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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
von Verpackungen mit verdrilltem Ende bzw. verdrillten Enden und
eine Vorrichtung zum Ausführen
des Verfahrens.
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Verpackungen,
die als Verpackungen mit verdrilltem/n Ende/n definierbar sind,
werden herkömmlicher
Weise in der Lebensmittelindustrie und insbesondere auf dem Süßigkeitensektor
zum Verpacken von Produkten wie beispielsweise Halbverpackung, Konfekt,
Bonbons, etc. verwendet. Bei den zur Zeit verwendeten Lösungen wird
im wesentlichen zuerst eine Halbverpackung hergestellt, die ein
hohles oder rohrförmiges
Verpackungsblatt (möglicherweise
in mehreren Schichten aufweist, in das das Produkt eingelegt wird.
Nach dem Einlegen des Produkts wird die Halbverpackung benachbart
des offenen Endes oder der offenen Enden verdrillt, wodurch die
Bildung der entsprechenden verdrillten vorstehenden Endabschnitte
erfolgt.
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Dieser
Stand der Technik der Technik ist sehr umfangreich, wie es z. B.
die Dokumente FR-A-1529212, GB-A-105541, GB-A-1365840, US-A-2243633,
US-A-2744370, US-A-3131522, US-A-3899865, US-A-4352265, US-A-4768639, US-A-4866922,
US-A-4918901 und US-A-5016421 beweisen.
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Mit
einem gewissen Vereinfachungsgrad, bei dem man jedoch im wesentlichen
bei den Tatsachen bleibt, könnte
man sagen, dass die verdrillten Enden bei den Lösungen des Standes der Technik
jeweils derart gebildet sind, dass der "Körper" der Halbverpackung
(d. h. der Teil, in dem das Produkt angeordnet ist) stationär gehalten
wird, während
der Endabschnitt oder die Endabschnitte davon vorragen und unter
dem Einfluss eines Verdrillelements (herkömmlicher Weise eines sich drehenden
Greifers) stehen. Im wesentlichen kopieren diese bekannten Lösungen mit
Hilfe einer Maschine die Handhabung eines Arbeiters, der die Verdrillung
manuell ausbildet.
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Die
Verwendung dieser Lösungsart
stößt auf industriellem
Niveau auf Hindernisse, wenn es gewünscht wird, bei sehr hohen
Geschwindigkeiten mit riesigen Mengen des Produkts zu fahren, weil
die Vorrichtung eine immanente Komplexität aufweist, die das Erreichen
bestimmter Geschwindigkeit und bestimmter Produktionsniveaus tatsächlich verhindert.
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Hierbei
wird insbesondere Bezug genommen auf das Dokument DE-A-25 52 600.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung bereitzustellen,
die die immanenten Schwierigkeiten, die mit der Verwendung der Lösungen des
Standes der Technik verbunden sind, zu überwinden und zwar insbesondere
in bezug auf die folgenden Faktoren:
- – Komplexität der Elemente,
die die Verdrillung bilden,
- – Bildung
der Halbverpackung, und
- – Einlegen
des Produkts in die Halbverpackung und sein Festhalten während der
Bildung der Verdrillungen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Eigenschaften,
wie sie in den folgenden Patentansprüchen definiert sind, erreicht.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ausführen dieses
Verfahrens zu schaffen.
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Die
Erfindung wird nun rein beispielhaft anhand eines nicht begrenzenden
Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen mit
den 1 bis 10, die schematisch eine typische
Sequenz darstellen, mit der das Verfahren der Erfindung ausgeführt wird,
beschrieben.
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Einleitend
ist anzumerken, dass die Darstellungen der begleitenden Zeichnungen
bewusst vereinfacht sind und primär darauf abzielen, die wesentlichen
Eigenschaften des Verfahrens der Erfindung zu zeigen.
