DE697474C - Einrichtung zur Regelung der Rueckkopplung und des UEbertragungsmasses eines Hochfrequenzverstaerkers - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Rueckkopplung und des UEbertragungsmasses eines Hochfrequenzverstaerkers

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DE697474C
DE697474C DE1929A0057854 DEA0057854D DE697474C DE 697474 C DE697474 C DE 697474C DE 1929A0057854 DE1929A0057854 DE 1929A0057854 DE A0057854 D DEA0057854 D DE A0057854D DE 697474 C DE697474 C DE 697474C
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DE
Germany
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feedback
rotor
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regulating
tube
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Expired
Application number
DE1929A0057854
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English (en)
Inventor
Manfred Baron Von Ardenne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MANFRED BARON VON ARDENNE
Loewe Opta GmbH
Original Assignee
MANFRED BARON VON ARDENNE
Loewe Opta GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung der Rückkopplung und des übertragungsmaßes eines Hochfrequenzverstärkers Es ist bekannt, bei Empfangsgeräten die Lautstärke diqrch Änderung der Rückkopplung zu regeln. Bei diesen bekannten Verfahren. jedoch läßt sich bei Benutzung eines einzigen Regulierelementes 'nicht die Lautstärke regeln, ohne daß dabei gleichzeitig die Rückkopplung beeinflußt wird. Es sind Anordnungen bekanntgeworden, bei denen gleichzeitig mit der Änderung der Rückkopplung ein weiteres Schaltelement geändert wird, welches die Lautstärke regelt. Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß bei Lautstärken, die an und für sich noch keine Rückkopplung erforderlich mühen, hier schon eine Rückkopplung benutzt werden muß, um :die _ durch das Zusatzglied hervorgerufene Dämpfung zum Teil zu kompensieren. Es ist also nicht möglich, den Empfänger ohne Anwendung der Rückkopplung auf die größte Lautstärke zu bringen, ein Umstand, der häufig -zu Verzerruir gen führt, die an sich vermieden werden könnten.
  • Es ist ferner eine Schaltungsanordnung zur Regelung des' Verstärkungsgrades bekanntgewör -en, bei der ein Differentialkondensator in' Verbindung mit Potentiometerwiderständen zwischen Anode -und Gitter derselben oder zweier aufeinanderfolgender Röhren die-Rückkopplungsbedingungeri und damit die Verstärkung beeinflußt. Diese bekannte -Anordnung enthält zur' Regelung also jauch einen Differ@entialkondensator; der jedoch- infolge seiner andersartigen Schaltungsverbindung Nachteile =mit sieh bringt; die durch erhöhte -Stgrmöglichheit bedingt sind. -_ Die vorliegende Erfindung gibt--demgegenüber' eine besonders-' vorteilhafte -Einrichtung zur Regelung der Rückkopplung und des Übertragungsmaßes eines Hochfrequenzverstärkers an, wobei bei Benutzung eines einzigen Regulierelementes, das auch der Regelung der Rückkopplung dient, -die Lautstärke. in weiten Grenzen bei ausgeschalteter Rückkopplung kontinuierlich- beeinflußt - werden kann. Erfindungsgemäß wird zur Regelung ein veränderlicher- Diferentialköndensator_ vorgesehen,' dessen - :eine Teilkapazität -zur Regelung der -Rückkopplung- dient und- dessen ,andere Teilkapazität zur Regelung - des Übertragungsmaßes parallel- zum Kopplungs= ghed im Anodenkreis der Hochfr@eqüenzröhre liegt,-und- ferner ist dieser Differentialkordensator so- rausgebildet, @daß - sowohl die Rückkopplung als ,auch die Lautstärke koxttinuierlich beein$ußt werden kann; und daß auch ohne Benutzung der Rückkopplung eine Regulierung der Lautstärke möglich ist. Dementsprechend wird bei der erfindungsgemaßeü" Einrichtung der Rotor des DifferentialkondeTXBators mit der Anode einer Hochfrequenzröhre und der eine von den beiden Statoreri des Differentialkondensators mit der Kathode derselben Röhre; der andere mit dem Gitter der vorhergehenden Röhre verbunden.