DE69601C - Krempel mit absatzweiser Fortbewegung der wandernden Deckel - Google Patents
Krempel mit absatzweiser Fortbewegung der wandernden DeckelInfo
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- DE69601C DE69601C DENDAT69601D DE69601DA DE69601C DE 69601 C DE69601 C DE 69601C DE NDAT69601 D DENDAT69601 D DE NDAT69601D DE 69601D A DE69601D A DE 69601DA DE 69601 C DE69601 C DE 69601C
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- intermittent movement
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/02—Carding machines
- D01G15/08—Carding machines with flats or like members or endless card sheets operating in association with a main cylinder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Krempel, bei welcher die Fortbewegung
der Deckel absatzweise bezw. mit einer Pause stattfindet, wobei die Vorwärtsbewegung
derart berechnet ist, dafs die Verschiebung jedesmal genau um die Breite eines
Deckels erfolgt.
In Fig. ι ist die Gesammtanordnung der zur Vorwärtsbewegung der Deckel dienenden
Mechanismen in einer Ansicht dargestellt, während die Fig. 2 bis 4 Einzeltheile zeigen.
B BB bezeichnen die Laufbahn der Deckel,
welche, wie bekannt, in endloser Kette über Rollen geführt werden.
Die absatzweise Verschiebung der Deckel wird nun auf folgende Weise bewirkt:
Auf die Welle der Krempel ist eine Riemscheibe W1, Fig. 1, aufgekeilt, welche die
Scheibe W auf Achse Fantreibt; von hier aus wird die Bewegung durch die Stirnräder P
und T der Welle Q auf das Stirnrad iV1 übertragen. Dieses ist mit einem auf derselben
Welle O sitzenden Stirnrad N, Fig. 2 und 3, gekuppelt, welches nur auf einem Theil des
Umfanges gezahnt ist und rechts und links von dem Zahnsegment Einschnitte α und b
m besitzt.
Wird das Zahnrad N durch das Stirnrad N1 gedreht, so nähern sich die Zähne des Zahnsegmentes
den Zähnen des kleinen Stirnrades K und drehen dasselbe so lange, bis der letzte
Zahn von N vorbeigegangen ist; das Zahnsegment von N entspricht hierbei einer Umdrehung
von K.
Nach dem Passiren des letzten Zahnes von N bleibt das Zahnrad K unbeweglich und
wird an einer Umdrehung durch Reibung oder durch die Kraft des Beharrungsvermögens
mittelst einer Scheibe K1 gehindert; dieselbe ist so gestaltet, dafs die vorstehenden Enden
b 'α' bei der Umdrehung in die Schlitze b
und α eintreten und aus denselben wieder heraustreten können, ohne hierbei ein Hindernifs
für die Umdrehung von K zu bilden. Jeder Umdrehung des Rades N entspricht also
eine Umdrehung von K, wobei jedoch K während eines Theiles der Umdrehung von
N in Ruhe bleibt und dann rasch seine Umdrehung vollführt.
Diese discontinuirliche Bewegungsweise von K wird nun durch eine auf die Welle M,
Fig. ι und 2 , gekeilte Excenterscheibe J, Stange H und Sperrklinke R auf das Sperrrad
S übertragen, so dafs dieses Sperrrad bei jeder Umdrehung von K um einen Zahn vorgeschoben
wird.
Das Sperrrad S sitzt auf derselben Welle wie die Kettenscheibe S \ welche die Deckelkette
antreibt, in der Weise, dafs jedem Verschieben eines Sperrradzahnes das Vorschieben
eines Deckels der endlosen Deckelkette BBB
entspricht.
' Der Zweck, welcher durch diese absatzweise Verschiebung der Deckel angestrebt wird, ist
der, zu verhindern, dafs sich Knoten (Gries) bilden und dafs der Flaum sich anhäuft.
Anstatt die Kette stets nur um den Raum eines einzigen Deckels vorwärts zu bewegen,
beliebig zu
kann man auch in dem Fall, dafs die Gesammtzahl der Deckel ungerade ist, zwei
solcher Deckel auf einmal verschieben, woraus folgt, dafs jeder Deckel selbstthä'tig nach zwei
vollständigen, von der ganzen Kettenreihe vollendeten Umdrehungen geschliffen wird.
