DE69322157T2 - Vulkanisierbare fluorelastomerzusammensetzung - Google Patents

Vulkanisierbare fluorelastomerzusammensetzung

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Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer- Zusammensetzung. Konkreter betrifft die vorliegende Erfindung eine vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung, die ein Vulkanisationsprodukt liefern kann, welches nicht nur ausgezeichnete Zugeigenschaften, Beständigkeit gegenüber Wärme und Ölen und Abdichtfähigkeit bei hohen Temperaturen, vergleichbar mit denjenigen von Vulkanisationsprodukten von herkömmlichen Fluor-haltigen Elastomer- Zusammensetzungen, aufweisen, sondern auch eine merklich verbesserte Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung, die herkömmlicherweise nicht erreicht wurde, besitzt, und welche Elastomer-Zusammensetzung als solche beträchtlich hinsichtlich Formtrenneigenschaften, Fließfähigkeit, Verarbeitbarkeit durch Walzen und Verarbeitbarkeit bei der Vulkanisations-Formgebung, insbesondere bei der Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen, aufweist.
  • Technischer Hintergrund
  • Im allgemeinen weist ein Vulkanisationsprodukt aus einem Fluor-haltigen Elastomer ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wärme und Ölen auf und ist deshalb weitverbreitet in verschiedenen industriellen Gebieten eingesetzt worden, beispielsweise auf den Gebieten der Automobile, Schiffe, Flugzeuge und der hydraulischen Vorrichtungs- und allgemeinen Maschinenindustrien, und auf dem Gebiet der Vorrichtungen für die Verhinderung von Umweltverschmutzung. Beispiel für Vulkanisationsprodukte aus einem Fluor-haltigen Elastomer umfassen O-Ringe, Dichtungen, Öl-Dichtungen, Diaphragmen, Schläuche, Walzen und Folien. In jüngster Zeit ist eine Verbesserung bei der Produktivität und der Arbeitsersparnis in der Herstellung von Vulkanisationsprodukten ernsthaft gewünscht worden. Demgemäß wurde gewünscht, ein Fluor-haltiges Elastomer mit ausgezeichneter Bearbeitbarkeit bei einer Vulkanisations-Formgebung derselben zu entwickeln. Da die Vulkanisations- Formgebung eines Fluor-haltigen Elastomers durch Einspritzen unter dem Gesichtspunkt nicht nur einer Verbesserung bei der Produktivität, sondern auch bei der Ersparnis an Arbeitskraft von Vorteil ist, hat die Nachfrage nach einem Fluor-haltigen Elastomer, das sich für die Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen eignet, zugenommen.
  • Wie oben erwähnt, weist ein Vulkanisations-Produkt aus einer Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Wärme und Ölen auf. Ein Fluor-haltiges Elastomer ist jedoch im allgemeinen aufgrund seiner hohen Viskosität im Vergleich zu anderen Typen von Elastomeren hinsichtlich Verarbeitbarkeit in der Form nicht zufriedenstellend. Um die Verarbeitbarkeit einer Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung zu verbessern, ist versucht worden, das Molekulargewicht des Elastomers zu senken, um die Fließfähigkeit der Elastomer- Zusammensetzung zu erhöhen. Dieser Versuch war jedoch nicht erfolgreich. Das heißt, die erhaltene Elastomer-Zusammensetzung ist nicht nur insofern nachteilig, als ihre Bearbeitbarkeit bei der Walzen-Formgebung aufgrund des Auftretens einer ungünstig starken Haftung der Elastomer-Zusammensetzung an der Walze schlecht ist, sondern auch insofern, als ein Elastomer mit niedrigem Molekulargewicht durch eine Polyol- Vulkanisation schwierig zu vernetzen ist, so daß die wichtigen Eigenschaften von Vulkanisationsprodukten wie beispielsweise Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zufriedenstellend sind.
  • Wenn ein Fluor-haltiges Elastomer mit niedrigem Molekulargewicht weiter einer Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen unterzogen wird, ist das sich ergebende geformte Produkt hinsichtlich Formtrenneigenschaften schlecht, so daß Probleme hinsichtlich der Arbeitseffizienz auftreten. Wenn ein Elastomer mit einem niedrigen Molekulargewicht darüber hinaus für die Herstellung eines geformten Produkts mit komplizierter Gestalt eingesetzt wird, ist es wahrscheinlich, daß das geformte Produkt an Rißbildung, Brechen und Quellen leidet, was zu einer Senkung der Ausbeute und der Produktivität führt.
