherum läuft. Der Motor ist mit der einzustellenden Vorrichtung, also z. B. dem Drehkondensator des fernzusteuernden Empfängers, sowie mit der zweiteiligen Kon= taktfläche ;gekuppelt. Bei Schließung c@es Schalters S bewegt sich die Unterbrechungs= stelle der Kontaktfläche in Richtung auf deh, festen Schleifkontakt f(. Nach Erreichen der Unterbrechungsstelle ist der Stromkreis unterbrochen, und Motor und Drehkondensator bleiben stehen. Die beiden Flächen sind bei einer bekannten Anordnung als Halbringe ausgebildet, die auf einer drehbaren Trommel angeordnet sind.
  • Die Ausführung der Unterbrechungsstelle bei der bekannten Anordnung geht im einzelnen aus Abb. a hervor, die die Anordnung im eingelaufenen Zustand zeigt, bei dem sich der Kontakt I( an der Unterbrechungsstelle befindet. Die Enden der beiden Kontaktflächen F1 und F2 werden durch ein IsolierstückJ zusammengehalten, das auch die Unterbrechungsstelle selbst ausfüllt. Die wirksame Breite des Schleifkontaktes ist bei dieser Anordnung wesentlich kleiner :als die Breite der Unterbrechungsstelle, wodurch die Genauigkeit der Einstellung begrenzt ist. Die Breite des Bereiches der möglichen Stellungen, in denen der Motor stromlos ist und die Anordnung in Ruhe bleiben kann, ist gleich der Differenz der Breite der Unterbrechungsstelle und derwirksamen Breite des Schleifkontaktes. Es ist hierbei nicht möglich, die Breite des Kontaktes nur um einen verschwindend kleinen Teil kleiner zu machen als die Breite der Unterbrechung, da dann, abgesehen von fabrikatorischen Ungenauigkeiten, durch die Schwungmasse der ganzen Einrichtung der Kontakt nach dem Verlassen der Fläche F1 noch weiter laufen würde, bis er die Fläche F2 berührt, wodurch er wieder in. umgekehrter Richtung bewegt werden würde und ein ständiges Pendeln einträte.
  • Gemäß der Erfindung sind zur Erhöhung der Genauigkeit der Einstellung der Schleifkontakt und die Unterbrechungsstelle zwischen den beiden Teilen der Kontaktfläche so ausgebildet, daß der Schleifkontakt praktisch nur beim Erreichen der erwünschten Stellung mit beiden Hälften der Kontaktfläche in leitender Berührung steht. Gleichzeitig ist eine Relaisvorrichtung oder ein Zeitschalter angeordnet, welche bzw. welcher beim Erreichen der erwünschten Stellung oder kurz danach den Strom zwangsläufig unterbricht. Dabei soll die Kontaktfläche an der Unterbrechungsstelle eine Vertiefung aufweisen und die Spitze des Schleifkontaktes derart abgerundet sein, daß praktisch nur in einer einzigen Stellung der Kontaktfläche zum Schleifkontakt dieser mit beiden Hälften der Kontaktfläche in leitender Verbindung steht.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, ``.daß. die Endstellung, bei der der "Motor in LZühe kommt, wesentlich schärfer bestimmt :ist als bei der bekannten Anordnung, so daß eine sehr genaue Einstellung möglich ist. Im Augenblick der erreichten Einstellung wird allerdings der Stromquelle ein sehr starker Strom entnommen, der aber durch die RelaisvorrIchtung oder den Zeitschalter bald unterbrochen. wird, so da-ß kein dauernder schädlicher Kurzschlußstrom .entstehen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen Abb.3 und 4. Der Unterschied der Schaltung gemäß Abb.3 gegenüber der nach Abb. z liegt darin, daß zwischen der Spannungsquiell:e Q und dem Verbindungspunkt der beiden. Motorwicklungen W1 und W2 ein Relais angeordnet ist. Dieses wirkt auf den Schalter S in einem solchen Sinne, daß es den geschlossenen Schalter Söffnet, sobald der durch die Relaiswicklung fließende Strom den während der Einstellung vorhandenen Wert wesentlich überschreitet. Bei vollendeter Einstellung steht, wie Abb. ¢ zeigt, der Kontakt 1( mit beiden Kontaktflächen F1 und F2 in Berührung. Durch die Formung der Unterbrechungsstelle wird erreicht, daß eine Kontaktgabe mit beiden Flächen nur in einer ganz bestimmten Stellung möglich ist. In dieser Stellung fi;eßen durch beide Wicklungen W1 und W2 des Motors Ströme, so daß das resultierende Drehmoment auf den Motor gleich Null wird und dieser stehenbleibt. Diese Ströme werden schnell stark anwachsen, da bei stillstehendem Motor die elektromotorische Gegenkraft fortfällt. Die Summe der beiden Ströme fließt durch die Relaiswicklung R, welche den Schalter S öffnet und damit den Stromkreis unterbricht. Gegebenenfalls kann zur Begrenzung der Kurzschlußströme ein geeignet bemessener Widerstand R1, der in Abb. 3 gestrichelt gezeichnet ist, in Reihe mit der Relaiswicklung geschaltet werden.
