DE69611007T2 - Stabiles konservierungsverfahren für pulverförmige nichtalkoholische getränkenzubereitungen und herstellung von pulverförmiger nichtalkoholischer getränkenzubereitungen - Google Patents

Stabiles konservierungsverfahren für pulverförmige nichtalkoholische getränkenzubereitungen und herstellung von pulverförmiger nichtalkoholischer getränkenzubereitungen

Info

Publication number
DE69611007T2
DE69611007T2 DE69611007T DE69611007T DE69611007T2 DE 69611007 T2 DE69611007 T2 DE 69611007T2 DE 69611007 T DE69611007 T DE 69611007T DE 69611007 T DE69611007 T DE 69611007T DE 69611007 T2 DE69611007 T2 DE 69611007T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preparation
alcoholic beverage
powdered
powdered non
calcium oxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69611007T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69611007D1 (de
Inventor
Tetsuo Fukuda
Toshihiko Okamoto
Akihisa Takaichi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otsuka Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Otsuka Pharmaceutical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otsuka Pharmaceutical Co Ltd filed Critical Otsuka Pharmaceutical Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69611007D1 publication Critical patent/DE69611007D1/de
Publication of DE69611007T2 publication Critical patent/DE69611007T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/385Concentrates of non-alcoholic beverages
    • A23L2/39Dry compositions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B70/00Preservation of non-alcoholic beverages
    • A23B70/10Preservation of non-alcoholic beverages by addition of preservatives
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23VINDEXING SCHEME RELATING TO FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES AND LACTIC OR PROPIONIC ACID BACTERIA USED IN FOODSTUFFS OR FOOD PREPARATION
    • A23V2002/00Food compositions, function of food ingredients or processes for food or foodstuffs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Tea And Coffee (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft ein stabiles Konservierungsverfahren eines pulverförmigen, alkoholfreien Präparates und ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat.
  • Ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat enthält normalerweise ein Kohlenhydrat und ein Säurerungsmittel als Hauptkomponente und wird durch zusätzliche Zugabe eines weiteren Ausgangsmaterials wie Fruchtsaft hergestellt. Es ist erforderlich, dass das pulverförmige, alkoholfreie Präparat den Trockenzustand wegen der hohen Feuchtigkeitsabsorption möglichst lange aufrecht erhält. Das heißt, das alkoholfreie Präparat verursacht eine Verschlechterung wie Koagulation, Braunfärbung, Entfärbung in der Gegenwart von Wasser, was zur Verschlechterung der Qualität führt.
  • Zusätzlich enthält dieses Präparat immer etwa 1% Wasser, das von dem Ausgangsmaterial stammt, selbst wenn der Wassergehalt ernsthaft gesteuert wird. Wenn die Komponente, die die Reaktion zwischen Wasser und der obigen Hauptkomponente verursacht, in dem weiteren Ausgangsmaterial vorhanden ist, z. B. wenn eine basische Ernährungskomponente vorhanden ist, läuft im Verlaufe der Zeit die Neutralisierungsreaktion ab. Wenn eine Aminosäure zugegeben wird, tritt aufgrund der Mailard-Reaktion eine Braunfärbung auf. Daher gibt es in beiden Fällen einen Nachteil, dass es sehr schwierig ist, das Präparat stabil zu halten.
  • GB-A-2 183 808 beschreibt im einleitenden Teil, dass dehydratisierte Nahrungsmittel in einer feuchtigkeitsresistenten. Packung eingeschlossen sind und dass ein Entfeuchtungsmittel wie Silicagel oder Calciumoxid in der feuchtigkeitsresistenten Packung verwendet wird, um die atmosphärische Feuchtigkeit und die relative Feuchtigkeit in der feuchtigkeitsresistenten Packung zu vermindern, um so die Qualität des dehydratisierten Nahrungsmittels beizubehalten.
  • US-A-4 278 695 betrifft eine verbesserte Trockengetränkmischung, umfassend Dextrosehydrat. Das Verfahren zu deren Herstellung umfasst die Beschichtung der Teilchen einer Nahrungsmittelsäure mit einem Trocknungsmittel und das anschließende Mischen der beschichteten Nahrungsmittelsäure mit einem Saccharidmaterial, das Dextrosehydrat umfasst. Das Trockungsmittel umfasst z. B. Siliziumdioxid und wird in einer Menge von 0,3 bis 2,0 Gew.-% der Getränkemischung verwendet.
