DE693740C - - Google Patents

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DE693740C
DE693740C DE1939M0146033 DEM0146033D DE693740C DE 693740 C DE693740 C DE 693740C DE 1939M0146033 DE1939M0146033 DE 1939M0146033 DE M0146033 D DEM0146033 D DE M0146033D DE 693740 C DE693740 C DE 693740C
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water
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caramelize
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Expired
Application number
DE1939M0146033
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Friedrich Wilhelm Meyer
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00—Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22—Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Verfahren zum Nachweis von Zucker in Wasser Der Nachweis von Zucker im Wasser, z. B. dem Kesselspeisewasser, ist sehr wichtig, da der Zucker im Dampfkessel zu Säuren zersetzt wird, welche das Kesselblech angreifen. Es ist wichtig, daß man den Zucker im Speisewasser frühzeitig und in Spuren feststellen kann, um die Ursachen zu beseiteigen, die in undichten Heizflächen bestehen oder durch Überkochen der Säfte entstanden sein können.
  • Die- Untersuchung des Speisewassers auf Zuckerspuren geschah bisher durch die bekannte α-Naphtholmethode. Diese Methode selbsttätig und fortlaufend zu gestalten, ist bisher nicht gelungen. Ebensowenig hat sich die Messung der Leitfähigkeit bewährt. Bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung wird die Eigenschaft des Zuckers benutzt, bei etwa I500 C zu karamelisieren und schlietllich zu verkohlen. Ilierbei tritt außerdem ein deutlicher Karamelgeruch auf. Nach der Erfindung erfolgt def Zuckernachweis iii der Weise, daß das Wasser in abgemessener Menge in einem Gefäß eingedampft und der Rückstand auf die Temperatur erhitzt wird, die zum Karamelisieren oder Verkohlen des Zuckers bzw. zur Bildung eines braunen Fleckes ausreicht.
  • Es wurde gefunden, daß diese Reaktion sehr empfindlich ist. Durch Verdunsten einiger Tropfen von zuckerhaltigem IÇesselspeisewasser und weiteres Erhitzen auf die I(aramelisierungstemperatur können schon 0,01 Prozent Zucker nachgewiesen werden, da sich ein deutlicher brauner Fleck zeigt.
  • Noch kleinere Spuren können nachgewiesen werden, wenn man größere Wassermengen verdampft und karamelisiert. Wenn man I cmß Wasser verdampft, dessen Zuckergehalt nicht mehr sicher mit der a-Naphtholmetho(le nachweisbar ist, so entsteht nach dem vorliegenden Verfahren ein deutlicher brauner Fleck oder Ring. Man kann auch das Wasser in zerstäubter Form anwenden, da es dann schneller verdunstet. Natürlich müssen dann auch Pausen für die Karamelisierung eingelegt werden.
  • Anstatt das Wasser in demselben Gefäß zu verdampfen und zu karamelisieren, kann man das zuckerhaltige Wasser auch vorverdampfes und dann in einer besonderen Schale eintrocknen und karamelisieren.
  • Die beschriebenen neuen Verfahren lassen sich selbsttätig uiid fortlaufend ausführen.
  • Man führt das Speisewasser tropfenweise oder in abgeniessenen größeren Mengen in das Gefäß zum Karamelisieren, welches auf eine Temperatur von 1500 C und darüber gebracht werden kann. Es muß nur darauf gesehen werden, daß die neue Wassermenge erst zugeführt wird, wenn die vorherige Menge verdampft und bei Zuckeranwesenheit karamelisiert ist.
  • Vorteilhafter ist es, um auch sehr geringe Spuren nachzuweisen, wenn, wie oben bereits ausgeführt, das Wasser vor der Zuführung zur Karamelisierungsschale eiugedampft wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜ CHE: I. Verfahren zum Nachweis von Zucker im Wasser, z. B. Kesselspeisewasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser in abgemessener Menge in einem Gefäß eingedampft und der Rückstand auf die Temperatur erhitzt wird, die zum Karamelisieren oder Verkohlen des Zuckers bzw. zur Bildung eines braunen Fleckes ausreicht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu prüfende Wasser vor der Eintrocknung in einem vorgeschalteten Apparat eingedampft wird.
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