  • Der Einstellvorgang dürfte in Wirklichkeit pendelnd erfolgen, da der Kontakt zunächst über die Unterbrechungsstelle etwas hinauslaufen wird, worauf eine Steuerung in umgekehrter Richtung erfolgt. Es muß sich aber auf alle Fälle die in Abb. 4 dargestellte Endstellung ergeben.
  • Es ist auch möglich, statt eines Motors mit zwei Wicklungen für den Rechts- und Linkslauf einen Motor mit nur einer Wicklung vorzusehen, vorausgesetzt, daß dieser durch Umpolen der angelegten Spannung in seiner Drehrichtung umgekehrt werden kann. .Ein derartiges Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 5. Bei dieser Schaltung liegt der Schleifkontakt l( in Reihe mit dem Schalter S, dem Motor ,W und dem Verbindungspunkt zweier gleichsinnig hintereinandergeschalteter Spannungsquellen Q1 und Q2. Der freie Pol der Spannungsquelle Q1 ist in Reihe mit dem Schalter S', einem Be grenzungswiderstand Rx' und .der Wicklung des Relais R an die Kontaktfläche Fi gelegt, der- freie Pol der Spannungsquelle Q2 über den Begrenzungswiderstand R2 an die Kontaktfläche F2. Die beiden Kontaktflächen sind hier als Halbringe ausgebildet und auf :einer Walze angeordnet, die mit der Welle des Motors M und dem Drehkondensator C gekoppelt ist. Bei Betätigung des Schalters S soll zwangsläufig auch der Schalter S' eingeschaltet werden, worauf der Verstellvorg lang einsetzt und die Unterbrechungsstelle sich in Richtung auf den Schleifkontakt I( bewegt. Sobald der Schleifkontakt mit den beiden Flächen Kontakt ,gibt, ist der Motor stromlos. Es fließt aber nun ein Kurzschlußstrom über die beiden Flächen, die Relaiswicklung R, die Widerstände .R1 und R2, den geschlossenen Schalter S' und die beiden in Reihe ges-chaltete4 Spannungsquellen Q1 und Q2. Dieser Kurzschlußstrom, der wesentlich größer als der Strom während der Einstellung - ist, öffnet gleichzeitig den Kontakt S sowie den Kontakt S', so daß kein dauernder Kurzschlußstrom fließen kann. An Stelle der Ohmschen Widerstände R1 und R2 können bei Wechselstrombetrieb zur Vermeidung eines Leistungsverlustes auch Drosseln eingeschaltet werden. -Es ist auch möglich, zwischen Q2 und R2 einen weiteren Schalter S" vorzusehen, der mit dem Schalter S' fest :gekuppelt ist. In diesem Falle braucht die Relaisvorrichtung ,nur :auf die Schalter S' und S" zu wirken, und der Schalter S kann bei erreichter Einstelhmg eingeschaltet hteiben.
