DE694574C - Magnetzuender - Google Patents

Magnetzuender

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DE694574C
DE694574C DE1938A0088447 DEA0088447D DE694574C DE 694574 C DE694574 C DE 694574C DE 1938A0088447 DE1938A0088447 DE 1938A0088447 DE A0088447 D DEA0088447 D DE A0088447D DE 694574 C DE694574 C DE 694574C
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DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
force
magnets
lines
ignition
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Expired
Application number
DE1938A0088447
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig L Kongsted
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ambac International Corp
Original Assignee
American Bosch Arma Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by American Bosch Arma Corp filed Critical American Bosch Arma Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE694574C publication Critical patent/DE694574C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
    • H02K21/44Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Λ 88447
Es sind Magnetzünder mit zwei magnetischen Kreisen bekannt, bei denen aber die magnetischen Kreise stets gleichzeitig geschlossen sind. Bei einem Zünder mit feststehenden Magneten und einem umlaufendletn Kraftlinienleitstück z. B. ist daher das Kraft- < linienleitstück auch stets von den magnetischen Kraftlinien beider Magnete durchsetzt, wodurch die Kraftliniendichte in demKraftlinienieitstück und vor allem auch in den Luftspalten zwischen dem Kraftlinienleitstück und den Polschuhen der Magnete erhöht wird. Eine hohe Flußdichte in den Luftspalten beeinflußt aber die Leistung des Mais gnetzünders insofern, als. der von den beiden Magneten ausgehende Fluß geschwächt, die Schnelligkeit des "Flußwechsels vermindert und die in dem Zündanker induzierte Spannung herabgesetzt wird.
Im Gegensatz dazu wird bei einem Magnetzünder mit zwei magnetischen Kreisen der Zündanker gemäß der Erfindung jeweils nur durch einen der' magnetischen Kreise induziert,' während der andere geöffnet ist. Die Flußdichte in dem KrafÜinienleitstiick und in den Luftspalten des Magnetzünders ist in diesem" Fall immer nur durch die von einem Magnet ausgehenden Kraftlinien bestimmt.
In der Abbildung ist als Ausführungsibeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Magnetsygtem für einen Magnetzünder dargestellt, welches zwei feststehende Magnete enthält, deren gleichnamige Pole mit je einem Ende eines feststehenden Zündankers verbunden sind, während die 'beiden anderen gleichnamigen Pole der beiden Magnete unter sich keine Verbindung haben und der Fluß der magnetischen Kraftlinien durch ein umlaufendes Kraftlinienleitstück so gesteuert wird, daß immer nur einer der magnetischen Kreise geschlossen, der andere abier geöffnet ist.
In der Abbildung ist α ein Zündergehäuse, in welches ein Magnetsystem eingesetzt ist, das aus zwei Magneten b und C1 vier Polschuhen d, e, f, g aus lameliiertem Eisen, s einem Zündanker mit dem Ankerkern h und der Ankerwicklung i und einem auf einer Welle k befestigten, umlaufenden Kraftlinien-, leitstück / mit zwei um i8o° gegeneinander versetzten Armen m und η besteht. Wie aus ίο der Abbildung hervorgeht, sind die beiden Nordpole N der Magnete b und c durch die Verlängerungen e', g' der Polschuhe e und g mit den Enden des Ankerkerns h magnetisch leitend verbunden, während die Südpole 5 der Magnete durch den nicht ferromagnetischen Werkstoff des Gehäuses α voneinander getrennt sind. Bei der in der Abbildung mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung des Kraftlinienleitstücks I ist der magnetische Kreis des Magnets b über die Polsch.uh.verlängerung e', den Ankerkern h, die Polschuh-. Verlängerung g', den Polschuh, g, das Kraftlinienleitstück I und den Polschuh d geschlossen. Der magnetische Kreis des Magnets c ist bei