DE69735C - Stoffdrücker für Steppstich-Sohlen-Nähmaschinen mit schwingender von unten in die Sohle eindringender Ahle und oberer Hakennadel - Google Patents

Stoffdrücker für Steppstich-Sohlen-Nähmaschinen mit schwingender von unten in die Sohle eindringender Ahle und oberer Hakennadel

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DE69735C
DE69735C DENDAT69735D DE69735DA DE69735C DE 69735 C DE69735 C DE 69735C DE NDAT69735 D DENDAT69735 D DE NDAT69735D DE 69735D A DE69735D A DE 69735DA DE 69735 C DE69735 C DE 69735C
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DE
Germany
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sole
presser
awl
lockstitch
sewing machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69735D
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English (en)
Original Assignee
eisengiesserei und maschinenfabrik für Schuh-und Leder-Industrie, vormals miller & ANDREAE in Bockenheim
Publication of DE69735C publication Critical patent/DE69735C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT?
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Bei Steppstich-Sohlen-Nähmaschinen mit schwingender, von unten in die Sohle eindringender Ahle und oberer Hakennadel liegt ein Hauptübelstand, der oftmals eine ungenaue Function der Maschine herbeiführt, darin, dafs der Stoffdrücker, welcher in bestimmter Stellung die Sohle festhalten und sie nur während des Transportes derselben loslassen soll, nicht direct und zwangsweise für jede Lederstä'rke beeinflufst wird, sondern entweder nur unter Wirkung einer Druckfeder steht, oder durch Zahngesperre unter Vermittelung einer Druckfeder in seiner Drucklage gehalten wird. Die erstere Anordnung ist keineswegs zuverlässig und die zweite Anordnung gestattet nur ein stufenweises Feststellen des Stoffdrückers, gemäfs den Entfernungen der Sperrzähne von einander, aber nicht ein absolut sicheres Feststellen in jeder beliebigen Stellung, d. h. bei jeder beliebigen Lederstärke.
Es wird deshalb bei vorliegender Anordnung eine Klemmkupplung, charakterisirt durch einen um die Hauptachse oscillirenden, durch Feder angedrückten Stoffdrücker und einen von der Maschine zwangläufig bewegten, ebenfalls um die Hauptachse oscillirenden Hebel, mit zwischen beiden liegendem Klemmstück angewendet, welche die Festsperrung in jeder Stoffdrückerlage direct und unumstöfslich bewirkt. Die Einrichtung der Anordnung ist folgende:
Auf der Welle b sitzt lose der doppelarmige Stoffdrückerhebel k kl, welcher vorn den Stoffdrücker k trägt, hinten aber als Kreissector k1 geformt ist.
Neben diesem Stoffdrückerhebel k k\ auf derselben Welle b sitzt ebenfalls lose der einarmige Hebel /, der durch eine auf der Hauptwelle α sitzende Curvenscheibe zwangläufig auf- und abbewegt wird. Dieser Hebel / hat nun einen dachförmig ausgehöhlten Vorsprung, dessen zwei geneigte Flächen e el dem Kreissector k1 so gegenüber stehen, dafs zwischen beiden noch eine Walze Z4 Platz findet. Der Durchmesser dieser Walze Z4 ist nun so bemessen, dafs dieselbe nur in ihrer Mittellage, wo die beiden schrägen Flächen e e1 an einander stofsen, Spielraum hat, nicht aber in der Hoch- und Tieflage, wo die Flächen e bezw. e1 sich dem Kreissector nähern und der Zwischenraum für die Walze mehr und mehr verengt wird. Wird nun die Walze trotzdem mit einer genügenden Kraft nach oben oder unten in den enger werdenden Zwischenraum gedrückt, so klemmt sie sich zwischen dem Kreissector einerseits und einer der beiden schrägen Flächen e e1 andererseits fest und veranlafst so Kupplung der sonst von einander unabhängigen Hebel Z und k k1.
Unter der Walze Z4 liegt eine Druckfeder Z5, welche auf die Walze mit ausreichender Kraft nach oben drückt, um die Kupplung zwischen Z und k k} herzustellen. Aufserdem ist noch über der Walze Z4 und in deren durch die Bewegung des Hebels Z vorgeschriebenen Bahn eine Stellschraube Z2 vorgesehen, welche in
einer am Maschinengestell festen Muffe Z3 einstellbar sitzt. Schliefslich ist noch am hinteren Theil des Stoffdrückerhebels A:1 eine Zugfeder k3 angebracht, welche denselben stets hochzuziehen bezw. vorn tiefzudrücken strebt.
Damit sind die Elemente beschrieben und es kann die Wirkung dargestellt werden.