  • Selbst wenn das Präparat in einem umhüllten Behälter aufbewahrt wird, ist es schwierig, die Verschlechterung der Qualität und die Geschmacksänderung im Verlaufe der Zeit zu vermeiden, die durch das oben beschriebene Wasser in einer Menge von etwa 1%, Wasser das an den Ausgangsmaterialien haftet, Wasser, das durch die Neutralisierungsreaktion zwischen den zugegebenen Komponenten gebildet wird, verursacht werden. Daher ist es gegenwärtig für das Präparat essentiell, ein Trocknungsmittel zu verwenden. Somit ist es erforderlich, ein neues Verfahren zur Verhinderung der Verschlechterung durch Wasser für eine lange Zeit zu entwickeln, um die Qualität aufrecht zu erhalten.
  • Ein Hauptziel dieser Erfindung liegt darin, den Nachteil wie die Verschlechterung, die durch das Vorhandensein von Wasser verursacht wird, das bei einem traditionellen, pulverförmigen, alkoholfreien Präparat vorhanden ist, zu lösen, unter Erhalt eines pulverförmigen, alkoholfreien Präparates mit einer ausgezeichneten Konservierungsstabilität für eine lange Zeitperiode.
  • Diese Erfinder haben intensive Untersuchungen durchgeführt, um das obige Ziel zu erreichen. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat mit einer ausgezeichneten Konservierungsstabilität erhalten werden kann, wenn eine vorbestimmte Menge eines Calciumoxides und eines körniges Siliziumdioxides in einem konventionellen, pulverförmigen alkoholfreien Präparat gegeben werden.
  • Das heißt, gemäß dieser Erfindung wird ein stabiles Konservierungsverfahren für ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat angegeben, umfassend die Zugabe und die Vermischung von 0,2 bis 1,0 Gew.-% Calciumoxid und 0,02 bis 2,0 Gew.-% eines körniges Siliziumdioxides zu dem pulverförmigen alkoholfreien Präparat, umfassend ein Kohlenhydrat und ein Säuerungsmittel als Hauptkomponenten. Es wird ebenfalls ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat angegeben, das somit erhalten ist und eine verbesserte Konservierungsstabilität aufweist.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird davon ausgegangen, dass das Calciumoxid, das zugegeben wird, chemisch mit Wasser, das vom Ausgangsmaterial stammt, in dem Präparat reagiert, unter Entfernung von Wasser. Daher wird der Wassergehalt in dem Präparat vermindert, wodurch das Präparat stabilisiert wird. Als Ergebnis entfaltet das Präparat eine hohe Konservierungsstabilitätswirkung für eine ausreichend lange Zeitperiode, ohne dass ein Trocknungsmittel verwendet wird. Auf der anderen Seite wird davon ausgegangen, dass das körnige Siliziumdioxid als sogenanntes Beschichtungsmittel dient, das die Oberflächen der Ausgangsmaterialpulver beschichtet, wodurch die Möglichkeit des direkten Kontaktes zwischen Pulvern mit hoher Aktivität vermindert wird, wodurch die physikalischen Eigenschaften und die Stabilität des Präparates verbessert werden.
  • Gemäss dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ein pulverförmiges, alkoholfreies Präparat mit einer hohen Konservierungsstabilität erhalten werden, das bisher niemals erhalten wurde. Das heißt, bei dem Präparat dieser Erfindung wird der kommerzielle Wert wie Geschmack nicht verschlechtert, und Nachteile wie Koagulation und Braunfärbung werden verhindert. Weiterhin weisen die oben erwähnten, zuzugebenden Komponenten eine auf dem Gebiet der Nahrungsmittelindustrie garantierte Sicherheit auf. Gleichzeitig sind sie geschmacklos und geruchlos, und daher gibt es keine Befürchtung, dass diese einen schädlichen Einfluss auf den Geschmack des alkoholfreien Präparates selbst ausüben.
