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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine piezoelektrische Vibrationsvorrichtung,
die eine Dickenscherschwingung nutzt, die für Kommunikationsgeräte oder
dergleichen verfügbar
ist. Die vorliegende Erfindung betrifft spezieller eine piezoelektrische
Vibrationsvorrichtung, die Einflüsse
durch Störschwingungen
oder unnötige
Schwingungen der allgemeinen nichtharmonischen Obertonmode beeinflussen
und die garantierte Dämpfungskennlinie
verbessern kann.
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Beschreibung des Standes
der Technik
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Es
wird nachfolgend der Stand der Technik mit Bezug auf die 31 und 32 beschrieben.
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31 ist
ein Diagramm einer Elektrodenkonstruktion und einer Schwingungsenergieverteilung
von Störschwingungen
der nichtharmonischen Obertonmode, allgemein als (3,1,3)-Mode bezeichnet,
von einer Bodenseite einer herkömmlichen
piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung her gesehen. 32 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie S-S in 31 und
ein Diagramm der Schwingungsenergieverteilung von Störschwingungen
einer Hauptschwingungsmode (durchgezogene Linie) und der (3,1,3)-Mode.
Jedes Symbol von (3,1,3) bezeichnet eine Obertonordnung in einer
Y'-Achsen-(Dicken)-Richtung, eine Obertonordnung
in einer X'-Achsenrichtung
und eine Obertonordnung in einer Z'-Achsenrichtung. Wie in 31 gezeigt,
ist die (3,1,3)-Mode eine Mode der Störschwingung mit drei Schwingungsbergen
(-tälern),
die parallel zur Z'-Achsenrichtung
angeordnet sind.
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Als
Quarzplatte 90 wird eine AT-geschnittene Quarzplatte verwendet.
Eine Hauptebene der Quarzplatte 90 ist mit einer Eingangselektrode 191,
einer Ausgangselektrode 192, ausgehenden Elektroden 191a, 192a zum
Führen
der Eingangselektrode 191 und der Ausgangselektrode 192 zum
peripheren Teil der Quarzplatte 90 versehen, die andere
Hauptebene der Quarzplatte 90 ist mit einer gemeinsamen
Elektrode 193 und einer ausgehenden Elektrode 193a zum
Führen
der gemeinsamen Elektrode 193 zum peripheren Teil der Quarzplatte 90 versehen.
Jede Elektrode wird mit Dünnfilmbildungsmitteln
unter Anwendung eines Vakuumaufdampfungsverfahrens oder dergleichen
ausgebildet. Obwohl nicht dargestellt, sind die Ein- und Ausgangselektroden 191, 192 jeweils
mit einem Ein- und einem Ausgangsanschluss verbunden, die gemeinsame
Elektrode 193 ist hermetisch in einem Zustand eingeschlossen,
in dem sie mit einem Erdungsanschluss verbunden ist.
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In
der so aufgebauten piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung dienen
die Ein- und Ausgangselektroden 191, 192, die
einander gegenüberliegend
in einem Zustand ausgebildet sind, in dem die Quarzplatte 90 dazwischen
interveniert, und die gemeinsame Elektrode 193 als Resonanzbereiche,
Symmetriemodenschwingungen (fa) und Schrägsymmetriemodenschwingungen
(fs) werden durch die Elektroden begrenzt, sie sind akustisch gekoppelt
und erzeugen so eine Mehrmodenhauptschwingung, mit der Folge, dass
die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung mit den Passbandkennwerten
eines vorbestimmten Filters entsteht.
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Ferner
wird im Stand der Technik als Elektrodenmaterialien des Hochfrequenztyps
oder des Dreiordnungs-Obertontyps Aluminium eingesetzt.
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Wie
oben erwähnt,
ist die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung so ausgelegt, dass
nicht nur die Hauptschwingung, sondern auch eine nichtharmonische
Obertonmode höherer
Ordnung wie z.B. die Störschwingung
der (3,1,3)-Mode durch die Elektroden eingeschlossen wird, so dass
sie gleichzeitig erregt werden. Zudem gibt es über eine solche Mode hinaus
verschiedene Störschwingungen
wie z.B. eine, die als (3,3,1)-Mode mit drei Schwingungsbergen (oder
-tälern)
bezeichnet wird und parallel in der X-Achsenrichtung angeordnet ist, oder
eine Schwingungsmode mit drei Schwingungsbergen (oder -tälern) jeweils
in der Achsenrichtung. Bei diesen Störschwingungen, bei denen die
Energie unter Erregungselektroden eingeschlossen ist, so dass sie
als Stehwelle relativ stark erregt wird, gibt es Probleme, da die
Störschwingungen
die Hauptschwingung beeinflussen und die Passbandkennwerte durcheinander
bringen und die garantierten Dämpfungskennlinien
in Teilen außerhalb
des Passbandes nicht genügend
erhalten werden. Wenn wie im Stand der Technik Aluminium als Elektrodenmaterial
eingesetzt wird, kann das Aluminium leicht oxidieren, was Ertrag und
Produktivität
mindert. Dazu kommt, wenn das Aluminiumoxid durch oxidierendes Aluminium
entsteht, dann ist ein Leitungswiderstand für einen leitenden Klebstoff
größer, so
dass die garantierte Dämpfungskennlinie
minderwertig ist.
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Zum
Lösen der
Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine piezoelektrische
Vibrationsvorrichtung zum Einschränken der in der Nähe der Hauptschwingung
(„Frequenz" genannt) erzeugten Störschwingungsmode
bereitzustellen, so dass die Passbandkennlinie besser und breiter
wird und die garantierte Dämpfungskennlinie
in den Teilen außerhalb
des Passbandes verbessert wird.
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Die
JP A62 156 413 offenbart
einen piezoelektrischen Multiplexmodenfilter. Unerwünschte höhere Oberwellenoszillationen
werden unterdrückt,
indem eine Grube in der Mitte jeder Elektrodenfolie eines Paares von
Erregungselektrodenfolien erzeugt wird.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist in den beiliegenden Hauptansprüchen definiert.
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Zur
Lösung
der Aufgabe der vorliegenden Erfindung umfasst eine piezoelektrische
Vibrationsvorrichtung, die eine Dickenscherschwingung mit einem
Resonanzbereich nutzt, der von einer Eingangselektrode, einer Ausgangselektrode
und einer gemeinsamen Elektrode gebildet wird, eine Quarzplatte
mit einem Paar Hauptebenen, die Eingangselektrode und die Hauptelektrode
auf einer Hauptebene der Quarzplatte angeordnet, wobei die Eingangselektrode
und die Hauptelektrode nahe beieinander in einem regelmäßigen Abstand ausgebildet
sind, und die gemeinsame Elektrode auf der anderen Hauptebene der
Quarzplatte angeordnet ist, entsprechend der Eingangselektrode und
der Ausgangselektrode, wobei entweder ein Gewichtsverringerungsteil
oder ein Gewichtserhöhungsteil
teilweise auf wenigstens einer der peripheren Zonen der Eingangselektrode,
der Ausgangselektrode und der gemeinsamen Elektrode angeordnet sind.