  • Um die Verarbeitbarkeit von Fluor-haltigen Elastomeren zu verbessern, ist vorgeschlagen worden, ein Verarbeitungshilfsmittel wie beispielsweise einen höheren Fettsäureester, eine Silicon-Verbindung und ein Polyethylen mit niedrigem Molekulargewicht einzusetzen (siehe beispielsweise geprüfte japanische Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 52-44896, entsprechend US-Patent Nr. 4,065,419). Wenn das Verarbeitungshilfsmittel jedoch in einer kleinen Menge vorliegt, kann eine zufrieden stellende Verbesserung der Verarbeitbarkeit nicht erzielt werden. Wenn das Verarbeitungshilfsmittel andererseits in einer Menge eingesetzt wird, die ausreicht, um die Verarbeitbarkeit zu verbessern, wird das Vulkanisations-Formprodukt hinsichtlich Zugfestigkeit und Abdichtfähigkeit bei hohen Temperaturen sehr schlecht. Um die Formtrenneigenschaften von Fluor-haltigen Elastomeren zu verbessern, ist weiter versucht worden, ein äußeres Formtrennmittel und ein inneres Formtrennmittel wie beispielsweise einen höheren Fettsäureester, eine Silicon-Verbindung, ein Fettsäureamid oder ein niedrigmolekulares Polyethylen zu verwenden. Wenn jedoch ein inneres Formtrennmittel in einer ausreichenden Menge, um die Formtrenneigenschaften zu verbessern, verwendet wird, wird das geformte Vulkanisationsprodukt hinsichtlich Zugfestigkeit und Abdichtfähigkeit bei hohen Temperaturen sehr schlecht. Wenn andererseits ein äußeres Formtrennmittel eingesetzt wird, ist es, da die Wirkung des Mittels zur Verbesserung der Formtrenneigenschaften mit mehrmaliger Wiederholung der Formgebung reduziert wird, nachteiligerweise erforderlich, das Mittel wiederholt auf die Oberfläche einer Form aufzubringen, und zusätzlich ist es wahrscheinlich, daß eine Spur des äußeren Formtrennmittels auf der Oberfläche des geformten Produkts verbleibt, so daß das geformte Produkt keinen kommerziellen Wert aufweist.
  • Im obigen Zusammenhang sind Untersuchungen durchgeführt worden, um die oben erwähnten Probleme zu lösen.
  • Beispielsweise sind vorgeschlagen worden ein Verfahren, in welchem N,N,N',N'-tetrasubstituiertes 1,8-Diaminonaphthalin in eine Fluor-haltige Elastomer- Zusammensetzung einverleibt wird (siehe geprüfte japanische Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 2-50140, entsprechend US-Patent Nr. 4,529,759), ein Verfahren, in welchem ein Perfluorpolyether mit bromierter Endgruppe einer Fluor- haltigen Elastomer-Zusammensetzung zugesetzt wird (siehe ungeprüfte japanische Patentanmeldung, offengelegte Schrift Nr. 62-143951, entsprechend US-Patent Nr. 5,061,759), ein Verfahren, in welchem ein Telomer oder ein Cotelomer eines Vinylidenfluorids mit jeweils Brom oder Iod an einem Ende davon einer Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung zugesetzt wird (siehe ungeprüfte japanische Patentanmeldung, offengelegte Schrift Nr. 63-92664, entsprechend dem Europäischen Patent mit der Veröffentlichungsnummer 251285), und ein Verfahren, in welchem eine Alkyl cellosolve einer Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung zugesetzt wird (siehe ungeprüfte japanische Patentanmeldung, offengelegte Schrift Nr. 63-189450). Derartige Additive sind jedoch entweder Spezialchemikalien und deshalb teuer oder hochentflammbare Flüssigkeiten, so daß die praktische Verwendung dieser Additive im kommerziellen Maßstab beschränkt wurde.
  • Weiter wird in der geprüften japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 57-8124 ein Verfahren offenbart, in welchem ein Amin oder Salz davon als Vulkanisationsadditiv einer wäßrigen Emulsion eines Fluor-haltigen Copolymers bei der Koagulation desselben zugesetzt wird. Dieses Verfahren betrifft jedoch ein Vulkanisationsverfahren mit Diamin und deshalb können zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich der Verarbeitbarkeit davon bei einer Vulkanisations-Formgebung und hinsichtlich der Eigenschaften des Vulkanisationsprodukts nicht erhalten werden.