Die regulirbare Stellschraube Z2, welche der Rolle Z4 gegenübersteht, wird so eingestellt, dafs beim höchsten Stande des Hebels Z (durch entsprechende Curvennuth herbeigeführt) diese Schraube Z2 die Rolle Z4 so aus ihrer Hochlage nach unten drückt (wobei die Feder Z5 nachgiebt), dafs Kupplung zwischen Z und ee1 eintritt.
Der Stoffdrücker k ist also bei der Höchstlage des Hebels / in seiner tiefsten Stellung, d. h. er liegt auf der Sohle und hält dieselbe wieder auf den festen Tisch z, so lange der Hebel Z hoch und stillsteht, denn durch das Niederdrücken der Walze Z4 ist Hebel Z mit /c1 starr gekuppelt, und da vorher beim Passiren der Mittellage der Walze Z4, wo die Kupplung zwischen Z und k1 gelöst ist, durch Feder k3 schon k fest auf das Leder niedergezogen und gedrückt war, wird diese Stellung zwangläufig festgehalten und jedes, auch das geringste Nachgeben und Hochgehen des Stoffdrückers verhindert, da anderenfalls sich die Kupplung immer fester anziehen würde.
Im geeigneten Moment, also wenn die Ahle bereits von unten durch die Sohle gedrungen ist und durch Seitwärtsgehen derselben der Vorschub des Schuhes um Stichlänge erfolgen soll, geht der Hebel Z, durch die Curvenscheibe veranlafst, nieder, die Walze Z4 wird von. der Schraube Z2 frei, durch die zusammengedrückte Spiralfeder Z5 wird die Walze aus der Tief lage über die Mittellage hinaus in die Hochlage geschoben und verursacht hier wieder Sperrung zwischen I und k k1, d. h. Kupplung des Stoffdrückers mit dem weiter niedergehenden Hebel Z und damit eine Hochhebung des Stoffdrückers k bezw. Freigebung des Schuhes für den Vorschub.
Im weiteren Verlauf, bevor die Ahle aus der Sohle wieder zurückgeht, geht der Hebel Z wieder hoch, durch den Druck der Schraube Z2 auf die Walze Z4 wird der Stoffdrücker wieder mit dem Hebel Z verkuppelt etc., und so wiederholt sich das Spiel, wie beschrieben.
Durch den Uebergang der Walze Z4 aus ihrer Hochlage in die Tieflage, und umgekehrt, treten bei dem zweimaligen Passiren der Mittellage, wo bekanntlich die Walze Spielraum hat, zweimal Momente ein, wo der Stoffdrücker kl k frei, d. h. unabhängig vom Hebel Z ist. Um diesen Moment der Freiheit des Sroffdrückers zur selbsttätigen Einstellung desselben gemäfs der Lederdicke zu benutzen, ist die Zugfeder k3. an dem hinteren Theil des Stoffdrückers kl eingehängt, welche sofort denselben unter ihren Einflufs nimmt, wenn derselbe, wie bereits erwähnt, vom Hebel Z frei und unabhängig ist. Es ist klar, dafs durch die Zugfederwirkung am hinteren Theil des ■Stoffdrückers A:1 der vordere Theil sofort bis auf die Sohle, gleichviel ob dieselbe dick oder dünn ist, niedergedrückt wird und so immer richtige Fühlung mit derselben behält.
Erst durch diese selbstthätige Einstellung des Stoffdrückers k nach der Sohlendicke ist die Niederhaltung der Sohle auf dem Tisch i bei jeder Lederdicke tadellos sicher, da die Sperrung bezw. Kupplung von kl k und Z auf diese Weise immer richtig. erfolgen mufs, gleichviel ob der Stoffdrücker k bei dünnem Leder tiefer oder bei dickem Leder höher steht. Dieses Reibungsgesperre läfst sich natürlich auch ändern, so dafs an Stelle der Walze Kugeln oder andere Reibungs- und Klemmvorrichtungen zur Verwendung gelangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stoffdrücker für Steppstich-Sohlen-Nähmaschinen mit schwingender, von unten in die Sohle eindringender Ahle und Hakennadel, bei welchem ein Festhalten in der der Lederstärke angepafsten Stellung dadurch erreicht wird, dafs ein mit dem Stoffdrücker verbundener Sector (k1) mit einem auf gleicher Achse schwingenden und durch die Maschine bewegten Klemmhebel (I) unter Vermittelung von an dem Klemmhebel bezw. dem Sector angebrachten Keilflächen und des einerseits von einer Feder (I5J, andererseits von einer Stellschraube (P) beeinflufsten Klemmstückes (1^) in der angemessenen Hoch- oder Tiefstellung gekuppelt wird, während er der wechselnden Sohlenstärke im ungekuppelten Zustande unter directer Einwirkung einer Feder (kB) folgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69735D Stoffdrücker für Steppstich-Sohlen-Nähmaschinen mit schwingender von unten in die Sohle eindringender Ahle und oberer Hakennadel Expired - Lifetime DE69735C (de)

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