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Bei
einer piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung des Dreipoltyps, die
eine Dickenscherschwingung mit einem Resonanzbereich anwendet, der
von einer Eingangselektrode, einer Ausgangselektrode, einer Erdelektrode
und einer gemeinsamen Elektrode gebildet wird, umfasst die piezoelektrische
Vibrationsvorrichtung eine Quarzplatte mit einem Paar Hauptebenen,
die Eingangselektrode und die Ausgangselektrode auf einer Hauptebene
der Quarzplatte angeordnet, die Erdelektrode zwischen den Elektroden
geschaltet, wobei die Eingangselektrode, die Ausgangselektrode und
die Erdelektrode nahe beieinander in regelmäßigen Abständen ausgebildet sind, und
die gemeinsame Elektrode auf der anderen Hauptebene der Quarzplatte
angeordnet, entsprechend der Eingangselektrode, der Ausgangselektrode
und der Erdelektrode, und in einer piezoelektronischen Vibrationsvorrichtung
des Vierpoltyps, die eine Dickenscherschwingung mit einem Resonanzbereich nutzt,
der von zwei Paaren von Ein- und Ausgangselektroden und gemeinsamen
Elektroden gebildet wird, umfasst die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung
eine Quarzplatte mit einem Paar Hauptebenen, wobei die beiden Paare
von Ein- und Ausgangselektroden jeweils eine Eingangselektrode und
eine Ausgangselektrode aufweisen, die auf einer Hauptebene der Quarzplatte
parallel angeordnet sind, wobei die Eingangselektrode und die Ausgangselektrode
nahe beieinander in einem regelmäßigen Abstand
ausgebildet sind, und die gemeinsamen Elektroden auf der anderen
Hauptebene der Quarzplatte angeordnet, entsprechend den jeweiligen Paaren
von Ein- und Ausgangselektroden, wobei entweder ein Gewichtsverringerungsteil
oder ein Gewichtserhöhungsteil
anwendbar ist.
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Entweder
der Gewichtsverringerungsteil oder der Gewichtserhöhungsteil
ist vorzugsweise auf einem Teil ausgebildet, wo eine Schwingungsenergie
einer bei der Erregung der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung
erzeugten Nebenschwingung relativ größer ist als die einer Hauptschwingung.
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Ferner
umfasst die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung eine Quarzplatte
mit einem Paar Hauptebenen, einer rechteckigen Eingangselektrode
und einer rechteckigen Ausgangselektrode, die auf einer Hauptebene
der Quarzplatte angeordnet sind, wobei die Eingangselektrode und
die Ausgangselektrode nahe beieinander in einem regelmäßigen Abstand
ausgebildet sind, eine rechteckige gemeinsame Elektrode auf der
anderen Hauptebene der Quarzplatte angeordnet ist, entsprechend
der Eingangselektrode und der Ausgangselektrode, und ein Resonanzbereich
durch die Eingangselektrode, die Ausgangselektrode und die gemeinsame Elektrode
gebildet wird, wobei die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung,
die eine Dickenscherschwingung nutzt, eine ausgehende Elektrode
zum Führen
jeder Elektrode zu peripheren Enden der Quarzplatte beinhaltet,
und entweder der Gewichtsverringerungsteil oder der Gewichtserhöhungsteil
auf wenigstens einer Mitte von fernen Seiten, wo die Eingangselektrode
und die Ausgangselektrode einander gegenüber liegen, auf wenigstens
einer Mitte von fernen Seiten gegenüber der gemeinsamen Elektrode
oder auf wenigstens einer Mitte der fernen Seiten, wo die Eingangselektrode
und die Ausgangselektrode einander gegenüber liegen, sowie auf wenigstens
einer Mitte der fernen Seiten gegenüber der gemeinsamen Elektrode
angeordnet ist.
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In
der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung kann der Gewichtsverringerungsteil
mit einer Kerbe versehen sein und durch einen konkaven Teil gebildet
werden, der durch Entfernen der Elektrode ganz oder teilweise, entsprechend
jedem vorbestimmten Abschnitt der Elektroden, gebildet wird.
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Außerdem kann
der Gewichtserhöhungsteil
so gebildet werden, dass die Elektrode ganz oder teilweise dick
ausgebildet werden kann, oder so, dass Harzmaterial ganz oder teilweise
zur Elektrode zugegeben werden kann.
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Ferner
ist eine Fläche
der gemeinsamen Elektrode so ausgebildet, dass er größer ist
als eine Gesamtfläche
der Eingangselektrode und der Ausgangselektrode, und die periphere
Zone der gemeinsamen Elektrode wird wenigstens teilweise entweder
mit dem Gewichtsverringerungsteil oder dem Gewichtserhöhungsteil versehen,
der die gemeinsame Elektrode gegenüber der Eingangselektrode und
der Ausgangselektrode erreicht.
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In
der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird die auf einer Hauptebene der Quarzplatte ausgebildete Elektrode
strukturell dick ausgebildet.
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In
der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung ist die auf einer Hauptebene
der Quarzplatte ausgebildete gemeinsame Elektrode vorzugsweise 2
bis 10 Mal so dick wie die Eingangselektrode und die Ausgangselektrode,
die auf der anderen Hauptebene ausgebildet sind.
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In
der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist die auf einer Hauptebene der Quarzplatte ausgebildete Elektrode
vorzugsweise aus einem Metallmaterial, das hauptsächlich aus
Gold oder Silber besteht, aus Gold oder aus Silber gefertigt.
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Wie
in 10 gezeigt, ist es hinlänglich bekannt, dass in der
Störschwingung
der nichtharmonischen Obertonmode die Schwingungsenergieverteilung
eher weiter nach außen
geneigt ist als die Hauptschwingungsmode, die durch akustisches
Koppeln einer Symmetriemodenschwingung (fs) und einer Schrägsymmetriemodenschwingung
(fa) erzeugt wird, und in der peripheren Zone der gemeinsamen Elektrode,
die der Eingangselektrode und der Ausgangselektrode gegenüber liegt,
ist die Schwingungsenergie der Störschwingung höher als
die der Hauptschwingung. Hierbei wird gemäß der vorliegenden Erfindung
die periphere Zone der gemeinsamen Elektrode mit dem Gewichtsverringerungsteil
oder dem Gewichtserhöhungsteil
versehen, so dass, wie aus der Schwingungsenergieverteilung gemäß 1 hervorgeht,
ein Störschwingungsgleichgewicht extrem
verloren geht, so dass die Schwingungsenergie der Störschwingung
insgesamt geschwächt
wird.
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Auch
kann die Störschwingung
in der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung des Drei- oder Vierpoltyps
verschoben werden, wodurch die Schwingungsenergie auf dieselbe Weise
geschwächt
wird.
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Ferner
wird durch die Konstruktion des Gewichtsverringerungsteils oder
des Gewichtserhöhungsteils die
Hauptschwingungsmode in der Mitte einer Erregungselektrode konzentriert,
mit der Folge, dass die akustische Kopplung zwischen der Symmetriemodenschwingung
(fs) und der Schrägsymmetriemodenschwingung (fa)
so verstärkt
wird, dass sie über
die Breite des Passbandes in der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung verläuft.
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Zudem
ist die Fläche
der gemeinsamen Elektrode größer als
die Gesamtfläche
der gegenüberliegenden
Ein- und Ausgangselektrode, so dass z.B. die nichtharmonische Obertonmode
stärker
nach außen
geneigt ist als die Energieverteilung der Schwingung. In einem solchen
Zustand wird die Peripherie der gemeinsamen Elektrode wenigstens
teilweise entweder mit dem Gewichtsverringerungsteil oder dem Gewichtserhöhungsteil versehen,
der strukturell die gemeinsame Elektrode gegenüber erreicht, so dass die nichtharmonische
Obertonmode selbst das Gleichgewicht verliert, wodurch die Schwingungsenergie
sehr wirksam gedämpft
wird. So ist zwar im Allgemeinen die Elektrodenfläche größer, so
dass eine Ansteuerungsimpedanz gesenkt werden kann, aber gleichzeitig
werden verschiedene Arten von Störschwingungen
verstärkt.
