DE697332C - Verfahren zum Anlassen laeufererregter Wechselstrommaschinen - Google Patents

Verfahren zum Anlassen laeufererregter Wechselstrommaschinen

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DE697332C
DE697332C DE1938S0131723 DES0131723D DE697332C DE 697332 C DE697332 C DE 697332C DE 1938S0131723 DE1938S0131723 DE 1938S0131723 DE S0131723 D DES0131723 D DE S0131723D DE 697332 C DE697332 C DE 697332C
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Germany
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rotor
alternating current
procedure
current machines
excited
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Expired
Application number
DE1938S0131723
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Trassl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/22Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings
    • H02K17/24Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings in which both stator and rotor are fed with AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Bei läufererregten Asynchronmaschinen großer Leistungen (Netzkupplungsumformer, Blindleistungsmaschinen usw·) muß man mit Rücksicht auf die Hintermaschinen die Läufer-
. 5 wicklung so ausführen, daß der Läuferstrom möglichst klein wird. Dies bedingt eine sehr hohe Läuferstillstandspannung. Da die Läuferisolation für derartig hohe Spannungen nur schwer ausführbar ist, hat man versucht, diese Spannungen während des Anlaufens herabzusetzen. Entweder setzt man die Hauptfelder durch Drosselspulen, Anlaßtransformatoren, Vorschaltwiderstände, Sterndreieckschaltung usw. herab, oder man schaltet bei vollem Hauptfeld die Läuferwicklung während des Anlaufens in Dreieckschaltung oder mehrfach parallel. Diese Maßnahmen erfordern alle Zusatzapparate und mehr oder weniger komplizierte Schaltungen und im Läufer: außerdem sechs und mehr Schleifringe mit dauernd aufliegenden Bürsten oder umlaufende Schalter. Nach der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß während der Anlaufzeit das Feld in an sich bekannter Weise am Ständerumfang ungleichmäßig verteilt und der Läuferstrom zwangsläufig auch durch unter den unerregten Ständerteilen liegende Läuferwicklungsteile geführt wird. Auf diese Weise wird sowohl die Läuferstillstandspannung als auch der Anlaufständerstrom bedeutend herabgesetzt. Die Ständerwicklung wird zu diesem Zweck in bekannter Weise mit mehreren parallelen Zweigen ausgeführt. Bei großen Maschinen ist das meistens sowieso der Fall. Während des Hochlaufens werden in an sich ebenfalls bekannter Weise nur ein oder mehrere Zweige eingeschaltet und der •Rest der.-Wicklung nach vollendetem Hoch-
laufen zugeschaltet. Die Ständerwicklung wird dabei so angeordnet, daß durch sie am Ständerumfang erregte und unerregte Zonen gleicher oder verschiedener Breite entstehen. Da stets die ganze Läuferwicklung eingeschaltet ist, bedeckt der in ihr induzierte Strom die ganze Läuferoberfläche, und es entsteht von der Läuferseite her in den von der Ständerwicklung nicht erregten Zonen ebenfalls ein Fluß und damit in dem nicht eingeschalteten Teil der Ständerwicklung Spannung. Der Läuferstrom wird daher in den Läuferwicklungsteilen, die unter den unerregten Ständerwicklungsteilen liegen, stark gedrosselt. Die verbrauchte Leistung sinkt sehr stark, so daß auch die zugeführte Leistung sehr klein wird. Es wird also nicht nur die Läuferstillstandspannung und der Läuferstillstandstrom, sondern in besonders hohem Maße auch der Anlaufständerstrom herabgesetzt. Durch die Strombegrenzung im Läufer ist auch die Momentenbildung im Läufer begrenzt. Da aber die Anlaufmomente von Maschinen, für die diese Anlaßmethode bestimmt ist, immer sehr klein sind, reichen die entwickelten Momente mit Sicherheit aus, um die Maschine anzulassen. Anderseits entsteht der Vorteil, daß der von der Maschine aufgenommene Strom selbst dann, wenn der Läufer direkt kurzgeschlossen werden sollte, den Magnetisierungsstrom nicht übersteigen kann.
Die wahrend des Anlaufens nicht wirksamen
..■Teile der Ständerwicklung können entweder auf, einmal oder nacheinander so zugeschaltet "wer'den, daß sie gleich am Anfang mit ans 35, Netz gelegt und nach dem Hochlaufen im Sternpunkt verbunden werden oder, indem sie dauernd im Sternpunkt verbunden und nach dem Hochlaufen ans Netz gelegt werden.
Die Anwendung der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf reine Asynchronmaschinen, sondern auch auf die sog. synchronisierten Asynchronmaschinen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Anlassen läufererregter Wechselstrommaschinen nach Bauart der Asynchronmaschinen mit Schleifringläufer, dadurch gekennzeichnet, daß während der Anlaufzeit das Feld in an sich bekannter Weise am Ständerumfang ungleichmäßig verteilt und der Lauf er strom zwangsläufig auch durch unter den unerregten Ständerteilen liegende Läuferwicklungsteile geführt wird.
DE1938S0131723 1938-04-15 1938-04-15 Verfahren zum Anlassen laeufererregter Wechselstrommaschinen Expired DE697332C (de)

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