DE90996C - - Google Patents

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DE90996C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24Hole-piercing devices
    • B67B7/26Hole-piercing devices combined with spouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Zapfhahn für Blechbehälter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum leichten und schnellen Abzapfen von Kerosin und anderen Brennölen, welche in den bekannten Blechbehältern aufbewahrt werden. Selbstverständlich läfst sich diese Erfindung auch für andere, ähnliche Zwecke ausnutzen.
Bei den gewöhnlichen Holzgefäfsen gestaltet sich das Abzapfen ganz einfach; man bohrt eben ein Loch in die Holzwand, welche an sich genügenden Widerstand für das Schraubengewinde des eingesetzten Zapfrohres bietet. Bei Behältern aus dünnem Blech fehlt es dagegen an einem solchen Widerstände vollständig, weshalb besondere Vorkehrungen zu treffen sind bezw. ein künstliches Widerlager zu schaffen ist. Zu diesem Zweck hat man bereits vorgeschlagen, das Zapfrohr mit einem quadratischen oder dreieckigen Ansatz zu versehen und das Zapfrohr nach dem Einfügen so zu drehen, dafs die vorspringenden Ecken auf den nicht weggeschnittenen Blechrändern ein Widerlager finden. Hierbei treten aber verschiedene Mifsstände auf. Das stehen gebliebene Material ist aufserordentlich schwach und beim Einbringen des fraglichen Körpers aufgebogen, oder es hat sich ein sehr ungleichmäfsiger und störender Grat gebildet, so dafs es auf alle Fälle sehr schwierig sein wird, das zur guten Abdichtung unerläfsliche glatte Widerlager für die Vorsprünge des Zapfrohres zu erhalten.
Demgegenüber beruht die vorliegende Erfindung auf der Benutzung rotirender Schneiden einerseits und künstlicher Vorsprüge andererseits, welche entweder auf der einen Seite als scharfe Messer ausgebildet oder derartig federnd angebracht sind, dafs sie beim Einführen des Zapfrohres nachgeben, nach dem Einführen aber vor den Rand der Oeffnung treten.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Fig. ι zeigt den neuen Zapfhahn in der Seitenansicht.
Fig. 2 ist der zugehörige Längsschnitt des in einen Behälter eingesetzten Zapfhahnes.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Abänderungsformen.
Das Zapfrohr A ist in bekannter Weise mit Gewinde für die zur Abdichtung des Zapfrohres gegen das Fafs dienende Ueberfallmutter C und mit einem Abflufsrohr H versehen. Zur leichten Reinigung des Zapfrohres verschliefst man die vordere Oeffnung zweckmäfsig mit einem Schraubenstöpsel G.
Das Zapfrohr A, welches mit seitlichen Oeffnungen F für die abzuzapfende Flüssigkeit versehen ist, besitzt am vorderen Ende einen centralen Stift E und zwei peripherisch angeordnete Schneiden e. Setzt man den Stift E in die Blechwand ein und dreht das Zapfrohr einigemale um seine Achse, so bildet sich eine Bohrung mit ganz glatten Rändern, in welche das Zapfrohr gerade hineinpafst.
Um ejn Widerlager für das Anziehen der den Dichtungsring C1 enthaltenden Ueberfallmutter C zu erhalten, sind die Ansätze oder Flügel B in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise vorgesehen. Bei der in- den Fig. ι bis 3 dargestellten Ausführungsform sind die Flügel B am Zapfrohr A befestigt, welche in einiger Entfernung von den Schneiden e
beginnen und ganz allmälig stärker werden, worauf sie nach Erreichung ihrer gröfsten Stärke wieder etwas abnehmen (Fig. 3).
Nachdem die runde Bohrung für das Zapfrohr gebildet ist, lassen sich die mit scharfen Kanten versehenen schmalen Flügel B leicht durch die Blechwand hindurchdrängen, zumal die vorderen Enden als scharfe Messer ausgebildet sind. Der sich bildende Grat wird nur in ganz geringem Mafse, und zwar vorwiegend an der Schmalseite der Flügel auftreten, so dafs er einer Drehung des Zapfrohres um so weniger hinderlich wird, als die von innen gegen die Blechwand greifenden Flächen der Flügel geringere Ausdehnung haben, als den von den Flügeln gebildeten Kanälen entspricht. Die fraglichen Flächen der Flügel werden sich also . auf eine vollständig ebene Fläche der Blechwand des Behälters D legen.
Beim Anziehen der Mutter C dienen dann die Flügel B als Widerlager, wobei die Abdichtungsscheibe C1 fest zusammengeprefst und so eine durchaus zuverlässige Abdichtung erzielt wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind die Flügel B nicht fest, sondern mittelst der Federn b an dem Zapfrohr angeordnet, so dafs sie beim Einführen des Zapfrohres durch die Schlitze bl hindurchtreten und dann selbsttätig vorspringen können.
Die Einrichtung des Zapfhahnes ist für das Wesen vorliegender Erfindung ganz ohne Belang, da dieselbe sich lediglich auf das leichte Einführen des Zapfrohres und der Ansatzflügel bezieht, welche letzteren das erforderliche Widerlager für die Befestigung und Abdichtung des Zapfrohres bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zapfhahn für Blechbehälter, dessen Zapfrohr mit seitlichen Widerlagern für die Befestigung, sowie mit einer Spitze oder Bohrvorrichtung zur Herstellung einer Oeffnung in der Gefäfswand versehen ist, gekennzeichnet durch als Widerlager dienende, seitlich am Zapfrohr (A) federnd angeordnete Flügel (BJ, welche beim Einführen des Hahnes in die Oeffnung der Wand in das Zapfrohr (A) zurücktreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0890544A1 (de) * 1997-07-11 1999-01-13 Diego Rosales Alcaide Behälterhahn

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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