dieser Stellung des Kraftlinienleitstücks I geöffnet. Nimmt dagegen das Kraftlinienleitstück nach einer Drehung in der Pf eilrichtung, die in· der Abbildung mit strich-" punktierten Linien angedeutete Stellung ein, so ist der magnetische Kreis des Magnets b geöffnet, während der magnetische Kreis des Magnets c über die Polschuhverlängerung g', dem Ankerkern h, die Polschuhverlängerung e', den Polschuh e, das Kraftlinienleitstück / und den Polschuh / geschlossen, ist. Es ergibt sich, daraus, daß die von dem Magnet b ausgehenden Kraftlinien bei der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung des Kraftlinienleitstücks I den Ankerkern h in entgegengesetzter Richtung wie die von dem Magnet c ausgehenden Kraftlinien bei der mit- strichpunktierten Linien dargestellten Stellung des Kraftlinienleitstücks I und daß- auch jeweils nur die von einem der Magnete ausgehenden magnetischen Kraftlinien das Kraftlinienleitstück und die Luftspalte durchsetzen. Durch diese Verminderung des. Flusses im Kraftlinienleitstück I und in den Luftspalten wird der Abfall der magnetomotorischen Kraft in diesen Teilen des magnetischen Kreises vermindert und der Fluß im Spulenkern vergrößert. Daraus ergibt sich eine bessere Verkettung des magnetischen Flusses mit der Zündankerwicklung i - und ein schnellerer Flußwechsel im Zündzeitpunkt bei derjenigen Stellung des Kraftlinienleitstücks zwischen den beiden in der Abbildung mit ausgezogenen und strichpunktierten Linien dargestellten Stellungen, bei welcher der Primärstromkreis der Zündankerwicklung i durch den Unterbrecher des Magnetzünders geöffnet wird.
Eine merkliche Schwächung der Magnete tritt bei einem derartigen Magnetsystem, bei welchem nur einer der magnetischen Kreise geschlossen und der andere geöffnet ist, nicht aufj wenn die Magnete eine hohe Koerzitivkraft haben, was z. B. dann der Fall ist, wenn sie aus einer Legierung von Aluminium, Nickel und Eisen mit oder ohne Beimengung von Kobalt, Kupfer oder anderen Metallen bestehen. Natürlich können die Dauermagnete auch durch Elektromagnete ersetzt werden, bei welchen eine Schwächung überhaupt nicht in Frage kommt. '
Bei dem in der Abbildung dargestellten Magnetsystem ergeben sich bei einer Umdrehung des Kraftlinienleitstücks: vier Flußwechsel im Zündanker. Wenn ein damit ■ versehener Zündapparat daher mit Steuerwellendrehzahl angetrieben wird, so ist er ohne weiteres zum Betrieb einer Vierzylinder-Viertakt-Brennkraftmaschine verwendbar. Auf demselben Prinzip können aber natürlich auch Magnetzünder für Brennkraftmaschinen mit 8g kleineren oder größeren Zylinderzahlen und für Zweitaktbrennkraftmaschinen aufgebaut werden. Außerdem können derartige Magnetzünder aber auch so gebaut werden, daß bei einer Umdrehung mehr als vier Funken erzeugt werden, und sie können auch mit einer anderen als der Steuerwellendrehzahl angetrieben werden.

Claims (2)

Patentansprüche: ö5
1. Magnetzünder für Brennkraftmaschinen mit zwei magnetischen Kreisen, gekennzeichnet durch einen Zündanker, der jeweils nur durch einen der magnetischen Kreise induziert wird, während der andere geöffnet ist.
2. Magnetzünder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei feststehende Magnete, deren gleichnamige Pole mit je einem Ende eines feststehenden Zündankerkerns verbunden sind, während die beiden anderen gleichnamigen Pole der beiden Magnete unter sich keine ferromagnetische Verbindung haben und der Fluß der magnetischen Kraftlinien durch ein umlaufendes Kraftlinienleitstück so gesteuert wird, daß immer nur einer der magnetischen Kreise geschlossen, der andere aber geöffnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ·
DE1938A0088447 1937-11-17 1938-11-13 Magnetzuender Expired DE694574C (de)

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US694574XA 1937-11-17 1937-11-17
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