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Hintergrund
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1. Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Offenbarung bezieht sich auf Obturatoreinheiten, Trokarsysteme
zum Einführen von
Kanülen
in Patienten und genauer gesagt auf modulare Trokarsysteme und auf
Verfahren zum Zusammenbauen von Trokarsystemen. Ein Trokarsystem,
welches die Merkmale der Präambel
von Anspruch 1 unten zeigt, wird in EP-A-599 354 und EP-A-604 197
offenbart.
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2. Hintergrund
verwandten Stands der Technik
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Minimal-invasive
chirurgische Verfahren, bei denen Trokarsysteme wünschenswert
oder sogar notwendig sind, wachsen kontinuierlich in Zahl und Vielfalt.
Diese Verfahren verlangen, dass Chirurgen eine Ausstattung an verschieden
bemaßter
chirurgischer Ausrüstung
verwenden, z. B. Greifer, Schneider, Klammergeräte, Stapler (Klammernahtgeräte), Retraktoren,
bildgebende Systeme und dergleichen. Entsprechend werden Trokareinheiten
mit unterschiedlich bemaßten
Obturatoren und Kanülen
benötigt,
beispielsweise 3-15
mm, um den Bereich minimal-invasiver Verfahren zu ermöglichen,
während
die Größe jedes
Trokareintritts auf das möglichste
Ausmaß minimiert
wird. Siehe beispielsweise WO 93/15675.
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Derzeit
erfordert das Platzieren jeder Kanüle unterschiedlichen Durchmessers
die Verwendung einer speziell bemaßten Obturatoreinheit. Anders
gesagt, wird zum Einführen
einer 5 mm-Kanüle
ein 5 mm-Obturator benötigt,
um eine 10 mm-Kanüle einzuführen, wird
ein 10 mm-Obturator benötigt,
usw. Hersteller von Trokareinheiten müssen daher zahlreiche verschieden
bemaßte
Gehäuse
und Funktionskomponenten herstellen und lagern, um die Herstellung
jeder speziellen Obturator- und Kanülenvariation, die vermarktet
werden soll, zu gestatten. Aus offensichtlichen kommerziellen Gründen müssen Gesundheitsversorgeanbieter
und Distributoren für
medizinische Ausrüstungen
von Trokareinheiten geeignete Inventare jeder Produktvariation erhalten,
um die Kundennachfrage zu erfüllen,
wenn sie auftritt.
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WO
95/07663 an Vidal et al. offenbart einen Ansatz zum Adressieren
der Vielzahl von Kundenanforderungen auf dem Gebiet der Trokareinheiten.
Vidal et al. offenbart eine Mehrzahl von Obturatorspitzen, die dafür ausgelegt
sind, entfernbar von einem Obturatorschaft aufgenommen zu werden,
z. B. durch eine Vertiefungs/Blattfeder-Anordnung oder eine Nasen-/Rillenanordnung.
Während
eine Vielzahl von Schneidklingengeometrien vorgeschlagen sind, aus
denen der Chirurg auswählen
kann, hat jede der offenbarten Obturatorspitzen denselben Durchmesser,
so dass die vervollständigte
Obturatoreinheit mit einer Kanüle
vorgegebenen Durchmessers verwendet werden kann.
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Es
ist ebenfalls bekannt, funktionale chirurgische Instrumente mit
austauschbaren Arbeitsenden zu versehen. Beispielsweise offenbart
WO 94/13335 an Dorsey eine "Schnelltrennungs"-Anordnung für ein Saug/Spül-System,
welches das Wechseln zwischen einer Vielzahl von Sonden unterschiedlicher Formen
und Orientierung gestattet. Siehe auch US-Patent Nr. 5,322,503 an
Desai, welches ein Instrument offenbart, das dafür ausgelegt ist, eine Vielzahl
von elektrostatischen Sonden aufzunehmen.
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WO
93/04717 offenbart einen Trokar, der einen Trokarobturator mit einer
Schnappverbindung beinhaltet, die es gestattet, den Vorderteil des
Obturators vom Trokarkörper
abzunehmen und mit vom Trokarkörper
getrennten Trokartubus zu verwenden.
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Ein
weiterer signifikanter Faktor beim Design und der Verwendung von
Trokarsystemen ist die Leichtigkeit, mit welcher das Trokarsystem
durch die Körperwand
hindurch geht, um die Kanüle
hindurch zu positionieren. Daher sind Bemühungen darauf verwendet worden,
die Penetrationskraft des Trokarsystems zu minimieren, während maximale
chirurgische Kontrolle und Sicherheit erhalten bleiben. Das US-Patent
4,601,710 an Moll offenbart verschiedenen Trokardesigns, die einen
federvorgespannten Sicherheitsschirm beinhalten, der dafür ausgelegt
ist, die Schneidklinge beim Eintritt in die Körperhöhle abzudecken. Bei einer Ausführungsform
(siehe 1–5B) ist der Sicherheitsschirm
geschlitzt und ist die Klinge dafür konfiguriert, sich durch
die Schlitze zu erstrecken, wodurch der effektive Durchmesser des
Klingeneinschnitts vergrößert wird.
Siehe auch US-Patent Nr. 5,066,288 an Deneiga et al.
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Trotz
dieser früheren
Bemühungen
auf dem Gebiet der Austauschbarkeit besteht ein Bedarf an einem
Trokarsystem, das wirklich modular ist. Das heißt, ein Trokarsystem, bei dem
seine verschiedenen Komponenten einfach austauschbar sind und gewisse
Komponenten standardisiert sind, um die Herstellung und Verwendung über ein
breiteres Spektrum von Produktlinien zu ermöglichen.
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Darüber sind
Verbesserungen im Trokardesign, welche die Penetrationskraft minimieren,
weil sie die chirurgische Kontrolle und die Sicherheit während der
Trokarpenetration aufrecht erhalten, immer gerechtfertigt und willkommen.
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Zusammenfassung
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Die
vorliegende Erfindung ist im unten stehenden Anspruch 1 definiert.
Optionale und bevorzugte Merkmale sind der Gegenstand abhängiger Ansprüche.
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Die
vorliegende Offenbarung stellt ein modulares Trokarsystem bereit,
welches die mit konventioneller Herstellung und Zusammenbau von
Trokarsystemen assoziierten Beschränkungen angeht. Das vorliegend
offenbarte modulare Trokarsystem erfüllt den Bedarf an größerer Inventar-Flexibilität und -Verwaltung
wie auch, größere Herstelleffizienzen
zu erzielen. Insbesondere gestattet das vorliegend offenbarte modulare
Trokarsystem die Verwendung einiger der gleichen Komponenten bei
vielen verschieden bemaßten
Trokarprodukten. Die vorliegende Offenbarung stellt auch ein modulares
Trokarsystem bereit, welches die Penetrationskraft minimiert, während die
chirurgische Steuerung aufrechterhalten wird und eine vergrößerte Sicherheitsmarge
während des
Trokareintritts bereitgestellt wird.
