DE580397C - Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr - Google Patents
Hahn mit einem verschieb- und drehbaren InnenrohrInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/22—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
- F16K3/24—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
- F16K3/26—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members with fluid passages in the valve member
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Description
Es sind bereits Hähne bekannt mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr, an
dessen innerem Ende eine in eine Kerbe eines ortsfesten Außenrohres eintretende und die
5. Kupplung der beiden Rohre gegen Drehung sichernde Warze angeordnet ist, wobei in
dem äußeren Ende des Innenrohres ein die seitliche Abflußöffnung des Innenrohres
steuernder, von Hand mittels einer Gewindekappe zu drehender zylindrischer Drehschieber
vorgesehen ist. Solche Hähne haben unter anderem den Nachteil, daß das Herausschieben
des Innenrohres nicht ohne Tastversuche in solche Lage möglich ist, daß die Abflußöffnung
sich stets unten befindet und daß, da der zylindrische Drehschieber in dem verschiebbaren
Innenrohr mittels eines federbeeinflußten Stiftes gegen Drehung gesichert
wird, .es zwecks Betätigung des DreKschiebers erforderlich ist, den Stift bis zu einer bestimmten
Tiefe einzudrücken, wozu eine gewisse Geschicklichkeit gehört. Hierbei ist es
nicht ausgeschlossen, daß auch das Innenrohr bei der Betätigung des Stiftes in Drehung gerät,
wenn man nicht gleichzeitig, was recht unbequem ist, eine starke Zugkraft auf das
Innenrohr ausübt. Um diese umständliche Benutzungsweise zu vereinfachen und sie
auch sonst zu verbessern, erfolgt die Kupplong
des Drehschiebers mit dem verschieb- und drehbaren Innenrohr allein durch die Reibung des Drehschiebers im Innenrohr, so
daß nach dem Herausschieben des Iiinenrohrs und Kuppeln der beiden Rohre mittels des
Eingriffs der Warze in die Kerbe ein einfaches Drehen der Gewindekappe das Verbringen
des Drehschiebers in und außer Offenstellung bewirkt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit
Bezug auf die Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht
sind.
Abb; ι ist ein Längsschnitt des Hahnes in
geschlossener und verriegelter Lage. ·
Abb. 2 zeigt den Hahn in offener Lage.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie HI-III
der Abb. 1.
Abb. 4 zeigt einen Längsschnitt der zweiten Ausführungsform und Abb. 5 die Vorderansicht derselben.
Der Hahn besitzt ein Außenrohr 1 mit einer Kerbe 2 und- einer doppelt ausgebildeten
Rampe 3 am Innenende, wobei die Kerbe in der Mitte der Doppelrampe verläuft. Das
Außenrohr 1 ist ortsfest und an einer Scheibe 4 befestigt, die z. B. die Spundöffnung
eines Fasses verschließt oder auch eine Verlängerung dieser Scheibe selbst bilden kann.
Die' Befestigung des Rohres 1 mit der Scheibe
wird durch einen Flansch S gesichert, der unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen
6, 7 zwischen einer Abbiegung 8 der Scheibe 4 und einer Muffe 9 verklemmt ist,
an welcher zwei Gewinde 8", 8* vorgesehen sind, von welchen das erstere mit einem entsprechenden
Gewinde 4" in der Scheibe 4 in Eingriff steht.
Im Innern des ortsfesten Außenrohres r ist ίο verschieb- und drehbar ein Innenrohr 10 angeordnet,
das an seinem äußeren Ende einen Boden und am inneren Ende eine parallel zur Achse laufende Warze 11 trägt, welche in an
sich bekannter Weise die Kupplung der beiden Rohre 1, 10 gegen Drehung zu bewirken
hat. Das bewegliche Innenrohr 10 kann zweckmäßig durch eine Zugfeder 13 nach
seiner Entriegelung in die Offenlage gebracht werden (Pfeil 12).
