DE69711686T2 - Molybdänkomplexe enthaltende schmiermittelzusammensetzungen - Google Patents

Molybdänkomplexe enthaltende schmiermittelzusammensetzungen

Info

Publication number
DE69711686T2
DE69711686T2 DE69711686T DE69711686T DE69711686T2 DE 69711686 T2 DE69711686 T2 DE 69711686T2 DE 69711686 T DE69711686 T DE 69711686T DE 69711686 T DE69711686 T DE 69711686T DE 69711686 T2 DE69711686 T2 DE 69711686T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition according
lubricating
oil
weight
ligands
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69711686T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69711686D1 (de
Inventor
Louise Coyle
Alan Greaney
Martin Mcconnachie
Ira Stiefel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Chemical Ltd
Infineum USA LP
Original Assignee
Exxon Chemical Ltd
Infineum USA LP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Exxon Chemical Ltd, Infineum USA LP filed Critical Exxon Chemical Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69711686D1 publication Critical patent/DE69711686D1/de
Publication of DE69711686T2 publication Critical patent/DE69711686T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M137/00Lubricating compositions characterised by the additive being an organic non-macromolecular compound containing phosphorus
    • C10M137/02Lubricating compositions characterised by the additive being an organic non-macromolecular compound containing phosphorus having no phosphorus-to-carbon bond
    • C10M137/04Phosphate esters
    • C10M137/10Thio derivatives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M135/00Lubricating compositions characterised by the additive being an organic non-macromolecular compound containing sulfur, selenium or tellurium
    • C10M135/12Thio-acids; Thiocyanates; Derivatives thereof
    • C10M135/14Thio-acids; Thiocyanates; Derivatives thereof having a carbon-to-sulfur double bond
    • C10M135/18Thio-acids; Thiocyanates; Derivatives thereof having a carbon-to-sulfur double bond thiocarbamic type, e.g. containing the groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M159/00Lubricating compositions characterised by the additive being of unknown or incompletely defined constitution
    • C10M159/12Reaction products
    • C10M159/18Complexes with metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Schmierzusammensetzungen und ein Verfahren zu deren Herstellung.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Molybdändisulfid ist ein bekanntes Schmieradditiv. Leider weist es bestimmte bekannte Nachteile auf, von denen einige durch seine Unlöslichkeit in Schmierölen hervorgerufen werden. Deshalb sind bestimmte öllösliche, Schwefelhaltige Molybdänverbindungen vorgeschlagen und als Schmieradditive untersucht worden. Die US-A-2,951,040, US-A-3,419,589, US-A-3,840,463, US-A- 4,966,719, US-A-4,995,966 und US-A-4,978,464 sind Beispiele für Beschreibungen von öllöslichen Molybdänverbindungen und deren Herstellung.
  • Die US-A-4,705,641 beschreibt die Mischung von bestimmten Kupfersalzen und Molybdänsalzen in einem Basismaterial als Antioxidantien und Verschleißschutzmittel, und Shibahara, Coord. Chem. Rev. 123, 730148 (1993) offenbart bestimmte Molybdän- und Heterokernverbindungen. Die US-A-4,730,064 beschreibt gemischte Kupfer-Molybdän-Komplexe. Jedoch beschreibt keine der oben genannten die Verwendungen oder Vorteile von Kupfer/Molybdän/Schwefel-Komplexen bei der Schmierung.
  • Es besteht ein anhaltender Bedarf nach Additiven, die verbesserte Schmiereigenschaften, insbesondere eine Reibungsverminderung und/oder einen Verschleißschutz, zeigen, sowie eine Antioxidanzwirkung, und die mit bestehenden Additivpaketen verträglich sind. Die vorliegende Erfindung befriedigt diesen Bedarf.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In einem ersten Aspekt ist die Erfindung eine Schmierölzusammensetzung, die eine größere Menge von Öl mit Schmierviskosität und als Additiv eine kleinere Menge von mindestens einer Verbindung enthält oder durch Mischen davon hergestellt ist, die einen vierkernigen Heterometallkern mit 1, 2 oder 3 Molybdänatomen, wobei die anderen Metallatome Co, Cr, Cu, Ni, Mn, W, Zn oder Fe sind, und daran gebundene Liganden enthält, die in der Lage sind, die Verbindung öllöslich oder in Öl dispergierbar zu machen. Vorzugsweise ist der Kern ein Cubankern, der gegebenenfalls S-Atome in einem Thiocubankern einschließt.
  • Zusätzlich können Sauerstoff und Selen Schwefel in dem Kern von vielen dieser Verbindungen ersetzen.
  • Die vierkernigen Verbindungen sind bei der Formulierung von Schmierölzusammensetzungen mit verbesserten Schmier (d.h. Reibungshemmungs- und Verschleißschutz-)eigenschaften brauchbar.
  • In einem zweiten Aspekt ist die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung, wie sie in dem ersten Aspekt der Erfindung definiert ist und die einen Thiocubankern aufweist, wobei das Verfahren die Umsetzung einer Mono-, Di- oder Trimolybdän-Quelle, einer Quelle für die anderen Metallatome und einer Quelle für die Liganden umfasst, z.B. in einem flüssigen Medium, um die Verbindung zu bilden.
  • Die vorliegende Erfindung liefert auch, in einem dritten Aspekt, ein Verfahren zum Schmieren von mechanischen Motorkomponenten, insbesondere eines Verbrennungsmotors, durch die Zugabe von Öl mit Schmierviskosität, das mindestens eine Verbindung enthält, wie sie in dem ersten Aspekt der Erfindung definiert ist, und durch das Betreiben des Motors.
  • Ebenfalls eingeschlossen ist, in einem vierten Aspekt, ein Additivkonzentrat zum Mischen mit Schmierölen, die einen ölartigen Träger mit einem oder mehreren Additiven, einschließlich einem Additiv, wie es in dem ersten Aspekt der Erfindung definiert ist, enthält, wobei das Konzentrat 1 bis 90 Gew.-%, wie z.B. 1 bis 50 Gew.-%, Additiv enthält, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats.
