DE69604231T2 - Textilmaschine - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf Textilmaschinen und insbesondere auf Maschinen zum Texturieren textiler Garne durch Vordrehen (Falschdrehen), Erwärmen und Abkühlen des vorgedrehten Garns und Aufwickeln solcher Garne.
- Textilmaschinen dieses Typs sind bekannt. Da die Garndurchlaufgeschwindigkeiten solcher Maschinen gesteigert wurden, wurde die Länge der Heiz- und Kühlvorrichtungen entsprechend erhöht, um sicherzustellen, daß das Garn ausreichend erwärmt und dann abgekühlt wird, um die Vordrehung des Garns wirksam durchzuführen. Dies führte zu zunehmend größeren Maschinen, die einen übermäßigen Platzbedarf in einer Fabrik erfordern und unzweckmäßig zu betreiben und zu warten sind. Folglich wurden viele Vorschläge gemacht, um die mit der Größer solcher Maschinen verbundenen Probleme zu überwinden. Die Europäische Patentnummer 330368 ist auf eine derartige Anordnung gerichtet, bei der Eingang der Bedienungsperson zwi schen einem Gatter und einem Aufnahmeabschnitt angeordnet ist, und ein anderer Gang der Bedienungsperson ist zwischen dem Aufnahmeabschnitt und einem Abschnitt, der die Vordrehungseinheiten und zweite Zuführungsvorrichtungen enthält, angeordnet. Für jede Garnbearbeitungsstation sind eine erste Heizvorrichtung, die nach unten unter einem Winkel von angenähert 50º zu der Horizontalen geneigt ist, und eine erste Kühlvorrichtung, die mit der Heizvorrichtung ausgerichtet ist, oberhalb der Gänge der Bedienungsperson angeordnet, wobei eine zweite Kühlvorrichtung vertikal zwischen der ersten Kühlvorrichtung und der Vordrehungseinheit angeordnet ist. Eine derartige Anordnung wurde vorgeschlagen, um den Winkel zu reduzieren, durch welchen der Pfad des erwärmten Garns sich zwischen dem Einlaßende der ersten Heizvorrichtung zu der Vordrehungseinheit dreht, um den Durchgang der Rückdrehung entlang dieses Pfades zu erleichtern, und zur selben Zeit die verschiedenen Nachteile zu überwinden, die in diesem Patent beschrieben und mit vorher vorgeschlagenen Anordnungen, die in den Fig. 2 bis 4 dieses Patents gezeigt sind, verbunden sind, zu überwinden. Jedoch hat die Anordnung, auf die dieses Patent gerichtet ist, noch die Nachteile, daß eine Maschine geschaffen wird, deren Gewicht beträchtlich ist und für welche das Einfädeln schwierig ist. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung für eine Textilmaschine, insbesondere eine Vordrehungs-Texturiermaschine vorzusehen, bei welcher die Abkühlung des Garns wirksamer als bei den bekannten Anordnungen bewirkt wird und welche die Verwendung einer Maschinenkonfiguration ermöglicht, die den Nachteil der Anordnung, auf welche EP 330368 gerichtet ist sowie die Nachteile der in diesem Patent beschriebenen früheren Anordnungen vermeidet.
- Die Erfindung stellt eine Garntexturiermaschine zur Verfügung, welche aufweist: einen ersten Rahmen, der zum Stützen einer Wicklung eines Zuführungsgarns ausgebildet ist, eine erste Garnzuführungsvorrichtung, eine Heizvorrichtung, eine Kühlanordnung, eine Vordrehungsvorrichtung und eine zweite Zuführungsvorrichtung; worin die Kühlanordnung ein Rohr aufweist, welches Garnführungen besitzt, die benachbart dem Einlaß- und Auslaßende von diesem angeordnet und so positioniert sind, daß sie ein laufendes Garn auf einem im Wesentlichen wendelförmigen Pfad entlang der äußeren Oberfläche des Rohres führen.
