DE696152C - Mehrstufige Brennkraftmaschine - Google Patents

Mehrstufige Brennkraftmaschine

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Publication number
DE696152C
DE696152C DE1937H0155600 DEH0155600D DE696152C DE 696152 C DE696152 C DE 696152C DE 1937H0155600 DE1937H0155600 DE 1937H0155600 DE H0155600 D DEH0155600 D DE H0155600D DE 696152 C DE696152 C DE 696152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
brake pedal
internal combustion
braking
camshafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937H0155600
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Paul Heylandt
Rudolf Mewes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H PAUL HEYLANDT DR ING
Original Assignee
E H PAUL HEYLANDT DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H PAUL HEYLANDT DR ING filed Critical E H PAUL HEYLANDT DR ING
Priority to DE1937H0155600 priority Critical patent/DE696152C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696152C publication Critical patent/DE696152C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Mehrstufige Brennkraftmaschine Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine mehrstufige Brennkraftmaschine, die ein Fahrzeugoder eine andere Vorrichtung antreibt, wobei in dieser Maschine, die zwei im Viertakt iarbeitende Hochdruckzylinder der Verbrennungsstufe und einen zwischen diesen angeordneten, im Zweitakt arbekenden Niederdruckzylinder der Entspannungsstufe "besitzt, die Nockenwellen mit dem Bremspedal derart ;gekuppelt sind, daß beim Betätigen des Bremspedals zuerst die Nockenwellen in die zum Bremsen erforderliche Lage verstellt werden, während erst beim völligen Durchtreten des Bremspedals die mechanischen Bremsen in Tätigkeit treten.
  • Diese Anordnung zum Bremsen normaler, einstufiger Brennkraftmaschinen zu verwenden, ist bekannt. Hierbei wurde die Umsteuerung vom Entspannen sauf Verdichten bisher dadurch bewirkt, daß die Nockenwelle um einen entsprechenden Winkel gedreht wird, indem man sie in .einer spiralförmigen Nut mit entsprechenden Keilen verschiebt, oder dadurch," daß die Nockenwelle mit Nocken und Gegennücken versehen ist und durch axiales Verschieben der eine oder der ,andere Nocken in Tätigkeit tritt.
  • Ferner ist es bekannt, zur Umsteuerung -einer einstufigen Explosionskraftmaschine von Vorwärts- ailf Rückwärtsgang zwei auf einem Schlitten, der auf einer Schlittengleitbahn läuft, befestigte Steuerwellen mittels einer Schrauhspindel so zu verschieben, daß entweder die eine Moder die andere Steuerwelle, auf den Kipphebel wirkt.
  • Diese bekannten. Verrichtungen weisen bei Verwendung zur Umsteuerung von mehrstufigen Brennkraftmaschinen, bei deinen die Brennkraftstufe im Viertakt -und die Entspannungsstufe im Zweitakt läuft, erhebliche Mängel auf. Würde man zur Steuerung der Entspannungsstufe für jedes Ventil zwei um 18o° versetzte Nöcken verwenden, so müßte bei Umsteuerung auf Verdichten mittels Verdrehens die Steuerwelle um 9o° gedreht wer,- ,: den. Da aber der Brennkraftteil im Vier takt, der Entspannungsteil aber im Zweitaki' läuft, so. ist es zweckmäßig, für die Steuerung der Ventile der Entspannungsstufe eine beson>' dere Nockenwelle zu benutzen; die die gleiche Drehzahl wie die Kurbelwelle besitzt. Diese N.ockentvelle müßte nun bei Umsteuerung um i8o° gedreht werden. Hierdurch ist ein langer Verschiebungsweg bedingt; so daß jeder Nocken drei- bis viermal so breit sein müßte wie normal. Auch bei dem axialen Verschieben zwecks Betätigen eines Gegennockens ist ein Weg von etwa dreifacher Nockenbreiteerforderlich, also von etwa 6o mm, so. daß auch hier die Nocken mindestens diese Breite besitzen müssen. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Nockenwellen während des Normalbetriebes mit unter ihnen liegenden * Ventilantriebsheb@eln im Eingriff, dagegen beim Bremsen werden diese mittels eines durch das Bremspedal betätigten Schwenkhebels um etwa Nockenhöhe, also etwa 6 mm, gehoben, so daß die Nacken dann auf über ihnen liegende für den Bremsbetrieb. erforderliche Ventilantriebshebel reinwirken. Hierbei läßt man das zum Antrieb der Nockenwelle dienende Stirnrad ,auf dem gemeinsamen Antriebsrad abrollen, und zwar infolge der Kleinheit der Bewegung ist hierzu eine Relativbewegung von nur zwei bis drei Zähnen erforderlich.
