DE69729601T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Wickeln mit verdrillten Enden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Wickeln mit verdrillten Enden Download PDF

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Verpackungen mit verdrilltem Ende bzw. verdrillten Enden und eine Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens.
  • Verpackungen, die als Verpackungen mit verdrilltem/n Ende/n definierbar sind, werden herkömmlicher Weise in der Lebensmittelindustrie und insbesondere auf dem Süßigkeitensektor zum Verpacken von Produkten wie beispielsweise Halbverpackung, Konfekt, Bonbons, etc. verwendet. Bei den zur Zeit verwendeten Lösungen wird im wesentlichen zuerst eine Halbverpackung hergestellt, die ein hohles oder rohrförmiges Verpackungsblatt (möglicherweise in mehreren Schichten aufweist, in das das Produkt eingelegt wird. Nach dem Einlegen des Produkts wird die Halbverpackung benachbart des offenen Endes oder der offenen Enden verdrillt, wodurch die Bildung der entsprechenden verdrillten vorstehenden Endabschnitte erfolgt.
  • Dieser Stand der Technik der Technik ist sehr umfangreich, wie es z. B. die Dokumente FR-A-1529212, GB-A-105541, GB-A-1365840, US-A-2243633, US-A-2744370, US-A-3131522, US-A-3899865, US-A-4352265, US-A-4768639, US-A-4866922, US-A-4918901 und US-A-5016421 beweisen.
  • Mit einem gewissen Vereinfachungsgrad, bei dem man jedoch im wesentlichen bei den Tatsachen bleibt, könnte man sagen, dass die verdrillten Enden bei den Lösungen des Standes der Technik jeweils derart gebildet sind, dass der "Körper" der Halbverpackung (d. h. der Teil, in dem das Produkt angeordnet ist) stationär gehalten wird, während der Endabschnitt oder die Endabschnitte davon vorragen und unter dem Einfluss eines Verdrillelements (herkömmlicher Weise eines sich drehenden Greifers) stehen. Im wesentlichen kopieren diese bekannten Lösungen mit Hilfe einer Maschine die Handhabung eines Arbeiters, der die Verdrillung manuell ausbildet.
  • Die Verwendung dieser Lösungsart stößt auf industriellem Niveau auf Hindernisse, wenn es gewünscht wird, bei sehr hohen Geschwindigkeiten mit riesigen Mengen des Produkts zu fahren, weil die Vorrichtung eine immanente Komplexität aufweist, die das Erreichen bestimmter Geschwindigkeit und bestimmter Produktionsniveaus tatsächlich verhindert.
  • Hierbei wird insbesondere Bezug genommen auf das Dokument DE-A-25 52 600.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung bereitzustellen, die die immanenten Schwierigkeiten, die mit der Verwendung der Lösungen des Standes der Technik verbunden sind, zu überwinden und zwar insbesondere in bezug auf die folgenden Faktoren:
    • – Komplexität der Elemente, die die Verdrillung bilden,
    • – Bildung der Halbverpackung, und
    • – Einlegen des Produkts in die Halbverpackung und sein Festhalten während der Bildung der Verdrillungen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Eigenschaften, wie sie in den folgenden Patentansprüchen definiert sind, erreicht.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens zu schaffen.
  • Die Erfindung wird nun rein beispielhaft anhand eines nicht begrenzenden Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen mit den 1 bis 10, die schematisch eine typische Sequenz darstellen, mit der das Verfahren der Erfindung ausgeführt wird, beschrieben.
  • Einleitend ist anzumerken, dass die Darstellungen der begleitenden Zeichnungen bewusst vereinfacht sind und primär darauf abzielen, die wesentlichen Eigenschaften des Verfahrens der Erfindung zu zeigen.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich speziell auf Element oder Gerätemodul zum Bilden einer Verpackung mit verdrilltem/n Ende/n (in diesem speziellen Fall eine Verpackung mit beidseitig verdrillten Enden) zugleich um ein Produkt. Da das Modul z. B. in Form eines Matrixaufbaus (der jeweils m Reihen mit n Modulen des in den begleitenden Zeichnungen dargestellten Typs aufweist) in einem großen Maßstab nachgebildet werden kann, ist es möglich, eine Vorrichtung auszubilden, die in der Lage ist, gleichzeitig auf m durch n Produkte einzuwirken, wobei m × n eine sehr große Zahl ist (selbst die Größenordnung von hunderten ist denkbar). Es ist somit möglich, eine Vorrichtung zu bilden, die in der Lage ist, Produktionsniveaus in der Größenordnung von Tausenden (in einigen Fällen von einigen zehn Tausenden) verpackter Produkte pro Minute zu erreichen.
