DE696683C - U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen - Google Patents
U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden AntennenInfo
- Publication number
- DE696683C DE696683C DE1936L0091589 DEL0091589D DE696683C DE 696683 C DE696683 C DE 696683C DE 1936L0091589 DE1936L0091589 DE 1936L0091589 DE L0091589 D DEL0091589 D DE L0091589D DE 696683 C DE696683 C DE 696683C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- antenna system
- antennas
- counterweight
- counterbalanced
- earth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S3/00—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
- G01S3/02—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
- G01S3/04—Details
- G01S3/08—Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Details Of Aerials (AREA)
Description
- U-Adcockantennensystem mit ,geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen
Vorliegende Erfindung betrifft die beson- dere Ausbildung eines U-Adeockantennen- systems. Es hat sich bei derartigen Anord- nungen ergeben, daß eine einwandfreie Pei- lung nicht immer möglärh ist, da :es ganfz bes(ondeze Schwierigkeiten bereibet; -die Hori- zontalpolarisation zu unterdrücken. Ein U-Adea@ckantennten)system besteht in wesentlichen ;aus vier senkrechten Strahlern, die an den-Ecken @einus Quadrates angeordnet -sind und mit Erde zusam:menarbci:ten. Beä den b;el@amnten Anoxdnungexi werden zur Ver- bindung dex EinzeIstrahler mit dem Empf:än- ger bzw. dem im Eingang des Empfängers lne@genden Gomamteter abgeschirmte Leitungen verwendet. Die Abschirmung der Leitungen wird gut geerdet. Bei diesen, Anlagen machen sich jedoch, namentlich wenn das Gelinde nicht sehr -feucht ist, nach wie vor H:ori- zorrntarlpolarisationsersche,inungen bemerkbar. Genauere Untersuchungen haben ergeben, daß die .abgeschirmten Verbindungrleitumgen selbst aufnehmen bzw, strahlen und dadurch Peifehler veruasachen. Diese Fehler hängen damit zusammen, daß das Gebilde nicht @ge- nügend symmetrisch ist. - führungsfo,rm der bekannten Anordnungen gezeigt. Die Einzelstrahler Al und A2 der vier auf dem. Ecken eines Quadrates stehenden Antenmen (es -ist der Schnitt durch die Ordnung gezeigt) sind an ihrem unteren @xlde:-über eine Koppelspule L1 bzw. L2 mit Erde bzw. E'2 verbunden. Die Ankopplung des Senders bzw. Empfängers Cr erfolgt über Energieleitungen F1 bzw. F2. Der Mantel der Enlergieleitumigen ist geerdet.Zur. Vermeidung diesier Nachteile wird er- findungsgemäß vorgeschlage n, bei einem -U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengew'cht arbeitenden Antennen die horizontale Energieleitung in solcher Höhe über dem Erdboden Bader über dem Gegengewicht anzuordnen, daß die zwischen Energieleitung und Erde :oder dem Gegengewicht einerseits und Energieleitung und den Vertikalstrahlern andererseits bestehenden elektrischen Felder -sich in: Höhe der Energieleitung gegernseitig aufheben. Es ist biet. U-Ädeockantennemsystemien der geschilderten Art schon bekannt, die ho-r- zohtale nicht im Erdboden zu. verlegen, isiondern in gewisser Höhe über dem Erdb@o:dlen anzuordnen. Eine derartige Höhe, daß die zwischen Energüel:eitung und Erde oder dem Gegengewicht einerseits und Enemgieleituag und den vertikalen Strahlern andererseits besrtehendenelektrischen Felder sich in Höhe der Energieleitung gegenseitig aufheben, ist bei der bekannten Anordrpng nicht vorgesehen., sondern vielmehr Gegen- staiid,vorliegender Erfindung. In der Abb. i isst eine beiGpielsweise Aus- - Brei schlechtem Boden kann miau von einer `Erdung im exakten Sinne nicht :sprechen. Das Kabel schwingt vielmehr je nach der Bodenbeschaffenheit mehr oder weniger. Bei den heute an derartige Anlagen gestellten scharfen Forderungen sind in diesem Falle Peilfehler unvermeidlich. Man kann nun in bekannter Weise -soi vorgehen, daß man, wie dieis in Abb.2 dargestellt ist, im: die Verbindung zwischen der Koppelspule für die Energieleitung und das Erdnetz einen Kondensator C einschaltet, der so. groß ist, daß die Kapazität C1 des Leiters .gegen Erde bzw. das Kabel ausgeglichen wird. Diese. Schal-; tung führt zwar zum Erfolg, sie hat jedoch den Nachteil, .daß !sie frequenzabhängig ist und für jede Betriebswellenlänge neu eingestellt werden muß, was im praktischen Betrieb unangenehm ist. Die Wirkungsweise der Schaltung beruht im wesentlichen darauf, daß die Ströme il und 12 :sich aufheben. Ist dies nicht der Fall, so erzeugt die Energieleitup#g ungleiche Ströme!, und 12 durch die Kapazität C1 und C2.
