DE580397C - Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr - Google Patents

Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr

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DE580397C
DE580397C DES104828D DES0104828D DE580397C DE 580397 C DE580397 C DE 580397C DE S104828 D DES104828 D DE S104828D DE S0104828 D DES0104828 D DE S0104828D DE 580397 C DE580397 C DE 580397C
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DE
Germany
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inner tube
ramp
tube
rotary valve
sliding
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DES104828D
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EUGENE GEORGES SOULAS
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EUGENE GEORGES SOULAS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/22Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
    • F16K3/24Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
    • F16K3/26Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members with fluid passages in the valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Es sind bereits Hähne bekannt mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr, an dessen innerem Ende eine in eine Kerbe eines ortsfesten Außenrohres eintretende und die 5. Kupplung der beiden Rohre gegen Drehung sichernde Warze angeordnet ist, wobei in dem äußeren Ende des Innenrohres ein die seitliche Abflußöffnung des Innenrohres steuernder, von Hand mittels einer Gewindekappe zu drehender zylindrischer Drehschieber vorgesehen ist. Solche Hähne haben unter anderem den Nachteil, daß das Herausschieben des Innenrohres nicht ohne Tastversuche in solche Lage möglich ist, daß die Abflußöffnung sich stets unten befindet und daß, da der zylindrische Drehschieber in dem verschiebbaren Innenrohr mittels eines federbeeinflußten Stiftes gegen Drehung gesichert wird, .es zwecks Betätigung des DreKschiebers erforderlich ist, den Stift bis zu einer bestimmten Tiefe einzudrücken, wozu eine gewisse Geschicklichkeit gehört. Hierbei ist es nicht ausgeschlossen, daß auch das Innenrohr bei der Betätigung des Stiftes in Drehung gerät, wenn man nicht gleichzeitig, was recht unbequem ist, eine starke Zugkraft auf das Innenrohr ausübt. Um diese umständliche Benutzungsweise zu vereinfachen und sie auch sonst zu verbessern, erfolgt die Kupplong des Drehschiebers mit dem verschieb- und drehbaren Innenrohr allein durch die Reibung des Drehschiebers im Innenrohr, so daß nach dem Herausschieben des Iiinenrohrs und Kuppeln der beiden Rohre mittels des Eingriffs der Warze in die Kerbe ein einfaches Drehen der Gewindekappe das Verbringen des Drehschiebers in und außer Offenstellung bewirkt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht sind.
Abb; ι ist ein Längsschnitt des Hahnes in geschlossener und verriegelter Lage. ·
Abb. 2 zeigt den Hahn in offener Lage.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie HI-III der Abb. 1.
Abb. 4 zeigt einen Längsschnitt der zweiten Ausführungsform und Abb. 5 die Vorderansicht derselben.
Der Hahn besitzt ein Außenrohr 1 mit einer Kerbe 2 und- einer doppelt ausgebildeten Rampe 3 am Innenende, wobei die Kerbe in der Mitte der Doppelrampe verläuft. Das Außenrohr 1 ist ortsfest und an einer Scheibe 4 befestigt, die z. B. die Spundöffnung eines Fasses verschließt oder auch eine Verlängerung dieser Scheibe selbst bilden kann. Die' Befestigung des Rohres 1 mit der Scheibe
wird durch einen Flansch S gesichert, der unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen 6, 7 zwischen einer Abbiegung 8 der Scheibe 4 und einer Muffe 9 verklemmt ist, an welcher zwei Gewinde 8", 8* vorgesehen sind, von welchen das erstere mit einem entsprechenden Gewinde 4" in der Scheibe 4 in Eingriff steht.
Im Innern des ortsfesten Außenrohres r ist ίο verschieb- und drehbar ein Innenrohr 10 angeordnet, das an seinem äußeren Ende einen Boden und am inneren Ende eine parallel zur Achse laufende Warze 11 trägt, welche in an sich bekannter Weise die Kupplung der beiden Rohre 1, 10 gegen Drehung zu bewirken hat. Das bewegliche Innenrohr 10 kann zweckmäßig durch eine Zugfeder 13 nach seiner Entriegelung in die Offenlage gebracht werden (Pfeil 12).