  • Es ist ferner hervorzuheben, dass der Aufbau der in den begleitenden Zeichnungen dargestellten Vorrichtung bewusst durch das Weglassen einiger Teile vereinfacht ist, die Strukturen und Funktionen aufweisen, die in diesem Zweig des Stand der Technik gut bekannt sind und die in keinem Fall wesentlich für das Verständnis der Erfindung sind. Es ist nochmals herauszuheben, dass das dargestellte Beispiel tatsächlich nur ein Beispiel ist, da das gleiche Verfahren von Vorrichtungen, die sich von der rein beispielhaft dargestellten stark unterscheiden, ausgeführt werden kann.
  • In den begleitenden Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 im allgemeinen eine Vorrichtung, die zum Verpackung von Produkten (herkömmlicher Weise Süßigkeiten, wie beispielsweise Halbverpackung und Bonbons) in einer Verpackung mit verdrilltem/n Ende/n verwendbar ist. Man ist insbesondere mit einer Verpackung mit beidseitig verdrilltem/n Enden des Typs, der allgemein in 10 durch P bezeichnet ist, konfrontiert.
  • Bei einer bekannten Lösung wird die fragliche Verpackung aus einem Blattmaterial (aus Papier, laminiertem Kunststoff, Aluminium etc.), möglicher Weise mit mehreren Schichten hergestellt. Die fragliche Verpackung wird zunächst um das vorbereitete Produkt (hier dargestellt in der Form einer scheibenförmigen Pastille K) gewickelt, um so eine kanalförmige, Halbverpackung auszubilden. Dann wird sie benachbart ihrer Enden verdrillt, um zwei verdrillte, vorragende Endabschnitte, die durch F bezeichnet sind, auszubilden.
  • Der Kern der Vorrichtung 1 wird durch einen Träger 2, z. B. aus Metall mit einer Öffnung oder einem Hohlraum 3, in dem ein Zahnrad 4 drehbar (in dieser Ausführungsform um eine horizontale Achse) angebracht ist, gebildet, wobei das Zahnrad einen Radialschlitz oder eine Kerbe 5 aufweist. Die Kerbe 5 kann als einer Art Schlitz entsprechend angesehen werden, der in dem Körper des Zahnrads 4 ausgebildet ist, um eine Aussparung zu bilden, die sich vom Mittelabschnitt des Zahnrads 4 erstreckt, um sich in einen Umfang zu öffnen, der (teilweise oder vollständig) verzahnt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die fragliche Kerbe im wesentlichen gerade, was obwohl es bevorzugt ist, nicht als unbedingt notwendig zu verstehen ist.
  • Das gleiche trifft auch bezüglich der Umfangszähne des Zahnrads 4 zu, die gemäß den unten genauer erläuterten Kriterien mit einer Zahnstange oder Verzahnung 6 zusammenwirken, die hier im allgemeinen unter dem Träger 2 dargestellt ist, wobei der Träger 2 in der Lage ist, sich relativ zu der Zahnstange 6 zu bewegen. Wie unten genauer beschrieben werden wird, ist das in Eingriff kommen des Zahnrads 4 mit der Zahnstange 6 dazu gedacht, die Translationsbewegung des Trägers 2 entlang der Zahnstange 6 zu verursachen, so dass sich das Zahnrad 4 selbst um seine Mittelachse dreht. Obwohl die Darstellung die momentan bevorzugte Lösung in Bezug auf Zuverlässigkeit und Einfachheit zeigt, könnte das gleiche praktische Ergebnis (Rotation des Zahnrads 4) auf eine andere Art, z. B. durch einen Antrieb, der mit dem Zahnrad 4 verbunden ist, erreicht werden. Es ist nicht notwendig zu erwähnen, dass in diesem Fall das Zahnrad nicht unbedingt verzahnt sein muss und dass das Zahnrad im allgemeinen durch jeglichen Körper ersetzt werden könnte, der in der Lage ist, die Rotation der Kerbe 5 zu bewirken. Es ist somit nicht wesentlich, ein Zahnrad als solches zu verwenden.