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Die
folgende Beschreibung bezieht sich speziell auf Element oder Gerätemodul
zum Bilden einer Verpackung mit verdrilltem/n Ende/n (in diesem
speziellen Fall eine Verpackung mit beidseitig verdrillten Enden)
zugleich um ein Produkt. Da das Modul z. B. in Form eines Matrixaufbaus
(der jeweils m Reihen mit n Modulen des in den begleitenden Zeichnungen dargestellten
Typs aufweist) in einem großen
Maßstab
nachgebildet werden kann, ist es möglich, eine Vorrichtung auszubilden,
die in der Lage ist, gleichzeitig auf m durch n Produkte einzuwirken,
wobei m × n
eine sehr große
Zahl ist (selbst die Größenordnung
von hunderten ist denkbar). Es ist somit möglich, eine Vorrichtung zu
bilden, die in der Lage ist, Produktionsniveaus in der Größenordnung
von Tausenden (in einigen Fällen
von einigen zehn Tausenden) verpackter Produkte pro Minute zu erreichen.
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Es
ist ferner hervorzuheben, dass der Aufbau der in den begleitenden
Zeichnungen dargestellten Vorrichtung bewusst durch das Weglassen
einiger Teile vereinfacht ist, die Strukturen und Funktionen aufweisen,
die in diesem Zweig des Stand der Technik gut bekannt sind und die
in keinem Fall wesentlich für
das Verständnis
der Erfindung sind. Es ist nochmals herauszuheben, dass das dargestellte
Beispiel tatsächlich
nur ein Beispiel ist, da das gleiche Verfahren von Vorrichtungen,
die sich von der rein beispielhaft dargestellten stark unterscheiden,
ausgeführt
werden kann.
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In
den begleitenden Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 im
allgemeinen eine Vorrichtung, die zum Verpackung von Produkten (herkömmlicher
Weise Süßigkeiten,
wie beispielsweise Halbverpackung und Bonbons) in einer Verpackung mit
verdrilltem/n Ende/n verwendbar ist. Man ist insbesondere mit einer
Verpackung mit beidseitig verdrilltem/n Enden des Typs, der allgemein
in 10 durch P bezeichnet ist, konfrontiert.
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Bei
einer bekannten Lösung
wird die fragliche Verpackung aus einem Blattmaterial (aus Papier, laminiertem
Kunststoff, Aluminium etc.), möglicher Weise
mit mehreren Schichten hergestellt. Die fragliche Verpackung wird
zunächst
um das vorbereitete Produkt (hier dargestellt in der Form einer
scheibenförmigen
Pastille K) gewickelt, um so eine kanalförmige, Halbverpackung auszubilden.
Dann wird sie benachbart ihrer Enden verdrillt, um zwei verdrillte,
vorragende Endabschnitte, die durch F bezeichnet sind, auszubilden.
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Der
Kern der Vorrichtung 1 wird durch einen Träger 2,
z. B. aus Metall mit einer Öffnung
oder einem Hohlraum 3, in dem ein Zahnrad 4 drehbar
(in dieser Ausführungsform
um eine horizontale Achse) angebracht ist, gebildet, wobei das Zahnrad
einen Radialschlitz oder eine Kerbe 5 aufweist. Die Kerbe 5 kann
als einer Art Schlitz entsprechend angesehen werden, der in dem
Körper
des Zahnrads 4 ausgebildet ist, um eine Aussparung zu bilden,
die sich vom Mittelabschnitt des Zahnrads 4 erstreckt,
um sich in einen Umfang zu öffnen,
der (teilweise oder vollständig)
verzahnt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die fragliche
Kerbe im wesentlichen gerade, was obwohl es bevorzugt ist, nicht
als unbedingt notwendig zu verstehen ist.
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Das
gleiche trifft auch bezüglich
der Umfangszähne
des Zahnrads 4 zu, die gemäß den unten genauer erläuterten
Kriterien mit einer Zahnstange oder Verzahnung 6 zusammenwirken,
die hier im allgemeinen unter dem Träger 2 dargestellt
ist, wobei der Träger 2 in
der Lage ist, sich relativ zu der Zahnstange 6 zu bewegen.
Wie unten genauer beschrieben werden wird, ist das in Eingriff kommen
des Zahnrads 4 mit der Zahnstange 6 dazu gedacht,
die Translationsbewegung des Trägers 2 entlang
der Zahnstange 6 zu verursachen, so dass sich das Zahnrad 4 selbst
um seine Mittelachse dreht. Obwohl die Darstellung die momentan
bevorzugte Lösung
in Bezug auf Zuverlässigkeit
und Einfachheit zeigt, könnte
das gleiche praktische Ergebnis (Rotation des Zahnrads 4)
auf eine andere Art, z. B. durch einen Antrieb, der mit dem Zahnrad 4 verbunden
ist, erreicht werden. Es ist nicht notwendig zu erwähnen, dass
in diesem Fall das Zahnrad nicht unbedingt verzahnt sein muss und
dass das Zahnrad im allgemeinen durch jeglichen Körper ersetzt
werden könnte, der
in der Lage ist, die Rotation der Kerbe 5 zu bewirken.