  • Das zu dem pulverförmigen, alkoholfreien Präparat zu gebende Calciumoxid ist in einer Menge von nicht weniger als 0,2 Gew.-% enthalten, wodurch die gewünschte Stabilisierungswirkung des Präparates entfaltet wird. Selbst wenn die große Menge von Calciumoxid zugegeben wird, wird die Stabilisierungswirkung im Verhältnis zur Menge nicht verbessert und der Geschmack, Geruch, Löslichkeit, etc. des Präparates können verschlechtert werden. Daher wird das Calciumoxid in einer Menge von nicht mehr als 1,0 Gew.-% verwendet. Eine insbesondere bevorzugte Menge wird innerhalb eines Bereiches von 0,2 bis 0,5 Gew.-% ausgewählt.
  • Im Hinblick auf das Siliziumdioxid kann die gewünschte Wirkung durch Zugabe in einer Menge innerhalb des Bereiches von 0,02 bis 2,0 Gew.-% entfaltet werden und es ist bevorzugt, dieses in einer Menge innerhalb eines Bereiches von 0,03 bis 1,0 Gew.-% zuzugeben.
  • Das Calciumoxid ist nicht spezifisch beschränkt, aber die chemisch synthetisierten und die durch Calcinieren von Schalen oder Eierschalen erhaltenen, die von natürlichen Produkten abstammen, können erfindungsgemäß vorteilhaft verwendet werden. Unter diesen sind das chemisch synthetisierte Calciumoxid und das hüllencalzinierte Calciumoxid, das von natürlichen Produkten stammt, im Hinblick auf die organoleptischen Eigenschaften wie Geschmack des resultierenden Präparates bevorzugt.
  • Das körnige Siliziumdioxid ist ebenfalls nicht spezifisch beschränkt und verschiedene bekannte können verwendet werden. Unter diesen sind solche mit einer dreidimensionalen amorphen Struktur wie Silicagel normalerweise bevorzugt. Als körniges Siliziumdioxid werden weiterhin solche mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von nicht mehr als 15 um, die gegenwärtig als Nahrungsmitteladditiv definiert werden, verwendet.
  • Das pulverförmige, alkoholfreie Präparat, das durch Zugabe der obigen beiden spezifischen Komponenten gemäß dieser Erfindung stabilisiert wird, kann die gleiche Zusammensetzung aufweisen wie ein sehr populäres Präparat, das als Hauptkomponente ein Kohlenhydrat und eine organische Säure als Säuerungsmittel enthält. Die Menge der Hauptkomponente, die zugegeben wird, kann innerhalb eines normalen Bereiches entsprechend der Form, der Verwendung und dem Verwendungszweck des Präparates entschieden werden. Es ist bevorzugt, dass die Menge des Kohlenhydrates für den Erhalt von guten organoleptischen Eigenschaften innerhalb eines Bereiches von etwa 65 bis 95 Gew.-% in dem pulverförmigen Präparat ausgewählt wird. Nach der Auflösung des Kohlenhydrates in Wasser wird die Menge innerhalb eines Bereiches von etwa 4 bis 12 Gew.-% ausgewählt.
  • Beispiele des obigen Kohlenhydrates sind ein oder mehrere normale Kohlenhydrate, die aus Monosacchariden wie Glucose und Fructose; Disacchariden wie Sucrose und Maltose; Polysacchariden wie Oligosäccharid ausgewählt werden können. Die Wirkung dieser Erfindung wird verstärkt, wenn Monosaccharide (z. B. Fructose), die eine hohe Feuchtigkeitsabsorption und eine hohe Reaktivität haben, verstärkt.
  • Das als andere Hauptkomponente verwendete Säuerungsmittel kann verschiedene organische Säuren umfassen, die normalerweise verwendet werden. Typische Beispiele umfassen Zitronensäure, Weinsäure, Fumarsäure, Essigsäure, Milchsäure und Ascorbinsäure. Sie können alleine oder in Kombination verwendet werden.
  • Wahlweise Komponenten wie verschiedene Vitamine, Aminosäuren und Mineralien können angemessen zu dem pulverförmigen alkoholfreien Präparat dieser Erfindung nach Verwendungszweck gegeben werden. Zusätzlich dazu können angemessen Bindemittel, Exzipienten, Auflösemittel, Schmiermittel, Verdickungsmittel, Tenside, Mittel zum Einstellen des osmotischen Druckes, Elektrolyte, Süßstoffe, Geschmacksmittel, Pigmente, pH-Einstellmittel und dgl. zugegeben werden.