  • Ferner ist, in einem fünften Aspekt, die Verwendung des Additivs, wie es in dem ersten Aspekt der Erfindung definiert ist, zur Verbesserung von einer oder mehreren Schmiereigenschaften einer Schmierölzusammensetzung eingeschlossen.
  • Bevorzugte Verbindungen weisen einen Thiocubankern auf und besitzen die Formel M4-yMOyS&sub4;LnQz, sowie Mischungen derselben, wobei M Co, Cr, Cu, Ni, Mn, W, Zn oder Fe darstellt, L unabhängig voneinander ausgewählte Liganden darstellt, Q neutrale Elektronendonorverbindungen darstellt, y im Bereich von 1 bis 3 liegt, vorzugsweise 2 bis 3, und n im Bereich von 2 bis 6 liegt und z im Bereich von 0 bis 4 liegt. Bevorzugte Thiocubankerne enthalten Cu und Mo, und die besonders bevorzugten Kerne weisen die Formeln CuMo&sub3;S&sub4; und Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4; auf. Die Verbindungen sind öllöslich oder dispergierbar.
  • Die erfindungsgemäßen Schmierzusammensetzungen zeigen verbesserte Schmiereigenschaften, insbesondere Verschleißschutz- und Reibungsverminderungseigenschaften, und sind mit anderen Additiven verträglich, die bei der Formulierung von handelsüblichen Schmierzusammensetzungen verwendet werden.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG ÖL MIT SCHMIERVISKOSITÄT
  • Die erfindungsgemäßen Schmierzusammensetzungen schließen eine größere Menge von Öl mit Schmierviskosität ein. Dieses öl kann aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder synthetischen Ölen ausgewählt sein. Die Öle können in ihrer Viskosität im Bereich von Leichtdestillat-Mineralölen bis zu schweren Schmierölen liegen, wie Benzinmotorenöl, Mineralschmieröl, Kraftfahrzeugöl und Hochleistungsdieselöl. Die Öle können unraffiniert, raffiniert und re-raffiniert sein. Im Allgemeinen liegt die Viskosität des Öls bei 100ºC im Bereich von 2 Centistoke (mm²s&supmin;¹) bis 30 Centistoke (mm²C&supmin;¹) und insbesondere im Bereich von 5 Centistoke (mm²s&supmin;¹) bis 20 Centistoke (mm²s&supmin;¹)
  • VERBINDUNG
  • Die kleinere Menge der Verbindung sollte eine wirksame Menge sein, um die verbesserte Schmierleistung in dem Öl zu ergeben, insbesondere Reibungsverminderungs- und/oder Verschleißschutzeigenschaften. Die Schmierzusammensetzungen können eine Mischung der Verbindungen, die die vierkernigen Heterometallkerne der hier offenbarten Typen enthalten, das Schmieröl und/oder beliebige andere Additive als solche und/oder beliebige Intermediate und Reaktionsprodukte, die als Ergebnis der Mischung auftreten, enthalten.
  • In den Verbindungen mit der Formel M4-yMoyS&sub4;LnQz und deren Mischungen, die oben definiert sind, ist M vorzugsweise Cu, L stellt vorzugsweise unabhängig voneinander ausgewählte, vorzugsweise monoanionische Liganden dar, die Organogruppen, vorzugsweise Kohlenwasserstoffgruppen, aufweisen, mit einer ausreichenden Kohlenstoffatomanzahl, um die Verbindung in dem Öl löslich oder dispergierbar zu machen, und Q stellt vorzugsweise Wasser, Amine, Alkohole, Phosphine und Ether dar. Wenn die Verbindung beispielsweise ein Dikupfer-Dimolybdän-Schwefel-Komplex ist, ist M Cu, y ist 2, n ist 4 und z ist 2, und, wenn die Verbindung eine Monokupfer-Trimolybdän-Schwefelverbindung ist, ist M Cu, y ist 3, n ist 5 und z liegt im Bereich von 0 bis 1.
  • Die Liganden oder Liganden L können unabhängig voneinander ausgewählt sein aus der Gruppe:
  • und Mischungen derselben, wobei X, X&sub1;, X&sub2; und Y unabhängig voneinander ausgewählt sind aus der Gruppe von Sauerstoff und Schwefel, und wobei R&sub1;, R&sub2; und R unabhängig voneinander ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff und Organogruppen, die gleich oder verschieden sein können. Vorzugsweise sind die Organogruppen Kohlenwasserstoffgruppen wie Alkyl- (z.B. in denen das Kohlenstoffatom, das an dem Rest des Liganden gebunden ist, primär, sekundär oder tertiär ist), Aryl-, substituierte Aryl- und Ethergruppen. Am meisten bevorzugt sind alle Liganden gleich. Es ist wichtig, das die Organogruppen des Liganden eine ausreichende Anzahl von Kohlenstoffatomen aufweisen, um die Verbindung in dem Öl löslich oder dispergierbar zu machen. Die Öllöslichkeit oder Dispergierbarkeit der Verbindung kann durch die Anzahl der Kohlenstoffatome in den Liganden beeinflusst werden. In den erfindungsgemäßen Verbindungen beträgt die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome, die in all den Organogruppen der Liganden der Verbindungen vorhanden sind, typischerweise mindestens 21, wie z.B. 21 bis 800, z.B. mindestens 25, mindestens 30 oder mindestens 35. Vorzugsweise weist die gewählte Ligandenquelle eine ausreichende Anzahl von Kohlenstoffatomen auf, um die Verbindung in dem Öl löslich oder dispergierbar zu machen. Zum Beispiel liegt die Zahl von Kohlenstoffatomen in jeder Alkylgruppe im Allgemeinen zwischen 1 und 100, vorzugsweise 1 und 40 und insbesondere zwischen 3 und 20. Bevorzugte Liganden schließen Dialkyldithiophosphat ("ddp"), Xanthate, Thioxanthate, Dialkylphosphate, Dialkyldithiocarbamate ("dtc") und Dialkylthiophosphate ein, und von diesen ist Dialkyldithiocarbamat insbesondere bevorzugt.