ao Die Abflußöffnung 14 des Innenrohres 10 wird von einem Drehschieber 15 gesteuert, der aus einem in dem äußeren Ende des Innenrohres mit wesentlicher Reibung eingesetzten zylindrischen und am äußeren Ende ag mit einem Boden 15a abgeschlossenen Rohrstück besteht und entweder einen einzigen Schlitz 16 oder aber mehrere Schlitze 16, 17, 18, 19 von abnehmender Länge aufweist, während bei der Ausführungsform nach Abb. 4 der Schlitz 16 dreieckig ist, so daß eine Regelung der Flüssigkeitsabgabe ermöglicht wird. Zwecks Regelung der Reibung an dem Innenrohr ist der Drehschieber zweckmäßig an einer Erzeugenden gespalten. Ferner weist der Drehschieber 15 einen leicht ausgebauchten Teil 20 auf, welcher sich in der Schiießlage in die Abflußöffnung 14 legt, um eine gewisse Verriegelung .in der geschlossenen Lage zu bewirken. Die Reibung zwischen dem Drehschieber und dem Innenrohr könnte auch durch einen zwischen dem Boden des Drehschiebers und dem benachbarten Teil des Innenrohres eingeschalteten Reibvorsprung hervorgebracht werden. Der Drehschieber sitzt fest auf einem Bolzen 21, der seinerseits mit einem Handgriff 22 fest verbunden ist, der die Gestalt einer Gewindekappe besitzt, deren Gewinde 22° in der Schließlage mit dem Gewinde 8b der Muffe 9 in Eingriff steht. Der Boden des Innenrohres dreht sich frei um den Bolzen 21. · 25 ist eine Dichtungsscheibe aus Leder oder ähnlichem Stoff. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
In der Schließlage nehmen die Teile die in der Abb. 1 gezeigte Lage ein. Zwecks !Entnahme der Flüssigkeit wird der Handgriff 22 abgeschraubt und die ein Ganzes bildenden Teile 10, 15, 22 im Sinne des Pfeiles 12, entweder von Hand oder unter Wirkung der Feder 13, zurückgeschoben, bis die Warze 11 auf die ortsfeste Rampe 3 des Außenrohres r auftrifft. Die in Abb. 1 dargestellte, übereinstimmende Lage der Warze 11 mit der Kerbe 2 trifft in Wirklichkeit nur selten zu, vielmehr erfolgt das Auftreffen an irgendeiner Stelle der einen von den Rampen. Die Rampe hat solche Steigung, daß bei Ausübung des Zuges auf das Innenrohr die Warze unter Drehung des Innenrohres an der Rampe gleitet und in die Kerbe selbsttätig eintritt, wodurch das Innenrohr mit dem Außenrohr gekuppelt ist. Die Warze ist ferner so angeordnet, daß in der festgestellten Lage des Innenrohres die Abflußöffnung
14 sich unten befindet (Abb. 2).
Es ist ersichtlich, daß weder während des Abschraubens des Handgriffs 22 noch während der Drehung des Innenrohres 10 beim Herausziehen irgendeine relative Drehung dieses Rohres und des Drehschiebers 15 zueinander vor sich geht, da die beiden einerseits durch die Reibung und anderseits durch die Ausbauchung 20 miteinander gekuppelt sind. Sobald das Rohr 10 die in Abb. 2 gezeigte verriegelte Lage eingenommen hat, kann durch Drehen des Handgriffs 22 unter Überwindung der Reibung der Drehschieber
15 so weit gedreht werden, bis seine Öffnung
16 bzw. 17, 18, 19 gegenüber der Abflußöffnung 14 des Rohres 10 gelangt und der Ausfluß beginnt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist die Anordnung derart getroffen, daß sich der Drehschieber 15 in bezug auf das Innenrohr 10 sowohl mit Reibung drehen als auch in der Axialrichtung verschieben laßt. Der Drehschieber wird in seiner Schließlage durch die Feder 23 gehalten und kann, nachdem das Rohr 10 herausgezogen worden ist, unter Überwindung der Feder gedreht und durch eine Abflachung 2ia festgehalten werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr, an dessen innerem Ende eine in eine Kerbe eines ortsfesten Außenrohres eintretende und die Kupplung der beiden Rohre gegen Drehung sichernde . Warze angeordnet ist, wobei in' dem äußeren Ende des Innenrohres ein die seitliche Abflußöffnung des Innenrohres steuernder, von Hand mittels einer Gewindekappe zu drehender zylindrischer Drehschieber vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Drehschiebers (15) mit dem verschieb- und drehbaren Innenrohr (10) allein durch die Reibung des Drehschiebers im Innenrohr erfolgt.
  2. 2. Hahn nach Anspruch,!, bei welchem
    das ortsfeste Außenrohr eine Rampe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe doppelt ausgebildet und mit solcher Steigung versehen ist, daß bei der Ausübung eines Zuges auf das Innenrohr die axial laufende Warze unter Drehung des Innenrohres an der Rampe gleitet und in die in der Mitte der Doppelrampe vorgesehene Kerbe selbsttätig eintritt und die beiden Rohre kuppelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES104828D 1932-04-09 1932-06-03 Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr Expired DE580397C (de)

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FR580397X 1932-04-09

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