DE693774C - Muenzfernsprecher fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzaehlung - Google Patents

Muenzfernsprecher fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzaehlung

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DE693774C
DE693774C DE1935M0132637 DEM0132637D DE693774C DE 693774 C DE693774 C DE 693774C DE 1935M0132637 DE1935M0132637 DE 1935M0132637 DE M0132637 D DEM0132637 D DE M0132637D DE 693774 C DE693774 C DE 693774C
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DE
Germany
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telephone
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coins
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Expired
Application number
DE1935M0132637
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ludwig Friedric Mueller
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements
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    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Münzfernsprecher für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzählung In Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzählung bereitet die Ausbildung der Münzfernsprecher Schwierigkeiten. Es sind Anordnungen bekannt, bei denen durch Zusatzeinrichtungen in der Vernuttlungsstelle unter dem Einfluß von Stromstößen, die seitens des Münzfernsprechers nach .der Vermittlungsstelle gesandt wenden, deinerseits die Zahl der eingeworfenen Münzen geprüft rund andererseits *die für eine aufgebaute Verbindung zu bqrechnend@e Gebühr ermittelt wird. Nur bei Übereinstimmung der in den Münzfernsprechern eingeworfenen Münzen: und ,der zu berechnenden Gebühr kann bei diesen bekannten Anordnungen. eine Gesprächsverbindung zustande kommen. Da diese Anordnungen erhebliche Zusatzeinrichtungen in der Vermittlungsstelle erfordern, sind auch bereits Anordnung-en vorgeschlagen worden, bei welchen die Übereinstimmung,dereingeworfenen Münzen mit der für die Verbindung zu berechnenden Gebühr in dem Münzfernsprechapparat selbst geprüft wird. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art (schweizerisches Patent 178 699) werden die eingeworfenen Münzen in einem Speicherkanal festgehalten. Nach dem Aufbau einer Fernsprechv#erbindung werden die von einer Zeitzon:anzähleinrichtung der zur Beeinflussung des der anrufenden Leitung zugeordneten Zählers in .der Vermittlungsstelle ausgesandten Zählstromstöße über die Anschlüßleitüng zu dem Münzfernsprechapparat übertragen und bewirken die Verstellung eines Prüfgliedes., welches die in dem Speicherkanal liegenden Münzen abtastet. Liegt seine entsprechende Anzahl vön Münzen in dem Speicherkanal, dann wird die Kassierung dieser Münzen bewirkt. Sind jedoch nicht genügend Münzen eingeworfen worden, dann erfolgt die Auslösung .der aufgebauten Verbindung. Bei einer anderen bekannten Anordnung (Patent 432 975) wird periodisch während einer aufgebauten Fernsprechverbindung die D:urchschaltung der Sprechadern unterbrochen und ein Zählstromstoß zu dem Münzfernsprecher gesandt. TJnber dem Einfluß dieses Zählstromstoßes wird ;eine in dem Speicherkanal des Münzfernsprechapparates liegende Münze kassiert. Sodann wird geprüft, ob- noch eine weitere Münze in dem Speicherkanal liegt. Ist. dies der Fall, dann wird ein Stromkreis zu ,der@Vermittlungastelle geschlossen, der erneut die Durchschaltung der Sprechleitungen bewirkt. Diese bekannten Anordnungen benötigen in dem Münzfernsprechapparat eine erhebliche Anzahl vön Schaltmitteln, wie Relais u. dgl., um die, Prüfung vorzunehmen, ob die eingeworfenen Münzen mit der für die jeweilige G@esprächsverbindung°zu berechnenden Gebühr übereinstimmen.
  • Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Münzfernsprecher für die Selbstanschluß-Fernsprechanl.agen mit Mehrfachzählung, bei welchen die Kassierung der eingeworfenen Münzen unter dem Einfluß von Zählstromstößen- der Vermittlungsstelle erfolgt. Die Vereinfachung wird dadurch erzielt, daß der Aufbau .einer Fernsprechverbindung nur nach Einwurf einer dem Höchstbetrag der möglicherweise zu berechnenden Gebühr entsprechenden Anzahl Münzen möglich ist. Diese Münzen werden in einer Speichervorrichtung gesammelt, aus der bei jedem Zählstromstoß eine Münze entnommen und in den Geldbehälter befördert wird, während der Rest der Münzen nach Beendigung der Verbindung zurückgegeben wird. Die Erfindung geht hierbei von der Voraussetzung aus, daß in Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzählung die für eine Verbindung zu berechnende Gebühr auf einen bestimmten Höchstbetrag begrenzt ist. Diese Voraussetzung ist bei den