DE69529263T2 - Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren unter Verwendung verschiedener Tintenarten - Google Patents

Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren unter Verwendung verschiedener Tintenarten

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DE69529263T2
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Bereich der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das Aufzeichnen, von Daten unter Verwendung von zwei oder mehr Tintenarten durchführt, z. B. einer eindringenden Tintenart (penetrating-type ink), verwendet als Farbtinte und einer trocknenden Tintenart (drying- type ink), verwendet als schwarze Tinte, genauso wie auf ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren, das ein solches Gerät verwendet. Genauer befasst sich die vorliegende Erfindung mit einem Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren, das die Qualität aufgezeichneter Bilder an der und um die Grenze zwischen Bereichen verschiedener Tintenarten verbessert und auch auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren, das ein solches Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren verwendet.
  • Beschreibung verwandter Technik:
  • Früher fanden Büromaschinen wie PC, Wordprozessoren u. ä. weite Verbreitung. Diese Maschinen sind gewöhnlich mit Ausdruckeinrichtungen zum Drucken von damit ausgegebenen Daten ausgestattet. Bis heute wurden verschiedene Arten von Ausdruck- oder Aufzeichnungseinrichtungen entwickelt und verwendet, wie Nadeldrucker, Thermotransferdrucker, Tintenstrahlaufzeichner und so weiter. Unter all diesen Aufzeichnungsverfahren oder Systemen gilt das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren als das meistversprechendste, da es Farbausgabe hoher Qualität zu niedrigen Kosten bietet und dabei der gegenwärtigen Nachfrage nach billigem Farbaufzeichnen gewachsen ist, die als Ergebnis einer weitverbeiteten Verwendung von DTP (Desk Top Publishing) Systemen wächst.
  • Die. Beschaffenheit der Aufzeichnungstinte ist einer der Faktoren, die die Qualität von durch Tintenstrahl - Aufzeichnungssysteme aufgezeichneten Bildern steuern. Im Allgemeinen ist Aufzeichnungstinte eine wasserhaltige Flüssigkeit und kann weitgehend in zwei Arten eingeteilt werden, die dem Mechanismus oder Prinzip des Fixierens auf Aufzeichnungsmedien entsprechen.
  • Tinte der ersten Art wird generell als "eindringende Tinte" bezeichnet, die durch Wirken eines Additifs, wie eines ihr beigefügten Tensids, besseres Eindringen in gewöhnliche Papierblätter wie Kopierpapierblätter zeigt, die als Aufzeichnungsmedium verwendet werden. Dank des besseren Eindringens zeigt diese Tintenart eine extrem kurze Fixierzeit, d. h. mehrere Millisekunden bis zu einer Sekunde. Der Ausdruck "Fixierzeit" wird zur Bezeichnung der für die Fixierung der Tinte auf ein Aufzeichnungsmedium erforderlichen Zeit verwendet, bis die Tinte nicht mehr auf etwas Anderes übertragen wird, das in Kontakt zum Aufzeichnungsmedium gebracht wird. Die Tinte der zweiten Art wird generell als "trocknende Tinte" bezeichnet, die nicht signifikant in das Aufzeichnungsmedium eindringt, sondern durch Trocknen auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums fixiert wird. Diese Tintenart braucht mehrere Zehntelsekunden zum Fixieren.
  • Tinten der eindringenden Art sind wegen des raschen Eindringens ziemlich frei vom Problem des Auslaufens, das aufzutreten pflegt, wenn Punkte verschiedener Tinten verschiedener Farben während der Aufzeichnung eines Bildes in grosser Nähe zueinander geformt werden. Diese Tintenart leidet aber unter dem Problem, dass die Farbe von Punkten wegen der Tatsache, dass die Färbung der Tinte tief in das Aufzeichnungsmedium eindringt, nicht mehr verstärkt werden kann. Ein weiteres mit dieser Tintenart verbundenes Problem ist, dass das aufgezeichnete Bild wegen des geringen Kontrasts im Grenzbereich zwischen gedruckten und nicht- gedruckten Bereichen dazu tendiert dunkler gemacht zu werden.
  • Andererseits tendiert die trocknende Art dazu, unter dem vorstehend erwähnten Problem des Auslaufens im Grenzbereich zwischen Punkten verschiedener Farbtinten zu leiden, obwohl sie dank der Tendenz zu langsamem Eindringen und geringer Ausbreitung der Färbung bessere Färbung und Kontrast zeigt.
  • So haben beide Tintenarten eigene Vorzüge und Nachteile und werden wahlweise je nach Eigenheit des durchzuführenden Aufzeichnens verwendet.
  • Im Allgemeinen werden Tinten der trocknenden Art vorzugsweise beim Drucken von Zeichen benutzt, teils weil Verwendung verschiedener Tintenfarben in enger Nähe zueinander bei dieser Druckweisse nur selten vorkommt, teils weil das Drucken von Zeichen einen hohen Kontrastgrad erfordert. Tinten der eindringenden Art werden vorzugsweise beim Drucken solcher Bilder verwendet, bei denen es mehr auf das Verhindern des Auslaufens als auf das Einhalten eines hohen Kontrastgrades ankommt, z. B. bei Bildern von Naturszenen. So sind Bk (schwarz) Tinten, die im Allgemeinen als Tinten zum Drucken von Zeichen verwendet werden gewöhnlich Tinten der trocknenden Art, während Farbtinten wie Y (gelb), M (magenta) und C (cyan) gewöhnlich Tinten der eindringenden Art sind.
  • Es kann die Notwendigkeit auftreten, dass nach je Art des aufzuzeichnenden Bildes Punkte von Farbtinten der eindringenden Art in enger Nähe zu Punkten geformt aus der trocknenden Bk Tintenart geformt werden. Im Grenzbereich zwischen den Bereichen, geformt aus den Tinten eindringender Art wie Y, M, C Farbtinte findet kein nennenswertes Auslaufen statt. Das Problem des Auslaufens wird in Grenzbereichen zwischen einem Bereich, geformt aus eindringender Farbtintenart und trocknender Bk Tintenart kritisch.
  • Fig. 21(a) und 21(b) sind vergrösserte Ansichten eines Teils eines Bildes, in dem ein Bereich, geformt aus trocknender Bk Tintenart und ein Bereich, geformt aus eindringender Farbtintenart sich in einem Grenzbereich, angezeigt mit A-A, treffen. Genauer ist ein Halbtonbereich auf der oberen Seite der Grenze A-A der von der eindringenden Farbtintenart geformte Farbbildbereich, während der einheitlich gefärbte Bereich unterhalb der Grenze A-A der Bk Bildbereich ist. Vorzugsweise wird die Aufzeichnung ohne Auslaufen, wie in Fig. 21(a)gezeigt, bewirkt, wie nahe die Bildbereiche von Bk Tinte und Farbtinte sich auch liegen. Tatsächlich besteht aber das Risiko, dass die Bk Tinte sich in den Farbbildbereich, geformt von der Farbtinte, ausbreitet und so das Auslaufen an der Grenze verursacht, wie in Fig. 21(b) gezeigt.
  • Verschiedene Massnahmen zur Überwindung des vorstehend beschriebenen Problems des Auslaufens wurden vorgeschlagen wie das Verfahren, offenbart in den europäischen Patentoffenlegungen Nr. 540173 und 590854. Es wurde in der Spezifikation der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 05-270582 ein Verfahren vorgeschlagen mit den Schritten des Erfassens einer Grenze zwischen einem Bereich, aufgezeichnet mit eindringender Tintenart und trocknender Tintenart und des Ersetzens des mit trocknender Bk Tintenart aufgezeichneten Bildteils an der erfassten Grenze durch eindringende Tintenart. Verwendung einer trocknenden Tintenart und einer eindringenden Tintenart bei benachbarten Punkten oder Bereichen verursacht eine Farbmischung an der Grenze zwischen diesen Punkten oder Bereichen ohne Rücksicht darauf, welche der beiden Tintenarten zuerst aufgezeichnet wird.
  • Genader, wenn zwei benachbarte Bildbereiche mit Bk Tinte oder einer Farbtinte geformt werden sollen, wird eine Wandlung durchgeführt, um die Bk Farbe im Grenzbereich des Bk Bildbereichs durch erarbeitetes Schwarz (PCBk), bestehend aus gelben-, magenta-, cyan- und schwarzen Farben mit vorbestimmter Breite zu ersetzen, z. B. einer Breite, die vier Punkten entspricht, wodurch das Mischen von Farben an der Grenze zwischen diesen beiden benachbarten Bereichen verhindert wird.
  • Fig. 22(a) bis 22(c) zeigen die Art und Weise, in der Auslaufen an der Grenze zwischen zwei benachbarten Bereichen stattfindet. In jeder dieser Zeichnungen zeigt der Halbtonbereich über der durch eine Linie A-A angezeigten Grenze den Farbbildbereich, während der einfarbige Bereich unter der Grenze A-A der Bk Bildbereich ist.
  • Genauer zeigt Fig. 22(a) ein Originalbild, in dem die Grenze durch eine passende Einrichtung erfasst wird. Eine Grenzzone, definiert zwischen der Grenzlinie A-A und einer Linie B-B ist die zu wandelnde Zone. Das Bk Bild innerhalb der vorstehend erwähnten Grenzzone wird einer Bildwandlung in ein Farbtintenbild unterzogen, das mit einer anderen Farbtinte geformt werden soll, wodurch ein Bild, wie das in Fig. 22(c) gezeigte erzielt wird.
  • Es ist zu sehen, dass sogar das Bild nach der Wandlung, wie in Fig. 22(c) gezeigt, Auslaufen der Bk Tinte in die Grenzzone zwischen den Linien A-A und B-B enthält. Aber da das Bild in der Grenzzone zwischen diesen Linien eine Bk Bildzone ist, die aus PCBk, geformt unter Hinzufügen von Farbtinten besteht, erzeugt das Auslaufen der Bk Tinte in diese Zone kein substantielles Auftreten von "Auslaufen".
  • Die Bildqualität wird durch die vorstehend beschriebene Steuerung signifikant verbessert, die durch geeignetes Verwenden zweier Tintenarten d. h. von Tinte eindringender Art und von Tinte trocknender Art ausgeführt wird.
  • Dabei ist es verständlich, dass das PCBk Bild, geformt aus kombinierter Verwendung verschiedener Farben durch die vorstehend beschriebene Wandlung hinsichtlich Leuchtkaft und Farbton unter einem strikten Blickpunkt schlechter ist als ein aus reiner Bk Tinte geformtes Bild. Nichts desto weniger kann ein besseres Bild erzielt werden, wenn die Bk Punkte durch PCBk Punkte ersetzt werden, wenn die Grenzzone zwischen einem Farbbildbereich und einem Bk Bereich einen hohen Auslastungsgrad hat, weil in diesem Fall heftiges Auslaufen Verursacht wird, wie in Verbindung mit den Fig. 21(a), 21(b), und Fig. 22(a) bis 22(c) erklärt.
  • Dieses Verfahren leidet aber unter den nachfolgenden Schwierigkeiten. Die PCBk Wandlung, d. h. die Wandlung in PCBk Punkte wird bedingungslos in der Grenzzone ausgeführt, die die Grenze zwischen einem Bk Bildbereich und einem Farbbildbereich definiert, auch wenn das Auslaufproblem so gering ist, das es kein wirkliches Problem darstellt. In einem solchen Fall verschlechtert die PCBk Wandlung unerwünschterweise die Qualität des aufgezeichneten Bildes im Vergleich zum Originalsbild.
  • Die PCBk Wandlung beinhaltet "vier Pixelfettdruck" bei dem ein Bereich, geformt durch einen einzelnen Punkt von diesem einzelnen Punkt aus, um eine Menge die vier Pixeln entspricht nach links, rechts, oben und unten ausgedehnt wird. Das bedeutet, dass der Bereich des einzelnen Punktes zu einem quadratischen Bereich ausgedehnt wird, bestehend aus 9 Reihen und 9 Spalten von Pixeln d. h. 81 Pixeln. Es gibt einen wichtigen Unterschied im Grad der Notwendigkeit der PCBk Wandlung zwischen dem Fall, in dem der Leistungsgrad so gering ist, dass nur ein Farbpunkt im vorstehend erwähnten Bereich von 81 Pixeln vorhanden ist und dem Fall, in dem der Leistungsgrad so hoch ist, dass alle 81 Pixel gefärbt werden. Im vorstehend beschriebenen Verfahren wird das Fettdruckbild unangenehmerweise für beide Fälle erzielt, weil die selbe Verarbeitung in beiden Fällen angewendet wird, ohne Rücksicht auf den signifikanten Unterschied im Grad der Notwendigkeit der PCBk Wandlung.
  • Fig. 23(a) bis 23(d) stellen ein Beispiel der vorstehend beschriebenen Unannehmlichkeit dar. In Fig. 23(a) ist ein bandgleicher einfarbiger Bereich, angezeigt durch durchgehendes Schwarz, ein Bk Bildbereich, während der Bereich oberhalb des Bk Bildbereichs, der inselartige oder isolierte Punkte enthält, ein Farbbildbereich ist. Fig. 23(b) zeigt einen Zustand der Punkte nach dem Fettdruck, bei dem jeder Farbpunkt ausgebreitet wird, dass er 81 Pixel um den Farbpunkt herum überdeckt, um die Grenze zwischen zwei Bildbereichen zu erfassen. Der Bereich der 81 Pixel überlappt teilweise den originalen Bk Bereich. Die Grenzzone wird als das logische Produkt (AND) des fettgedruckten Farbbildes und des originalen Bk Bildbereichs erfasst. So wird, wie in Fig. 23(c) gezeigt, der Überlappungsbereich als Grenzzone bestimmt.
  • Alle in dieser Grenzzone enthaltenen Pixel werden der Wandlung unterzogen. In diesem Fall werden, da der originale Bk Bildbereich ein bandgleicher 3-Punkte breiter Bereich ist, alle Pixel im originalen Bk Bildbereich in PCBk Punkte gewandelt, wie in Fig. 23(d) gezeigt. Im dargestellten Fall wird wegen des geringen Leistungsgrades im Farbbildbereich fast kein Auslaufen an der Grenze verursacht, wie nach Fig. 23(a) leicht vorstellbar. Trotzdem wird PCBk Wandlung genauso durchgeführt, wie im Fall, in dem der Leistungsgrad im Farbbildbereich 100% ist, es wird also das Ersetzen durch PCBk auch auf Punkte angewandt, für die tatsächlich eine solche Wandlung nicht erforderlich ist.
  • Dieses Problem entsteht durch den grossen Bereich des Fettdrucks, der 81 Pixel um jeden Farbpunkt beinhaltet und wäre deshalb weitgehend durch Verringerung des Fettdruckbereichs auf 9 Pixel zu vermeiden, d. h. auf zwei Punkte nach links, rechts, oben und unten. Eine solch geringe Menge an Fettdruck aber zeigt nicht ausreichend Anti-Auslaufwirkung, weil das Auslaufen ausserhalb der Grenzzone stattfinden kann. Die Spanne von zwei Pixeln beläuft sich in gegenwärtigen Druckern mit einer Auflösung von 360 DPI (dot/inch) auf nur 0,14 mm. Eine so kleine oder enge PCBk Wandlungszone kann nie einen befriedigenden Anti-Auslaufeffekt erzielen.
  • Enthält das aufzuzeichnende Bild einen Bk Bildbereich gegen einen Farbbildbereich mit geringem Leistungsgrad, ergibt sich durch PCBk Wandlung kein substantielles Problem, weil die Wandlung nur einen Teil des Konturbereiches des grossen Bk Bildbereichs wandelt.
  • PCBk Wandlung erzeugt aber eine bemerkenswerten Schadenswirkung, wenn zum Beispiel Zeichen mit Bk Tinte auf einen Halbton - Farbhintergrund gedruckt werden sollen. Dabei findet selbstverständlich keinerlei Auslaufen statt, auch wenn das Aufzeichnen ohne die PCBk Wandlung durchgeführt wird. Die mit der Bk Tinte gedruckten Zeichen weisen einen hohen Grad an Kontrast auf, der der Bk Tinte eigen ist und bieten so hohe Qualität des aufgezeichneten Bildes. Das Zeichenbild besteht gewöhnlich aus Zeilenbildern mit geringen Breiten. Deshalb tritt, wenn das Aufzeichnen mit PCBk Wandlung stattfindet, folgendes Problem auf. Fast alle Pixel, die das schmale Zeilenbild bilden, werden unerwünschter Weise in PCBk Punkte gewandelt und können so den hohen Grad an Kontrast nicht mehr bieten, der für das Aufzeichnen dieser Art von Bild wichtig ist. Deshalb sollte die Grösse oder der Bereich auf den die PCBk Wandlung angewendet wird verringert werden, ohne dass der Anti-Auslaufeffekt reduziert wird, um nicht den hohen Grad an Kontrast zu schmälern, der von der Bk Tinte hervorgebracht werden soll.
  • Dieses Problem wird genauer unter spezifischem Bezug auf die Fig. 12 diskutiert, die ein Aufzeichnungsbild mit den schwarzen Zeichen A, B, C, D und E gegen einen Farbabstufungshintergrund zeigt. Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren wird PCBk Wandlung auf die 4-Punkt breiten Grenzzonen (gezeigt als weiss) aller schwarzen Zeichen bewirkt. Genauer wird die PCBk Wandlung gleichmässig und bedingungslos auf die 4-Punkt breiten Grenzzonen ausgeübt, ohne Rücksicht auf Unterschiede im Druckleistungsgrad des Hintergrundes. Es ist wahr, dass diese PCBk Wandlung einerseits Farbmischung an der Grenze verhindern kann, wie hoch auch die Leistung des Farbhintergrundes sein mag, andererseits stellt sich ein Problem dadurch, dass die PCBk Zonen in der Grenzzone der Zeichen im unteren Teil des ganzen Bildes weniger zu unterscheiden sind, wo der Leistungsgrad des Druckes gering ist. Das ist bedingt durch die Tatsache, dass der Kontrast schwarzer Zeichen gegen den Hintergrund, wie er vom menschlichen Auge erkannt wird, höher ist in dem Bereich, in dem der Druckleistungsgrad des Farbhintergrundes geringer ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren zur Verfügung zu stellen, das die Verschlechterung von Bildern, hervorgerufen durch nahes Positionieren von Bildbereichen, die durch verschiedene Tintenarten geformt werden, verhindern kann, um so einen hohen Grad an Bildqualität sicher zu stellen und damit die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten der bekannten Technik zu überwinden.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren zur Verfügung zustellen, das ein schwarzes Bild mit scharfem Kontrast mit verringerter Farbmischung in einer Grenzzone zwischen dem schwarzen Bild und einem Bereich, der durch eine andere Tintenart geformt wird, d. h. durch eine Farbtinte in nächster Nähe zum schwarzen Bild, zu bieten, ohne Rücksicht auf den Grad positioneller Nähe zwischen den Positionen des schwarzen Bildbereichs und des Farbbildbereichs.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem die Ausdehnung der PCBk Wandlung auf einen kleinen erforderlichen Grad verringert wird, um hohe Qualität bei der Farbbildaufzeichnung zu bieten, ohne durch Eigenheiten der beim Aufzeichnen verwendeten Tinten beeinflusst zu werden, genauso wie ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren, die auf dem Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren beruhen.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zur Verfügung zu stellen, das ein schwarzes Bild mit scharfem Kontrast mit verringerter Farbmischung in einer Grenzzone zwischen dem schwarzen Bild und einem Bereich bietet, der von einer Farbtinte in nächster Nähe zum schwarzen Bild geformt wird, ohne Rücksicht auf den Grad der positionellen Nähe zwischen den Positionen des schwarzen Bildbereichs und des Farbbildbereichs, genauso wie ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren, die die Aufzeichnungsdaten-Verarbeitung verwenden.
  • Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zur Verfügung gestellt, zum Aufzeichnen eines durch Bildpixel dargestellten Bildes auf ein Aufzeichnungsmedium durch Entladen von mehreren Tintenarten aus einem Aufzeichnungskopf auf das Aufzeichnungsmedium, um Punkte zu formen, gekennzeichnet dadurch, dass das Gerät enthält:
  • Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen den Bildpixeln, entsprechend den Aufzeichnungspunkten, die durch verschiedene Tintenarten in einer Grenzzone zwischen den Bildpixeln geformt werden; und
  • Ersatzeinrichtung zum Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer Tintenart geformt werden sollen, durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer anderen Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe geformt werden sollen, die von der Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung erfasst wurde.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zur Verfügung gestellt zum Aufzeichnen eines auf Bildpixeln basierenden Bildes durch Formen entsprechender Aufzeichnungspunkte mit verschiedenen Tintenarten, entladen aus einem Aufzeichnungskopf, mit den Schritten:
  • Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, entsprechend den Aufzeichnungspunkten, die durch verschiedene Tintenarten an einer Grenze zwischen den Bildpixeln geformt werden; und
  • Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer Tintenart geformt werden sollen, durch Ersatzbildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer anderen Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe, erfasst im Erfassungsschritt, geformt werden sollen.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zur Verfügung gestellt, zum Aufzeichnen eines auf Bildpixeln basierenden Bildes mit einer Vielzahl von Tintenarten verschiedener Farben, entladen aus einem Aufzeichnungskopf mit den Schritten:
  • mehrmaliges Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinten verschiedener Farben geformt werden sollen, unter verschiedenen Erfassungsbedingungen; und
  • Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinte einer Farbe geformt werden sollen durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinte einer anderen Farbe geformt werden sollen, unter einer Bedingung, die den Bedingungen des mehrmaligen Erfassens beim Schritt des Erfassens entspricht.
  • In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird zur Verfügung gestellt ein Tintenstrahl - Aufzeichnungsverfahren, bei dem ein durch Bildpixel dargestelltes Bild mit einer Vielzahl von Tintenarten verschiedener Farben, entladen aus einem Aufzeichnungskopf, aufgezeichnet wird mit den Schritten:
  • Durchführen des Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahrens nach dem vorigen Aspekt; und
  • Entladen von Tinten in Übereinstimmung mit dem beim Schritt des Ersetzens durchgeführten Ersetzen.
  • Nach der Erfindung können wegen der obenstehend festgestellten Eigenheiten Bereiche verschiedener Tintenarten in nächster Nähe zu einander geformt werden und so wird hohe Qualität des Aufzeichnungsbildes geboten wegen dem Ersetzen ausgewählter Aufzeichnungspixel durch Pixel einer anderen Tinte in Übereinstimmung mit dem Grad, der positionellen Nähe zwischen diesen Bereichen im Grenzbereich zwischen ihnen.
  • Die Erfindung reduziert auch jede schädliche Wirkung, die von einer Wandlung auf Pixel in der Grenzzone ausgeübt wird, weil Ausdehnung oder Proportion der Pixel die wirklich der Wandlung unterworfen sind passend in Übereinstimmung mit dem Druckleistungsgrad an der Grenze gesteuert wird. Die vorstehend erwähnte Proportion wird in Übereinstimmung mit dem Grad positioneller Nähe so gesteuert, dass eine grössere Proportion in dem Bereich verwendet wird, in dem die Dichte oder proportionelle Nähe zwischen einem Bk Bildbereich und einem Farbbildbereich hoch ist, womit eine Abstufung in die PCBk-gewandelte Zone eingeführt wird, wodurch das Ausmass der PCBk Wandlung verringert wird.
  • So bietet die vorliegende Erfindung Farbaufzeichnung hoher Qualität durch Reduzieren des Ausmasses oder des Bereichs der Wandlung, die in der Grenzzone durchgeführt werden soll, ohne von Veränderungen in den Eigenschaften der beim Aufzeichnen verwendeten Tinten beeinflusst zu werden.
  • Die vorstehenden und weiteren Ziele, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele klar, wenn diese im Zusammenhang mit den Begleitzeichnungen gelesen werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 ist ein Flussdiagramm, das das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 3 stellt Koeffizienten des Nähegrades in einem n · m Pixelbereich im ersten Ausführungsbeispiel dar;
  • Fig. 4 stellt PCBk Wandlungsmasken dar, verwendet im ersten Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 5 zeigt schwarze Zeichen auf dem Hintergrund von Farbabstufungen durch die Anwendung des ersten Ausführungsbeispiels;
  • Fig. 6, bestehend aus Fig. 6A und 6B ist ein Flussdiagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 7 ist eine schematische Ansicht des Aufbaus eines Hardware-Steuersystems, das ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 8 ist eine schematische Perspektivansicht, die den Aufbau eines Ausführungsbeispiel eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts darstellt, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist;
  • Fig. 9 ist eine Perspektivansicht des wichtigsten Teils eine Aufzeichnungskopfes zur Verwendung in der in Fig. 8 gezeigten Tintenstrahlpatrone;
  • Fig. 10 ist ein Blockdiagramm, das das Steuersystem der jeweiligen Elemente eines Ausführungsbeispiels eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts darstellt, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist;
  • Fig. 11 ist ein Schaltungsdiagramm, das im Detail die jeweiligen Elemente des in Fig. 10 gezeigten Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts darstellt.
  • Fig. 12 zeigt schwarze Zeichen auf dem Hintergrund von Farbabstufungen nach einem herkömmlichen Verfahren;
  • Fig. 13 ist eine schematische Ansicht der Struktur eines Steuersystems, das ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 14, bestehend aus Fig. 14A und 14B, ist ein Flussdiagramm, das das vierte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 15(a) bis 15(e) stellen eine Maskenverarbeitung eines 8 · 8 Pixelbereichs dar, die in einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erklärt wird;
  • Fig. 16, bestehend aus Fig. 16A und 16B ist ein Flussdiagramm, das das fünfte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 17(a) und 17(b) stellen zwei Arten positioneller Nähe verschiedener Tintenarten dar, erklärt im fünften Ausführungsbeispiel.
  • Fig. 18 zeigt Abstufungen zwischen farbig und schwarz, um ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zu illustrieren;
  • Fig. 19, bestehend aus Fig. 19A bis 19C ist ein Flussdiagramm, das ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 20 zeigt positionelle Nähe zwischen verschiedenen Tintenarten, um ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zu illustrieren;
  • Fig. 21(a) und 21(b) stellen Auslaufen von Tinte in einer Bildgrenze dar;
  • Fig. 22(a), 22(b) und 22(c) stellen Auslaufen von Tinte dar, wenn eine Bildgrenze der PCBk Wandlung unterworfen wird;
  • Fig. 23(a), 23(b), 23(c) und 23(d) stellen Grenzwandlung einer Bildgrenze dar;
  • Fig. 24 ist eine Perspektivansicht des wichtigen Teils des Aufbaus eines Aufzeichnungsgeräts, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist;
  • Fig. 25 ist ein Blockdiagramm, das die Logik eines Aufzeichnungsgeräts zeigt, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist;
  • Fig. 26(a) bis 26(f) stellen Schritte zum Wandeln einer Bildgrenze dar;
  • Fig. 27 ist ein Blockdiagramm zum Illustrieren eines achten Ausführungsbeispiels;
  • Fig. 28(a) bis 28(f) illustrieren einen ersten Schritt des Wandelns einer Bildgrenze nach dem achten Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 29(a) bis 29(f) illustrieren einen zweiten Schritt des Wandelns einer Bildgrenze nach dem achten Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 30(a) bis 30(f) illustrieren einen dritten Schritt des Wandelns einer Bildgrenze nach dem achten Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 31(a) bis 31(e) illustrieren Schritte des Wandelns einer Bildgrenze;
  • Fig. 32(a) bis 32(c) illustrieren in einem neunten Ausführungsbeispiel verwendete Maskenmuster;
  • Fig. 33 ist ein Blockdiagramm, das ein zehntes Ausführungsbeispiel darstellt;
  • Fig. 34 ist ein Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration zeigt, in der ein Aufzeichnungsgerät der vorliegenden Erfindung auf ein Informationsverarbeitungsgerät angewendet wird;
  • Fig. 35 ist eine Ansicht, die ein typisches Aussehen des in Fig. 34 gezeigten Informationsverarbeitungsgerätes zeigt; und
  • Fig. 36 ist eine Ansicht, die ein typisches Aussehen zeigt, wenn das Informationsverarbeitungsgerät in einen Drucker integriert ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun im Detail mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • (Aufzeichnungsgerät)
  • Fig. 8 ist eine schematische Perspektivansicht, die die Konstruktion eines Ausführungsbeispiels eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts darstellt, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist. Wie in Fig. 8 gezeigt, werden Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen des Ausgabekolbens eines Antriebsmotors 11 über Antriebskraft - Übertragungsgetriebe 9 und 10 auf eine Führungsschraube 5 übertragen, wodurch der Schlitten 2 in die durch die Pfeile a und b in Fig. 8 angezeigten Richtungen hin- und herbewegt wird. Der Schlitten 2 ist bestückt mit einer Tintenpatrone 1, in der ein Tintentank (nicht gezeigt) zum darin Speichern von Aufzeichnungstinte integriert mit einem Aufzeichnungskopf (nicht gezeigt) gebildet ist, um Tinte auf Aufzeichnungspapier 30 auszustossen. Eine Platte 4 zum Zuführen des Aufzeichnungspapiers 30 ist drehbar gegenüber der Tintenstrahlpatrone 1 angebracht. Das von der. Platte 4 zugeführte Aufzeichnungspapier 30 wird von der Papierhalteplatte 3 gegen die Platte 4 in eine Position gedrückt, in der das Papier 30 der Tintenstrahlpatrone 1 gegenüberliegt und hinsichtlich der Patrone 1 mit einem vorbestimmten Spalt oder Leerraum gehalten wird. Ein Aufzeichnungsvorgang, durchgeführt durch Ausstossen von Tinte aus dem Aufzeichnungskopf während der Bewegung des Schlittens 2 durch den Antriebsmotor 11, wird gesteuert von der Aufzeichnungs-Steuereinrichtung durchgeführt.
  • Zwei Fotokoppler 7 und 8 sind auf der linken Seite der Fig. 8 in Bewegungsrichtung des Schlittens 2 angebracht. Diese Fotokoppler 7 und 8 dienen als Grundpositions-Erfassungseinrichtung zum Überprüfen des Vorhandenseins eines Hebels 6 in einem Bereich rund um die Fotokoppler 7 und 8 und zum Umschalten der Drehrichtung des Ausgabekolbens des Antriebsmotors 11.
  • Ein Abdeckteil 13, unterstützt von einem Abdeckhilfsteil 14 wird in eine Position gebracht, in der die Tintenpatrone 1 während eines Saugvorgangs liegt ausserhalb des Bereichs der Hin- und Herbewegung der Tintenstrahlpatrone 1 beim Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs. Das Abdeckteil 13 wird zum Abdecken der Vorderseite (Ausstossseite) des Aufzeichnungskopfes der Tintenstrahlpatrone 1 verwendet. In diesem Zustand führt die Absaugvorrichtung 12 eine Absaugung im Abdeckteil 13 zur Wiederherstellung des Kopfes durch, wobei verdickte Tinte und Bläschen innerhalb des Aufzeichnungskopfes entfernt werden. Eine Reinigungsklinge 15, gehalten durch eine Klingentrageeinrichtung 16, ist an der seitlichen Oberfläche des Abdeckteils 13 angebracht. Die Reinigungsklinge 15 wird von der Klingentrageeinrichtung 16 so gehalten, dass sie in Richtung der Tintenpatrone 1 vorstossen kann und so die Vorderseite des Aufzeichnungskopfes berührt. Mit dieser Anordnung wird die Reinigungsklinge nach dem Absaugvorgang in den Bewegungspfad der Tintenstrahlpatrone 1 vorgeschoben, um die Vorderseite des Aufzeichnungskopfes in Übereinstimmung mit der Bewegung der Tintenstrahlpatrone 1 zu reinigen. Die Reinigungsklinge 15 ist nicht auf die obige Art begrenzt, statt dessen kann eine bekannte Reinigungsklinge verwendet werden.
  • (Aufzeichnungskopf)
  • Der vorstehend beschriebene Aufzeichnungskopf wird nun unter Bezug auf Fig. 9 erklärt. Fig. 9 ist eine Perspektivansicht des essentiellen Teils des Aufzeichnungskopfes für die in Fig. 8 gezeigte Tintenstrahlpatrone 1. Wie in Fig. 9 dargestellt, ist eine Vielzahl von Ausstossöffnungen 1bY, 1bM, 1bC und 1bK zum Ausstossen der verschiedenen Tintenarten d. h. Y ( gelb), M (magenta), C (cyan) und Bk (schwarz) in vorbestimmten Abständen auf der Oberfläche des Aufzeichnungskopfes geformt, der dem Aufzeichnungspapier mit einem vorbestimmten Abstand gegenüberliegt (s. Fig. 8). Ein elektrothermischer Wandler 1e zum Erzeugen von Tintenausstossenergie liegt entlang der Wandoberfläche jedes Flüssigkeitskanals 1d zur Verbindung zwischen einer gemeinsamen Flüssigkeitskammer 1c und jeder der Ausstossöffnungen 1b. Die gemeinsame Flüssigkeitskammer 1c ist mit dem Tintentank der vorstehend beschriebenen Tintenstrahlpatrone 1 (s. Fig. 8) verbunden, so dass die Tinte aus dem Tintentank der Kammer 1c zugeführt werden kann. Die der gemeinsamen Flüssigkeitskammer 1c aus dem Tintentank zugeführte und dort zeitweilig gespeicherte Tinte tritt durch Kapillarwirkung in den Flüssigkeitkanal 1d ein und bildet eine Meniskuslinse in der Ausstossöffnung 1b, so dass die Tinte den Flüssigkeitskanal 1d füllt. Nun wird der elektrothermische Wandler 1e durch eine (nicht gezeigte) Elektrode mit Energie versorgt, um Wärme abzugeben. Die Tinte, die mit dem elektrothermischen Wandler 1e in Berührung kommt, wird so abrupt aufgeheizt und im Flüssigkeitskanal 1d werden Bläschen erzeugt und dann ausgedent, wodurch die Tinte aus der Ausstossöffnung 1b ausgestossen wird.
  • (Aufbau des Steuersystems)
  • Unter Bezug auf ein Blockdiagramm in Fig. 10 erfolgt nun eine Beschreibung des Aufbaus eines Steuersystems zum Ausführen einer Aufzeichnungssteuerung der jeweiligen Bestandteile des Geräts. Fig. 10 stellt eine Steuerschaltung dar, bestehend aus einer Schnittstelle 10 zum Eingeben eines Aufzeichnungssignals, einer MPU 11, eines Programm ROM 12 zum Speichern eines von der MPU 11 ausgeführten Steuerprogramms und eines dynamischen RAM (DRAM) 13 zum Speichern verschiedener Arten von Daten (die vorstehend erwähnten Aufzeichnungssignale, Aufzeichnungsdaten usw.). Das dynamische RAM 13 kann auch weitere Datenarten speichern, wie die Anzahl der gedruckten Punkte, die Anzahl der ausgetauschten Tinten-Aufzeichnungsköpfe und so weiter. Eine Torreihe 14 steuert die Zufuhr der Aufzeichnungsdaten zum Aufzeichnungskopf und steuert auch den Datentransfer zwischen Schnittstelle 10, MPU 11 und RAM 13. Ein Trägermotor 20 dient zur Beförderung des Aufzeichnungskopfes, während ein Zufuhrmotor 19 dazu dient, Aufzeichnungspapier zuzuführen, Ein Kopfantrieb 15 wird zum Antrieb des Kopfes 18 verwendet und Motorantriebe 16 und 17 werden dazu verwendet, jeweils den Zufuhrmotor 19 und den Trägermotor 20 anzutreiben.
  • Fig. 11 ist ein Schaltungsdiagramm, das im Detail die jeweiligen Bestandteile des in Fig. 10 gezeigten Aufzeichnungsgeräts darstellt. Die Torreihe 14 hat einen Datenpuffer 141, ein Segment (SEG) Schieberegister 142, einen Multiplexer (MPX) 143, eine gemeinsame (COM) Timingerzeugungsschaltung 144 und einen Dekoder 145. Der Aufzeichnungskopf 18 ist in Form einer Diodenmatrix aufgebaut. Genauer, fliesst ein Antriebsstrom in einen der Ausstossheizer (H1 bis H128), deren gemeinsames Signal COM und Segmentsignal SEG zusammenfallen, wodurch die Tinte erhitzt und ausgestossen wird. Der bereits erwähnte Dekoder 145 dekodiert das in der gemeinsamen Timingerzeugungsschaltung 144 erzeugte Timing und wählt eines der gemeinsamen Signale COM 1 bis 8. Der Datenpuffer 141 puffert die aus dem RAM 13 gelesenen Aufzeichnungsdaten in Einheiten von acht Bit. Dann gibt der Multiplexer 143 diese Aufzeichnungsdaten als die Segmentsignale SEG 1 bis 8 entsprechend dem Segmentschieberegister 142 aus. Die Ausgabe des Multiplexers 143 kann je nach Inhalt des Segmentschieberegisters 142 variabel geändert werden, wie in Form der Einheit aus einem Bit, zwei Bit, acht Bit usw..
  • Der Betrieb mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau des Steuersystems wird nun beschrieben. Ein Aufzeichnungssignal wird in die Schnittstelle 10 eingegeben und dann zwischen Torreihe 14 und MPU 11 in Druckaufzeichnungsdaten gewandelt. Die Motorantriebe 16 und 17 werden nun angetrieben und gleichzeitig wird der Aufzeichnungskopf entsprechend der dem Kopfantrieb 15 zugeführten Daten angetrieben und führt damit einen Druckvorgang aus.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • Ein Gegenstand dieses Ausführungsbeispiels ist es, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zur Verfügung zu stellen, das die folgende Aufzeichnungsart erfüllt. Wird Farbdruck unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Aufzeichnungsgeräts durchgeführt, so kann eine Vermischung verschiedener Tintenfarben in einem Grenzbereich, in dem verschiedene Farben nebeneinander liegen verhindert werden, was bewirkt, dass schwarze Bilder so nahe wie möglich an rein schwarze Farbe kommen, um scharfe Abgrenzungen zu bieten.
  • In diesem Ausführungsbeispiel werden vier Tintenarten, nämlich Y, M, C und Bk verwendet. Bk Tinte setzt sich aus Färbung und Lösungsmittel zusammen, das aus Wasser als einem Hauptbestandteil besteht und einen nicht-flüchtigen Bestandteil hat. Tinte mit Oberflächenspannung von ca. 50 dyn/cm wird als scharze Tinte verwendet. Y, M und 0 Tinten erhält man durch den folgenden Prozess. Acetylenol wird zu Färbung und einem Lösungsmittel hinzugefügt, das aus Wasser als einem Hauptbestandteil besteht und einen nicht-flüchtigen Bestandteil hat, um Befeuchtungseigenschaften zu erhöhen. Dann wird die daraus entstandene Tinte so eingerichtet, dass die Oberflächenspannung bei ca. 27 dyn/cm liegt.
  • Die kritische Oberflächenspannung gewöhnlichen Aufzeichnungspapiers liegt bei ca. 35 dyn/cm. Bk Tinte absorbiert langsam in das Aufzeichnungspapier und benötigt deshalb eine längere Zeit zum Trocknen. Da eine in Bk Tinte enthaltene Färbung nur bis zu einer Tiefe von 20 um von der Oberflächenschicht des Aufzeichnungspapiers bewegt (fixiert) wird, zeigt die Tinte vergleichsweise hohe Dichte- und Farbentwicklungseigenschaften, wodurch darüber hinaus ein starker Kontrast zum Aufzeichnungspapier erzeugt wird. Darum wurde die vorstehend beschriebene Zusammensetzung von Bk Tinte im Hinblick auf die verbesserte Bildqualität bestimmt.
  • Im Gegensatz dazu haben C, M und Y Tinten wie vorstehend beschrieben eine niedrige Oberflächenspannung. Dementsprechend absorbieren diese Tinten sehr leicht in das Aufzeichnungspapier und können sehr schnell fixiert werden. Andererseits sind diese Tintenarten, die Farbtinten (C, M und Y Tinten) genannt werden, weil sie nachteiligerweise in die Tiefe des Aufzeichnungspapiers eindringen; der Bk Tinte in Farbentwicklungseigenschaften unterlegen und zeigen keinen so scharfen Kontrast zum Aufzeichnungspapier wie die Bk Tinte. Aber diese Fehler stellen bei der praktischen Verwendung kein signifikantes Problem dar. Basierend auf dieser Tatsache bestehen die Farbtinten aus der vorstehend beschriebenen Zusammensetzeung, die Auslaufen im Grenzgebiet verhindern kann.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Verarbeitung an der Grenze werden, wenn schwarze Zeichen vor dem Hintergrund von Farbabstufungen gedruckt werden alle Grenzbereiche gleichermassen und bedingungslos der PCBk Wandlung unterworfen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Mischung aus Farbtinten und schwarzer Tinte in schwarzen Zeichen vor einem Hintergrund mit geringem Farbleistungsgrad auftritt, die die PCBk Wandlung unnötig macht. Wird für solche schwarzen Zeichen PCBk Wandlung ausgeführt, verringert sich die Schärfe der Kanten und die daraus resultierenden schwarzen Zeichen weichen von der schwarzen Originalfarbe ab.
