DE3300C - Hölzerner Fafshahn mit Schraubenverschlufs - Google Patents
Hölzerner Fafshahn mit SchraubenverschlufsInfo
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Description
Pate nt-An s ρ rüche:
1. Den oben beschriebenen, in den Fig. 1, 2,
3 und 4 dargestellten Fafshahn mit hölzernem Körper A und eisernem, verzinntem oder
emaillirtem Schraubkonus D, der Mutter C, welche in den hölzernen Vorderkörper B
eingelassen ist, der Körper B mit dem Hauptkörper durch Holzschrauben verbunden,
der Schlüssel wegnehmbar oder feststehend.
2. Einen Hahn derselben Construction, aber mit einem hölzernen Schraubkonus mit oder
ohne Metallmutter.
3. Der eiserne, verzinnte oder emaillirte oder aus anderem Metall bestehende Schraubkonus
D in Verbindung mit dem Holzkörper A, welcher schwach konisch gedreht
ist, um in das Spundloch eingeschlagen zu werden, in Verbindung mit einem Kopfstück
B, ebenfalls von Holz, in welches eine Mutter C eingepafst ist oder vorn das Gewinde
direct eingeschnitten trägt,, in Verbindung mit einem Luftloch g und dessen
innerer Leder- oder Gummiklappe; alles wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
Klasse 64.
FERDINAND KÄMMERER in EDESHEIM. Hölzerner Fa Fs hahn mit Schraubenversch
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1878 ab.
Fig. ι zeigt einen Hahn für Weinfässer, welche unter Verschlufs liegen. Der Schlüssel F kann
abgenommen werden.
A ist der Holzkörper, der konisch abgedreht ist, um in das Spundloch eingeschlagen zu
werden und dessen Bohrung α am unteren Ende erweitert ist. Diese Erweiterung a1 geht in die
cylindrische Bohrung durch eine konische über.
B ist ein Holzkörper, der mittelst Holzschrauben c an dem Hauptkörper befestigt ist.
In diesen ist die schmiedeiserne verzinnte Mutter C eingepafst und mittelst Holzschrauben b
darin befestigt. Nur der mittlere Theil von C ist mit Gewinde versehen, während dasselbe an
beiden Enden weggedreht Ist.
In das eine Ende pafst der cylindrische glatt abgedrehte und verzinnte Schaft d des
Konus D, während der Gewindetheil vorwärts und rückwärts über den Gewindetheil der
Mutter C sich verschrauben läfst.
Das hintere Ende der Schraube ist dreieckig, viereckig oder von irgend einer Form, welche
geeignet ist, einen Hohlschlüssel F aufzunehmen.
Mittelst dieses Hohlschlüssels wird der Hahn geöffnet und geschlossen,, indem man den
Konus D vor- oder rückwärts schraubt.
Die Flüssigkeit aus. dem Fasse läuft durch eine eiserne verzinnte Röhre E, welche in den
. Holzkörper A mittelst scharfen Gewindes eingeschraubt ist. Zwischen A und B ist eine Lederscheibe
/ eingelegt, welche den Schaft d dicht umschliefst und dadurch das Austreten von
Flüssigkeit durch die Mutter verhindert, wenn der Hahn geöffnet ist. g ist eine kleine Bohrung,
die von innen durch ein Leder- oder Gummikläppchen verdeckt wird, welches sich schliefst,
wenn die Flüssigkeit von innen gegen dasselbe drückt.
Durch die Bohrung tritt nach Schlufs des Hahnes Luft ein und verhindert somit, dafs in
dem Räume «'und E Flüssigkeit stehenbleibt,
welche verderben und einen unangenehmen Geschmack annehmen oder sonst nachtheilig werden
kann. Dieser Hahn hat den Vorzug, dafs die Küfer denselben ohne passenden Schlüssel nicht
öffnen können, da dem Kopfe der Schraube und der Höhlung des Schlüssels jede gewünschte
Form gegeben werden kann.
Fig. 3 stellt einen Hahn derselben Construction dar, nur mit dem Unterschied, dafs an der
Schraube ein unbeweglicher Griff mittelst Querstift befestigt ist. Derselbe ist für Flüssigkeiten
bestimmt, welche nicht unter Verschlufs liegen und täglich in Gebrauch genommen werden.
Auch hierbei ist der Schaft d und der Konus D verzinnt, was bei dem Gewinde nicht unumgänglich
nöthig ist. Statt der Verzinnung könnte auch eine Emaillirung angewendet werden.
Fig. 4 zeigt einen Hahn dieser Construction, jedoch insofern vereinfacht, als die Lederscheibe
wegfällt und die Mutter kürzer wird. Derselbe ist für OeI und dergleichen Flüssigkeiten bestimmt,
welche keinen Rost erzeugen und wegen ihrer Dickflüssigkeit der Abdichtung durch das
Leder nicht bedürfen. Hier ist die Schraube sowie der Konus unverzinnt oder ohne Email.
Im übrigen sind alle diese Constructionen einander gleich.
Der Erfinder behält sich vor, alle Theile des Hahnes von Holz oder von Metall zu machen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3300C true DE3300C (de) |
Family
ID=34715445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3300D Active DE3300C (de) | Hölzerner Fafshahn mit Schraubenverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3300C (de) |
-
0
- DE DENDAT3300D patent/DE3300C/de active Active
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