Andererseits wird erfindungsgemäß der Gewichtsverringerungsteil
oder der Gewichtserhöhungsteil
vorgesehen, so dass die Störschwingungen
auf ein Niveau geschwächt
werden können,
das für
den praktischen Gebrauch geeignet ist.
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Die
piezoelektrische Vibrationsvorrichtung ist so aufgebaut, dass die
auf einer der Hauptebenen der Quarzplatte gebildete Elektrode dick
ausgebildet wird, so dass ein durch die periphere Endfläche der Erregungselektrode
gebildeter Grenzzustand weiter verstärkt wird. So wird auf effiziente
Weise ein Effekt erzeugt, der durch Anordnen des Gewichtsverringerungsteils
oder des Gewichtserhöhungsteils
erhalten wird, so dass ein Störbeschränkungseffekt
verbessert wird.
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Die
auf einer Hauptebene der Quarzplatte ausgebildete gemeinsame Elektrode
ist 2 bis 10 Mal so dick wie die auf der anderen Hauptebene ausgebildete
Ein- und Ausgangselektrode, um die Energie der Störschwingung
nach außen
abzugeben, und ein durch die periphere Endfläche der Erregungselektrode
gebildeter Grenzzustand wird sehr verstärkt, so dass ein Effekt erhalten
werden kann, der durch Anordnen des Gewichtsverringerungsteils oder
des Gewichtserhöhungsteils
erhalten wird. Dadurch wird die Auswirkung auf die Störeinschränkung und
die garantierte Dämpfungskennlinie
verstärkt.
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Falls
die Elektrode aus einem Metallmaterial hergestellt ist, das hauptsächlich aus
Gold oder Silber besteht, und die Störschwingung eine nichtharmonische
Dickenscherschwingung wie oben erwähnt ist, dann ist aufgrund
der Elektrodenkonstruktion aus einem Metall mit relativ höherer Dichte
der Frequenzverringerungsbetrag der nichtharmonischen Schwingung
geringer als der der Hauptschwingung, wobei die Störschwingung
eine scheinbar höhere
Frequenz hat als die Hauptschwingung. Das heißt, die Störschwingung kann weit von der
Hauptschwingung entfernt sein. Ferner ist es nicht leichter, Silber
zu oxidieren als Aluminium, da es keine Möglichkeit gibt, dass der Leitungswiderstand
für den
leitenden Klebstoff nicht erhöht
wird, so dass die Dämpfungskennlinie
verstärkt
wird.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer ersten Ausgestaltung eines monolithischen Kristallfilters
einer bevorzugten piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1.
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3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 1.
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4 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
5 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
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6 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie C-C in 5.
-
7 ist
eine Schnittansicht, die eine vierte Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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8 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer fünften
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
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9 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in 8.
-
10 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie E-E in 8.
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11 ist
ein Diagramm, das die Dicke jeder Elektrode zeigt, anwendbar auf
jede Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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12 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert der ersten Ausgestaltung gemäß 1 zeigt.
-
13 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert der fünften Ausgestaltung gemäß 5 zeigt.
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14 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer Modifikation der fünften
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
15 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert einer Modifikation der fünften Ausgestaltung
gemäß 14 zeigt.
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16 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer sechsten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
17 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert der sechsten Ausgestaltung
gemäß 16 zeigt.
-
18 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer Modifikation der sechsten Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
19 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert in einer Modifikation der
sechsten Ausgestaltung gemäß 18 zeigt.
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20 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer anderen Modifikation der sechsten Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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21 ist
eine Draufsicht auf eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode,
die eine Elektrodenkonstruktion einer piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung
illustriert, die zum Erhalten des mit einem Elektrodenmaterial erzeugten
Frequenzkennwertes anwendbar ist.
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22 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert in einem Zustand zeigt, in
dem das Elektrodenmaterial in der in 21 gezeigten
Elektrodenkonstruktion Aluminium ist.
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23 ist
ein Graph, der einen Frequenzkennwert in einem Zustand zeigt, in
dem das Elektrodenmaterial in der in 21 gezeigten
Elektrodenkonstruktion Silber ist.
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24 ist
ein Graph, der eine garantierte Dämpfungskennlinie für die Dicke
der gemeinsamen Elektrode in dem Zustand zeigt, in dem das Elektrodenmaterial
die Mehrlagenkonstruktion Chrom-Silber-Chrom ist, die Dicke einer
geteilten Elektrode 500 Å und
die Frequenz der Hauptschwingung 130 MHz betragen.
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25 ist
ein Graph, der eine Einfügungsverlustkennwert
zur Dicke der gemeinsamen Elektrode in einem Zustand zeigt, in dem
das Elektrodenmaterial die Mehrlagenkonstruktion Chrom-Silber-Chrom ist, die Dicke
einer geteilten Elektrode 500 Å und
die Frequenz der Hauptschwingung 130 MHz betragen.
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26 ist
ein Graph, der eine garantierte Dämpfungskennlinie für die Dicke
der gemeinsamen Elektrode in einem Zustand zeigt, in dem das Elektrodenmaterial
die Mehrlagenkonstruktion Chrom-Silber-Chrom ist, die Dicke der
geteilten Elektrode 500 Å und
die Frequenz der Hauptschwingung 45 MHz betragen.
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27 ist
ein Graph, der einen Einfügungsverlustkennwert
für die
Dicke der gemeinsamen Elektrode in einem Zustand zeigt, in dem das
Elektrodenmaterial die Mehrlagenkonstruktion Chrom-Silber-Chrom ist, die Dicke
der geteilten Elektrode 500 Å und
die Frequenz der Hauptschwingung 45 MHz betragen.
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28 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer siebten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
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29 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer achten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
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30 ist
eine auseinander gezogene Perspektivansicht eines Gehäuses, das
zum Messen eines Frequenzkennwertes der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung
verwendet wird.
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31 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
einer herkömmlichen
piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung zeigt.
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32 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie S-S in 31.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSGESTALTUNGEN
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Es
werden nun mit Bezug auf die Zeichnungen bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung ausführlich beschrieben.
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Die 1, 2 und 3 sind
erläuternde
Diagramme einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung,
die einen monolithischen Kristallfilter verwenden. 1 ist
eine Draufsicht auf eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode. 2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1. 3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 1. Die 1 und 3 illustrieren
typischerweise einen Schwingungsenergieverteilungszustand einer
Hauptschwingungsmode und einer Schwingungsenergiemode (3,1,3), d.h.
der Störschwingung.
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Als
Quarzplatte 1 wird eine AT-geschnittene, rechteckig ausgearbeitete
Quarzplatte verwendet. Auf einer Hauptplatte (Unterseite) der Quarzplatte 1 ist
ein Paar aus einer rechteckigen Eingangselektrode 21 und einer
rechteckigen Ausgangselektrode 22 nahe beieinander in einem
vorbestimmten Abstand in einer Z'-Achsenrichtung
ausgebildet. Die Eingangselektrode 21 und die Ausgangselektrode 22 werden
von den ausgehenden Elektroden 21a, 22a zu jeder
Ecke geführt,
die auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt. Ferner
ist auf der anderen Hauptebene (Oberseite) gegenüber der Eingangselektrode 21 und
der Ausgangselektrode 22 eine rechteckige gemeinsame Elektrode 23 ausgebildet,
die gemeinsame Elektrode 23 wird von der ausgehenden Elektrode 23a zur
anderen Ecke der Quarzebene 1 geführt und mit einem Erdungsanschluss
(nicht dargestellt) verbunden. Ein mittlerer Teil einer kurzen Seite
der gemeinsamen Elektrode 23 ist mit Kerben 231, 232 versehen.