Es ist somit nicht wesentlich, ein Zahnrad als solches zu verwenden.
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Obwohl
auf die voranstehende Beschreibung in bezug auf das Zahnrad 4 und
insbesondere auf ein Zahnrad 4, das mit einer Zahnstange 6 zusammenwirkt,
Bezug genommen wird, ist folglich ersichtlich, dass diese Wahl keinesfalls
bindend ist.
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Bezugszeichen 7 bezeichnet
(siehe insbesondere 2) eine Art Stempel, der dazu
geeignet ist, auf dem Träger 2 aufzuliegen,
um so einen Schlitz 8 zur Verwendung bei der Bildung der
Halbverpackung und bei dem Einlegen des Produkts K in die Halbverpackung über dem
Holraum 3, in dem das Zahnrad 4 angeordnet ist,
anzuordnen.
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Aus
der Betrachtung von 1 ist ferner ersichtlich, dass
der Träger 2 ferner
eine weitere Kerbe in einer Position im allgemeinen fluchtend mit
dem Schlitz 8 aufweist, wenn der Stempel 7 auf
den Träger 2 aufgebracht
ist, wobei sich diese weitere Kerbe in der Position der Bildung
der Verpackungszwischenprodukts und dem Einführen des Produkts (praktisch
in der Position, die in der 1 dargestellt ist)
flächengleich
zu der Kerbe 5 in dem Zahnrad 4 erstreckt. Eine ähnliche
Kerbe, die mit 10 bezeichnet ist und in 1 lediglich
teilweise sichtbar ist, ist in der Außenwand des Trägers 2,
die den Hohlraum 3 definiert, vorgesehen und fluchtet ebenfalls
mit der Kerbe 5 und der Kerbe 9.
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3 stellt
eine Baugruppe zum Zuführen eines
Blattmaterials G zum Ausbilden der Verpackung mit verdrilltem/n
Enden, die wünschenswerter Weise
herzustellen ist, dar, die über
dem Stempel 7 und insbesondere über dem Schlitz 8 (dargestellt
in gestrichelter Linie in 3) angeordnet
ist.
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Bei
der dargestellten Ausführungsform
umfasst die fragliche Baugruppe Aufwickel- und Abwickelrollen (nicht
dargestellt, weil der Aufbau im allgemeinen gut bekannt ist), die
den Streifen Blattmaterial G derart tragen, dass er über zwei
angetriebene Rollen oder Stangen 11 läuft. Bei der Verwendung werden
die Stangen oder Rollen 11 nahe der oberen flachen Seite
des Stempels 7 entsprechend dem Schlitz 8 gebracht.
Somit ist eine vorgegebene Menge an Blattmaterial, das möglicherweise
perforiert ist, um ein Stück
T zu definieren, das dazu gedacht ist, die Verpackung für ein entsprechendes
Produkt zu bilden, der Oberseite des Schlitzes 8 zugewandt.
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Das
Bezugszeichen 12 bezeichnet eine Stanzbaugruppe, umfassend:
- – ein
Führungselement 13,
das dazu gedacht ist (durch eine Antriebseinrichtung, die per se
bekannt ist und nicht dargestellt ist) über das Stück Blattmaterial G, das über dem
Schlitz 8 angeordnet ist, gebracht bzw. abgesenkt zu werden,
und
- – eine
Stanze 14, die über
einen entsprechenden Schlitz 15, der in dem Element 13 ausgebildet
ist, genau in den Schlitz 8 eintreten kann. Das Ganze ist
in 4 näher
dargestellt.
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Aus
einer Betrachtung der 3 und 4 ist erkennbar,
dass die Stanze 14 wiederum vertikal von einem (in der
Ausführung
dargestellten) Schlitz 16 durchquert wird, der einen Kanal
oder eine Leitung zum Einführen
des Produkts K, das in der Halbverpackung, die in dem Träger 2 ausgebildet
ist, zu verpacken ist, bildet und diesen genauer gesagt in Kombination
mit den Kerben 5, 9 und 10 die in 1 dargestellt
sind, bildet.