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Eine
bestimmte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung stellt ein modulares Trokarsystem bereit,
welches enthält:
(i) eine Obturatoreinheit, die einen Obturator, ein Messer und eine
Sicherheitsabdeckung enthält,
die in Bezug auf den Obturator und das Messer beweglich ist, und
(ii) eine Kanüleneinheit,
die eine längliche
Durchführung
durch sich bestimmt und die dafür
konfiguriert und bemessen ist, um zumindest einen Teil der Obturatoreinheit
aufzunehmen. Die Kanüleneinheit
beinhaltet ein Gehäuse, welches
eine Ventileinheit, einen ersten Kopplungsabschnitt und eine Kanüle beinhaltet,
die eine Durchführung
mit vorbestimmter Abmessung hierdurch definiert, wobei die Kanüle einen
darauf angeordneten zweiten Kopplungsabschnitt beinhaltet und wobei
die Kanüle
und das Gehäuse
zwischen einer zueinander beabstandeten relativen Orientierung und
einer verbundenen Orientierung beweglich sind, wobei die ersten
und zweiten Kopplungsabschnitte in Eingriff sind.
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Vorzugsweise
ist ein Dichtelement zwischen dem Gehäuse und der Kanüle angeordnet,
um eine fluiddichte Abdichtung zwischen den zwei Elementen bereitzustellen.
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Bei
einer alternativen Ausführungsform
ist ein modulares Trokarsystem vorgesehen, welches eine Obturatoreinheit
beinhaltet, die einen Obturator, ein Messer und eine in Bezug auf
den Obturator und das Messer bewegliche Abdeckung beinhaltet, wie auch
ein Gehäuse
mit einem darauf ausgebildeten ersten Kopplungsabschnitt. Die Sicherheitsabdeckung
ist durch ein Abdeckelement einer ersten vorgegebenen Konfiguration
und Abmessung definiert, das in Bezug auf das Gehäuse beweglich
montiert ist, und eine Messerklingeneinheit vorbestimmter Konfiguration
und Abmessung, die auf sich einen zweiten Kopplungsabschnitt ausgebildet
hat. Die Messerklingeneinheit ist dafür ausgelegt, mit der Sicherheitsabdeckung
zu wechselwirken und beinhaltet vorzugsweise ein Messer und ein
distales Abdeckelement, das in Bezug auf das Messer beweglich montiert
ist. Die Messerklingeneinheit ist dafür ausgelegt, am Gehäuse mit
einer einzigen Bewegung angebracht zu werden.
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Vorzugsweise
ist auch eine Kanüleneinheit vorgesehen,
welche eine längliche
Durchführung durch
sich bestimmt, die dafür
konfiguriert und dimensioniert ist, gleitbar zumindest einen Teil
der Obturatoreinheit aufzunehmen, wobei die Kanüleneinheit ein Gehäuse beinhaltet,
das eine Ventileinheit auf sich angeordnet hat und eine sich vom
Gehäuse weg
erstreckende Kanüle
aufweist.
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Die
Messereinheit beinhaltet vorzugsweise ein drehbar mit einem Stab
verbundenes Messer, wobei der zweite Kopplungsabschnitt auf dem
Stab ausgebildet ist. Das Messer hat vorzugsweise einen kreisförmigen Basisteil
und eine an einem distalen Ende des Basisteils ausgebildete geschärfte Spitze. Zusätzlich kann
das Messer vorzugsweise eine Mehrzahl von Schneidkanten beinhaltet,
die sich zumindest teilweise auswärts vom kreisförmigen Basisteil
erstrecken. Die geschärfte
Spitze wird durch das Schneiden einer Mehrzahl von Schneidkanten
so ausgebildet, dass eine planare Oberfläche ausgebildet ist und sie
sich zwischen jedem benachbarten Paar von Schneidkanten über zumindest
einen Teil der Länge
der jeweiligen Schneidkanten erstreckt.
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Die
Messereinheit beinhaltet ebenfalls bevorzugterweise ein distales
Abdeckelement, das beweglich in Bezug auf das Messer montiert ist.
Das distale Abdeckelement beinhaltet vorzugsweise eine Mehrzahl
von Schlitzen, die so positioniert sind, dass sie entsprechende
Schneidkanten in sich aufnehmen, und eine Mehrzahl von einwärts zulaufenden, im
wesentlichen konischen Flächen,
die zwischen angrenzenden Schlitzen bestimmt sind, die dafür ausgelegt
sind, mit den entsprechenden planaren Oberflächen zu interagieren, die auf
dem Messer so definiert sind, dass sie die Penetrationskraft minimieren.
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Die
vorliegende Offenbarung stellt auch eine Kanüleneinheit zur Verwendung mit
einem Trokarsystem bereit, wobei die Kanüleneinheit beinhaltet (i) ein
Gehäuse,
das eine Ventileinheit und einen ersten Kopplungsabschnitt enthält, und
(ii) eine Kanüle,
welche eine Durchführung
einer vorgegebenen Konfiguration und Abmessung hindurch enthält, wobei
die Kanüle
auf ihr einen zweiten Kopplungsbereich angeordnet enthält. Die
Kanüle
ist vorzugsweise geformt, mit einem im wesentlichen konstanten inneren Durchmesser
und einem äußeren Durchmesser,
der sich graduell in distaler Richtung über seinen distalsten Teil
vermindert. Beispielsweise beinhaltet eine bevorzugte Kanüle einen
etwas größeren Innendurchmesser
an ihrem proximalen Ende, z. B. von etwa 2–3 cm Länge, um das Einführen von
Instrumenten zu ermöglichen,
und einen graduell verminderten äußeren Durchmesser über den
Endbereich, z. B. über
die distalsten 2–3
cm, um die Penetrationskraft zu minimieren. Der Rest des äußeren Durchmessers
der Kanüle
ist vorzugsweise konstant, wodurch die Wahrscheinlichkeit minimiert
wird, dass die Kanüle
aus dem Einschnitt herauskommt. Die Kanüle und das Gehäuse sind
vorzugsweise zwischen einer voneinander beabstandeten relativen
Orientierung zu einer verbundenen Orientierung beweglich, bei der
die ersten und zweiten Kopplungsabschnitte in Eingriff sind.
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In
der vorliegenden Erfindung wird auch eine Obturatoreinheit bereitgestellt.
In der Obturatoreinheit enthalten sind ein Gehäuse, einschließlich eines ersten
Kopplungsabschnitts, ein Abdeckelement einer ersten vorgegebenen
Konfiguration und Abmessung, das in Bezug auf das Gehäuse beweglich
angebracht ist, eine Messerklingeneinheit einer vorgegebenen Konfiguration
und Abmessung, die einen auf sich ausgebildeten zweiten Kopplungsabschnitt aufweist
und dafür
ausgelegt ist, den ersten Kopplungsabschnitt so zu ergreifen, dass
die Messerklingeneinheit am Gehäuse
mit einer einzigen Bewegung angebracht wird. Die Messerklingeneinheit
enthält
vorzugsweise ein Messer und ein distales Abdeckelement, das in Bezug
auf das Messer beweglich montiert ist, wobei das distale Abdeckelement eine
anstoßende
Beziehung zum Abdeckelement einnimmt, wenn die Messerklingeneinheit
am Gehäuse
angebracht wird.