Wie in den Schnittansichten in den 2 und 3 deutlich
illustriert ist, liegen die Positionen der peripheren Enden der
Eingangselektrode 21, der Ausgangselektrode 22 und
der gemeinsamen Elektrode 23 etwa in denselben Positionen
zueinander wie in der jeweils anderen Hauptebene (Ober- und Unterseite), und
Kerben 231, 232 der gemeinsamen Elektrode 23 sind
nach innen geneigt.
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Beim
Erregen des monolithischen Kristallfilters mit dem obigen Aufbau
ergibt sich der in 12 gezeigte Frequenzkennwert.
Im Vergleich zu 22, die den Frequenzkennwert
des monolithischen Kristallfilters im Stand der Technik zeigt, wird
in der Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung eine Störschwingung
wie z.B. eine nichtharmonische Obertonmode mit einer relativ großen Schwingungsenergie
auf herkömmliche
Weise gedämpft.
Aufgrund der charakteristischen Elektrodenkonstruktion in der vorliegenden
Erfindung wird kein elektrisches Feld zu den Kerben 231, 232 addiert,
was der Grund dafür
zu sein scheint, dass keine Erregung gemäß dem entgegengesetzten piezoelektrischen
Effekt stattfindet. Mit anderen Worten, man ist der Ansicht, dass
gemäß der Schwingungsenergieverteilung
wie in 1 gezeigt die Schwingung das Gleichgewicht entlang
den Kerben 231, 232 verliert, die Schwingungsenergie
der nichtharmonischen Obertonmode wie in 3 gezeigt
wird eingeschränkt
und dadurch geschwächt.
Zudem ist das Passband der vorliegenden Erfindung breiter als das
des Standes der Technik, obwohl dies in 2 nur schwer
erkennbar ist.
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Der
für die
vorliegende Erfindung eingesetzte monolithische Kristallfilter ist
eine rechteckige, AT-geschnittene
Quarzplatte von 2,5 × 5
mm, deren Mittenfrequenz auf 130 MHz festgelegt ist, wobei ein Paar
rechteckige Elektroden lange Seiten von 0,78 mm und kurze Seiten
von 0,56 mm hat, die auf der Rückseite
in einem Abstand von 0,1 mm zwischen den Elektroden ausgebildet
sind, und eine gemeinsame Elektrode gegenüber dem Paar Ein- und Ausgangselektroden
mit einer dem fast entsprechenden Größe auf der Oberfläche ausgebildet
ist. Daher hat die gemeinsame Elektrode der vorliegenden Erfindung
eine andere Form als im Stand der Technik. Als eine Elektrodenform
zum Reduzieren des Gewichts sind z.B. auf der gemeinsamen Elektrode
ausgebildete Kerben gemäß der vorliegenden
Ausgestaltung illustriert. Die Form der Kerbe ist nicht auf die
in der vorliegenden Ausgestaltung illustrierte Form begrenzt und
es sind Formen und Größen zulässig, die
keinen Einfluss auf die Verdrängungsverteilung
der Hauptschwingungsmode haben, inklusive einer Kurvenform.
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Der
monolithische Kristallfilter hat einen nicht dargestellten Aufbau,
mit anderen Worten einen Aufbau, bei dem eine Basis mit jeweils
mit einem Auflagekörper
verbundenen Leitungsanschlüssen
vorbereitet ist, und die Quarzplatte 1 der obigen Elektrodenkonstruktion
kann auf dem mit den Leitungsanschlüssen verbundenen Auflagekörper aufliegen
und mit einer Kappe hermetisch verschlossen werden, und einen anderen
Aufbau, bei dem die Quarzplatte auf einem Gehäuse mit einer äußeren Leitungselektrodeninsel
montiert und dadurch hermetisch verschlossen ist.
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Als
eine Form der Elektrode zum Reduzieren des Gewichts wird nachfolgend
eine zweite Ausgestaltung oder Konstruktion beschrieben, bei der
Elektrodenteile in vorbestimmten Abschnitten der Elektrode zum Bohren
eines Lochs entfernt wurden.
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4 ist
eine Draufsicht auf eine Rückseite
mit einer darauf ausgebildeten gemeinsamen Elektrode, um den Aufbau
der zweiten Ausgestaltung zu illustrieren. Dieselben Elemente wie
in der ersten Ausgestaltung erhielten dieselben Bezugsziffern und
auf eine Beschreibung davon wird verzichtet.
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In
dieser Ausgestaltung wird eine gemeinsame Elektrode 24 von
ausgehenden Elektroden 24a, 24b zu jeder Ecke
geführt,
die auf einer Diagonallinie auf der Quarzplatte 1 liegt.
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Die
auf der Rückseite
der Quarzplatte 1 ausgebildete gemeinsame Elektrode 24 ist
mit einer Reihe von Löchern 241, 242, 243, 244, 245, 246 versehen,
die Abschnitte, wo diese Löcher
ausgebildet sind, sind Bereiche, in denen die Störschwingung der (3,3,1)-Mode
relativ stark erregt ist. Jedes Loch (Grube) kann mit bekannten
Mitteln wie z.B. Entfernen des elektrischen Materials der vorbestimmten
Abschnitte durch Emittieren von Laserstrahlen nach dem Bilden der
Erregungselektroden gebildet werden. Man glaubt, dass die Störschwingung
der (3,3,1)-Mode bei einer solchen Anordnung das Gleichgewicht zum
Dämpfen
der Schwingungsenergie verliert.
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Die
zweite Ausgestaltung hat zwar eine Struktur, bei der das Loch auf
der gemeinsamen Elektrode gebohrt ist, aber die Konstruktion ist
nicht auf das Loch begrenzt und es ist auch eine Konstruktion möglich, bei der
ein Teil der Elektrode zum Bilden des Lochs (der Grube) verdünnt (konkav)
wird. Ferner kann ein Aufbau zulässig
sein, bei dem diese Löcher
und Gruben mit den oben erwähnten
Kerben gemischt werden.
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Ferner
wird nun als Elektrodenform zum Reduzieren des Gewichts eine dritte
Ausgestaltung zum Illustrieren einer Konstruktion beschrieben, bei
der die Elektrode wie in den 5 und 6 gezeigt
ausgebildet ist.
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5 zeigt
eine Draufsicht auf die Rückseite
einer dritten Ausgestaltung einer Struktur, wo die gemeinsame Elektrode
ausgebildet ist. 6 ist eine Schnittansicht entlang
der Linie C-C in 5. Dieselben Elemente wie in
der ersten Ausgestaltung erhielten dieselben Bezugsziffern und auf
eine Beschreibung davon wird verzichtet.
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Auf
einer Hauptebene werden eine Eingangselektrode 31 und eine
Ausgangselektrode 32 parallel zu einer Z"-Achsenrichtung mit einem vorbestimmten
Abstand dazwischen nahe beieinander ausgebildet. Die Eingangselektrode 31 und
die Ausgangselektrode 32 werden von ausgehenden Elektroden 31a, 32a zu
jeder Ecke geführt,
die auf den diagonalen Linien auf der Quarzplatte 1 liegen.