- Es sind hierbei zwei Grenzstellungen des Rotors möglich. Befindet per sich ganz im Feld des Stators, der mit der Gitterleitung verbunden ist, so ist den Wechsielspannungen; die an dier Anode und damit auch gleichzeitig am Rotor .auftreten, ein Weg gegeben, an das Eingangsgitter der ersten Höchfrequenzverstärkerstufe zu gelangen. Da dieser Hochfrequenzverstärker zweistufig sein soll, so ist die richtige. Phase zur Rückkopplung vorhanden. Durch konstruktive Maßnahmen muß dafür gesorgt werden, daß die Kapazität zwischen dem Stator, der zum Eingangsgitter führt, und dem Rotor in der Maximalstellung nur wenige Zentimeter, beispielsweise 3 bis 5 cm, beträgt. Dreht man nun den Rotor aus dieser ersten Grenzstellung heraus, so wird man die Rückkopplung kontinuierlich schwächen, bis der Rotor gänzlich aus dem Statorfeld herausgedreht ist. Der Differentialkondensator ist so beschaffen, daß nach völligem Herausdrehen aus dem ersten Statorfeld der Rotor noch ,nicht in das Feld des zweiten ' Stators, der mit Erde bzw. mit der allgemeinen Minusleitung verbunden ist, gelangt ist. Das soll erst jetzt beim weiteren Driehen erfolgen. Dadurch wirrt zu dem Anodenwiderstand eine Parallelkapazität geschaltet, die einen Hochfrequenznebenschluß darstellt und in der Grenzstellung einige io cm, beispielsweise 8o cm, betragen mag. Je mehr man clen Rotor in das zweite Statorfeld hereindreht, um so größer wird die Kapazität bis zu dem genannten Grenzwert und um so weniger Hochfrequenzenergie gelangt an das Gitter des nächstem. Hochfrequenzverstärk:ers. Das bedeutet aber, daß die Lautstärke kontinuierlich herabgesetzt wird. Es ist also durch die beschriebene Maßnahme möglich, vorerst ohne Benutzung der Rückkopplung die Lautstärke in weiten Grenzen zu regeln, dann aber mit Einschluß der Rückkopplung diese Grenze noch weiter zu verschieben. Es ist weiter zu bemerken, daß die verwendete Rückkopplung als zusätzliche Leistungssteigerung bei bereits voll verstär= kendiem Hocnfrequenzverstärkeraggregat gedacht ist.
  • In dien Abbildungen sind beispielsweise; Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. In Abb. i sind drei Verstärkereinheiten angedeutet und mit den Zahlen i, ä und 3 bezeichnet. Davon sind i -und 2 Hochfrequenzverstärkeraggregate mit je-zwei Stufen. Hier können mit bestem Er-#-falg Hocnfrequenzzweifachröhren verwendet :3v@erden, doch ist die erfindungsgemäße Anordnung nicht .allein auf Mehrfachröhren beschränkt, sofern es gelingt, auch mit Einfachröhren zu einem so kapazitätsarmen Aufbau zu kommen, daß Schwingungsfreiheit und hoher Verstärkungsgrad wie bei den Mehrfachröhren erzielt werden. 3 ist eine Dreifachuiederfrequenzröhre, deren erstes System die Gleichrichtung besorgt. q, ist ein abstimmbarer Eingangskreis mit einer Selbstinduktion 5 und einem variablen Kondensator 6. 7 ist der zur Regelung benutzte Differentialkondensator mit dem Rotor 8 und dem mit dem Eingangsgitter verbundenen Stator 9 und dem mit Erde bzw. der allgemeinen Minusleitung verbundenen Stator i o. i I ist der Anodenwiderstand des letzten Systems des ersten Hochfreqüenzverstärkeraggregats. 12 ist der Kopplungskondensator zum Eingangsgitter des zweiten Höchfrequenzverstärkeraggregates und 13 dessen Ableitwiderstand. 14 ist eine .aperiodische Spule im Anodenkreis des zweiten Systems des zweiten Hochfrequenzverstärkeraggregates, die mit einem Schwingungskreis 15, bestehend aus einer Selbstinduktion 16 und einem variablen Kondensator 17,- gekoppelt ist. Bei 18 -ist der Lautsprecher angeschlossen.