- Die Verbindumgsleiltung wird daher nicht in die Erdeeimgegraben, sondern, wie in der Abb. 3 dargestellt ist, direkt von der Koppelispude Ll bzw. L2 zum Gerät G geführt.
- Ein Abgl eich der Anordnung ist im a91-> -gemeinen nuir dann möglich, . wen die Energieleitung strahlt. Es wird zur Einstellunig in am, ,sich. bekannter Weise ärth;ch eine Spannung mit einem Hissender S der Eneirgeleitung aufgedrückt. Diese örtlich zu-; gesetzte Spannung mußene gleichwertige, abierentgegengesetzte Wirkung hervorrufen wie der bei den einfallenden Wellen äuftretende Horizontaleffekt. Um die Energieleitung ist zu diesem Zweck eine Spule gelegt, die -von einem kleinen Hochfrequen#,-erzeuger gespeist wird, dessen Frequenz der Bietriebswellenlänge des entspricht. Der Konden-atar C wird so lange variiert, Ms im Gerät keine Hochfrequenzkomponente mehr auftritt. Man kann auch :so vorgehen, daß man auf Grund einer Kapazitätsmessung des . Antennensystems die Größe von C bestimmt, jedoch ergeben sich hier nur angenähertd Werte, und vor allen Dingen,trefiendurch Witterungseinflüsse u. dgl-. im praktischen Betrieb Schwankungen der kapazitätswerte auf, die nicht berechnet werken, aber durch ein . Nachstellten des er-'iiähn#ten 'Hilfssenders leicht berücksichtigt werden können.
- Der Erfindungsgedanke läßt sich, wie in der Abb.4 dargestellt, nicht nur bei einem Antennensystem anwenden, -bei dem die Strahler aus einfachen Drähten bestehen, sondern auch bei äso#lchem, bei dem sie aus einer Reuse, Rohr o. dgl. bestehen. Derartige Antennensysteme haben den Vorteil, daß die aufigenonvmene Empfangsspannung größer ist, was damit zusammenhängt, daß der Kondensator C größer wird. An C tritt nämlich, da .es, sich um ein aperio,clisches Antennenisystem handelt, ein. Spannungsabfall auf, der die abgekoppelte Spannung vermindert. Wird eine Reuse o. dgl. genommen, so wird C und damit die abgekoppelte Empfangsspannung größer.
- Alls Verhindungsleitung braucht nicht, wie in den Abbildungen dargestellt, eine Doppel-. Leitung mit Mantel vorgesehen zu werden, sondern es kann auch eine ungeschützte Leitung verwendet werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. U-Adcockantennensystem mit geerdeten Moder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Energiieleitung in solcher Höhe über der Erde oder über dem Gegengewicht angeordnet ist, daß die zwischen Energieleitung und Erde oder dem Gegiengewichteiners_eits und Energieleitung und den vertikalen Strahlern andererseits bestehenden elektrischen Felder sich in Höhe der Energieleitung gegenseitig aufheben.' .
- 2. Antennensystem nach . Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die zwischen. Energieleitung und Erde bzw. dem Gegengewicht liegenden Antennenteile j e ein Kondensator eingeschaltet ist.
- 3. Antennensystem nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieleitungen aus einem Doppeladerkabel bestehen.
- 4. Antennensystem nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieleitungen zum Abgleich durch einen Hilfsgenerator erregt werden.
- 5. Antennensystem nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Antennen großer Kapazität, z. B. Reusen, Rohre.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936L0091589 DE696683C (de) | 1936-12-07 | 1936-12-08 | U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201665X | 1936-12-07 | ||
| DE1936L0091589 DE696683C (de) | 1936-12-07 | 1936-12-08 | U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696683C true DE696683C (de) | 1940-09-26 |
Family
ID=25758934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936L0091589 Expired DE696683C (de) | 1936-12-07 | 1936-12-08 | U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696683C (de) |
-
1936
- 1936-12-08 DE DE1936L0091589 patent/DE696683C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE696683C (de) | U-Adcockantennensystem mit geerdeten oder mit Gegengewicht arbeitenden Antennen | |
| DE696988C (de) | U-Adcock-Antennensystem | |
| DE752969C (de) | Anordnung zur drahtlosen Richtungsbestimmung | |
| Url | Hohe Liquiditätszufuhr im Kreditwesen 2021 nur teilweise durch lebhafte Kreditnachfrage absorbiert | |
| DE604714C (de) | Rundfunkantenne zur Bevorzugung der Bodenstrahlung | |
| DE894421C (de) | Anordnung zur diathermischen Bestrahlung | |
| DE729912C (de) | Kurzwellenrichtantenne fuer UEberseeverkehr | |
| DE755779C (de) | Adcocksystem mit in der Hoehe der horizontalen Verbindungsleitungen angeordnetem, fernbedientem Empfaenger | |
| DE710018C (de) | Bremsfeldroehre zum Empfang ultrakurzwelliger Schwingungen | |
| AT131790B (de) | Einrichtung zum Senden von elektrischen Schwingungen nach einer bestimmten Richtung. | |
| DE950790C (de) | Anordnung zur Ableitung von Hochfrequenzstoerwellen von einer elektrischen Leitung | |
| DE758514C (de) | Vorrichtung zum Vermindern des Bodenwiderstandes beim Pfluegen mit Hilfe eines elektrischen Stromes | |
| DE618799C (de) | Peilgeraet mit zwei gegeneinander geschalteten Dipolen | |
| DE694673C (de) | ||
| DE720841C (de) | Peilantennensystem fuer den Kurzwellenbereich | |
| Wirtz | Die Flächenhelligkeit auf der beleuchteten diffusen Kugel in Abhängigkeit vom Phasenwinkel. Experimentelles. Mit 2 Abbildungen. | |
| Hoffmeister | Ein besonderer Fall der Ausgleichung von Meteorbeobachtungen | |
| DE706417C (de) | Anordnung zur Vermeidung von Horizontalpolarisation | |
| AT135163B (de) | Verfahren zur Ausstrahlung hochfrequenter Energie. | |
| AT146724B (de) | Schaltungsanordnung für Niederfrequenzverstärker. | |
| DE505621C (de) | Verfahren zur Verbesserung der Strahlung von Antennenanlagen, welche sich auf oder in der Naehe von Haeusern befinden | |
| DE608547C (de) | Schaltanordnung zur Verringerung der Schwingneigung | |
| Ostendorf | Kausalanalyse des jährlichen Gemüseangebotes | |
| DE881553C (de) | Elektrostatisches UEbermikroskop | |
| AT160289B (de) | Peilanordnung. |