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Es
wird ebenfalls ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Obturatoreinheit
zur Verwendung in einem Trokarsystem bereitgestellt und es beinhaltet die
Schritte des (i) Montierens eines Abdeckelements einer ersten vorgegebenen
Konfiguration und Abmessung an einem ersten Gehäuseabschnitt, (ii) des Montierens
eines distalen Abdeckelements in Bezug auf eine Messerklinge, um
eine Messerklingeneinheit einer zweiten vorgegebenen Konfiguration
und Abmessung zu definieren und (iii) des Verbindens der Messerklingeneinheit
mit dem ersten Gehäuseabschnitt
mit einer einzigen Bewegung, wobei die Verbindung die Rotation der
Messerklinge relativ zum ersten Gehäuseabschnitt gestattet.
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Ein
weiteres Verfahren wird zum Zusammenbauen einer Kanüleneinheit
zur Verwendung mit einer Obturatoreinheit als Teil eines Trokarsystems
bereitgestellt, welche beinhaltet die Schritte (i) Ausrichten eines
ersten Kopplungsabschnitts, der auf einem Gehäuse ausgebildet ist, mit einem
auf einer Kanüle ausgebildeten
zweiten Kopplungsabschnitt, die eine Durchführung einer vorgegebenen Größe hindurch definiert,
(ii) Bewegen des Gehäuses
und der Kanüle von
einer voneinander beabstandeten relativen Orientierung zu einer
verbundenen Orientierung, wobei die ersten und zweiten Kopplungsabschnitt
in Eingriff kommen und (iii) Ausbilden einer fluiddichten Abdichtung
zwischen dem Gehäuse
und der Kanüle.
Das Gehäuse
beinhaltet vorzugsweise eine Ventileinheit, die in einer Durchführung angeordnet
ist, die zwischen einem offenen proximalen Ende und einem offenen
distalen Ende ausgebildet ist.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Verschiedene
Ausführungsformen
werden hier unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in
denen:
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1 eine perspektivische Ansicht
einer Ausführungsform
des modularen Trokarsystems der vorliegenden Offenbarung ist;
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2 eine perspektivische Ansicht
mit voneinander getrennten Teilen des modularen Trokarsystems der
Ausführungsform
von 1 ist;
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2A eine perspektivische
Explosionsansicht, teilweise im Schnitt, ist, welche die ersten
und zweiten Untereinheiten des modularen Trokarsystems zeigt;
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3 eine weitere perspektivische
Ansicht der Ausführungsform
von 1 mit getrennten
Teilen ist, welche die Obturatoreinheitenkomponenten zeigt;
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4 eine vergrößerte Ansicht
des angezeigten Detailbereichs von 3 ist;
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4A eine perspektivische
Ansicht einer alternativen Messerklinge zur Verwendung mit dem modularen
Trokarsystem ist;
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5 eine Aufsicht der Ausführungsform von 1 ist, welche die Messerabdeckung
in zurückgezogener
Position zeigt;
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6 eine Querschnittsansicht
längs der Schnittlinie
6-6 von 5 ist;
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7 eine vergrößerte Ansicht
des angezeigten Detailbereichs, der in 6 gezeigt ist, ist; 7A eine Querschnittsansicht längs der
Schnittlinie A-A von 7 ist;
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8 eine Querschnittsansicht
längs der Schnittlinie
8-8 in 6 ist;
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9 eine vergrößerte Ansicht des Detailbereichs
ist, der in 8 angezeigt
ist;
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10 eine perspektivische
Ansicht ist, welche das distale Ende der Obturatoreinheit und der Messerabdeckung
zeigt;
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11 eine perspektivische
Ansicht des distalen Endes des modularen Trokarsystems der Ausführungsform
von 1 ist, die das Messer
in der voll exponierten Position zeigt;
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12 eine Aufsicht auf eine
alternative Ausführungsform
der modularen Trokareinheit ist, welche die gleich bemaßten proximal
angeordneten Komponenten zeigt, die mit größer bemaßten Messer und Messerabdeckung
versehen sind;
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13 eine Querschnittsansicht
längs der Schnittlinie
13-13 von 12 ist;
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14 eine perspektivische
Ansicht mit auseinander genommenen Teilen der Kanüleneinheit
der Ausführungsform
von 1 ist;
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15 eine vergrößerte Ansicht
des angezeigten Detailbereichs von 14 ist;
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16 eine perspektivische
Ansicht des Kanüleneinheitsventilgehäuses ist;
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17 eine vergrößerte Ansicht
des angezeigten Detailbereichs ist, der in 16 gezeigt ist; und
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18 eine weitere Ausführungsform
der Kanüleneinheit
des modularen Trokarsystems der vorliegenden Offenbarung ist.
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Detaillierte Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
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Unter
anfänglicher
Bezugnahme auf die 1 und 2 wird eine Ausführungsform
des modularen Trokarsystems gemäß der vorliegenden
Offenbarung durch Bezugszeichen 100 in mehreren Ansichten
gezeigt. Das modulare Trokarsystem 100 ist insbesondere
zur Verwendung in minimal-invasiven chirurgischen Verfahren, wie
etwa endoskopischen oder laparoskopischen Verfahren, eingerichtet.
Allgemein enthält
das modulare Trokarsystem 100, wenn es in seinen Hauptuntereinheiten
zusammengefügt
ist, eine Obturatoreinheit 110 und eine Kanüleneinheit 112.
Die Kanüleneinheit
beinhaltet eine Ventileinheit 114 und eine Kanüle 116,
wie hier weiter im Detail beschrieben. Außer wo anders vermerkt, beinhalten
die bei den Komponenten des vorliegend offenbarten modularen Trokarsystems
verwendeten Materialien im allgemeinen Materialien wie etwa entweder
ABS oder Polycarbonat für
Gehäuseabschnitte
und verwandte Komponenten, und Edelstahl für Komponenten, die Gewebe schneiden
müssen.
Ein bevorzugtes ABS-Material ist CYCLOLAC, das von General Electric
erhältlich
ist. Ein bevorzugtes Polycarbonatmaterial ist ebenfalls von General
Electric unter dem Handelsnamen LEXAN erhältlich. Ein alternatives Polycarbonatmaterial,
das verwendet werden kann, ist CALIBRE-Polycarbonat, das von Dow
Chemical Company erhältlich
ist. Die Polycarbonatmaterialien können für zusätzliche Festigkeit teilweise
glasverstärkt
sein.
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Nunmehr
unter Bezugnahme auf 3 beinhaltet
die Obturatoreinheit 110 ein Obturatorgehäuse 118,
das aus einer Gehäusebasis 119 und
einer zylindrischen Gehäuseabdeckung 120 gebildet
ist. Wenn einmal die angemessenen Komponenten darin positioniert
sind (wie unten diskutiert), kann die Gehäusebasis 119 mittels
Eingriffskopplungsoberflächen
an der zylindrischen Gehäuseabdeckung 120 befestigt
werden, beispielsweise durch nachgiebige, auf der Abdeckung 120 ausgebildete
Haken 122, die mit entsprechend geformten Eingriffsoberflächen 123,
die in der Gehäusebasis 119 ausgebildet
sind, verriegeln. Um Basis 119 und Abdeckung 120 gleichförmig zu
verbinden, werden vorzugsweise zumindest drei korrespondierende
Haken 122 und Eingriffsoberflächen 123 vorgesehen
und diese sind gleichmäßig am Umfang
der Abdeckung 120 bzw. der Gehäusebasis 119 angeordnet.