  • Organische Verbindungen, die mindestens zwei der oben genannten Funktionalitäten enthalten, sind auch in der Lage, an mindestens einen der Kerne zu binden und als Liganden zu dienen. Die Liganden können mehrzähnig sein. Ohne an irgendeine Theorie gebunden sein zu wollen, wird angenommen, dass ein oder mehrere Kerne mit Hilfe mindestens eines mehrzähnigen Liganden gebunden oder verbunden sein können. Dies schließt den Fall eines mehrzähnigen Liganden mit mehreren Bindungen an einen Kern ein. Solche Strukturen fallen in den Bereich dieser Erfindung. Die Fachleute erkennen, dass die Bildung der Verbindungen eine Auswahl von Liganden mit den geeigneten Ladungen erfordert, um die Ladung des Kerns auszugleichen.
  • Der Begriff "Kohlenwasserstoffrest" bezeichnet im Zusammenhang mit dieser Erfindung einen Substituenten mit Kohlenstoffatomen, der direkt an den Rest des Liganden gebunden ist und der vornehmlich einen Kohlenwasserstoffcharakter besitzt. Solche Substituenten schließen die Folgenden ein: (1) Kohlenwasserstoffsubstituenten, d.h. alphatische (z.B. Alkyl oder Alkenyl), alicyclische (z.B. Cycloalkyl- oder Cycloalkenyl-)Substituenten, aromatisch, aliphatisch und alicyclisch substituierte aromatische Kerne sowie auch cyclische Substituenten, bei denen der Ring durch einen anderen Teil des Liganden vervollständigt wird (d.h. zwei beliebige angegebene Substituenten können zusammen eine alicyclische Gruppe bilden), (2) substituierte Kohlenwasserstoffsubstituenten, d.h. solche, die Nicht-Kohlenwasserstoffgruppen enthalten, die, im Zusammenhang dieser Erfindung, den vorwiegenden Kohlenwasserstoffcharakter des Substituenten nicht ändern. Den Fachleute sind geeignete Gruppen bekannt (z.B. Halogen, insbesondere Chlor und Fluor, Amino, Alkoxyl, Mercapto, Alkylmercapto, Nitro, Nitroso und Sulfoxy). (3) Heterosubstituenten, d.h. Substituenten, die, obwohl sie im Zusammenhang mit dieser Erfindung vor allem einen Kohlenwasserstoffcharakter besitzen, andere Atome als Kohlenstoff enthalten, die in einer Kette oder einem Ring vorliegen, die oder der ansonsten aus Kohlenstoffatomen aufgebaut ist.
  • Von Verbindungen mit der Formel M4-yMoyS&sub4;LnQz, die als Additive in der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, wird angenommen, dass sie mindestens einen Cubankern aufweisen, vorzugsweise einen Thiocubankern mit der Formel M4-yMoyS&sub4;, der von Liganden umgeben ist, wobei M, y und k, Ln und Qz wie vorher definiert sind. Die Cubankerne werden durch die Strukturen:
  • oder
  • dargestellt, wobei M aus den vorher beschriebenen Metallen ausgewählt ist.
  • Wenn M Cu ist, werden die bevorzugten Kerne durch die folgenden Strukturen dargestellt:
  • für den Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;-Kern und
  • für den CuMo&sub3;S&sub4;-Kern
  • Die als Additive in der vorliegenden Erfindung brauchbaren Verbindungen können im Allgemeinen wie folgt hergestellt werden:
  • Öllösliche oder in Öl dispergierbare, vierkernige Thiocubanverbindungen können durch Umsetzung einer Molybdänquelle mit einer Quelle für Nicht-Molybdän-Metall- ("M" wie oben definiert) Komponente (n) hergestellt werden, z.B. geeigneter/n Flüssigkeit/en/Lösungsmittel(n). Wenn gewünscht können zusätzliche Liganden in die Reaktion eingeschlossen sein oder zugesetzt werden, sobald ein Anfangskomplex gebildet ist. Zum Beispiel können vierkernige Thiocubanverbindungen mit 3 Molybdänatomen durch Umsetzung einer dreikernigen Molybdänquelle, wie Mo&sub3;S&sub4; (dtc)&sub4;, mit einer Nicht-Molybdän-Metall- ("M", wobei M wie oben beschrieben ist) Quelle, wie CuCl, und nachfolgender Ligandensubstitution mit einem Liganden wie Thiolat synthetisiert werden. Entsprechend können vierkernige Thiocubanverbindungen mit zwei Molybdänatomen durch Umsetzung einer zweikernigen Molybdänquelle, wie Mo&sub2;S&sub4;(dtc)&sub2;, mit einer Nicht-Molybdän-Metall- ("M" wie oben beschrieben) Quelle, wie CuCl, und nachfolgender Ligandensubstitution mit einem Liganden wie Carboxylat synthetisiert werden. Vierkernige Thiocubanverbindungen mit einem Molybdänatom können durch Umsetzung einer Molybdänquelle, wie Mo(CO)&sub6;, mit einer Nicht-Molybdän-Metall- ("M" wie oben beschrieben) Quelle, wie M&sub3;S&sub4;(dtc)&sub4;, und einer Ligandenquelle, wie Thiuramdisulfid, synthetisiert werden. Geeignete Flüssigkeit(en)/Lösungsmittel können z.B. wässrig oder organisch sein.
  • Im Allgemeinen können die Verbindungen durch bekannte Techniken gereinigt werden, wie Chromatographie, es ist jedoch möglicherweise nicht nötig, die Verbindungen zu reinigen.
  • Die Schmierzusammensetzungen enthalten kleinere wirksame Mengen Molybdän aus den Verbindungen, die den vierkernigen Heterometallkernen (der vorher beschriebenen Typen) enthalten, vorzugsweise im Bereich von 1 ppm bis 2.000 ppm, wie z.B. 5 bis 1.000, vorzugsweise 20 bis 1.000, insbesondere 5 bis 750 ppm, am meisten bevorzugt 10 bis 300 ppm, alle bezogen auf das Gewicht der Schmierzusammensetzung. Zum Beispiel wird bei den schwefelhaltigen Kupfer-Molybdän-Verbindungen die Verbesserung der Schmierleistung bei Konzentrationen von Kupfer aus den Heterometallverbindungen (der vorher beschriebenen Typen), die einen vierkernigen Kern enthalten, von mindestens 1 ppm bis 1.000 ppm, vorzugsweise 1 bis 200 ppm, beobachtet. Innerhalb der genannten Bereiche kann der Fachmann die bestimmte Kombination von gewünschten Mengen auswählen, um die Verbesserung der Antioxidans- und Schmiereigenschaften (Reibungsverminderung und/oder Verschleißschutz) zu erhalten, die für die bestimmte Anwendung gewünscht ist. Die Auswahl innerhalb dieser Bereiche kann zur Optimierung bezüglich einer verbesserten Antioxidans-, Reibungsverminderungs- oder Verschleißschutzleistung oder bezüglich aller drei erfolgen.