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Insbesondere
zeigt 5 das durch Absenken der Baugruppe 12 innerhalb
des Komplexes erreichte Ergebnis, das durch den Träger 2 und
den Stempel 7 gebildet wird.
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Genauer
gesagt fluchtet der Schlitz 15 genau mit dem darunter angeordneten
Schlitz 8, wenn das Element 13 über das
Blattmaterial G, das dem Schlitz 8 zugewandt ist, abgesenkt
wird. Die zwei fraglichen Schlitze weisen gewöhnlicher Weise ungefähr einander
entsprechende Dimensionen auf, wobei der Schlitz 15 vorzugsweise
geringfügig
größer und/oder eine
leichte Fase aufweist, um eine "Einführung" für die Stanze 14 bereitzustellen,
welche abgesenkt wird.
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Wenn
sie durch die Schlitze 15 und 8 abgesenkt wird,
tritt die Stanze 14 in die Kerben 5, 9 und 10 ein
und führt
das Stück
T des Blattmaterials aus dem Streifen G mit sich. All dies führt zu der
Bildung einer Halbverpackung S im wesentlichen mit einer Kanalform,
wie sie schematisch in 5 dargestellt ist.
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Das
Produkt K wird (durch bekannte Einrichtungen) nachfolgend in den
Kanal 16 eingeführt
und fällt
vertikal innerhalb der Stanze 14 herunter, um in der Bodenschlaufe
der Halbverpackung S in der Kerbe 5 in dem Zahnrad 4 gelagert
zu werden.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird die Blattzuführbaugruppe (umfassend die
Elemente 11 und den Streifen G aus Blattmaterial, aus dem
der Abschnitt T, der die Halbverpackung S bildet, entfernt wurde)
sowie die Einführbaugruppe
(umfassend die Elemente 13 und 16) von dem Träger 2 wegbewegt.
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Selbstverständlich ist
diese Bewegung eine Relativbewegung. Bei der momentan bevorzugten Lösung sind
die beiden fraglichen Baugruppen gewöhnlicher Weise in der Form
vertikal beweglicher Baugruppen ausgestaltet, die in der Lage sind,
sich abzusenken, um mit dem Träger 2 und
dem Stempel 7 in Eingriff zu kommen. Selbstverständlich kann
der Komplex bei einer vollständig äquivalenten
Lösung durch
den Träger 2 und
den Stempel 7 (und die Zahnstange 6, die – aus Gründen, die
im folgenden klar sind – an
einer festgelegten Position relativ zu den Elementen 2 und 7 gehalten
sein muss) derart beweglich sein, dass er das außer Eingriff kommen der oben
erwähnten
Baugruppen zulässt.
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In
jedem Fall ist das gewünschte
Ergebnis das folgende: der Träger 2,
der (innerhalb des Hohlraums 3) das Zahnrad 4 mit
der Kerbe 5 enthält,
in der die Halbverpackung S und das Produkt K angeordnet sind, ist
von der offenen Seite der Halbverpackung her zugänglich, sobald der Stempel 7 von
dem Träger 2 entfernt
wurde.
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Wie
ersichtlich werden wird, dient in der dargestellten Ausführungsform
der Stempel 7 selbst sowohl als Zuführungselement für die Blattzuführbaugruppe
und die Einführbaugruppe
und als ein Stabilisierelement zusammenwirkend mit dem Träger 2 während der
Bildung der Halbverpackung S.
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Sobald
der in 5 dargestellte Zustand erreicht wurde, wird eine
neue Zuführbaugruppe,
die im allgemeinen mit 17 bezeichnet ist, nahe den Träger 2 gebracht,
so dass sie mit der Halbverpackung S zusammenwirken kann. Die Baugruppe 17 ist
insbesondere dazu gedacht, mit den Endabschnitten der Halbverpackung
S, die seitlich (an beiden Enden in dem dargestellten Beispiel,
welches die Bildung einer Verpackung mit beidseitig verdrillten
Enden zeigt) von dem Körper
der Halbverpackung S, die das Produkt K beinhaltet, vorragen und
folglich von den äußeren Stirnseiten
der Wände
des Trägers 2,
die den Hohlraum 3 definieren, zusammenzuwirken.
