DE69415646T2 - Vorrichtung zum Entgraten von stranggegossenen Bremmen und Rotor für solche Vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Entgraten von stranggegossenen Bremmen und Rotor für solche Vorrichtung

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DE69415646T2 DE69415646T DE69415646T DE69415646T2 DE 69415646 T2 DE69415646 T2 DE 69415646T2 DE 69415646 T DE69415646 T DE 69415646T DE 69415646 T DE69415646 T DE 69415646T DE 69415646 T2 DE69415646 T2 DE 69415646T2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Entgraten von Brammen, die von einer kontinuierlichen Gießanlage ausgegeben und auf die gewünschte Länge durch Brennschneiden gebracht werden.
  • Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung einen Rotor für diesen Typ einer Maschine zum Entgraten vom Brammen.
  • Das kontinuierliche Gießen von Stahl erlaubt es, ein Produkt zu erhalten, daß sich in der Form eines dicken Stahlbands darstellt, welches auf festgelegte Längen geschnitten werden muß, um Brammen zu bilden, welche in späteren Wälzvorgängen verarbeitet werden.
  • Das von der kontinuierlichen Gießanlage ausgegebene Produkt wird durch Brennschneiden mit Hilfe eines Schneidbrenners in Brammen überführt, welcher seinen Strahl senkrecht zu einer der Seiten des Bandes ausstrahlt und auf der Seite in Gegenüberlage zu derjenigen, welche mit dem Schneidbrennerstrahl beaufschlagt ist, Stahlschmelzgrate hervorruft.
  • Diese Grate, die durch Brennschneidreste gebildet sind, bilden sich wegen der Störung bei der Austragung der Schneidreste, welche durch die Entspannung der Restgase am Auslaß des Schneidspalts entstehen.
  • Die Auswirkung dieses Phänomens führt zu einer Ansammlung der nicht ausgetragenen Reste an jedem Außenrand der Unterseite der Brammen.
  • Mit dem Ziel, diese Grate zu entfernen, ist aus der FR-A- 2 467 041 eine Entgratungsmaschine bekannt, welche eine Einheit von Schneidmessern umfaßt, die durch einen Wagen getragen sind, deren Verschiebung der Längsachse der Bramme unter dessen Unterseite folgt, und die, nachdem Schneidanschläge mit dieser Fläche in Kontakt gelangt sind, die Brennschneidreste abschneiden.
  • Diese Entgratungsmaschine erfordert jedoch ein Anhalten für die Bramme für den Entgratungsvorgang und außerdem ist es zweckmäßig, zwei gegenüberliegende symmetrische Maschinen vorzusehen, und zwar im Hinblick auf dieselbe Fläche dieser Bramme, um die Grate am oberen Ende und unteren Ende dieser Bramme zu entfernen.
  • Ein derartiges Anhalten jeder Bramme stellt einen für die Produktivität der Anlage äußerst ungünstigen Vorgang dar und das Vorhandensein von zwei Maschinen erhöht deutlich die Kosten.
  • Darüber hinaus ist aus der FR-A-2 580 203 eine Drehmaschine bekannt, die einen Rotor umfaßt, der horizontal in einem Gestell angebracht ist und die in ihrem Umfang einziehbare Hämmer aufweist, deren Köpfe eine Hüllkurve beschreiben, die im wesentlichen tangential zur Unterseite der Bramme verläuft.
  • Die Maschine ist unter der Hauptunterseite der Bramme angeordnet, deren Außenränder des oberen Endes und des unteren Endes die Grate umfassen, wobei die Achse des Rotors parallel zu der Seite der Bramme und unter einem derartigen Abstand angeordnet ist, daß die Köpfe der Hämmer, die drehangetrieben sind, eine kreisförmige Hüllkurve tangential zur Unterseite dieser Bramme beschreiben und dadurch die Grate entfernen, die auf dieser Seite bzw. Fläche vorstehen.
  • In dieser Maschine umfaßt der Rotor eine Nabe, auf welcher Führungslager gleichmäßig beabstandet in der Richtung der Längsachse der Nabe befestigt sind.