Die Basis 119 und die Abdeckung 120 sind vorzugsweise
aus einem ABS-Material ausgeformt und sind vorzugsweise konfiguriert
und bemessen, um funktional mit verschiedenen Größen von Kanülen, z. B. 5–15 mm,
zu kooperieren. Somit ist das Obturatorgehäuse 118 dafür ausgelegt,
eine modulare Komponente zur Verwendung mit einem weiten Bereich
von Trokareinheiten zu sein.
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Wenn
sie voll assembliert ist, beinhaltet die Obturatoreinheit 110 eine
Sicherheitsabdeckung, die in Bezug auf die Messerklingen 174 beweglich
ist und die ein längliches
Abdeckelement 126 und ein distales Abdeckelement 128 enthält, die
beide vorzugsweise aus einem Polycarbonatmaterial geformt sind. Das
distale Ende des länglichen
Abdeckelements 126 ist mit einem Abschnitt 148 verminderten
Durchmessers versehen, um eine Schulter 148a zu definieren
und die Wechselwirkung mit dem distalen Abdeckelement 128 zu
ermöglichen,
wie unten erörtert. Das
längliche
Abdeckelement 126 beinhaltet auch einen proximalen Endabschnitt 130 mit
einem Abdeckungspositionsanzeiger, wie etwa dem Anzeigerpfosten 132,
der sich relativ zum länglichen
Abdeckelement 126 quer erstreckt. Vorzugsweise ist der Pfosten 132 gefärbt, um
in klarem Kontrast zu den Gehäusekomponenten
zu stehen. Beispielsweise kann der Indikatorpfosten 132 rot
sein, falls die Gehäusekomponenten
weiß oder
hell gefärbt
sind. Der proximale Endabschnitt 130 beinhaltet weiter
eine querlaufende Lageroberfläche 134.
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Das
längliche
Abdeckelement 126 ist innerhalb einer länglichen Durchbohrung 136 angeordnet, welche
durch einen zylindrischen erweiterten Abschnitt 138 der
Gehäusebasis 119 ausgebildet
ist, wobei die Lageroberfläche 134 an
der Gehäusebasis 119 auf
einer proximalen Fläche
davon anstößt. Der zylindrische,
erweiterte Abschnitt 138 kann als Teil der Gehäusebasis 119 geformt
sein oder vorzugsweise separat geformt und an der Gehäusebasis 119 angebracht
sein, beispielsweise durch Ultraschallschweißen. Der zylindrische erweiterte
Abschnitt 138 stellt eine querlaufende Halterung für die Abdeckung und
die Obturatorkomponenten bereit, die dort hindurch gehen, und enthält vorzugsweise
eine Einwärtsverjüngung an
seinem distalen Ende, um einen Durchgang durch Ventil-/Dichteinheiten
zu ermöglichen.
Das Anstoßen
zwischen der querlaufenden Lageroberfläche 134 und der Gehäusebasis 119 begrenzt
die distale Bewegung des Abdeckelements 126 relativ dazu.
Die querlaufende Lageroberfläche 134 wechselwirkt
auch mit einer Führungsschiene 121,
die in der Abdeckung 120 ausgeformt ist (siehe 6), um bei der Winkelorientierung
des Abdeckelements 126 relativ zum Gehäuse 118 zu assistieren.
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Wie
am besten in 6, 8 und 9 ersichtlich, enthält die Gehäuseabdeckung 120 vorzugsweise
einen distal gerichteten, hohlzylindrischen Pfosten 144,
der an ihrer proximalen Fläche
ausgeformt ist. Obwohl der hohle Pfosten 144 verschiedenen
Funktionen dient, wird eingangs angemerkt, dass die Schraubenfeder 140,
welche das Abdeckelement 126 zur distalsten Position durch
Anschlag an einem ringförmigen
Flansch 135 am Abdeckelement 126 (siehe 6) vorspannt, um den hohlen
zylindrischen Pfosten 144 positioniert ist. Somit assistiert
der Hohlpfosten 144 bei der Ausrichtung der Schraubenfeder 140,
beispielsweise um ihr Knicken zu verhindern. Der Durchmesser der
Schraubenfeder 140 kann im Bereich neben dem ringförmigen Flansch 135 vermindert
werden, um so eng in die proximale Erweiterung 142 des
Abdeckelements 126 zu passen.
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Die
Gehäuseabdeckung 120 ist
weiterhin mit einem offenendigen Schlitz 146 versehen,
um gleitbar den Positionsindikatorpfosten 132 aufzunehmen. Die
Gehäuseabdeckung 120 kann
weiterhin mit Anzeigen (nicht gezeigt) versehen sein, die neben
dem offenendigen Schlitz 146 positioniert sind, um eine zusätzliche
visuelle Anzeige der relativen Positionierung der Abdeckung dem
Benutzer bereitzustellen, wie im Stand der Technik bekannt.
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Wie
oben angemerkt, ist das Abdeckelement 126 (und daher der
gesamte Abdeckmechanismus) durch Schraubenfeder 140 in
eine distalste Position vorgespannt. Ein Hakenmechanismus ist vorgesehen,
um die proximale Bewegung des Abdeckmechanismus zu verhindern, bis
zu dem Zeitpunkt, zu dem Obturatoreinheit 110 in eine Kanüleneinheit
eingeführt
wird, z. B. eine Kanüleneinheit 112,
und der Chirurg darauf vorbereitet ist, das Trokareinführen zu beginnen.
Der bevorzugte Hakenmechanismus ist im wesentlichen in dem gemeinsam
zugewiesenen US-Patent Nr. 4,902,280 an Lander beschrieben.
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Kurz
gesagt enthält
der Hakenmechanismus ein Hakenelement 150 mit zwei Beinabschnitten 152 und 154.
Das Hakenelement 150 ist sicher an der Gehäusebasis 119 durch
die Wechselwirkung zwischen dem Beinabschnitt 152 und der
Klammer 156 und weiterhin durch die Wechselwirkung zwischen dem
U-förmigen
Bereich des Hakenelements 150 und dem aufgeformten Aufnahmeabschnitt 158 angebracht.
Der Beinabschnitt 154 ist nachgiebig flexibel zum und weg
von Beinabschnitt 152. Unter einer entspannten Bedingung
ist der Beinabschnitt 154 vom Beinabschnitt 152 so
beabstandet, dass der erweiterte Abschnitt 160 die Anschlagoberfläche 134a (siehe 6) des länglichen Absteckelements 126 kontaktiert,
um seine proximale Bewegung zu hemmen. Der Beinabschnitt 154 ist
weiterhin mit einem erweiterten nachgiebigen Finger 162 versehen,
der an einem Vorsprung 164 anstößt, der im Freigabeelement 166 ausgebildet
ist, welches relativ zur Gehäusebasis 119 beweglich
angebracht ist.