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Die
Baugruppe 17 ist im wesentlichen aus einem Paar Halte- oder Greifelementen 18,
die hier in der Form von Backen dargestellt sind, zusammengesetzt.
Sobald die Baugruppe 17 abgesenkt wurde, um die Backen 18 in
die Höhe
der vorragenden Enden der Halbverpackung S zu bringen, können die Backen
selbst, die hier mit einer vertikal ausgerichteten Klemmzone dargestellt
sind, geschlossen werden um die Enden der Halbverpackung S zwischen sich
zu greifen, wobei sich diese Enden ebenfalls vertikal erstrecken.
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Die
Greifelemente, die hier in der Form von Backen 18 dargestellt
sind, sind dazu gedacht, die Enden der Halbverpackung S während der
Bildung der Verpackungsverdrillung zu halten.
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Daraus
folgt, dass die Greifwirkung zur gleichen Zeit fest aber nicht zu
stark sein darf: auf der einen Seite muss sie verhindern, dass die
Enden der Halbverpackung S aus der Greifwirkung entkommen, aber
es ist ebenso Tatsache, dass die gleiche Greifwirkung der Bildung
der Verdrillungen durch das Verdrillen der Halbverpackung S um ihre
Längsachse nicht
entgegensteht. Mit anderen Worten müssen die Backen 18 in
der Lage sein es zuzulassen, dass sich das Blattmaterial, das die
Endabschnitte der Halbverpackung S bildet, während der Bildung der verdrillten Enden
zwischen ihnen in einem gewissen Maß zu gleiten. Der Grad und
die Intensität
der Greifwirkung muss somit selektiv bestimmt und in Abhängigkeit der
spezifischen Anwendungserfordernisse bestimmt werden, wobei zuerst
die Parameter, die die Dimension der Verpackung (und folglich der
verdrillten Enden) und die Eigenschaften des Blattmaterials, das die
Verpackung selbst bildet (Dickenmaß, Grad der Verformbarkeit,
maximale Bruchspannung, Schlupf, etc.) in Betracht gezogen werden.
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Sobald
die in 7 dargestellte Position erreicht ist, wobei die
Backen 18 die Enden der Halbverpackung S zwischen sich
greifen, wird der Komplex, der durch den Träger 2 und die Baugruppe 17 gebildet
wird, relativ zu der Zahnstange 6 translatorisch bewegt.
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Dies
wird gewöhnlicher
Weise dadurch erreicht, dass der Träger 2 und die Baugruppe 17 stationär in einer
festgelegten Relativposition gehalten werden und die Zahnstange 6 längs verschoben
wird. Es ist jedoch ebenso möglich,
dies in einer umgekehrten Art und Weise durchzuführen, wobei die Zahnstange 6 stationär gehalten
wird, während
der Träger 2 und
die zugehörige
Baugruppe 17 bewegt werden, oder auch durch Bewegen von
beidem, der Zahnstange 6 und dem Träger 2 und der Baugruppe 17.
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Egal
welche Lösung
aufgegriffen wird, das Ergebnis ist die Bewegung der Zahnstange 6 relativ zu
dem Träger 2 und
die daraus folgende Drehung des Zahnrades 4 (die äußeren Zähne kommen
in Eingriff mit der Zahnstange 6) um seine Achse innerhalb seines
Gehäusehohlraums
in dem Träger 2.
Die dem Zahnrad 4 erteilte Drehung führt zu einer entsprechenden
Drehung der Kerbe 5, in der der Mittelabschnitt oder Körper der
Halbverpackung S, die das Produkt K beinhaltet, angeordnet ist,
während
die Enden der Halbverpackung S durch die Backen 18 der Baugruppe 17 stationär gehalten
werden, so dass sie nicht in der Lage sind sich zu drehen. Das Gesamtergebnis
besteht darin, dass der Körper
der Halbverpackung S relativ zu den Enden gedreht wird und folglich
werden die zwei verdrillten Endabschnitte oder Verdrillungen F,
die in 10 dargestellt sind, gebildet.
