DE93682C - - Google Patents
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- DE93682C DE93682C DENDAT93682D DE93682DA DE93682C DE 93682 C DE93682 C DE 93682C DE NDAT93682 D DENDAT93682 D DE NDAT93682D DE 93682D A DE93682D A DE 93682DA DE 93682 C DE93682 C DE 93682C
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- DE
- Germany
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- bung
- closure
- tubular
- pin
- barrel
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
- B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
- B65D39/088—Bungs with special means facilitating handling thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
erleichtert.
Der vorliegende Spundzapfen für Tonnen, Fässer und andere Gefäfse ist dadurch gekennzeichnet,
dafs er sich beim Eintreiben in das Innere des Fasses oder Gefäfses in mehrere Stücke theilt, wodurch das Herausnehmen des
Spundzapfens oder Verschlusses aus dem Inneren des Gefäfses oder Fasses erleichtert wird.
Derartige sich beim Hineintreiben in das Innere des Fasses in zwei oder mehrere Stücke theilende
Spundzapfen können auf passende Weise aus mehreren Stücken zusammengesetzt oder aus
einem Stück hergestellt werden, in welch letzterem Falle sie mehrere Einschnitte oder
Spalten erhalten, um beim Einschlagen in das Innere des Fasses oder Gefäfses aus einander
fallen zu können. Auch kann man den Spundzapfen als Rohr ausbilden, das mit einem
abtrennbaren Verschlufs derart versehen ist, dafs letzterer allein in das Innere des Fasses oder
Gefäfses hineingetrieben werden kann und hierbei in Stücke . zertheilt wird. Der Verschlufs
für den rohrartigen Theil hat in diesem Falle Einschnitte und besteht entweder mit dem
Rohr aus einem Stück oder er ist lösbar. In letzterem Falle wird der Verschlufs aus einem
Stück oder aus getrennten Theilen hergestellt, welche dicht zusammengeprefst und mit dem
röhrenartigen Theil auf geeignete Weise ver-• einigt sind.
Auch kann der röhrenförmige Spundzapfen mit einem abtrennbaren Bodenstück verschlossen
werden. In diesem Falle wird der Spundzapfen aus einem einzigen Holzstück geschnitten
und rings um seinen äufseren Umfang herum mit einem Einschnitt oder Schlitz versehen,
welcher den Spund von dem Verschlüsse trennt und so angeordnet ist, dafs die Theile abgeschlagen
werden, wenn der Spund in das Innere des Fasses oder Gefäfses hineingetrieben wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Seitenansicht und einen theilweisen Schnitt eines Spundzapfens aus einem Stück mit abtrennbarem getheilten
Verschlufs. Fig. 2 zeigt eine gleiche Ansicht eines röhrenartigen Spundes, welcher
einen besonderen getheilten Verschlufs besitzt, der mit dem röhrenartigen Haupttheil passend
vereinigt und aus einem Stück hergestellt ist. Fig. 3 ist der Grundrifs des in Fig. 2 gezeigten
Spundes. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt, eines röhrenartigen Spundes,
welcher in dem Boden eines Fasses oder anderen Gefäfses sich befindet; der getheilte
Verschlufs ist mit dem röhrenartigen Theile besonders verbunden. Fig. 5 zeigt den Grundrifs
des Verschlusses nach Fig. 4. Fig. 6 ist eine Ansicht der einzelnen Stücke des getheilten
Verschlusses. Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht eines röhrenartigen Spundes, welcher einen besonders
angeordneten getheilten Verschlufs hat, der mit dem röhrenförmigen Theil aus einem
Stück besteht.