  • Obwohl auf die voranstehende Beschreibung in bezug auf das Zahnrad 4 und insbesondere auf ein Zahnrad 4, das mit einer Zahnstange 6 zusammenwirkt, Bezug genommen wird, ist folglich ersichtlich, dass diese Wahl keinesfalls bindend ist.
  • Bezugszeichen 7 bezeichnet (siehe insbesondere 2) eine Art Stempel, der dazu geeignet ist, auf dem Träger 2 aufzuliegen, um so einen Schlitz 8 zur Verwendung bei der Bildung der Halbverpackung und bei dem Einlegen des Produkts K in die Halbverpackung über dem Holraum 3, in dem das Zahnrad 4 angeordnet ist, anzuordnen.
  • Aus der Betrachtung von 1 ist ferner ersichtlich, dass der Träger 2 ferner eine weitere Kerbe in einer Position im allgemeinen fluchtend mit dem Schlitz 8 aufweist, wenn der Stempel 7 auf den Träger 2 aufgebracht ist, wobei sich diese weitere Kerbe in der Position der Bildung der Verpackungszwischenprodukts und dem Einführen des Produkts (praktisch in der Position, die in der 1 dargestellt ist) flächengleich zu der Kerbe 5 in dem Zahnrad 4 erstreckt. Eine ähnliche Kerbe, die mit 10 bezeichnet ist und in 1 lediglich teilweise sichtbar ist, ist in der Außenwand des Trägers 2, die den Hohlraum 3 definiert, vorgesehen und fluchtet ebenfalls mit der Kerbe 5 und der Kerbe 9.
  • 3 stellt eine Baugruppe zum Zuführen eines Blattmaterials G zum Ausbilden der Verpackung mit verdrilltem/n Enden, die wünschenswerter Weise herzustellen ist, dar, die über dem Stempel 7 und insbesondere über dem Schlitz 8 (dargestellt in gestrichelter Linie in 3) angeordnet ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform umfasst die fragliche Baugruppe Aufwickel- und Abwickelrollen (nicht dargestellt, weil der Aufbau im allgemeinen gut bekannt ist), die den Streifen Blattmaterial G derart tragen, dass er über zwei angetriebene Rollen oder Stangen 11 läuft. Bei der Verwendung werden die Stangen oder Rollen 11 nahe der oberen flachen Seite des Stempels 7 entsprechend dem Schlitz 8 gebracht. Somit ist eine vorgegebene Menge an Blattmaterial, das möglicherweise perforiert ist, um ein Stück T zu definieren, das dazu gedacht ist, die Verpackung für ein entsprechendes Produkt zu bilden, der Oberseite des Schlitzes 8 zugewandt.
  • Das Bezugszeichen 12 bezeichnet eine Stanzbaugruppe, umfassend:
    • – ein Führungselement 13, das dazu gedacht ist (durch eine Antriebseinrichtung, die per se bekannt ist und nicht dargestellt ist) über das Stück Blattmaterial G, das über dem Schlitz 8 angeordnet ist, gebracht bzw. abgesenkt zu werden, und
    • – eine Stanze 14, die über einen entsprechenden Schlitz 15, der in dem Element 13 ausgebildet ist, genau in den Schlitz 8 eintreten kann. Das Ganze ist in 4 näher dargestellt.
  • Aus einer Betrachtung der 3 und 4 ist erkennbar, dass die Stanze 14 wiederum vertikal von einem (in der Ausführung dargestellten) Schlitz 16 durchquert wird, der einen Kanal oder eine Leitung zum Einführen des Produkts K, das in der Halbverpackung, die in dem Träger 2 ausgebildet ist, zu verpacken ist, bildet und diesen genauer gesagt in Kombination mit den Kerben 5, 9 und 10 die in 1 dargestellt sind, bildet.
  • Insbesondere zeigt 5 das durch Absenken der Baugruppe 12 innerhalb des Komplexes erreichte Ergebnis, das durch den Träger 2 und den Stempel 7 gebildet wird.
  • Genauer gesagt fluchtet der Schlitz 15 genau mit dem darunter angeordneten Schlitz 8, wenn das Element 13 über das Blattmaterial G, das dem Schlitz 8 zugewandt ist, abgesenkt wird. Die zwei fraglichen Schlitze weisen gewöhnlicher Weise ungefähr einander entsprechende Dimensionen auf, wobei der Schlitz 15 vorzugsweise geringfügig größer und/oder eine leichte Fase aufweist, um eine "Einführung" für die Stanze 14 bereitzustellen, welche abgesenkt wird.