  • In der japanischen Patentanmeldung 55-131038 wird die Vulkanisation einer Zusammensetzung beschrieben, die ein Elastomer-Copolymer, welches Vinylidenfluorid und mindestens ein Fluor-haltiges Monomer, das von Vinylidenfluorid verschieden ist, umfaßt, Produkte von Triphenylphosphin-1,4-benzochinon, mindestens ein Mitglied aus der Gruppe, die aus tertiären Phosphinen, tertiären Aminen und Epoxyverbindungen besteht, und ein Oxid und/oder Hydroxid eines zweiwertigen Metalls enthält.
  • Die japanische Patentanmeldung 55-131039 offenbart eine Elastomer- Zusammensetzung, die ein Elastomer-Copolymer, welches Vinylidenfluorid und mindestens ein Fluor-haltiges Monomer, das von Vinylidenfluorid verschieden ist, umfaßt, mindestens eine Verbindung, die aus der Gruppe von speziellen Polyhydroxyl- Verbindungen, Addukten von tertiären Phosphinen, tertiären Aminen, und/oder Triphenylphosphin-1,4-benzochinon ausgewählt ist, eine Epoxyverbindung und ein Oxid und/oder Hydroxid eines zweiwertigen Metalls enthält.
  • Die japanische Patentanmeldung 49-089741 offenbart eine Fluorelastomer- Zusammensetzung, die ein Amin enthält.
  • In der deutschen Offenlegungsschrift 2 234 821 wird eine Elastomer- Zusammensetzung beschrieben, die ein Fluor-haltiges Elastomer, einen Säure-Akzeptor, ein tertiäres Amin und ein aromatisches Polyol enthält.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung, die ein Vulkanisationsprodukt bereitstellen kann, welches nicht nur ausgezeichnete Zugeigenschaften, Beständigkeit gegen Wärme und Öle und Abdichtfähigkeit bei hohen Temperaturen aufweist, die mit denjenigen von Vulkanisationsprodukten aus herkömmlichen Fluor-haltigen Elastomer- Zusammensetzungen vergleichbar sind, sondern auch eine merklich verbesserte Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung aufweist, die herkömmlicherweise nicht erzielt worden ist, und welche Elastomer-Zusammensetzung als solche hinsichtlich Formtrenneigenschaften, Fließfähigkeit, Walzen-Verarbeitbarkeit und Bearbeitbarkeit bei der Vulkanisations-Formgebung, insbesondere bei der Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen, merklich verbessert ist.
  • Die vorliegenden Erfinder haben umfangreiche und intensive Untersuchungen durchgeführt. Als Ergebnis wurde unerwarteterweise gefunden, daß das obige Ziel erreicht werden kann durch Mischen einer vulkanisierbaren Zusammensetzung, die ein Fluor-haltiges Elastomer, ein Polyol und einen speziellen Vulkanisations-Beschleuniger enthält, mit einer speziellen aliphatischen Amin-Verbindung. Konkreter haben die vorliegenden Erfinder gefunden, daß, wenn eine vulkanisierbare Mischung eines Fluor- haltigen Elastomers, eines Polyols und eines speziellen Vulkanisations-Beschleunigers mit einer aliphatischen Amin-Verbindung gemischt wird, die durch die Formel: RαNHβ dargestellt wird, worin R eine Alkylgruppe mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen repräsentiert, α eine ganze Zahl von 1 bis 3 darstellt und β 3 minus α bedeutet, es möglich wird, eine vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung zu erhalten, die ein Vulkanisationsprodukt liefern kann, welches nicht nur verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften aufweist, die mit denjenigen von Vulkanisationsprodukten aus herkömmlichen Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzungen vergleichbar sind, sondern auch eine merklich verbesserte Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung aufweist, die herkömmlicherweise nicht erzielt worden ist, und welche Elastomer-Zusammensetzung als solche hinsichtlich Formtrenneigenschaften, Fließfähigkeit und Bearbeitbarkeit bei der Vulkanisations-Formgebung, insbesondere bei der Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen, merklich verbessert ist. Die vorliegende Erfindung ist auf der Basis dieser Erkenntnis vervollständigt worden.