  • Besondere konstruktive Maßnahmen können dazu dienen, den Differentialkondensator besonders zweckmäßig für den erfindungsgemäßen Gedanken auszubilden.
  • In Abb. 2 ist die Schaltungsverbindung zwischen den beiden Hochfrequenzveratärkeraggregaten für sieh gezeichnet. Die Bezugszeichen sind wie in Abb. i gewählt. Es kommt gegenüber Abb. i hinzu; daß zum Erhält der sehr geringen Kapazität - zwischen dem Stator 9 kund dem Rotor 8, zwischen beiden ein geerdeter bzw. mit der allgemeinen Minusleitung verbundener Schirm i9 angebracht ist, dessen Öffnung zwischen Stator 9 und Rotor 8 bei voll eingedrehter Grenzstellung den Kapazitätswert bestimmt, - d. h. je kleiner man die Öffnung im Schirm macht, um so kleiner wird auch die Endkapazität werden.
  • Die. besondere Ausgestaltung des Differentialkondensators läßt eine Reihe verschiedener konstruktiver Maßnahmen zu. Der Rö= tor kann Walzenform haben, wobei die Walze aus Isoliermaterial besteht und ihr nur ein metallischer Streifen aufgelegt ist. Er kann aber auch wie in bekannten. Ausführungen flächig ausgebildet sein. Bedingung ist nur, daß der Kondensator' so gebaut ist, daß zwischen Rotor 8 und Stator 9 ,eine kleine, nach wenigen Zentimetern zählende Kapazität besteht, während zwischen Rotor 8 und Stator to eine etwa zeltfach größere Kapazität vorhanden sein soll. Außerdem soll bei kontinuierlicher Bewegung des Rotors eine Stellung vorhanden sein, in der der Rotor sich weder in dem einen noch in dem anderen Statorfeld befindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Regelung der Rückkopplung und des Übertragungsmaßes ,eines Hochfnequenzverstärkers, dadurch gekennzeichnet, daß ein veränderlicher Differentialkondensator vorgesehen ist, dessen eine Teilkapazität zur Regelung der Rückkopplung dient und dessen andere Teilkapazität zur Regelung des übertragungsmaßes dem Kopplungsgliede im Anodenkreis der Hochfrequenzröhre par-,allel liegt -und so ausgebildet ist, däß sowohl die Rückkopplung als auch die Lautstärke kontinuierlich b@eeinflußt werden können, und daß auch .ohne Benutzung der Rückkopplung eine Regulierung der Lautstärke möglich ist.
  2. 2. Einrichtung zur Regelung der Rückkopplung und des üb:ertragungsmaßles seines Hochfrequenzverstärkers nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß der - Rotor des Differentialkondensators mit der .=Anode einer Hochfrequenzröhre und- von -den beiden Statoren der eine mit- der Kathode derselben Röhre, der andere mit dem Gitter der vorhergehenden Röhre verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung zur Regelung der Rückkopplung und des Übertragungsmaßes seines Hochfrequenzverstärkers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch. gekennzeichnet,-d,aß bei dem verwendeten veränderlichen Kondensator mittels einer besonderen geerdeten bzw. mit der allgemeinen Minusleitung verbundenen Abschirmung die Kapazität zwischen dem Rotor !und dem -der Rückkopplung dienenden Stator gegenüber der zwischen ,dem Rotor und dem anderen Stator auf ietwa ein Zehntel verringert ist.
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