  • Wenn sie durch die Schlitze 15 und 8 abgesenkt wird, tritt die Stanze 14 in die Kerben 5, 9 und 10 ein und führt das Stück T des Blattmaterials aus dem Streifen G mit sich. All dies führt zu der Bildung einer Halbverpackung S im wesentlichen mit einer Kanalform, wie sie schematisch in 5 dargestellt ist.
  • Das Produkt K wird (durch bekannte Einrichtungen) nachfolgend in den Kanal 16 eingeführt und fällt vertikal innerhalb der Stanze 14 herunter, um in der Bodenschlaufe der Halbverpackung S in der Kerbe 5 in dem Zahnrad 4 gelagert zu werden.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird die Blattzuführbaugruppe (umfassend die Elemente 11 und den Streifen G aus Blattmaterial, aus dem der Abschnitt T, der die Halbverpackung S bildet, entfernt wurde) sowie die Einführbaugruppe (umfassend die Elemente 13 und 16) von dem Träger 2 wegbewegt.
  • Selbstverständlich ist diese Bewegung eine Relativbewegung. Bei der momentan bevorzugten Lösung sind die beiden fraglichen Baugruppen gewöhnlicher Weise in der Form vertikal beweglicher Baugruppen ausgestaltet, die in der Lage sind, sich abzusenken, um mit dem Träger 2 und dem Stempel 7 in Eingriff zu kommen. Selbstverständlich kann der Komplex bei einer vollständig äquivalenten Lösung durch den Träger 2 und den Stempel 7 (und die Zahnstange 6, die – aus Gründen, die im folgenden klar sind – an einer festgelegten Position relativ zu den Elementen 2 und 7 gehalten sein muss) derart beweglich sein, dass er das außer Eingriff kommen der oben erwähnten Baugruppen zulässt.
  • In jedem Fall ist das gewünschte Ergebnis das folgende: der Träger 2, der (innerhalb des Hohlraums 3) das Zahnrad 4 mit der Kerbe 5 enthält, in der die Halbverpackung S und das Produkt K angeordnet sind, ist von der offenen Seite der Halbverpackung her zugänglich, sobald der Stempel 7 von dem Träger 2 entfernt wurde.
  • Wie ersichtlich werden wird, dient in der dargestellten Ausführungsform der Stempel 7 selbst sowohl als Zuführungselement für die Blattzuführbaugruppe und die Einführbaugruppe und als ein Stabilisierelement zusammenwirkend mit dem Träger 2 während der Bildung der Halbverpackung S.
  • Sobald der in 5 dargestellte Zustand erreicht wurde, wird eine neue Zuführbaugruppe, die im allgemeinen mit 17 bezeichnet ist, nahe den Träger 2 gebracht, so dass sie mit der Halbverpackung S zusammenwirken kann. Die Baugruppe 17 ist insbesondere dazu gedacht, mit den Endabschnitten der Halbverpackung S, die seitlich (an beiden Enden in dem dargestellten Beispiel, welches die Bildung einer Verpackung mit beidseitig verdrillten Enden zeigt) von dem Körper der Halbverpackung S, die das Produkt K beinhaltet, vorragen und folglich von den äußeren Stirnseiten der Wände des Trägers 2, die den Hohlraum 3 definieren, zusammenzuwirken.
  • Die Baugruppe 17 ist im wesentlichen aus einem Paar Halte- oder Greifelementen 18, die hier in der Form von Backen dargestellt sind, zusammengesetzt. Sobald die Baugruppe 17 abgesenkt wurde, um die Backen 18 in die Höhe der vorragenden Enden der Halbverpackung S zu bringen, können die Backen selbst, die hier mit einer vertikal ausgerichteten Klemmzone dargestellt sind, geschlossen werden um die Enden der Halbverpackung S zwischen sich zu greifen, wobei sich diese Enden ebenfalls vertikal erstrecken.
  • Die Greifelemente, die hier in der Form von Backen 18 dargestellt sind, sind dazu gedacht, die Enden der Halbverpackung S während der Bildung der Verpackungsverdrillung zu halten.
  • Daraus folgt, dass die Greifwirkung zur gleichen Zeit fest aber nicht zu stark sein darf: auf der einen Seite muss sie verhindern, dass die Enden der Halbverpackung S aus der Greifwirkung entkommen, aber es ist ebenso Tatsache, dass die gleiche Greifwirkung der Bildung der Verdrillungen durch das Verdrillen der Halbverpackung S um ihre Längsachse nicht entgegensteht. Mit anderen Worten müssen die Backen 18 in der Lage sein es zuzulassen, dass sich das Blattmaterial, das die Endabschnitte der Halbverpackung S bildet, während der Bildung der verdrillten Enden zwischen ihnen in einem gewissen Maß zu gleiten. Der Grad und die Intensität der Greifwirkung muss somit selektiv bestimmt und in Abhängigkeit der spezifischen Anwendungserfordernisse bestimmt werden, wobei zuerst die Parameter, die die Dimension der Verpackung (und folglich der verdrillten Enden) und die Eigenschaften des Blattmaterials, das die Verpackung selbst bildet (Dickenmaß, Grad der Verformbarkeit, maximale Bruchspannung, Schlupf, etc.) in Betracht gezogen werden.
  • Sobald die in 7 dargestellte Position erreicht ist, wobei die Backen 18 die Enden der Halbverpackung S zwischen sich greifen, wird der Komplex, der durch den Träger 2 und die Baugruppe 17 gebildet wird, relativ zu der Zahnstange 6 translatorisch bewegt.
  • Dies wird gewöhnlicher Weise dadurch erreicht, dass der Träger 2 und die Baugruppe 17 stationär in einer festgelegten Relativposition gehalten werden und die Zahnstange 6 längs verschoben wird. Es ist jedoch ebenso möglich, dies in einer umgekehrten Art und Weise durchzuführen, wobei die Zahnstange 6 stationär gehalten wird, während der Träger 2 und die zugehörige Baugruppe 17 bewegt werden, oder auch durch Bewegen von beidem, der Zahnstange 6 und dem Träger 2 und der Baugruppe 17.
  • Egal welche Lösung aufgegriffen wird, das Ergebnis ist die Bewegung der Zahnstange 6 relativ zu dem Träger 2 und die daraus folgende Drehung des Zahnrades 4 (die äußeren Zähne kommen in Eingriff mit der Zahnstange 6) um seine Achse innerhalb seines Gehäusehohlraums in dem Träger 2. Die dem Zahnrad 4 erteilte Drehung führt zu einer entsprechenden Drehung der Kerbe 5, in der der Mittelabschnitt oder Körper der Halbverpackung S, die das Produkt K beinhaltet, angeordnet ist, während die Enden der Halbverpackung S durch die Backen 18 der Baugruppe 17 stationär gehalten werden, so dass sie nicht in der Lage sind sich zu drehen. Das Gesamtergebnis besteht darin, dass der Körper der Halbverpackung S relativ zu den Enden gedreht wird und folglich werden die zwei verdrillten Endabschnitte oder Verdrillungen F, die in 10 dargestellt sind, gebildet.
  • Die Lösung gemäß der Erfindung zielt daher in eine andere Richtung als die Lösungen des Stand der Technik, bei denen die Verdrillung der Halbverpackung S, an dem die Verdrillung oder die Verdrillungen F erforderlich sind, durch die Drehung des Endes oder der Enden der Halbverpackung relativ zu dem Körper der Halbverpackung erreicht wird. Im Gegensatz dazu wird bei der Lösung der Erfindung das oder jedes Ende stationär gehalten (in der dargestellten Ausführungsform durch die Backen 18), während der Körper gedreht wird (bei dem dargestellten Beispiel durch das Zahnrad 4).
  • Die Erfindung ermöglicht somit, die verwendete Vorrichtung zur Bildung der Verdrillungen erkennbar dahingehend zu vereinfachen, dass die Greifelemente 18 nicht gedreht werden müssen, was den Aufbau erkennbar vereinfacht. Vielmehr ist es der Teil, der den Körper der Halbverpackung beherbergt, der gedreht wird, wobei dieser in dem dargestellten Beispiel der gleiche Teil ist, in dem die Halbverpackung zuvor ausgebildet wurde und in den das Produkt K eingeführt wurde (vorzugsweise durch Fallenlassen wie in dem dargestellten Beispiel) in die Halbverpackung selbst.
  • Diese Aspekte bilden ferner eine weitere Vereinfachung gegenüber den vorbekannten Lösungen in bezug auf die Bildung der Halbverpackung, das Halten des Produkts innerhalb der Halbverpackung und dem Halten des Verpackungszwischenprodukts, mit dem Produkt darin während der Bildung der Verdrillung.
  • Vor allem ermöglicht die Lösung der Erfindung die Vereinfachung des Aufbaus der Halbverpackung, mit der Verwendung einer einfachen Kanalform (siehe insbesondere 5 und 6) ohne die Notwendigkeit, die Halbverpackung selbst in eine Röhre um das Produkt K zu schließen: dieser letzte Vorgang beinhaltet in verschiedenen Lösungen des Standes der Technik weitere Form- und/oder zeitweise Halteelemente zum Formen der Halbverpackung in Rohrform und/oder das Geschlossenhalten der Halbverpackung während der Bildung der Verdrillungen.
  • Ausgehend von der in 8 dargestellten Position wird die Baugruppe 17 angehoben, um sie von dem Träger 2 zu entfernen (wiederum könnte in diesem Fall das gleiche Ergebnis durch Absenken des Trägers 2 und der zugehörigen Elemente relativ zu der Baugruppe 17 erreicht werden), wobei die Backen 18 geschlossen bleiben, um die Verpackung P zwischen sich zu halten, die nun vollständig mit den Verdrillungen F ausgebildet ist und um sie aus der Kerbe 5 und folglich aus dem Träger 2 zu entfernen. Zu diesem Zeitpunkt könnte die Baugruppe 17 beispielsweise zum Transfer der vollständigen Verpackung P zu einer weiteren Bearbeitungsstation (Beispiel einer Maschine zum Einlegen in eine Schachtel oder einen Beutel) verwendet werden, wo die fertigen Verpackungen durch das Öffnen der Backen 18 freigegeben werden, so dass die verdrillten Enden F freigegeben werden.
  • Selbstverständlich wird der in 9 dargestellte Aufnahmevorgang hier durch die Tatsache möglich gemacht, dass die Kerbe 5 wieder mit den Kerben 9 und 10 ausgerichtet (bei der dargestellten Ausführungsform vertikal) wird. Selbstverständlich schließt dies nicht die Möglichkeit aus, dass die fertige Verpackung entfernt werden kann, selbst wenn die Ausrichtung in gewissem Maß nicht vorliegt.
  • In jedem Fall ist die dargestellte Situation keine Begrenzung dahingehend, dass sie in den meisten Fällen der Notwendigkeit entspricht, das Zahnrad 4 mittels der Relativbewegung der Zahnstange 6 und des Trägers 2 um 360° zu drehen. Selbst wenn das Material der Verpackung eine gewisse Elastizität aufweist, so dass sie dazu neigt, nach der Bildung der Verdrillungen in ihren unverformten Zustand zurückzukehren, reicht dieser Rotationswinkel aus, Verdrillungen zu bilden, die ohne andere Mittel fest verschlossen bleiben.

Claims (12)

  1. Verfahren zum Herstellungen von Verdrillverpackungen, umfassend die Schritte: – Ausbilden einer Halbverpackung (S) aus Blattmaterial (G) mit einem Körperabschnitt, der ein zuvor hergestelltes Produkt (K) in der Verpackung aufnimmt und mit wenigstens einem Endabschnitt, der von dem Körperabschnitt vorragt, wobei der Körperabschnitt in einem Rotationskörper (4), der eine kerbenähnliche Aussparung (5) für die Bildung der Halbverpackung (S) aufweist, aufgenommen ist, – Erzeugen einer relativen Verdrillung des wenigstens einen Endabschnitts und des Körperabschnitts, um so wenigstens eine Verdrillung zu bilden, die mit stationärem Halten des wenigstens einen Endabschnitts und Rotieren des Körperabschnitts bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte umfasst: – Bereitstellen eines Trägers (2) mit einem Hohlraum (3), in dem der Rotationskörper (4) aufgenommen ist, der um eine Achse des Trägers (2) drehbar ist und wobei der Träger (2) wenigstens eine Kerbe (9, 10) aufweist, die mit dem Hohlraum (3) in Verbindung steht, – Ausrichten der kerbenähnlichen Aussparung (5) des Rotationskörpers (4) zu der wenigstens einen Kerbe (9, 10) des Trägers (2), und – Einführen des Blattmaterials (G) in die kerbenähnliche Aussparung (5), um so die Halbverpackung (S) im wesentlichen mit einer Kanalform und mit wenigstens einem Endabschnitt, der von der kerbenähnlichen Aussparung (5) vorragt, auszubilden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körperabschnitt um einen Winkel von im wesentlichen 360° gedreht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte umfasst: – Ergreifen (18) des wenigstens einen Endabschnitts der Halbverpackung (S), und – Erteilen einer allgemeinen Rotationsbewegung auf den Körper (4) und folglich auf die kerbenähnliche Aussparung (5), während der wenigstens eine gegriffene Endabschnitt der Halbverpackung (S) im wesentlichen stationär gehalten wird.
  4. Vorrichtung zum Herstellen von Verdrillungsverpackungen, umfassend: – einen Rotationskörper (4), der eine kerbenähnliche Aussparung (5) aufweist, die sich radial erstreckt, – eine Zuführeinrichtung (11) zum Zuführen eines Blattmaterials (G) zum Bilden der Verpackung, – eine Einführeinrichtung (12 bis 16) zum Einführen des Blattmaterials (G) in die kerbenähnliche Aussparung (5), um so eine Halbverpackung (S) zu bilden, das im wesentlichen eine Kanalform mit einem Körperabschnitt, der in der kerbenähnlichen Aussparung (5) aufgenommen ist und wenigstens einem Endabschnitt, der von der kerbenähnlichen Aussparung (5) vorragt, aufweist, – eine Zuführeinrichtung (16) zum Einführen des Produkts (K), das in dem Körperabschnitt der Halbverpackung (S) zu verpacken ist, – eine Halteeinrichtung (18) zum in Eingriff nehmen des wenigstens einen Endabschnitts der Halbverpackung (S), um es gegenüber einer Rotationsbewegung festzuhalten, und – eine Antriebseinrichtung (6) zum selektiven Drehen des Rotationskörpers (4) und folglich der Aussparung (5) um die Achse mit der folglichen Drehung des Körperabschnitts der Halbverpackung (S) relativ zu dem wenigstens einen Endabschnitt, der mit der Halteeinrichtung (18) in Eingriff steht und zur Bildung einer Verdrillung an dem wenigstens einen Endabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (4) in einem Hohlraum (3) eines Trägers (2) aufgenommen ist, wobei der Rotationskörper (4) um eine Achse des Trägers (2) drehbar ist und der Träger (2) wenigstens eine Kerbe (9, 10) aufweist, die mit dem Hohlraum (3) in Verbindung steht und mit der die kerbenähnliche Aussparung (5) in dem Rotationskörper bei der Verwendung ausgerichtet werden kann, um das Blattmaterial (G) von der Einführeinrichtung (12 bis 16) aufzunehmen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper durch ein Zahnrad (4) gebildet ist und die Antriebseinrichtung eine Zahnstange (6) aufweist, die mit den Zähnen des Zahnrads in Eingriff steht.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kerbenähnliche Aussparung (5) durch eine radiale Kerbe (5), die in dem Zahnrad (4) ausgebildet ist, gebildet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Stempelelement (7) umfasst, das einen Schlitz (8) aufweist, zu dem die kerbenähnliche Aussparung (5) selektiv ausgerichtet werden kann, und dadurch, dass die Einführeinrichtung (12 bis 16) das Blattmaterial (G) durch den Schlitz (8) in die kerbenähnliche Aussparung (5) einführt.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführrichtung ein Stanzelement (14) aufweist, das in die kerbenähnliche Aussparung (5) treten kann, um so das Blattmaterial (G) in die Kerbe (5) zu schieben.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzelement (14) ein Langloch (16) aufweist, das einen Kanal zum Einführen des Produkts (K) in den Körperabschnitt des der Halbverpackung (S) definiert.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzelement (14) ein zugehöriges Führungselement (13) mit einem entsprechenden Schlitz (15), der eine Einführ- und Führungsöffnung für das Stanzelement (14) bildet, trägt.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung wenigstens einen Greifaufbau (18) umfasst, der relativ zu dem Rotationskörper (4) bewegbar ist, um den wenigstens einen Endabschnitt der Halbverpackung (S) zu greifen.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung ein Paar Backen (18) aufweist, die relativ zu dem Rotationskörper (4) bewegbar sind, um auf entgegengesetzten Seiten des Rotationskörpers (4) selbst angeordnet werden zu können, um die entsprechenden Endabschnitte der Halbverpackung (S), die von den entgegengesetzten Seiten des Rotationskörpers (4) vorragen, zu greifen.
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