  • Diese Führungslager nehmen eine Einheit von Gelenkspindeln auf, welche auf dem Umfang der Führungslager gleichmäßig verteilt angeordnet sind und die Hämmer sind auf den Gelenkspindeln angebracht.
  • Eine derartige Konstruktion erlaubt es, entlang ein und derselben Linie eine Reihe von aufeinanderfolgenden Hämmern nebeneinanderliegend mit Ausnahme auf der Höhe der Führungslager zu positionieren.
  • Die Grate werden deshalb ausschließlich auf der Höhe der Anbringungsorte der Hämmer abgeschnitten und nicht auf der Höhe der Anbringungsorte der Führungslager.
  • Derjenige Teil der Grate, die durch die Entgratungsmaschine nicht abgeschnitten werden, müssen manuell abgeschnitten werden, beispielsweise mit Hilfe einer Schleifscheibe.
  • Außerdem ist aus der WO-A-90/06195 eine Entgratungsmaschine bekannt, welche einen horizontal angebrachten Rotor umfaßt, welcher an seinem Umfang einziehbare Hämmer trägt, deren Köpfe eine Hüllkurve beschreiben, die im wesentlichen tangential zur Unterseite der Bramme verläuft.
  • Jede Einheit aus den Hämmern ist in bezug auf die benachbarte Einheit mit einem Winkel von 45º versetzt.
  • Bei dieser Entgratungsmaschine liegen jedoch zwischen den Hämmereinheiten Zwischenräume vor, auf deren Höhe die Grate nicht abgeschnitten werden.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu überwinden, indem sie eine Maschine zum Entgraten von Brammen vorschlägt, die es unnötig macht, die Bramme zum Zeitpunkt der Entgratung anzuhalten, und die es erlaubt, sämtliche Grate abzuschneiden.
  • Gegenstand der Erfindung bildet demnach eine Maschine zum Entgraten von Brammen, die von einer kontinuierlichen Gießanlage ausgegeben und auf die gewünschte Länge durch Brennschneiden gebracht werden, mit einem Rotor, der horizontal in einem Gestell angebracht ist, und an seinem Umfang automatisch einziehbare Hämmer aufweist, deren Köpfe bei der Drehung des Rotors eine Hüllkurve beschreiben, und mit einer Einrichtung zum vertikalen Verstellen des Rotors, um die durch die Hämmer beschriebene Hüllkurve im wesentlichen tangential zur Innenfläche der Brammen mitzunehmen, wobei der Rotor eine Nabe aufweist, auf welcher an jedem Ende ein Führungslager in Form eines Kreisrings befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe zwischen diesen zwei Führungslagern Paare von Halbführungslagern in Form eines halbkreisförmigen Rings benachbart und einander gegenüberliegend aufweist, wobei jedes Paar von Halbführungslagern in der Längsrichtung der Nabe gleichmäßig beabstandet sind und das eine der Halbführungslager jedes Paars in der Längsrichtung in bezug auf das andere der Halbführungslager des Paars versetzt ist, und die Führungslager eine Gelenkspindeleinheit parallel zur Achse der Nabe aufnehmen und die Hämmer tragen.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung ist vorgesehen, daß
  • - die Paare der Halbführungslager in bezug aufeinander symmetrisch sind,
  • - die Längstrennebene der zwei Halbführungslager eines Paars unter einem Winkel von 45º oder 90º in bezug auf die Längstrennebene der zwei Halbführungslager des vorausgehenden Paars versetzt ist,
  • - die Hämmer jeweils die Form einer länglichen Masse aufweisen, deren eines Ende den Kopf in der Form eines runden Endstücks bildet und deren anderes Ende eine Bohrung mit einem Durchmesser umfaßt, der größer ist als der Durchmesser der Gelenkspindeln, welche die Hämmer tragen.