  • Erfindungsgemäß wird bereitgestellt eine vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung, welche umfaßt:
  • (a) ein vulkanisierbares, Fluor-haltiges Elastomer;
  • (b) ein Polyol-Vulkanisationsmittel, welches eine Polyol-Verbindung als Vernetzungsmittel umfaßt;
  • (c) 0,05 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers einer aliphatischen Amin-Verbindung, die durch die Formel:
  • RαNHβ (I)
  • dargestellt wird, worin R eine Alkylgruppe mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellt, α eine ganze Zahl von 1 bis 3 repräsentiert und β 3 minus α bedeutet; und
  • (d) einen Vulkanisations-Beschleuniger, der mindestens ein Mitglied umfaßt, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Phosphoniumsalz, einem Ammoniumsalz, einem Iminiumsalz, einem Sulfoniumsalz und einem Aminophosphin-Derivat besteht.
  • Beispiele für vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomere, die als Komponente (a) in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung eingesetzt werden, umfassen ein Fluor- haltiges Elastomer, welches Vinylidenfluorid-Einheiten, Hexafluorpropen-Einheiten und gegebenenfalls Tetrafluorethylen-Einheiten umfaßt; ein Fluor-haltiges Elastomer, welches Vinylidenfluorid-Einheiten, Perfluorvinylether-Einheiten und Tetrafluorethylen-Einheiten umfaßt; ein Fluor-haltiges Elastomer, welches Perfluorvinylether- Einheiten und Tetrafluorethylen-Einheiten umfaßt; ein Fluor-haltiges Elastomer, welches Tetrafluorethylen-Einheiten, Propylen-Einheiten und gegebenenfalls Vinylidenfluorid-Einheiten umfaßt; und ein Fluorphosphazen-Elastomer.
  • Unter diesen ist das Fluor-haltige Elastomer, welches Vinylidenfluorid- Einheiten, Hexafluorpropen-Einheiten und gegebenenfalls Tetrafluorethylen-Einheiten umfaßt, besonders bevorzugt.
  • In dem oben erwähnten Fluor-haltigen Elastomer, welches Vinylidenfluorid- Einheiten (im folgenden als "VDF-Einheiten" bezeichnet) und Hexafluorpropen- Einheiten (im folgenden als "HFP-Einheiten" bezeichnet) umfaßt, ist es bevorzugt, daß das Gewichtsverhältnis von VDF-Einheiten zu HFP-Einheiten im Bereich von 40 : 60 bis 80 : 20 liegt. Wenn das Verhältnis von VDF-Einheiten geringer ist als der obige Bereich, ist es schwierig, ein Elastomer mit einem hohen Molekulargewicht zu erhalten, und deshalb werden die Produktionskosten erhöht. Wenn das Verhältnis von VDF-Einheiten andererseits größer ist als der obige Bereich, ist das erhaltene Fluor-haltige Elastomer in der Regel harzartig und von geringer Elastizität. Wenn das oben erwähnte Fluor-haltige Elastomer weiter Tetrafluorethylen-Einheiten (im folgenden als "TFE-Einheiten" bezeichnet) umfaßt, ist es bevorzugt, daß der Gehalt an TFE-Einheiten nicht mehr als 35 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht von VDF-Einheiten, HFP- Einheiten und TFE-Einheiten, beträgt. Wenn der Gehalt an TFE-Einheiten 35 Gewichtsprozent übersteigt, ist das Fluor-haltige Elastomer in der Regel von geringer Elastizität.
  • Das Polyol-Vulkanisationsmittel als Komponente (b) umfaßt eine Polyol- Verbindung als Vernetzungsmittel. Beispiele für Polyol-Verbindungen als Vernetzungsmittel umfassen Bisphenol AF, Bisphenol A, Bisphenol S, Dihydroxybenzophenon, Hydrochinon, 2,4,6-Trimercapto-sym-triazin, 4,4'-Thiodiphenol und Metallsalze davon.
  • In der vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist die Polyol-Verbindung als Vernetzungsmittel im allgemeinen in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, bevorzugt 0,5 bis 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile Komponente (a) anwesend.
  • Das Polyol-Vulkanisationsmittel (b) umfaßt weiter einen Vulkanisations- Beschleuniger (d), der als Katalysator in der Vernetzungsreaktion fungiert.