ao Die Abflußöffnung 14 des Innenrohres 10
wird von einem Drehschieber 15 gesteuert, der aus einem in dem äußeren Ende des
Innenrohres mit wesentlicher Reibung eingesetzten zylindrischen und am äußeren Ende
ag mit einem Boden 15a abgeschlossenen Rohrstück
besteht und entweder einen einzigen Schlitz 16 oder aber mehrere Schlitze 16, 17,
18, 19 von abnehmender Länge aufweist,
während bei der Ausführungsform nach Abb. 4 der Schlitz 16 dreieckig ist, so daß eine Regelung
der Flüssigkeitsabgabe ermöglicht wird. Zwecks Regelung der Reibung an dem Innenrohr
ist der Drehschieber zweckmäßig an einer Erzeugenden gespalten. Ferner weist der Drehschieber 15 einen leicht ausgebauchten
Teil 20 auf, welcher sich in der Schiießlage in die Abflußöffnung 14 legt, um eine
gewisse Verriegelung .in der geschlossenen Lage zu bewirken. Die Reibung zwischen
dem Drehschieber und dem Innenrohr könnte auch durch einen zwischen dem Boden des
Drehschiebers und dem benachbarten Teil des Innenrohres eingeschalteten Reibvorsprung
hervorgebracht werden. Der Drehschieber sitzt fest auf einem Bolzen 21, der seinerseits
mit einem Handgriff 22 fest verbunden ist, der die Gestalt einer Gewindekappe besitzt,
deren Gewinde 22° in der Schließlage mit dem Gewinde 8b der Muffe 9 in Eingriff
steht. Der Boden des Innenrohres dreht sich frei um den Bolzen 21. · 25 ist eine Dichtungsscheibe
aus Leder oder ähnlichem Stoff. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
In der Schließlage nehmen die Teile die in der Abb. 1 gezeigte Lage ein. Zwecks !Entnahme
der Flüssigkeit wird der Handgriff 22 abgeschraubt und die ein Ganzes bildenden Teile 10, 15, 22 im Sinne des Pfeiles 12, entweder
von Hand oder unter Wirkung der Feder 13, zurückgeschoben, bis die Warze 11
auf die ortsfeste Rampe 3 des Außenrohres r auftrifft. Die in Abb. 1 dargestellte, übereinstimmende
Lage der Warze 11 mit der Kerbe 2 trifft in Wirklichkeit nur selten zu,
vielmehr erfolgt das Auftreffen an irgendeiner Stelle der einen von den Rampen. Die
Rampe hat solche Steigung, daß bei Ausübung des Zuges auf das Innenrohr die Warze unter Drehung des Innenrohres an der
Rampe gleitet und in die Kerbe selbsttätig eintritt, wodurch das Innenrohr mit dem
Außenrohr gekuppelt ist. Die Warze ist ferner so angeordnet, daß in der festgestellten
Lage des Innenrohres die Abflußöffnung
14 sich unten befindet (Abb. 2).
Es ist ersichtlich, daß weder während des Abschraubens des Handgriffs 22 noch während
der Drehung des Innenrohres 10 beim Herausziehen irgendeine relative Drehung
dieses Rohres und des Drehschiebers 15 zueinander vor sich geht, da die beiden einerseits
durch die Reibung und anderseits durch die Ausbauchung 20 miteinander gekuppelt
sind. Sobald das Rohr 10 die in Abb. 2 gezeigte verriegelte Lage eingenommen hat,
kann durch Drehen des Handgriffs 22 unter Überwindung der Reibung der Drehschieber
15 so weit gedreht werden, bis seine Öffnung
16 bzw. 17, 18, 19 gegenüber der Abflußöffnung
14 des Rohres 10 gelangt und der Ausfluß beginnt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist die Anordnung derart getroffen, daß sich der
Drehschieber 15 in bezug auf das Innenrohr 10 sowohl mit Reibung drehen als auch in der
Axialrichtung verschieben laßt. Der Drehschieber wird in seiner Schließlage durch die
Feder 23 gehalten und kann, nachdem das Rohr 10 herausgezogen worden ist, unter
Überwindung der Feder gedreht und durch eine Abflachung 2ia festgehalten werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr, an dessen innerem Ende eine in eine Kerbe eines ortsfesten Außenrohres eintretende und die Kupplung der beiden Rohre gegen Drehung sichernde . Warze angeordnet ist, wobei in' dem äußeren Ende des Innenrohres ein die seitliche Abflußöffnung des Innenrohres steuernder, von Hand mittels einer Gewindekappe zu drehender zylindrischer Drehschieber vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Drehschiebers (15) mit dem verschieb- und drehbaren Innenrohr (10) allein durch die Reibung des Drehschiebers im Innenrohr erfolgt.
- 2. Hahn nach Anspruch,!, bei welchemdas ortsfeste Außenrohr eine Rampe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe doppelt ausgebildet und mit solcher Steigung versehen ist, daß bei der Ausübung eines Zuges auf das Innenrohr die axial laufende Warze unter Drehung des Innenrohres an der Rampe gleitet und in die in der Mitte der Doppelrampe vorgesehene Kerbe selbsttätig eintritt und die beiden Rohre kuppelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR580397X | 1932-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580397C true DE580397C (de) | 1933-07-11 |
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ID=8956741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES104828D Expired DE580397C (de) | 1932-04-09 | 1932-06-03 | Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580397C (de) |
-
1932
- 1932-06-03 DE DES104828D patent/DE580397C/de not_active Expired
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