  • Nun erfolgt eine detaillierte Erklärung von in diesem Ausführungsbeispiel verwendeten Einrichtungen zum Überwinden der erwähnten Nachteile.
  • Fig. 1 zeigt den Aufbau eines Steuersystems, das ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt. Der Aufbau eines Steuersystems dieses Ausführungsbeispiels enthält: Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung 1000 zum Erfassen, wie nahe verschiedene Tintenarten an einer Grenze zwischen ihnen aneinander liegen (im Weiteren als Nähegrad bezeichnet); Punkt-Ersatzeinrichtung 1001 zum Duchführen von Punktersetzen unter Verwendung einer anderen Tintenfarbe nach dem Nähegrad an der Grenze; Berechnungsverarbeitungseinrichtung 1002; Druckpuffer 1004 zum Speichern von Daten einer externen Vorrichtung; und einen Arbeitspuffer 1003 zum zeitweiligen Speichern der Berechnungsresultate.
  • Fig. 2 ist ein Flussdiagramm, das das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • (Berechnung des Grenznähegrades)
  • Im Aufzeichnungsgerät werden vor dem eigentlichen Aufzeichnungsvorgang Aufzeichnungsdaten für Farbe ausgedehnt in Abbildungsdaten, angezeigt durch Bits 1 oder 0, um zu zeigen, ob Punkte geformt werden (ein Speicher zur Datenausdehnung wird im Weiteren als Druckpuffer bezeichnet).
  • Wird ein Druckstartbefehl gegeben (S100) wird das logische OR auf Daten der jeweiligen Färben (Y, M und C), gespeichert in den jeweiligen Druckpuffern angewendet und die resultierenden Daten werden in einem Farbdaten - Arbeitspuffer (S101) gespeichert. Die Daten für Bk werden unabhängig davon in einem Schwarz-Arbeitspuffer (SiO&sub2;) gespeichert.
  • Dann werden Koeffizienten eines Grenznähengrades, die unter Berücksichtigung eines quadratischen Bereichs aus 9 Reihen und Spalten von Pixeln um einen gegebenen Bk Punkt bestimmt wurden, d. h. aus umgebenden 9 · 9 Farbpunkten um den gegebenen Bk Punkt, nacheinander addiert, wodurch ein umfassender Grenznähegrad dieses Bereichs bestimmt wird (S103). Es wird nun bestimmt, in welche Rangstufe innerhalb einer vorbestimmten Vielzahl von Rangstufen der umfassende Grenznähegrad fällt (in diesem Ausführungsbeispiel werden vier Rangstufen verwendet, aber die optimale Anzahl der Rangstufen wird vorzugsweise in Übereinstimmung mit dem Aufbau des Aufzeichnungsgeräts oder mit Tinteneigenschaften bestimmt). Der gegebene Bk Punkt wird in der entsprechenden Rangstufe der Grenznähegrad-Speicherpuffer 1 bis 4 (S104) gespeichert. Die vorstehend beschriebene Verarbeitung wird für alle Bk Punkte ausgeführt (S105). Als Folge davon werden alle Bk Punkte in einem der Grenznähegrad-Speicherpuffer 1 bis 4 gespeichert.
  • Fig. 3 zeigt einen Koeffizienten eines Grenznähegrades eines Bereichs aus n · m Pixeln um den gegebenen Punkt (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel, aber die Anzahl der Pixel wird vorzugsweise in Übereinstimmung mit dem Aufbau des Aufzeichnungsgeräts oder den Tinteneigenschaften bestimmt). Das Folgende ist die Beziehung zwischen dem Kumulativwert der Koeffizienten des Grenznähegrades des gegebenen Punktes und der entsprechenden Rangstufe.
  • Rangstufe Grenznähegrad
  • Rangstufe 1 0,000-0,779
  • Rangstufe 2 0,800-1,558
  • Rangstufe 3 1,559-2,337
  • Rangstufe 4 2,338-3,116
  • Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Punktgrösse in Reihen und Spalten (Bitmapgrösse) die einem auf einmal der Verarbeitung unterworfenen Bereich gleich ist, solange die Punktgrösse die ausreichende Punktzahl abdeckt, die zum Erfassen eines Grenznähegrades verwendet wird (in diesem Ausführungsbeispiel eine Pixelbreite, äquivalent zu vier Umgebungspixeln, d. h. eine 9 · 9 Pixelgrösse). Die Punktgrösse, deren Reihe einer Zeile einer Aufzeichnungsgrösse gleich ist und deren Spalte gleich ist der Düse eines Kopfes verbessert gewöhnlich leichte Grenzverarbeitung.
  • Darüber hinaus können das logische OR und AND unter Verwendung einer Funktion einer CPU oder einer festen Logik verarbeitet werden. Die Verarbeitung kann auch in Einheiten von Bit, Byte oder Wort erfolgen. Unnötig ist der Hinweis, dass Verarbeitung mit hoher Geschwindigkeit durch eine grössere Einheit erreicht werden kann.
  • (Ersatz von Grenzpixeln)
  • Theoretisch kann ein schwarzes Pixel durch Übereinanderlegen von Y, M und C Tinten hergestellt werden (ein schwarzes Pixel, hergestellt aus Y, M und C Tinten wird im folgenden als PCBk bezeichnet. Da, wie vorstehend beschrieben, Y, M und C Tinten Tinten der eindringenden Art sind, kann PCBk, erzeugt aus den Tinten eindringender Art frei von Mischung mit Y, M und C Pixeln sein. Werden alle Farben, einschliesslich schwarz durch Y, M und C Tinten erzeugt, kann Auslaufen an einer Grenze zwischen verschiedenen Tintenarten verhindert werden. Praktisch ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass ein schwarzes Bild, geformt aus PCBk, erzeugt aus einer Mischung von Y, M und C Tinten so schwarz wird, wie vom Benutzer gewünscht. Die gilt nicht nur für Tinte zur Verwendung in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, sondern auch für die Verwendung von Tinte im Bereich des Gravurendrucks. Man kann sich dieses Problem leicht vorstellen wegen der Tatsache, dass eine Tintenart speziell für schwarze Farbe meist beim Gravurendruck verwendet wird.
  • Wie vorstehend beschrieben, wird Schwarz mit hohem Kontrast erwünscht. Dementsprechend ist Tinte der eindringenden Art, die bei der Färbung in die Tiefe eines Aufzeichnungsmediums eindringt nicht geeignet und an ihrer Stelle wird Tinte der trocknenden Art verwendet, die allerdings das Problem des Auslaufens in einem Grenzbereich verursacht.
  • Um dieses Problem zu lösen, wird in der vorliegenden Erfindung folgende Massnahme ergriffen. Der Grad der Nähe in einem Grenzbereich zwischen Farbe und Schwarz wird erfasst. Ist die Farbleistung im Grenzbereich erhöht, wird die Aufzeichnung so viel wie möglich unter Verwendung von PCBk durchgeführt. Ist andererseits die Farbleistung im Grenzbereich niedriger, erfolgt die Aufzeichnung unter Verwendung von waschechtem Schwarz (reiner schwarzer Tinte). Mit dieser Anordnung kann ein schwarzes Bild höherer Qualität erzielt werden.
  • In vorstehend beschriebener Weise werden, nachdem der Nähegrad eines Grenzbereichs zwischen einem Farbpixel und einem Bk Pixel von der vorstehend beschriebenen Grenznähegrad- Erfassungseinrichtung erfasst wurde die Bk Daten, betreffend den Grenzbereich durch PCBk Daten, in Übereinstimmung mit der Leistung der benachbarten Farbe ersetzt. Diese Anordnung kann die Qualität des umfassenden Bk Bildes verbessern und auch das Problem der Bildunschärfe in einem Grenzbereich zwischen verschiedenen Tintenarten lösen.
  • Fig. 4 stellt PCBk Wandlungsmasken 1 bis 4 dar, die den jeweiligen Rangstufen des Grenznähegrades entsprechen. In diesem Ausführungsbeispiel wird PCBk aus Bk Tinte und Cyan Tinte geformt und einfach erklärt werden vier Arten von Masken mit dem Verhältnis von Bk Tinte zu Cyan Tinte von 100 : 0, 75 : 25, 62,5 : 37,5 und 50 : 50 verwendet. Y und M können in Übereinstimmung mit der schwarzen Schattierung von PCBk zu Bk und C Tinten gefügt werden und die grössere Anzahl von Masken mit verschiedenen Verhältnissen dieser Farben kann verwendet werden.
  • Die Logik AND zwischen den Grenznähegrad speichernden Puffern 1 bis 4 und den PCBk Wandlungsmasken 1 bis 4 (CYAN, Bk), die den Rangstufen der Puffer entsprechen, wird ausgeführt (S106) Dann wird die Logik OR unter den logischen AND Werten der jeweiligen Rangstufen einer Farbe (CYAN in diesem Ausführungsbeispiel) ausgeführt (S107). Gemäss diesem Vorgang kann Tinte zum Aufzeichnen eines schwarzen Bildes (Tinte, verwendet für schwarze Pixel, die durch PCBk ersetzt werden sollen) für jedes Pixel erzielt werden.
  • Die OR Resultate unter Berücksichtgung der Farben (CYAN in diesem Ausführungsbeispiel) werden jeweils zu den Originaldaten, gespeichert in den jeweiligen Farben der Druckpuffer addiert (S107). Andererseits wird das logische OR hinsichtlich Bk durch die Originaldaten, gespeichert im Bk Druckpuffer ersetzt (S108), wodurch unnötige schwarze Pixel eliminiert, werden.
  • Da alle Pixel, die durch PCBk ersetzt werden sollen Bk Pixel sind, werden die Bk Pixel aus den originalen Bk Pixeln entfernt und gleichzeitig werden Y, M und C Pixel, die den entfernten Bk Pixeln entsprechen zu den Originalpixeln addiert. In anderen Worten, zwischen den Originaldaten auf dem Originalbild, gespeichert in den jeweiligen Farben Y, M und C des Originaldruckpuffers und den bereits erwähnten addierten Pixeln wird die OR Logik ausgeführt, wodurch die Addition der vorstehend beschriebenen Pixel verarbeitet werden kann.
  • So werden Farbpixel den Daten des Originalbildes, gespeichert in den jeweiligen Y, M und C Farben der Puffer addiert, während schwarze Pixel aus den Daten aus dem schwarzen Originaldruckpuffer entfernt werden, wodurch das Problem des Grenzauslaufens gelöst wird.
  • Fig. 5 stellt ein aufgezeichnetes Bild dar, geformt durch die Anwendung dieses Ausführungsbeispiels. Fig. 5 zeigt, dass das Ersetzen der schwarzen Pixel nicht in einem Bereich durchgeführt wird, in dem die Farbdichte (Leistung) gering ist und ein schwarzes Bild in schwarzer Tinte aufgezeichnet wird, was das schwarze Bild scharf macht. Ein Farbbild mit geringer Dichte (Leistung) ist ursprünglich resistent gegen das Auslaufen, hervorgerufen durch das Mischen mit einem schwarzen Bild. Andererseits erfolgt das Ersetzen der schwarzen Pixel in einem Bereich hoher Farbdichte, wodurch das Auslaufen zwischen einem schwarzen Bild und einem Farbbild verhindert wird.
  • Wie aus der vorhergegangenen Beschreibung klar ersichtlich, wird in diesem Ausführungsbeispiel die Grenzverarbeitung passend in Übereinstimmung mit Farbabstufungen ausgeführt, und ermöglicht so das Aufzeichnen von scharfen schwarzen Bildern ohne ein Vermischen zwischen einem schwarzen Bild und einem Farbbild in einem Grenzbereich hervorzurufen, wodurch verbesserte Qualität aufgezeichnerter Bilder geboten wird.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird der Grenznähegrad zwischen einem Bk Pixel und Farbpixeln in der Hinsicht genauer erfasst, dass Farbpixel, die in einem Grenzbereich neben einem Bk Pixel liegen Sekundärfarben sind (Rot, Grün und Blau).
  • Bei Verwendung eines Aufzeichnungsgeräts zum Aufzeichnen von binären Daten ist Tinte, die pro Pixel eines Farbbildes zugeführt wird, gewöhnlich eine Tintenart oder zwei verschiedene Tintenarten, die aus der Gruppe der Gelb- Magenta- und Cyantinten gewählt werden (diese Tinten werden gemischt, um Sekundärfarben zu erzielen, d. h. rot, grün und blau). Dementsprechend neigt ein schwarzes Bild neben Rot, Grün und Blau eher dazu, sich mit solchen Farben zu mischen, als ein schwarzes Bild neben Gelb, Magenta und Cyan.
  • Im Lichte dieser Tatsache werden in diesem Ausführungsbeispiel Grenznähegrade Y, M und 0 unter Berücksichtigung von in den jeweiligen Farben (Y, M und C) in den Druckpuffern gespeicherten Daten aus Koeffizienten des Grenznähegrades bestimmt. Dann werden die so erzielten Grenznähegrade Y, M und C unter Berücksichtigung der jeweiligen Farben addiert und der daraus resultierende Wert wird als der umfassende Grenznähegrad eines gegebenen Bk Punktes bestimmt.
  • Fig. 6, bestehend aus Fig. 6A und 6B ist ein Flussdiagramm, das dieses Ausführungsbeispiel darstellt.
  • Wird ein Druckstartbefehl gegeben (S200), werden Y, M und C Datenfelder, gespeichert in den jeweiligen Druckpuffern in den jeweiligen Farbdaten - Arbeitspuffern Y, M und C gespeichert (S201). Bk Daten werden in einem Schwarz-Arbeitspuffer gespeichert (S202).
  • Dann werden die Koeffizienten von Grenznähegraden von einzelnen Farben (Y, M und C), die unter Berücksichtigung eines 9 · 9 Pixelbereichs um einen gegebenen Bk Punkt bestimmt wurden, der Reihe nach addiert, wodurch die Grenznähegrade der jeweiligen Y, M und C Farben bestimmt werden (S203). Die so erzielten Grenznähegrade der einzelnen Farben werden addiert, um den umfassenden Grenznähegrad des Bk Punktes zu erzielen (S204).
  • Es wird bestimmt, in welche Rangstufe aus einer Vielzahl von vorbestimmten Rangstufen der umfassende Grenznähegrad fällt (in diesem Ausführungsbeispiel werden vier Rangstufen verwendet, aber die optimale Anzahl von Rangstufen wird vorzugsweise bestimmt in Übereinstimmung mit dem Aufbau des Aufzeichnungsgeräts oder mit Eigenschaften der Tinte). Dann wird der umfassende Grenznähegrad in der entsprecheden Rangstufe der umfassenden Grenznähegrad-Speicherpuffer 1 bis 4 gespeichert (S205). Nach Vollendung der vorstehend beschriebenen Grenznähegradverarbeitung für eine Zeile (S206), erfolgt der Reihe nach Grenzpunkt-Ersatzverarbeitung (S207- S209). Diese Schritte S207 bis S209 gleichen den Schritten S106-S108 im ersten Ausführungsbeispiel und deshalb unterbleibt ihre Erklärung.
  • Die Koeffizienten des Grenznähegrades eines 9 · 9 Pixelbereichs um einen gegebenen Punkt sind identisch mit den im ersten Ausführungsbeispiel verwendeten.
  • Das Folgende ist die Beziehung zwischen dem Grenznähegrad eines gegebenen Punktes und der entsprechenden Rangstufe. Diese Beziehung zeigt, dass die Werte des Grenznähegrads in den jeweiligen Rangstufen zweimal so hoch sind, wie die im ersten Ausführungsbeispiel definierten Werte, weil die Grenznähegrade, berechnet durch Farbe, addiert werden, um den umfassenden Grenznähegrad zu erzielen.
  • Rangstufe umfassender Grenznähegrad
  • Rangstufe 1 0,000-1,558
  • Rangstufe 2 1,559-3,116
  • Rangstufe 3 3,117-4,674
  • Rangstufe 4 4,675-6,232
  • So kann, unter Berücksichtigung, dass ein Farbpixel aus zwei Punkten eher dazu neigt, sich mit einem Bk Punkt zu vermischen, als ein Farbpixel aus eine Punkt das Auftreten von Farbmischung in einem Grenzbereich zwischen einem Bk Pixel und Farbpixeln genauer vorhergesagt werden als im ersten Ausführungsbeispiel. So wird es möglich, Punktersetzen in einem Grenzbereich passend durchzuführen.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • Nun erfolgt die Erklärung eines Ausführungsbeispiels, in dem die vorstehend beschriebene Grenznähegrad-Erfassungseinrichtung und die Punktersetzungseinrichtung mit höherer Geschwindigkeit betrieben werden.
  • Grenzerfassung und Ersetzen von Aufzeichnungspixeln können sicherlich auf der Grundlage von Software erfolgen, die dem vorstehend beschriebenen Algorithmus entspricht. Aber es bedeutet ein sehr viel an Laden, wenn alle Abläufe auf der Basis von Software ausgeführt werden. Datenverarbeitung für eine Zeile wird nun als Beispiel genommen und die grundsätzliche Idee eines Ladens während der Verarbeitung wird in Betracht gezogen.
  • Der in diesem Ausführungsbeispiel verwendete Aufzeichnungskopf enthält vier Kopfarten, d. h. Y, M, C und Bk Köpfe, jeder davon hat 64 Düsen und zeigt 360 DPI Auflösung wie vorstehend beschrieben. A4 Aufzeichnungspapier wird verwendet. Unter diesen Bedingungen ist die Druckpuffergrösse für eine Zeile 2880 Punkte in einer Reihe und 64 Punkte (8 Byte) in einer Spalte. Werden alle Abläufe durch Zugriff auf diesen Puffer in einer Einheit von einem Byte ausgeführt, erfordert nur die logische OR Verarbeitung der jeweiligen Y, M und C Pixel 69.120 faches Laden (8 · 2880 · 3) ins RAM und 23.040 mal Schreibvorgänge ins RAM. Darüber hinaus wird, nachdem die Daten des Grenznähegrades erzielt wurden, das logische AND zwischen diesen Daten und den Maskenmustern der jeweiligen Farben ausgeführt. Dazu wird das logische OR zwischen dem logischen AND der jeweiligen Farben und den originalen Bilddaten für das Originalbild der jeweiligen Farben ausgeführt. Diese OR und AND Vorgänge erfordern mindesten 200.000 Lesevorgänge aus dem RAM und 90.000 Schreibvorgänge in das RAM. Aber die wirkliche Verarbeitung ist ein einfacher Schleifenvorgang, bei dem die ausgegebenen Resultate nicht zurückgeführt werden, um die Inhalte eines Nachfolgevorgangs zu verändern. So ist diese Art der Verarbeitung sehr leicht auf der Grundlage von Hardware auszuführen.
  • Fig. 7 stellt den Aufbau eines Steuersystems dar, wenn die vorstehend beschriebene Verarbeitung auf der Basis von Hardware ausgeführt wird. Der Umfang der Hardware-Verarbeitung wird jetzt unter Bezug auf Fig. 7 erklärt. Anfangsadressen der Y, M, C und Bk Druckpuffer des Originalbildes 2000 bis 2003 werden in die erste Logikschaltung 2004 eingegeben. Die Datenfelder der jeweiligen Farben werden regelmässig gespeichert und von den jeweiligen Anfangsadressen zugeführt. Aufzeichnungspixeldaten werden in Form nachfolgender Adressen gespeichert. In diesem Ausführungsbeispiel liest die Logikschaltung 2004, die die Anfangsadressen der jeweiligen Farben empfangen hat, die Daten (in diesem Ausführungsbeispiel in ein-Byte Einheiten) aus den Anfangsadressen und speichert sie innerhalb eines Speichers in der Logikschaltung.