Auf der anderen Hauptebene sind gemeinsame Elektroden 33 und 34 gegenüber der
Eingangselektrode 31 und der Ausgangselektrode 32 ausgebildet.
Diese gemeinsamen Elektroden 33, 34 werden von
ausgehenden Elektroden 33a, 34a zu jeder Ecke geführt, die
auf einer Diagonallinie auf der Quarzplatte 1 liegt. Ferner
hat jede Elektrode eine Anordnung, bei der ein Paar aus Eingangselektrode 31 und
Ausgangselektrode 32 und ein Paar der gemeinsamen Elektrode 33, 34 ferne
Seiten haben, die bogenförmig
sind und einander in einer X-Achsenrichtung gegenüber liegen. Bei
dieser Anordnung ist eine Form teilweise der ovalen Schwingungsenergieverteilung ähnlich,
so dass diese angenommen werden kann. Die Ausgestaltung verwendet
zwar eine Anordnung, bei der die Elektroden parallel zur X-Achsenrichtung
angeordnet sind, aber dies ist fakultativ und richtet sich nach
den gewünschten elektrischen
Eigenschaften wie z.B. die Notwendigkeit zum Erweitern des Passbandes.
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Die
dritte Ausgestaltung hat zwecks Reduzierung des Gewichts eine Anordnung,
bei der eine Kerbe 331 in der Mitte des kreisbogenförmigen Endes
der gemeinsamen Elektrode 33 und eine Kerbe 321 in
der Mitte des kreisbogenförmigen
Endes der Ausgangselektrode 32 ausgebildet sind. Die Anordnung,
bei der diese Kerben ausgebildet sind, kann ebenso wie in der ersten
und der zweiten Ausgestaltung bewirken, dass die Schwingungsenergie
der Störschwingung
der nichtharmonischen Obertonmode oder dergleichen gedämpft wird.
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Nachfolgend
wird mit Bezug auf 7 eine vierte Ausgestaltung
beschrieben. Diese zeigt eine Schnittansicht eines monolithischen
Kristallfilters mit einer Form einer Elektrode, der ein Gewicht
hinzugefügt
wird.
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In
derselben Elektrodenkonstruktion der vorliegenden Erfindung wie
im Stand der Technik in 31 wird
eine zusätzliche
Elektrode 371 aus demselben Material wie das einer gemeinsamen
Elektrode 37 an einem Ende der Elektrode 37 ausgebildet.
Der Ausbildungsabschnitt der zusätzlichen
Elektrode 371 ist ein Abschnitt, bei dem die nichtharmonische
Obertonmode relativ stark erregt ist, so dass Störschwingungen der nichtharmonischen
Obertonmode oder dergleichen gedämpft
werden.
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Nachfolgend
wird mit Bezug auf die 8 bis 10 eine
fünfte
Ausgestaltung beschrieben.
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8 ist
eine Draufsicht auf die Hauptebene auf der Seite der gemeinsamen
Elektrode. 9 ist eine Schnittansicht entlang
der Linie D-D in 8. 10 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie E-E in 8.
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Gemäß der Ausgestaltung
hat eine auf einer Hauptebene ausgebildete rechteckige gemeinsame
Elektrode 43 vier Seiten, die länger sind als die einer rechteckigen
Eingangselektrode 41 und einer rechteckigen Ausgangselektrode 42,
die auf der anderen Hauptebene ausgebildet sind, um sowohl die Eingangselektrode 41 als
auch die Ausgangselektrode 42 abzudecken. Kerben 431, 432 sind
jeweils in der Mitte der kurzen Seiten gegenüber der gemeinsamen Elektrode 43 ausgebildet.
Die Tiefe der Kerben erreicht die gemeinsame Elektrode 43 gegenüber der
auf der Rückseite
ausgebildeten Ein- und Ausgangselektrode 41, 42.
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Die
gemeinsame Elektrode 43 wird von einer mit einem Erdungsanschluss
(nicht dargestellt) zu verbindenden ausgehenden Elektrode 43a zur
anderen Ecke der Quarzplatte 1 geführt. Ferner werden die Eingangselektrode 41 und
die Ausgangselektrode 42 durch ausgehende Elektroden 41a, 42a zu
jeder Ecke geführt,
die auf einer Diagonallinie auf der Quarzplatte 1 liegt.
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Mit
der oben erwähnten
Konstruktion kann erreicht werden, dass insbesondere die nichtharmonische Obertonmode
das Gleichgewicht aufgrund der Schwingungsenergieverteilung in einem
Zustand verliert, in dem die nichtharmonische Obertonmode stark
nach außen
geneigt ist, wodurch die Schwingungsenergie äußerst wirksam gedämpft wird.
Im Allgemeinen wird die Elektrodenfläche vergrößert, so dass die Ansteuerungsimpedanz
gesenkt werden kann, was andererseits das Problem verursacht, dass
verschiedene Störschwingungsarten
gleichzeitig stärker
sind. Durch Verwenden eines Aufbaus der Elektrodenform zum Reduzieren
des Gewichts oder eines Aufbaus der Elektrodenform zum Erhöhen des
Gewichts können
die Störschwingungen auf
ein praktisches Gebrauchsniveau geschwächt werden.
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In
einer in 8 gezeigten Konstruktion werden
Kerben in einer Z'-Achsenrichtung
positioniert, so dass sie einander gegenüber liegen. Ihre Positionen
sind jedoch nicht auf die Z'-Achse
begrenzt, auch Kerben 931, 932, 933, 934 können strukturell
in einer X-Achsenrichtung auf einer gemeinsamen Elektrode 93 wie
in 20 gezeigt ausgebildet werden. Im Falle der Konstruktion
gemäß 20,
bei der die gemeinsame Elektrode kurze Seiten L0 von
1,30 mm hat und die Ein- und Ausgangselektroden jeweils eine Breite
L2 von 0,78 mm haben, ergibt sich eine Beziehung
zwischen einer X-Achsendistanz L1 von einer
Kerbe zur gegenüberliegenden
in der X-Achsenrichtung und Tabelle 1 zeigt die Werte der Störschwingungsdämpfung.
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Wie
aus der obigen Tabelle hervorgeht, ist der Störschwingungsdämpfungsbetrag
umso größer, je
kleiner L1 ist, mit anderen Worten, je tiefer
die Kerben sind, was bevorzugt wird.
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Ein
für die
fünfte
Ausgestaltung verwendeter monolithischer Kristallfilter ist eine
rechteckige AT-geschnittene
Quarzplatte von 2,5 × 5
mm mit einer auf 130 MHz festgelegten Mittenfrequenz und hat eine
Anordnung, bei der ein Paar rechteckige Elektroden mit langen Seiten
von 0,78 mm, kurzen Seiten von 0,56 mm auf der Rückseite in einem Abstand von
0,1 mm zwischen den Elektroden und eine rechteckige gemeinsame Elektrode 43 mit
langen Seiten von 1,84 mm und kurzen Seiten von 1,1 mm auf der Oberfläche ausgebildet sind,
um die Ein- und Ausgangselektroden abzudecken. Wenn man einen Frequenzkennwert
in dem monolithischen Kristallfilter in der obigen Anordnung wie
in 13 gezeigt mit 22 vergleicht,
die einen Frequenzkennwert im monolithischen Kristallfilter des
Standes der Technik zeigt, dann wird offensichtlich, dass die Störschwingung
der nichtharmonischen Obertonmode oder dergleichen mit herkömmlicherweise
relativ höherer Schwingungsenergie
gedämpft
wird. Ebenso hat der obige Fall auf dieselbe Weise wie die Vorrichtung
gemäß der in 12 gezeigten
ersten Ausgestaltung die Eigenschaft, dass das Passband breiter
ist als bei einem herkömmlichen
Produkt, obwohl diese Tatsache in 13 schwer
zu erkennen ist.