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Das
Freigabeelement 166 wird durch eine Schraubenfeder 168 distal
vorgespannt, die mittels Pfosten 170 mit dem proximalen
Ende des Freigabeelements 166 in axialer Ausrichtung erhalten
bleibt. Das proximale Ende der Schraubenfeder 168 lagert sich
an der inneren Oberfläche
der Gehäuseabdeckung 120 an.
Das distale Vorspannen des Freigabeelements 166 veranlasst
den Pin 172, der sich distal von der distalen Fläche des
Freigabeelements 166 weg erstreckt, durch eine in der Gehäusebasis 119 ausgebildete Öffnung vorzuragen.
Die Kompression der Obturatoreinheit 110 relativ zur Kanüleneinheit 112 veranlasst
das Freigabeelement 166 dazu, in eine proximale Richtung
gedrückt
zu werden. Diese proximale Bewegung des Freigabeelements 166 drückt den
erweiterten Finger 162 in eine vertikalere Orientierung,
wodurch seine effektive Höhe
vergrößert wird,
und verbiegt den Beinabschnitt 154 zum Bein 152 und
aus der axialen Ausrichtung mit der Anschlagoberfläche 134a des
länglichen
Abdeckelements 126 heraus, wodurch der Hakenmechanismus freigegeben
wird. Wie im Lander '280-Patent
beschrieben, setzt sich der Hakenmechanismus beim Rückkehren
des Abdeckmechanismus in seine distalste Position automatisch zurück.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
bilden die vorstehend beschriebenen Komponenten, nämlich die
Gehäusebasis 119,
die Gehäuseabdeckung 120,
die Hakenmechanismuskomponenten, die Schraubenfeder 140,
der zylindrische erweiterte Abschnitt 138 und das längliche
Abdeckelement 126 eine erste modulare Einheit, die vorteilhafterweise
in großen
Mengen hergestellt und zur Verwendung über einen weiten Bereich von
Trokareinheitengrößen inventarisiert werden können. Wie hierin erwähnt, können andere
modulare Untereinheiten nach anderen Größenspezifikationen hergestellt
werden, z. B. 5 mm, 10 mm, 15 mm, aber alle würden funktional mit der hier
offenbarten ersten modularen Untereinheit betreibbar sein.
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Wiederum
unter Bezugnahme auf die 3 und 4 wird die Assemblierung
einer zweiten modularen Untereinheit einschließlich der Messerklinge 174 im
Detail beschrieben. Die Messerklinge 174 wird vorzugsweise
aus Edelstahl durch einen geeigneten Prozess hergestellt, beispielsweise
durch Metalleinspritzformung. Ein Verfahren zum Herstellen von Metalleinspritz-geformten
medizinischen Elementen ist im gemeinsam zugewiesenen US-Patent
Nr. 5,308,576 an Green et al. offenbart. Die Messerklinge 174 hat
vorzugsweise einen kreisförmigen
Basisbereich 176, der ausgehöhlt sein kann, wie in 4 gezeigt, oder der aus
einem soliden Material ausgebildet sein kann, wie bei der in 4A gezeigten Messerklinge 174', wie etwa durch
Herausarbeiten aus einem soliden Block Edelstahl. Die ausgehöhlte Ausführungsform
der Messerklinge vermindert das Gewicht des Messers ohne Beeinträchtigung
seiner Leistungseigenschaften. Ein sich proximal erstreckender länglicher
Bereich 178 ist vorgesehen, um das Anbringen der Messerklinge 174 am
Messerstab 180 zu ermöglichen.
Der längliche
Bereich 178 ist mit einer an einem proximalen Ende ausgebildeten
Spindel 182 zum Hineinpassen in eine nahe dem distalen Ende
des Messerstabs 180 ausgebildete Kerbe 184 versehen.
Die Spindel 182 ist am Messerstab 180 durch Einsetzen
von Spindel 182 durch eine Öffnung 184 angebracht,
die in der äußeren Oberfläche des Messerstabs 180 ausgebildet
ist und eine anstoßende
Beziehung mit Flansch 186 einnimmt, der im Messerstab 180 distal
davon ausgebildet ist. Man sollte anmerken, dass die Merkmale und
Geometrien des Messerstabs 180 so sind, dass diese Komponente
in großen
Mengen, die in Trokareinheiten verwendet werden sollen, unabhängig vom
Durchmesser einer solchen Trokareinheit hergestellt werden können. Nur
wenn der Messerstab mit einer Messerklinge 174 und einem
distalen Abdeckelement 128 verbunden ist, ist seine Verwendung
auf einen spezifischen Trokareinheitendurchmesser beschränkt.
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Nunmehr
unter Bezugnahme auf die 5 bis 9, dient, wenn einmal die Messerklinge 174 am Messerstab 180 montiert
ist, das distale Abdeckelement 128 dazu, die Messerklinge 174 in
axialer Ausrichtung mit dem Messerstab 180 zu erhalten.
Genauer gesagt, wie in den 6 und 7 gezeigt, verhütet die
enge Nähe
der inneren Wandung des distalen Abdeckelements 128 zum
Verbindungspunkt zwischen Spindel 182 und dem Messerstab 180 dessen Trennung.
Die Spindel 182 und die Öffnung 184 sind beide
konfiguriert und bemaßt,
um die freie Rotationsbewegung der Messerklinge 174 in
Bezug auf den Messerstab 180 zu gestatten, während sie
zwischen diesen eine feste relative Längsbeziehung aufrechterhalten.
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Während der
Montage wird die Messerklinge 174 wie oben beschrieben
in den Messerstab 180 eingeführt und werden dann die verbundenen
Komponenten durch das distale Abdeckelement 128 (vom distalen
Ende des distalen Abdeckelements 128 her) durchgeführt, zumindest
bis die auf der äußeren Oberfläche des
Messerstabs 180 ausgebildeten Anschläge 190 unter und proximal
von dem gewinkelten einwärts
geneigten Sockelabschnitt 192, der auf der inneren Oberfläche des
distalen Abdeckelements 128 in seiner Halsregion 194 ausgebildet
ist, hindurchgehen. Die Anschläge 190 beinhalten
vorzugsweise Nockenrampen 191 (siehe 7) und die Nockenwechselwirkung zwischen
den Nockenrampen 191 und dem Sockelbereich 192 veranlasst
die Anschläge 190,
nach innen abgelenkt zu werden, wie durch den durch den Messerstab 180 ausgebildeten Schlitz 193 ermöglicht,
um den Anschlägen 190 zu gestatten,
proximal vom Sockelbereich 192 durchzugehen. Wenn sie einmal
proximal vom Sockelbereich 192 sind, biegen sich die Anschläge 190 in
ihre Ursprungsposition zurück,
wodurch sie das distale Abdeckelement daran hindern, distal vom
Messerstab 180 herunter zu gleiten. Wenn so zusammengesetzt, wird
eine zweite modulare Untereinheit vorgesehen, die vorteilhafterweise
in großen
Mengen hergestellt und zur Verwendung inventarisiert werden kann,
insoweit als Trokareinheiten, die einen spezifischen Messer/Abdeckungs-Durchmesser
erfordern, benötigt
werden.