  • Nach Vollendung dieses Vorgangs vermehrt die Logikschaltung 2004 die Anfangsadressen der jeweiligen Farben um ein Byte innerhalb der Logikschaltung und erzeugt automatisch eine Adresse, die in einem nachfolgenden Vorgang gelesen werden soll, um ein gewünschtes Datenfeld zu lesen. Es gibt keine Beschränkung bezüglich der Ordnung beim Lesen einer Vielzahl von Datenfeldern. Die Logikschaltung 2004 ist in der Lage, ein gewünschtes Datenfeld zu einer gewünschten Zeit ohne einen Befehl aus einer CPU 2006 zu lesen (DRAM Verarbeitung ist möglich).
  • Beim vorstehend beschriebenen Vorgehen ist nur, von Bedeutung, dass die CPU 2006 die Anfangsadresse der jeweiligen Y, M, C und Bk Druckpuffer mit dem Originalbild setzt. Dann liest die Logikschaltung automatisch das Originalbild aus den Anfangsadressen. Die Logikschaltung 2004 führt darüber hinaus das logische OR unter den jeweiligen Farben (Y, M und C) aus und berechnet den Grenznähegrad der Bk Daten unter Berücksichtigung des resultierenden OR und gruppiert auch die erzielten Grenznähegrade in eine Vielzahl von Rangstufen. So ist es möglich Steuerverarbeitung der Ausgabe der eingestuften Bk Daten von einer spezifizierten Adresse aus in Übereinstimmung mit einer spezifizierten Regel auszuführen. Die ausgegebenen Bk Daten werden dann in einem (nicht gezeigten) Arbeitspuffer gespeichert.
  • Um die vorstehend beschriebene Verarbeitung auf der Grundlage von Software auszuführen, ist es nötig, dass die CPU mehrere zehntausend mal Lesen und Schreiben aus und zum RAM durchführt. hm Gegensatz dazu ist auf der Basis von Hardware-Verarbeitung nur das Setzen von Adressen für vier Byte (vier Farben) erforderlich und die gleiche Verarbeitung wie auf der Softwarebasis erforderlich kann vollendet werden. Da die vorstehend beschriebene Verarbeitung durch reines Wiederholen eines einfachen Vorgangs durchgeführt werden kann, ist es nicht nötig, die Logikschaltung weitergehend aufzubauen.
  • Auch wenn die Ausgabeadressen der eingestuften Bk Daten in diesem Ausführungsbeispiel fixiert werden, kann die Logikschaltung so aufgebaut sein, dass sie die allgemeine Vielseitigkeit besitzt, die Ausgabeadressen zu setzen.
  • Nachdem die eingestuften Bk Daten (in diesem Ausführungsbeispiel Rangstufen 1 bis 4) erzeugt wurden, ist es nur von. Bedeutung, dass 12-Byte Daten, die die Anfangsadressen des Arbeitspuffers, in dem die Bk Daten gespeichert sind, die Anfangsadressen in denen die Y, M, C und Bk Originalbilder gespeichert sind, die Anfangsadressen in denen die Y, M, C und Bk Maskenmuster gespeichert sind darstellen, in die zweite Logikschaltung 2005 der CPU 2006 gesetzt werden. Dann wird folgende Verarbeitung ausgeführt: Das logische AND zwischen den jeweiligen Bk Daten der Rangstufen 1 bis 4 und den jeweiligen Farben (Y, M, C und Bk) der Maskenmuster, das logische OR zwischen dem resultierenden AND und den jeweiligen Farben (Y, M und C) der Originalbilddaten und das logische AND zwischen resultierendem OR und Bk Originalbilddaten. Die Resultate werden an die vorbestimmten Adressen der jeweiligen Farben (Y, M, C und Bk) ausgegeben.
  • Ähnlich wie in der Logikschaltung 2004 werden in der Logikschaltung 2005 die jeweiligen Adressen automatisch erhöht, was dann eine gewünschte Adresse erzeugt und damit fortfährt, Verarbeitung in vorbestimmter Wiederholung durchzuführen. Als Folge davon werden die Ausgabefelder der Daten den Druckpuffern 2000 bis 2003 der Daten des wirklichen Bildes, das aufgezeichnet werden soll eingegeben, erzielt nach Vollendung des Grenzpixelersetzens.
  • In vorstehender Weise werden Grenzbereicherfassung und Punktersetzen auf Hardwarebasis verarbeitet, wobei es möglich ist eine Grenzbereich - Steuereinrichtung für extreme Hochgeschwindiggkeit im praktischen Kostenrahmen einzurichten.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • Im vorstehenden ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiel werden folgende Massnahmen ergriffen, um peinlich genau eine Grenze zwischen einem Farbpunkt und einem schwarzen Punkt zu identifizieren und den Umfang des Punktersetzens zu verringern. Die Anzahl von Punkten verschiedener Tintenarten (Farbpunkte), vorhanden in einem n · m Pixelbereich um einen gegebenen Bk Punkt wird zuerst durch Gewichtungskoeffizienten, die für die jeweiligen Pixel zur Verfügung gestellt wurden, korrigiert und dann gezählt. Die daraus resultierenden Werte werden in eine Vielzahl von Rangstufen gruppiert. Die Daten jeder Rangstufe werden mit einem bestimmten Farbverhältnis maskiert. Entsprechend diesem Vorgang wird Punktersetzen durchgeführt.
  • Aber die vorstehenden Ausführungsbeispiele können auf folgendes Problem stossen, wenn die vorbestimmten Masken auf die jeweiligen Datenrangstufen in Übereinstimmung mit dem Grenznähegrad zu ersetzender Tinte angewendet werden. Die Daten für zu ersetzende Tinte mit regelmässigem Muster, wie in Fig. 15(a) gezeigt, können manchmal unerwünschterweise zu den Maskenmustern passen.
  • Wird das logische AND zwischen den in Fig. 15(a) gezeigten Daten (den Daten, die im Grenznähegrad-Speicherpuffer Rangstufe 2 gespeichert sind) und der Bk-CYAN Maske der Rangstufe 2 ausgeführt, passen die Daten der oberen Hälfte auf die in Fig. 15(b) gezeigte Maske, resultierend aus Daten die nur aus CYAN bestehen, wie in Fig. 15(c) gezeigt. Das Resultat ist ein gleichmässiges Muster, auch wenn die untere Hälfte der Daten in einem Verhältnis von ca. 50 : 50 in Bk und CYAN gewandelt wird.
  • Um das Problem zu lösen, zeigt dieses Ausführungsbeispiel ein Punktersetzungsverfahren zum Verhindern des vorstehend beschrieben unerwünschten Passens zwischen Daten für zu ersetzende Tinte und der entsprechenden Maske.
  • Fig. 13 zeigt den Aufbau eines Steuersystems, das dieses Ausführungsbeispiel darstellt. In diesem Steuersystem wird dem in Fig. 1 gezeigten Steuersystem eine Punktpositions- Erfassungseinrichtung 1005, zum Erfassen eines Aufzeichnungspunktes aus im Arbeitspuffer 1003 gespeicherten Daten hinzugefügt, wobei die Punktersetzungseinrichtung 1001 in der Lage ist, Punktersetzen basierend auf der Position des Punktes durchzuführen.
  • Fig. 14, bestehend aus Fig. 14A und 14B ist ein Flussdiagramm, das dieses Ausführungsbeispiel darstellt.
  • Folgendes Verfahren des Grenzpunktersetzens wird verwendet. Einige n · m Pixelmasken, vorbereitet aus Farbe und Rangstufe, gezeigt in Fig. 4, liegen für Daten, gespeichert in den Grenznähegrad-Speicherpuffern 1 bis 4 bereit. Das logische AND zwischen den Masken und den in den jeweiligen Grenznähegrad-Speicherpuffern gespeicherten Daten wird ausgeführt. Die daraus resultierenden AND Daten, die als Ersetzungspunkte für die originalen Bk Daten verwendet werden, werden dazu addiert oder ersetzen die Originaldaten innerhalb der jeweiligen Farben der Druckpuffer. Die so erzielten neuen Daten werden als aktuelle Aufzeichnungsdaten verwendet.
  • Die Schritte (S300-S306) zum Speichern des berechneten Grenznähegrades in den Grenznähegrad-Speicherpuffern 1 bis 4 sind wie die Schritte (S200-S206) im zweiten Ausführungsbeispiel, gezeigt in Fig. 6. Eine erneute Beschreibung unterbleibt.
  • Zur leichteren Erklärung wird angenommen, dass in den Grenznähegrad-Speicherpuffern 1-3 kein Daten vorhanden sind und dass 8 · 8 Pixel Originaldaten, gezeigt in Fig. 15(a), im Grenznähegrad-Speicherpuffer 4 gespeichert sind.
  • Die Punktpositions-Erfassungseinrichtung 1005 bereitet zuerst ein vier-Bit Schachbrett (1010) vor, entsprechend einer 50% Bk Maske (gezeigt in Fig. 15(d)), um Bk Daten zu extrahieren. Dann wird unter Berücksichtigung der signifikantesten Rasterdaten (01010101), gespeichert im Grenznähegrad- Speicherpuffer 4, gezeigt in Fig. 15(a), bestimmt, ob das signifikanteste Bit der Rasterdaten 0 oder 1 ist (S307). Ist das signifikanteste Bit 1, wird es dem logischen AND mit dem signifikantesten Bit des Schachbretts unterzogen (S309). Das resultierende AND wird als ein-Bit Bk Datum in den Arbeitspuffer geschrieben und das Schachbrett wird um ein Bit nach links gedreht, um die Daten (1010) zu erzielen (S308). Ist das signifikanteste Bit 0, wird das Bk Datum als Nulldatum in den Arbeitspuffer geschrieben und das Schachbrett wird nicht gedreht (S310). Gleiche Verarbeitung wird dann so durchgeführt, dass das Bk Datum, erzielt, nachdem das Punktersetzen für die signifikantesten Raster durchgeführt wurde (01000100) ergibt. Gleiche Verarbeitung erfolgt für acht Raster (S311).
  • Dann wird ein vier-Bit Schachbrett (0101) entsprechend der 50% CYAN Maske (gezeigt in Fig. 15(b)) vorbereitet. Dann wird unter Berücksichtigung der signifikantesten Rasterdaten (01010101), gespeichert im Grenznähegrad-Speicherpuffer 4, gezeigt in Fig. 15(a), bestimmt, ob das signifikanteste Bit der Rasterdaten 0 oder 1 ist. Ist das signifikanteste Bit 1, wird es dem logischen AND mit dem signifikantesten Bit des Schachbretts unterzogen. Das resultierende AND wird als ein- Punkt Cyandatum verwendet und das Schachbrett wird um ein Bit nach links gedreht, um die Daten (1010) zu erzielen. Ist das signifikanteste Bit 0, wird bestimmt, dass das Cyan Datum Null ist und das Schachbrett wird nicht gedreht. Gleiche Verarbeitung wird dann so durchgeführt, dass das CYAN Datum, erzielt, nachdem das Punktersetzen für die signifikantesten Raster durchgeführt wurde, (00010001) ergibt. Gleiche Verarbeitung erfolgt für acht Raster.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird das Punktersetzen in einem Verhältnis BK zu CYAN 50 : 50 ausgeführt, um Farbmischung zu verringern. Aber es ist vorzuziehen, dass Yellow und Magenta zu Bk und CYAN addiert werden, dann wird gleiche Verarbeitung ausgeführt, resultierend in einem Wandlungsverhältnis in Übereinstimmung mit dem Aufbau des Aufzeichnungsgeräts oder der Tinteneigenschaften. Nach Wandlung aller Daten wird das logische OR unter den jeweiligen Rangstufen der Arbeitspuffer ausgeführt und die resultierenden OR Werte unter Berücksichtigung der jeweiligen Farben werden zu den Daten in den jeweiligen Farben Y, M und C der Originaldruckpuffer addiert, während das resultierende OR für Bk die Daten im Bk Originaldruckpuffer ersetzt (S312 und S313).
  • Bk und CYAN Daten, erzielt nach dem Punktersetzen gemäss dem vorstehend beschriebenen Verfahren werden in Fig. 15(e) gezeigt.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, wird die Punktpositions-Erfassungseinrichtung dazu verwendet, Grenzpunktersetzen so durchzuführen, dass das Passen der Masken, das während dem Punktersetzen auftreten kann, verhindert wird. So ist es möglich, Farbmischungen einer Grenze zwischen einem Farbbild und einem schwarzen Bild zu verhindern, während das originale Bk Bild zurückbehalten wird, wodurch ermöglicht wird, verbesserte Qualität aufgezeichneter Bk und Farbbilder zu bieten.
  • Fünftes Ausführungsbeispiel
  • In diesem Ausführungsbeispiel erfolgt eine Erklärung eines Verfahrens, das sogar noch höhere Qualität aufgezeichneter Bilder bietet, durch Bewerten der positionellen Nähe der Grenze zwischen einem Bk Punkt und Farbpunkten mit höherer Genauigkeit.
  • Zwei verschiedenen Arten von Grenzbereichen wie in Fig. 17(a) und 17(b), zeigen nachteiligerweise gleiche Werte von Grenznähegraden gegebener Bk Punkte, wie durch die nachstehenden Rechnungen erwiesen.
  • ART 1 Grenznähegrad = 2·(A + C + E + J) + 2·(B + G + I) + 4*(D + F + H + K + L) = 1,558
  • ART 2 Grenznähegrad = 2·(2·(B + C + G + I + J) + 4·(F + L)) = 1,516
  • In Wirklichkeit hat aber die ART 1, in der Farbpunkte mit 100% Leistung neben einem gegebenen Bk Punkt liegen, eine doppelt so hohe Möglichkeit Farbmischung hervorzurufen als die ART 2, in der Farbpunkte mit 50% Leistung neben einem gegebenen Bk Punkt liegen.
  • Um diesen Nachteil zu überwinden, werden in diesem Ausführungsbeispiel die nachstehenden Massnahmen ergriffen. Ein n · m Pixelbereich (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) um einen gegebenen Bk Punkt wird in eine Vielzahl von Bereichen aufgeteilt (vier 5 · 5 Pixelbereiche, die den gegebenen Punkt einschliessen und in den Teilen über und unter, links und rechts seines Bereichs in diesem Ausführungsbeispiel liegen). Die Grenznähegrade der jeweiligen geteilten Bereiche werden berechnet. Der grösste Wert unter den Nähegraden der vier Bereiche wird zum umfassenden Grenznähegrad des gegebenen Punktes bestimmt, der dann in die entsprechende Rangstufe des Grenznähegrad-Speicherpuffers geschrieben wird.
  • Die Beziehung zwischen den Grenznähegraden und den entsprechenden Rangstufen in diesem Ausführungsbeispiel wird nachstehend gezeigt. Die Grenznähegrade in diesem Ausführungsbeispiel sind ein Viertel der im zweiten Ausführungsbeispiel definierten Grenznähegrade.
  • Rangstufe Umfassender Grenznähegrad
  • Rangstufe 1 0,000-0,390
  • Rangstufe 2 0,391-0,779
  • Rangstufe 3 0,780-1,169
  • Rangstufe 4 1,170-1,558
  • Berechnet werden die Grenznähegrade gegebener Punkte in zwei verschiedenen Arten von Grenzbereichen, gezeigt in Fig. 17(a) und 17(b) nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren, wodurch verlässlich die umfassenden Grenznähegrade gezeigt werden, die genau die Möglichkeit einer Farbmischung darstellen, wie in den detaillierten Berechnungen gezeigt.
  • ART 1 Grenznähegrad Bereich 1 = A + B + C + E + G + I + J + 2·(D + F + H + K + L) = 0,779
  • Grenznähegrad Bereich 2 = 0
  • Grenznähegrad Bereich 3 = B + G + I + 2·(A + C + D + E + F + H + J + K + L) = 1,037
  • Grenznähegrad Bereich 4 = A + C + E + J = 0,258
  • Umfassender Grenznähegrad eines gegebenen Punktes = 1,037 ... Rangstufe 3
  • ART 2 Grenznähegrad Bereich 1 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 2 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 3 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 4 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Umfassender Grenznähegrad eines gegebenen Punktes = 0,471 ... Rangstufe 2
  • Ein Flussdiagramm, das dieses Ausführungsbeispiel darstellt, wird in Fig. 16 gezeigt, die aus den Fig. 16A und 16B besteht. Wird ein Druckstartbefehl gegeben (S400), werden die Datenfelder der jeweiligen Farben Y, M, C und Bk, die in den jeweiligen Farben der Druckpuffer gespeichert sind, in den jeweiligen Farben der Arbeitspuffer gespeichert (S401 und S402). Ein umgebender 9 · 9 Pixelbereich um einen gegebenen Punkt wird in vier Bereiche geteilt (jeder Bereich hat 5 · 5 Pixel, die den gegebenen Punkt einschliessen). Die Grenznähegrade (1Y bis 4Y) pro Bereich für Yellow Daten werden bestimmt. Ebenso werden die Grenznähegrade der vier Bereiche für Magenta und Cyan (1M bis 4M und 1C bis 4C) berechnet (S403). Der grösste Wert unter den Grenznähegraden 1Y bis 4Y wird zum umfassenden Grenznähegrad Y bestimmt. Genauso wird der umfassende Grenznähegrad M und der umfassende Grenznähegrad C bestimmt (S404). Die umfassenden Grenznähegrade (Y, M und C) der jeweiligen Farben werden addiert, um den finalen Grenznähegrad des gegebenen Punktes zu erzielen (S405). Die so erzielten Daten werden in der entsprechenden Rangstufe der Greriznähegrad-Speicherpuffer (1 bis 4) gespeichert (S406). Dieser Vorgang wird für eine Zeile ausgeführt (S407).
  • Die darauf folgenden Vorgänge (S408-S410) sind die gleichen wie die Vorgänge (S207-S209) im zweiten Ausführungsbeispiel, gezeigt in Fig. 6, und ihre Beschreibung entfällt.
  • In vorstehend beschriebener Weise wird vor der Berechnung des Grenznähegrades ein umgebender n · m Pixelbereich (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) um einen gegebenen Punkt in eine Vielzahl von Bereichen geteilt (vier Bereiche in diesem Ausführungsbeispiel). Der Grenznähegrad der jeweiligen Teilbereiche wird berechnet und basierend auf diesen Werten, wird der finale Grenznähegrad des gegebenen Punktes bestimmt. Mit dieser Anordnung kann optimales Punktersetzen durchgeführt werden und das ermöglicht es, eine verbesserte Qualität der Aufzeichnungsbilder zu bieten.
  • Sechstes Ausführungsbeispiel
  • Eine weitere Erklärung erfolgt nun für ein Verfahren zum Lösen eines Problems, das auftreten kann, wenn das Verfahren des fünften Ausführungsbeispiels verwendet wird.
  • Wie im im vorigen Ausführungsbeispiel verwendeten Verfahren erklärt, wird ein umgebender n · m Pixelbereich (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) um einen gegebenen Bk Punkt in eine Vielzahl von Bereichen geteilt (vier 5 · 5 Pixelbereiche, die in diesem Ausführungsbeispiel über und unter, links und rechts des Bereichs liegen). Die Grenznähegräde für jeden Bereich werden berechnet und der grösste Wert unter den vier Grenznähegraden wird zum umfassenden Grenznähegrad des gegebenen Punktes bestimmt. Nach diesem Verfahren werden in einem Bild mit Abstufungen, in denen Farbe und Bk graduell gemischt werden, wie in Fig. 18 gezeigt, alle Bk Punkte geringer Leistung gleich und bedingungslos dem Punktersetzen unterworfen. Im in Fig. 18 gezeigten Bild sollten aber, da eine Farbmischung in einem Grenzbereich zwischen Bk und Farbe nicht als bemerkbar erscheint, alle Bk Punkte in rein scharzer Farbe aufgezeichnet werden.
  • Als Lösung für dieses Problem werden die nachfolgenden Massnahmen in diesem Ausführungsbeispiel ergriffen. Die Ungleichheit zwischen grösstem Wert und dem geringstem Wert unter den Grenznähegraden der vier Bereiche wird als umfassender Grenznähegrad eines gegebenen Punktes bestimmt. Das daraus resultierende Bk Datum wird in die entsprechende Rangstufe des Grenznähegrad-Speicherpuffers geschrieben.
  • Die im fünften Ausführungsbeispiel definierte Beziehung zwischen Grenznähegraden und Rangstufen kann für ihre Beziehung in diesem Ausführungsbeispiel verwendet werden. Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren werden die Grenznähegrade gegebener Punkte in den beiden verschiedenen Arten von Grenzbereichen, gezeigt in Fig. 17(a) und 17(b) berechnet, um nachfolgende Ergebnisse zu erzielen. Es ist ersichtlich, dass sich der Grenznähegrad für Punkte, deren Punktersetzung nicht erforderlich ist, 0 annähert, während der Grenznähegrad für Punkte, die dem Punktersetzen unterworfen werden sollten, einen grossen Wert zeigt.
  • ART 1 Grenznähegrad Bereich 1 = A + B + C + E + G + I + J + 2·(D + F + H + K + L) 0,779
  • Grenznähegrad Bereich 2 = 0
  • Grenznähegrad Bereich 3 = B + G + I + 2·(A + C + D + E + F + H + J + K + L) = 1,037
  • Grenznähegrad Bereich 4 = A + C + E + J = 0,258
  • Grenznähegrad eines gegebenen Punktes = 1,037 - 0 = 1,037 ... Rangstufe 3
  • ART 2 Grenznähegrad Bereich 1 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 2 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 3 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad Bereich 4 = B + G + I + 2·(C + J + F + L) = 0,471
  • Grenznähegrad eines gegebenen Punktes = 0,471 - 0,471 = 0 ... Rangstufe 1
  • In vorstehend beschriebener Weise wird vor der Berechnung des Grenznähegrades ein umgebender n · m Pixelbereich (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) um einen gegebenen Punkt in eine Vielzahl von Bereichen geteilt (vier Bereiche in diesem Ausführungsbeispiel). Die Grenznähegrade der jeweiligen Teilbereiche werden berechnet. Die Ungleichheit zwischen grösstem Wert und dem geringstem Wert unter den Grenznähegraden wird als umfassender Grenznähegrad des gegebenen Punktes bestimmt. Mit diesem Verfahren kann optimales Punktersetzen durchgeführt werden und das ermöglicht es, eine verbesserte Qualität der Aufzeichnungsbilder zu bieten.
  • Siebtes Ausführungsbeispiel
  • Wenn im sechsten Ausführungsbeispiel ein zu ersetzender Tintenpunkt ein isolierter Punkt ist oder eine gerade Linie formt, erscheint eine Farbmischung zwischen einem solchen Punkt und einem Punkt einer anderen Tintenart auf einem aktuellen Aufzeichnungsbild nicht wahrnehmbar. Auch in diesem Fall aber kann der berechnete Grenznähegrad einen bemerkenswert hohen Wert zeigen. Nachteiligerweise wird dementsprechend ein solcher Punkt dem Punktersetzen unterworfen, was wegen dem früher beschriebenen Maskenpassen eine Farbabweichung hervorrufen kann.
  • Um dieses Problem zu lösen, wird der Grenznähegrad der selben Tintenart erfasst für den Fall, bei dem ein zu ersetzender Tintenpunkt ein isolierter Punkt ist oder eine gerade Linie formt, wodurch optimales Punktersetzen ermöglicht wird.
  • Im in Fig. 20 gezeigten Bild, in dem Tintenpunkte mit sehr geringer Leistung, die ersetzt werden sollen, vor dem Hintergrund einer anderen Farbe vorhanden sind, wird der Grenznähegrad eines gegebenen Punktes, umgeben in allen Richtungen von Tintenpunkten anderer Tintenarten berechnet, um einen bemerkenswert grossen Wert zu erzielen. So wird der gegebene Punkt nachteiligerweise dem Punktersetzen unterworfen. Aber Farbmischung oder Auslaufen, das auftreten kann, weil ein solcher isolierter Punkt, gezeigt in Fig. 20, neben einer anderen Tintenart liegt, erscheint nicht als wahrnehmbar.
  • Das kommt daher, weil diese Art der Farbmischung oder des Auslaufens verschieden ist vom normalen Auslaufen, hervorgerufen durch Farbmischung zwischen aufeinandertreffenden verschiedenen Arten von Tintenpunkten. Das heisst, im vorstehend beschriebenen Fall, Farbmischung oder Auslaufen tritt auf, weil Tinte, die eine Vielzahl von Punkten neben einem gegebenen Punkt formt, sich in Punkte anderer Farbtinte ausbreitet. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Farbmischung oder Auslaufen bei einem einzelnen Punkt auftritt, der eine sehr geringe Tintenmenge hat. So ist es unnötig, Punktersetzen für einen einzelnen Punkt oder einen Punkt, der eine gerade Linie formt, durchzuführen, auch wenn ein grösserer Wert beim Grenznähegrad erzielt wird.
  • Um diese Aufgabe zu Ende zu führen, wird in diesem Ausführungsbeispiel der Grenznähegrad eines gegebenen Punktes unter Berücksichtigung eines Punktes einer anderen Farbtinte bestimmt und gleichzeitig wird auch der Grenznähegrad derselben Farbtinte erfasst. Bei diesen Erfassungen werden, auch wenn der Grenznähegrad einen bemerkenswert grossen Wert zeigt, die resultierenden Daten in einer niedrigeren Rangstufe des Grenznähegrades gespeichert, wenn der Grenznähegrad derselben Tintenart klein ist, wodurch die Ausführung des Punktersetzens vermieden werden kann.
  • Ein Flussdiagramm, das dieses Ausführungsbeispiel darstellt, wird in Fig. 19 gezeigt, die Fig. 19A bis 19C enthält.
  • Wird ein Druckstartbefehl gegeben (S500), werden die Datenfelder der jeweiligen Farben Y, M, C und Bk, in den Arbeitpuffern der jeweiligen Farben Y, M, C und Bk gespeichert (S501 und S503). Dann werden die Grenznähegrade der jeweiligen Farbpunkte um einen gegebenen Bk Punkt in einem umgebenden n · m Pixelbereich (9 · 9 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) berechnet (S504). Die Grenznähegrade (Y, M und C) der jeweiligen Färben werden addiert, um den umfassenden Grenznähegrad des gegebenen Punktes zu erzielen (S505).
  • Dann wird die Anzahl Von Bk Punkten in einem umgebenden n · m Pixelbereich (5 · 5 Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) um den gegebenen Punkt gezählt, um den Bk Nähegrad zu erhalten (S506). Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel einfach die Anzahl der in 5 · 5 Pixeln vorhandenen Bk Punkte als Bk Nähegrad bestimmt wird, kann darüber hinaus jedem Pixel im selben Bereich ein Gewichtungskoeffizient zugeordnet werden. Ist der Grenznähegrad des gegebenen Punktes grösser als 4,675 (S507), aber der Bk Nähegrad kleiner als 5 (S508) werden die Daten im Grenznähegrad-Speicherpuffer 1 gespeichert (S510). In anderen Fällen wird der Grenznähegrad des gegebenen Punktes in der entsprechenden Rangstufe der Grenznähegrad- Speicherpuffer 1 bis 4 gespeichert (S509).
  • Nach Vollendung der Verarbeitung für eine Zeile (S511) wird das logische AND zwischen den jeweiligen Farben der PCBk Wandlungsmasken (1 bis 4) und den in den jeweiligen Rangstufen der Pufferspeicher gespeicherten Daten ausgeführt (S512). Auch das logische OR zwischen dem resultierenden AND der jeweiligen Rangstufen der Farben (Y, M und C) wird ausgeführt und die resultierenden Aufzeichnungsdaten werden zu den jeweiligen Farben der originalen Druckpuffer addiert (S513). Das logische OR zwischen dem resultierenden AND der Rangstufen der Bk Puffer und den resultierenden Aufzeichnungsdaten ersetzt die im originalen Bk Druckpuffer gespeicherten Daten (S514).
  • So wird, auch wenn der Grenznähegrad eines gegebenen Punktes unter Berücksichtigung eines Punktes einer anderen Tintenart bemerkenswert gross ist, Punktersetzen nicht durchgeführt, wenn der Nähegrad derselben Tintenart klein ist. Nach diesem Verfahren kann Punktersetzen nur für Punkte erfolgen, die eine solche Verarbeitung erfordern, wodurch Aufzeichnung mit hoher Qualität ermöglicht wird.
  • In diesem Ausführungsbeispiel üben alle vorstehend beschriebenen Steuereinrichtungen zentrale Steuerung in der Steuereinheit innerhalb des Aufzeichnungsgerätes aus. Aber das vorstehende Datenverarbeitungsverfahren kann zu einem Verfahren ausgeweitet werden, in dem alle Steuereinrichtungen durch Verwendung eines Druckertreibers ausgeführt werden, der in einer externen Einheit gespeichert ist, so dass die aktuell aufzuzeichnenden Daten, die einem Punktersetzen unterworfen wurden im Aufzeichnungsgerät empfangen werden können. In den meisten Fällen ist die mit einem Aufzeichnungsgerät verbundene externe Vorrichtung ein PC, der bei CPU Durchsatz - und RAM Kapazität, die zum Ausführen der vorstehenden Verarbeitung benötigt werden, dem Aufzeichnungsgerät überlegen ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann nicht nur auf Tintenstrahlaufzeichnungsgeräte angewendet werden, sondern auch auf Verarbeitungseinrichtungen externer Vorrichtungen, die ausgezeichneten Durchsatz zeigen, wie PCs (externe Rechner) und so weiter.
  • Anderer Aufbau und Vorgehensweise als Hardware Verarbeitungseinrichtungen zum Aktualisieren der Grenznähegrad- Erfassungseinrichtung und der Grenzpixel-Wandlungseinrichtung sind den in den vorstehenden Ausführungsbeispielen gleich. Eine Erklärung unterbleibt deshalb.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung klar ersichtlich, bieten die vorstehenden Ausführungsbeispiel folgende Vorteile.
  • Der Nähegrad zwischen nebeneinander liegenden verschiedenen Tintenarten in einem Grenzbereich wird erfasst. Originalaufzeichnungspixel werden in Übereinstimmung mit dem erfassten Nähegrad, d. h. dem Grad der positionellen Nähe zwischen verschiedenen Arten von Tintenpixeln durch Pixel einer anderen Tintenart ersetzt. Das ermöglicht das Anbieten verbesserter Qualität von aufgezeichneten Bildern, auch wenn verschiedene Tintenarten nebeneinander liegen.
  • Maskenverarbeitung wird nur ausgeführt, wenn Punkte vorhanden sind, deren Ersetzen nötig ist, wodurch das unerwünschte Anpassen zwischen einer Maske und einem Bildmuster verhindert wird. Darüber hinaus werden Grenznähegrade für eine Vielzahl von Pixelbereichen berechnet, die durch Teilen eines Pixelbereichs um einen gegebenen Punkt erzielt wurden, wodurch det umfassende Grenznähegrad zwischen verschiedenen Tintenarten mit höherer Genauigkeit bewertet werden kann. Ferner wird der Nähegrad derselben Tintenart zusätzlich zum Grenznähegrad zwischen verschiedenen Tintenarten bewertet und durch dieses Bewerten wird Punktersetzen für einen isolierten Punkt und einen Punkt, der eine gerade Linie bildet, nicht durchgeführt. Nach diesen Anordnungen kann verbesserte Qualität aufgezeichneter Bilder geboten werden, während verschiedene Tintenarten nebeneinander liegen.
  • Achtes Ausführungsbeispiel
  • Fig. 24 ist eine Perspektivansicht, die ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät darstellt, auf das die vorliegende Erfindung angewendet werden kann.
  • Zuerst erfolgt eine Erklärung des gesamten Aufbaus des Geräts. In Fig. 24 werden eine Vielzahl von Aufzeichnungsblättern 31, aus Papier oder Plastik und in eine Kassette gesteckt, einzeln von einer Zufuhrrolle (nicht gezeigt) zugeführt. Dann werden die Blätter 31 in die von einem Pfeil A angezeigte Richtung durch ein Paar von ersten Zufuhrrollen 33 und ein Paar von zweiten Zufuhrrollen 34 zugeführt, wobei die zwei Paare der Rollen 33 und 34 in einem vorbestimmten Abstand liegen und von jeweiligen (nicht gezeigten) Schrittmotoren angetrieben werden.
  • Ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf 35 zum Aufzeichnen auf das Aufzeichnungsblatt 31 ist mit vier Kopfeinheiten 35a- 35d bestückt. Tinte aus einer (nicht gezeigten) Tintenkartusche wird zugeführt und auf Grundlage von Ausstosssignalen aus Düsen ausgestossen. Aufzeichnungskopf 35 und Tintenkartusche sind auf einem Träger 36 montiert, der über einen Riemen 37 und Riemenscheiben 38a und 38b mit einem Trägermotor 53 verbunden ist. Dementsprechend ist der Träger 36 in der Lage entlang eines Führungskolbens 39 hin- und her abzutasten, wenn der Trägermotor 53 angetrieben wird.
  • Mit diesem Aufbau stösst der Aufzeichnungskopf 35 Tinte auf das Aufzeichnungsblatt 31 aus, während er sich in Richtung des Pfeils B bewegt, um ein Tintenbild auf dem Blatt 31 aufzuzeichnen. Wenn nötig, kehrt der Kopf 35 an die Ausgangsposition zurück, um Düsenverstopfung mit einer Tintenwiederherstellungsvorrichtung 32 zu beseitigen. Gleichzeitig werden die Zufuhrrollen 33 und 34 angetrieben, um das Aufzeichnungsblatt 31 in eine vom Pfeil A angezeigte Richtung zuzuführen. Dieser Vorgang wird wiederholt, um vorbestimmtes Aufzeichnen auf das Aufzeichnungsblatt 31 durchzuführen.
  • Nun erfolgt eine Erklärung eines Steuersystems zum Antreiben der jeweiligen Bestandteile des vorstehend beschriebenen Aufzeichnungsgeräts.
  • Wie in Fig. 25 gezeigt, enthält dieses Steuersystem: Eine Steuereinheit 50 mit CPU 50a, zum Beispiel einen Mikroprozessor, ein ROM 50b zum Speichern eines Steuerprogramms der CPU 50a, verschiedener Datenarten und verschiedener Bedingungen etc., und ein RAM 50c als Arbeitsbereich für die CPU 50a und zum zeitweiligen Speichern verschiedener Datenarten und so weiter; eine Schnittstelle 51, ein Bedienfeld 52, einen Antrieb 57, zum Antreiben verschiedener Motoren (einen Trägerantriebsmotor 53, einen Papierzufuhrmotor 54, einen ersten Zufuhrrollenantriebsmotor S5 und einen zweiten Zufuhrrollenantriebsmotor 56); und einen Aufzeichnungskopfantrieb 58.
  • Die Steuereinheit 50 empfängt verschiedene Information (zum Beispiel Zeichenabstand und Zeichenart) aus dem Bedienfeld 52 und Ein/Ausgabe (I/O) Bildsignale von/zu einer externen Vorrichtung 59 über die Schnittstelle 51. Die Steuereinheit 50 gibt ON/OFF Signale und Bildsignale zum Antrieb der jeweiligen Motoren 52-56 über die Schnittstelle 51 aus, wobei die jeweiligen Bestandteile basierend auf den ausgegebenen Signalen angetrieben werden.
  • Wenn die vorstehend beschriebene Farbtinte der eindrigenden Art und die Bk Tinte der trocknenden Art für den Tintenstrahlaufzeichnungskopf verwendet werden, um Farbdrucke auszuführen, können Bk Bilder unvorteilhaft einer zu exzessiven PCBk Wandlung unterworfen werden. Ein Beispiel dieser exzessiven PCBk Wandlung wird unter Bezug auf die Fig. 26 gegeben. Fig. 26(a) ist ein Originalbild, in dem ein bandähnlicher solider Bereich ein original Bk Farbbild ist, während durch runde Punkte angezeigte Teile über dem originalen Bk Bild ein Farbbildbereich sind. Das in diesem Ausführungsbeispiel verwendete Tintenstrahlaufzeichnungsgerät hat eine Auflösung von 360 DPI (dot per inch) und die Punktgrösse beträgt ca. 100 um. Um einen 100 um Aufzeichnungspunkt zu erzielen, beträgt die Ausstossmenge der Tinte der eindringenden Art (Y, M und C) ca. 40 ng/Punkt, während die Ausstossmenge der Bk Tinte der trocknenden Art ca 80 ng/Punkt beträgt.
  • Ein erforderlicher PCBk Bereich zum Verhindern des Auslaufens in einem Grenzbereich, in dem ein Hochleistungs- Farbbildbereich und ein Bk Bildbereich nebeneinander liegen, wird als vier Punkt-Breitenbereich geformt. Das Verhältnis der Bk Punkte, die einer PCBk Wandlung unterworfen werden sollen, zu den Bk Punkten, die sich einer PCBk Wandlung nicht unterziehen müssen, um das PCBk Bild so nahe wie möglich an dem Bk Bild, gedruckt in Bk Tinte, erscheinen zu lassen ist 50 : 50. Auch wenn in diesem Ausführungsbeispiel die PCBk Wandlung zur leichteren Erklärung nur unter Verwendung von C Tinte durchgeführt wird, werden auch die anderen Tintenarten, d. h. Y und M Tinten vorzugsweise für PCBk Wandlung verwendet, wie vorstehend erörtert. Da ein für die PCBk Wandlung nötiger Bereich ein vier Punkt-Breitenbereich ist, werden Grenzerfassung und Grenzwandlung ausgeführt basierend auf einem Bold-Bild, erzielt durch Ausweiten jedes der vorstehend beschriebenenen Farbpunkte zu einer Menge äquivalent zu vier Punkten nach links, rechts, oberhalb und unterhalb des Farbpunktes, d. h. umgebende 9 · 9 Punkte um den Farbpunkt.
  • Fig. 26(b) ist ein Bold-Farbbild, erzielt durch Ausweiten jedes der vorstehend beschriebenene Farbpunkte zu umgebenden 9 · 9 Punkten um jeden Farbpunkt. Das resultierende Bold- Farbbild überlappt teilweise den Bk Bildbereich. Das logische AND wird zwischen dem Bold-Farbbild und dem Bk Bild ausgeführt, um die Grenzresultate im in Fig. 26(c) gezeigten Grenzbereich zu erfassen, die det PCBk Wandlung unterworfen werden.
  • Fig. 26(f) stellt eine PCBk Maske dar und eine solche Maske wird wiederholt ausgeweitet, mit dem in Fig. 26(d) gezeigten Muster als Resultat. Als Resultat des logischen AND zwischen den in Fig. 26(c) gezeigten Punkten, die einer PCBk Wandlung unterzogen werden sollen und dem in Fig. 26(d) gezeigten Maskenmuster werden die signifikanten Bildpunkte in ein C Bild geformt und aus dem Bk Bild entfernt, womit ein endgültiges Aufzeichnungsbild, gezeigt in Fig. 26(e), hergestellt wird.
  • Fig. 26(a) bis 26(f) zeigen, dass eine Hälfte des Bk Originalbildes für das C Bild ersetzt wird, aber es ist offensichtlich nicht nötig, PCBk Wandlung mit einem solchen Wandlungsverhältnis auf ein Bk Bild anzuwenden, das neben einem Farbbild mit geringer Leistung liegt, resultierend in dem in Fig. 26(e) gezeigten Bild, das die vorstehend erörterten, der PCBk Wandlung inhärenten verschiedenen Probleme verursacht.
  • In diesem Ausführungsbeispiel werden die vorstehend beschriebenen Probleme durch Steuerung des Aufwandes bei der PCBk Wandlung in Übereinstimmung mit dem Grad des Auslaufens gelöst. Dies wird spezifisch unter Bezug auf die Zeichnungen erklärt.
  • Fig. 27 ist ein Blockdiagramm einer Steuerstruktur, die den wichtigen Teil dieses Ausführungsbeispiels darstellt. Fig. 27 zeigt, dass Grenzerfassung und Grenzwandlung jeweils dreimal durchgeführt werden und dass sich der der Grenzerfassung unterworfene Bereich jedesmal ändert. Wie nachstehend unter Bezug auf die Fig. 28-30 beschrieben, wird für den kleineren Bereich für die Grenzerfassung eine PCBk Maske mit grösserem Wandlungsverhältnis von Bk Punkten zu Farbpunkten (C Punkten in diesem Ausführungsbeispiel) verwendet.
  • In Fig. 27 werden die jeweiligen Y, M und C Originalbilder dem logischen OR unterworfen, um ein Farbbild zu erzielen (100). Eine erste Extraktion von PCBk Wandlungspunkten wird unter Bezug auf das Farbbild ausgeführt. Fig. 28 stellt im Detail die erste Extraktion der Wandlungspunkte dar.
  • Fig. 28(a) stellt ein Originalbild dar, das dem in Fig. 26(a) gezeigten gleich ist. Erste Grenzerfassung wird für das in Fig. 28(a) gezeigte Originalbild ausgeführt, durch Ausweiten jedes Farbpunktes auf ein-Punktbreite in den Richtungen nach links, rechts, oben und unten, d. h. umgebende 3 · 3 Punkte um den Farbpunkt, mit dem in Fig. 28(b) (101 der Fig. 27) gezeigten Bild als Resultat.
  • In diesem Ausführungsbeispiel kann ein Grenzbereich nicht durch Bold-Darstellung der umgebenden 3 · 3 Punkte um jeden Farbpunkt extrahiert werden, (siehe Fig. 28(c)), was unvermeidlich macht, dass kein zu wandelnder Teil erzielt wird, als Resultat des logischen AND mit dem in Fig. 28(d) gezeigten Muster, erzielt durch Ausweiten des in Fig. 28(f) gezeigten PCBk Maskenmusters. So wird eine PCBk Wandlung nicht durchgeführt (102-104 der Fig. 27). Die in Fig. 28(f) gezeigte PCBk Maske ist ein Wandlungsmaskenmuster, das auf einen Teil anwendbar ist, der zum Auslaufen höchst geeignet ist, wenn eine Grenze durch Bold-Darstellung der umgebenden 3 · 3 Punkte um das Farbpixel erfasst werden kann und so ein höheres Wandlungsverhältnis (50 : 50) zeigt, als die anderen PCBk Masken.
  • Die Signale 1, die in den in Fig. 28(d) gezeigten Punkten auftreten, das heisst, Signale die als Resultat det Ausführung des logischen AND zwischen den Signalen und dem Grenzbild ein signifikantes Bild formen, zeigen Bk Pixel an, die in diesem Ausführungsbeispiel in C Tintenpixel gewandelt werden sollen, während Signale 0 Bk Punkte darstellen, die in einem Grenzbereich erfasst werden, aber der PCBk Wandlung nicht unterliegen sollen und deshalb in Bk Tinte aufgezeichnet werden.
  • Fig. 29 stellt im Detail die zweite Extraktion von Wandlungspunkten dar. Fig. 29(a) zeigt das Originalbild. Zweite Grenzerfassung wird durch Bold-Darstellung von zwei Punktbreite in jede der Richtungen links, rechts, oben und unten durchgeführt, d. h. umgebende 5 · 5 Punkte um den Farbpunkt, mit dem in Fig. 29(b) (111 der Fig. 27) gezeigten Resultat.
  • Fig. 29(b) zeigt, dass das durch Bold-Darstellung der umgebenden 5 · 5 Punkte um den Farbpunkt erzielte Bild teilweise das Bk Originalbild überlappt, wodurch die Grenze extrahiert werden kann, wie durch Fig. 29(c) (112 der Fig. 27) angezeigt. Die in Fig. 29(c) gezeigte Grenze und das in Fig. 29(d) gezeigte Muster, erzielt durch Ausweiten des in Fig. 29(f) gezeigten PCBk Maskenmusters werden dem logischen AND unterworfen, um einen PCBk Wandlungsteil (113 der Fig. 27) zu erzielen. Beim zweiten PCBk Wandlungsschritt wird das Bk Originalbild teilweise der PCBk Wandlung (Wandlung in C Pixel in diesem Ausführungsbeispiel) unterworfen, wie in Fig. 29(e) (114 der Fig. 27) gezeigt. Das zweite Wandlungsmaskenmuster ist anwendbar, wenn eine Grenze durch Bold-Darstellung der umgebenden 5 · 5 Pixel um jedes Pixel des Farbbildes erfasst werden kann und auch wenn ein Farbbild und ein Bk Bild mit einem Abstand, der der ein-Punktbreite entspricht nebeneinander liegen und so ein geringfügig niedrigeres Wandlungsverhältnis (3. 7) der, schwarzen Pixel zu den Farbpixeln aufweisen, als die in der ersten Wandlung verwendete PCBk Maske.
  • Fig. 30 stellt im Detail die letzte Extraktion von Wandlungspunkten in diesem Ausführungsbeispiel dar. Fig. 30(a) zeigt das Originalbild. Dritte Grenzerfassung wird durch Bold-Darstellung von vier Punktbreite in jede der Richtungen links, rechts, oben und unten um jeden Farbpunkt durchgeführt, d. h. umgebende 9 · 9 Punkte um den Farbpunkt, wie gezeigt in Fig. 30(b) (121 der Fig. 27).
  • Wie in Fig. 30(b) gezeigt, überlappt das resultierende Bold-dargestellte Bild das Bk Originalbild vollständig, wodurch eine Grenze extrahiert werden kann, wie in Fig. 30(c) (122 der Fig. 27) gezeigt. Die in Fig. 30(c) gezeigte erfasste Grenze und das Muster, erzielt durch Ausweiten des in Fig. 30(f) gezeigten PCBk Maskenmusters werden dem logischen AND unterworfen, um einen PCBk Wandlungsteil zu erzielen, gezeigt in Fig. 30(e) (123 der Fig. 27). Beim dritten PCBk Wandlungsschritt wird eine beachtenswerte Anzahl von Bk Originalbildpunkten der PCBk Wandlung unterworfen, wie in Fig. 30(e) (124 der Fig. 27) gezeigt. Das letzte PCBk Wandlungsmaskenmuster ist anwendbar, wenn eine Grenze durch Bold- Darstellung der umgebenden 9 · 9 Pixel um jeden Farbpunkt erfasst werden kann und auch wenn ein Farbbild und ein Bk Bild über einen grösseren Abstand zueinander liegen. Dementsprechend weist das Maskenmuster ein noch geringeres Wandlungsverhältnis von schwarzen Pixeln zu Farbpixeln (2. 8) als die erste und zweite PCBk Maske auf.
  • Fig. 31 stellt Schritte zur Korrektur der in einer Vielzahl von vorstehend beschriebenen PCBk Wandlungsschritten extrahierten Wandlungsbilder zum endgültigen Aufzeichnungsbild dar.
  • Fig. 31(a) stellt das Originalbild dar und Fig. 31(b), 31(c) und 31(d) zeigen die bei den jeweiligen ersten, zweiten und dritten Erfassungsschritten extrahierten Wandlungspixel. In diesem Ausführungsbeispiel sind beim ersten Erfassungsschritt keine Wandlungspixel zu erfassen. Die in Fig. 31(a) gezeigten Bk Pixel werden bei in den Fig. 31(b), Fig. 31(c) und 31(d) gezeigten Wandlungsschritten durch C Pixel ersetzt und weiter in das endgültige Bild (105 der Fig. 27) gewandelt.
  • Es ist offensichtlich, dass die Anzahl der PCBk- gewandelten Pixel geringer ist als die Anzahl der der PCBk Wandlung nach dem früher vorgeschlagenen Verfahren, gezeigt in Fig. 26(e), unterworfenen Pixel. Hat ein Originalbild eine höhere Farbleistung als das in Fig. 31 gezeigte Bild, oder ist ein Bild so aufgebaut, dass ein Farbpixel näher an einem Bk Originalpixel liegt als beim in Fig. 31 gezeigten Bild, obwohl beide Bilder dieselbe Farbleistung haben, wird entsprechend dem vorstehend beschriebenen Algorithmus unter derselben Maskenbedingung dieses Ausführungsbeispiels die grössere Anzahl von originalen Bk Pixeln der PCBk Wandlung unterworfen. In anderen Worten, kann nach diesem Verfahren PCBk Wandlung genau in Übereinstimmung mit der Farbleistung und der Position von Farbpixeln unter Berücksichtigung von schwarzen Pixeln durchgeführt werden.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird Grenzerfassung vielmals in verschiedenen Erfassungsbereichen, das heisst unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt. Je kleiner ein Bereich für Grenzerfassung, desto grösser die Möglichkeit Bk Pixel in Farbpixel zu wandeln, das heisst, PCBk Wandlung wird mit einem höheren PCBk Wandlungsverhältnis durchgeführt. Mit dieser Anordnung kann das PCBk Wandlungsverhältnis optimal den Anforderungen, wie den Druckheistungsbedingungen in einem Grenzbereich entsprechend, gesteuert werden, und so die der PCBk Wandlung inhärenten Probleme verringert werden.
  • Zum Wandeln eines Bk Bildes wird ein näher an einem Farbbild liegender Bk Bereich mit höherem PCBk Wandlungsverhältnis in Farbpunkte gewandelt, wodurch der PCBk Wandlungsbereich in Abstufungen dargestellt werden kann und die PCBk Wandlung verringert wird. So ist es möglich, die PCBk Wandlung auf einen erforderlichen Mindestgrad zu reduzieren, entsprechend den Anforderungen des Grades an Wandlung, wodurch verbesserte Qualität aufgezeichneter Bilder geboten wird, ohne Beeinflussung durch Eigenschaften der Aufzeichnungstinte. Auch wenn in diesem Ausführungsbeispiel die Erfassung von einem kleineren Bereich zu einem grösseren Bereich ausgeführt wird, so kann doch die Reihenfolge der Erfassungsschritte auch umgekehrt werden.
  • Neuntes Ausführungsbeispiel
  • Nun erfolgt eine Erklärung eines Verfahrens zum effektiveren Durchführen von PCBk Wandlung.
  • Im achten Ausführungsbeispiel werden PCBk Maskenmuster derselben Grösse für die jeweiligen Schritte der PCBk Wandlung verwendet. Unter den Bedingungen für das achte Ausführungsbeispiel ist die extrahierte Grenze, da Bold-Darstellung für umgebende ein-Punktbreite Pixel bewirkt wird, d. h. 3 · 3 Pixel um jeden Farbpunkt des ersten PCBk Wandlungschrittes, beschränkt auf einen nur ein-Punktbreite Bereich, wenn ein Farbpixel und ein Bk Pixel unmittelbar nebeneinander liegen. Entsprechend ist eine im achten Ausführungsbeispiel verwendete (2·5) Pixelmaske für diese Wandlung nicht nötig.
  • Andererseits resultiert die extrahierte Grenze, weil Bold-Darstellung für vier-Punktbreite Pixel, d. h. umgebende 9 · 9 Pixel um jeden Farbpunkt für den dritten Schritt der PCBk Wandlung bewirkt wird, in einem ein-Punktbreite Bereich, wenn ein Farbpixel und ein Bk Pixel über eine drei-Pixeibreite voneinander getrennt sind. Wenn ein Farbpixel und ein Bk Pixel direkt nebeneinander liegen, resultiert die Grenze in einem vier-Punktbreite Bereich. Folglich ist die Verwendung einer Maske, äquivalent zu oder grösser als eine (4·9)- Pixelmaske einer im achten Ausführungsbeispiel verwendeten (2·5) Pixelmaske vorzuziehen, was es ermöglicht, einen Grenzbereich unter Berücksichtigung eines Pixels unter Verwendung nur einer Maske zu wandeln, wodurch beim Ausweiten eines Maskenmusters Fehler verringert werden. Das heisst, zum Durchführen mehrmaliger Grenzerfassung für verschiedene Bereiche, um PCBk Wandlung auszuführen, ist die PCBk Maske, verwendet bei der Grenzerfassung unter Berücksichtigung eines grösseren Bereichs vorzugsweise grösser, als die PCBk Maske zum Ausführen von Grenzerfassung unter Berücksichtigung eines kleineren Bereichs.
  • In diesem Ausführungsbeispiel werden die verschiedenen Maskengrössen in Übereinstimmung mit den Bereichen für Grenzerfassung verwendet, wie in Fig. 32 gezeigt. Eine (1 · 4)- Pixelgrössenmaske wird, wie in Fig. 32(a) gezeigt, verwendet zur Bold-Darstellung für ein-Punktbreite Farbpixel. Eine (2 · 5)-Pixelgrössenmaske wird, wie in Fig. 32(b) gezeigt, verwendet zur Bold-Darstellung für zwei-Punktbreite Farbpixel. Eine (4 · 9)-Pixelgrössenmaske wird, wie in Fig. 32(c) gezeigt, verwendet zur Bold-Darstellung für vier-Punktbreite Farbpixel.
  • In vorstehend beschriebener Weise wird in diesem Ausführungsbeispiel zum Ausführen einer Vielzahl von Grenzerfassungen für verschiedene Bereiche, um PCBk Wandlung durchzuführen, die PCBk Maskengrösse zum Durchführen der Grenzerfassung für einen grösseren Bereich grösser gesetzt als die Maskengrösse, verwendet zur Grenzerfassung für einen kleineren Bereich. Mit dieser Anordnung wird eine Grenze, extrahiert unter Brücksichtigung eines Farbpixels, höchstwahrscheinlich unter Verwendung nur einer Maske gewandelt und so effizientere und genauere PCBk Wandlung verwirklicht. Zusätzlich kann, da eine Vielzahl an Maskenmustergrössen verwendet wird, das vorstehend erörterte Auftreten des Passens zwischen einem Maskenmuster und einem Bildmuster reduziert werden, wodurch verbesserte Qualität aufgezeichneter PCBk Bilder erzielt wird.
  • Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel PCBk Wandlungmasken zum Durchführen von Grenzwandlungen verwendet werden, können statt dessen nachfolgende Einrichtungen verwendet werden. Anstelle der Bestimmung von Punkten, die durch das logische AND zwischen der erfassten Grenze und dem Maskenmuster gewandelt werden sollen, können in vorgeschriebener Reihenfolge Signale 1 und 0 erzeugt werden, jedesmal wenn eine Grenze extrahiert wird und nur mit dem Signal 1 ausgestattete Pixel können der PCBk Wandlung unterworfen werden.
  • Zum Beispiel wird Grenzerfassung durch Bewirken von Bold-Wandlung für ein-Punktbreite Farbpixel durchgeführt. Wenn das Wandlungsverhältnis der resultierenden, der PCBk Wandlung unterworfenen Grenze 50% ist, wie im achten Ausführungsbeispiel, kann Rasterdurchsuchung für die. Grenze durchgeführt werden, so dass Signale 1 und 0 jedesmal abwechselnd erzeugt werden, wenn Punkte, die gewandelt werden sollen, erzeugt werden, und nur Pixel mit Signalen 1 können der PCBk Wandlung unterzogen werden. Auch bei dieser Modifikation vorzugsweise wird die nachfolgende Anordnung gesetzt. Das heisst, je grösser der Bereich für Grenzerfassung, desto geringer die Wahrscheinlichkeit der Erzeugung der Signale 1, d. h. der Frequenz der PCBk Wandlung von Bk Pixeln zu Farbpixeln. Zusätzlich kann anstelle der abwechselnden Erzeugung der Signale 1 und 0 eine Zufallserzeugungseinrichtung zum Erzeugen der Signale 1 mit vorgeschriebener Wahrscheinlichkeit verwendet werden, um die Signale 1 und 0 zu erzeugen.
  • Der andere Aufbau als die PCBk Wandlungsmaske und seine Vorteile sind gleich denen im achten Ausführungsbeispiel erzielten und ihre Erklärung unterbleibt.
  • Zehntes Ausführungsbeispiel
  • Es folgt eine Erklärung der Steuerung des PCBk Wandlungsverhältnisses, abhängig von anderen externen Faktoren als dem Bildmuster, wie der Temperatur eines Aufzeichnungskopfes.
  • Im vorstehenden Ausführungsbeispiel werden die Grenz- PCBk Maskenmuster primär durch das Bildmuster in einem Grenzbereich bestimmt. Da PCBk Wandlung zum Zwecke des Verhinderns des Auslaufens von Tinte durchgeführt wird, wird ein Verfahren der PCBk Wandlung, d. h. PCBk Wandlungsmasken vorzugsweise, abhängig von verschiedensten Aufzeichnungsbedingungen optimiert.
  • Vor diesem Hintergrund wird in diesem Ausführungsbeispiel die Wahl von PCBk Wandlungmasken in Übereinstimmung mit der Temperatur eines Aufzeichnungskopfes korrigiert, die einen Einfluss auf die Ausstossmenge hat, die pro Punkt aus dem Aufzeichnungskopf ausgestossen wird. Steigt die Temperatur des Aufzeichnungskopfes, wird folgende Steuerung ausgeübt. Der Temperaturanstieg des Aufzeichnungskopfes vergrössert die Ausstossmenge und beinflusst somit nachteiligerweise den Grad des Auslaufens im Grenzbereich. Dementsprechend wird das Bk Tinte Verhältnis während der PCBk Wandlung-verringert, während das Verhältnis einer anderen Tintenfarbe erhöht wird, wodurch Auslaufen verhindert wird.
  • Fig. 33 ist ein Blockdiagramm, das eine Steuerstruktur dieses Ausführungsbeispiels darstellt. In Fig. 33 wird Grenzerfassung für Originalbilddaten bei 201 genauso wie in den vorhergegangenen Ausführungsbeispielen durchgeführt. Dann wird eine Wandlungsmaske, verwendet zum teilweisen Wandeln eines Bk Bildes im bei 201 erfassten Grenzbereich in ein Y, M und C Bild bei 202 gewählt. Die Wandlungsmaske wird im Hinblick auf die Bereichsgrösse (Erfassungsbereich) während der Grenzerfassung gewählt, wie sie in den vorstehenden Ausführungsbeispielen durchgeführt wurde. In diesem Ausführungsbeispiel wird zusätzlich Information über Umgebungsbedingungen (in diesem Ausführungsbeispiel die Temperatur des Aufzeichnungskopfes), die Einfluss auf das Grenzauslaufen nehmen können aus 204 eingegeben und zu 202 addiert. Durch die Wahl der Wandlungsmaske wird Steuerung über die Wandlung eines Grenzbildes in 203 ausgeübt, wie in den vorstehenden Ausführungsbeispielen.
  • Die Erfassung der Temperatur des Aufzeichnungskopfes erfolgt durch Erfassen einer Änderung im Widerstand eines Heissleiters, angebracht auf einer Basis, auf die eine Aufzeichnungsvorrichtung montiert ist. Über Erfassungseinrichtungen zum Erfassen der Temperatur eines Aufzeichnungskopfes, verwendet in einem Aufzeichnungsverfahren mit Hilfe von Wärmeemission, nicht nur eines Tintenstrahlverfahrens, sondern auch eines thermischen Transferverfahrens wurde bereits viel berichtet. Dementsprechend ist eine solche Erfassungseinrichtung eine bekannte Technik und ihre Beschreibung unterbleibt.
  • Wie vorstehend beschrieben wählt die Wandlungsmasken- Wahleinrichtung die Grenzwandlungseinrichtung zum Wandeln eines Grenzbildes unter Berücksichtigung von Umgebungsbedingungen, die das vorstehend beschriebene Grenzauslaufen bewirken können, wie die Temperatur des Aufzeichnungskopfes. Ein anderer Aufbau als die Maskenwahleinrichtung und ihre Vorteile sind den in den vorstehenden Ausführungsbeispielen gleich und eine Erklärung dazu unterbleibt.
  • Es wurden das vorstehende achte, neunte und zehnte Ausführungsbeispiel erklärt, in denen allen die vorstehend beschriebene Steuereinrichtung eine zentrale Steuerung in der Steuereinheit innerhalb des Aufzeichnungsgeräts ausübt. Aber die vorstehende Datenverarbeitung kann auf ein Verfahren ausgeweitet werden, in dem die gesamte Steuereinrichtung unter Verwendung eines Druckertreibers, gespeichert in einer externen Einheit ausgeführt wird, so dass die aktuellen Aufzeichnungsdaten, die dem Punktersetzen unterworfen wurden, im Aufzeichnungsgerät empfangen werden können. In den allermeisten Fällen ist die mit einem Aufzeichnungsgerät verbundene Vorrichtung ein PC, der bei CPU Durchsatz und RAM Kapazität, die zum Ausführen der vorstehenden Verarbeitung benötigt werden, dem Aufzeichnungsgerät überlegen ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann also nicht nur auf Tintenstrahlaufzeichnungsgeräte angewendet werden, sondern auch auf Verarbeitungseinrichtungen externer Vorrichtungen, die ausgezeichneten Durchsatz zeigen, wie PCs (externe Rechner) und so weiter.
  • Anderer Aufbau und Vorgehensweise als Hardware Verarbeitungseinrichtungen, Aktualisierungseinrichtungen zum Erfassen des Grenznähegrades zwischen verschiedenen Arten von Tintenpixeln und auch zum Aktualisieren der Grenzpixelwandlungseinrichtung sind denen im achten, neunten und zehnten Ausführungsbeispiel gleich. Eine Erklärung dazu unterbleibt also.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung klar ersichtlich, bieten achtes, neuntes und zehntes Ausführungsbeispiel folgende Vorteile.
  • Das Grenzwandlungsverhältnis kann optimal in Übereinstimmung mit der Druckleistung eines Grenzbereichs gesteuert werden, womit die damit verbundenden Probleme verhindert werden. Darüber hinaus wird, unter Berücksichtigung eines Bk Bildes, das gewandelt werden soll, ein Bk Bereich, der näher an einem Farbbild liegt mit höherem PCBk Wandlungsverhältnis in Farbpunkte gewandelt, wodurch der PCBk Wandlungsbereich in Abstufungen dargestellt werden kann, womit die PCBk Wandlung auf ein erforderliches Minimum reduziert wird. So ist es möglich, minimale PCBk Wandlung nach den Erfordernissen des Wandlungsgrades durchzuführen und so hohe Qualität aufgezeichneter Bilder ohne Rücksicht auf die Eigenschaften von Aufzeichnungstinte zu bieten.
  • Die vorliegende Erfindung ist besonders geeignet zur Verwendung in eine Tintenstrahlaufzeichnungskopf und Aufzeichnungsgerät, bei dem thermische Energie, erzeugt von einem elektrothermischen Wandler, ein Laserstrahl oder dergleichen dazu verwendet werden, eine Änderung im Zustand der Tinte hervorzurufen, um diese auszustossen oder zu entladen. Deshalb sind hohe Dichte der Bildbestandteile und hohe Auf lösung bei der Aufzeichnung möglich.
  • Typischer Aufbau und Arbeitsprinzip solcher Vorrichtungen sind Vorzugweise so, wie in den U.S. Patenten Nr. 4,723,129 und 4,740,796 offenbart. Prinzip und Aufbau sind bei einem On-Demand- und bei einem Daueraufzeichnungssystem anwendbar. Besonders geeignet für die Anwendung ist es beim On-Demand Typ, weil das Prinzip so ist, dass einem elektrothermischen Wandler auf einem Flüssigkeits-(Tinte) haltenden Blatt oder Flüssigkeitsweg mindestens ein Antriebssignal angelegt wird, das ausreicht, einen so schnellen Temperaturanstieg über den Beginn eines Kernsiedepunktes hinaus zu liefern, durch den die thermische Energie durch den elektrothermischen Wandler geliefert wird, um Filmsieden auf dem Heizteil des Aufzeichnungskopfes hervorzurufen, wodurch, entsprechend jedem der Antriebssignale in der Flüssigkeit (Tinte) ein Bläschen geformt werden kann. Durch Hervorrufen, Entwicklung und Zusammenziehen des Bläschens wird die Flüssigkeit (Tinte) durch eine Ausstossöffnung ausgestossen und produziert mindestens ein Tröpfchen.
  • Das Antriebssignal hat vorzugsweise die Form eines Impulses, weil damit die Entwicklung und das Zusammenziehen des Bläschens sofort bewirkt werden kann und die Flüssigkeit (Tinte) in unmittelbarer Reaktion ausgestossen wird. Das Antriebssignal in Form eines Impulses ist vorzugsweise so wie in den U.S. Patenten Nr. 4,463,359 und 4,345,262 offenbart. Zusätzlich ist der Grad des Temperaturanstiegs vorzugsweise so, wie im U.S. Patent Nr. 4,313,124 offenbart.
  • Der Aufbau des Aufzeichnungskopfes kann wie in den U.S. Patenten Nr. 4,558,333 und 4,459,600 sein, in denen der Wärmeteil in einem gebogenen Teil liegt, genauso wie der Aufbau der Kombination aus Ausstossöffnung, Flüssigkeitsweg und elektrothermischem Wandler wie in den vorstehend erwähnten Patenten sein kann. Die vorliegende Erfindung ist auch auf den in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 59-123670 offenbarten Aufbau anwendbar, in dem ein gemeinsamer Schlitz als Ausstossöffnung für mehrere elektrothermische Wandler Verwendet wird und auf den in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 59- 138461 offenbarten Aufbau, in dem eine Öffnung zum Absorbieren von Druckwellen der thermischen Energie, entsprechend dem Ausstossteil geformt wird. Dies, weil vorliegende Erfindung beim Durchführen des Aufzeichnungsvorgangs mit Sicherheit und hoher Effizienz wirkt, ohne Rücksicht auf die Art des Aufzeichnungskopfes.
  • Zusätzlich ist die vorliegende Erfindung auf einen Aufzeichnungskopf der seriellen Art anwendbar, wobei der Aufzeichnungskopf auf dem Hauptaufbau befestigt ist, auf einen Aufzeichnungskopf mit auswechselbarem Chip, der elektrisch mit dem Hauptgerät verbunden ist und der mit Tinte versorgt werden kann, wenn er auf dem Hauptaufbau montiert ist oder auf einen Aufzeichnungskopf mit Kartusche mit integriertem Tintenbehälter.
  • Das Bereitstellen von Wiederherstellungseinrichtung und/oder Hilfseinrichtung für den Vorbereitungsablauf ist zu empfehlen, weil es die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung stabilisieren kann. Beispiele für solche Einrichtungen sind eine Abdeckeinrichtung für den Aufzeichnungskopf, ebenso Reinigungseinrichtung, Druck- oder Absaugeinrichtung, Vorheizeinrichtung, die ein elektrothermischer Wandler, ein zusätzliches Heizelement oder eine Kombination daraus sein kann. Auch eine Einrichtung zum vorzeitigen Ausstoss (nicht für den Aufzeichnungsvorgang) kann den Aufzeichnungsvorgang stabilisieren.
  • In Hinblick auf die Variationen des montierbaren Aufzeichnungskopfes, kann es ein Einzelkopf für eine einzelne Farbtinte sein oder mehrere Köpfe, die der Vielzahl der Tintenmaterialien mit verschiedenen Aufzeichnungsfarben oder Dichten entsprechen. Die vorliegende Erfindung kann wirksam angewendet werden für ein Gerät mit mindestens einem Einfarbenmodus zum hauptsächlichen Aufzeichnen mit schwarzer Tinte, mit Vielfarbmodus zum Aufzeichnen mit verschiedenen Farbtintenmaterialien und/oder einem Vollfarbmodus zum Verwenden einer Mischung der Farben, was eine integriert geformte Aufzeichnungseinheit oder eine Kombination mehrerer Aufzeichnungsköpfe sein kann.
  • In den vorstehenden Ausführungsbeispielen war die Tinte flüssig. Sie kann auch aus Tintenmaterial bestehen, das unter Zimmertemperatur fest ist, aber bei Zimmertemperatur flüssig. Da die Tinte zum Stabilisieren ihrer Viskosität innerhalb eines Temperaturbereichs zwischen 30ºC und 70ºC gehalten wird, um gleichbleibenden Ausstoss im gewöhnlichen Aufzeichnungsgerät dieser Art zu bieten, kann die Tinte so sein, dass sie innerhalb des Temperaturbereichs flüssig ist, wenn das Aufzeichnungssignal angelegt wird. Die vorliegende, Erfindung ist auch auf andere Tintenarten anwendbar. In einer davon wird der Temperaturanstieg wegen der thermischen Energie positiv dadurch verhindert, dass sie für die Zustandsänderung der Tinte von fest zu flüssig verbraucht wird. Ein weiteres Tintenmaterial verfestigt sich, wenn es nicht verwendet wird, um Verdunsten der Tinte zu verhindern. In jedem Fall wird als Reaktion auf das Anlegen des Aufzeichnungssignals, das thermische Energie erzeugt, die Tinte verflüssigt und die verflüssigte Tinte kann ausgestossen werden. Ein weiteres Tintenmaterial kann beginnen sich dann zu verfestigen, wenn es das Aufzeichnungsmaterial erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung ist auch auf Tintenmaterial anwendbar, das sich beim Anlegen der thermischen Energie verflüssigt. Solches Tintenmaterial kann flüssig oder fest in Öffnungen oder Einschlüssen in einem porösen Blatt enthalten sein, wie in den japanischen Patenoffenlegungen Nr. 54-56897 und Nr. 60-71260 offenbart. Das Blatt liegt den thermischen Wandlern gegenüber. Die effektivste der vorstehend beschriebenen Techniken ist das Filmsiedesystem.
  • Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät kann als Ausgabeterminal eines Infomationsverarbeitungsgeräts wie einem Rechner oder dergleichen verwendet werden, als Kopiergerät, kombiniert mit einem Bildleser oder dergleichen, oder als Faxgerät mit Funktionen zum Senden oder Empfangen von Information.
  • Fig. 34 ist ein Blockdiagramm, das eine schematische Kofiguration ziegt, in der ein Aufzeichnungsgerät der vorliegenden Erfindung auf das Informationsverarbeitungsgerät in Form eines Wordprozessors, PC, Faxterminals und Kopierers angewendet wird.
  • In der Zeichnung ist 501 eine Steuereinheit zum Steuern des gesamten Geräts, mit CPU wie Mikroprozessor oder verschiedenen I/O Anschlüssen, die durch Ausgabe- oder Eingabesteuerung oder Datensignale zu oder aus jedem Abschnitt steuert. 502 ist ein Displayabschnitt, der verschiedene Menüs anzeigt, Dokumentinformation und. Bilddaten, gelesen mit einem Bildleser 507 auf dem Displayschirm. 503 ist ein transparentes, sensitives Berührfeld auf dem Displayabschnitt 502, das die Eingabe von Themen oder Koordinatenwerten auf dem Displayabschnitt 502 durch Berühren seiner Oberfläche mit einem Finger oder dergleichen ermöglicht.
  • 504 ist ein FM (Frequenz Modulation) Soundquellenabschnitt, der die FM Modulation für die mit dem Musikeditor erzeugte Musikinformation macht, die im Speicher 510 und im externen Speicher 512 als digitale Daten gespeichert wird. Ein elektrisches Signal aus dem FM Soundquellenabschnitt 504 wird durch einen Lautsprecherbereich 505 in einen hörbaren Sound gewandelt. Ein Druckerabschnitt 506 dient als Ausgabeterminal für einen PC, ein Fax oder einen Kopierer, auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird.
  • 507 ist ein Bildleseabschnitt, der durch fotoelektrisches Lesen Originaldaten eingibt und in der Mitte des Beförderungsweges des Originals liegt, um Fax- oder Kopieoriginale und andere Arten von Originalen zu lesen. 508 ist ein Faxübertragungs- oder Empfangsabschnitt, mit einer Schnittstelle nach aussen, zum Übertragen von Originaldaten, die vom Bildleseabschnitt 507 mit dem Fax gelesen werden oder zum Empfangen oder Dekodieren übertragener Faxsignale. 509 ist ein Telefonabschnitt mit verschiedenen Telefoneigenschaften, wie gewöhnlicher Telefonfunktion oder Anrufbeantworterfunktion.
  • 510 ist ein Speicherabschnitt mit ROM zum Speichern von Systemprogrammen, Verwaltungs- oder anderen Anwendungsprogrammen, mit Zeichenfonts und Wörterbuch, ebenso wie mit aus der externen Speichervorrichtung 512 geladenen Anwendungsprogrammen, Dokumentinformation und einem Video RAM.
  • 511 ist ein Tastaturabschnitt zum Eingeben von Dokumentinformation oder verschiedenen Befehlen.
  • 512 ist eine externe Speichervorrichtung, ein Speichermedium, bestehend aus einer Floppydisk oder Festplatte zum Speichern von Dokumentinformation, Musik- oder Audiodaten und Anwendungsprogrammen des Benutzers.
  • Fig. 35 ist eine typische Ansicht des in Fig. 34 gezeigten Informationsverarbeitungsgeräts.
  • In der Zeichnung ist 601 ein Flachbildschirm zum Anzeigen verschiedener Menüs, grafischer Daten oder Dokumente. Auf diesem Bildschirm 601 ist das Berührfeld 503 installiert, das die Eingabe von Kordinaten oder Themenspezifikationen auf dem Displayabschnitt 503 durch Berühren seiner Oberfläche mit einem Finger oder dergleichen ermöglicht. 603 ist ein Handset, das verwendet wird, wenn das Gerät als Telefon fungiert.
  • Die Tastatur 603 ist lösbar mit einer Schnur mit dem Hauptgehäuse verbunden und dient dazu verschiedene Dokumente oder Daten einzugeben. Die Tastatur 603 ist auch mit verschiedenen Arten von Funktionstasten 604 versehen. 605 ist eine Öffnung zum Einführen der Floppydisk in die externe Speichervorrichtung 512.
  • 607 ist ein Papierstapelabschnitt zum Stapeln von Papier, das vo Bildleseabschnitt. 507 gelesen werden soll, bei dem ein gelesenes Papier auf der Rückseite der Vorrichtung ausgeschoben wird. Beim Faxempfang werden empfangene Daten vom Tintenstrahldrucker 607 aufgezeichnet.
  • Zu beachten ist, dass der vorstehend beschriebene Displayabschnitt 502 ein CRT sein kann, vorzugsweise, aber ein Flachbildschirm mit. Flüssigkristalldisplay ist, unter Verwendung von ferroelektrischem Flüssigkristall. Das macht ihn kompakter, dünner und leichter.
  • Arbeitet die vorstehend beschriebene Informationsverarbeitungseinheit als PC oder Wordprozesor, werden verschiedene Informationen, eingegeben über die Tastatur 511, entsprechend einem vorgegebenen Programm im Steuerabschnitt 501 verarbeitet und als Bilder an den Drucker 506 ausgegeben.
  • Arbeitet sie als ein Empfänger für das Faxterminal, wird die vom Faxübertragungs- und Empfangsabschnitt 508 über die Übertragungsleitung eingegebene Faximileinformation empfangen und entsprechend einem vorgegebenen Programm im Steuerabschnitt 501 verarbeitet und als empfangene Bilder an den Druckerabschnitt 506 ausgegeben.
  • Arbeitet sie als Kopierer, wird vom Bildleseabschnitt 507 ein Original gelesen und gelesene Originaldaten werden über den Steuerabschnitt 501 als kopiertes Bild zum Druckerabschnitt 506 ausgegeben. Zu beachten ist, dass wenn sie als Transmitter für das Faxterminal arbeitet, Originaldaten, gelesen vom Bildleseabschnitt 507, für die Übertragung entsprechend einem vorbestimmten Programm im Steuerabschnitt 501 verarbeitet werden und über den Fax Übertragungs- und Empfangsabschnitt 508 zur Übertragungsleitung übertragen werden. Zu beachten ist, dass die vorstehend beschriebene Informationsverarbeitungsvorrichtung dem Integrationstyp entsprechen kann, der einen Tintenstrahldrucker im Hauptgehäuse enthält, wie in Fig. 36, wodurch seine Tragbarkeit verbessert wird. In derselben Zeichnung bezeichnen gleiche Referenzzahlen Teile mit gleichen Funktionen wie in Fig. 35.
  • Wie vorstehend beschrieben kann, wenn ein Aufzeichnungsgerät nach der vorliegenden Erfindung auf eine Multifunktions -Verarbeitungsvorrichtung wie vorstehend beschrieben angelegt wird, höhere Qualität bei Aufzeichnungsbildern erzielt werden, so dass die Funktionen der Informationsverarbeitungsvorrichtung weiter verbessert werden.
  • Die einzelnen in Umrissen gezeigten oder durch Blöcke in den Zeichnungen bestimmten Komponenten sind in der Bildverarbeitungs- und Aufzeichnungtechnik wohl bekannt und spezifische Anwendung und Betrieb stehen nicht in Widerspruch zum Einsatz der Erfindung.

Claims (76)

1. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zum Aufzeichnen eines durch Bildpixel dargestellten Bildes auf ein Aufzeichnungsmedium durch Entladen verschiedener Tintenarten aus einem Aufzeichnungskopf auf das Aufzeichnungsmedium, um Aufzeichnungspunkte zu formen gekennzeichnet dadurch, dass das Gerät enthält:
Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) zum Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen den Bildpixeln, entsprechend den Aufzeichnungspunkten, die durch verschiedene Tintenarten in einem Grenzbereich zwischen den Bildpixeln geformt werden; und
Ersatzeinrichtung (1001) zum Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer Tintenart geformt werden sollen, durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer anderen Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe geformt werden sollen, die von der Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung erfasst wurde.
2. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) so betrieben werden kann, dass sie einen Gewichtungskoeffizienten für jedes der Bildpixel in einem (n · m) Pixelbereich (n Δ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, setzt und während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten die Pixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen zählt, um den Grad der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tinte geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels zu erfassen.
3. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 2, wobei die Ersatzeinrichtung (1001) so betrieben werden kann, dass sie die Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer gegebenen Farbtinte geformt werden sollen, nach Bedeutung in mindestens zwei Rangstufen einordnet, die dem Grad der positionellen Nähe entsprechen und dass sie das Ersetzen getrennt für jede der Rangstufen durchführt, um die Bildpixel, die den Aufzeichnungspunkten der gegebenen Farbe entsprechen durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten einer anderen Farbe entsprechen in einem Verhältnis zu ersetzen, das für jede der Rangstufen vorbestimmt ist.
4. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 3, darüber hinaus mit:
einer Vielzahl von Ersatz-Maskenmustern, vorbereitet für jede Farbe der Bildpixel, die dem von der Ersatzeinrichtung durchgeführten Ersetzen unterworfen werden sollen, wobei die Anzahl der Maskenmuster mindestens gleich der Anzahl der Rangstufen ist;
logische Produkteinrichtung zum Bestimmen des logischen Produkts des Ersatzmaskenmusters gegebener Tintendaten für jede der Rangstufen und Punktersatzpositionen; und
logische Summeneinrichtung zum Bestimmen der logischen Summe der logischen Produkte der Punktersatzpositionen, erzielt für mindestens zwei Rangstufen.
5. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) so betrieben werden kann, dass sie für die verschiedenen Tintenarten einen Gewichtungskoeffizienten für jedes der Bildpixel in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, setzt und während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten die Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen zählt, um den Grad der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels zu erfassen, und darüber hinaus so betrieben werden kann, dass sie die Summe der Grade der positionellen Nähe, erzielt für die Vielzahl der Tintenarten bestimmt, um die Grade der positionellen Nähe der Vielzahl der Tintenarten unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels zu bestimmen.
6. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, darüber hinaus mit Datenempfangseinrichtung zum Empfang von binären Aufzeichnungsdaten, die Vorhandensein oder Abwesenheit von Aufzeichnungssignalen anzeigen, die jedes der Bildpixel darstellen, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung und die Ersatzeinrichtung so aufgebaut sind, dass sie Erfassen und Ersetzen der von der Datenempfangseinrichtung empfangenen binären Aufzeichnungsdaten durchführen.
7. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, darüber hinaus mit Abstufungseinrichtung zum Abstufen von Tintenpixeldaten in eine Vielzahl von Rangstufen, basierend auf positionellem Nähegrad und Pixelpositions-Erfassungseinrichtung zum Erfassen von Positionen von Bildpixeln für die Tintenpixeldaten jeder Rangstufe, wobei die Ersatzeinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen der Bildpixel unter Verwendung eines Maskenmusters einer vorbestimmten Bereichsproportion nur durchführt, wenn die Positionserfassungseinrichtung eine Bildpixelposition erfasst hat.
8. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 7, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) so betrieben werden kann, dass sie einen Gewichtungskoeffizienten für jedes der Bildpixel in einem (n · m) Pixelbereich (n Δ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, setzt, um den Pixelbereich in mindestens zwei Unterbereiche zu teilen und während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten die Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart in jedem Unterbereich geformt werden sollen zu zählen, um den Grad der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tinte geformt werden, unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels zu erfassen.
9. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) so betrieben werden kann, dass sie den grössten der Grenznähengrade, erzielt für die mindestens zwei Unterbereiche zum Grad der positionellen Nähe unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels bestimmt.
10. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, wobei die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) so betrieben werden kann, dass sie den Unterschied zwischen dem grössten und dem kleinsten der Grenznähegrade, erzielt für die mindesten zwei Unterbereiche zum Grad der positionellen Nähe unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels bestimmt.
11. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, darüber hinaus mit ähnlicher Tintenpunktnähegrad-Erfassungseinrichtung zum Erfassen des Grades der positionellen Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch dieselbe Tintenart geformt werden, wobei die Ersatzeinrichtung so aufgebaut ist, das Ersetzen der Ersatzbildpixel, die mit Aufzeichnungspunkten der anderen Tinte geformt werden sollen durchzuführen, basierend sowohl auf dem Grad der positionellen Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten anderer Tintenarten entsprechen, erfasst durch die Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung, und dem Grad positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart entsprechen, erfasst durch die ähnliche Tintenpunktnähegrad-Erfassungseinrichtung.
12. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 11, wobei die ähnliche Tintenpunktnähegrad-Erfassungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie innerhalb eines (n · m) Pixelbereichs (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, die Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die aus derselben Tintenart geformt werden sollen, als ein Aufzeichnungspunkt für gegebene Bildpixel zählt, um den Grad der positionellen Nähe von Bildpixeln zu erfassen, die als Aufzeichnungspunkte derselben Tintenart unter Berücksichtigung eines Aufzeichnungspunktes für ein gegebenes Bildpixel geformt werden sollen.
13. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 11, wobei die Ersatzeinrichtung (1001) so betrieben werden kann, dass sie das Ersetzen mit Ersatzpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart geformt werden, durchführt in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe von Bildpixeln, die als Aufzeichnungspunkte derselben Tintenart geformt werden sollen, bestimmt durch die ähnliche Tintenpunktnähengrad-Erfassungseinrichtung.
14. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der vorstehenden Ansprüche, darüber hinaus mit Aufzeichnungskopf, wobei der Aufzeichnungskopf so aufgebaut ist, dass er Tinten unter Verwendung von Wärme entlädt.
15. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 1 bis 13, darüber hinaus mit Montiereinrichtung, wobei der Aufzeichnungskopf auswechselbar auf die Montiereinrichtung montiert ist.
16. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 1 bis 13, darüber hinaus mit einem Schlitten zum Tragen des Aufzeichnungskopfes.
17. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der vorstehenden Ansprüche, darüber hinaus mit Beförderungseinrichtung zum Befördern eines Aufzeichnungsmediums auf das die Aufzeichnung durch den Aufzeichnungskopf durchgeführt wird.
18. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Kopierer enthalten ist.
19. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Faxgerät enthalten ist.
20. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Rechnerterminal enthalten ist.
21. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, das so betrieben werden kann, dass es eine Vielzahl von Tintenarten verschiedener Farben aus dem Aufzeichnungskopf entlädt und wobei die Grenzerfassungseinrichtung so betrieben werden kann, dass sie einen Grad von positioneller Nähe zwischen Bildpixeln erfasst, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinten verschiedener Farben geformt werden sollen.
22. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen einer schwarzen Tinte zum Formen eines schwarzen Aufzeichnungspixels durch eine Tinte einer anderen Farbe durchführt.
23. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei die Grenzerfassungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie den Grad positioneller Nähe über verschiedene Erfassungsbereiche für einen gegebenen Originalbildausschnitt erfasst.
24. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 23, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen einer Tinte zum Formen eines Aufzeichnungspixels durch Tinte einer anderen Farbe in Wandlungsverhältnissen durchführt, die den Grössen der Erfassungsbereiche entsprechen.
25. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 23, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen einer Tinte, die ein Aufzeichnungspixel formt, durch die Tinte mit anderer Farbe durchführt, indem ein realtiv grösseres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die von der Grenzerfassungseinrichtung durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das angelegt wird bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich.
26. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 23, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen einer Tinte, die ein Aufzeichnungspixel bildet durch die Tinte mit anderer Farbe durchführt, indem ein relativ kleineres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die von der Grenzerfassungseinrichtung durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das angelegt wird auf eine Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich.
27. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 26, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie das Ersetzen einer Tinte, die ein Aufzeichnungspixel bildet, durch die Tinte mit anderer Farbe durchführt, indem eine relativ kleinere Grenzwandlungsmaske für die Grenzzone verwendet wird, die von der Grenzerfassungseinrichtung durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als eine Grenzwandlungsmaske, die verwendet wird in einer Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich.
28. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei die Grenzwandlungseinrichtung so aufgebaut ist, dass sie eine Vielzahl von Grenzwandlungsbedingungen verwendet und wahlweise eine Vielzahl von Wandlungsbedingungen benutzt, basierend auf Bedingungen, die notwendig sind, um Einflüsse auszuschliessen, die das Auslaufen von Tinten an einer Grenze verursachen.
29. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 21 bis 28, darüber hinaus mit Aufzeichnungskopf, wobei der Aufzeichnungskopf so aufgebaut ist, dass er Tinten unter Verwendung von Wärme entlädt.
30. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 21 bis 28, darüber hinaus mit mit Montiereinrichtung, wobei der Aufzeichnungskopf auswechselbar auf die Montiereinrichtung montiert ist.
31. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 21 bis 28, darüber hinaus mit einem Schlitten zum Tragen des Aufzeichnungskopfes.
32. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach jedem der Ansprüche 21 bis 28, darüber hinaus mit Beförderungseinrichtung zum Befördern eines Aufzeichnungsmediums, auf das die Aufzeichnung durch den Aufzeichnungskopf durchgeführt wird.
33. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Kopierer enthalten ist.
34. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Faxgerät enthalten ist.
35. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 21, wobei das Aufzeichnungsgerät in einem Rechnerterminal enthalten ist
36. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zum Aufzeichnen eines Bildes basierend auf Bildpixeln durch Formen entsprechender Aufzeichnungspunkte mit vielen Tintenarten, die aus einem Aufzeichnungskopf entladen werden, mit den Schritten:
Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, entsprechend den Aufzeichnungspunkten, die durch verschiedene Tintenarten an einer Grenze zwischen den Bildpixeln geformt werden; und
Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer Tintenart geformt werden sollen, durch Ersatzbildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer anderen Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe, erfasst im Erfassungsschritt, geformt werden sollen.
37. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 36, wobei der Schritt des Erfassens des Grenznähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten für jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel und das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Pixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tinte geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels.
38. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 37, wobei der Schritt des Ersetzens das Einordnen der Bildpixel einer gegebenen Farbtinte in mindestens zwei Rangstufen beinhaltet, die dem Grad der positionellen Nähe entsprechen und das Durchführen des Ersetzens getrennt für jede der Rangstufen, um die Bildpixel der gegebenen Farbe durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die in einer anderen Tinte geformt werden sollen, in einem Verhältnis zu ersetzen, das für jede der Rangstufen vorbestimmt ist.
39. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 36, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten für jede der verschiedenen Tintenarten auf jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ 1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Pixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch jede Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch jede Tintenart geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels und das Bestimmen der Summe der positionellen Nähegrade, erzielt für die Vielzahl der Tintenarten, und dadurch Bestimmen der positionellen Nähegrade der Vielzahl der Tintenarten unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels.
40. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 36, darüber hinaus mit den Schritten des Einstufens von Bildpixeldaten in eine Vielzahl von Rangstufen, basierend auf dem Grenznähegrad, und des Erfassens von Positionen von Bildpixeln für die Bildpixeldaten jeder Rangstufe und wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen der Bildpixel unter Verwendung eines Maskenmusters eines vorbestimmten Bereichsverhältnisses nur durchführt, wenn beim Erfassungsschritt das Vorhandensein eines Bildpixels erfasst wird.
41. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 40, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten für jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, das Teilen des Pixelbereichs in mindestens zwei Unterbereiche und das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Aufzeichnungspunkte, die durch eine andere Tintenart in jedem Unterbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tinte geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels.
42. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 41, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Bestimmen des grössten der positionellen Nähegrade, erzielt aus mindestens zwei Unterbereichen als den positionellen Nähegrad unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels beinhaltet.
43. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 41, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Bestimmen der Differenz zwischen dem grössten und dem kleinsten positionellen Nähegrad, erzielt aus mindestens zwei Unterbereichen als den positionellen Nähegrad unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels beinhaltet.
44. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 36, darüber hinaus mit dem Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die aus derselben Tintenart geformt werden sollen, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen der Bildpixel durch Ersatzbildpixel, die Aufzeichnungspunkten verschiedener Tinten entsprechen, durchführt, basierend sowohl auf dem Grad positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten verschiedener Tintenarten entsprechen, die beim Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades erfasst wurden, als auch auf dem Grad positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart entsprechen, erfasst beim Schritt des Erfassens des Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart entsprechen.
45. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 44, wobei der, Schritt des Erfassens des Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart entsprechen, innerhalb eines (n · m) Pixelbereichs (nΔ1, nΔ1), definiert um, ein gegebenes Bildpixel, das Zählen von Bildpixeln beinhaltet, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart als einem Aufzeichnungspunkt entsprechen, der dem gegebenen Bildpixel entspricht, wodurch der Grad positioneller Nähe von Bildpixeln erfasst wird, die Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart unter Berücksichtigung des Aufzeichnungspunktes entsprechen, der dem gegebenen Bildpixel entspricht.
46. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 44, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen durch die andere Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad positioneller Nähe von Bildpixeln bewirkt, die Punkten derselben Tintenart entsprechen.
47. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren mit dem Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 36 und darüber hinaus mit dem Schritt des Entladens von Tinten in Übereinstimmung mit den Bildpixeln und den Ersatzpixeln nach dem Schritt des Ersetzens.
48. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 47, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten für jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Pixel und das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Pixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tinte geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels.
49. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 48, wobei der Schritt des Ersetzens das Einordnen der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die in einer gegebenen Farbtinte geformt werden sollen, in mindestens zwei Rangstufen beinhaltet, die dem Grad der positionellen Nähe entsprechen und das Durchführen des Ersetzens getrennt für jede der Rangstufen, um die Bildpixel, die den Aufzeichnungspunkten der gegebenen Farbe entsprechen durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten einer anderen Farbe entsprechen, in einem Verhältnis zu ersetzen, das für jede der Rangstufen vorbestimmt ist.
50. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 47, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten für jede der veschiedenen Tintenarten auf jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ 1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Pixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch jede Tintenart im Pixelbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch jede Tinte geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels; und das Bestimmen der Summe der positionellen Nähegrade, erzielt für die Vielzahl der Tintenarten, und dadurch Bestimmen der positionellen Nähegrade der Vielzahl der Tintenarten unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels.
51. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 47, darüber hinaus mit dem Schritt des Empfangens binärer Aufzeichnungsdaten, die Vorhandensein oder Abwesenheit von Aufzeichnungssignalen anzeigen, die jedes der Bildpixel darstellen, wobei der Grenznähengrad-Erfassungsschritt und der Schritt des Ersetzens und das Erfassen und das Ersetzen der im Empfangsschritt empfangenen binären Aufzeichnungsdaten durchführen.
52. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 47, darüber hinaus mit den Schritten des Einordnens von Tintenpixeldaten in eine Vielzahl von Rangstufen, basierend auf positionellem Nähegrad und Erfassen von Positionen von Bildpixeln für die Tintenpixeldaten jeder Rangstufe, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen der Bildpixel unter Verwendung eines Maskenmusters einer vorbestimmten Bereichsproportion nur durchführt, wenn das Vorhandensein eines Bildpixels beim Erfassungsschritt erfasst wurde.
53. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 52, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Setzen eines Gewichtungskoeffizienten auf jedes Bildpixel beinhaltet, das enthalten ist in einem (n · m) Pixelbereich (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Bildpixel, das Teilen des Pixelbereichs in mindestens zwei Unterbereiche und das Zählen während der Korrektur, basierend auf den auf die Bildpixel gesetzten Gewichtungskoeffizienten der Pixel, der Aufzeichnungspunkte, die durch eine andere Tintenart in jedem Unterbereich geformt werden sollen, und dadurch das Erfassen des Grades der positionellen Nähe der Bildpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die durch die andere Tintenart geformt werden unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels.
54. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 53, wobei der Schritt des Erfassens des Grenznähegrades das Bestimmen des grössten der positionellen Nähegrade, erzielt aus mindestens zwei Unterbereichen als den positionellen Nähegrad unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels beinhaltet.
55. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 53, wobei der Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades das Bestimmen der Differenz zwischen dem grössten und dem kleinsten Grenznähegrad, erzielt aus mindestens zwei Unterbereichen als den positionellen Nähegrad unter Berücksichtigung des gegebenen Bildpixels beinhaltet.
56. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 47, darüber hinaus mit dem Schritt des Erfassens des positionellen Nähegrades zwischen Aufzeichnungspixeln, die als Aufzeichnungspunkte aus derselben Tintenart geformt werden sollen, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen der Aufzeichnungspixel durch Pixel, die Aufzeichnungspunkte verschiedener Tintenarten anzeigen, durchführt, basierend sowohl auf dem Grad positioneller Nähe zwischen Aufzeichnungspixeln, die als Aufzeichnungspunkte verschiedener Tintenarten geformt werden sollen, die beim Schritt des Erfassens des Grenznähegrades erfasst wurden, als auch auf dem Grad positioneller Nähe zwischen Aufzeichnungspunkten, derselben Tintenart, erfasst beim Schritt des Erfassens des Grades positioneller Nähe zwischen Aufzeichnungspunkten derselben Tintenart.
57. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 56, wobei der Schritt des Erfassens des Grades positioneller Nähe zwischen Aufzeichnungspixeln, die als Aufzeichnungspunkte derselben Tintenart geformt werden sollen, das Zählen innerhalb eines (n · m) Pixelbereichs (nΔ1, mΔ1), definiert um ein gegebenes Pixel, der Aufzeichnungspixel, die als Aufzeichnungspunkte derselben Tintenart geformt werden sollen, als ein vom gegebenen Pixel angezeigter Aufzeichnungspunkt beinhaltet, wodurch der Grad positioneller Nähe der Aufzeichnungspixel, die als Aufzeichnungspunkte derselben Tintenart geformt werden sollen unter Berücksichtigung des gegebenen Pixels erfasst wird.
58. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 56, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen durch eine andere Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad positioneller Nähe von Aufzeichnungspixeln durchführt, die als Punkte derselben Tintenart geformt werden sollen.
59. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren zum Aufzeichnen eines Bildes, basierend auf Bildpixeln mit einer Vielzahl von Tintenarten verschiedener Farbe, entladen aus einem Aufzeichnungskopf, mit den Schritten:
mehrmaliges Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen Bildpixeln, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinten verschiedener Farben geformt werden sollen, unter verschiedenen Erfassungsbedingungen; und
Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinte einer Farbe geformt werden sollen durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspixeln entsprechen, die durch Tinte einer anderen Farbe geformt werden sollen, unter einer Bedingung, die den Bedingungen des mehrmaligen Erfassens beim Schritt des Erfassens entspricht.
60. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 59, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen eines schwarzen Bildpixels, das einem schwarzen Aufzeichnungspixel entspricht, das mit einer schwarzen Tinte geformt werden soll, durch ein Ersatzpixel, das einem Aufzeichnungspixel entspricht, das durch eine Tinte anderer Farbe geformt werden soll durchführt.
61. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 59, wobei der Schritt des Erfassens den Grad positioneller Nähe über verschiedene Erfassungsbereiche für einen gegebenen Originalbildausschnitt erfasst.
62. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 61, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen durch das Ersatzpixel zum Formen eines Aufzeichnungspixels mit Tinte einer anderen Farbe in Wandlungsverhältnissen durchführt, die den Grössen der Erfassungsbereiche entsprechen.
63. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 61, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen durch das Ersatzpixel zum Formen eines Aufzeichnungspixels mit Tinte einer anderen Farbe durchführt, indem ein relativ grösseres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das an eine Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich angelegt wird.
64. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 61, wobei der Schritt das Ersetzens das Ersetzen durch das Ersatzpixel zum Formen eines Aufzeichnungspixels mit Tinte einer anderen Farbe durchführt, indem ein relativ kleineres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das an eine Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich angelegt wird.
65. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 64, wobei die Grenzwandlungseinrichtung das Ersetzen durch das Ersatzpixel zum Formen eines Aufzeichnungspixels mit Tinte einer anderen Farbe durchführt, indem eine relativ kleinere Grenzwandlungsmaske für die Grenzzone verwendet wird, die durch Erfassen über den schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als eine Grenzwandlungsmaske, die verwendet wird bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich.
66. Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 59, wobei der Schritt des Ersetzens eine Vielzahl von Grenzwandlungsbedingungen verwendet und wahlweise eine Vielzahl von Wandlungsbedingungen benutzt, basierend auf Bedingungen, die notwendig sind, um Einflüsse auszuschliessen, die das Auslaufen von Tinten an einer Grenze verursachen.
67. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren, bei dem ein durch Bildpixel dargestelltes Bild mit einer Vielzahl von Tintenarten verschiedener Farben, entladen aus einem Aufzeichnungskopf, aufgezeichnet wird, mit den Schritten:
Durchführen des Aufzeichnungsdaten-Verarbeitungsverfahrens nach Anspruch 59; und
Entladen von Tinten in Übereinstimmung mit dem beim Schritt des Ersetzens durchgeführten Ersetzen.
68. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 67, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen einer schwarzen Tinte, die ein schwarzes Aufzeichnungspixel formt, durch eine Tinte anderer Farbe durchführt.
69. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 67, wobei der Schritt des Erfassens den Grad positioneller Nähe über verschiedene Erfassungsbereiche für einen gegebenen Originalbildausschnitt erfasst.
70. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 69, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen einer Tinte zum Formen eines Aufzeichnungspixels durch Tinte einer anderen Farbe in Wandlungsverhältnissen durchführt, die den Grössen der Erfassungsbereiche entsprechen.
71. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 69, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen einer Tinte zum Formen eines Aufzeichnungspixels durch Tinte einer anderen Farbe durchführt, indem ein relativ grösseres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das einer Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich angelegt wird.
72. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 69, wobei der Schritt des Ersetzens das Ersetzen einer Tinte zum Formen eines Aufzeichnungspixels durch Tinte einer anderen Farbe durchführt, indem ein relativ kleineres Wandlungsverhältnis auf eine Grenzzone angelegt wird, die durch Erfassen über einen schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als ein Wandlungsverhältnis, das einer Grenzzone bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich angelegt wird.
73. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 72, wobei die Grenzwandlungseinrichtung das Ersetzen einer Tinte, die ein Aufzeichnungspixel formt durch eine Tinte anderer Farbe durchführt, indem eine relativ kleinere Grenzwandlungsmaske für die Grenzzone verwendet wird, die durch Erfassen über den schmaleren Erfassungsbereich erfasst wurde, als eine Grenzwandlungsmaske, die verwendet wird bei Erfassung über einen breiteren Erfassungsbereich.
74. Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 67, wobei der Schritt des Ersetzens eine Vielzahl von Grenzwandlungsbedingungen verwendet und wahlweise eine Vielzahl von Wandlungsbedingungen benutzt, basierend auf Bedingungen, die notwendig sind, um Einflüsse auszuschliessen, die das Auslaufen von Tinten an einer Grenze verursachen.
75. Steuergerät für ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das so aufgebaut ist, dass es ein Bild, dargestellt durch Bildpixel, durch Entladen verschiedener Arten von Tinte aus einem Aufzeichnungskopf auf ein Aufzeichnungsmedium, um Aufzeichnungspunkte zu formen, aufzeichnet, gekennzeichnet dadurch, dass das Gerät enthält:
Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung (1000) zum Erfassen eines Grades positioneller Nähe zwischen den Bildpixeln, entsprechend den Aufzeichnungspunkten, die durch verschiedene Tintenarten in einem Grenzbereich zwischen den Bildpixeln geformt werden; und
Ersatzeinrichtung (1001) zum Ersetzen von Bildpixeln, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer Tintenart geformt werden sollen, durch Ersatzpixel, die Aufzeichnungspunkten entsprechen, die mit einer anderen Tintenart in Übereinstimmung mit dem Grad der positionellen Nähe geformt werden sollen, die von der Grenznähengrad-Erfassungseinrichtung erfasst wurde.
76. Speichermedium, das ein Steuerprogramm zum Programmieren eines Prozessors speichert, um ein Verfahren in Übereinstimmung mit jedem der Ansprüche 36 bis 66 auszuführen.
DE69529263T 1994-10-27 1995-10-24 Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und Verfahren unter Verwendung verschiedener Tintenarten Expired - Lifetime DE69529263T2 (de)

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