  • Um ein weicheres Einpendeln des Kontaktes in seine Endlage zu erreichen, können die Kontaktflächen so ausgebildet werden, daß die der Unterbrechungsstelle näher gelegenen Teile der Kontaktflächen mit den. weiter entfernt liegenden teilen über derartige Widerstände verbunden sind, daß die Verstellbewegung des Motors bei Annäherung des Schleifkontaktes an die Unterbrechungsstelle verlangsamt :wird. Eine derartige Ausführung zeigt Abb. 6. Als Kontaktflächen sind zwei über Trommehi T1 und T2 laufende und durch Isolierstücke zu einem endlosen Band verbundene Metallbänder F1 und F2 vorgesehen. In der Nähe der Unterbrechungsstelle sind zwei kurze Teile Fj' und F2 von den Kontaktflächen F1 und F2 getrennt und mit diesen lediglich über Streifen B1 und B2 aus Widerstandsmaterial verbunden. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind an Stelle eines einzigen Schleifkontaktes sechs Kontakte vorgesehen, die in Reihe mit je einemwahlweise betätigbaren Schalter- S1 bis SG liegen. Nähert sich die Unterbrechungsstelle dem ,gerade durch Schließung des zugehörigen Schalters ausgewählten Schleifkontakt, so wird bei Erreichen der Fläche F:t' oder F2 dex durch die Motorwicklung fließende Strom geringer und der Motor verlangsamt, so daß ein weiches Einpendeln in die Ruhelage gewährleistet ist. Natürlich können an Stelle von zwei Geschwindigkeitsstufen auch mehrere vorgesehen werden. Gegebenenfalls können .auch die Flächen F1 und F2, zumindest in der Nähe der Unterbrechungsstelle, aus Widerstandsmaterial bestehen, so daß eine kontinuierliche Verringerung -der Verstellbewegung in der Nähe der gewünschten Eiulstellung erfolgt.
  • Die Relaisvorrichtung R muß im vorliegenden Falle so wirken, daß sie jeden einzelnen der Schalter S, bis S6 bei Überstrom öffnen kann. Zweckmäßigerweise werden die Schalter S1 bis S6 durch Druckknöpfe betätigt, die miteinander durch eine an sich bekannte Verriegelungsleiste dermaßen gekuppelt sind, daß bei Eindrücken eines Druckknopfes der bisher :eingedrückt gewesene zurückspringt. Die Relaisvorrichtung kann dann derart auf die Verrie;gelungsleiste wirken, däß. sämtliche Druckknöpfe entriegelt werden.
  • An die Stelle einer- besonderen Relaisvorrichtung kann unter Umständen der Motor selbst treten. Ein Ausführungsbieisp;iel für eine derartige Relaiseinrichtung zeigt Abb-.7 bei einem Rundfunkempfänger mit Druckknopfsteuerung. Die Anordnung -der -Kontaktflächen und der Schleifkontakte kann z. B. nach Abb. 6 erfolgen. Der Schalter S1 wird durch den Stift T1 des Druckknopfes Di sowie durch die an der Isolierplatte P befestigte Fahne H1 dargestellt. Der Stift wird durch die Metallplatte .B geführt und drückt mit seiner Spitze beim Eindrücken des Druckknopfes durch eine Aussparung der Platte P auf die Kontaktfahne H1. Dadurch wird der Motor M eingeschaltet, dessen Rotor in einer bestimmten Richtung umzulaufen beginnt. Da der Stator des Motors schwenkbar gelagert ist, versucht @er sich in der :entgegengesetzten Richtung zu drehen und zieht dadurch über eine Schnur N die Platte P gegen die Kraft einer Feder F derart . nach links, daß der Druckknopf Di1 in seiner eingedrückten Lage festgehalten wird. Dadurch ist auch die Drehbe-,vegung des Stators begrenzt. Der Rotor des Motors betätigt über ein Seilge-, triebe die Scheibe E, deren Welle unmittelbar mit der Achse des (nicht gezeichneten), Drehkondensators gekuppelt ist. Der Drehknopf G erlaubt wahlweise eine Verstellung von Hand. Der ZeigerZ wird parallel zu sich selbst vor der Empfängerskala verschoben.
  • Sobald bei Motorabstimmung die Endstellung erreicht ist und der Rotor stehentleibt, hört auch das Drehmoment auf den Stator auf, und die Verriegelungsplatte P wird durch die Feder F in ihre Ruhelage zurückgezogen, in der der Drehknopf D@1 entriegelt wird und seinerseits in die Ruhelage zurückspringt. Dieselbe Platte kann auch zur Verriegelung weiterer Druckknöpfe dienen, die anderen einzustellenden Sendern entsprechen und von denen nur noch einer, Di2, in der Zeichnung dargestellt ist. Ferner kann in Reihe mit der Spannungsquelle und der Motorwicklung eine Sicherung vorgesehen werden, die gegebenenfalls bei einem Versagen der Entriegelungsvorrichtung einen dauernden Kürzschlußstrorn durch die Motorwicklungen und damit ein Durchbrennen dieser Wicklungen verhindert.