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Unter
Bezugnahme auf die 7 und 7A sind Längsöffnungen 196 vorteilhafterweise
in gegenüberliegenden
Seiten des distalen Abdeckelements 128 vorgesehen, um eine
Einwärtsablenkung der
Anschläge 190 und
eine Trennung des distalen Abdeckelements von der Messerklinge 174 zu
gestatten, falls erwünscht.
Auf diese Weise ist eine Reklamation individueller Komponenten aus
jeglichem Grund möglich,
z. B. falls durch das Herstellungspersonal festgestellt wird, dass
der Messerstab 180 am besten mit einer Messerklinge/distalem
Abdeckelement-Kombination einer anderen Größe verwendet wird. Der Sockelbereich 192 ist
vorzugsweise an oder nahe dem distalen Ende der Längsöffnung 196 ausgebildet,
um Zugriff auf die Anschläge 190 zu
ermöglichen.
Ein Demontagewerkzeug vom Pinzettentyp (nicht gezeigt) kann vorgesehen
sein, um die Trennung der Komponenten zu ermöglichen. Daher können die
Backen des Disassemblierungswerkzeugs durch die gegenüberliegenden
Längsöffnungen 196 manövriert werden,
um den Messerstab 180 so zusammen zu drücken, dass die Anschläge 190 auf
eine kleinere Abmessung als der Sockel 192 zusammengedrückt werden,
um den Anschlägen 190 zu
gestatten, distal unter dem Sockel 192 durch zu gehen.
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Die
relative distale Bewegung der Messerklinge 174 und des
Messerstabs 180 relativ zum distalen Abdeckelement 128 sind
somit durch das Anstoßen
von Anschlägen 190 und
Sockel 192 beschränkt.
Eine relative distale Bewegung des distalen Abdeckelements 128 relativ
zur Messerklinge 174 und dem Messerstab 180 ist
ebenfalls beschränkt. Insbesondere
beinhaltet das distale Abdeckelement 128 einen radialen
einwärts
gerichteten Anschlagsflansch 131 neben dem geneigten Bereich 129,
der dafür
ausgerichtet ist, an einer proximalen Fläche 177 der Messerklinge 174 anzustoßen, wenn
das distale Abdeckelement 128 an seiner distalsten Position relativ
zur Messerklinge 174 und zum Messerstab 180 ist.
Wenn sich das distale Abdeckelement 128 an seiner distalsten
Position befindet, sind Grate 200 auf der Messerklinge 174 praktisch
angrenzend, falls nicht sogar in Kontakt mit den proximalen Enden
der Längsschlitze 198,
die im distalen Abdeckelement 128 ausgebildet sind, wie
unten stehend detaillierter beschrieben.
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Die
Geometrien von und Wechselwirkung zwischen der Messerklinge 174 und
dem distalen Abdeckelement 128 ermöglichen ein einfaches Einführen des
modularen Trokarsystems 100 durch eine Patientenkörperwandung,
während
sie die chirurgische Kontrolle aufrechterhalten und durch das federvorgespannte
distale Abdeckelement 128 eine vergrößerte Sicherheitsmarge für innere
Organe bereitstellen. Unter Bezugnahme auf 4 in Verbindung mit den 10 und 11 definieren
die Grate 200 erweiterte Schneidoberflächen 210, welche sich über den
Umfang der kreisförmigen
Basis 176 hinaus und in die im distalen Abdeckelement 128 ausgebildeten Schlitze 198 erstrecken.
Der Messerspitzenabschnitt 212 definiert eine Pyramidenform
mit einer planen Oberfläche 211 zwischen
jedem Paar von angrenzenden Schneidkanten 210. Der Messerspitzenabschnitt 212 kann
anfangs allgemein durch Metalleinspritzformen gebildet sein und
die Schneidflächen 210 können beispielsweise
durch Bearbeiten und/oder Polieren der Oberflächen feingeschärft werden.
Die erweiterten Schneidoberflächen 210 erstrecken
sich vorzugsweise radial auswärts
zum äußeren Durchmesser
des zylindrischen Abschnitts des distalen Abdeckelements 128,
wodurch sie einen Einschnitt erreichen, der sich dem Durchmesser
des distalen Abdeckelements 128 annähert. Durch Einschneiden bis
zum Durchmesser des distalen Abdeckelements 128 wird die
zum Einführen
des modularen Trokarsystems durch Gewebe, wie etwa der Abdomenwandung
eines Patienten notwendigen Kraft, vermindert.
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Unter
vorübergehender
Rückbezugnahme auf 6 ist ein weiteres Merkmal
des modularen Trokarsystems, das ein einfaches Einführen in
den Patienten ermöglicht,
dass der zwischen den erweiterten Schneidoberflächen 210 und der zentralen Längsachse
des modularen Trokarsystems 100 (wie durch die Schnittlinie
8-8 in 6 repräsentiert)
gebildete einschlossene Winkel vorzugsweise größer ist als der zwischen dem
auf dem distalen Abdeckelement 128 ausgebildeten abgeschrägten distalen Ende 214 eingeschlossene
Winkel. Der zwischen den erweiterten Schneidoberflächen 210 und
der zentralen Längsachse
des modularen Trokarsystems 100 ausgebildete eingeschlossene
Winkel wird durch den Winkel "α" repräsentiert,
wie zwischen der horizontalen Oberfläche des Grats 200,
der vorzugsweise parallel zur zentralen Längsachse des modularen Trokarsystems 100 ist,
und der gedachten Erweiterung der erweiterten Schneidoberfläche 210 gemessen.
Der zwischen der im abgeschrägten
distalen Ende 214 und der zentralen Längsachse des modularen Trokarsystems 100 ausgebildete
eingeschlossene Winkel wird durch den als "β" markierten Winkel repräsentiert,
wie zwischen der horizontalen Oberfläche des distalen Abdeckelements 128,
das parallel zur zentralen Längsachse
des modularen Trokarsystems 100 ist, und der gedachten
Erweiterungslinie des abgeschrägten
distalen Endes 214 gemessen. Der größere Winkel α verursacht
eine anfängliche Verschiebung
von Gewebe, die vorteilhafterweise größer als für jeglichen Teil des modularen
Trokarsystems 100 benötigt
wird, der proximal der Messerklinge 174 liegt.
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Ein
weiteres Merkmal der Messerklinge 174 und des distalen
Abdeckelements 128 ist die Weise, in welcher die abgeschrägten distalen
Enden 214 des distalen Abdeckelements 128 eine
im wesentlichen vertiefte Position relativ zu den Graten 210 einnehmen,
wenn sie während
des Trokareinführens
proximal bewegt werden. Genauer gesagt, definieren die abgeschrägten distalen
Enden 214 im wesentlichen gerade Kanten 215. Zusätzlich definieren
der Bereich zwischen der kreisförmigen
Basis 176 und die entsprechenden Grate 210 der
Messerklinge 174 Vertiefungen 213, in denen Kanten 215 dafür ausgelegt sind,
zu laufen, wenn sich das distale Klingenelement 228 proximal
relativ zur Messerklinge 174 bewegt. Damit wird, wenn das
Trokarsystem durch Gewebe eingeführt
wird, der Widerstand zwischen dem distalen Abdeckelement 128 und
dem Gewebe durch das Verschränken
der abgeschrägten
distalen Elemente 214 innerhalb der Vertiefungen 213 minimiert.