- Die Führungen können auf diametral entgegengesetzten Seiten des Rohres angeordnet sein, um einen Garnpfad von im Wesentlichen einer halben Drehung um die Oberfläche des Rohres zu ergeben. Zumindest ein erster Teil der Kühlanordnung kann mit einer Saugvorrichtung für die Entfernung von Dämpfen von dem Garn verbunden sein. Das Rohr kann wenigstens ein Loch in seiner Oberfläche aufweisen, das sich in dem Garnpfad befindet, in welchem Fall das Loch in Verbindung mit der Saugvorrichtung zum Einziehen von Dämpfen durch das Loch sein kann. Mehrere Löcher in Verbindung mit der Saugvorrichtung können entlang wenigstens eines ersten Teils des Garnpfades entlang des Rohres vorgesehen sein. Eine Kühlfluid-Zuführungsanordnung kann mit dem Rohr verbunden sein, wodurch ein Kühlfluid durch das Rohr hindurchgeführt werden kann.
- Die Maschine kann einen zweiten Rahmen aufweisen, der die Vordrehungsvorrichtung stützt, und einen Gang der Bedienungsperson zwischen dem ersten und dem zweiten Rahmen, wobei die Heizvorrichtung und die Kühlanordnung über dem Gang der Bedienungsperson angeordnet sind. Wenigstens ein Auslaßabschnitt der Kühlanordnung kann zu der Vordrehungsvorrichtung hin abwärts geneigt sein. Vorzugsweise wenigstens ein Einlaßabschnitt der Kühlanordnung ist im Wesentlichen mit der Heizvorrichtung ausgerichtet, welche im Wesentlichen horizontal angeordnet sein kann. Der Einlaßkühlabschnitt kann eine Kühlvorrichtung enthalten.
- Der Auslaßkühlabschnitt kann zwischen 10º und 60º gegenüber der Horizontalen geneigt sein und kann so auf dem zweiten Rahmen befestigt sein, daß er um das Auslaßende nach unten schwenkbar ist, um das Einfädeln eines Garns in die Maschine zu erleichtern. Alternativ kann eine Garnführung von einer Einfädelposition in der Höhe des Auslaßendes zu einer Betriebsposition zwischen dem Einlaß- und dem Auslaßkühlabschnitt bewegbar sein. Als eine weitere Alternative kann die Kühlanordnung eine nach oben konvexe Platte aufweisen, die zur Aufnahme eines laufenden Garns auf einer oberen Oberfläche hiervon ausgebildet ist.
- Die Heizvorrichtung kann ein Heizer sein, der für einen Betrieb bei einer Temperatur oberhalb 300ºC ausgebildet ist, und vorzugsweise zwischen 450ºC und 800ºC, welcher vorzugsweise nach unten gewandt ist. Die Maschine kann einen Schlitten aufweisen, der in Längsrichtung einer Schlittenspur gleitbar ist, welche sich zwischen der ersten Garnzuführungsvorrichtung und einem Einlaßende der Heizvorrichtung erstreckt. Die Maschine kann eine zweite Heizvorrichtung aufweisen, welche in den zweiten Rahmen befestigt sein kann. Die Maschine kann auch einen Aufnahmeabschnitt aufweisen, welcher in dem zweiten Rahmen angeordnet sein kann. Alternativ kann der Aufnahmeabschnitt in einem dritten Rahmen angeordnet sein, welcher sich zwischen und im Abstand von dem ersten und dem zweiten Rahmen befindet. Die erste Garnzuführungsvorrichtung kann auf dem ersten Rahmen oder in dem alternativen Fall auf dem dritten Rahmen befestigt sein.
- Die Erfindung kann auch eine Garntexturiermaschine vorsehen, welche aufweist: einen ersten Rahmen, der zum Halten einer Wicklung von Zuführungsgarn ausgebildet ist, eine erste Garnzuführungsvorrichtung, eine Heizvorrichtung, eine Kühlanordnung, einen zweiten Rahmen, der eine Vordrehungsvorrichtung stützt und einen Gang der Bedienungsperson zwischen dem ersten und dem zweiten Rahmen bildet, wobei die Heizvorrichtung sich im Wesentlichen horizontal über dem Gang der Bedienungsperson befindet und die Kühlanordnung wenigstens einen Auslaßabschnitt besitzt, welcher zu der Vordrehungsvorrichtung hin nach unten geneigt ist. Zumindest der Auslaßabschnitt der Kühlanordnung kann ein Rohr mit Garnführungen aufweisen, die benachbart dem Einlaß- und dem Auslaßende von diesem angeordnet und so positioniert sind, daß sie ein laufendes Garn auf einem wendelförmigen Pfad entlang der äußeren Oberfläche des Rohres führen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
- Fig. 1 ist ein Fadenleitungsdiagramm eines Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2a, b und c sind jeweils eine erste Seitenansicht, eine Draufsicht und eine zweite Seitenansicht des Auslaßkühlabschnitts in Fig. 1,
- Fig. 3 und 4 sind Ausschnittansichten von Variationen des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1,
- Fig. 5 ist ein Fadenleitungsdiagramm nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, und
- Fig. 6 ist ein Fadenleitungsdiagramm nach einem dritten Ausführungsbeispiel.