  • Diese Vorteile können in Basismaterial- als auch vollständig formulierten Schmierölen erreicht werden. Praktisch oder im Wesentlichen phosphorfreie und/oder schwefelfreie Öle können ebenfalls behandelt werden. Eine Schmierzusammensetzung, die praktisch oder im Wesentlichen frei von Phosphor und/oder Schwefel ist, ist eine solche, in der die Menge von Phosphor und/oder Schwefel nicht höher als diejenige ist, die zwangsläufig in Basisölen mit Schmierviskosität vorhanden ist.
  • Die erfindungsgemäßen Schmierölzusammensetzungen können hergestellt werden, indem eine größere Menge von Öl mit Schmierviskosität und eine wirksame kleinere Menge von Verbindungen, die die vierkernigen Heterometallkerne enthalten, die oben genauer beschrieben sind, kombiniert werden. Diese Herstellung kann durchgeführt werden, indem der Komplex direkt mit dem Öl vermischt wird, oder indem der Komplex zuerst mit einer geeigneten Trägerflüssigkeit kombiniert wird, um eine öllöslichkeit oder Öldispergierbarkeit zu erreichen, und die Mischung dann dem Schmieröl zugegeben wird.
  • Konzentrate der Verbindungen in einem ölartigen Träger, vorzugsweise Kohlenwasserstoffträger, stellen ein bequemes Mittel zum Umgang mit den Verbindungen vor deren Verwendung dar. Die Öle mit Schmierviskosität, wie die oben beschriebenen, als auch aliphatische, naphthenische und aromatische Kohlenwasserstoffe sind Beispiele für geeignete Trägerfluide für die Konzentrate. Diese Konzentrate können 1 bis 90 Gew.-% der Verbindung enthalten, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats, wie z.B. 1 bis 50 Gew.-%, bevorzugt sind 1 bis 70 Gew.-%, insbesondere 20 bis 70 Gew.-%; oder sie können 1 bis 200.000 Gew.-ppm, z.B. 50 bis 150.000 oder 50 bis 100.000, Molybdän eines erfindungsgemäßen Additivs enthalten, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats.
  • Die Schmierölzusammensetzungen, die durch Kombinieren eines Öls mit Schmierviskosität und mindestens einer Verbindung hergestellt werden, die einen vierkernigen Heterometallkern des hier beschriebenen Typs und in den hier beschriebenen Mengen enthält, vorzugsweise einen Cubankern, können verwendet werden, um mechanische Motorkomponenten zu schmieren, insbesondere einen Verbrennungsmotor, indem die Schmierölzusammensetzung zugesetzt wird.
  • Die hier verwendeten Begriff "öllöslich" oder "dispergierbar" bedeuten nicht notwendigerweise, dass die Verbindungen oder Additive löslich, lösbar, mischbar oder in der Lage sind, in der Ölphase in allen Anteilen suspendierbar zu sein. Sie bedeuten jedoch, dass sie z.B. in Öl in einer Menge, die ausreicht, um den beabsichtigten Effekt in der Umgebung, in der das Öl eingesetzt wird, zu verwirklichen, löslich oder stabil dispergierbar sind. Ferner kann der zusätzliche Einschluss von anderen Additiven auch den Einschluss von höheren Niveaus eines bestimmten Additivs ermöglichen, wenn dies gewünscht ist.
  • Vorteilhafterweise verringert die Verwendung einer Verbindung, die die vierkernigen Heterometallkerne wie erfindungsgemäß beschrieben enthält, den Bedarf nach der Verwendung separater Metalladditive, z.B. Kupfer- und Molybdän-Additive, und liefert somit die Möglichkeit, die erforderlichen Misch- und damit zusammenhängenden Kosten zu verringern.
  • Bekannte Schmieradditive können ebenfalls zum Einmischen in die erfindungsgemäßen Schmierzusammensetzungen verwendet werden. Diese schließen z.B. phosphorhaltige ein, Dispergiermittel, Detergentien, z.B. Einzel- oder Mischmetalldetergenzien, Stockpunktsenkungsmittel, Viskositätsverbesserungsmittel, Antioxidantien, Tenside, andere Reibungsmodifizierungsmittel und Verschleißschutzmittel. Diese können in in der Technik bekannten Anteilen eingesetzt werden.
  • Es ist klar, dass die verschiedenen Komponenten der Zusammensetzung, die notwendigen Komponenten als auch die optionalen und üblichen Komponenten, unter den Formulierungs-, Lager- oder Verwendungsbedingungen reagieren können und dass die Erfindung auch das Produkt liefert, das als Ergebnis einer beliebigen dieser Reaktionen erhältlich ist oder erhalten wird.
  • BEISPIELE
  • Die Erfindung wird durch Bezugnahme auf die folgenden Beispiele besser verstanden, die verschiedene Modifikationen der Erfindung verdeutlichen, die nicht so ausgelegt werden sollen, dass sie deren Bereich einschränken.
  • "Coco" ist hier eine Alkylkette oder Mischungen von Ketten mit verschiedenen geraden Zahlen von Kohlenstoffatomen, typischerweise von C&sub8; bis C&sub1;&sub8;.
  • Die Verfahren und die Ausrüstung, die für die Falex Block- On-Ring-Tests hier verwendet wurden, waren denen ähnlich, die in der ASTM G77-83 (Rangfolge der Beständigkeit von Materialien gegen Gleitverschleiß unter Verwendung des Block-On-Ring-Verschleiß-Tests) verwendet werden.