Der Spundzapfen A besteht aus einem röhrenartigen Theil α und einem Verschlufs
für diesen Theil. Der Verschlufs b (Fig. 1) und der Verschlufs e (Fig. 2 bis 7) haben
einen oder mehrere Einschnitte oder Schlitze d, welche denselben in zwei oder mehrere Theile
zerlegen. Diese Einschnitte verlaufen in einer bestimmten Richtung und reichen entweder nur
zum Theil durch den Verschlufs, so dafs die Theile desselben noch mit dem röhrenförmigen
Körper zusammenhängen (Fig. 2, 3 und 7), oder diese Einschnitte gehen durch den Verschlufs
hindurch, und dann besteht letzterer aus zwei oder mehreren getrennten Theilen, welche fest
an einander gepafst sind (Fig. 4, 5 und 6). In jenem Falle ist der Spundzapfen aus einem
Stück hergestellt. Der Verschlufs e ist von dem röhrenförmigen Haupttheile α getrennt
und ist mit ihm auf geeignete Art, z. B. durch Leim oder durch einen Stift f (Fig. 4) oder
sonstwie verbunden. Der Verschlufs b (Fig. 1) ist durch die Einschnitte d in einzelne Stücke
getheilt, aber diese Einschnitte reichen nicht durch den ganzen Verschlufs, so dafs die
Theile desselben noch zusammenhängen. Der Verschlufsi» hängt auch mit dem röhrenförmigen
Körper α zusammen, und der ganze Spundzapfen besteht also aus einem Stück. Ein
Einschnitt c läuft rings um den Umfang des Verschlusses herum, und dieser wird mit dem
Theile α durch einen dünnen Materialstreifen cl
verbunden. In der Praxis wird das Spundloch der Fässer oder anderer Gefä'fse im Allgemeinen
mit einer metallenen Spundbüchse B versehen, in welche der Spundzapfen A eingetrieben wird,
um ersteres zu verschliefsen. Der Haupttheil a
ist schwach konisch, um der Bohrung der . Hülse zu entsprechen, aber der Verschlufs für
diesen ist cylindrisch und nicht konisch gemacht. Diese Form des Verschlusses wird im
Allgemeinen vorgezogen, besonders wenn der Spundzapfen einen abtrennbaren Verschlufs erhält
(Fig. 2 und 7). Der in Fig. 7 gezeigte Spund hat dieselbe Form wie der in Fig. 2,
d. h. sein Verschlufs ist von dem Haupttheil a abgesondert und die Theilungslinien sind durch
Schlitze oder Sägenschnitte gemacht, welche nicht durch den ganzen Verschlufs hindurchgehen.
Wenn dieser Spundzapfen in die Büchse eingetrieben wird, so werden die Theile des
Verschlusses fest gegen den Boden zusammengeprefst, wie dies Fig. 7 deutlich zeigt.
Wenn man das Fafs oder Gefäfs, welches durch den einen theilbaren Verschlufs besitzenden
Spundzapfen verschlossen ist, anstechen will, so wird der Hahn oder Zapfen in den
röhrenartigen Theil a des Spundzapfens hineingeschoben und durch einen scharfen Schlag
gegen den Verschlufs getrieben. Der Verschlufs wird dadurch von dem Haupttheil a
getrennt und zu gleicher Zeit in einzelne Stücke getheilt. Der röhrenartige Theil α bildet eine
fest anpassende Hülse für den Hahn oder Zapfen und verhindert auf wirksame Weise das
Leckwerden. Nachdem das Fafs oder Gefäfs von seinem Inhalt geleert ist, können die
Theile des Verschlusses leicht durch das Luftloch oder Spundloch während des Waschens
entfernt werden/
Der oben beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Spundzapfen kann in Form und
Anordnung noch mancherlei Abänderungen erfahren.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Spundverschlufs, dadurch gekennzeichnet, dafs der in das Innere des Fasses zu stofsende Theil desselben derart eingerichtet ist, dafs er beim Hineinstofsen in mehrere Theile zerfällt, zum Zwecke, das Herausnehmen zu erleichtern.
Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1 geschützten Spundverschlusses, dadurch gekennzeichnet, dafs im Boden desselben ein oder mehrere Einschnitte (d) angebracht sind. Eine Ausführungsform des durch Anspruch ι geschützten Spundverschlusses, dadurch gekennzeichnet, dafs das Bodenstück aus mehreren Einzeltheilen (e) für sich zusammengesetzt und an dem Haupttheil (a) durch besondere Mittel befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93682C true DE93682C (de) |
Family
ID=365093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93682D Active DE93682C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93682C (de) |
-
0
- DE DENDAT93682D patent/DE93682C/de active Active
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