  • Außerdem hat die Erfindung zum Gegenstand einen Rotor für eine Maschine zum Entgraten von Brammen, die von einer kontinuierlichen Gießanlage ausgegeben und auf die gewünschte Länge durch Brennschneiden gebracht werden, wobei der Rotor an seinem Umfang automatisch einziehbare Hämmer trägt und eine Nabe aufweist, auf welcher an jedem Ende ein Führungslager in Form eines Kreisrings befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe zwischen diesen zwei Führungslagern Paare von Halbführungslagern in Form eines halbkreisförmigen Rings benachbart und einander gegenüberliegend aufweist, wobei jedes Paar von Halbführungslagern in der Längsrichtung der Nabe gleichmäßig beabstandet ist, und eines der Halbführungslager jedes Paars in der Längsrichtung in bezug auf das andere Halbführungslager des Paars versetzt ist, und die Führungslager sowie die Halbführungslager eine Gelenkspindelein heit parallel zur Achse der Nabe aufnehmen und die Hämmer tragen.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung ist vorgesehen, daß
  • - die Paare der Halbführungslager in bezug aufeinander symmetrisch sind,
  • - die Längstrennebene der zwei Halbführungslager eines Paars unter einem Winkel von 45º oder 90º in bezug auf die Längstrennebene der zwei Halbführungslager des vorausgehenden Paars versetzt ist.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung erschließen sich im Laufe der nachfolgenden Beschreibung, die lediglich beispielhaft in bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt; in diesen zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Aufrißansicht des Rotors der erfindungsgemäßen Entgratungsmaschine,
  • Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von Fig. 1,
  • Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von Fig. 1,
  • Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 von Fig. 1,
  • Fig. 5 eine Teilaufrißansicht der automatisch einziehbaren Hämmer, die auf dem Umfang des Rotors angeordnet sind, wobei einer der Hämmer im Schnitt dargestellt ist,
  • Fig. 6 eine schematische Aufrißansicht einer Ausführungsvariante des Rotors der erfindungsgemäßen Entgratungsmaschine.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, umfaßt eine Bramme 1, die vorausgehend durch Brennschneiden in einer nicht gezeigten Station, angeordnet stromaufwärts in bezug auf die Vorbeilaufrichtung der Bramme 1, welche Richtung durch den Pfeil F gezeigt ist, auf eine gewünschte Länge gebracht wurde, entlang den Außenrändern ihrer Unterseite Grate 2 und 3.
  • Die Entgratungsmaschine umfaßt einen Rotor 10, der auf seinem Umfang mit automatisch einziehbaren Hämmern 11 versehen und durch den Rotor 10 in Drehung versetzt ist.
  • Der Rotor 10 umfaßt eine Nabe 12, auf welcher an jedem Ende 10a und 10b ein Führungslager 13 in Form eines Kreisrings befestigt ist, und zwischen diesen Führungslagern 13 Paare von Halbführungslagern 15 in Form von halbkreisförmigen Ringen, die benachbart sind und einander gegenüberliegen.
  • Jedes Paar 14 von Halbführungslagern 15 ist in der Längsrichtung der Nabe 12 gleichmäßig beabstandet und das eine der Halbführungslager 15 jedes Paars 14 ist in der Längsrichtung der Nabe 12 in bezug auf das andere der Halbführungslager 15 des Paars 14 versetzt.
  • Wie in den Fig. 2 bis 5 gezeigt, nehmen die Führungslager 13 und die Halbführungslager 15 eine Einheit von Gelenkspindeln 16 auf, die unter gleichmäßigem Abstand von der Achse der Nabe 12 sowie gleichmäßig beabstandet auf dem Umfang der Führungslager 13 und der Halbführungslager 15 angeordnet sind.
  • Entsprechend der in den Figuren gezeigten Ausführungsformen sind acht Spindeln 16 zwischen den Führungslagern 13 und den Halbführungslagern 15 angeordnet, wobei die Anzahl der Gelenkspindeln unterschiedlich sein kann.