- Es wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in der eine Textilmaschine 10 gezeigt ist, welche einen ersten Rahmen 11 und einen zweiten Rahmen 12 aufweist. In dem ersten Rahmen 11 sind mehrere Wicklungen 13 aus Zuführungsgarn befestigt. Weiterhin ist auf dem ersten Rahmen 11 eine erste Zuführungsvorrichtung 14 in Form eines Zuführungs- und Gegendruckrollenpaares befestigt. Auf dem zweiten Rahmen 12 ist eine zweite Zuführungsvorrichtung 15 befestigt, ebenfalls in der Form eines Zuführungs- und Gegendruckrollenpaares, sowie eine Vordrehungsvorrichtung 16. Die Rahmen 11, 12 sind im Abstand voneinander angeordnet, um einen Gang 17 für die Bedienungsperson zwischen sich zu schaffen. Oberhalb des Ganges 17 für die Bedienungsperson sind eine im Wesentlichen horizontal angeordnete, nach unten gewandte erste Heizvorrichtung 18 und eine Kühlanordnung 19. Um die Länge der Heizvorrichtung, welche für eine angemessene Erwärmung des Garns 23 erforderlich ist, zu reduzieren, arbeitet die erste Heizvorrichtung 18 bei einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Garns 23, d. h. oberhalb 300ºC und vorzugsweise zwischen 450ºC und 800ºC. Die Kühlanordnung 19 ist in der Form einer relativ kurzen Platte oder einer anderen Vorrichtung, welche den Einlaßkühlabschnitt 20 bildet, der ebenfalls im Wesentlichen horizontal angeordnet und mit der ersten Heizvorrichtung 18 ausgerichtet ist, und eines längeren Auslaßkühlabschnitts 21, der sich zwischen dem Einlaßkühlabschnitt 20 und der Vordrehungsvorrichtung 16 befindet. In diesem Fall weist der Auslaßkühlabschnitt 21 ein Rohr mit Führungen 38 auf, die sich benachbart dem Einlaß- und dem Auslaßende von diesem befinden, und auf entgegengesetzten Seiten des Rohres angeordnet sind, um ein laufendes Garn 23 auf einem wendelförmigen Pfad zu führen, der angenähert eine halbe Drehung vollführt, wenn er sich entlang der Länge des Auslaßkühlabschnitts 21 bewegt, wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist. Bei dieser Anordnung kann ein Kühlfluid durch das Rohr 21 von einer Kühlfluid- Zuführungsvorrichtung 22 geführt werden, um die Kühlwirkung zu erhöhen und hierdurch die Länge des Auslaßkühlabschnitts 21, die für eine angemessene Kühlung des Garns 23 erforderlich ist, zu reduzieren. Die Auslaßkühlabschnitts-Vorrichtung 21 ist zu der Vordrehungsvorrichtung 16 unter einem Winkel zwischen 10º und 60º zu der Horizontalen abwärts geneigt, wodurch das eintreffende Garn 23 ausgerichtet wird, um über die Oberfläche der ersten Reibungsscheibe 24 der Vordrehungsvorrichtung 16 unter dem gewünschten Winkel zu laufen. Das Auslaßkühlabschnitts-Rohr 21 ist auf dem zweiten Rahmen 12 so befestigt, daß es um sein Auslaßende 25 nach unten in die in strichlierten Linien gezeigte Einfädelposition geschwenkt werden kann. Dies ermöglicht, daß das Garn 23 über eine Garnführung 26, die benachbart dem Einlaßende 27 des zweiten Kühlabschnittsrohres 21 befestigt ist, eingefädelt