  • Beispiel 1: Synthese von Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2;(dodecylthiolat)&sub2;
  • Kupfer(I)chlorid (0,2 g, 2 mmol) und Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2; (1,2 g, 1 mmol) wurden in einer 1 : 1-Lösung von Dichlormethan und Methanol (Gesamtvolumen 50 ml) miteinander vermischt und 8 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Eine Methanollösung (25 ml) von Kaliumdodecylthiolat (0,51 g, 2 mmol) wurde dann zu der Kupfer- und Molybdän-haltigen Lösung gegeben. Zusätzliches Dichlormethan (50 ml) wurde in den Kolben gegeben und die Lösung 24 Stunden gerührt. Das Dichlormethan wurde abdestilliert und das Methanol abdekantiert. Das teerartige Material am Boden des Kolbens wurde in Pentan gelöst, filtriert und im Vakuum getrocknet, um Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2;(dodecylthiolat)&sub2; zu ergeben.
  • Beispiel 2: Synthese von Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2;(oleat)&sub2;
  • Kupfer (I) chlorid (0,2 g, 2 mmol) und Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2; (1,2 g, 1 mmol) wurden in einer 1 : 1-Lösung von Dichlormethan und Methanol (Gesamtvolumen 50 ml) miteinander vermischt und 8 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Eine Methanollösung (25 ml) von Kaliumoleat (0,67 g, 2 mmol) wurde dann der Kupfer- und Molybdän-haltigen Lösung zugegeben. Zusätzliches Dichlormethan (50 ml) wurde in den Kolben gegeben und die Lösung 24 Stunden lang gerührt. Das Dichlormethan wurde abdestilliert und das Methanol abdekantiert. Das teerartige Material am Boden des Kolbens wurde in Pentan gelöst, filtriert und im Vakuum getrocknet, um Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub2;(oleat)&sub2; zu ergeben.
  • Beispiel 3: Synthese von CuMo&sub3;S&sub4;(coco&sub2;dtc)&sub4;(dodecylthiolat)
  • Kupfer (I)chlorid (0,1 g, 1 mmol) und Mo&sub3;S&sub4;(octyl&sub2;dtc)&sub4; (1,68 g, 1 mmol) wurden zu Tetrahydrofuran (THF, 50 ml) gegeben, 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt und das Reaktionsprodukt wurde filtriert. Eine Methanollösung (10 ml) von Kaliumdodecylthiolat (0,25 g, 1 mmol) wurde dann zu dem Kupfer-Molybdän-Filtrat gegeben. Die kombinierte Lösung wurde 8 Stunden lang gerührt, und dann das THF abdestilliert, der Teer in Pentan wieder aufgelöst, die Lösung filtriert und das Pentan abdestilliert, um CuMo&sub3;S&sub4;(octyl&sub2;dtc)&sub4;(dodecylthiolat) zu ergeben.
  • Beispiel 4: Synthese von CuMo&sub3;S&sub4;(octyl&sub2;ddp)&sub4;(dodecylthiolat)
  • Kupfer (I)chlorid (0,1 g, 1 mmol) und Mo&sub3;S&sub4;(octyl&sub2;ddp)&sub4; (1,83 g, 1 mmol) wurden zu (THF, 50 ml) gegeben, 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt und das Reaktionsprodukt wurde filtriert. Eine Methanollösung (10 ml) von Kaliumdodecylthiolat (0,25 g, 1 mmol) wurde dann zu dem Kupfer-Molybdän-Filtrat gegeben. Die kombinierte Lösung wurde 8 Stunden lang gerührt, dann wurde das THF abdestilliert, der Teer in Pentan wiederaufgelöst, die Lösung filtriert und das Pentan abdestilliert, um CuMo&sub3;S&sub4;(octyl&sub2;ddp)&sub4;(dodecylthiolat) zu ergeben.
  • In den Beispielen 5 bis 8 wurden die erfindungsgemäßen Verbindungen auf Reibungs- und Verschleißleistung beim Falex Block-On-Ring-Testverfahren geprüft. Die Daten wurden bei einer Geschwindigkeit von 420 UpM (44 rad/sec), 220 lb (100 kg) und einer Temperatur von 100ºC für 2 Stunden aufgenommen.
  • In den Beispielen 5 bis 9 bestanden die untersuchten Proben aus Solvent 150 Neutral (S150N)-Schmieröl, 1% Zinkdialkyldithiophosphat ("ZDDP") und den Additivverbindungen, und enthielt 500 ppm Molybdän, bezogen auf das Gesamtgewicht des Schmieröls. Reibungskoeffizienten sind sowohl als die Werte am Ende des Durchlaufs als auch der Durchschnittswert über die gesamten 2 Stunden angegeben. Die angegebenen Daten schließen das Blockverschleißnarbenvolumen, bestimmt mittels Oberflächenmessung, den Reibungskoeffizienten am Ende des Tests ("Letzter Koeff.") und den durchschnittlichen Reibungskoeffizienten ("Durchschnittlicher Koeff.") ein, der über die 2 Stunden des Tests erhalten wurde. Der Reibungskoeffizient am Ende des Tests ist der Reibungskoeffizient, der am Ende des Testzeitraums bestimmt wurde, und der durchschnittliche Reibungskoeffizient liefert Informationen über die Aktivität des zugesetzten Materials, d.h. von Proben, die die gleichen niedrigen Reibungskoeffizienten schneller erreichen, wird angenommen, dass sie aktivere reibungsvermindernde Verbindungen enthalten.
  • Beispiel 9 (Vergleich)
  • Zu Vergleichszwecken wurde der Falex Block-On-Ring-Test unter Verwendung von lediglich Solvent 150 Neutral (S150 N) und 1% ZDDP durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I gezeigt.
  • TABELLE I
  • S150N + 1% ZDDP + Additiv (bei 500 ppm Mo)
  • In den Beispielen 10 bis 12 wurden die Verbindungen auf Reibungs- und Verschleißleistung in einem Falex Block-On-Ring- Testverfahren geprüft. Die Daten wurden bei einer Geschwindigkeit von 420 UpM (44 rad/sec), 220 lb (100 kg) und einer Temperatur von 100ºC für 2 Stunden erhalten. In den Beispielen 10 bis 13 bestanden die getesteten Proben aus vollständig formuliertem Motoröl 10W30, kombiniert mit den Additivverbindungen, und enthielt 500 ppm Molybdän, bezogen auf das Gesamtgewicht des Schmieröls.