  • Die Hämmer sind auf den Gelenkspindeln 16 beweglich angeordnet. Diese Hämmer 11 weisen die Form einer länglichen Masse auf, deren eines Ende den Kopf 110 in Form eines runden Endstücks bildet, und deren anderes Ende eine Bohrung 111 mit einem Durchmesser umfaßt, der größer als der Durchmesser der Gelenkspindeln 16 ist, welche die Hämmer 11 tragen, wodurch zwischen diesen beiden Elementen ein radiales Spiel verwirklicht ist.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt, ist eine Gruppe von Hämmern 11 auf einer gemeinsamen Gelenkspindel 16 angebracht, welche die Einheit aus dem Paar 14 von Halbführungslagern 15 durchsetzt und sich von dem einen Ende des Führungslagers 13 zum anderen erstreckt parallel zu einer Erzeugenden der Nabe 12.
  • Die Köpfe 110 der Hämmer 11 in Form eines runden Endstücks besitzen zwei symmetrische Anschläge 110a und 110b, wodurch die Hämmer 11 in beiden Drehrichtungen des Rotors 10 genutzt werden können.
  • Die Hämmer 11 sind selbsttätig einziehbar und durch die Nabe 12 unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft drehangetrieben und nehmen eine weitest möglich von der Achse der Nabe beabstandete radiale Position ein.
  • Die Position der Achse der Nabe 12 in bezug auf die Unterseite der Bramme 1 wird durch nicht dargestellte vertikale Verschiebungsmittel der Nabe 12 derart geregelt, daß bei der Drehung des Rotors 12 die durch die Anschläge 110a und 110b der Köpfe 110 beschriebene Hüllkurve im wesentlichen tangen tial zur Unterseite der Bramme 1 verläuft und die Grate 2 bzw. 3 schneidet.
  • Der Stoß von einem der Anschläge 110a oder 110b des Kopfs 110 der Hämmer 11 auf den Grat 2 bzw. 3 liefert die Energie, die erforderlich ist, diese abzuschneiden.
  • Unter der Stoßeinwirkung wird der erste Hammer 11 winkelmäßig eingezogen, wenn seine Energie nicht ausreicht, den Grat beim ersten Durchlauf abzuschneiden, und der nachfolgende Hammer 11 schlägt den Rest des Grats ab, bis dieser vollständig entfernt ist. Als Funktion der Verschiebungsgeschwindigkeit der Bramme 1 wird die Drehzahl der Nabe 12 geregelt, um eine vollständige Beseitigung des Grats durch die aufeinanderfolgenden Stöße der Hämmer 11 auf diesen zu erzielen.
  • Die Anzahl von Gelenkspindeln 16, welche die Hämmer 11 tragen, ist durch die Drehzahl der Nabe 12, die Verschiebungsgeschwindigkeit der Bramme 1 und die Anzahl von Stößen auf den Grat bestimmt, die erforderlich sind, diesen beim Durchlauf über die Entgratungsmaschine hinweg sicherzustellen.
  • Die Verschiebung in der Längsrichtung der Nabe 12 von dem einen der Halbführungslager 15 jedes Paars 14 in bezug auf das andere Halbführungslager 15 dieses Paars bildet eine durchgehende Linie von aufeinanderfolgenden Hämmern 11, die nebeneinander liegen, und zwar auch auf der Höhe der Halbführungslager 15.
  • Gemäß einer in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform verlaufen die Paare 14 von Halbführungslagern 15 symmetrisch in bezug aufeinander.
  • Gemäß einer in Fig. 6 gezeigten zweiten Ausführungsform ist die Längstrennebene der zwei Halbführungslager 15 eines Paars 14 unter einem Winkel von 45º in bezug auf die Längstrennebene der zwei Halbführungslager 15 des vorausgehenden Paars 14 versetzt.
  • Die Längstrennebene von zwei Halbführungslagern 15 eines Paars 14 kann außerdem unter einem Winkel von 30º oder 90º in bezug auf die Längstrennebene von zwei Halbführungslagern 15 des vorausgehenden Paars 14 versetzt sein, wodurch es möglich ist, die Zonen des Rotors 10 besser zu verteilen, die nicht mit Hämmern 11 versehen sind.