  • Das pulverförmige alkoholfreie Präparat dieser Erfindung kann auf gleiche Weise wie das normale pulverförmige alkoholfreie Präparat hergestellt werden, mit der Ausnahme, dass eine vorbestimmte Menge der obigen beiden Komponenten zugegeben wird. Der Zeitpunkt der Zugabe der obigen essentiellen Komponenten ist nicht besonders beschränkt und kann irgendein Zeitpunkt bei dem gewünschten Herstellungsschritt des Präparates sein.
  • Somit kann das gewünschte pulverförmige, alkoholfreie Präparat erhalten werden, dessen Konservierungsstabilität verbessert worden ist.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Konsevierungsstabilität eines pulverförmigen, alkoholfreien Präparates deutlich verbessert. Als Ergebnis wird im Hinblick auf das Präparat dieser Erfindung der kommerzielle Wert wie Geschmack nicht beeinträchtigt und Nachteile wie Koagulation und Braunfärbung werden verhindert. Komponenten, die als Konservierungsstabilisatoren zugegeben werden, weisen auf dem Gebiet der Nahrungsmittelindustrie eine garantierte Sicherheit auf. Gleichzeitig sind sie geschmacks- und geruchslos und daher gibt es keine Befürchtung, dass sie einen schädlichen Einfluss auf den Geschmack des alkoholfreien Präparates selbst ausüben.
  • Zur Erläuterung dieser Erfindung werden Herstellungsbeispiele des Präparates dieser Erfindung beschrieben. Dann werden Stabilitätstests, die im Hinblick auf das resultierende Präparat durchgeführt wurden, beschrieben. In den jeweiligen Beispielen beziehen sich Prozentangaben auf das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben ist.
  • Beispiele 1 bis 9
  • Die jeweiligen Komponenten, die in Tabelle 1 beschrieben sind, wurden gewogen, gemischt, zur Herstellung von pulverförmigen, alkoholfreien Präparaten. Diese werden in 1 Liter Wasser aufgelöst, das als Getränk dient. Tabelle 1
  • S. A.: Geeignete Menge
  • Test 1 bezüglich der Konservierungsstabilität
  • Das erfindungsgemäße Präparat, das gemäß dem folgenden Herstellungsbeispiel I erhalten ist, und die folgenden Kontrollpräparate wurden einem Vergleichsversuch unterworfen.
  • Präparat Beispiel A (Formulierung)
  • Fructose 8,3%
  • Säuerungsmittel geeignete Menge
  • L-Arginin 3,3%
  • L-Ascorbinsäure 2,5%
  • Pulverförmiger Fruchtsaft 2,0
  • Natriumchlorid geeignete Menge
  • Hüllencalciniertes Calcium 0,25%
  • Körniges Siliziumdioxid 0,05%
  • Geschmacksmittel und Pigment geeignete Menge
  • Gesamtmenge 100% (Gesamtmenge 62,5 g)
  • (1) Kontrollpräparat (ohne hüllencalciniertes Calcium) Präparat, das auf gleiche Weise wie bei Herstellungsbeispiel A erhalten wurde, ohne dass hüllencalciniertes Calcium zugegeben wurde.
  • (2) Kontrollprodukt 1: Präparat, erhalten auf gleiche Weise wie bei Präparat A, mit der Ausnahme, dass kein hüllencalciniertes Calcium und körniges Siliziumdioxid zugegeben wurden.
  • (3) Kontrollprodukt 2: Präparat, erhalten auf gleiche Weise wie bei Präparatsbeispiel A, mit der Ausnahme, dass kein körniges Siliziumdioxid zugegeben wurde.
  • Die obigen jeweiligen Präparate wurden durch Mischen von Hand hergestellt und getrennt in einen Behälter aus einer aluminiumlaminierten Folie gegeben. Der Behälter wurde in einem Raum mit konstanter Temperatur aufbewahrt, und die Konservierungsstabilität davon wurde untersucht.
  • Die folgenden Punkte wurden als Testpunkte ausgewählt.
  • 1. Koagulation des Präparates
  • 2. Ausmass der Entfärbung des Präparates
  • 3. Änderung der organoleptischen Eigenschaft (Geschmack) bei der Auflösung des Präparates.
  • Die Ergebnisse waren wie folgt.
