DE693700C - Strohbinder - Google Patents

Strohbinder

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DE693700C
DE693700C DE1933S0109555 DES0109555D DE693700C DE 693700 C DE693700 C DE 693700C DE 1933S0109555 DE1933S0109555 DE 1933S0109555 DE S0109555 D DES0109555 D DE S0109555D DE 693700 C DE693700 C DE 693700C
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DE
Germany
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straw
counter
bracket
binder
binding
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Expired
Application number
DE1933S0109555
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FRANZ SEEP
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FRANZ SEEP
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung· bezieht sich, auf einen Strohbinder, wie er in Verbindung mit Dreschmaschinen verwendet zu.werden pflegt und bei dem die Bindenadel in Verbindung mit einer S ihr gegenüberliegenden, zwangsläufig bewegten Gegenlage den Preßdruck in 'der Gegend ausübt, in der der Bindefaden ο. dgl. um das Stroh gewickelt werden soll. Die Erfindung besteht nun darin, daß als Gegenlage ein federnder "Preßbügel vorgesehen ist, der durch die bisher übliche Gegenlage bewegt wird. Der federnde Preßbügel" ist· zweckmäßig· sdharnierartig an 'dem Gerät befestigt und liegt vorzugsweise mit seinem freien Ende auf einem oder mehreren seitlichen Vorsprümgan dieser Gegenlage. Der federnde Pneßbügel kann z. B, aus Stahlblech hergestellt! und U-förmig gestaltet sein, ao daß die beiden Schenkel des U-förmigen Bügels zu beiden
zo Seiten der Gegenlage und der Bindelnadel liegen.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Stroh beim Einschütten etwa in der Mitte durch den Preßbügel angehoben wird. Dies ist ohne weiteres möglich, weil sich, ein solches Bündel an einer einzigen oder gegebenenfalls auch mehreren in einiger Entfernung befindlichen Stellen leichter als auf seiner ganzen Länge zusammendrücken läßt. Senkt sich dann unter gleichzeitigem weiterem Anheben des Bügels die Bindenadel mit ihrem Tragarm auf das Bündel, so- wird dieses wie mit einer Zange zwischen dem Bügel und dem Tragarm der Bindenadel sehr stark zusammengedrückt; dadurch wird ermöglicht, daß nicht nur dieselbe Menge Stroh, sondern auch eine größere Menge gebündelt werden kann als ohne Verwendung des Preßbügels. Es wird sogar erreicht, daß das Bündel an dar Bindestelle fester zusammengedrückt wird und dadurch .an Bindegarn gespart wird. Dadurch, daß der Bügel federt, wird erreicht, daß auch bei verschiedenen Strohmengen, die in den Binder hineingetan werden, eine stets gleichmäßige Spannung zwischen Strohbündel und Bindefaden erzielt wird.
Es ist bereits. 'eine -Strohpresse bekannt, bei- der das Stroh zwischen einer Gegenlage und einem Kolben gepreßt und an der Umschnürungsstelle auf der Unterseite durch eine Leiste zusammengedrückt wird. Es handelt sich dort j'edo'ch nur darum, eine Kerbe in einem bereits allseitig gepreßten Ballen zusätzlich an leiner Seite herzustellen, während mit dem Gegenstande der Erfindung ein loses Strohbündel von der Bindenadel, dem neuen Preßbügel und gegebenenfalls einer festen Leitschiene nur an 'einer schmalen Stelle, aber nahezu am ganzen Umfange- 'eingeschnürt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Bild ι schematisch eine Seitenansicht des Gegenstandes der Erfindung,
Bild 2 -eine andere Arbeitsstellung, Bild 3 eine Einzelheit der Anordnung nach Bild ι und 2 in Draufsicht.
In der Zeichnung bedeutet α den fahrbaren Rahmen des Strohbinders, b sind Leitschie-, men für das durch den Binder hindurchge-· führte Stroh, c ist die auf der Welle q befestigte Bindenadel, d ist die an sich bekannte Gegenlage mit dem Haltezinken m. In Zusammenarbeit mit der Nadel c werden die Bündel durch einen strichpunktiert gezeichneten Bindefaden mit Hilfe einer Binde- und Schneidvorrichtung zusammengebunden. Eine obere Leitschiene g dient als Führung für das dem Binder zugeführte Stroh. Zum Auswerfen der Bündel ist, wie üblich, ein drehbar gelagerter Auswerfarm h vorgesehen. Der Zinken m trägt eine Rolle n, die als Unterstützimg und Führung für einen Preßbügel i dient. Der Preßbügel ist, wie aus Bild 3 erkennbar, U-förmig und besteht aus federndem Stahl. Er ist mit Hilfe von Scharnieren k an dem Fahrgestell befestigt. Mit Rücksicht auf die U-förmige Ausgestaltung des Preßbügels empfiehlt es sich, diesen beidseitig 'durch Rollen κ zu unterstützen. Die Speiche 0 der Nadel c hat auf der dem Binderaum zugewandten Seite eine Wulst p, die, wie ans Bild 2 ersichtlich ist, den Winkel zwischen dem Bügel ί und der Speiche 0 der Nadel abrundet.
Nachdem die Gegenlage d und damit der Preßbügel I in Bild 1 aus der Auswerfstellung mit Hilfe der Stange/ durch Schwenken des Hebels e in die gestrichelt gezeichnete Lage in bekannter Weise angehoben worden sind, fällt das zugeführte Stroh auf den von der Bindeknotenvorrichtung/ und der Nadele gehaltenen Bindefaden und liegt dabei an einer oder -mehreren Stellen in der Mitte auf dem Preßbügel ζ auf; dadurch werden die Halme bereits im Bereiche dieser verhältnismäßig schmalen Stelle etwas zusammengedrückt. Ein solches Zusammendrucken wäre nicht .möglich, wenn das Stroh auf der ganzen ,Länge gleichmäßig auf den Schienen & auf- *iäge. Bei genügender Strohmenge wird durch an sich bekannte Vorrichtungen der Preß- und Bindevorgang eingeleitet. Beim Schwenken der Nadel c wird auch gleichzeitig und zwangsläufig der Zinken m bewegt, der seinerseits dan Preßbügel/ anhebt.
Bild 2 veranschaulicht die beschriebenen Teile in der Bindestelhing. Nach dem in bekannter Weise vorgenommenen Binden des Strohbündels wird dieses durch den Answerfer/z aus dem Binder hinausbefördert.

Claims (1)

  1. Patentansprüche·.
    i. Strohbinder, bei dem die Bindenadel in Verbindung mit einer ihr gegenüberliegenden, zwangsläufig bewegten Gegenlage dien Preßdruck ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden des Binders ein federnder Preßbügel (J.) vorgesehen ist, der durch die Gegenlage (d, m) bewegt wird.
    -2. Strohbinder nach Anspruch 1, dadurch !gekennzeichnet, daß der federnde Preßbügel (/) auf dem Boden des Binders scharnierartig (Ji) befestigt ist und mit dem freien Ende auf einem seitlichen Vorsprung (ti) der Gegenlage aufruht.
    3. Strohbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbügel (i) aus Stahlblech hergestellt und U-förmig ausgebildet ist 'sowie die beiden Schenkel des Bügels zu beiden Seiten der Gegenlage (d, m) und der Bindenadel (0, c) liegen. ■ '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1933S0109555 1933-05-31 1933-05-31 Strohbinder Expired DE693700C (de)

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