  • Beispiel 13 (Vergleich)
  • Zu Vergleichszwecken wurde der Falex Block-On-Ring-Test unter Verwendung eines vollständig formulierten Motoröls 10W30 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle II gezeigt.
  • TABELLE II
  • 10W30 + Additive (bei 500 ppm Mo)

Claims (18)

1. Schmierölzusammensetzung, die eine größere Menge von Öl mit Schmierviskosität und als Additiv eine kleinere Menge mindestens einer Verbindung enthält oder durch Mischen davon hergestellt ist, die einen vierkernigen Heterometallkern mit 1, 2 oder 3 Molybdän-Atomen, wobei die anderen Metallatome Co, Cr, Cu, Ni, Mn, W, Zn oder Fe sind, und daran gebundene Liganden enthält, die in der Lage sind, die Verbindung öllöslich oder in Öl dispergierbar zu machen.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei der der Kern ein Cubankern ist, der gegebenenfalls S-Atome in einem Thiocubankern einschließt.
3. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Verbindungen die Formel M4-yMoyS&sub4;LnQz aufweisen, in der M Co, Cr, Cu, Ni, Mn, W, Zn oder Fe darstellt,
L unabhängig voneinander ausgewählte Liganden darstellt,
Q neutrale Elektronendonorverbindungen darstellt,
y im Bereich von 1 bis 3 liegt,
n im Bereich von 2 bis 6 liegt und
z im Bereich von 0 bis 4 liegt.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, bei der die Verbindungen Thiocubankerne aufweisen, die Cu und Mo enthalten, bevorzugt mit der Formel CuMo&sub3;S&sub4; oder Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, bei der die Formel CuMo&sub3;S&sub4;L&sub5;Qz ist, in der z im Bereich von 0 bis 1 liegt, oder Cu&sub2;Mo&sub2;S&sub4;L&sub4;Q&sub2; ist, wobei Q und L wie in Anspruch 3 definiert sind.
6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der die Liganden oder die Liganden L durch mindestens eine Struktur mit der Formel
dargestellt werden, wobei X, X&sub1;, X&sub2; und Y Sauerstoff oder Schwefel sind und wobei R&sub1;, R&sub2; und R unabhängig voneinander Wasserstoffatome oder Organogruppen darstellen, wie Kohlenwasserstoffgruppen.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, bei der die Organogruppen unabhängig voneinander Alkyl-, Aryl-, substituierte Aryl- oder Ethergruppen darstellen.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, bei der die Organogruppen Alkylgruppen sind, die jeweils von 1 bis 100, z.B. 1 bis 40 oder 3 bis 20, Kohlenstoffatome aufweisen.
9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei der die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in den Organogruppen aller Liganden mindestens 21 beträgt, wie 21 bis 800.
10. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Liganden Dialkyldithiophosphat-, Thioxanthat-, Dialkylphosphat-, Dialkyldithiocarbamat-, Dialkylthiophosphat- oder Xanthatliganden sind oder L unabhängig voneinander diese darstellt.
11. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Gewicht von Mo aus der Verbindung (den Verbindungen) mindestens 1 ppm beträgt, z.B. 1 bis 2.000 ppm Mo oder 5 bis 1.000, bevorzugt 20 bis 1.000, bezogen auf das Gewicht der Schmierölzusammensetzung.
12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, bei der das Mo in einer Menge von 5 bis 750 ppm Mo vorhanden ist, bezogen auf das Gewicht der Schmierölzusammensetzung.
13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, bei der der Thiocubankern durch die Struktur
dargestellt wird, wobei M wie in Anspruch 3 definiert ist.
14. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die zusätzlich ein oder mehrere Dispergiermittel, Detergentien, Stockpunktsenkungsmittel, Viskositätsmodifizierungsmittel, oberflächenaktive Substanzen, Verschleißminderungsmittel und Antioxidantien enthält.
15. Additivkonzentrat zum Mischen mit Öl mit Schmierviskosität, das ölartigen Träger und von 1 bis 200.000 Gew.-ppm, z.B. 50 bis 150.000 oder 50 bis 100.000, des Molybdäns von einem in den Ansprüchen 1 bis 12 definierten Additiv, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats, enthält oder durch Mischen davon hergestellt ist.
16. Additivkonzentrat zum Mischen mit Öl mit Schmierviskosität, enthaltend oder hergestellt durch Mischen von ölartigem Träger mit einem oder mehreren Additiven, einschließlich eines in einem der Ansprüche 1 bis 13 definierten Additivs, wobei das Konzentrat von 1 bis 90 Gew.-%, wie z.B. 1 bis 50 Gew.-%, Additive enthält, bezogen auf das Gewicht des Konzentrats.
17. Verfahren zum Schmieren eines Verbrennungsmotors, bei dem der Motor betrieben wird und der Motor mit einer Schmierölzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14 geschmiert wird.
18. Verwendung eines Additivs oder von Additiven gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Verbesserung von einer oder mehreren Schmiereigenschaften einer Schmierölzusammensetzung.
DE69711686T 1996-12-13 1997-12-09 Molybdänkomplexe enthaltende schmiermittelzusammensetzungen Expired - Fee Related DE69711686T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/766,829 US5824627A (en) 1996-12-13 1996-12-13 Heterometallic lube oil additives
PCT/EP1997/007135 WO1998026029A1 (en) 1996-12-13 1997-12-09 Molybdenum complexes containing lubricant compositions

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69711686D1 DE69711686D1 (de) 2002-05-08
DE69711686T2 true DE69711686T2 (de) 2002-11-07

Family

ID=25077647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69711686T Expired - Fee Related DE69711686T2 (de) 1996-12-13 1997-12-09 Molybdänkomplexe enthaltende schmiermittelzusammensetzungen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US5824627A (de)
EP (1) EP0944695B1 (de)
JP (1) JP2001513118A (de)
KR (1) KR20000057570A (de)
AU (1) AU726682B2 (de)
BR (1) BR9713934A (de)
CA (1) CA2274705A1 (de)
DE (1) DE69711686T2 (de)
WO (1) WO1998026029A1 (de)

Families Citing this family (38)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6232276B1 (en) * 1996-12-13 2001-05-15 Infineum Usa L.P. Trinuclear molybdenum multifunctional additive for lubricating oils
JPH11246581A (ja) * 1998-02-28 1999-09-14 Tonen Corp 亜鉛−モリブデン系ジチオカルバミン酸塩誘導体、その製造方法およびそれを含有する潤滑油組成物
US6143701A (en) * 1998-03-13 2000-11-07 Exxon Chemical Patents Inc. Lubricating oil having improved fuel economy retention properties
GB9813071D0 (en) * 1998-06-17 1998-08-19 Exxon Chemical Patents Inc Lubricant compositions
DE60117311T2 (de) * 2000-03-29 2006-08-03 Infineum International Ltd., Abingdon Organische Molybdänkomplexe enthaltende Schmiermittelzusammensetzungen
ATE309315T1 (de) * 2000-03-29 2005-11-15 Infineum Int Ltd Verfahren zur herstellung von schmierstoffadditiven
AU2001259676A1 (en) * 2000-06-02 2001-12-17 Crompton Corporation Nanosized particles of molybdenum sulfide and derivatives and uses thereof
JP4164230B2 (ja) * 2000-12-21 2008-10-15 株式会社メックインターナショナル 架橋錯体含有潤滑剤
US6953771B2 (en) * 2001-03-23 2005-10-11 Infineon International Limited Lubricant compositions
US8030257B2 (en) * 2005-05-13 2011-10-04 Exxonmobil Research And Engineering Company Catalytic antioxidants
CA2614504A1 (en) * 2005-07-12 2007-01-18 King Industries, Inc. Amine tungstates and lubricant compositions
US20080248983A1 (en) 2006-07-21 2008-10-09 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for lubricating heavy duty geared apparatus
US7989407B2 (en) * 2006-09-22 2011-08-02 Exxonmobil Research And Engineering Company Catalytic antioxidants
US8048833B2 (en) * 2007-08-17 2011-11-01 Exxonmobil Research And Engineering Company Catalytic antioxidants
US8748357B2 (en) * 2008-07-15 2014-06-10 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for stabilizing diesel engine lubricating oil against degradation by biodiesel fuel
US20130005622A1 (en) 2011-06-29 2013-01-03 Exxonmobil Research And Engineering Company Low viscosity engine oil with superior engine wear protection
EP2726582A1 (de) 2011-06-30 2014-05-07 ExxonMobil Research and Engineering Company Schmiermittelzusammensetzungen mit polyalkylenglykolmonoethern
US8586520B2 (en) 2011-06-30 2013-11-19 Exxonmobil Research And Engineering Company Method of improving pour point of lubricating compositions containing polyalkylene glycol mono ethers
WO2013003392A1 (en) 2011-06-30 2013-01-03 Exxonmobil Research And Engineering Company Method of improving pour point of lubricating compositions containing polyalkylene glycol mono ethers
EP2726583A1 (de) 2011-06-30 2014-05-07 ExxonMobil Research and Engineering Company Schmiermittelzusammensetzungen mit polyetheraminen
CN103890151B (zh) 2011-10-10 2016-01-20 埃克森美孚化学专利公司 聚α-烯烃组合物和制备聚α-烯烃组合物的方法
EP2773732A1 (de) 2011-11-01 2014-09-10 ExxonMobil Research and Engineering Company Schmiermittel mit verbesserter brennstoffersparnis bei niedriger temperatur
US20130137617A1 (en) 2011-11-14 2013-05-30 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for improving engine fuel efficiency
US20130165354A1 (en) 2011-12-22 2013-06-27 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for improving engine fuel efficiency
US8703666B2 (en) 2012-06-01 2014-04-22 Exxonmobil Research And Engineering Company Lubricant compositions and processes for preparing same
US9228149B2 (en) 2012-07-02 2016-01-05 Exxonmobil Research And Engineering Company Enhanced durability performance of lubricants using functionalized metal phosphate nanoplatelets
US9487729B2 (en) 2012-10-24 2016-11-08 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Functionalized polymers and oligomers as corrosion inhibitors and antiwear additives
US20140194333A1 (en) 2013-01-04 2014-07-10 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for improving engine fuel efficiency
US20140274837A1 (en) 2013-03-14 2014-09-18 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for improving emulsion characteristics of engine oils
US20140274849A1 (en) 2013-03-14 2014-09-18 Exxonmobil Research And Engineering Company Lubricating composition providing high wear resistance
US9062269B2 (en) 2013-03-15 2015-06-23 Exxonmobil Research And Engineering Company Method for improving thermal-oxidative stability and elastomer compatibility
US10208269B2 (en) 2013-12-23 2019-02-19 Exxonmobil Research And Engineering Company Low viscosity ester lubricant and method for using
SG11201707204UA (en) 2015-06-09 2017-12-28 Exxonmobil Res & Eng Co Inverse micellar compositions containing lubricant additives
US10316712B2 (en) 2015-12-18 2019-06-11 Exxonmobil Research And Engineering Company Lubricant compositions for surface finishing of materials
WO2017146897A1 (en) 2016-02-26 2017-08-31 Exxonmobil Research And Engineering Company Lubricant compositions containing controlled release additives
EP3420059A1 (de) 2016-02-26 2019-01-02 Exxonmobil Research And Engineering Company Schmiermittelzusammensetzungen mit additiven mit kontrollierter freisetzung
US10479956B2 (en) 2016-09-20 2019-11-19 Exxonmobil Research And Engineering Company Non-newtonian engine oil with superior engine wear protection and fuel economy
US20200165537A1 (en) 2018-11-28 2020-05-28 Exxonmobil Research And Engineering Company Lubricating oil compositions with improved deposit resistance and methods thereof

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1099955A (fr) * 1954-01-07 1955-09-14 Inst Francais Du Petrole Lubrifiants à base de xanthates molybdiques pouvant être utilisés à températureet à pression élevées
US3086984A (en) * 1960-12-27 1963-04-23 Ethyl Corp Cyclomatic nickel allyl compounds
NL137307C (de) * 1965-10-01
DE2108780C2 (de) * 1971-02-24 1985-10-17 Optimol-Ölwerke GmbH, 8000 München Schmiermittel bzw. Schmiermittelkonzentrat
US4559152A (en) * 1980-09-18 1985-12-17 Texaco Inc. Friction-reducing molybdenum salts and process for making same
US4369119A (en) * 1981-04-03 1983-01-18 Chevron Research Company Antioxidant combinations of molybdenum complexes and organic sulfur compounds for lubricating oils
US4395343A (en) * 1981-08-07 1983-07-26 Chevron Research Company Antioxidant combinations of sulfur containing molybdenum complexes and organic sulfur compounds
US4730064A (en) * 1985-03-14 1988-03-08 Exxon Research And Engineering Company Heterometallic thiocubanes (C-2044)
US4846983A (en) * 1986-02-21 1989-07-11 The Lubrizol Corp. Novel carbamate additives for functional fluids
DE3610205A1 (de) * 1986-03-26 1987-10-01 Tribol Lubricants Gmbh Schmiermittel und verfahren zu dessen herstellung
US4849123A (en) * 1986-05-29 1989-07-18 The Lubrizol Corporation Drive train fluids comprising oil-soluble transition metal compounds
US4705641A (en) * 1986-09-15 1987-11-10 Exxon Research And Engineering Company Copper molybdenum salts as antioxidants
US4915857A (en) * 1987-05-11 1990-04-10 Exxon Chemical Patents Inc. Amine compatibility aids in lubricating oil compositions
US5049290A (en) * 1987-05-11 1991-09-17 Exxon Chemical Patents Inc. Amine compatibility aids in lubricating oil compositions
US5013467A (en) * 1987-09-16 1991-05-07 Exxon Chemical Patents Inc. Novel oleaginous composition additives for improved rust inhibition
US4978464A (en) * 1989-09-07 1990-12-18 Exxon Research And Engineering Company Multi-function additive for lubricating oils
US4995996A (en) * 1989-12-14 1991-02-26 Exxon Research And Engineering Company Molybdenum sulfur antiwear and antioxidant lube additives
US4966719A (en) * 1990-03-12 1990-10-30 Exxon Research & Engineering Company Multifunctional molybdenum and sulfur containing lube additives
DE69404849T2 (de) * 1993-09-13 1998-01-29 Exxon Chemical Patents Inc Gemischte antioxydationsmittelzusammensetzung
KR970700759A (ko) * 1994-01-13 1997-02-12 원본미기재 윤활제용 첨가제(Additives for lubricants)

Also Published As

Publication number Publication date
EP0944695A1 (de) 1999-09-29
EP0944695B1 (de) 2002-04-03
DE69711686D1 (de) 2002-05-08
WO1998026029A1 (en) 1998-06-18
KR20000057570A (ko) 2000-09-25
US5824627A (en) 1998-10-20
BR9713934A (pt) 2000-03-28
CA2274705A1 (en) 1998-06-18
AU5858098A (en) 1998-07-03
AU726682B2 (en) 2000-11-16
JP2001513118A (ja) 2001-08-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69711686T2 (de) Molybdänkomplexe enthaltende schmiermittelzusammensetzungen
DE69707714T2 (de) Organische molybdänkomplexe enthaltende schmierölzusammensetzungen
US6232276B1 (en) Trinuclear molybdenum multifunctional additive for lubricating oils
DE69918812T2 (de) Schmierölzusammensetzungen mit dauerhafter brennstoffsparungsverbesserung
DE69918967T2 (de) Schmieröl mit verbesserten brennstoffsparnis
DE69009414T2 (de) Schmiermittelzusammensetzungen und Zusätze für dieselben.
DE69824886T2 (de) Verfahren zur herstellung von dreikernigen molybdenum-schwefel verbindungen und ihre verwendung als schmiermittelzusätze
DE69826010T2 (de) Verwendung von molybdänkomplexen in schmierölzusammensetzungen für dieselmotoren
US6153564A (en) Lubricating oil compositions
DE60300366T2 (de) Eine Antioxydierungskombination von Schmiermitteladditiven enthaltend ein Molybdenkomplex und eine alkylierte Phenothiazin
DE60211835T2 (de) Borenthaltende Schmierölzusammensetzung mit niedrigem Schwefel- und Phosphor-Gehalt
DE102007056249B4 (de) Titan-enthaltende Schmierölzusammensetzung
DE60311362T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Molybdän-Schwefel Additiven, die wenig nicht-reagierten Schwefel enthalten und so erhaltene Additive
US6358894B1 (en) Molybdenum-antioxidant lube oil compositions
DE60206003T2 (de) Dithiocarbamate mit Alkylthio- und Hydroxysubstituenten
DE69415817T2 (de) Schmiermittelzusammensetzungen enthaltend eine kombination von verschleissschutz-additiven
DE60117311T2 (de) Organische Molybdänkomplexe enthaltende Schmiermittelzusammensetzungen
DE69629913T2 (de) Schmieröl für brennkraftmaschinen
WO1999066011A2 (en) Lubricating oil compositions containing trinuclear tungsten compounds
DE3044297A1 (de) Molybdaenverbindung, verfahren zu ihrer herstellung und verwendung als schmiermitteladitiv
DE69403322T2 (de) Schmierstoffzusammensetzung die alkoxylierten aminsalze aus säuren enthält
DE69732486T2 (de) Verwendung von Dithioethylen-Derivaten als Additiv zur Verbesserung der Kompatibilität mit den Fluorokohlenstoffelelastomeren
MXPA99005512A (en) Molybdenum complexes containing lubricant compositions
MXPA99005513A (en) Lubricating oil compositions containing organic molybdenum complexes
DE3151718A1 (de) "umsetzungsprodukte von kohlenstoffdisulfid mit thiomolybdaenderivaten von alkenylbernsteinsaeureimiden, verfahren zur herstellung und verwendung als schmieroel-additive"

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee