DE69712C - Betriebseinrichtung des Schüttelwerkes für Dampfdreschmaschinen der durch Patent Nr. 29 989 geschützten Art - Google Patents
Betriebseinrichtung des Schüttelwerkes für Dampfdreschmaschinen der durch Patent Nr. 29 989 geschützten ArtInfo
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- DE69712C DE69712C DENDAT69712D DE69712DA DE69712C DE 69712 C DE69712 C DE 69712C DE NDAT69712 D DENDAT69712 D DE NDAT69712D DE 69712D A DE69712D A DE 69712DA DE 69712 C DE69712 C DE 69712C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/30—Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw
- A01F12/38—Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw with juxtaposed and independently-moved shaker bars or the like
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
geschützten Art.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Neuerung an der durch Patent
Nr. 29989 geschützten Betriebseinrichtung für Dampfdreschmaschinen besteht im wesentlichen
darin, dafs die Strohschüttler abwechselnd in ihren Trommelenden und denselben gegenüberliegenden
Enden unterstützt sind, sowie in einer besonderen Construction und Anordnung der zur Bewegung der letzteren als auch der
Schüttelsiebe dienenden, auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Excenter.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung durch Fig. 1 in einer Seitenansicht
und Fig. 2 in einem Querschnitt in einer Ausführungsform dargestellt, während Fig. 3 eine
geänderte Form veranschaulicht.
Auf der direct unter den Strohschüttlern D E ungefähr in deren Mitte angeordneten und in
den Böcken Q Q drehbar gelagerten Welle A, welche, wie beispielsweise in der Zeichnung
angenommen, durch Riemscheibe und Riemen von der Trommelwelle W aus angetrieben
werden kann, sind an jeder Seite der Maschine um i8o° versetzt zu einander die mit den
eigenthümlich geformten Ringen B0 und C0 versehenen Excenter B und C aufgekeilt. Die
äufseren, mit B0 bezeichneten und auf den Excentern B laufenden Ringe besitzen angegossene
Hörner, in deren Augen eine Querstange B1 angeordnet ist, und die inneren,
mit C0 bezeichneten und auf den Excentern C laufenden Ringe sind mit Naben versehen,
welche die Querstange C1 tragen. An die Excenterringe sind ferner die federnden hölzernen Verbindungsstangen F^ und G2 angeschlossen,
welche an ihrem unteren Ende mit den Gufsstücken L und M in Verbindung
stehen. Von letzteren ist L mit dem oberen, zu beiden Enden an den Holzfedern F1 aufgehängten
Schüttelsiebe F und M mit dem unteren, zu beiden Enden an den Holzfedern
G1 aufgehängten Schüttelsiebe G fest verbunden.
An den Querstangen B1 C\ deren Bewegung
infolge der beschriebenen Anordnung annähernd diejenige der Excenter ist, sind mittelst der
Console oder Arme R (s. auch den Querschnitt Fig. 2) die in beliebiger Anzahl zu verwendenden
Strohschüttler DE befestigt und abwechselnd an ihren in unmittelbarer Nähe der
Trommel W liegenden Enden und den gegenüberliegenden Enden unterstützt. Vorzugsweise
können jedoch die nur an ihren Trommelenden unterstützten Strohschüttler von der
Querstange B1 und die nur an dem entgegengesetzten Ende· unterstützten von der Querstange
C1 getragen werden. Die Bewegung
der Strohschüttler zu einander ist deshalb eine annähernd parallele, "so dafs jeder Punkt derselben
eine Art Ellipse beschreibt, während der erforderliche gemeinsame Antrieb für beide
Theile, Strohschüttler sowie Schüttelsiebe, von der Welle A herbeigeführt wird.
Die schwingende Unterstützung der Strohschüttler, abwechselnd . an deren entgegengesetzten
Enden, wird entweder durch kurze, drehbar am Maschinenrahmen gelagerte Hebel, Federn oder ähnliche Mittel gebildet.
Claims (1)
- Nach Fig. ι- der beiliegenden Zeichnung ist diese Unterstützung an den äufseren Seiten der betreffenden Strohschüttler durch an dem Maschinengestell drehbar gelagerte kurze Hebel T bewirkt, während die übrigen Strohschüttler an ihrem inneren oder Trommelende von Consolen oder Armen getragen werden, welche auf einer Querstange U befestigt sind, die in an den Aufsenseiten der Maschine angebrachten Federn S hängt.Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform läfst jedoch erkennen, dafs die betreffende Anzahl der Strohschüttler auch an ihrem inneren Ende durch aufserhalb an dem Maschinengestell drehbar gelagerte Hebel X Unterstützung finden kann. Es liegen also, wie ersichtlich, sämmtliche zu ölende Theile vollkommen aufserhalb des Maschinenrahmens, so dafs sie leicht zugänglich sind und jede Gefahr für den Maschinisten vermieden ist.
, Fig. 4 ist ein dicht vor den Hebeln X durch Fig. 3 gelegter und von links nach rechts in Bezug auf letztere gesehener Querschnitt, aus welchem erkenntlich wird, dafs beispielsweise nur der erste, dritte und fünfte Strohschüttler an seinem der Trommel zugekehrten Ende durch Hebel X unterstützt ist, der zweite und vierte Strohschüttler dagegen an dieser Stelle frei schwingen können und ihre Unterstützung an dem entgegengesetzten Ende erhalten.Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch die Maschine unmittelbar hinter der Seitenwand und parallel zu dieser.Die Erfinder ziehen es vor, die Strohschüttler geneigt anzuordnen und ungefähr in der Mitte der Welle A mit einer Stufe zu versehen, um die gute Wirkung der Combination zu erhöhen.Pateντ-Anspruch:Eine Betriebseinrichtung des Schüttelwerkes für Dampfdreschmaschinen der durch Patent Nr. 29989 geschützten Art, bei welcher zum Zwecke erhöhter Schüttelwirkung sowie Betriebssicherheit die Strohschüttler (D E) > abwechselnd an ihren Trommel- oder äufseren Enden durch an dem Maschinenrahmen drehbar gelagerte Hebel (TX), Federn (S) oder dergleichen Unterstützung finden und die Excenterringe (B0 C0) mit nur je einer Querstange (B1 oder C1) versehen sind, welche die Strohschüttler (E oder D) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=343152
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