  • Zur besseren Erläuterung wird zuerst in Fig. i mittels eines Schaltschemas die Arbeitsweise der mehrstufigen Brennkraftmaschine veranschaulicht. Die im Viertakt arbeitenden Verbrennungszylinder IQ und Ib, deren Arbeitshub um zwei Takte auseinanderliegt, geben ihr Verbrennungsgas nach vollendetem Arbeitshub in den nachgeschalteten Entspannungszylinder II, in welchem es während des Ausschubes aus IQ bzw. Ib auf .etwa Außendruck entspannt wird. Im Normalbetrieb werden also, durch Nocken betätigt die Ventile A1 und A2 als Saugventile der ersten Stufe, B1 und B2 als Auslaß der ersten Stufe und damit gleichzeitig als Einlaß der zweiten Stufe und C als Auslaß der zweiten Stufe, also Halseigentlicher Auspuff. Beim Bremsen. bleiben infolge der beschriebenen Umsteuerung B, und B2 geschlossen, C wird Einlaß- und D wird Auslaßventil der zweiten Stufe, so, daß die angesaugte und verdichtete Luft in den Speicher F gedrückt wird. Beim Beschleunigen herrscht wieder der bereits geschilderte Normalbetrieb, nur daß durch Ziehen eines Drahtzuges oder Betätigen einer anderen mechanischen Vorrichtung über das Ventil E aus dem Speicher F durch den mittels der Auspuffgase beheizten Wärmeaus-Lauscher G zusätzliche Druckluft der zweiten ",Stufe zugeführt wird.
  • in Fig.2 dargestellt, ist gemäß vor-<@lcnder Erfindung die Anordnung =für -die zl:nisteuerung der zweiten Stufe so getroffen, w,däß die Stößelstange c mit zwei Kipphebeln I(3 und I(4 in Verbindung steht, von denen der eine unter der Nockenwelle, der andere darüberliegt, wobei durch entsprechende Wahl des Drehpunktes gleiche Bewegungsrichtung und gleiche Hubhöhe vorhanden ist. Es erfolgt die Umsteuerung durch das Heben oder Senken der NockenwelIeg. Die zu der Vorrichtung gehörenden Federn und übrigem Einzelteile sind nicht gezeichnet.
  • Im folgenden soll die Änderung der Steuerzeiten erläutert werden. Bedeutet rx = auf und z = zu und wird die Bezeichnung des Taktes auf die Brennkraftstufe IQ bezogen; so erhält man folgende tabellarische Übersicht: a) für normalen Betrieb
    Ventil A1 B2 C D E B2 A2
    r. Takt a z a z z z z
    2. - z z z z z a z
    3. - z z a z z z a
    4. - z a z z z H z
    b) für Bremsung
    Ventil- A1 Bi C 1? E B2 A2
    z. Takt a ° z z a z z a
    2. - a z a z z z a
    3. - a z z a z z a
    4. - a z a z z z a
    c) für Beschleunigen
    Ventil A1 B, C D E B2 A2
    r: Takt a z a z z z z
    2. `- 'z z z z a a z
    3. - z z a z z z a
    4. - z a z z a z z
    Eine Gesamtanordnung ist in Fig. 3 gezeigt. Hiernach erfolgt die Umschaltung vom normalen Betrieb sauf Bremsen, indem die Nockenwellen gehoben werden, so daß die Stößel b1, b2 Und e nicht mehr betätigt werden, während er Stößel C infolge des Anschlagens der Nocke an den oberen KipphebelI(3 um i8o° versetzt öffnet gegenüber dem normalen Betrieb, bei dem der Stößel C durch den unteren Kipphebel I(4 betätigt wird. Gleichzeitig wird beim Bremsen mittels der durch Seilzug ml und m2 betätigten Kipphebel K1 und I(2 die Stößelstange a1 und a2 angehoben, so daß die Einlaßventile der Brennkraftstufe,offen sind, ferner der Stößel d für das Ventil D. Das Heben der Nockenwellen erfolgt mittels des Seilzuges L über den Schwenkhebel h, indem die Zahnräder f' und g' der Nockenwellen f _ und ;g auf dem Treibrad p abrollen. Die Seilzüge werden gemeinsam vom Bremspedal bedient. Der Stößel e läuft im normalen Betrieb ständig mit. Jedoch befindet sich in der Zuleitung zum Ventil E ein vom Führersitz aus zu betätigendes Absperrorgan, so daß nur b.ei Beschleunigen gemäß Steuerdiagramm die Preßluft zusätzlich in den Entspannungszylinder gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrstufige Brennkraftm.aschine mit zwei im Viertakt arbeitenden Hochdruckzylindern der Verbrennungsstufe und deinem zwischen diesen angeordneten, im Zweigakt arbeitenden Niederdruckzylinder der Entspannungsstufe, deren Nockenwellen mit dem Bremspedal derart gekuppelt sind, daß beim Betätigen des Bremspedals zuerst die Nockenwellen in. die zum Bremsen erforderliche Lage verstellt werden, während erst beim völligen Durchtreten des Bremspedals die mechanischen Bremsen in Tätigkeit 'treten, dadurch gekennzeichnet, daß die Nackenwellen während des Normalbetriebes mit unter ihnen liegenden Ventilantriebsheheln (1(4) in Eingriff kommen, dagegen beim Bremsen mittels eines durch das Bremspiedal betätigten Schwenkhebels (h) um :etwa Nockenhöhe gehoben werden und dann auf über ihnen liegende, für den Bremsbetrieb erforderliche Ventilantriebshebel (1(3) einwirken, und daß die zum Antrieb der Nockenwellen dienenden Stirnräder (f', g') auf dem gemeinsamen Antriebsrad (p) abrollen.
DE1937H0155600 1937-03-18 1937-03-18 Mehrstufige Brennkraftmaschine Expired DE696152C (de)

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