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Als
eine Modifikation der fünften
Ausgestaltung wird in 14 eine Konstruktion gezeigt.
Bei dieser Modifikation hat eine auf einer Hauptebene ausgebildete
rechteckige gemeinsame Elektrode 53 vier Seiten, die länger sind
als die einer rechteckigen Eingangselektrode 51 und einer
rechteckigen Ausgangselektrode 52 auf der anderen Hauptebene,
um sowohl die Eingangselektrode 51 als auch die Ausgangselektrode 52 abzudecken,
und die Tiefe jeder Kerbe 531, 532 erreicht die
gemeinsame Elektrode 53 gegenüber der auf der Rückseite
ausgebildeten Ein- und Ausgangselektrode 51, 52,
so dass die Konstruktion der Modifikation mit der in 8 gezeigten
in den obigen Punkten äquivalent
ist, aber andererseits unterscheidet sich die Form jeder Kerbe in
der Modifikation von der in 8. Die gemeinsame
Elektrode 53 wird von mit einem Erdungsanschluss (nicht
dargestellt) zu verbindenden ausgehenden Elektroden 53a, 54a zu
jeder Ecke geführt,
die auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt. Ferner
werden die Eingangselektrode 51 und die Ausgangselektrode 52 durch
ausgehende Elektroden 51a, 52a zu jeder Ecke geführt, die
auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt.
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Ein
Vergleich des Frequenzkennwerts des monolithischen Kristallfilters
mit dem in 15 gezeigten Aufbau mit dem
Frequenzkennwert des monolithischen Kristallfilters des Standes
der Technik gemäß 22 zeigt,
ebenso wie die oben in 8 erwähnte Konstruktion, dass die
Störschwingung
der nichtharmonischen Obertonmode oder dergleichen herkömmlicherweise
mit relativ größerer Schwingungsenergie
gedämpft
wird und man erkennt, dass die Störschwingung in (f1) und (f2)
weit von der Hauptschwingung entfernt ist, woran die Tatsache des
Dämpfens
der Störschwingung
(f2) erkenntlich ist.
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Als
Nächstes
wird eine sechste Ausgestaltung unten mit Bezug auf 16 beschrieben. 16 ist eine
Draufsicht auf eine Hauptebene mit der gemeinsamen Elektrode.
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In
dieser Ausgestaltung sind Kerben 631, 632, die
auf einer Eingangselektrode 61, einer Ausgangselektrode 62 und
einer gemeinsamen Elektrode 63 so ausgebildet sind, dass
sie einander in einer Z'-Achsenrichtung
zugewandt sind, strukturell mit denen in der in 14 gezeigten
Modifikation äquivalent.
Andererseits ist sie strukturell dadurch gekennzeichnet, dass Kerben 633, 634, 635, 636 auf
der gemeinsamen Elektrode 63 in einer X-Achsenrichtung
ausgebildet sind. Die Kerben 633 und 634 sowie 635 und 636 sind
jeweils so ausgebildet, dass sie einander zugewandt sind.
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17 zeigt
den Frequenzkennwert des monolithischen Kristallfilters. Ebenso
wie in 15, die den Frequenzkennwert
mit der in 8 gezeigten, oben erwähnten Anordnung
illustriert, sind die Störschwingungen
in (f3) und (f4) weit von den Hauptschwingungen entfernt, und in
der sechsten Ausgestaltung erkennt man, dass nicht nur die Störschwingung
in (f3), sondern auch die in (f4) gedämpft wird.
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Ferner
können
als eine Modifikation der sechsten Ausgestaltung Konstruktionen
in den 18 und 19 angeführt werden.
In einer Anordnung der 18 sind Formen und Ausbildungspositionen
der Kerben 731, 732, 733, 734 auf
einer gemeinsamen Elektrode 73 in X-Achsenrichtung strukturell äquivalent
mit denen in 16. Die Formen der in Z'-Achsenrichtung ausgebildeten
Kerben 741 und 742 unterscheiden sich zwar von
denen in 16, aber Ausbildungsabschnitte
davon entsprechen denen in 16. Kurze
Seiten gegenüber
der gemeinsamen Elektrode 73 sind bogenförmig nach
außen
ausgebildet. Die Anordnung hat denselben Effekt wie die in 16.
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In
einer in 19 gezeigten Anordnung ist eine
gemeinsame Elektrode 83 mit Kerben 831, 832, 833, 834 versehen,
die die gemeinsame Elektrode 83 gegenüber einer Eingangselektrode 81 und
einer Ausgangselektrode 82 über jede Diagonallinie erreichen,
die von jeder Ecke der rechteckigen Elektrode gezogen wird. Die
Anordnung hat auch denselben Effekt wie die in 16.
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In
der oben erwähnten
fünften
und sechsten Ausgestaltung kann die gemeinsame Elektrode so gestaltet
sein, dass nur zwei einander gegenüberliegende Seiten länger sind
als die der Ein- und Ausgangselektroden, oder die gemeinsame Elektrode
kann auf der gesamten Oberfläche
der Quarzplatte ausgebildet sein. Im Falle des Verbindens der Quarzplatte
mit einer Elektrodeninsel eines Gehäuses durch ein leitendes Verbindungsmaterial
oder dergleichen besteht die Möglichkeit,
dass ein Kurzschluss zwischen den Ausgangselektroden der Ein- und
Ausgangselektroden verursacht wird, die auf der anderen Hauptebene
und der Elektrodeninsel ausgebildet sind, mit der Folge, dass ein
elektrodenloser Bereich ausgebildet werden muss, um zu verhindern,
dass das Problem beim Gebrauch der Anordnung auftritt.
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In
jeder Ausgestaltung kann entweder die Eingangselektrode oder die
Ausgangselektrode auf einer Hauptebene oder die gemeinsame Elektrode
auf der anderen Hauptebene dick ausgebildet werden, z.B. wie in 11 gezeigt,
wobei eine Dicke G1 der gemeinsamen Elektrode 37 größer ist
als eine Dicke G2 der Eingangselektrode 35 oder der Ausgangselektrode 36.
Die Dicke G1 beträgt
vorzugsweise das Vierfache der Dicke G2, um die Störschwingungsenergie
nach außen
zu emittieren. Mit zunehmender Dicke wächst das Band. Wenn jedoch
ein Inkrement eine bestimmte Grenze erreicht, dann kann ein weiteres
Inkrement das Band nicht mehr viel vergrößern. Die Vorrichtung muss
so ausgelegt werden, dass diese obige Tatsache berücksichtigt wird.
Mit einer solchen Anordnung werden Änderungen von Grenzbedingungen
aufgrund der Verringerung oder Erhöhung eines Gewichts weiter
verstärkt,
so dass Störschwingungen
eingeschränkt
werden können.