  • 1. Koagulation des Präparates
  • Das Präparat von Präparatbeispiel A (erfindungsgemäßes Produkt) und des Kontrollpräparates (ohne hüllencalciniertes Calcium, Kontrollen 1 und 2) konnten in einem Raum mit konstanter Temperatur bei 50ºC stehen, und es erfolgte eine visuelle Beobachtung des Zustandes der jeweiligen Proben nach 2, 3 bzw. 4 Wochen.
  • Als Ergebnis verursachte das erfindungsgemäße Produkt keine Koagulation selbst nach Stehenlassen bei 50ºC für 4 Wochen und war ausgezeichnet bezüglich der Pulverfließfähigkeit. Im Gegensatz dazu war bei allen Kontrollpräparaten der Koagulationszustand stark, bei denen kein hüllencalciniertes Calcium und/oder körniges Siliziumdioxid zugegeben wurde. Nach 3-wöchigem Stehenlassen waren die Präparate stark koaguliert und zeigten einen blattförmigen Zustand (im Hinblick auf das Kontrollprodukt 2 war die Masse manchmal gebrochen, weil das Koagulationsausmass etwas gering war) und konnten nicht leicht in den pulverförmigen Zustand zurückgeführt werden. Weiterhin wurde die Löslichkeit der jeweiligen Kontrollpräparate in Wasser schlechter im Vergleich zu dem Präparat dieser Erfindung, wenn die Probe unter der gleichen Bedingung stehengelassen wurde.
  • 2. Entfärbungsgrad des Präparates
  • Die jeweiligen Präparatproben, deren Koagulationszustand entsprechend dem obigen Punkt 1 bewertet wurden, wurden visuell beobachtet, und die Änderung der Farbe im Verlaufe der Zeit der jeweiligen Proben wurden unter Verwendung eines Farbdifferenzmeters untersucht. Weiterhin wurde der Wert nach dem Verstreichen einer bestimmten Zeit durch eine NBS-Einheit (ΔE: Farbunterschied) und Lab bewertet, wobei der Wert vor dem Beginn des Testes als Standardwert verwendet wurde. Die Erläuterung des Wertes der NBS- Einheit und die Angabe der visuellen Wahrnehmung ("Matter with respect to Color", veröffentlicht von Nihon Denshoku Kogyo) ebenso wie die Auswertung von Lab sind wie folgt.
  • (NBS-Einheit) (Visuelle Wahrnehmung)
  • 0 bis 0,5 schwach
  • 0,5 bis 1,5 etwas
  • 1,5 bis 3,0 wahrnehmbar
  • 3,0 bis 6,0 beachtlich
  • 6,0 bis 12,0 stark
  • 12,0 oder mehr drastisch
  • Lab:
  • L: Je größer der Wert von L ist, umso höher ist der Glanz
  • a: rötlich bei der (+)-Seite und grünlich bei der (-)- Seite
  • b: gelblich bei der (+)-Seite und bläulich bei der (-)- Seite.
  • Die Testergebnisse des Präparates des Präparatbeispiels A (erfindungsgemäßes Produkt) und des Kontrollproduktes 1 sind in den Tabellen 2 und 3 gezeigt. Tabelle 2 Tabelle 3
  • Wie aus den obigen Tabellen ersichtlich ist, wurde die Entfärbung bei dem erfindungsgemäßen Produkt kaum beobachtet im Vergleich zu dem Kontrollprodukt 1. Das heißt, im Hinblick auf das Produkt dieser Erfindung änderte sich der Glanz kaum und ein stabiler Farbton wurde selbst nach einer Konservierung bei 50ºC für 4 Wochen gezeigt. Im Gegensatz dazu verminderte sich bei dem Kontrollprodukt 1 der Glanz im Verlaufe der Zeit während der Konservierung bei 50ºC, und das Ausmaß von rot und gelb war erhöht. Dies bedeutet, dass die Tatsache, dass die Braunfärbung im Verlaufe der Zeit erfolgt, deutlich mit dem numerischen Wert gezeigt wird.
  • Im Hinblick auf das erfindungsgemäße Produkt wurde eine geringe Entfärbung durch die visuelle Beobachtung selbst nach der Konservierung für 50ºC für 4 Wochen beobachtet. Im Gegensatz dazu zeigte sich bei dem Kontrollprodukt 1 eine beachtliche Entfärbung bereits nach 2 Wochen.