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Die
Lösung
gemäß der Erfindung
zielt daher in eine andere Richtung als die Lösungen des Stand der Technik,
bei denen die Verdrillung der Halbverpackung S, an dem die Verdrillung
oder die Verdrillungen F erforderlich sind, durch die Drehung des
Endes oder der Enden der Halbverpackung relativ zu dem Körper der
Halbverpackung erreicht wird. Im Gegensatz dazu wird bei der Lösung der
Erfindung das oder jedes Ende stationär gehalten (in der dargestellten Ausführungsform
durch die Backen 18), während
der Körper
gedreht wird (bei dem dargestellten Beispiel durch das Zahnrad 4).
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Die
Erfindung ermöglicht
somit, die verwendete Vorrichtung zur Bildung der Verdrillungen
erkennbar dahingehend zu vereinfachen, dass die Greifelemente 18 nicht
gedreht werden müssen,
was den Aufbau erkennbar vereinfacht. Vielmehr ist es der Teil,
der den Körper
der Halbverpackung beherbergt, der gedreht wird, wobei dieser in
dem dargestellten Beispiel der gleiche Teil ist, in dem die Halbverpackung
zuvor ausgebildet wurde und in den das Produkt K eingeführt wurde
(vorzugsweise durch Fallenlassen wie in dem dargestellten Beispiel)
in die Halbverpackung selbst.
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Diese
Aspekte bilden ferner eine weitere Vereinfachung gegenüber den
vorbekannten Lösungen in
bezug auf die Bildung der Halbverpackung, das Halten des Produkts
innerhalb der Halbverpackung und dem Halten des Verpackungszwischenprodukts, mit
dem Produkt darin während
der Bildung der Verdrillung.
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Vor
allem ermöglicht
die Lösung
der Erfindung die Vereinfachung des Aufbaus der Halbverpackung,
mit der Verwendung einer einfachen Kanalform (siehe insbesondere 5 und 6)
ohne die Notwendigkeit, die Halbverpackung selbst in eine Röhre um das
Produkt K zu schließen:
dieser letzte Vorgang beinhaltet in verschiedenen Lösungen des Standes
der Technik weitere Form- und/oder zeitweise Halteelemente zum Formen
der Halbverpackung in Rohrform und/oder das Geschlossenhalten der Halbverpackung
während
der Bildung der Verdrillungen.
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Ausgehend
von der in 8 dargestellten Position wird
die Baugruppe 17 angehoben, um sie von dem Träger 2 zu
entfernen (wiederum könnte
in diesem Fall das gleiche Ergebnis durch Absenken des Trägers 2 und
der zugehörigen
Elemente relativ zu der Baugruppe 17 erreicht werden),
wobei die Backen 18 geschlossen bleiben, um die Verpackung
P zwischen sich zu halten, die nun vollständig mit den Verdrillungen
F ausgebildet ist und um sie aus der Kerbe 5 und folglich
aus dem Träger 2 zu
entfernen. Zu diesem Zeitpunkt könnte
die Baugruppe 17 beispielsweise zum Transfer der vollständigen Verpackung
P zu einer weiteren Bearbeitungsstation (Beispiel einer Maschine
zum Einlegen in eine Schachtel oder einen Beutel) verwendet werden,
wo die fertigen Verpackungen durch das Öffnen der Backen 18 freigegeben
werden, so dass die verdrillten Enden F freigegeben werden.
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Selbstverständlich wird
der in 9 dargestellte Aufnahmevorgang hier durch die
Tatsache möglich
gemacht, dass die Kerbe 5 wieder mit den Kerben 9 und 10 ausgerichtet
(bei der dargestellten Ausführungsform
vertikal) wird. Selbstverständlich schließt dies
nicht die Möglichkeit
aus, dass die fertige Verpackung entfernt werden kann, selbst wenn die
Ausrichtung in gewissem Maß nicht
vorliegt.
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In
jedem Fall ist die dargestellte Situation keine Begrenzung dahingehend,
dass sie in den meisten Fällen
der Notwendigkeit entspricht, das Zahnrad 4 mittels der
Relativbewegung der Zahnstange 6 und des Trägers 2 um
360° zu
drehen. Selbst wenn das Material der Verpackung eine gewisse Elastizität aufweist,
so dass sie dazu neigt, nach der Bildung der Verdrillungen in ihren
unverformten Zustand zurückzukehren,
reicht dieser Rotationswinkel aus, Verdrillungen zu bilden, die
ohne andere Mittel fest verschlossen bleiben.