werden kann, und das Rohr 21 kann dann aufwärts in die in ausgezogenen Linien gezeigte Arbeitsposition geschwenkt werden. In dieser Stufe des Einfädelvorgangs erstreckt das Garn 23 in einer geraden Linie zwischen der ersten Garnzuführungsvorrichtung 14 und der Garnführung 26. Das Garn 23 wird dann über eine Garnführung 28 auf einem Schlitten 29 geführt, welcher mittels einer Stange 30 geschoben wird, so daß er entlang einer Schlittenführung 31 gleitet, die sich zwischen der ersten Garnzuführungsvorrichtung 41 und dem Einlaßende 32 der ersten Heizvorrichtung 18 erstreckt. Dies bringt das Garn 23 zuerst in Kontakt mit der ersten Kühlabschnittsvorrichtung 20 und dann in Kontakt mit der nach unten gewandten ersten Heizvorrichtung 18. Nach dem Hindurchgehen durch die Vordrehungsvorrichtung 16 geht das Garn 23 durch die zweite Zuführungsvorrichtung 15 hindurch zu einer wahlweisen zweiten Heizvorrichtung 33 und zu einem Aufwickelmechanismus 34, der sich in einem Aufnahmeabschnitt 35 befindet. Die zweite Heizvorrichtung 33, wenn sie vorgesehen ist, und der Aufnahmeabschnitt 35 befinden sich in dem zweiten Rahmen 12, wobei der Aufnahmeabschnitt dem ersten Rahmen 11 gegenüber dem Gang 17 der Bedienungsperson zugewandt ist. In diesem Fall können die Wicklungen 36 aus texturiertem Garn von der Bedienungsperson oder von einem automatischen Abnahmemechanismus (nicht gezeigt), der in dem Gang 17 für die Bedienungsperson arbeitet, aus der Maschine 10 entfernt werden.
- Alternativ kann die Platte oder andere Vorrichtung des ersten Kühlabschnitts 20 weggelassen werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, oder das Garn 23 in diesem Abschnitt gekühlt werden durch Hindurchgehen durch die Luft mit Umgebungstemperatur, wie in Fig. 3 gezeigt ist. In jedem Fall kann der erste Teil des Kühlrohres 21 mehrere Löcher 39 (Fig. 2) in der Oberfläche entlang des Pfades des Garns 23 haben, welche Löcher 39 mit einer Dampfextraktions-Saugvorrichtung 37 verbunden sind. Alternativ oder zusätzlich kann, wie in Fig. 3 gezeigt ist, eine Dampfextraktionsvorrichtung 37 in dem ersten Kühlabschnitt 20 vorgesehen sein.
- Als eine Alternative zu dem Schwenken der zweiten Kühlabschnittsvorrichtung 21 kann die Garnführung 26 gleitbar entlang der zweiten Kühlabschnittsvorrichtung 21 zwischen dem Auslaßende 25, wo sie anfänglich für das Einfädeln positioniert ist, und ihre Betriebsposition benachbart dem Einlaßende 27 gleitbar sein.
- In dem Fall, daß für bestimmte Garne 23 die Biegung in dem Garnpfad zwischen der ersten Zuführungsvorrichtung 14 und der Vordrehungsvorrichtung 16 den ordnungsgemäßen Durchgang der Verdrehung durch die Kühlanordnung 19 und über die Heizvorrichtung 18 ausschließt, können die Kühlanordnung 19 und die Heizvorrichtung 18 gegenseitig ausgerichtet und horizontal angeordnet oder zu der Vordrehungsvorrichtung 16 hin nach unten geneigt angeordnet sein, das Letztere wie in dem Fall der in Fig. 5 gezeigten Maschine 50.