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In
jeder oben erwähnten
Ausgestaltung ist die auf einer Hauptebene der Quarzplatte ausgebildete
gemeinsame Elektrode vorzugsweise 2 bis 10 Mal so dick wie die auf
der anderen Hauptebene ausgebildete Ein- und Ausgangselektrode,
um die Störschwingungsenergie
nach außen
zu emittieren. So beträgt
beispielsweise, wie in 11 gezeigt, die Dicke der gemeinsamen
Elektrode 37 etwa das Zweifache der Dicke G2 der Eingangselektrode 35 und
der Ausgangselektrode 36. Die Begrenzung des Umfangs auf
das Zwei- bis Zehnfache soll die Tatsache berücksichtigen, dass das Band
mit zunehmender Dicke wächst,
aber wenn das Inkrement eine bestimmte Grenze erreicht, dann kann
ein weiteres Inkrement das Band nicht mehr viel vergrößern. Dies wird
nachfolgend mit Bezug auf in den 24 und 25 illustrierte
experimentelle Daten beschrieben.
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24 zeigt
jede garantierte Dämpfung,
falls eine Mehrlagenkonstruktion aus Chrom-Silber-Chrom als Elektrodenmaterial
verwendet wird, wobei die Dicke der Eingangselektrode und der Ausgangselektrode 500 Å und die
Frequenz der Hauptschwingung 130 MHz betragen und die Dicke der
gemeinsamen Elektrode wie folgt geändert wird: 500 Å, 1000 Å, 2000 Å, 3000 Å, 4000 Å, 5000 Å, 6000 Å und 7000 Å. 25 ist
ein Graph zum Illustrieren von Einfügungsverlusten für jede Dicke
der gemeinsamen Elektrode. 26 zeigt
ferner jede garantierte Dämpfung,
falls die Mehrlagenkonstruktion aus Chrom-Silber-Chrom als Elektrodenmaterial
verwendet wird, wobei die Dicke der Eingangselektrode und der Ausgangselektrode
500 Å und
die Frequenz der Hauptschwingung 45 MHz betragen und die Dicke der
gemeinsamen Elektrode wie folgt geändert wird: 500 Å, 1000 Å, 2000 Å, 3000 Å, 4000 Å, 5000 Å, 6000 Å und 7000 Å. 27 ist
ein Graph zum Illustrieren der Einfügungsverluste für jede Dicke
der gemeinsamen Elektrode.
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Wenn
die Frequenz der Hauptschwingung 130 MHz beträgt, neigen die Einfügungsverluste
dazu, höher
als in 25 gezeigt zu sein, so dass
ein Einfügungsverlust
von weniger als etwa 3 dB in den nutzbaren Bereich fällt. Wenn
die Frequenz der Fundamentalwelle 45 MHz beträgt, dann neigt der Einfügungsverlust
dazu, niedriger zu sein, so dass ein Einfügungsverlust von weniger als
etwa 2 dB in den nutzbaren Bereich fällt. Ferner liegt, wenn man
den geeignetsten Wert der garantierten Dämpfungskennlinie berücksichtigt,
in den obigen beiden Fällen
der beste Dickenbereich für
die gemeinsame Elektrode bei 1000 Å bis 5000 Å. Die obigen Daten unterstützen den
Bereich der Dicke der gemeinsamen Elektrode, der experimentell beim
Zwei- bis Zehnfachen der Dicke der Ein- und Ausgangselektroden festgelegt
wurde.
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Mit
der oben erwähnten
Konstruktion können
bessere garantierte Dämpfungskennlinien
erhalten werden, Änderungen der
Grenzbedingung durch Reduzieren oder Erhöhen eines Gewichts werden stärker hervorgehoben,
mit der Folge, dass Störschwingungen
effektiv eingeschränkt
werden können.
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Der
Störschwingungseinschränkungseffekt
unterscheidet sich je nach der Größe (eine Menge) eines Gewichtsverringerungsteils
oder eines Gewichtserhöhungsteils,
so dass es Fälle
gibt, bei denen die Hauptschwingungsmode gedämpft wird. Ferner müssen die
Kerben so ausgelegt werden, dass Produktionsfehler beim Herstellen
der Elektrode berücksichtigt
werden.
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In
den obigen Ausgestaltungen wird die Mehrlagenkonstruktion aus Chrom-Silber-Chrom
als Elektrodenmaterial verwendet. Im Vergleich zu einem herkömmlichen
Fall des Einsatzes von Aluminium als Elektrodenmaterial ist es vorteilhaft,
dass die Störschwingung
weiter von der Hauptschwingung entfernt erzeugt werden kann. Die 22 und 23 zeigen
Frequenzkennwerte in dem Fall, dass die in 21 gezeigte
Konstruktion auf die Elektroden aufgebracht wird und jeweils Aluminium
und Silber als Elektrodenmaterial verwendet werden. Obwohl weder
die gemeinsame Elektrode 13, noch die Eingangselektrode 11 oder
die Ausgangselektrode 12 eine Konstruktion zum Verringern
oder Erhöhen
eines Gewichts haben, die eine charakteristische Konstruktion der
vorliegenden Erfindung ist, werden nur Unterschiede in Aktion und
Effekt beschrieben, die durch die Differenz des Elektrodenmaterials
erhalten werden. Wie in 22 gezeigt,
werden bei der Verwendung einer Aluminiumelektrode die Störschwingungen
(f5), (f6) in der peripheren Zone der Hauptschwingung stark vergrößert, aber
andererseits werden, wenn eine Silberelektrode verwendet wird, die
Störschwingungen
(f7), (f8) weit von der Hauptschwingung entfernt erzeugt. Dies hat
die nachfolgend aufgeführten Gründe. Erstens,
falls die Störschwingung
eine nichtharmonische Dickenscherschwingung ist und durch eine schwere
Elektrode mit relativer Dichte gebildet wird, ist ein Dekrement
der Frequenz der nichtharmonischen Schwingung kleiner als das einer
Frequenz der Hauptschwingung, mit der Folge, dass die Frequenz der
Störschwingung
scheinbar höher
ist als die der Hauptschwingung. Zweitens ist dies auf die zusätzlichen
Gründe zurückzuführen, dass
Aluminium leicht oxidiert und im Vergleich zu Silber ein unstabileres
Material ist. Gemäß der obigen
Beschreibung ist die Verwendung von Silber als Elektrodenmaterial
ein effektives Mittel zum Einschränkung der Auswirkungen der
Störschwingung.
Ferner ist auch die Verwendung von Gold anstatt Silber als Elektrodenmaterial
zulässig.
Darüber
hinaus ist das Elektrodenmaterial nicht nur auf Gold und Silber
begrenzt und es sind mehrere hauptsächlich aus Gold oder Silber
bestehende Metallkonstruktionen möglich, inklusive Dreilagenkonstruktionen
wie Chrom-Silber-Gold, Chrom-Silber-Chrom, Chrom-Gold-Chrom, Nickel-Silber-Nickel,
Chrom-Silber-Nickel oder Nickel-Silber-Chrom, und Doppellagenkonstruktionen
oder Elektrodenkonstruktionen wie Chrom-Silber, Chrom-Gold, Nickel-Silber,
Nickel-Gold oder dergleichen. Auch mit diesen Elektroden kann derselbe
Effekt. wie beim Einsatz nur von Silber erzielt werden.
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Die
in den 12, 13, 15, 17, 22 und 23 gezeigten
Frequenzkennwerte werden mit einem in einer auseinander gezogenen
Perspektivansicht von 30 illustrierten Gehäuse gemessen. Die
zu messende piezoelektrische Vibrationsvorrichtung 300 kann
eine beliebige der Vorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung
sein. So sind beispielsweise, wie in 30 gezeigt,
auf einer Ebene eines piezoelektrischen Substrats 310 ein
Paar Ein- und Ausgangsschwingungselektroden 311, 312 so
ausgebildet, dass sie einen vorbestimmten, dazwischen intervenierenden
Spalt G haben, und auf der anderen Ebene ist eine gemeinsame Elektrode 313 dieser
zugewandt ausgebildet, wobei die piezoelektrische Vibrationsvorrichtung 300 in
einem Oberflächenmontagegehäuse 320 steckt.