bekannten S:elbstanschluß-Fernsprechanlagen durch die Bauart der Zeitzonenzähleinrichtungen gegebeui, welche die Aussendung nur einer beschränkten Anzahl von Zählstromstößen gestattet. Diese durch die Höchstzahl der Zählstromstöße bestimmte Gebühr liegt somit für eine Selbstanschluß-Fernsprechanlage fest. Bei deinem an eine solche Fernsprechanlage angeschlossenen Münzfernsprecher braucht somit lediglich eine einfache Schaltvorrichtung vorgesehen zu sein, welche die Zahl der eingeworfenen Münzen zählt und nach Einwurf der dem Höchstbetrag der Gebühren entsprechenden Anzahl von Münzen den Aufbau der Fernsprechverbindung ermöglicht. Für die übertragung der Zählstromstöße über die Anschlußleitung des Münzfernsprechers bedarf es in der Vermittlungsstelle nur deiner einfachen Zusatzeinrichtung, die an sich beispielsweise für die Einstellung von Gebührenanzeigern bei den einzelnen Fernsprechstellen bekannt ist.
  • Die Übertragung dieser Zählstromstöße, welche die Kassierung je einer Münze bewirken, von der Vermittlungsstelle auf den Münzfernsprecher erfolgt zweckmäßig nach Beendigung des Gespräches.
  • Da bei dem Münzfernsprecher nach der Erfindung der Aufbau einer Fernsprechverbindung nur nach Einwurf einer dem Höchstbetrag der möglicherweise zu berechnenden Gebühr entsprechenden Anzahl Münzen möglich ist, bedarf es nicht der bei den bekannten Anordnungen erforderlichen zusätzlichen Einrichtungen in der Vermittlungsstelle und im Münzfernsprecher, welche prüfen, ob noch eine Münze in dem Speicherkanal des Münzfernsprechers liegt. Hierdurch erzielt der Münzfernsprecher nach dar Erfindung eine wesentliche Vereinfachung, die die Münzfernsprecher in Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzählung erheblich wirtschaftlicher gestalten.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sei angenommen, daß in dem Selbstanschluß-Fernsprechnetz für eine sich über die längstmögliche Zeitspanne erstreckende Verbindung zu einem Teilnehmer, der an die weitest entfernt liegende Vermittlungsstelle angeschlossen ist, höchstens eine Gebühr von .9.3t -.6o berechnet wird. Die Schaltvorrichtung des an eine solche Fernsprechanlage angeschlossenem Münzfernsprechers ist dann so ausgebildet, daß sie erst n.ach=Einwurf von sechs Zehnpfennigstücken den Aufbau einer Verbindung ermöglicht.
  • Zur Herstellung einer Verbindung nach einer beliebigen anderen Vermittlungsstelle des Selbstanschluß-Fernsprechnetzes muß der Sprechgast daher zunächst sechs Zehnpfennigstücke in den Münzfernsprecher einwerfen. Nach Beendigung des Gespräches erfolgt die Abrechnung der von dem Sprechgast hinterlegten Gebühr unter dem Einfluß der von der Vermittlungsstelle zurückgesendeten Zählstromstöße. Durch jeden Zählstromstoß wird mittels eines einfachen mechanischen Zwischengliedes eine Münze in den Geldbehälter befördert. Werden beispielsweise über die A,nschlußleitung vier Zählstromstöße übertragen, so vereinnahmt der Münzfernsprecher vier Zehnpfennigstücke von dem vorher eingeworfenen Betrag von AJL -.6o. Der Restbetrag von AdL -.2o wird aus der Speichervorrichtung ausgestoßen und kann in hekannter Weise aus einer Geldrückgabeschale entnommen werden.
  • Werden durch die Mehrfachzählvorrichtun-,gen der Vermittlungsstelle die Zählstromstöße bereits während des Gespräches übertragen, dann kann auch während des Gespräches durch jeden eintreffenden Zählstromstoß der entsprechende Gebührenbetrag in dem Münzfernsprecher vereinnahmt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Münzfernsprecher für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzählung, bei welchem die Kassierung der eingeworfenen Münzen unter dem Einfluß von Zählstromstößen der Vermittlungsstelle @erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß -der Aufbau einer Fernsprechverbindung nur nach Einwurf einer dem Höchstbetrag ,der möglicherweise zu berechnenden Gebühr entsprechenden Anzahl Münzen möglich ist, welche in einer Speichervorrichtung gesammelt werden, aus der bei jedem Zählstromstoß eine Münze entnommen und in den Geldbehälter befördert wird, *ährend der Rest der Münzen nach Beendigung der Verbindung zurückgegeben wird.
  2. 2. Münzfernsprecher nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kassierung je einer Münze bewirkenden Zählstromstöße nach Beendigung des Geespräches von der Vermittlungsstelle auf den Münzfernsprecher übertragen werden.
DE1935M0132637 1935-11-14 1935-11-15 Muenzfernsprecher fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen mit Mehrfachzaehlung Expired DE693774C (de)

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