  • Im Hinblick auf das Kontrollpräparat, das kein hüllencalciniertes Calcium enthielt, und das Kontrollprodukt 2, wurde eine beachtliche Entfärbung beobachtet, die nahezu gleich war wie die des obigen Kontrollproduktes 1. Unter diesen neigt das Kontrollprodukt 2 dazu, eine schwache Braunfärbung zu verursachen.
  • 3. Änderung der organoleptischen Eigenschaft (Geschmack) bei der Auflösung des Präparates
  • Eine Standardprobe, die in einem dunklen Raum bei 4ºC nach der Herstellung konserviert wurde, und Proben, die durch Halten der Standardproben bei 37ºC oder 50ºC für eine bestimmte Zeit erhalten wurden, wurden verwendet. Die Änderung des Geschmacks einer jeden Probe aufgrund der Konservierung wurde durch drei Versuchspersonen, die jedes Getränk versuchten, das durch Auflösen von 62,5 g einer jeden Probe in 1 Liter kalten Wasser hergestellt war, bewertet. Die Auswertung wurde auf der Grundlage der folgenden 5-stufigen Auswertung im Vergleich zu der Standardprobe durch den organoleptischen Versuch durchgeführt.
  • 5 Punke: Keine Änderung
  • 4 Punkte: Das Aroma wurde etwas beeinflusst, aber der Gesamtgeschmack wurde nicht geändert
  • 3 Punkte: Das Aroma wurde schwach, und der angenehme Geschmack verschwand.
  • 2 Punkte: Die Änderung des Aromas und Geschmacks wurden deutlich beobachtet und der schlechte Geruch wurde ebenfalls zugegeben.
  • 1 Punkt: Das Aroma wurde drastisch schlechter und ein widerlicher Geschmack und Geruch (d. h. bitterer Geschmack, verbrannter Geruch, etc.) wurden zugegeben.
  • Die Ergebnisse des erfindungsgemäßen Produktes und des Kontrollproduktes 1 sind in der folgenden Tabelle 4 gezeigt. Tabelle 4
  • Wie aus Tabelle 4 ersichtlich ist, wurde beim erfindungsgemäßen Produkt die Änderung des Geschmacks im wesentlichen nicht zu einem Problem, selbst nach einer Konservierung bei 50ºC für 2 Wochen (37ºC, 2 Monate). Im Gegensatz dazu ändert sich bei der Kontrolle 1 der Geschmack bereits nach der Konservierung bei 37ºC für 1 Monat. Nach der Konservierung für 50ºC für 2 Wochen wurde eine klare Änderung des Geschmackes festgestellt, und ein anfänglich angenehmes Aroma verschwand bei der organoleptischen Prüfung. Daher wurde ein Hauptaroma durch einen verbrannten Geruch ersetzt, der von einer Braunfärbung begleitet wurde, das zu einem Aroma führte, das von dem eines normalen alkoholfreien Getränkes deutlich verschieden ist.
  • Im Hinblick auf das Kontrollpräparat, das kein hüllencalciziertes Calcium enthält, und die Kontrolle 2 konnte weiterhin eine deutliche Änderung des Geschmacks beobachtet werden, was ähnlich wie beim obigen Kontrollprodukt 1 war.

Claims (6)

1. Verfahren zum stabilen Konservieren eines pulverförmigen, alkoholfreien Getränkepräparats, umfassend die Zugabe und die Vermischung von 0,2 bis 1,0 Gew.-% eines Calciumoxids und 0,02 bis 2,0 Gew.-% eines teilchenförmigen Siliciumdioxids mit dem pulverförmigen, alkoholfreien Getränkepräparat, umfassend ein Kohlenhydrat und ein Säuerungsmittel als Hauptkomponente, wobei jede Menge auf die Gesamtmenge des Präparats bezogen ist.
2. Verfahren zum stabilen Konservieren nach Anspruch 1, worin das Calciumoxid aus einem chemisch synthetisierten Calciumoxid und einem hüllencalcinierten Calcium, das von einem natürlichen Produkt abgeleitet ist, ausgewählt ist.
3. Verfahren zum stabilen Konservieren nach Anspruch 1, worin das teilchenförmige Siliciumdioxid eine dreidimensionale, amorphe Struktur hat.
4. Verfahren zum stabilen Konservieren nach Anspruch 1, worin eine durchschnittliche Teilchengrösse des teilchenförmigen Siliciumdioxids nicht mehr als 15 um ist.