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Das
Gehäuse 320 umfasst
einen Gehäusekörper 321 aus
einem Isoliermaterial wie Keramik und einen Metalldeckel 322 zum
Abdecken einer Oberseitenöffnung
des Gehäusekörpers 321 über einen
Kovarring (nicht gezeigt). Der Gehäusekörper 321 ist mit zwei
Gruben 341, 342 jeweils gegenüber der Eingangsschwingungselektrode 311 und
der Ausgangsschwingungselektrode 312 auf dem piezoelektrischen
Substrat 310 jeweils in einem Fertigungszustand vorgesehen,
und eine Partition 343 ist zwischen den jeweiligen Gruben 341 und 342 entlang
dem Spalt G vorgesehen, der zwischen dem Paar Ein- und Ausgangsschwingungselektroden 311, 312 interveniert.
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In
der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung 300 liegt das
Paar Ein- und Ausgangsschwingungselektroden 311 und 312,
die jeweils dem Boden der Gruben 341, 432 zugewandt
sind, auf dem Gehäusekörper 321 in
der peripheren Zone der Gruben 341, 342 an drei
Ecken des piezoelektrischen Substrats 310 auf. Das Paar
Ein- und Ausgangsschwingungselektroden 311, 312 und
die gemeinsame Elektrode 313 werden jeweils von diesen
jeweils entsprechenden ausgehenden Elektroden zu drei Ecken des
piezoelektrischen Substrats 310 geführt und der Gehäusekörper 321 ist
mit drei Anschlussinseln P an den Positionen versehen, die den Ecken
in der peripheren Zone der Gruben 341, 342 entsprechen.
Das piezoelektrische Substrat 310 wird an den Anschlussinseln
P automatisch in einem Zustand befestigt, in dem der leitende Klebstoff
eine Schwingung des piezoelektrischen Substrats 310 an
drei Ecken nicht verhindert, und gleichzeitig, wenn das Paar Ein-
und Ausgangsschwingungselektroden 311, 312 und
die gemeinsame Elektrode 313 elektrisch mit den jeweiligen Anschlussinseln
P verbunden sind. Unter einer solchen Bedingung erfolgt die Messung.
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In
den oben erwähnten
ersten bis sechsten Ausgestaltungen wurde zwar die Elektrodenkonstruktion des
Zweipoltyps beschrieben, aber die Ausgestaltungen können ebenso
auch auf piezoelektrische Vibrationsvorrichtungen des Dreipoltyps
oder des Vierpoltyps angewendet werden. Die Ausgestaltungen werden
mit Bezug auf die 28 und 29 beschrieben.
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28 ist
eine Draufsicht auf eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer siebten Ausgestaltung zum Illustrieren einer piezoelektrischen
Vibrationsvorrichtung des Dreipoltyps.
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Als
Quarzplatte 1 wird auf einer Hauptebene eine AT-geschnittene, rechteckig
bearbeitete Quarzplatte verwendet, eine rechteckige Eingangselektrode 261,
eine Erdelektrode 263, eine Ausgangselektrode 262 sind in
vorbestimmten Abständen
in einem Zustand ausgebildet, in dem die Erdelektrode 263 zwischen
der Eingangselektrode 261 und der Ausgangselektrode 262 interveniert.
Die Eingangselektrode 261 und die Ausgangselektrode 262 werden
von ausgehenden Elektroden 261a, 262a zu jeder
Ecke geführt,
die auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt. Die
Erdelektrode 263 wird von ausgehenden Elektroden (nicht
dargestellt) zu jeder Ecke geführt,
die auf einer anderen Diagonallinie liegt. Andererseits ist auf
der anderen Hauptebene eine gemeinsame Elektrode 264 gegenüber der
Eingangselektrode 261, der Erdelektrode 263 und
der Ausgangselektrode 262 ausgebildet, und die gemeinsame
Elektrode 264 wird von ausgehenden Elektroden 264a, 264b zu
jeder Ecke geführt, die
auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt, um gemeinsam
mit der Erdelektrode 263 verbunden zu werden. An der Peripherie
der gemeinsamen Elektrode 264 sind Kerben 265 in
einer solchen Tiefe ausgebildet, dass die Kerben die Eingangselektrode 261 und
die dieser gegenüberliegende Ausgangselektrode 262 erreichen
können.
In der piezoelektrischen Vibrationsvorrichtung des Dreipoltyps ist die
gemeinsame Elektrode 264 mit einem Gewichtsverringerungsteil
versehen, so dass das Gleichgewicht der Störschwingung verloren geht und
die Schwingungsenergie der Störschwingung
insgesamt geschwächt
wird.
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29 ist
eine Draufsicht auf eine Hauptebene mit einer gemeinsamen Elektrode
in einer achten Ausgestaltung zum Illustrieren einer piezoelektrischen
Vibrationsvorrichtung des Vierpoltyps.
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Als
Quarzplatte 1 wird eine AT-geschnittene, rechteckig ausgearbeitete
Quarzplatte auf einer Hauptebene verwendet, zwei Paare von Ein-
und Ausgangselektroden oder eine rechteckige Eingangselektrode 271 und
eine rechteckige Ausgangselektrode 272, eine rechteckige
Eingangselektrode 281 und eine rechteckige Ausgangselektrode 282 sind
jeweils in vorbestimmten Abständen
ausgebildet. Die Eingangselektrode 271 und die Ausgangselektrode 272 sowie
die Eingangselektrode 281 und die Ausgangselektrode 282 werden
jeweils von ausgehenden Elektroden 271a, 272a, 281a und 282a zu
jeder Ecke der Quarzplatte 1 geführt. Andererseits sind auf
der anderen Hauptebene gemeinsame Elektroden 273, 283 jeweils
so ausgebildet, dass sie der Eingangselektrode 271 und
der Ausgangselektrode 272 sowie der Eingangselektrode 281 und
der Ausgangselektrode 282 gegenüberliegen, und die gemeinsamen
Elektroden 273, 283 werden von ausgehenden Elektroden 273a, 283a zu
jeder Ecke geführt,
die auf einer Diagonallinie der Quarzplatte 1 liegt. An
der Peripherie der gemeinsamen Elektroden 273, 283 sind
jeweilige Kerben 274, 284 in jeder Tiefe ausgebildet,
so dass jede Kerbe die Eingangselektrode 271 und die Ausgangselektrode 272 sowie
die Eingangselektrode 281 und die dieser gegenüberliegende
Ausgangselektrode 282 erreichen kann. In der piezoelektrischen
Vibrationsvorrichtung des Vierpoltyps sind die gemeinsamen Elektroden 274, 284 jeweils
mit Gewichtsverringerungsteilen versehen, so dass das Gleichgewicht
der Störschwingung
verloren geht und die Schwingungsenergie der Störschwingung insgesamt geschwächt wird.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Wie
oben erwähnt,
ist gemäß der vorliegenden
Erfindung die piezoelektrische Schwingungsvorrichtung, die eine
Dickenscherschwingung nutzt, die für Kommunikationsgeräte oder
dergleichen zur Verfügung steht,
als zuverlässige
Vorrichtung effektiv, indem ermöglicht
wird, dass sie die Auswirkungen einer Störschwingung einschränkt und
garantierte Dämpfungskennlinien
verbessert werden.