  • Die erfindungsgemäße Entgratungsmaschine erlaubt es, den Grat der Bramme durch einen Hammer über die gesamte Länge des Grats zu beaufschlagen.

Claims (7)

1. Maschine zum Entgraten von Brammen (1), die von einer kontinuierlichen Gießanlage ausgegeben und auf die gewünschte Länge durch Brennschneiden gebracht werden, mit einem Rotor (10), der horizontal in einem Gestell angebracht ist, und an seinem Umfang automatisch einziehbare Hämmer (11) aufweist, deren Köpfe (110) bei der Drehung des Rotors (10) eine Hüllkurve beschreiben, und mit einer Einrichtung zum vertikalen Verstellen des Rotors (10), um die durch die Hämmer (11) beschriebene Hüllkurve im wesentlichen tangential zur Innenfläche der Brammen (1) mitzunehmen, wobei der Rotor (10) eine Nabe (12) aufweist, auf welcher an jedem Ende (10a, 10b) ein Führungslager (13) in Form eines Kreisrings befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (12) zwischen diesen zwei Führungslagern (13) Paare (14) von Halbführungslagern (15) in Form eines halbkreisförmigen Rings benachbart und einander gegenüberliegend aufweist, wobei jedes Paar (14) von Halbführungslagern (15) in der Längsrichtung der Nabe (12) gleichmäßig beabstandet sind und das eine der Halbführungslager (15) jedes Paars (14) in der Längsrichtung in bezug auf das andere der Halbführungslager (15) des Paars (14) versetzt ist, und die Führungslager (13) sowie die Halbführungslager (15) eine Gelenkspindeleinheit (16) parallel zur Achse der Nabe (12) aufnehmen und die Hämmer (11) tragen.
2. Entgratungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Paare (14) der Halbführungslager (15) in bezug aufeinander symmetrisch sind.
3. Entgratungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstrennebene der zwei Halbführungslager (15) eines Paars (14) unter einem Winkel von 45º oder 90º in bezug auf die Längstrennebene der zwei Halbführungslager (15) des vorausgehenden Paars (14) versetzt ist.
4. Entgratungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hämmer (11) jeweils die Form einer länglichen Masse aufweisen, deren eines Ende den Kopf (110) in der Form eines runden Endstücks bildet und deren anderes Ende eine Bohrung (111) mit einem Durchmesser umfaßt, der größer ist als der Durchmesser der Gelenkspindeln (16), welche die Hämmer (11) tragen.
5. Rotor für eine Maschine zum Entgraten von Brammen (1), die von einer kontinuierlichen Gießanlage ausgegeben und auf die gewünschte Länge durch Brennschneiden gebracht werden, wobei der Rotor (10) an seinem Umfang automatisch einziehbare Hämmer (11) trägt und eine Nabe (12) aufweist, auf welcher an jedem Ende ein Führungslager (13) in Form eines Kreisrings befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (12) zwischen diesen zwei Führungslagern (13) Paare (14) von Halbführungslagern (15) in Form eines halbkreisförmigen Rings benachbart und einander gegenüberliegend aufweist, wobei jedes Paar (14) von Halbführungslagern (15) in der Längsrichtung der Nabe (12) gleichmäßig beabstandet ist, und eines der Halbführungslager (15) jedes Paars (14) in der Längsrichtung in bezug auf das andere Halbführungslager (15) des Paars (14) versetzt ist, und die Führungslager (13) sowie die Halbführungslager (15) eine Gelenkspindeleinheit (16) parallel zur Achse der Nabe (12) aufnehmen und die Hämmer (11) tragen.
6. Rotor für eine Entgratungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Paare (14) der Halbführungslager (15) in bezug aufeinander symmetrisch sind.
7. Rotor für eine Entgratungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstrennebene der zwei Halbführungslager (15) eines Paars (14) unter einem Winkel von 45º oder 90º in bezug auf die Längstrennebene der zwei Halbführungslager (15) des vorausgehenden Paars (14) versetzt ist.
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