Ebenso könnte man mehrere Deckel auf einmal vorwärts schieben.
Diese Art der Fortbewegung bietet also den Vortheil, dafs die Bildung von Knoten (Gries)
und Flaumanhäufung vermieden werden, welche schlechte, d. h. ungünstige Wirkungen auf das
Vliefs ausüben, wenn der Deckel beim Rückgang sich hebt und die Trommel auf unmerkbare
Weise verläfst. Infolge der absatzweisen Fortbewegung erfolgt dieser Gang rasch genug, um das gewünschte Resultat zu erzielen
und die erwähnten Nachtheile zu vermeiden.
Diese Einrichtung bietet aufserdem den Vortheil, dafs während der Dauer der Pause
der Deckelbeschlag nach einer
wählenden Form geschliffen werden kann.
wählenden Form geschliffen werden kann.
Man kann z. B. diese Form, statt flach, mehr oder wenig concentrisch zur Oberfläche der
grofsen Trommel wählen, so dafs man auf diese Weise für ein und denselben Deckel
eine gröfsere Krempeloberfläche erhält, d. h. eine gröfsere Oberfläche in Halbcontact mit
der grofsen Trommel.
Um dieses Einschleifen zu bewerkstelligen, keilen wir auf die Achse M eine zweite unrunde
Scheibe L, Fig. ι , welche bei ihrer Umdrehung auf einen Hebel G wirkt, der in
F seinen Drehpunkt hat und mit dem zweiten Arm G1 gegen einen Schlitten D, zunächst
gegen eine Gleitrolle D' dieses Schlittens, drückt. Bei jedem Vorschieben eines Deckels
hebt sich somit der Schlitten D und senkt sich wieder. Dabei hebt der Schlitten D zugleich
das Lager d, Fig. 4, der Schleiftrommel A, welche aufserdem noch eine Bewegung
in zu der Auf- und Abwärtsbewegung senkrechter Richtung ausführen kann.
Es sollen hier nur die Hauptpunkte dieser Bewegungen erklärt und dargestellt sein.
Die Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Führungsschlitten D in zur Längsachse
senkrechter Richtung. Der Antrieb der Schleiftrommel A wird durch Stirnräder E und E ■
bewirkt; das erstere ist auf Achse il gekeilt, welche in einem Schlitten C befestigt ist,
während das Rad E1 auf der Achse i sitzt,
die in einem Schlitten d befestigt ist.
Der Schlitten D wird durch den Hebelarm G1 auf- und abbewegt, und damit geht
auch der Schlitten d mit der Achse i und der Schleiftrommel auf und nieder. Durch
Umdrehung der Achse i ] erhält aber der
Schlitten d vermöge der Wirkung der unrunden Scheibe c'", welche auf die Nabe des
Rades E gekeilt ist, noch eine seitliche Bewegung in der Richtung der Bewegung der
Deckel, so dafs während der Verschiebung des Schlittens D die Achse der Schleiftrommel
eine aus zwei zu einander senkrecht gerichteten Bewegungen combinirte Bewegung ausführt. Die Combination kann vermöge des
Antriebes des Stirnrades E und der Wahl der unrunden Scheibe c'" nach beliebigen Verhältnissen
so getroffen werden, dafs die Schleiftrommel A während des Stillstandes
eines Deckels vom Anfang gegen das Ende eines Deckels sich in der Richtung der Bahn
der Deckel bewegt und dabei noch eine Bewegung nach abwärts ausführt, so dafs also
eine beliebige Form in die Deckeloberfläche eingeschliffen wird.
Claims (2)
1. Eine Krempel mit wandernden Deckeln, bei welcher eine absatzweise Fortbewegung
der Deckel derart erfolgt, dafs bei jeder Vorwärtsbewegung eine Verschiebungsämmtlicher
Deckel auf einmal, und zwar um die Breite eines Deckels eintritt.
2. Eine Krempel der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher ein Schleifen des Deckelbeschlages
nach einer beliebig zu wählenden Form während der Bewegungspause
• der Deckel stattfindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69601C true DE69601C (de) |
Family
ID=343053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69601D Expired - Lifetime DE69601C (de) | Krempel mit absatzweiser Fortbewegung der wandernden Deckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69601C (de) |
-
0
- DE DENDAT69601D patent/DE69601C/de not_active Expired - Lifetime
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