5. Farbstabilisiertes, pulverförmiges, alkoholfreies Getränkepräparat, umfassend ein Kohlenhydrat und ein Säuerungsmittel als Hauptkomponenten, worin 0,2 bis 1,0 Gew.-% eines Calciumoxids und 0,02 bis 2,0 Gew.-% eines teilchenförmigen Siliciumdioxids als Konservierungsstabilisator zu dem Kohlenhydrat und dem Säuerungsmittel zugegeben sind und mit diesen vermischt sind.
6. Pulverförmiges, alkoholfreies Getränkepräparat nach Anspruch 5, worin das Kohlenhydrat in einem Anteil von 65 bis 95 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Pulvers, zugegeben ist.
DE69611007T 1995-01-24 1996-01-22 Stabiles konservierungsverfahren für pulverförmige nichtalkoholische getränkenzubereitungen und herstellung von pulverförmiger nichtalkoholischer getränkenzubereitungen Expired - Lifetime DE69611007T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP02880495A JP3598389B2 (ja) 1995-01-24 1995-01-24 粉末清涼飲料製剤の安定保存法及び粉末清涼飲料製剤
PCT/JP1996/000109 WO1996022704A1 (en) 1995-01-24 1996-01-22 Stable preservation method of powdered soft drink preparation and powdered soft drink preparation

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69611007D1 DE69611007D1 (de) 2000-12-28
DE69611007T2 true DE69611007T2 (de) 2001-04-12

Family

ID=12258618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69611007T Expired - Lifetime DE69611007T2 (de) 1995-01-24 1996-01-22 Stabiles konservierungsverfahren für pulverförmige nichtalkoholische getränkenzubereitungen und herstellung von pulverförmiger nichtalkoholischer getränkenzubereitungen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US6251457B1 (de)
EP (1) EP0751718B1 (de)
JP (1) JP3598389B2 (de)
KR (1) KR100353333B1 (de)
CN (1) CN1063928C (de)
DE (1) DE69611007T2 (de)
ES (1) ES2153558T3 (de)
TW (1) TW314452B (de)
WO (1) WO1996022704A1 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110196039A9 (en) * 1994-10-05 2011-08-11 Kaesemeyer Wayne H Controlled release arginine formulations
GB2341798B (en) * 1998-09-25 2001-03-14 Brian Whittle Associates Ltd Nutritional and pharmaceutical compositions comprising desiccants
JP4288436B2 (ja) * 1999-08-06 2009-07-01 大塚製薬株式会社 コチニール色素含有飲料及びその退色防止方法
US7232577B2 (en) * 2002-10-21 2007-06-19 L. Perrigo Company Readily dispersible dietary fiber composition
WO2005035001A1 (en) * 2003-09-29 2005-04-21 Enos Pharmaceuticals, Inc. Sustained release l-arginine formulations and methods of manufacture and use
US20080145424A1 (en) * 2002-10-24 2008-06-19 Enos Phramaceuticals, Inc. Sustained release L-arginine formulations and methods of manufacture and use
US20060029668A1 (en) * 2002-10-24 2006-02-09 Ron Eyal S Sustained release L-arginine formulations and methods of manufacture and use
US20050288373A1 (en) * 2002-10-24 2005-12-29 Ron Eyal S Methods of treating various conditions by administration of sustained release L-arginine
MXPA05004290A (es) * 2002-10-24 2005-11-23 Enos Pharmaceuticals Inc Formulaciones de l-arginina de liberacion sostenida, y metodos para su fabricacion y uso.