  • Bei den bisherigen Ausführungsformen der Erfindung -wurde nur .eine einzige zweiteilige Kontaktfläche vorgesehen. Es ist aber auch möglich, für jede einzelne der vorbestimmten Stellungen eine besondere zweiteilige Kontaktfläche vorzusehen. Man hat dabei den Vorteil, daß man eine beliebige Nachstellung der gewünschten Stellung auf einer einzigen zweiteiligen Kontaktfläche vornehmen, d. h. den Kontakt gegenüber der Kontaktfläche beliebig verschieben kann, ohne auf die den anderen vorbestimmten Stellungen entsprechende Kontaktflächen Rücksicht nehmen zu müssen. Ein derartiges Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. g an einer Fernsteuereinrichtung für einen Luftbordsender. Bei dieser sind wiederum eine Spannungsquelle Q, ein Motor NI mit zwei Wicklungen 4V1 und 1V2 für Rechts- und Linkslauf, ferner zwei Stöpselkontakte S-, S2, fünf zweiteilige Kontaktflächen F1, Fj', F2, F2 sowie zwei gegenüber den Kontaktflächen bewegliche Schleifkontakte I(1, I(2 vorgesehen. Die Welle des Motors M ist mit .einer Zahnstange gekuppelt, die ihrerseits die Welle C des Drehkondensators und andererseits zwei SpindelnHl, H2 antreibt, von denen jede den zugehörigen Schleifkontakt gegenüber den feststehenden Kontaktflächen axial verschiebt.
  • Der Motor kann ein Universalmotor mit Hauptstromcharakteristik oder auch ein Gleichstromnebenschlußmotor sein, wobei W1 und 4V2 zwei einander entgegenwirkende Feldwicklungen des Motors sind.
  • Die Schaltung .entspricht im wesentlichen der Schaltung nach Abb.3 mit der Ausna.hine, daß mehrere zweiteilige Kontaktflächen einander parallel ,geschaltet sind und entsprechend viele Reihenschaltungen von Schlififkontakten und Stöpselschalternebenfalls einander parallel geschaltet sind. In der gemeinsamen Rückleitung zur Sparmungsquelle liegt ein Zeitschalter S, der so ausgebildet ist, daß er bei Betätigung eines der Stöpselschalter S-, S2 ,geschlossen wird und darauf nach einer wohlbestimmten Zeit, die auf jeden Fall hinreicht, um die Einstellung auf den g-,wünschten Wert vorzunehmen, sich wieder selbsttätig öffnet. Die Wicklungen müssen so bemessen werden oder es müssen zusätzliche Widerstände (Ohmsche Widerstände oder Drosseln) in die Leitung eingeschaltet -werden, daß die kurze Zeit fließenden Kurzschlußströme keinen Schaden anrichten können. Natürlich kann auch hier an Stelle des Zeitschalters eine sofort beim Erreichen der gewünschten Stellung wirkende Relaisvorrichtung vorgesehen werden.
  • Die nveiteiligen Kontaktflächen stehen zwar während des Fernsteuervorganges fest, da sich dann der Kontakt bewegt; sie können aber wahlweise von Hand in ihrer Längsrichtung verschoben werden, so daß man eine andere Stellung durch den zugehörigen, an der Steuerstelle befindlichen Schalter einstellbar machen kann. Diese Verschiebung der Kontaktflächen kann durch Spindeln L-, L2 bewirkt werden, welche durch Drehknöpfe 1Y11, M' in Drehung versetzt werden. Die Drehknöpfe können vor je einer besonderen Skala angeordnet sein.
  • An Stelle von zweien können natürlich beliebig viele zweiteilige Kontaktflächen mit je einem Schleifkontakt und einem zugehörigen Stöpselschalter_vorgesehen sein.
  • Die gesamte Anordnung befindet sich unmittelbar an dem fernzusteuernden Sender mit Ausnahme der Stöpselkontakte und des Zeitschalters S. Zu den Stöpselkontakten führen entsprechend viele Paare von Zuleitungen. Von diesen können natürlich die Rückleitungen zu einer einzigen Rückleitung vereinigt werden.
