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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahldruckverfahren
und ein Gerät
dafür, um
durch Ausstoß von
Tinte aus einem Druckkopf auf ein Druckmedium zu drucken.
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Ein
Druckgerät,
wie ein Drucker, eine Kopiermaschine, ein Faxgerät oder dergleichen ist aufgebaut,
Punkte auf ein Druckmedium zu drucken, das heißt, auf ein Blatt Papier oder
auf eine dünne
Plastikfolie oder dergleichen, unter Verwendung eines jeden Druckelements
(Düsen,
Heizelemente, Nadeln und dergleichen), und um ein Bild zu schaffen,
das aus diesen Punkten besteht. Das Druckgerät dieser Art läßt sich
klassifizieren durch das Drucksystem, wie das Tintenstrahldrucksystem,
das Nadeldrucksystem, das thermische Drucksystem, das Laserstrahldrucksystem
und andere. Das Tintenstrahldrucksystem (Tintenstrahldrucker) ist
zum Ausstoß von
Tintentröpfchen
(Druckflüssigkeit
aus Öffnungen eines
Druckkopfes auf ein Druckmedium aufgebaut, womit ein Bild gedruckt
wird.
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Mit
dem Anwachsen der Anzahl von Druckgeräten in letzter Zeit, die als
Ausgabeendgeräte
von Personalcomputern oder von Bildverarbeitungsgeräten verwendet
werden, ist die Nachfrage groß zum Erzielen
schnellen Ausdrucks, hoher Auflösung,
hoher Bildqualität,
geringer Geräuschentwicklung
usw. Der zuvor erwähnte
Tintenstrahldrucker steht bereit, diesen Bedarf zu befriedigen.
Da der Tintenstrahldrucker das Drucken durch Ausstoß von Tinte
aus einem Druckkopf ausführt,
ist es möglich,
das Drucken zu realisieren, ohne das Druckmedium zu berühren, womit
es möglich
wird, die Bildqualität
zu stabilisieren.
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Aufgrund
der neueren Entwicklung in verschiedenen Digitalkameras, Digitalvideos,
CD-ROM oder dergleichen, können
bildliche Abbildungsdaten leicht unter Verwendung eines Anwenderprogramms auf
einem Hauptcomputer verarbeitet werden. Im Ergebnis sind Drucker
erforderlich, die als Ausgabeeinheiten dienen, um die Fähigkeit
zu haben, auch bildliche Abbildungen auszugeben. Herkömmlicherweise wurde
die Ausgabeoperation bildlicher Abbildungen ausgeführt von
einem Druckgerät,
das nach dem Silbersalzdrucksystem arbeitet, welches ein verbessertes
Druckgerät
zur Eingabe eines digitalen Bildes ist, oder ein Sublimationsdrucksystem,
welches ein teueres Druckgerät
ist, das für
die Ausgabe von Fotografien unter Verwendung von Sublimationsfarbstoff dient.
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Derartige
Druckgeräte
werden üblicherweise zum
Drucken fotografischer Bilder oder dergleichen verwendet und waren
extrem teuer. Eine dieser Gründe
besteht darin, daß das
Silbersalzsystem äußerst komplizierte
Prozesse erfordert, und daß das Gerät so groß war, daß es nicht
auf einem Tisch verwendet werden konnte. Auch in Hinsicht auf das
Gerät,
das Sublimationsfarbstoff verwendet, sind die Größe des Druckmediums groß, die Kosten
für die Haupteinheit
und die laufenden Kosten extrem hoch. Folglich konnten Individuen
diese Geräte
nicht leicht verwenden. Der größte Nachteil
dieser Geräte
besteht darin, daß die
Geräte
darüber
hinaus zur Verwendung eines speziellen Druckmediums ausgelegt waren.
Mit anderen Worten, die Art eines Druckmediums, die ein Nutzer verwenden
kann, ist beschränkt. Da
ein reguläres
Blatt Papier normalerweise zum Drucken von Dokumenten oder der Grafiken
und dergleichen für
den Hausgebrauch oder für
den allgemeinen Geschäftsgebrauch
verwendet wird, sind farbige fotografische Abbildungen schwierig
zu drucken, da sie ein spezielles Papier zum bildlichen Drucken
erfordern.
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Der
Tintenstrahldrucker ist bekannt als Druckgerät, das die Beschränkungen
bezüglich
des Druckmediums minimiert. Um mit dem Nachteil zu Rande zu kommen,
ist der Tintenstrahldrucker in letzter Zeit ausgestattet in einer
Art, die ein farbiges fotografisches Bild in großer Verbesserung in der Bildqualität druck
kann durch Verbessern der Bildverarbeitung, der Farbgebung und des
Druckmediums oder dergleichen.
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Zum
Verbessern der Tonwiedergabe von Farbgrafiken in einer Farbabbildungsausgabe
sind darüber
hinaus verschiedene Techniken vorgeschlagen worden. Verschiedene
Verbesserungen sind vorgeschlagen worden und in den letzten Jahren
verfügbar
geworden. Beispielsweise ist die Auflösung relativ verbessert worden
aus einem Normaldruckmodus zur verbesserten Zeichnungsfähigkeit
oder die Auflösung
eines Druckgerätes
ist verbessert, um mehrwertige Bilddaten als Druckdaten an ein Druckgerät zu senden,
um eine mehrwertige Abbildung unter Verwendung von Unterpixeln zu
drucken.
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Darüber hinaus
ist ein Druckverfahren, realisiert durch Ändern der Menge ausgestoßener Tinte aus
einem Druckkopf verfügbar.
Nach diesem Verfahren wird der Tintenmengenausstoß gleichförmig und
relativ verringert im Hochauflösungsmodus.
Ein Druckkopf, der beliebig die Menge der ausgestoßenen Tinte
aus jeder Düse
modulieren kann, ist vorgeschlagen worden.
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Das
zuvor beschriebene herkömmliche
Verfahren stellt jedoch folgende Probleme.
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Im
Druckverfahren gleichförmiger
Absenkung der Tintenausstoßmenge
wird das Drucken mit erhöhter
Auflösung
bei jeder Hauptabtastung und Nebenabtastung ausgeführt. Die
Häufigkeit
des Abtastens in Hauptabtastrichtung erhöht den Abstand, indem ein Druckmedium
in Unterabtastrichtung erhöht
wird, womit ein Absenkung pro Abtastung verbunden ist. Die Druckgeschwindigkeit
sinkt folglich weitestgehend ab. Der Umfang der Daten erhöht sich mit
der Auflösung
der Druckdaten, was darüber
hinaus zu einem starken Anstieg der Speicherkapazität zum Speichern
der Druckdaten führt,
und die Menge an Übertragungsdaten
und die Übertragungszeit
zur Schnittstelle und die Belastung im Druckertreiber wird erhöht. Wenn
beispielsweise die Auflösung
für Druckdaten
auf das Doppelte erhöht
wird, erhöht
sich der Umfang an Druckdaten zweifach in Hauptabtastrichtung und
in Unterabtastrichtung, was zu einem Anstieg des Datenumfangs auf
ein Quadrat von zwei, das heißt
auf das Vierfache führt.
In Hinsicht auf ein ausgegebenes Bild wird darüber hinaus der Durchmesser
eines Punktes im Bild auf eine sehr kleine Größe verringert, um die Körnigkeit
im dunklen Abschnitt des Bildes ansteigen zu lassen. Selbst in einem
Bildabschnitt mit einer hellen Farbe, bei der die Körnigkeit
unauffällig
ist, wird somit eine große
Anzahl feiner Punkte gleichmäßig gedruckt.
Im ganzen ist die Druckeffizienz schlecht, trotz der verbesserten Bildqualität.
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Ein
anderes Verfahren des Druckens ist es, eine Mischung großer Punkte
mit einem großen Durchmesser,
und kleinen Punkten mit kleinem Durchmesser zu verwenden. Nach diesem
Verfahren, gegen das die Patentansprüche abgegrenzt sind, kann eine
schlechte Druckeffizienz bei der Bilderzeugung verbessert werden.
Dieses Verfahren ist machbar in einem Falle, bei dem eine einzelne
Düse für jede Farbe
vorgesehen ist; jedoch im Falle, bei dem eine Vielzahl von Düsen für jede Farbe
verwendet werden, wird das Realisieren schwierig, und je größer die
Anzahl der Düsen
ist, um so schwieriger die Realisation. Normalerweise stößt jede
Düse Tintentröpfchen mit
einer Frequenz von mehreren kHz oder höher aus. Wenn die Anzahl von
Düsen gering ist,
kann die Tintenausstoßoperation
direkt von einer CPU gesteuert werden. Da die Anzahl von Düsen jedoch
erhöht
ist, erfordert der Tintenausstoß eine Steuerung
hinsichtlich der Verarbeitungsgeschwindigkeit durch Hardware mit
Hardwareschaltungen, wie eines Gate-Array oder dergleichen. Angemerkt sei,
daß zur
Modulation der Tintenausstoßmenge Gebrauch
gemacht wird von großen
und kleinen Punkten, ein Ansteuerimpuls zum Ausstoß wird moduliert,
oder eine Vielzahl von Ansteuerelementen für große Punkte und für kleine
Punkte ist für
jede Düse vorgesehen,
um abwechselnd angesteuert zu werden.
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Um
die Vielzahl von Ansteuerelementen umzuschalten, wie im letzten
Falle, müssen
Register für die
Druckköpfe
für große Punkte
beziehungsweise kleine Punkte vorgesehen sein. In diesem Falle ist die
erforderliche Anzahl von Registern das Vielfache der Druckauflösung. Der
Umfang der Druckkopfschaltung wird folglich groß, und die Kosten für einen Druckkopf
steigen. Zwischenzeitlich werden zur Modulation eines Ansteuerimpulses,
wie im früheren Falle,
separate Ansteuerleitungen erforderlich, um die Ansteueroperation
einer jeden der Düsen
zu steuern. Eine Signalleitung, die normalerweise hinreichend ist
zum Ansteuern von Düsen,
würde folglich auf
mehrere hundert Leitungen anwachsen (entsprechend der Anzahl an
Düsen).
Im Ergebnis steigt auch die Anzahl flexibler Kabel, die mit den
Druckköpfen verbunden
sind, die Anzahl von Treibertransistoren für Druckelemente ebenfalls an,
was zu einem Kostenanstieg im großen Umfang beiträgt.
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Anstelle
des Erzielens von Drucken mit einer Mischung großer Punkte und kleiner Punkte
durch eine Abtastung eines Druckkopfes kann die Druckoperation realisiert
werden durch mehrere Abtastoperationen, durch Kombinieren der Abtastung
zum Drucken großer
Punkte und der Abtastung zum Drucken kleiner Punkte. Gemäß diesem
Verfahren ist es möglich,
ein Bild zu erzeugen, das eine Mischung großer Punkte und kleiner Punkte
bei einfachem Aufbau aufweist. Dieses Verfahren erfordert jedoch
immer mehrere Abtastoperationen (wird nachstehend als Mehrfachdurchgangsdrucken
bezeichnet). Selbst wenn beispielsweise kleine Punkte für fast alle
Adressen in einer einzigen Abtastung gedruckt werden und es nur einen
großen
Punkt in einer einzigen Abtastzeile gibt, muß die Abtastoperation zwei
Mal zum Drucken des größeren Punktes
ausgeführt
werden. Da die Häufigkeit
des Mehrfachdruckdurchgangs zusätzlich
ansteigt, erfordert das Drucken eine längere Zeit in der Praxis. Die
Häufigkeit
des Mehrfachdurchgangsdruckens muß folglich minimiert werden.
Jedoch taucht auch hier wieder ein Problem auf. Es wird angenommen,
daß die
Druckoperation in zwei Durchgängen erfolgt,
um die Gradation, die vom Abschnitt geringer Dichte (dünn = weiß) bis zu
einem Abschnitt hoher Dichte (dick) reicht. Hier wird angenommen,
daß das Drucken
vom Abschnitt geringer Dichte ausgeht. Der Abschnitt, bei dem eine
Farbe (einschließlich
Grauumfang) aufzutreten beginnt, wird mit kleinsten Punkten gedruckt.
Dann kommt ein Abschnitt mit höherer Dichte
im Bild, eine Anzahl kleiner Punkte werden gedruckt vom Druckkopf
auf einen druckbaren Gitterpunkt (virtuelle Druckpunktposition).
Sind alle kleinen Punkte in der obigen Weise gedruckt, wird die
Mischung kleiner Punkte und großer
Punkte dann zum Drucken des Bildes verwendet. Da es zu einem Abschnitt
kommt, der selbst höhere
Dichte im Bild hat, werden weiterhin große Punkte gedruckt, um den
Abschnitt höchster
Dichte zu erzeugen.
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Die
Drucksteuerung im Druckgerät
wird hier ausgeführt
durch Umschalten zwischen der Druckoperation mit großen Punkten
und der Druckoperation mit kleinen Punkten bei jeder Abtastoperation.
Wird das Druck in einem zuvor beschriebenen Zustand ausgeführt, tritt
das Problem auf, daß im
Falle des Druckens kleiner Punkte in allen druckbaren Gitterpunkten
bedeutungslose Abtastung zum Drucken eines großen Punktes ausgeführt werden
muß, selbst wenn
es keinen großen
Punkt zu drucken gibt. Wenn darüber
hinaus 100 % der Druckverarbeitung durch eine oder zwei Abtastungen
(kleine Punkte) erfolgt, kann der Vorteil geteilten Druckens nicht
erreicht werden, das heißt,
die Eigenschaften des Mehrfachdurchgangsdruckes, was die Probleme
zu lösen
ermöglicht,
wie eine ungleichförmige
Tintenmenge, ausgestoßen
aus einer Düse
oder ungleiche Menge des Papiertransports. Da weiterhin das Verhältnis des
Druckumfangs nicht gleich ist bei jeder Abtastoperation, kommen
des weiteren Probleme darin auf, daß eine Fehlerrate bei der Abtastoperation
mit einem hohen Druckverhältnis
nicht sinkt, oder daß der elektrische
Stromverbrauch nicht verringert wird, da die Abtastoperation mit
einem hohen Druckverhältnis plötzlich viel
Strom verbraucht.
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Die
Dokumente JP-A-7323552 und JP-A-7323550 beschreiben typische Verfahren
des Steuern des Volumens von Tröpfchen,
die der Tintenstrahldrucker ausstößt. Mehr Dokumente des Standes
der Technik sind am Ende der Beschreibung angegeben.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung entstand in Hinsicht auf die obige Situation
und hat zur Aufgabe, ein Tintenstrahldruckverfahren und ein Gerät dafür zu schaffen,
das ein Bild in unterschiedlichen Tönen gemäß Druckdaten drucken kann.
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In
einem ersten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Steuergerät vor, wie
es im Patentanspruch 1 angegeben ist. Die vorliegende Erfindung sieht
auch ein Tintenstrahlverfahren vor, wie es im Patentanspruch 4 angegeben
ist, ein Tintenstrahldruckgerät,
wie es in Patentanspruch 8 angegeben ist, und ein Speichermedium,
wie es in Patentanspruch 12 angegeben ist.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung
deutlich, in der gleiche Bezugszeichen dieselben oder ähnliche
Teile in allen Figuren bedeuten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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Die
beiliegende Zeichnung, die zur Beschreibung gehört, veranschaulicht ein Beispiel
der Erfindung und dient gemeinsam mit der Beschreibung der Erläuterung
des erfinderischen Prinzips.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung eines Drucksystems als Beispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei ein Hauptcomputer und ein
Druckgerät
enthalten sind;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Druckeinheit des Druckgerätes nach
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
zeigt;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Anordnung einer Kopfkartusche
im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zeigt;
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4 ist
eine Darstellung, die einen elektrisch verbundenen Abschnitt der
Kopfkartusche und dem Druckgerät
nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
zeigt;
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5 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitung von Druckdaten im Druckertreiber
nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
zeigt;
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6 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Schaltung auf einem Substrat
der Kopfkartusche nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zeigt;
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7 ist
eine erläuternde
Ansicht zur Erklärung
von Punkten, die das Druckgerät
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
druckt;
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8 bis 11 sind
erläuternde
Ansichten, die eine Anordnung von Punkten darstellen, die das Druckgerät des vorliegenden
Ausführungsbeispiels gedruckt
hat;
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12 ist
ein Blockdiagramm einer Druckdatenverarbeitungsschaltung im Druckgerät gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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13 ist
eine erläuternde
Ansicht, die die Punkte zeigt, die gleichzeitig von Tintenstrahlköpfen ausgestoßen werden,
und die Bereiche für
Druckdaten zeigt;
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14 ist
eine erläuternde
Ansicht, die Daten in einer Zwei-Bit-Dekodiertabelle zeigt;
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15 ist
eine erläuternde
Ansicht, die ein Verfahren des Mehrfachdurchgangsdrucks erläutert;
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16a und 16b sind
eine erläuternde Ansicht,
die die Daten in der Zwei-Bit-Dekodiertabelle und gedruckte Punkte
zeigt;
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17 ist
eine erläuternde
Ansicht, die ein Verfahren des Erzeugens von Zufallsmaskendaten erklärt;
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18 zeigt
ein gedrucktes Beispiel gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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19 und 20 sind
eine erläuternde
Ansicht zum Erklären
der Unbequemlichkeit beim herkömmlichen
Druckverfahren;
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21 zeigt
ein gedrucktes Beispiel nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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22 ist
eine erläuternde
Ansicht, die die Unbequemlichkeit des herkömmlichen Druckverfahrens erläutert;
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23 zeigt
ein gedrucktes Beispiel nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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24 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine Druckverarbeitung erläutert, die
das Tintenstrahldruckgerät
des vorliegenden Ausführungsbeispiels ausführt;
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25 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Kopfansteuerverarbeitung erläutert, die
im Schritt S3 in 24 ausgeführt wird; und
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26 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Druckverarbeitung in drei Durchgängen nach
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
erläutert.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind nachstehend anhand der beiliegenden
Zeichnung beschrieben.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung eines Drucksystems als Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Unter
Bezug auf 1 ist das Drucksystem so aufgebaut,
daß ein
Hauptcomputer die Verarbeitung verschiedener Daten mit einer Anwendersoftware 102 ausführt, die
allgemein auf einem Betriebssystem 101 arbeitet. Die Beschreibung
wird bereitgestellt bezüglich
des Datenflusses im Falle, bei dem Bilddaten, die mit der Anwendersoftware 102 zur Handhabung
von bildlichen Abbildungen erzeugt werden, über einen Druckertreiber 103 an
einen Drucker abgegeben werden.
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Mit
der Anwendersoftware 102 verarbeitete Bilddaten werden,
wenn die Bilddaten eine bildliche Abbildung sind, an den Druckertreiber 103 als
mehrwertige R-, G- und B-Daten gesandt. Der Druckertreiber 103 führt die
Farbverarbeitung bezüglich
der mehrwertigen R-, G- und B-Daten aus, die von der Anwendersoftware 102 empfangen
wurden, und führt dann
weiterhin die Halbtonverarbeitung aus und setzt die Daten in C-,
M-, Y- und K-Daten
um, die normalerweise Binärwerte
aufweisen. Die umgesetzten Bilddaten werden über eine Druckerschnittstelle
in den Hauptcomputer gegeben, oder über eine Schnittstelle in eine
Speichereinheit, beispielsweise als Datei oder dergleichen. In 1 werden
Bilddaten an den Drucker über
die Schnittstelle abgegeben.
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Beim
Drucker in 1 werden die Bilddaten aufgenommen,
die die Steuersoftware 104 steuert, und die empfangenen
Bilddaten werden der Maschinensoftware 105 zugeführt, nachdem
die Übereinstimmung
mit einem Druckmodus und einer Tintenstrahlkartusche (Kopfkartusche 106) überprüft ist. Die
Maschinensoftware 105 empfängt die Bilddaten, die ein
Druckmodus und eine Datenstruktur enthalten, die die Steuersoftware 104 bestimmt,
erzeugt einen Tintenausstoßimpuls
gemäß den Bilddaten
und gibt den Impuls an die Kopfkartusche 106 ab. Im Ergebnis
stößt die Kopfkartusche 106 jeweilige
Farbtinte aus und druckt ein Farbbild gemäß den Bilddaten auf ein Druckmedium.
Angemerkt sei, daß die
Kopfkartusche 106 Tintentanks enthält, die mit jeweiligen Farben
von Tinten gefüllt
sind, eingebaut in den Druckkopf.
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2 ist
eine Darstellung, die die mechanische Struktur eines Tintenstrahldruckgerätes des austauschbaren
Kartuschentyps zeigt, das das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist. 2 zeigt den Zustand, bei dem
eine Vorderbedeckung des Tintenstrahldruckgerätes entfernt ist, um den Innenaufbau
des Gerätes
offenzulegen.
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Unter
Bezug auf 2 bedeutet Bezugszeichen 1 eine
austauschbare Kopfkartusche (entspricht 106 in 1)
mit Tankeinheiten zum Aufnehmen von Tinte und Druckköpfen. Bezugszeichen 2 bedeutet
eine Schlitteneinheit zum Ausführen
des Druckens durch Hin- und Herbewegung, während die Kopfkartusche 1 geladen
wird. Bezugszeichen 3 bedeutet einen Halter, der die Kopfkartusche 1 stabilisiert
und sich entsprechend einem Kartuschenstabilisierungshebel 4 bewegt.
Genauer gesagt, der Kartuschenstabilisierungshebel 4 wird
betätigt,
nachdem die Kopfkartusche 1 in die Schlitteneinheit 2 eingesetzt
ist, wodurch eine feste Sicherung mit der Kopfkartusche 1 und
der Schlitteneinheit 2 entsteht. Unter Berücksichtigung
dieser Tatsache wird die Position der Kopfkartusche 1 bestimmt,
und ein elektrischer Kontakt zwischen der Kopfkartusche 1 und
der Schlitteneinheit 2 wird erreicht. Bezugszeichen 5 bedeutet ein
flexibles Kabel zum Senden elektrischer Signale zur Schlitteneinheit 2.
Bezugszeichen 6 bedeutet einen Schlittenmotor, dessen Drehung
die Hin- und Herbewegung der Schlitteneinheit 2 in Hauptabtastrichtung
ermöglicht.
Bezugszeichen 7 bedeutet einen Schlittengurt, der vom Schlittenmotor 6 bewegt wird,
um die Schlitteneinheit 2 horizontal zu verfahren. Bezugszeichen 8 bedeutet
eine Führungswelle zum
gleitenden Tragen der Schlitteneinheit 2. Bezugszeichen 9 bedeutet
einen Ausgangspositionssensor, der über eine Lichtschranke verfügt, um die Ausgangsposition
der Schlitteneinheit festzustellen. Bezugszeichen 10 bedeutet
eine Schattierungsplatte, die zur Verwendung der Ausgangsposition
verwendet wird. Wenn die Schlitteneinheit 2 die Ausgangsposition
erreicht, unterbricht die Schattierungsplatte die Lichtschranke,
die in der Schlitteneinheit 2 vorgesehen ist, wodurch nachgewiesen
ist, daß die Schlitteneinheit 2 die
Ausgangsposition erreicht hat. Bezugszeichen 12 bedeutet
eine Ausgangspositionseinheit einschließlich eines Druckkopfregeneriermechanismus
für den
Druckkopf der Kopfkartusche 1. Bezugszeichen 13 bedeutet
eine Papierausgabewalze, die ein Druckmedium mit einer Spureinheit
(nicht dargestellt) bereit hält
und die das Druckmedium aus dem Druckgerät ausgibt. Bezugszeichen 14 bedeutet eine
LF-Einheit, die ein Druckmedium um einen vorbestimmten Betrag in
Nebenabtastrichtung transportiert.
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3 zeigt
Einzelheiten der Kopfkartusche 1, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
verwendet wird. In 3 bedeutet Bezugszeichen 15 einen austauschbaren
Tintentank für
schwarz (Bk); und Bezugszeichen 16 bedeutet einen austauschbaren
Tintentank, der Tinte für
die Farben C, M und Y enthält. Bezugszeichen 17 bedeutet
Verbindungsöffnungen (Farbtonerlieferöffnung)
des Tintentanks 16, der Farbtoner (Tinte) liefert, gekoppelt
mit der Kopfkartusche 1; und Bezugszeichen 18 bedeutet
eine Verbindungsöffnung
für den
Tintentank. Die Tintenlieferöffnungen 17 und 18 sind
verbunden, um Röhren 20 mit jeweiliger
Farbtinte für
einen Druckkopf 21 zu beliefern, die Druckköpfe für Y, M,
C und Bk hat. Bezugszeichen 19 bedeutet einen Kontaktabschnitt
für elektrische
Signale und ist verbunden mit dem flexiblen Kabel 5 (2),
um verschiedene Signale zur Kopfkartusche 1 zu senden.
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4 zeigt
Einzelheiten des Kontaktabschnitts 19 von der Kopfkartusche 1.
Im Kontaktabschnitt 19 sind eine Vielzahl von Elektrodenpunkten vorgesehen,
durch die Signale bezüglich
des Tintenausstoßes
oder Idee-Signale zum Erkennender Kopfkartusche 1 oder
dergleichen ausgetauscht mit der Haupteinheit des Tintenstrahldruckgerätes ausgetauscht
werden.
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Durch Überprüfen des
Leitfähigkeitszustands
durch den Kontaktabschnitt 19, der in 4 gezeigt
ist, wird es möglich,
festzustellen, ob des weiteren die Kopfkartusche 1 ausgetauscht
wurde.
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5 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitung zeigt, die ein Bildverarbeitungsmodul
im Druckertreiber 103 ausführt.
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In
Schritt S101 wird eine Leuchtdichteumsetzung ausgeführt, um
Leuchtdichtesignale R, G und B umzusetzen, das heißt, 24-Bit-Eingangssignale jeweils
von R, G und B mit 8 Bits in Signale C, M und Y, das heißt, 24-Bit-Signale
jeweils von C, M und Y mit 8 Bits oder 32-Bit-Signale jeweils von
C, M, Y und K mit 8 Bits.
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In
Schritt S102 wird als nächstes
eine Maskierverarbeitung ausgeführt,
womit unnötige
Farbkomponenten in der Farbtinte C, M und Y korrigiert werden. Als
nächstes
wird in Schritt S103 eine UCR/BGR-Verarbeitung ausgeführt, um
Unterfarben zu beseitigen und Schwarzkomponenten auszusuchen. In
Schritt S104 wird die Primärfarbe
(R, G und B) und die Sekundärfarbe
(C, M und Y oder C, M, Y und Bk) beschränkt auf unterschiedliche Ausstoßmengen
in Hinsicht auf jedes Pixel. Hier wird die Primärfarbe auf 300 und die Sekundärfarbe auf
400 % beschränkt.
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Als
nächstes
wird in Schritt S105 eine Gammakorrektur ausgeführt, so daß die Eigenschaften des Ausgangssignals
linear sind. Bis zu diesem Punkt wird die Verarbeitung bezüglich Mehrwertdaten
ausgeführt,
wobei jede Farbe 8 Bits hat. Als nächstes werden in Schritt S106
die 8-Bit-Signale der Halbtonverarbeitung unterzogen, und alle Farbdaten für C, M,
Y und Bk werden umgesetzt in Signale mit 1 Bit oder mit 2 Bits.
Die Halbtonverarbeitung in Schritt S106 kann nach dem Fehlerdiffusionsverfahren,
nach dem Phasenmodulationsverfahren oder dergleichen ausgeführt werden.
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6 zeigt
die Anordnung der Schaltung und den Fluß der Signale in der Kopfkartusche 1 vom Druckgerät nach dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel.
Insbesondere sei hier angemerkt, daß eine Düse zwei Heizelemente zum Ausstoß von Tinte
hat, und daß jedes
der Heizelemente eine unterschiedliche Wärmemenge erzeugt. Durch Umschalten
des anzusteuernden Heizelements wird die Größe der ausgestoßenen Tintentröpfchen (das
heißt,
die zu druckende Punktgröße) geändert. Dieses
Druckverfahren ist später
zu beschreiben.
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Unter
Bezug auf 6 bedeutet Bezugszeichen 601 eine
Heiztafel der Kopfkartusche 1. Bilddaten 621,
die dem Drucken unterzogen werden, erfahren eine serielle Übertragung
von der Haupteinheit des Druckgerätes zur Heiztafel 601 synchron
mit einem Taktsignal 622. Die seriellen Bilddaten 621 werden
von einem Schieberegister 602 synchron mit dem Schiebetaktsignal 622 beibehalten.
Wenn alle seriellen Daten, die in einer einzigen Abtastung zu drucken
sind, ins Schieberegister 602 übertragen und gespeichert sind,
wird ein Zwischenspeichersignal 623 von der Haupteinheit
des Druckgerätes
abgegeben, woraufhin die im Schieberegister 602 gespeicherten
Daten von einer Zwischenspeichereinheit 603 zeitweilig
synchron mit dem Zwischenspeichersignal 623 gespeichert
werden. Als nächstes
werden die in der Zwischenspeichereinheit 602 gespeicherten
Daten eingeteilt in spezielle Gruppen durch verschiedene Verfahren,
so daß Punkte
gestreut verteilt werden auf jede der Gruppen. Gemäß einem
Blockauswahlsignal 624 wird ein Ausgangssignal der Zwischenspeichereinheit 603 ausgewählt und
an jeden Heiztreiber abgegeben. Bezugszeichen 605 bedeutet
einen Ungeradzahl-/Geradzahlwähler,
der zum Ansteuern entweder der Düsen
mit ungeraden Zahlen in den Druckköpfen oder der Düsen mit
den geraden Zahlen ausgewählt
wird. Als Beispiel der Anordnung des Druckkopfes sind zwei Heizelemente
A und B jeweils für
einen großen
Punkt und einen kleinen Punkt für
eine Düse
bereitgestellt. Wenn die von jeder Düse ausgestoßene Tintenmenge zu ändern ist, wird
das zu verwendende Heizelement umgeschaltet. Als anderes Beispiel
der Anordnung des Druckkopfes kann eine Vielzahl von Heizwiderstandseinheiten
(Heizelementen) für
eine Düse
vorgesehen sein. Unter dieser Vielzahl von Heizwiderstandseinheiten
wird die Anzahl der Heizeinheiten, die im wesentlichen gleichzeitig
anzusteuern sind, gewechselt, um die Menge zu erzeugenden Wärmeenergie
zu ändern,
wodurch die Menge ausgestoßener
Tinte aus jeder Düse
moduliert wird.
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Angemerkt
sei, daß nach
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das Schieberegister 602 und die Zwischenspeichereinheit 603 dieselbe
Bitzahl haben wie die Anzahl der Düsen. Die Druckoperation entsprechend
einer Anordnung von Kopfdüsen
wird in zwei Zyklen durchgeführt;
zuerst werden Daten entsprechend den großen Punkten und den kleinen Punkten,
die im ersten Zyklus zu drucken sind, im Schieberegister 602 und
in der Zwischenspeichereinheit 603 gespeichert, und dann
werden die Daten entsprechend den großen Punkten und den kleinen Punkten,
die im zweiten Druckzyklus zu drucken sind, im Schieberegister 602 und
in der Zwischenspeichereinheit 603 gespeichert. Das Schieberegister 602 und
die Zwischenspeichereinheit 603 können jeweils die Anzahl von
Bits speichern, doppelt soviel wie die Anzahl von Düsen (wenn
1 Pixel aus 2 Bits besteht).
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Mit
der obigen Anordnung können
verschiedene Verfahren in Betracht gezogen werden, um die Größe des zu
druckenden Punktes zu steuern. Zieht man als Beispiel die Düse Nr. 1
(6) heran, wenn ein Heizelement 607 durch
ein Heizaktivierungssignal (HEA) 627 angesteuert wird,
das über
einen Treiber 606 kommt, wird eine große Tintenmenge von der Düse Nr. 1
ausgestoßen,
womit ein großer
Punkt erzeugt wird. Wenn ein Heizelement 609 durch ein Heizaktivierungssignal
(HEB) 626 über
einen Treiber 608 angesteuert wird, kommt eine kleine Tintenmenge
durch die Düse
Nr. 1 zum Ausstoß,
womit ein kleiner Punkt erzeugt wird. Wenn in Hinsicht auf die Düse Nr. 2
gleichermaßen
ein Heizelement 611 vom Treiber 610 angesteuert
wird, kommt es zur Erzeugung eines großen Punktes; und wenn ein Heizelement 613 vom
Treiber 612 angesteuert wird, entsteht ein kleiner Punkt.
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Mit
der vorstehenden Anordnung sind die Bedingungen, denen das Drucken
eines Punktes an einer speziellen Stelle des Druckmediums entsprechen,
folgende:
- (1) Ein Bit gemäß einem jeden Druckdatenwert, der
einer jeden Düse
entspricht, gespeichert in der Speichereinheit 603, ist "1" (Daten vorhanden);
- (2) Das Bit entsprechend dem vom Blockauswahlsignal 624 ausgewählten Block;
- (3) Ein Auswahlsignal 625, das die Ungerad-/Geradzahl
der Düsen
entsprechend einem Düsenabschnitt
aufzeigt; und
- (4) Ein zugehöriges
Heizaktivierungssignal 626 oder 627 wird eingegeben.
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Wird
den obigen vier Bedingungen entsprochen, dann erfolgt das Ansteuern
der zugehörigen Heizelemente
A oder B der Düsen,
wodurch entweder ein großer
Punkt oder ein kleiner Punkt von den Gegenstandsdüsen abgegeben
wird. Mit anderen Worten, das eingegebene Wärmeaktivierungssignal, entweder
das HEB-Signal 626 oder das HEA-Signal 62, entscheidet
den Punktdurchmesser eines Tintentropfens, der von der Düse auszustoßen ist,
und die Blockzeitvorgabe, zu der die Druckdaten auf H geschaltet
werden ("1"), womit entschieden
wird, welche Positionen große
und kleine Punkte ausstoßen sollen.
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Die
nachstehende Beschreibung erfolgt unter Bezug auf die speziellen
Druckbeispiele, die in den 7 bis 9 gezeigt
sind. Zum Zwecke einfacher Erläuterung
wird hier angenommen, daß ein Druckkopf
nur eine Düse
hat. In den 7 bis 9 zeigt
das Gitter eine Punktposition auf, die der Druckkopf druckt.
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Unter
Bezug auf 7 zeigt die Teilung des Gitters
in Hauptabtastrichtung 720 dpi (Punkte pro Inch) auf. Die
Düse wird
hier angenommen als erste Düse
des Blockes Nr. 1. Da der Druckkopf nur eine Düse hat, wird das Blockauswahlsignal 624 zur
Auswahl des Blockes Nr. 1 und das Auswahlsignal 625 zur
Auswahl von ungeradzahligen Düsen
jedesmal H. Bilddaten "H" (7)
zeigen einen Abschnitt auf, bei dem Daten zu drucken sind; und "L" zeigt einen Abschnitt auf, auf den
keine Daten zu drucken sind. Das Signal "A" (7),
das das Heizaktivierungssignal aufzeigt, bedeutet das Senden eines
Heizsignals an den Treiber A zum Ausstoß von Tinte (großer Punkt);
und Signal "B" das Senden eines
Heizsignals an den Treiber B (kleiner Punkt).
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Die
Kombination großer
Punkte und kleiner Punkte wird im Ergebnis in derselben Abtastung,
wie in 7 gezeigt, gedruckt. Mit anderen Worten, durch
Ausgabe der Heizaktivierungssignale A und B werden große Punkte 70 und 73 und
kleine Punkte 71 und 72 gedruckt, wie in 7 gezeigt.
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Wenn
nur große
Punkte zu drucken sind, wie in 8 gezeigt,
erfolgt die Ausgabe des Heizaktivierungssignals (HEA) 627,
wenn die Bilddaten gemäß der Gegenstandsdüse auf H
sind.
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Wenn
andererseits nur kleine Punkte gedruckt werden müssen, wie in 9 gezeigt,
wird das Heizaktivierungssignal (HEB) 626 abgegeben, wenn
die Daten entsprechend der Gegenstandsdüse auf H sind. Kleine Punkte,
wie sie unter Bezugszeichen 90 bis 92 aufgezeigt
sind, werden folglich gedruckt.
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Als
nächstes
wird eine Beschreibung für
einen Fall gegeben, bei dem ein Druckkopf mit einer Vielzahl von
Düsen zum
Drucken verwendet wird. Wenn eine Vielzahl von Düsen verwendet werden, sind
eine Vielzahl von Blockauswahlsignalen erforderlich, anders als
im zuvor beschriebenen Falle der Verwendung einer Düse. Obwohl
verschiedene Ansteuerverfahren in diesem Falle verfügbar sind,
ist nachstehend ein Beispiel gezeigt, bei dem eine Gruppe benachbarter
Düsen von
einem Ungeradzahl-/Geradzahlsignal ausgewählt wird, festgelegt als ein Block.
In 10 wird jeder Block grundsätzlich in aufsteigender Reihenfolge
der Blockzahlen angesteuert.
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Wie
in 10 gezeigt, stehen 8 Blöcke (B1-B8) für einen
Druckkopf zur Verfügung,
der 16 Düsen
hat. Hier sind die Düsen,
die mit Düse
Nr. 1 und die benachbarte Düse
(Nr. 2) aufgezeigt sind, als Block Nr. 1 definiert; und wenn die
Düsenanzahl steigt,
wird die Blocknummer um eins inkrementiert. Eine Düse, die
dem Zustand von vier Signalen in diesem Zustand entspricht: die
Bilddaten mit H-Pegel (1), das Heizaktivierungssignal "EIN", das Blockauswahlsignal
und das Ungerad-/Geradzahlauswahlsignal wird zum Ausstoß von Tinte
angesteuert.
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10 zeigt
die Zeitvorgaben in einem Falle, bei dem Tinte aus allen Düsen (Nr.
1 – Nr.
16) in einer Abtastoperation ausgestoßen und Punkte gedruckt werden,
während
die Abtastung des Druckkopfes nach links verläuft.
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Wenn
zunächst
zur Zeitvorgabe 80 die vier Signale: das Bilddatensignal
(H), das Heizaktivierungssignal (A), das Blockauswahlsignal (B1)
und das Ungerad-/Geradzahlauswahlsignal (ODD) in Hinsicht auf die
Düse Nr.
1 entspricht, da das Heizaktivierungssignal "A" aufzeigt,
wird ein Ansteuersignal an den Treiber A gesandt, der mit dem Heizelement A
in der Düse
Nr. 1 verbunden ist, und die Düse
Nr. 1 erzeugt einen großen
Punkt. Wenn zur nächsten Zeitvorgabe 81 die
vier Signale: Bilddatensignal (H), Heizaktivierungssignal (B), Blockauswahlsignal
(B5) und Ungerad-/Geradzahlauswahlsignal (ODD) in Hinsicht auf die
Düse Nr.
9 in Block 5 entsprechen (Druckkopf ist geneigt, wie später anhand 13 zu beschreiben
ist), da das Heizaktivierungssignal "B" aufzeigt,
wird ein Ansteuersignal zum Treiber B gesandt, der mit dem Heizelement
B in der Düse
Nr. 9 verbunden ist, und die Düse
Nr. 9 erzeugt einen kleinen Punkt.
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Dieselbe
Verarbeitung wird in Hinsicht auf Düse Nr. 2 in Block 1 und Düse Nr. 10
in Block 5 ausgeführt,
bis das Ansteuern der Düse 8 in
Block 4 und der Düse
Nr. 16 in Block 8 zur Bildung großer Punkte in einer Periode
durch die Düsen 1-8 und
kleine Punkte einer Periode durch die Düsen 9-13 angesteuert
sind, und weitere kleine Punkte einer Periode durch die Düsen 1-8 und
große
Punkte einer Periode 9-16 gedruckt wurden (10 zeigt
einen Teil der Punkte). Im Ergebnis wird das Drucken großer Punkte
und das Drucken kleiner Punkte in einer Periode durch alle Düsen 1-16 abgeschlossen.
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Ein
in der zuvor beschriebenen Weise gedrucktes Bild ist in 11 gezeigt. 11 zeigt
die Anordnung von Punkten, die auf einem Druckmedium durch Ausstoß von Tinte
aus jeder Düse
zur Zeit der Übereinstimmung
mit den Adressen entsprechend der Auflösung 720 dpi × 360 dpi
sind. Angemerkt sei, daß 11 den
Zustand zeigt, bei dem alle Druckdaten (2 Bits), die von allen Düsen zu drucken
sind, "11" sind (ist später detailliert
zu beschreiben), und wobei große
Punkte und kleine Punkte entsprechend den jeweiligen beiden Zyklen
(vier Punktespalten) vom Druck gedruckt werden, während der Druckkopf
nach links abtastet.
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Nachstehend
gilt die Beschreibung einer Anwendung bei einem aktuellen Druckersystem
unter Verwendung des zuvor beschriebenen Systems zur Erzeugung großer beziehungsweise
kleiner Punkte.
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12 ist
ein Blockdiagramm, das den Datenfluß zeigt, der von einer Steuereinheit
des Druckgerätes
zur Kopfkartusche 106 gesendet wird. Komponenten, die mit
jenen der vorstehenden Figuren identisch sind, sind mit denselben
Bezugszeichen versehen, und deren Beschreibung ist hier fortgelassen.
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Bezugszeichen 200 bedeutet
eine CPU, die den Betrieb des gesamten Druckgerätes steuert, und 12 zeigt
nur den Fluß der
Signale im Abschnitt, der auf das vorliegende Ausführungsbeispiel
bezogen ist. Bezugszeichen 201 bedeutet einen RAM (Direktzugriffsspeicher),
der über
einen Druckpuffer 210 verfügt, der Druckdaten speichert, über einen
Umsetzdatenbereich 211, der Umsetzdaten zum Umsetzen von
Pixeldaten speichert, eine Tabelle 212, einen Arbeitsbereich 213 usw.
Im Druckpuffer 210 gespeicherte Druckdaten bestehen aus
Pixeln jeweils mit zwei Bits. Ein Gate-Array liest Druckdaten aus,
die im Druckpuffer 210 gespeichert sind, und zwar durch
direkten Speicherzugriff (DMA). Normalerweise werden Daten aus dem
Druckpuffer 210 im Vielfachen eines Wortes gelesen (16
Bits). Für
Daten, deren Pixel zwei Bits haben, liest das Gate-Array 202 die
Daten aus, die im fetten Rahmen 1300 von der in 13 gezeigten
Anordnung enthalten sind. Bezugszeichen 204 bedeutet einen
Datenumsetzer, der Pixeldaten unter Verwendung von Umsetzdaten umsetzt.
Wenn Mehrfachdurchgangsdrucken erfolgt, teilt der Datenumsetzer
die zu druckenden Daten bei jedem Durchgang. Bezugszeichen 205 bedeutet
einen Decoder, der Druckdaten decodiert (moduliert), die zwei Bits
haben, gemäß Modulationsdaten,
die in der Tabelle 212 gespeichert sind. Bezugszeichen 206 bedeutet
ein Register des Gate-Array 202 und verfügt über ein
Register 206a, das Daten zum Erzeugen großer Punkte
speichert, und ein Register 206, das Daten zum Erzeugen
kleiner Punkte speichert.
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13 zeigt
einen Teil (nur 32 Düsen)
eines Druckkopfes, der insgesamt über 256 Düsen verfügt. Der
Kopf ist so aufgebaut, daß er
um einen vorbestimmten Winkel θ in
Hinsicht auf die Abtastrichtung geneigt ist (Horizontalrichtung
in 13) vom Kopf.
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Unter
Bezug auf 13 wird Tinte durch gleichzeitiges
Ansteuern zweier Düsen
ausgestoßen, das
heißt,
im ersten Zyklus Düse
Nr. 1 und Düse
Nr. 17 für
große
Punkte, dann Düse
Nr. 9 und Düse
Nr. 25 für
kleine Punkte, dann Düse
Nr. 2 und Düse
Nr. 18 für
große
Punkte, Düse
Nr. 10 und Düse
Nr. 26 für kleine
Punkte usw. Im zweiten Zyklus wird Tinte gleichzeitig aus zwei Düsen ausgestoßen: Düse Nr. 1 beziehungsweise
Düse Nr.
17 für
kleine Punkte, dann Düsen
Nr. 9 beziehungsweise Nr. 25 für
große
Punkte, Düse
Nr. 2 beziehungsweise Düse
Nr. 18 für
kleine Punkte usw., wodurch ein Bild entsprechend 32 Pixeln gedruckt
wird. Im dritten Zyklus, ebenso wie im ersten Zyklus, werden zwei
Düsen gleichzeitig
angesteuert, das heißt,
Düse Nr.
1 und Düse
Nr. 17 für
große
Punkte, Düsen
Nr. 9 und Nr. 25 für
kleine Punkte, Düsen
Nr. 2 und Nr. 18 für
große
Punkte usw. Angemerkt sei, daß 13 den
Fall zeigt, bei dem die Druckdaten mit zwei Bits alle "11" sind (ist später detailliert
zu beschreiben).
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Um
im vorliegenden Ausführungsbeispiel den
Ton eines Bildes durch Kombination zweier Punkte auf der Grundlage
der Druckdaten mit zwei Punkten auszudrücken, setzt der Datenumsetzer 204 und
der Decoder 205 die Daten zur Zeit des Auslesens von Druckdaten
aus dem Druckpuffer 210 um und speichert die umgesetzten
Daten im Register 206 von des Gate-Array 202 ab.
Verschiedene Verfahren können
in Betracht gezogen werden für
einen Fall des Einzeldurchgangsdruckens und für einen Fall des Mehrfachdruckens.
Hiernach erläutert
ist ein Ausführungsbeispiel
des Einfachdurchgangsdrucks.
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14 ist
eine erläuternde
Ansicht, die Druckdaten zeigt, wobei jedes aus dem Druckpuffer 210 ausgelesene
Pixel mit zwei Bits zum Ausdruck gebracht wird und vom Decoder 205 decodiert
wird.
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Das
Druckgerät
nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
empfängt
Daten, die im quaternären System
zum Ausdruck gebracht werden (jedes Pixel wird in zwei Bits zum
Ausdruck gebracht), die der Druckertreiber 103 vom Hauptcomputer
abgibt, und die empfangenen Daten werden im Druckpuffer 210 abgespeichert.
Die Daten jeweils mit zwei Bits, die in den Druckpuffer 210 geschrieben
sind, werden decodiert vom Zwei-Bit-Decoder 205 gemäß den in
der Tabelle 212 gespeicherten Inhalten entsprechend der in 14 gezeigten
Beziehung und werden dann übertragen
durch DMA in das Register 206 von des Gate-Array 202.
Im Falle des Einzeldurchgangsdruckes werden an dieser Stelle die
Druckdaten ohne Verarbeitung vom Datenumsetzer 204 übertragen. 14 zeigt
den Fall, bei dem ein großer
Punkt und ein kleiner Punkt Zwei-Bit-Daten "10" zugeordnet sind,
und ein kleiner Punkt ist nur den Druckdaten "01" zugeordnet.
Das Ändern
der Inhalte von der Tabelle 212 kann ein willkürlich decodiertes
Ausgangssignal vom Decoder 205 in Hinsicht auf Zwei-Bit-Daten
ermöglichen.
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Als
nächstes
beschrieben ist ein Ausführungsbeispiel
des Mehrfachdurchgangsdrucks. Wenn Mehrfachdurchgangsdruck zur Ausführung kommt,
wie in 15 gezeigt, erfolgt das Transportieren
eines Druckmediums bei jeder Abtastung des Druckkopfes in Unterabtastrichtung
für eine
Länge entsprechend
1/n (in 15 ist n = 3) von der Länge einer
zu verwendenden Düsenanordnung,
wodurch das Drucken interpolierter Daten bei jeder Abtastung der
Vervollständigung
des Bildes dient.
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Die
Druckdaten werden bei jeder Abtastoperation in 15 für eine Länge entsprechend
1/3 der Länge
der Düsenanordnung
transportiert, wodurch ein Band in drei Durchgängen gedruckt wird. Beim herkömmlichen
Druckverfahren wird ein ausgedünntes
Bild (basierend auf Ein-Bit-Daten) zuerst in Hauptabtastrichtung
gedruckt, und dann wird das Druckmedium in Unterabtastrichtung vorangeschoben,
wobei weiterhin die Druckoperation (basierend auf Ein-Bit-Daten)
in Hauptabtastrichtung in Hinsicht auf den ausgedünnten Abschnitt
in der vorherigen Hauptabtastrichtung erfolgt, um das Bild zu vervollständigen.
Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
werden andererseits Zwei-Bit-Daten bei jeder Abtastung in Hauptabtastrichtung
abgegeben, wie im zuvor beschriebenen Falle. Darüber hinaus wird die Decodierfunktion
der herkömmlichen
Ausdünnfunktion
hinzugegeben, (nachstehend Datenumsetzung genannt), um die Fähigkeit
des zum Ausdruck gebrachten Tones zu verbessern.
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Diese
Funktion ist nachstehend anhand der 16A und 16B beschrieben.
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Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
drücken
die Druckdaten den Ton mit zwei Bits aus. Zum Ausdünnen verwendete
Daten (Datenumsetzung) werden somit eine Kombination von zwei Bits
von Daten und werden im Umsetzdatenbereich 211 im RAM 201 abgespeichert.
Um derartige Daten zu erzeugen, wird ein Fall eines Drei-Durchgangs-Drucks angenommen,
drei Gruppen von Zwei-Bit-Daten
("aa für den ersten
Durchgang), "bb" für den zweiten Durchgang
und "cc" für den dritten
Durchgang) dem Speicherbereich 211 zugeordnet, wie in 17 gezeigt,
so daß jeder
Bereich dieselbe Anzahl von Daten hat.
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Die
drei Gruppen von Zwei-Bit-Daten werden dann vermischt. Durch Wiederholen
des obigen Prozesses für
mehr als eine vorbestimmte Häufigkeit wird
eine Zufallszahlentabelle mit drei Gruppen von zufälligen Datenverschiebungen
gewonnen, wie mit den Bezugszeichen 170, 171 und 172 in 17 aufgezeigt.
Die in der obigen Weise erzeugten Daten werden im Umsetzdatenbereich 211 abgespeichert, der
in 12 gezeigt ist. Im Falle des Dreidurchgangsdrucks
setzt der Umsetzer 204 Druckdaten für jede Abtastoperation gemäß den obigen
Umsetzdaten um. 16A und 16B zeigen
ein Beispiel davon.
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Unter
Bezug auf 16A und 16B zeigt 16A ultimative Ausgangssignale der Zwei-Bit-Daten,
und 16B zeigt jedes decodierte Ergebnis
für jede
Abtastung als Reaktion auf Zwei-Bit-Eingangssignale.
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In 16B werden die Daten, die mit Bezugszeichen 160 (für den ersten
Durchgang) versehen sind, als Beispiel herangezogen, wobei Druckdaten
(zwei Bits) umgesetzt werden durch Daten "aa" und
weiterhin vom Decoder 205 gemäß den Inhalten der Tabelle 212 umgesetzt
werden; Bezugszeichen 161 (für den zweiten Durchgang) bedeutet
ein Beispiel, bei dem Druckdaten durch die Daten "bb" umgesetzt werden
und weiterhin vom Decoder 205 gemäß den Inhalten der Tabelle 212 umgesetzt
werden; und Bezugszeichen 162 (für den dritten Durchgang) bedeutet
ein Beispiel, bei dem Druckdaten durch die Daten "cc" umgesetzt werden
und weiterhin vom Decoder 205 gemäß den Inhalten der Tabelle 212 umgesetzt
werden. 16A zeigt ein Druckbeispiel
aller Pixel in den Druckdaten, die in drei Abtastungen gedruckt
werden (drei Durchgänge).
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Im
in den 16A und 16B gezeigten Beispiel
zeigen Druckdaten "00" auf, das nichts
zu drucken ist (XX bedeutet keinen Punkt); Druckdaten "01" zeigen die geringste
Dichte auf, bei der ein kleiner Punkt innerhalb des Dreidurchgangsdrucks
gedruckt wird; Druckdaten "10" zeigen auf, daß ein großer Punkt
beziehungsweise ein kleiner Punkt gedruckt werden; und Druckdaten "11" zeigen auf, daß zwei große Punkte überlappend
gedruckt werden und weiterhin ein kleiner Punkt gedruckt wird. Angemerkt
sei, daß die 16A und 16B lediglich
ein Beispiel darstellen, und die vorliegende Erfindung ist nicht
auf dieses beschränkt.
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Durch Ändern der
Inhalte der Tabelle 212, die im RAM 201 gespeichert
ist, wird es möglich,
eine beliebige Kombination aus der Vielzahl von Kombinationen auszuwählen, beispielsweise
aus den vier Mustern in den Kombinationen der Ausgangsergebnisse,
die in 16A gezeigt sind.
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Da
die Dichte eines Bildes höher
(dunkler) wird, wird ein großer
Punkt zusätzlich
zu einem kleinen Punkt gedruckt durch Drucken eines Paares aus einem
kleinen Punkt und einem großen
Punkt an getrennten Positionen, wie in 16A erläutert. Indem vom
Obigen Gebrauch gemacht wird, beispielsweise wie in 18 gezeigt,
wird ein Spalt zwischen den gedruckten kleinen Punkten ausgefüllt durch
Drucken eines großen
Punktes, womit ein Drucken ohne Abstände zwischen benachbarten kleinen
Punkten erzielt wird.
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19 zeigt
ein gedrucktes Beispiel, bei dem große Punkte in einer Position
gedruckt sind, die durch Bezugszeichen 190 bedeutet ist,
und kein kleiner Punkt in der benachbarten Stelle 191 gedruckt ist.
In diesem Falle wird ein Abstand auf der rechten Seite der großen Punkte
erzeugt.
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Wie
in 19 veranschaulicht, kommt das oben beschriebene
Problem auf, wenn Zwei-Bit-Eingangsdaten von "01" (ein
kleiner Punkte) auf "10" (nur ein großer Punkt)
wechseln. Um dieses Problem nach der vorliegenden Erfindung zu lösen, wird, wenn
der Ton mit Unterpixeln zum Ausdruck gebracht wird (ein großer Punkt
und ein kleiner Punkt) eine Kombination von einem großen und
einem kleinen Punkt für
die Daten "10" gedruckt, wie in 16A gezeigt, wodurch das Aufkommen eines Spaltes
im gedruckten Bild aufgrund des Fehlens eines kleinen Punktes vermieden
wird.
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20 zeigt
auch einen Nachteil, der auftritt, wenn nur ein großer Punkt
für Zwei-Bit-Daten "10" gedruckt wird. Hier
wird ein großer
Punkt für
die Druckdaten "10" zwischen den kleinen
Punkt entsprechend den Druckdaten "01" gedruckt,
und ein Spalt 2000 wird erzeugt in einem Abschnitt, bei
dem sich die Dichte ändert.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, zeigt 21 den
Fall, bei dem der obige Nachteil gelöst wird durch Drucken eines
großen
Punktes und eines kleinen Punktes für die Druckdaten "10".
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22 zeigt
gleichermaßen
ein gedrucktes Beispiel einer Grenze zwischen einem Dunkelabschnitt,
der mit hoher Dichte (Daten "10") gedruckt ist, und
einem hellen Abschnitt, der mit geringer Dichte (Daten "01") gedruckt ist. Da
derselbe Prozeß wie derjenige
bei 20 vorliegt, wird ein Spalt 2200 im Bildabschnitt
erzeugt, bei dem die Dichte wechselt ("10" → "01). 23 zeigt
ein gedrucktes Beispiel, bei dem ein solcher Nachteil in 22 in
derselben Weise wie bei 21 beseitigt
wird.
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Dank
des Druckens in einer derartigen Bitanordnung werden Zwei-Bit-Daten
gleichmäßig bei
jeder Abtastung in zufälliger
Weise verteilt. Die Differenz in der Anzahl von Punkten, die in
jeder Abtastung gedruckt werden, kann folglich im wesentlichen vermieden
werden.
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Des
weiteren verwendet das vorliegende Ausführungsbeispiel die Tabelle 212,
die Zwei-Bit-Codes hat, um die Zuordnung großer und kleiner Punkte längs der
Gruppen von Zwei-Bit-Daten zu mischen. Selbst wenn die Anzahl großer Punkte
oder kleiner Punkte weitestgehend unausgeglichen ist, wird es folglich
möglich,
jede Größe der Punkte
bei jeder Abtastung durch Ändern
der Codes der Tabelle 212 einheitlich zuzuordnen. Wenn
in herkömmlicher
Weise das obige Verfahren angewandt wird, dann werden maximal zwei
Punkte gedruckt und drei Tonniveaus kommen auf der Grundlage von Zwei-Bit-Daten
zum Ausdruck. Dank der effektiven Anwendung der oben beschriebenen
Merkmale, das heißt
der Kopfkartusche 106, die in der Lage ist, große Punkte
und kleine Punkte zu drucken, Mehrfachdurchgangsdrucken, Decodieren
in Zwei-Bit-Codes, Zufallsumsetzung von Daten und so weiter, ist
es jedoch möglich,
Drucken unter Verwendung der Kombinationen dreier großer Punkte
und dreier kleiner Punkte maximal auszuführen. Vier Kombinationsmuster
können
aus den wählbaren
sechzehn Tonmustern ausgewählt
werden. Die Anzahl von Druckgängen
beim Mehrdurchgangsdruck kann darüber hinaus erhöht werden,
oder Zwei-Bit-Codes werden erhöht
auf Drei-Bit-Codes oder auf Vier-Bit-Codes, um die Fähigkeit
des Tonausdrucks weitestgehend zu erhöhen, wodurch der Dynamikbereich
aufgeweitet wird. Darüber
hinaus ist die Modulation nicht notwendigerweise die von zwei Niveaus
von groß und
klein, sondern eine Vielzahl von Niveaus der Tonmodulation ist möglich.
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24 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Druckverarbeitung zeigt, die das Tintenstrahldruckgerät des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
ausführt.
Dieser Prozeß wird
ausgeführt,
während
die CPU 200 steuert. Die Verarbeitung startet, wenn die Daten
aus dem Hauptcomputer empfangen sind und Druckdaten entsprechend
wenigstens einer Abtastung oder einer Seite im Druckpuffer 210 gespeichert sind.
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In
Schritt S1 wird der Schlittenmotor 6 angesteuert, um die
Kopfkartusche 106 zu bewegen; und in Schritt S2 wird bestimmt,
ob der Druckkopf bei der Druckzeitvorgabe ist. Wenn er an der Druckzeitvorgabe
ist, schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S3, bei der der
Druckkopf angesteuert wird, um das Drucken entsprechend einer Anordnung
von Düsen
des Druckkopfes auszuführen
(gezeigt im Ablaufdiagramm in 25). In
Schritt S4 wird bestimmt, ob eine Zeile der Druckverarbeitung abgeschlossen
ist. Ist eine Zeile der Druckverarbeitung nicht abgeschlossen, kehrt
die Verarbeitung zu Schritt S2 zurück; anderenfalls schreitet
die Verarbeitung fort zu Schritt S5, bei dem der Schlitten zurückgeführt wird und
ein Druckblatt um eine Länge
entsprechend der Druckbreite vorgeschoben wird, dann schreitet die Verarbeitung
fort zu Schritt S6. In Schritt S6 wird bestimmt, ob das Drucken
entsprechend einer Seite abgeschlossen ist. Ist es nicht abgeschlossen,
dann kehrt die Verarbeitung zu Schritt S1 zurück, anderenfalls schreitet
die Verarbeitung fort zu Schritt S7, bei dem das gedruckte Blatt
Papier ausgegeben wird.
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Die
Druckkopfansteuerverarbeitung im Tintenstrahldrucker des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
ist als nächstes
anhand des Ablaufdiagramms von 25 beschrieben.
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In
Schritt S11 werden die Daten entsprechend einer Düsenanordnung
aus dem Druckpuffer 210 gelesen, und die Daten werden veranlaßt, den Datenumsetzer 204 zu
durchlaufen, werden vom Decoder 205 decodiert und in Register 206a und 206b von
des Gate-Array 202 gesetzt (Schritt S12, ausgeführt durch
DMA). In Schritt S13 werden die in die Register 206a und 206b gesetzten
Daten zum Schieberegister 602 von der Kopfkartusche 106 übertragen. Da
jede Düse
einen Punkt mit einem Tonniveau (bestehend aus höchstens zwei Punkten (oberes
und unteres Bit)) durch jeweiliges Ansteuern der Heizelemente A
und B bildet, wird zuerst in Schritt S14 bestimmt, ob sich das Heizelement
A bei der Ansteuerzeitvorgabe befindet. Wenn es in der Ansteuerzeitvorgabe
ist, schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S15, bei dem das
Blockauswahlsignal 624 und das Ungradzahl-/Gradzahlauswahlsignal 625 abgegeben werden,
um Düsen
zu spezifizieren, die gleichzeitig angesteuert werden. Dann wird
das HEA-Signal 627 zum Ansteuern des Heizelements A abgegeben. Wenn
im Ergebnis Daten (oberes Bit) entsprechend der ausgewählten Düse "1(H)" sind, erzeugen die Düsen große Punkte.
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Die
Verarbeitung schreitet fort zu Schritt S16, um als nächstes zu
bestimmen, ob sich das Heizelement B in der Ansteuerzeitvorgabe
befindet. Ist das Heizelement B in der Ansteuerzeitvorgabe, schreitet die
Verarbeitung fort zu Schritt S17, bei dem das Blockauswahlsignal 624 und
das Ungradzahl-/Gradzahlauswahlsignal 625 zum Spezifizieren
der Düsen durch
Ansteuern des Heizelements B abgegeben werden, und das HEB-Signal 626 wird
ausgegeben. Wenn im Ergebnis Daten (unteres Bit) entsprechend der
ausgewählten
Düse "1(H)" sind, bilden die
Düsen kleine
Punkte.
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Dann
schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S18, bei dem bestimmt
wird, ob das Drucken für
alle Düsen
des Druckkopfes abgeschlossen ist. Wenn das Drucken für alle Düsen abgeschlossen
ist, kehrt die Verarbeitung zum Anfang zurück; anderenfalls schreite die
Verarbeitung fort zu Schritt S14, um die Zeitvorgabe des Heizelements
A und die Zeitvorgabe des Heizelements B zu bestimmen und das Drucken
durch sequentielles Ansteuern der restlichen Düsen auszuführen.
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26 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Prozeß des Dreidurchgangsdrucks
nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
darstellt. Verarbeitungen, die jenen im oben beschriebenen Ablaufdiagramm identisch
sind, sind mit denselben Schrittbezugszeichen versehen, und deren
erneute Beschreibung ist fortgelassen.
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In
Schritt S21 wird "3" beim Zähler n eingesetzt,
der die Anzahl der Durchgänge
zählt.
Eine Druckkopfansteueroperation in den Schritten S2–S5 wird
wiederholt, bis n = 0 in Schritt S23 genügt wird. Hier werden die Daten,
gedruckt gemäß einer
jeden Abtastung, vom Datenumsetzer 204 und vom Decoder 205 erzeugt.
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Die
vorliegende Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, wenn sie bei
einem Druckkopf und einem Druckgerät angewandt wird, das nach
dem Tintenstrahldruckverfahren arbeitet, insbesondere beim Typ,
der thermische Energie nutzt.
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Als
typische Anordnung und Prinzip des Tintenstrahldrucksystems, ist
das unter Verwendung des grundlegenden Prinzips praktizierte, das
beispielsweise offenbart ist in den U.S. Patent mit den Nummern
4 723 129 und 4 740 796, vorzuziehen. Das obige System läßt sich
anwenden bei einem sogenannten Bedarfstyp und bei einem Durchlaufstyp. Insbesondere
im Falle des Bedarfstyps ist das System effektiv, weil, durch Anlegen
wenigstens eines Ansteuersignals, das der Druckinformation entspricht und
einen schnellen Temperaturanstieg verursacht, der das Filmsieden überschreitet,
bei jedem elektrothermischen Umsetzer, der in Übereinstimmung mit einem Blatt
oder Flüssigkeitskanälen, die
eine Flüssigkeit
(Tinte) halten, angeordnet ist, Wärmeenergie durch den elektrothermischen
Umsetzer erzeugt wird, um das Filmsieden auf der heizwirksamen Oberfläche des
Druckkopfes zu bewirken, und folglich kann eine Blase in der Flüssigkeit
(Tinte) in einer Eins-zu-Eins-Entsprechung mit einem Ansteuersignal
erzeugt werden. Durch Ausstoß der
Flüssigkeit (Tinte)
durch eine Ausstoßöffnung durch
Wachsen und Schrumpfen der Blase wird wenigstens ein Tröpfchen erzeugt.
Wenn das Ansteuersignal als Impulssignal angelegt wird, kann das
Wachsen und Schrumpfen der Blase unmittelbar und adäquat erzielt
werden, um den Ausstoß der
Flüssigkeit
(Tinte) mit dem speziell hohen Ansprechvermögen zu erreichen.
-
Als
Impulsformansteuersignale sind Signale geeignet, die offenbart sind
in den U.S. Patenten mit den Nummern 4 463 359 und 4 345 262. Angemerkt sei,
daß ein
hervorragender Druck erzielt wird durch Anwenden der im U.S. Patent
Nummer 4 313 124 beschriebenen Bedingungen der Erfindung, die sich
auf die Temperaturanstiegsrate der heizaktiven Oberfläche bezieht.
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Als
Anordnung des Druckkopfes, zusätzlich zur
Anordnung einer Kombination von Düsen, Flüssigkeitskanälen und
elektrothermischen Umsetzern (gerade Flüssigkeitskanäle oder
rechtwinklige Flüssigkeitskanäle), wie
in den obigen Spezifikationen offenbart, ist in der vorliegenden
Erfindung die Anordnung unter Verwendung der U.S. Patente mit den Nummern
4 558 333 und 4 459 600 ebenfalls enthalten, die die Anordnung offenbaren,
die einen heizaktiven Abschnitt hat, der in einer gebogenen Zone liegt.
Darüber
hinaus kann die vorliegende Erfindung in effektiver Weise bei einer
Anordnung angewandt werden, wie sie in der offengelegten japanischen
Patentanmeldung mit der Nummer 59-123670 offenbart ist, die die
Anordnung unter Verwendung eines Schlitzes für eine Vielzahl elektrothermischer
Umsetzer als Ausstoßabschnitt
der elektrothermischen Umsetzer verwendet, oder wie in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung mit der Nummer 59-138461, die die Anordnung
offenbart, die eine Öffnung
zum Absorbieren einer Druckwelle einer Heizenergie entsprechend
einem Ausstoßabschnitt
hat.
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Als
Druckkopf des Vollzeilentyps, der eine der Breite des größten Druckmediums
entsprechende Länge
hat, kann der Drucker entweder mit der Anordnung drucken, die der
Vollzeilenlänge
durch Zusammensetzen von Druckköpfen
genügt,
wie in der obigen Spezifikation offenbart, oder mit der Anordnung
eines Druckkopfes, der durch zusammengesetzte Druckköpfe gebildet
ist.
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Ein
austauschbarer chipartiger Druckkopf, der die elektrische Verbindung
mit der Haupteinheit oder das Anliefern von Tinte durch Einbau in
der Haupteinheit des Druckgerätes
ermöglicht,
kann darüber
hinaus ebenfalls verwendet werden.
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Es
ist vorzuziehen, Restauriermittel für den Druckkopf, Vorlaufzusatzmittel
und dergleichen hinzuzunehmen, die als Anordnung des Druckers der vorliegenden
Erfindung vorgesehen sind, womit die Druckoperation weiter stabilisiert
wird. Solche Beispiele enthalten für den Druckkopf Verkappungsmittel,
Reinigungsmittel, Druck- oder Sauganwendungsmittel und vorläufige Heizmittel
unter Verwendung elektrothermischer Umsetzer, ein anderes Heizelement
oder eine Kombination dieser. Ebenfalls effektiv ist es für das stabile
Drucken, einen vorläufigen
Ausstoßmodus
vorzusehen, der einen Ausstoß unabhängig vom
Drucken ausführt.
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Als
Druckmodus des Druckers kann nicht nur ein Druckmodus unter Verwendung
lediglich primärer Farbe,
wie Schwarz oder dergleichen, sondern wenigstes ein Mehrfachfarbmodus
unter Verwendung einer Vielzahl unterschiedlicher Farben oder ein
Vollfarbmodus, erzielt durch ein Farbmischen, können ebenfalls im Drucker entweder
unter Verwendung eines integrierten Druckkopfes oder durch eine
Kombination einer Vielzahl von Druckköpfen realisiert werden.
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Im
zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
nach der vorliegenden Erfindung wird darüber hinaus angenommen, daß die Tinte
flüssig
ist. In alternativer Weise kann die Erfindung angewandt werden bei
einer Tinte, die bei Raumtemperatur oder darunter fest ist, oder
bei einer Tinte, die bei Raumtemperatur weich wird oder sich verflüssigt, oder
bei einer Tinte, die sich nach Beaufschlagen eines Drucksignals
verflüssigt,
da es allgemeine Praxis ist, eine Temperatursteuerung der Tinte
selbst innerhalb eines Bereichs von 30° C bis 70° C im Tintenstrahlsystem auszuführen, so
daß die
Tintenviskosität
in den Bereich eines stabilen Ausstoßes fallen kann.
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Um
einen Temperaturanstieg zu vermeiden, der verursacht wird durch
Wärmeenergie
durch positives Anwenden dieser als Energie zum Veranlassen einer Änderung
des Zustands der Tinte aus einem festen Zustand in einen flüssigen Zustand
oder um die Verdampfung der Tinte zu vermeiden, kann eine Tinte
verwendet werden, die fest ist ein einem nicht verwendeten Zustand
und sich nach Beaufschlagen mit Wärme verflüssigt. In allen Fällen ist
eine Tinte, die sich nach Beaufschlagen von Wärmeenergie gemäß einem
Drucksignal verflüssigt
und in einem flüssigen
Zustand ausgestoßen
wird, und eine Tinte, die sich zu verfestigen beginnt, wenn sie
ein Druckmedium oder dergleichen erreicht, bei der vorliegenden Erfindung
anwendbar. In diesem Falle kann sich Tinte gegenüber elektrothermischen Umsetzern
befinden, während
sie in einen flüssigen
oder festen Zustand in Vertiefungsabschnitten eines porösen Blattes
durch Löcher
gehalten ist, wie es in den japanischen offengelegten Patenten mit
den Nummern 54-56847 oder 60-71260 beschrieben ist. In der vorliegenden
Erfindung ist das oben erwähnte
Filmsiedesystem für
die zuvor aufgeführten
Tinten am effektivsten.
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Darüber hinaus
kann der Tintenstrahldrucker der vorliegenden Erfindung in der Form
eines Kopierers verwendet werden, der mit einem Lesegerät und dergleichen
verbunden ist, oder bei einem Faxgerät mit einer Sende-/Empfangsfunktion
zusätzlich
zu eines Bildausgabeendgerätes
für eine
Informationsverarbeitungseinrichtung, wie einem Computer.
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Die
vorliegende Erfindung läßt sich
anwenden bei einem System, das aufgebaut ist aus einer Vielzahl
von Einrichtungen (das heißt
aus einem Hauptcomputer, einer Schnittstelle, einem Lesegerät, einem
Drucker), oder bei einem Gerät,
das nur über eine
einzige Einrichtung verfügt
(beispielsweise Kopierer, Faxgerät).
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann des weiteren auch gelöst werden
durch Vorsehen eines Speichermediums, das Programmcodes zum Ausführen der
zuvor genannten Prozesse bereitstellt, für ein System oder ein Gerät, Lesen
der Programmcodes mit einem Computer (beispielsweise CPU, MPU) des
Systems oder des Geräts
aus dem Speichermedium und dann Ausführen des Programms.
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Die
aus dem Speichermedium in diesem Falle gelesenen Programmcodes realisieren
die neuen Funktionen nach der Erfindung, und das Speichermedium,
das die Programmcodes speichert, bildet die Erfindung.
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Das
Speichermedium, wie eine Diskette, Festplatte, optische Platte,
magnetooptische Platte, CD-ROM, CD-R, Magnetband, nichtflüchtige Speicherkarte
und ROM, können
zum Bereitstellen der Programmcodes verwendet werden.
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Neben
den zuvor genannten Funktionen nach dem obigen Ausführungsbeispiel,
die realisiert werden durch Ausführen
der Programmcodes, die ein Computer liest, kann des weiteren die
vorliegende Erfindung einen Fall enthalten, bei dem ein Betriebssystem
oder dergleichen auf einem Computer arbeitet und einen Teil oder
alle Prozesse gemäß den Bestimmungen
der Programmcodes ausführt
und Funktionen gemäß dem obigen
Ausführungsbeispiel realisiert.
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Des
weiteren enthält
die vorliegende Erfindung auch einen Fall, bei dem, nachdem die
aus dem Speichermedium gelesenen Programmcodes in eine Funktionserweiterungskarte
geschrieben werden, die in den Computer oder in einen Speicher eingeführt wird,
vorgesehen in einer Funktionserweiterungseinheit, die mit dem Computer
verbunden ist, führen eine
CPU oder dergleichen, enthalten in der Funktionserweiterungskarte
oder -einheit, einen Teil oder alle Prozesse nach den Bestimmungen
der Programmcodes aus und realisieren die Funktionen des obigen
Ausführungsbeispiels.
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Wie
oben dargelegt, kann das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel mit dem einfachen Aufbau
eine Vielzahl von Größen von
Punkten auf einem Druckmedium drucken, selbst im Falle eines Einzelabtastdrucks
(Einzeldurchgangsdruck).
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Die
vorliegende Erfindung hat des weiteren eine Wirkung, die in herkömmlicher
weise nicht erkannt wurde, das heißt in einem Mehrfachdurchgangsdruck,
selbst im Falle, wenn die Anzahl der Punkte, die kleine Punkte sind,
gedruckt in einem Durchgang, unausgeglichen ist (Druckverhältnis großer Punkte
zu kleinen Punkten ist ungradzahlig), und das Druckverhältnis kann
im wesentlichen für
jeden Durchgang entzerrt werden.
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Zum
Ausgleich der Punkte, die darüber
hinaus bei jedem Durchgang zu drucken sind, werden zusätzlich Maskendaten
für Mehrfachdurchgangsdruck
verwendet, wodurch die Auswahl von Punkte und die Zuordnung von
Daten für
jeden Durchgang gleichzeitig möglich
wird. Folglich ist es möglich,
die Steueroperation zu vereinfachen.
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Unter
Berücksichtigung
der Funktion, die gleichförmig
das Druckverhältnis
für jeden
Durchgang ausgleicht, können
Druckungleichförmigkeiten aufgrund
von abgewichenen Punkten vermieden werden oder von Punkten, die
ungleichförmige Durchmesser
haben, selbst im Falle, bei dem die Anzahl großer Punkte und die Anzahl kleiner
Punkte in Bilddaten weitestgehend unausgeglichen ist. Folglich ist
es möglich,
in effektiver Weise die Druckfunktion im Mehrfachdurchgangsdruck
zu betreiben.
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In
Hinsicht auf jede der Düsen
ist darüber
hinaus das Durchschnittsdruckverhältnis für jeden Durchgang ausgeglichen.
Somit ist es möglich,
die Fehlerrate, wie Ausstoßfehler
oder dergleichen, abzusenken, die durch das Drucken mit einem hohen Druckverhältnis entstehen.
Da die Ausstoßmenge darüber hinaus
kontinuierlich für
jede Düse
geändert wird,
ist es möglich,
den Durchschnittsmengenausstoß für jede Düse zu reduzieren,
selbst bei hohem Druckverhältnis.
Im Ergebnis ist es möglich,
die Nachfüllhäufigkeit
und die Fehlerrate zu verringern. Ebenfalls ist es möglich, den
momentanen Stromverbrauch zu senken, wodurch eine große Kostenreduzierung
im Stromverbrauch möglich
und das Verringern der Ausbeute aufgrund der Verwendung einer Stromüberwachung
oder dergleichen verhindert wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungsbeispiele
beschränkt,
und verschiedene Änderungen
und Abwandlungen sind im Umfang der vorliegenden Erfindung möglich. Folglich ist
der Umfang der vorliegenden Erfindung in den folgenden Patentansprüchen angegeben.