DE694341C - Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung - Google Patents

Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung

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DE694341C
DE694341C DE1937L0093686 DEL0093686D DE694341C DE 694341 C DE694341 C DE 694341C DE 1937L0093686 DE1937L0093686 DE 1937L0093686 DE L0093686 D DEL0093686 D DE L0093686D DE 694341 C DE694341 C DE 694341C
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silver
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DE1937L0093686
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NIKLAUS LUETOLF GIGER
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NIKLAUS LUETOLF GIGER
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/50Reversal development; Contact processes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung Beim heutigen Reproduktionsverfahren wird in der Regel von der- Bildvorlage ein Bildnegativ und dann von diesem ein Bilddiapositiv hergestellt, das für die Photographie und Kinematographie zusammen mit dem Textdiapositiv vereinigt den anschließenden Arbeitsgängen (Kopieren usw.) zugeführt wird. Man hat ;auch schon ein Umkehrverfahren zur Umkehrung eines belichteten und entwickelten photographischen Films -oder einer Platte in Vorschlag gebracht, bei dein der entwickelte schwarze Silberniederschlag chemisch entfernt, dann das in der Schicht zurückgebliebene Bromsilber zu einem Positiv zurückentwickelt und fixiert wird (Schweiz. Patentschrift i23946). Ein solches Verfahren bedingt ein sehr sorgfältiges Arbeiten besonders bei großen Formaten, abgesehen davon, daß die chemischen Veränderungen der Brom- oder Chlorsilberschichten ein peinlich genaues, langes Wässern ,erfordern. Zudem kommt dieses Verfahren für die Reproduktionsphotographie nicht in Betracht. gchließlich erhält man auch nicht die wünschenswerten dichten Positive.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine wesientliche Vereinfachung und eine ,erhebliche Verbesserung der bisherigen Umkehrverfahren, indem man mit demselben unmittelbar schöne, dichtere Positive erzielt, ein Fortschritt, der für die Photographie, insbesondere die Reproduktionsphotographie, bedeutungsvoll ist.
  • Dass vorliegende Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung kennzeichnet sich nämlich dadurch, daß das nach der Erstentwicklung noch vorhandene Halogensilberhild vor Herauslösung des entwickelten Silbers ganz oder teilweise in Jodsilber umgewandelt und dann in an sich bekannter Weise durch Stillid oder Hydrosulfit geschwärzt wird. Auf diese Weise erhält man, Wie die Erfahrung gelehrt hat, in einfachster Weise und in kürzester Zeit auf direktem Wege schärfere und dichtere Positive.
  • Dieses Verfahren kann beispielsweise im Reproduktionsgewerbe folgendermaßen durchgeführt werden: Von der Bildvorlage (dem Photographieoriginal) wird auf dem Wege der Belichtung ein Bildnegativ auf einer Bromsilher-, Chlorsilber-oder Chlorbromsilberschicht hergestellt. Nach erfolgter primärer Entwicklung wird das Negativ mit . einer den Entwickler zerstörenden Lösung, z. B. 5- bis 2oo/oiger Essigsäure - oder Citronensäurelösung, behandelt, damit der Entwickler nicht weiterentwickeln kann. Das so behandelte Negativ wird unter Wasser abgespritzt und dann dem Umwandlungsvorgang unterworfen, der unbeschadet am Tageslicht oder bei künstlichem Licht vorgenommen werden kann. Zu diesem Zwecke wird das Negativ in eine r- bis 5oo/1oige jodkaliumlösung ungefähr 2 Minuten lang ein.-getaucht, nach Herausnähme ,aus diesem Bade ungefähr 2 Minuten lang gewässert und schließlich zur Entfernung des bei der ersten Entwicklung gebildeten Silbers miteiner Farm,erschen Abschwächerlösung (Fixiernatron, rotes Blutlaugensälz) behandelt. Dabei spielt sich auf dem Negativ folgender Vorgang ab ; Das belichtete und entwickelte Silberbild wird abgeschwächt, das belichtete Halogensilber wird reduziert -und das noch vorhandene nichtbelichtete Halogensilber, das auf chemischem Wege ,ganz oder teilweise in eine andere, in Silberlösungsmitteln nicht oder nur wenig lösliche Verbindung übergeführt worden ist, bleibt als solches -weiterbestehen. Man erhält auf diese Weise ein weißes Positiv. Nach ungefähr 2 Minuten währendem Wässern wird das erhaltene Positiv bzw. das noch vorhandene Silbersalz desselben zweckmäßig mit N,atriumhydrosülfit, Schwefelnatrium oder anderen schwärzenden Chemikalien geschwärzt und schließlich kurze Zeit gewässert. Das so direkt gewonnene Positiv kann dann den weiteren, -im Reproduktionsverfahren bekannten Arbeitsgängen, wie Kopieren usw., zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung, dadurch gekennzeichnet, d.aß das nach der Erstentwicklung noch vorhandene Halogensilberbild vor Herauslösung des entwickelten Silbers ganz oder teilweise in Jodsilber umgewandelt und dann in an sich bekannter Weise durch Sulfid oder Hydrosu-Ifit geschwärzt wird.
DE1937L0093686 1937-09-22 1937-11-20 Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung Expired DE694341C (de)

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DE1937L0093686 Expired DE694341C (de) 1937-09-22 1937-11-20 Umkehrverfahren ohne Zweitbelichtung

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