  • Gegebenenfalls kann an Stelle eines Zeitschalters oder einer Relaisvorrichtung auch ein am Bedienungsort befindlicher, von Hand zu betätigender und dadurch den Stromkreis unterbrechender Schalter vorgesehen werden. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Beendigung der Einstellung durch ein Lichtsignal o. dgl. angezeigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernsteuerung oder D-ruckknopfsteuerung eines Reglers, insbesondere des Abstimmittels eines Hochfrequenzb rätes, auf eine vorbestimmte Stellung oder mehrere derartige Stellungen mittels eines Elektromotors und eines Schleifkontaktes, der auf einer aus je einem Teil für Rechts- und Linkslauf bestehenden Kontaktfläche schleift, dadurch :gek ennzeichrnet, daß der Schleifkontakt und die Unterbrechungsstelle zwischen den beiden Teilen der Kontaktfläche, insbesondere durch Abrundung der Spitze des Schleifkontaktes und Vertiefung der Unterbrechungsstelle, derart ausgebildet sind, daß der Schleifkontakt praktisch nur beim Erreichen der erwünschten Stellung mit beiden Teilen der Kontaktfläche, in leitender Berührung steht, und daß, eine Relaisvorrichtung oder ein Zeitschalter angeordnet ist, welche bzw. welcher beize Erreichen der .gewünschten Stellung oder kurz danach den' Strom zwangsläufig unterbricht. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisvorrichtung mit dem in Reihe mit ,einem Schleifkontakt, der Kontaktfläche, der Motorwicklung und der Stromquelle liegenden Schalter derart gekuppelt ist, daß sie beim Ansprechen den Schalter öffnet. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Relaisvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie nur dann anspricht, wenn der Strom seinen während des Einstellvorganges vorhandenen Wert wesentlich übersteigt. ¢. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung mit zwei hintereinandergeschalteten Spannungsquellen, deren Verbindungspunkt über die einzige Motorwicklung und den Schalter mit !dem Schleifkontakt verbanden ist und deren freie Pole mit je einer Hälfte der Kontaktflächen verbunden sind, mindestens ein weiterer Schalter angeordnet ist, der in der Verbindungsleitung einer der Hälften der Kontaktflächen mit dem freien Poleiner der Spannungsquellen liegt und der bei Einschalten des ersten Schalters ebenfalls zwangsläufig eingeschaltet und durch die Relaisvorrichtung oder den Zeitschalter selbsttätig abgeschaltet wird. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Relaisvorrichtung der innerhalb eines bestimmten Drehwinkels drehbar gelagerte Stator des Motors dient, der beim Stillstand des Motors einen den Stromkreis unterbrechenden Schalter betätigt. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren durch Druckknöpfe"wahlweise betätigbaren Schaltern die Relaisvorrichtung in der Weise mit der Verriegelungsvorrichtung für die Drucklmöpfe verbunden ist, daß die Relaisvorrichtung beim Ansprechen die D@ruckknäpfe entriegelt. 7.. Einrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch ;gekennzeichnet, daß die der Unterbrechungsstelle näher gelegenen Teile der Kontaktfläche mit den weiter entfernt liegenden Teilen der Kontaktfläche über derart bemessene Widerstände verbunden bzw. selbst aus Widerstandswerkstoff hergestellt sind, daß die Verstellbewegung des Motors bei Annäherung an die gewünschte Einstellung verlangsamt wird.
DE1938T0050113 1938-03-11 1938-03-11 eines Hochfrequenzgeraetes Expired DE697567C (de)

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FR851321D FR851321A (fr) 1938-03-11 1939-03-08 Perfectionnements aux dispositifs de commande à distance, ou de commande par bouton-poussoir d'un organe de réglage, en particulier de l'organe d'accord d'un appareil à haute fréquence

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DE1938T0050113 DE697567C (de) 1938-03-11 1938-03-11 eines Hochfrequenzgeraetes

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Publication Number Publication Date
DE697567C true DE697567C (de) 1940-10-17

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ID=7563321

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DE1938T0050113 Expired DE697567C (de) 1938-03-11 1938-03-11 eines Hochfrequenzgeraetes

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DE (1) DE697567C (de)
FR (1) FR851321A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889317C (de) * 1950-10-24 1953-09-10 Deutsche Bundesbahn Elektrische Servosteuervorrichtung (Schalthilfe)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889317C (de) * 1950-10-24 1953-09-10 Deutsche Bundesbahn Elektrische Servosteuervorrichtung (Schalthilfe)

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FR851321A (fr) 1940-01-06

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