- Es wird nun auf Fig. 6 Bezug genommen, in der eine Textilmaschine 60 gezeigt ist, in welcher die meisten Teile identisch mit den entsprechenden Teilen des vorhergehenden Ausführungsbeispiels und durch dieselben Bezugszahlen identifiziert sind. Jedoch ist in diesem Fall die erste Zuführungsvorrichtung 14 auf einem dritten Rahmen 45 befestigt, der durch den Gang 17 für die Bedienungsperson von dem zweiten Rahmen 12 und durch einen zweiten Gang 46 von dem ersten Rahmen 11 getrennt ist. Zusätzlich weist die Kühlanordnung 19 eine nach oben konvexe Platte 41 auf, deren Einlaßende 42 horizontal mit der ersten Heizvorrichtung 18 ausgerichtet ist, und deren Auslaßende 43 unter einem Winkel zwischen 10º und 60º zu der Horizontalen geneigt ist, wodurch das eintreffende Garn 23 so ausgerichtet wird, daß es über die Oberfläche der ersten der ersten Reibungsscheibe 24 der Vordrehungsvorrich tung 16 unter dem gewünschten Winkel läuft. Die Platte 41 ist so an dem zweiten Rahmen 12 befestigt, daß sie um ihr Auslaßende 43 nach unten in die in strichlierten Linien gezeigte Einfädelposition geschwenkt werden kann. Die ermöglicht, daß das Garn 23 auf der oberen Oberfläche 44 der Platte 41 eingefädelt wird, wobei die Platte 41 dann nach oben in die in ausgezogenen Linien gezeigte Betriebsposition geschwenkt wird. In dieser Stufe des Einfädelvorgangs erstreckt sich das Garn 23 in einer geraden Linien zwischen der ersten Garnzuführungsvorrichtung 14 und dem Einlaßende 42. Der Schlitten 29 wird dann entlang der Spur 31 bewegt, um das Garn wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel zu der nach unten gewandten ersten Heizvorrichtung 18 zu bringen. Als eine Alternative zu dem Schwenken der nach oben konvexen Kühlplatte 41 kann eine Garnführung entsprechend der Führung 26 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels entlang der Platte 41 zwischen dem Auslaßende 43, wo sie anfänglich für das Einfädeln positioniert ist, und einer Betriebsposition an dem Einlaßende 42 gleitbar sein. Nach dem Durchgang durch die Vordrehungsvorrichtung 16 passiert das Garn 23 die zweite Zuführungsvorrichtung 15 zu einer zweiten Heizvorrichtung 33 und zu einem in einem Aufnahmeabschnitt 35 befindlichen Aufwickelmechanismus 34 hin. Die zweite Heizvorrichtung 33 befindet sich in dem zweiten Rahmen 12, aber in diesem Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmeabschnitt 35 in dem dritten Rahmen 45 angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht, daß die Wicklungen 36 aus texturiertem Garn automatisch zu dem hinteren Ende des Aufnahmeabschnitts 35 befördert werden, um von einem automatischen Entnahmemechanismus (nicht gezeigt), der in dem zweiten Gang 46 arbeitet, entfernt zu werden.
- Durch die Erfindung ist eine Textilmaschine zum Texturieren textiler Garne vorgesehen, bei der die Kühlung des erwärmten und vorgedrehten Garns wirksamer ist als die bei bekannten Anordnungen, was zu einer kürzeren Kühlzone und damit einer geringeren Maschinengesamtgröße führt als es bisher der Fall war. Zusätzlich sind die prinzipiellen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Maschine solche mit einer Höhe, welche zweckmäßig für den Gebrauch und die Wartung ist, und bei welchen der Winkel, um welchen sich der Garnpfad von dem Einlaßende 32 der ersten Heizvorrichtung 18 zu der Vordrehungsvorrichtung 16 dreht, nicht übermäßig ist, insbesondere während das Garn 23 erwärmt wird, um den Durchgang der Rückdrehung entlang des Pfades zu vereinfachen. Der Winkel kann weiter verringert werden, wenn die Vordrehungsvorrichtungen 16 aus der Vertikalen zu den ersten Heizvorrichtungen 18 hin geneigt sind. Eine derartige Anordnung erfordert eine kürzere Schlittenspur als sie bei früheren Anordnungen benötigt wird, die entweder einen vertikalen Heizer haben, der über der ersten Zuführungsvorrichtung befestigt ist, oder einen nach unten geneigten Heizer, dessen Einlaßende in einer erheblichen Höhe über der ersten Zuführungsvorrichtung ist. Die vorliegende Anordnung verbessert spürbar die Stabilität des Vordrehungsvorgangs. Weitere Vorteile ergeben sich aus den horizontal angeordneten ersten Heizvorrichtungen 18, welche nach unten gewandt sind und eine bessere Wärmeübertragung auf das Garn 23 vorsehen als es der Fall bei vertikalen oder geneigten Heizvorrichtungen ist. Zusätzlich besteht eine geringere Verunreinigung der Oberflächen der Heiz- und Kühlvorrichtungen 18, 20, 21, 41 bei einer derartigen Anordnung. Weiterhin fallen, wenn ein Garn 23 reißt, die freien Enden einfach von der Oberfläche der ersten Heizvorrichtung 18 herunter, wodurch ein Verbrennen des Garns 23 auf der beheizten Oberfläche verhindert oder minimiert wird.