WO2004091318A1 (ja) * 2003-04-11 2004-10-28 Suntory Limited 麦芽根を用いた飲食物の製造方法
US20050100637A1 (en) 2003-11-12 2005-05-12 Robert Murray Carbohydrate and electrolyte replacement composition
US8435590B2 (en) * 2008-11-24 2013-05-07 Stokely-Van Camp, Inc. Use of novel carbohydrates and carbohydrate blends to provide a sports beverage with increased absorption
CN103856829B (zh) * 2012-11-30 2017-09-29 华为技术有限公司 一种视频数字水印的嵌入、提取方法和装置

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4278695A (en) * 1978-12-04 1981-07-14 Cpc International Inc. Preparing beverage mix containing dextrose hydrate and coated citric acid
JPS58170464A (ja) * 1982-04-01 1983-10-07 Nissan Chem Ind Ltd 乾燥食品の保存方法
US4619833A (en) * 1984-12-13 1986-10-28 General Foods Inc. Process for producing a rapidly water-soluble, free-flowing, sugar-free dry beverage mix
US4870059A (en) * 1985-11-27 1989-09-26 Kabushiki Kaisha Hayashibara Seibutsu Kagaku Kenkyujo Dehydration of hydrous matter with anhydrous maltose
US4740380A (en) * 1986-02-18 1988-04-26 Stauffer Chemical Company Calcium fortified acid beverages
US4919963A (en) * 1986-05-07 1990-04-24 The Procter & Gamble Company Method of preparing fruit juice beverages and juice concentrates nutritionally supplemented with calcium
JPH02164536A (ja) * 1988-12-20 1990-06-25 Asahi Chem Ind Co Ltd 粉末体充填用複合シート

Also Published As

Publication number Publication date
CN1063928C (zh) 2001-04-04
ES2153558T3 (es) 2001-03-01
CN1145578A (zh) 1997-03-19
KR970701505A (ko) 1997-04-12
KR100353333B1 (ko) 2002-12-28
AU4459496A (en) 1996-08-14
JPH08196247A (ja) 1996-08-06
JP3598389B2 (ja) 2004-12-08
DE69611007D1 (de) 2000-12-28
AU691717B2 (en) 1998-05-21
TW314452B (de) 1997-09-01
EP0751718A1 (de) 1997-01-08
EP0751718B1 (de) 2000-11-22
US6251457B1 (en) 2001-06-26
WO1996022704A1 (en) 1996-08-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60021541T2 (de) Herstellung von hochloeslichen und stabilen mineralstoffergaenzungen
DE69725556T2 (de) Flüssige, orale zusammensetzung, welche eine kalziumverbindung und eine säure enthält
DE69507002T2 (de) Mit Kalzium angereicherte Getränke
DE69611007T2 (de) Stabiles konservierungsverfahren für pulverförmige nichtalkoholische getränkenzubereitungen und herstellung von pulverförmiger nichtalkoholischer getränkenzubereitungen
DE69314810T2 (de) Verfahren zur herstellung von kaltwasserlöslichen und kältestabilem trinkfertigem tee und produkt
DE68922801T2 (de) Flaschenkürbispulver-Zusammensetzung.
DE19501221A1 (de) Mittel zur Frischhaltung von Nahrungsmitteln
CH681138A5 (de)
DE4022058C2 (de) Honigpulver und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69002114T2 (de) Ionisiertes wasser fuer die herstellung von lebensmitteln und getraenken.
DE1792769A1 (de) Verwendung von phosphorsaeureestersalzen zur verhinderung von zahnkaries
DE3145895C2 (de)
DE69505795T2 (de) Herstellungsverfahren fuer nahrungsmitteln, damit gefuellten geschlossenen behaeltern und kaseinverbindungsgebrauch
DE69310931T2 (de) Verfahren zur herstellung von in kaltem wasser löslichem und kaltstabilem trinkfertigen tee
DE2922787A1 (de) Fruchtsaftpulver und verfahren zu seiner herstellung
DE2363258A1 (de) Zusatz zu fleisch und fleischprodukten, verfahren zu seiner herstellung sowie verfahren zur behandlung von rohem fleisch von kalt- und warmbluetern
WO2014001153A1 (de) Zum menschlichen verzehr geeignete farbstoffzusammensetzungen
DE2837684C2 (de)
DE10160309C1 (de) Gewürzkrautzubereitung
DE3417393C2 (de) Mittel zur Anhebung des pH-Werts der Zahnplaque und Verfahren zu deren Herstellung
DE69004553T2 (de) Zusammensetzung für die Zubereitung von Seeprodukt-Konserven, Bereitungsverfahren und so hergestellte Konserven.
DE102017127902A1 (de) Zusammensetzung zum Färben von Lebensmitteln
DD275775A3 (de) Verfahren zur verbesserten verarbeitung von rohsaft aus sanddornbeeren
WO2015091354A1 (de) Zum menschlichen verzehr geeignete farbstoffzusammensetzungen
DE2308640C3 (de) Verjähren zur Herstellung von gefärbten, pulverförmigen Nahrungsmittel-Zusammensetzungen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition