DE69468C - Verschliefsbarer Einsatz für Zapfhähne - Google Patents

Verschliefsbarer Einsatz für Zapfhähne

Info

Publication number
DE69468C
DE69468C DENDAT69468D DE69468DA DE69468C DE 69468 C DE69468 C DE 69468C DE NDAT69468 D DENDAT69468 D DE NDAT69468D DE 69468D A DE69468D A DE 69468DA DE 69468 C DE69468 C DE 69468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tap
tube
bung
pins
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69468D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. J. mayhew in Walmer, England
Publication of DE69468C publication Critical patent/DE69468C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Claims (8)

  1. KAISERLICHES
  2. PATENTAMT.
  3. PATENTSCHRIFT
  4. KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
  5. Patentirt im Deutschen Reiche vom
  6. 8. Juni 1892 ab.
    Durch die vorliegende Erfindung wird ein Spundeinsatz für Fässer hergestellt, welcher vor den bisher üblichen mannigfache Vortheile besitzt. So wird bei Anwendung des neuen Einsatzes das Einführen des Zapf hahnes wesentlich erleichtert, ohne dafs eine Beschädigung des Spundes und ein damit verbundenes Leckwerden des ganzen Gefäfses zu befürchten ist. Ferner schliefst sich der Spundeinsatz selbstthätig, sobald der Zapfhahn herausgezogen wird, wodurch ein immerwährender Verschlufs des Gefäfses erzielt wird, ohne, wie sonst erforderlich, neue Korken und neue Verblendstücke nöthig zu machen.
    In der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung näher veranschaulicht.
    Der Spund besteht im wesentlichen aus einer Büchse B und einer in derselben wasserdicht angebrachten Röhre E. Erstere besitzt an dem äufseren Ende einen Flantsch, durch welchen mittelst der Holzschrauben c, Fig. 3, die ganze Vorrichtung am Fafs befestigt wird. An dem inneren Ende der Büchse B ist eine Aussparung D mit einem in ihr liegenden Ring d aus Gummi oder sonst einem passenden Material vorgesehen. In die Büchse ist die am inneren Ende geschlossene und am äufseren Ende mit einer Erweiterung versehene Röhre E eingesetzt. In der Erweiterung befinden sich mehrere mit kurzen, an den Enden abgerundeten Stiften g vorgesehene Ringsegmente G aus Metall, welche in der Erweiterung wasserdicht befestigt sind (s. Fig. 1 und 4). Die Stifte g greifen in eine den Köpfen der Stifte entsprechend geformte Nuth K ein. Ungefähr in der Mitte ihrer Länge sind in der eingeschobenen Röhre E Auslafsöffnungen H gebohrt.
    Die Wirkungsweise des neuen Spundes ist nun folgende:
    Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Spundöffnung durch die eingeschobene Röhre E vollständig wasserdicht geschlossen. Wird nun ein Zapfhahn A, Fig. 2, in die Röhre E eingeschoben, so prefst er sich zunächst gegen die elastische Packung f. Bei weiterem Druck werden darauf die Stifte G aus der Nuth verdrängt und die ganze Röhre E in die durch Fig. 2 dargestellte Lage geschoben. In dieser werden die Löcher H von ihrem. Verschlufs (der Packung d) entfernt und die Verbindung des Fafsinnern mit dem Zapfhahn A auf diese Weise hergestellt.
    Wird nun der Zapfhahn aus dem Spund wieder herausgezogen, so wird hierbei durch das feste Anpressen der Packung f an den Hahn A die Röhre E mitgenommen, und zwar so weit, bis die Stifte g wieder in die Nuth K eingreifen und ein weiteres Mitnehmen verhindern. Es gelangt alsdann der Einsatz E wieder in die frühere Lage (Fig. 1) zurück, und der vollständige Verschlufs des Fasses ist wieder hergestellt.
    Patenτ-Anspruch:
    Verschliefsbarer Einsatz für Zapf hähne, bestehend aus einer Büchse J5, in welcher eine seitlich mit Oeffnungen versehene, zum Zwecke
    der Reinigung des Fasses herausnehmbare konische Röhre (E) mittelst Packung d wasserdicht derart verschiebbar angeordnet ist, dafs der zur Aufnahme eines Zapfhahnes geeignete Kopf der Röhre Stifte g trägt, welche bei der Schlufsstellung der Röhre in die in der Büchse B eingedrehte Nuth K greifen, zum Zwecke, durch Einstecken und Herausziehen des Zapfhahnes ein Mitnehmen der Röhre E und dadurch ' einen Zuflufs oder eine Absperrung des Fafsinhalts für den Zapfhahn zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69468D Verschliefsbarer Einsatz für Zapfhähne Expired - Lifetime DE69468C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE69468C true DE69468C (de)

Family

ID=342930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT69468D Expired - Lifetime DE69468C (de) Verschliefsbarer Einsatz für Zapfhähne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE69468C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623268A1 (fr) * 1987-08-19 1989-05-19 Dufrene Alain Robinet de soutirage de liquides

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623268A1 (fr) * 1987-08-19 1989-05-19 Dufrene Alain Robinet de soutirage de liquides

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1566053A1 (de) Ventileinrichtung,insbesondere an Blutentnahmegeraeten
DE68915785T2 (de) Ventil zur musternahme.
DE102019132411A1 (de) Zapfventil
DE696957C (de) Instrument zum Einfuehren in Koerperhoehlen o. dgl.
DE69468C (de) Verschliefsbarer Einsatz für Zapfhähne
DE508311C (de) Verbindungsstueck fuer Druckluftleitungen u. dgl. zum Anschluss von Pressluftwerkzeugen
DE1803425A1 (de) Spritzpistole,insbesondere fuer veterinaere Zwecke od.dgl.
DE612279C (de) Schmierpresse
DE40480C (de) Vorrichtung zum Austreiben von Verschlufskorken oder Zapfen aus Fafsböden
DE205609C (de)
DE3933754C2 (de)
DE1657197A1 (de) Vorrichtung zur Abgabe von Fluessigkeiten
DE966585C (de) Kolbenschieberzapfhahn zum Ausschank von Fluessigkeiten
DE36073C (de) Neuerung an dem unter Nr. 23053 patentirten verschliefsbaren Einsatz für Zapfhähne
DE277536C (de)
DE7327634U (de) Behalter zur Abgabe von unter Druck stehenden Pflegemitteln zur Pflege von zahnärztlichen Instrumenten
DE606051C (de) Absperrschieber zum Abschluss einer an eine durchgehende Hauptleitung angeschlossenen Abzweigleitung
DE347779C (de) Abschlusshahn o. dgl. mit einem doppelseitig gefuehrten Hilfsventilkoerper
DE187168C (de)
DE29671C (de) Verschlufsventil an Ablafshähnen
DE1803C (de) Zapfhahn nebst Büchse
DE90996C (de)
DE580397C (de) Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr
DE12034C (de) Neuerungen an Hähnen für tropfbare und gasförmige Flüssigkeiten
DE335529C (de) Spritzduese