Claims (10)
1. Garntexturiermaschine (10) welche aufweist:
einen ersten Rahmen (11), der zum Stützen einer
Wicklung (13) aus einem Zuführungsgarn (23)
geeignet ist, eine erste Garnzuführungsvorrichtung
(14), eine Heizvorrichtung (18), eine
Kühlanordnung (19), eine Vordrehungsvorrichtung (16) und
eine zweite Zuführungsvorrichtung (15),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlanordnung (19) ein Rohr (21)
aufweist mit Garnführungen (38), die benachbart dem
Einlaß- und Auslaßende von diesem angeordnet und
so positioniert sind, daß sie ein laufendes Garn
(23) auf einem im Wesentlichen wendelförmigen
Pfad entlang der äußeren Oberfläche des Rohres
(21) führen.
2. Garntexturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungen (38) auf
diametral gegenüberliegenden Seiten des Rohres (21)
angeordnet sind, um einen Garnpfad von im
Wesentlichen einer halben Umdrehung um die
Oberfläche des Rohres (21) zu ergeben.
3. Garntexturiermaschine nach Anspruch 1 oder
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr
(21) wenigstens ein Loch (39) in seiner
Oberfläche aufweist, das sich in dem Garnpfad befindet
und mit einer Saugvorrichtung (37) für die
Entfernung von Dämpfen von dem Garn (23) verbunden
ist.
4. Garntexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Kühlfluid-Zuführungsanordnung (22) mit dem Rohr (21)
verbunden ist, wodurch ein Kühlfluid durch das
Rohr (21) hindurchgeführt werden kann.
5. Garntexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 4, mit einem zweiten Rahmen (12), der die
Vordrehungsvorrichtung (16) stützt, und einem
Gang (17) für die Bedienungsperson zwischen dem
ersten und dem zweiten Rahmen (11, 12), wobei
die Heizvorrichtung (18) und die Kühlanordnung
(19) über dem Gang (17) für die Bedienungsperson
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Auslaßabschnitt (21) der
Kühlanordnung (19) nach unten zu der
Vordrehungsvorrichtung (16) geneigt ist.
6. Garntexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Einlaßabschnitt (20) der Kühlanordnung (19) im
Wesentlichen mit der Heizvorrichtung (18)
ausgerichtet ist.
7. Garntexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizvorrichtung (18) im Wesentlichen horizontal
angeordnet ist.
8. Garntexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heizvorrichtung (18) ein Heizer ist, der zum Betreiben
bei einer Temperatur oberhalb 300ºC ausgebildet
ist.
9. Garntexturiermaschine nach Anspruch 1 mit einem
zweiten Rahmen (12), welcher die
Vordrehungsvorrichtung (16) stützt, und mit einem Gang (17)
für die Bedienungsperson zwischen dem ersten und
dem zweiten Rahmen (11, 12), dadurch
gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung (18) im
Wesentlichen horizontal über dem Gang (17) für die
Bedienungsperson angeordnet ist und die
Kühlanordnung (19) zumindest einen
Auslaßabschnitt (21) aufweist, welcher zu der
Vordrehungsvorrichtung (16) hin nach unten geneigt
ist.
10. Garntexturiermaschine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest der
Auslaßabschnitt (21) der Kühlanordnung (19) das Rohr
(21) mit Garnführungen (38) aufweist, die
benachbart dem Einlaß- und dem Auslaßende von
diesem angeordnet und so positioniert sind, daß sie
ein laufendes Garn (23) in einem im Wesentlichen
wendelförmigen Pfad entlang der äußeren
Oberfläche des Rohres (21) führen.
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