Vorzugsweise ist die Dicke der abgeschrägten distalen Enden 214 und
die Winkel der Kanten 215 relativ zu den Winkeln der Grate 210 so,
dass das Unterbringen oder Vertiefen der abgeschrägten distalen
Enden 214 maximiert und die Penetrationskraft minimiert
sind.
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Wie
am besten in den 8 und 9 illustriert, wird der Messerstab 180,
um eine einfache Assemblierung und eine Modularität zu ermöglichen,
mit einem Hakenbereich 188 an einem proximalen Ende versehen.
Der Hakenbereich 180 hat die Form einer Rampe, so dass
beim Einführen
des Messerstabs 180 in die Gehäuseabdeckung 120 der
Hakenabschnitt 188 anfangs von einer im Pfosten 144 ausgebildeten Öffnung 189 weg
geleitet wird. Beim weiteren proximalen Bewegen des Messerstabs 180 geht der
Hakenabschnitt 188 durch die Öffnung 189 im Pfosten 144 der
Gehäuseabdeckung 122 durch
und weicht zu seiner Anfangsposition aus, wodurch der Messerstab 180 in
Bezug auf die Gehäuseabdeckung 120 verriegelt
wird, um eine relative Längs- oder
Drehbewegung zwischen den zwei Komponenten zu verhindern. Zusätzlich enthält das distale
Abdeckelement 128 einen proximalen Bereich 133 (von vergrößertem Innendurchmesser
relativ zum vermindertem Durchmesserbereich 128 auf dem
länglichen Abdeckelement 126),
der eine Anstoßfläche 135 definiert.
Beim Zusammenbau kontaktiert die Anschlagfläche 135 die Schulter 148a auf
dem länglichen
Abdeckelement 126, um so einen interaktiven Abdeckmechanismus
zu erzeugen, der sich im wesentlichen über die effektive Länge der
Obturatoreinheit 110 erstreckt.
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Konsistent
mit der Modularität
der hier beschriebenen Trokareinheit 100 kann ein längliches Sondentyp-Instrument
(nicht gezeigt) für
das einfache Einführen
durch die Öffnung 146 bereitgestellt werden
(2), um den Hakenabschnitt 188 aus
der Öffnung 146 zu
drücken.
Auf diese Weise kann die Reklamation von Komponenten einfach erreicht
werden, falls es feststellt, z. B. dass eine andere Messerklingen-/distale
Abdeckelement-Einheit mit einer gegebenen Obturatorgehäuse-Untereinheit assembliert werden
sollte.
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Das
Rotationsverhältnis
der Messerklinge 174 in Bezug auf den Messerstab 180 und
die feste Beziehung des Messerstabs 180 in Bezug auf die Gehäuseabdeckung 120 gestattet
die relative Drehbewegung der Messerklinge 174 in Bezug
auf die Gehäuseabdeckung 120.
In ähnlicher
Weise ermöglicht
die Rotationsbeziehung des proximalen Bereichs 133 des
distalen Abdeckelements 128 und des Abschnitts 148 verminderten
Durchmessers des länglichen
Abdeckelements 126 die relative Drehbewegung des distalen
Abdeckelements 128 relativ zum länglichen Abdeckelement 126 und
damit zur Gehäuseabdeckung 120.
Dementsprechend berührt ein
Verdrehen der Gehäuseabdeckung 120 durch den
Anwender beim Einführen
des modularen Trokarsystems 100 in den Patienten nicht
die Positionierung der Messerklinge 174 relativ zum Körpergewebe
des Patienten, wenn die Messerklinge 174 in Kontakt mit
dem Gewebe gelangt.
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Die 12 und 13 sind zum Illustrieren der mit den
modularen Aspekten der Obturatoreinheit des modularen Trokarsystems 100 verbundenen
Vorteile nützlich.
Wie gezeigt, sind alle Komponenten der Obturatoreinheit 110 dieselben,
außer
dass eine größer bemessene
Messerklinge 374 und distales Abdeckelement 328 am
Messerstab 180 bzw. dem länglichen Röhrenelement 180 angebracht
worden ist (im Vergleich zum Trokarsystem in 6 und 8).
Diese Austauschbarkeit von unterschiedlich bemaßten Messern und distalen Abdeckelementen
mit standardbemaßten
Komponenten, die proximal von ihnen lokalisiert sind, macht die
Notwendigkeit offensichtlich, sowohl die Komponenten als auch Gesamteinheiten
nicht modularer konventioneller Trokarsysteme herzustellen und zu
lagern. Insbesondere müssen
die komplexeren und teureren größenspezifischen
Elemente, die im Opturatorgehäuse
lokalisiert sind, nicht hergestellt und gelagert werden. Der Hersteller
oder Distributor muss nur das geeignet bemaßte Messer und distale Abdeckelement
mit den ansonsten üblich
bemaßten
Steuerungskomponenten kombinieren, wie es der Bedarf diktiert.
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Nunmehr
unter Bezugnahme auf die 14 bis 17 wird jetzt die Kanüleneinheit 112 des
modularen Trokarsystems 100 detaillierter beschrieben.
Die Kanüleneinheit 112 beinhaltet
einen geformten zylindrischen Basisbereich 216 mit sich
quer erstreckenden Greifabschnitten 218, die dafür ausgebildet
sind, sich von einem am proximalen Ende der zylindrischen Basis 216 ausgebildeten
ringförmigen
Flansch zu erstrecken. Eine Reihe von Schlitzen 222 ist
längs der
Unterseite oder der distalen Seite der Griffe 218 ausgebildet.
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Die
Schlitze 222 sind in zweierlei Hinsicht besonders vorteilhaft.
Erstens gibt es beim Zusammenbauen der Kanüleneinheit 112 drei
grundlegende Hauptkomponenten: der zylindrische Basisabschnitt 216 mit
auswärts
gerichteten Fingergriffen 218, ein Entenschnabelventilelement 224 mit
einem Flansch 226, der konfiguriert und dimensioniert ist,
um sich auf dem ringförmigen
Flansch 222 des zylindrischen Basisabschnitts 215 zu
stützen,
und ein Kanülenabdeckungsabschnitt,
wie etwa das proximate Gehäuseelement 228,
das konfiguriert und dimensioniert ist, um auf dem Entenschnabelflansch 226 und
innerhalb der auswärts
gerichteten Fingergriffe 218 zu ruhen. Es ist gefunden
worden, dass durch Auskernen der Unterseite der sich auswärts erstreckenden
Fingergriffe 218 mit parallelen Stützen 222 Gußvertiefungen,
die sich zuvor auf der proximalen Seite der sich auswärts erstreckenden
Finger 218 des zylindrischen Basisabschnitts 218 ausgebildet
hatten, signifikant vermindert wurden, wodurch eine viel zuverlässigere
flache Oberfläche
bereitgestellt wurde, wie am besten in 17 gesehen, an welcher der Entenschnabelflansch 226 ruhen
kann und an welcher das obere oder proximale Gehäuseelement 228 angeschweißt sein
kann.
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Diese
größere Kooperation
zwischen den zwei Kanülengehäuseelementen
vermindert die Kraft, die zwischen den zwei Gehäuseelementen während des
Schweißprozesses
aufgewendet werden muss, wodurch die Wahrscheinlichkeit vermindert
wird, dass das Entenschnabelventil 224 verdreht wird. Das
Verdrehen des Entenschnabelventils 224 kann potentiell
die Dichtfunktion des Elements in Abwesenheit eines hindurch eingeführten chirurgischen Elements
vermindern.
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Die
zweite Hinsicht, in welcher die Schlitze 222 vorteilhaft
sind, ist, dass auf der Unterseite des zylindrischen Basisabschnitts 216 normalerweise
der Platz ist, wo der Anwender die Kanüle den zylindrischen Basisabschnitt 216 ergreift.
Demgemäss
stellen die Schlitze dem Benutzer eine verbesserte Greifoberfläche zur
Verfügung.
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Ein
weiteres Merkmal der Kanüleneinheit 112 ist
die Bereitstellung einer abnehmbaren Kanüle 116, die sich leicht
mit dem zylindrischen Basisabschnitt 216 verbindet und
sich davon trennt. Die Kanüle 116 ist
vorzugsweise mit im wesentlichen konstanten inneren und äußeren Durchmessern
ausgeformt. Jedoch enthält
die Kanüle 116 vorzugsweise einen
etwas größeren Innendurchmesser
an ihrem proximalen Ende, z. B. von 2 bis 3 cm Länge, um das Einführen von
Instrumenten zu ermöglichen,
und einen zulaufenden äußeren Durchmesser
an ihrem distalsten Abschnitt, z. B. über die distalsten 2 bis 3 cm
Länge,
wobei der zulaufende äußere Durchmesser
an seinem proximalen Ende am größten und
an seinem distalen Ende am kleinsten ist. Auf diese Weise wird das
Ausformen ermöglicht,
während
die Penetrationskraft durch Vermindern des Außendurchmessers der Kanüle 116 in
dem Bereich, wo das Gewebe zuerst in Kontakt tritt, vermindert ist
und durch Bereitstellen einer graduellen Verengung im Außendurchmesser,
um beim Weiten von Gewebe zu unterstützen, wenn es längs der
Außenwand
von Kanüle 116 proximal
vorbeigeht.
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Ein
elastomerer O-Ring 230 ist zwischen dem zylindrischen Basisabschnitt 216 und
der Kanüle 116 eingefügt, um eine
Abdichtung vom Fluid-Typ zwischen der Kanüle 116 und dem zylindrischen
Basisabschnitt 216 aufrecht zu erhalten. Die Kanüle 116 ist
mit einem vorgegebenen Durchmesser so ausgebildet, dass sie eine
längs laufende
Durchbohrung 232 in Verbindung mit einer Durchführung bildet,
die durch den zylindrischen Basisabschnitt 216 und das proximale
Gehäuseelement 228 ausgebildet
ist. Die Kanüle 116 ist
weiter mit einem ringförmigen
Flansch 234 versehen, der insbesondere bemessen ist, um im
distalen Ende des zylindrischen Basisabschnitts 216 aufgenommen
zu werden. Der Flansch 234 ist vorzugsweise von einer Standardgröße, so dass
Kanülen
mit Durchführungen
unterschiedlich bemaßten Durchmessers,
die hindurch gebildet werden, mit einem Flansch ausgebildet werden
können,
der dieselbe Konfiguration und Abmessung wie Flansch 234 hat.
Auf diese Weise können
Kanülen
unterschiedlicher Maße
und Dimensionen austauschbar an einem gegebenen zylindrischen Basisabschnitt,
wie etwa dem zylindrischen Basisabschnitten 216, angebracht werden.
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Um
die Verbindbarkeit von Kanüle 116 und zylindrischem
Basisabschnitts 216 zu ermöglichen, wird ein Schnellanschlussmechanismus
vorgesehen, der z. B. durch eine Reihe von eingreifbaren Kopplungselementen 236 gebildet
sein kann, die auf der Kanüle 116 proximal
vom Flansch 234 ausgebildet sind, welche die Kanüle 116 mit
dem zylindrischen Basisabschnitt 216 mittels einer Reihe
von koppelnden eingesenkten Oberflächen 238 verbinden,
die längs
der Innenwand des zylindrischen Basisabschnitts 216 ausgebildet
sind. Die zwei Elemente werden miteinander durch Einführen des
proximalen Endes der Kanüle 116 in
das distale Ende des zylindrischen Basisabschnitts 216 und
Drehen der Kanüle 116
im Uhrzeigersinn in Eingriff gebracht, bis die Koppelungselemente 236 in
Eingriff kommen und zu koppelnden Oberflächen 238 verriegelt
werden. Die zwei Elemente können
durch Anlegen einer proximal gerichteten Kraft auf die Kanüle hin zum
zylindrischen Basisabschnitt 216 und Drehen der Kanüle 116 gegen
den Uhrzeigersinn außer
Eingriff gebracht werden. Dieses Merkmal ist besonders vorteilhaft
während
der Herstellung und des Zusammenbaus der Kanüleneinheit 112 dahingehend,
dass es das Inventarmanagement und Herstelleffizienzen dadurch ermöglicht,
dass der zylindrische Basisabschnitt 216 nun eine einzelne
Komponente ist, die mit Produkten mehrerer Kanülendurchmesser verwendet werden kann,
wobei der einzige Unterschied in der Kanüle besteht, die letztendlich
an den zylindrischen Basisabschnitten in der Endstufe der Herstellung
befestigt wird.
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Auf
der Kanüleneinheit 112 ist
ebenfalls eine Dichteinheit 240 vorgesehen, die allgemein
ein Gehäuse 242,
ein Dichtelement 244 und eine Mehrzahl von (nicht gezeigten)
Spreizelementen enthält,
die dazu dienen, eine Öffnung 246 des
Dichtelements zu spreizen, um Instrumente unterschiedlichen Durchmesser
hindurch aufzunehmen, während
eine fluiddichte Abdichtung aufrechterhalten wird. Eine ähnliche
Dichteinheit ist mit dem VERSAPORT-Trokarsystem kommerziell erhältlich,
das von der United States Surgical Corporation, Norwalk, Connecticut, hergestellt
wird.
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Unter
Bezugnahme auf 18 wird
die Austauschbarkeit von Kanülen
unterschiedlicher Bemaßung
mit dem gleich bemaßten
Gehäuse
dadurch illustriert, dass die kleinere Kanüle 316 an der Kanüle 216 angebracht
gezeigt wird. Dieses Merkmal vereinfacht das Herstellproblem und
das Erhalten eines Inventars von Kanüleneinheiten zahlreicher unterschiedlicher
Durchmesser sehr.
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Es
versteht sich, dass verschiedene Modifikationen an den hier offenbarten
Ausführungsformen gemacht
werden können.
Daher sollte die obige Beschreibung nicht als beschränkend aufgefasst
werden, sondern lediglich als Beispiele bevorzugter Ausführungsformen.
Fachleute werden andere Modifikationen im Rahmen des Schutzumfangs
der hier angehängten
Ansprüche
ins Auge fassen.