  • Dieser Vulkanisations-Beschleuniger (d) umfaßt mindestens ein Mitglied, das aus der aus einem Phosphoniumsalz, einem Ammoniumsalz, einem Iminiumsalz, einem Sulfoniumsalz und einem Aminophosphin-Derivat bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
  • Konkrete Beispiele dafür umfassen Tetramethylammoniumchlorid, Tetrabutylammoniumchlorid, Tetramethylammoniumbromid, Benzyltriphenylphosphoniumchlorid, Bis(benzyldiphenylphosphin)iminiumchlorid und DBU-Salze wie beispielsweise 1,8-Diazabicylo[5.4.0]-7-undeceniumchlorid und 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7- undeceniumbromid.
  • In der erfindungsgemäß vulkanisierbaren Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung ist der obige Vulkanisations-Beschleuniger (d) im allgemeinen in einer Menge von 0,05 bis 10 Gewichtsteilen, bevorzugt 0,1 bis 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile Komponente (a) anwesend.
  • Gewünschtenfalls können verschiedene Typen von Vulkanisations-Promotoren zur Verstärkung der Wirkung des Vulkanisations-Beschleunigers (d) eingesetzt werden. Repräsentative Beispiele für Vulkanisations-Promotoren umfassen Sulfon- Verbindungen, wie beispielsweise Dimethylsulfon und Dichlordiphenylsulfon.
  • Üblicherweise wird bei einer Polyol-Vulkanisation eine Vernetzungsreaktion in Anwesenheit eines zweiwertigen Metalloxids und eines zweiwertigen Metallhydroxids als Säure-Akzeptor durchgeführt. Das zweiwertige Metalloxid und das zweiwertige Metallhydroxid wird jeweils im allgemeinen in einer Menge von 1 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Komponente (a) eingesetzt. Die Gesamtmenge an zweiwertigem Metalloxid und zweiwertigem Metallhydroxid beträgt im allgemeinen 2 bis 20 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile Komponente (a).
  • Beispiel für zweiwertige Metalloxide und zweiwertige Metallhydroxide umfassen Oxide und Hydroxide von Magnesium, Kalzium, Zink und Blei.
  • Komponente (c) ist eine aliphatische Amin-Verbindung, die durch die Formel: RαNHβ dargestellt wird, in welcher R eine Alkylgruppe darstellt, α eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet und β 3 minus α repräsentiert. Die Alkylgruppe der aliphatischen Amin-Verbindung weist 12 bis 22 Kohlenstoffatome, bevorzugt 14 bis 18 Kohlenstoffatome, auf. Unter dem Gesichtspunkt einer guten Verträglichkeit der aliphatischen Amin-Verbindung mit dem Fluor-haltigen Elastomer und eines geeigneten Schmelzpunktes der Amin-Verbindung ist es bevorzugt, daß die Zahl der Kohlenstoffatome der Alkylgruppe innerhalb des obigen Bereichs liegt. Durch die Verwendung einer aliphatischen Amin-Verbindung mit einer derartigen Alkylgruppe kann die erfindungs gemäße vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung wie gewünscht besonders ausgezeichnete Wirkungen zeigen. Die hervorragendsten Wirkungen der Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung werden erzielt, wenn die Zahl der Kohlenstoffatome der Alkylgruppe der aliphatischen Amin- Verbindung im Bereich von 12 bis 22 liegt. Konkrete Beispiele für aliphatische Amin- Verbindungen umfassen Monotetradecylamin, Monohexadecylamin, Monooctadecylamin, Monodocosenylamin, Monooleylamin, Ditetradecylamin, Dihexadecylamin, Dioctadecylamin, Didocosenylamin, Dioleylamin, Tritetradecylamin, Trihexadecylamin, Trioctadecylamin, Tridocosenylamin und Trioleylamin. Diese aliphatischen Amin-Verbindungen können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.
  • In der vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung liegt die aliphatische Amin-Verbindung als Komponente (c) in einer Menge von 0,05 bis 10 Gewichtsteilen, bevorzugt 0,1 bis 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers vor. Wenn die Komponente (c) in einer Menge von weniger als 0,05 Gewichtsteilen vorliegt, können keine zufriedenstellenden Wirkungen erhalten werden. Wenn die Komponente (c) andererseits in einer Menge von mehr als 10 Gewichtsteilen anwesend ist, werden die Eigenschaften eines durch Vulkanisation der erfindungsgemäßen Zusammensetzung erhaltenen Vulkanisationsprodukts wie beispielsweise die Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung und Zugfestigkeit in großem Maße gesenkt.
  • Gewünschtenfalls können andere Komponenten wie beispielsweise Füllstoff, Verarbeitungshilfsmittel, Weichmacher und farbgebendes Mittel der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung zugesetzt werden. Beispiele für derartige Komponenten umfassen Ruß, Austinschwarz, Graphit, Kieselton, Diatomeenerde, Talkum, Wollastonit, Calciumcarbonat, Calciumsilicat, Calciumfluorid, Bariumsulfat, eine Sulfon-Verbindung, einen Phosphorsäureester, einen höheren Fettsäureester, ein Fettsäure-Calciumsalz, ein Fettsäureamid, ein niedrigmolekulares Polyethylen, ein Silikonöl, ein Silikonfett, eine Metallseife, Stearinsäure, Kalziumstearat, Magnesiumstearat, Aluminiumstearat, Zinkstearat, Titanweiß und rotes Eisenoxid. Diese Komponenten werden in einer solchen Menge eingesetzt, wie sie herkömmlicherweise in der Technik eingesetzt werden.
  • Wenn insbesondere ein Verarbeitungshilfsmittel, welches mindestens einen höheren Fettsäureester umfaßt, in Kombination mit der aliphatischen Amin-Verbindung eingesetzt wird, können die Formtrenneigenschaften, die Fließfähigkeit und die Walzen- Verarbeitbarkeit der Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung bei der Vulkanisations-Formgebung weiter verbessert werden. Wenn ein höherer Fettsäureester allein eingesetzt wird, verschlechtern sich die Eigenschaften des resultierenden Vulkanisationsprodukts wie beispielsweise Zugfestigkeit und Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung merklich. Wenn jedoch ein höherer Fettsäureester in Anwesenheit der aliphatischen Amin-Verbindung verwendet wird, können ausgezeichnete Formtrenneigenschaften, eine ausgezeichnete Fließfähigkeit und eine ausgezeichnete Walzen-Verarbeitbarkeit erzielt werden, ohne daß die oben erwähnten gewünschten Eigenschaften des Vulkanisationsprodukts geopfert werden. Dieser höhere Fettsäureester umfaßt bevorzugt 30 bis 70 Kohlenstoffatome.
  • Bevorzugte Beispiele für ein derartiges Verarbeitungshilfsmittel, welches mindestens einen höheren Fettsäureester umfaßt, schließen ein gereinigtes Wachsprodukt, das aus einem Tier, einer Pflanze oder einem Mineral erhalten wurde, ein. Konkret werden Candelillawachs, Reiskleiewachs, Carnaubawachs, Montanwachs und Schellackwachs bevorzugt eingesetzt. Unter diesen sind Candelillawachs, Reiskleiewachs und Carnaubawachs am meisten bevorzugt.
  • Das oben erwähnte Verarbeitungshilfsmittel, welches mindestens einen höheren Fettsäureester umfaßt, wird bevorzugt in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, bevorzugter 0,2 bis 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren Fluor- haltigen Elastomers als Komponente (a) eingesetzt.
  • Weiter kann in der vorliegenden Erfindung mindestens eines der herkömmlichen Vulkanisationsmittel wie beispielsweise eine Vulkanisationsmittel vom Peroxid-Typ und ein Vulkanisationsmittel vom Diamin-Typ in einer solchen Menge eingesetzt werden, daß die eingesetzten Vulkanisationsmittel die Wirkungen der vorliegenden Erfindung nicht verderben.
  • Die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann durch Mischen und Kneten der oben erwähnten Komponenten (a), (b), (d) und (c) und gegebenenfalls von Additiven mit Hilfe von Walzen oder eines Banbury-Mischers hergestellt werden.
  • Als Verfahren zur Vulkanisation der so erhaltenen Fluor-haltigen Elastomer- Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung können beispielsweise erwähnt werden ein Verfahren, in welchem die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung weiter mit Hilfe eines offenen Walzenstuhls oder eines Innenmischers (wie beispielsweise eines Banbury-Mischers und einer Druck-Knetapparatur) gut geknetet und in bandartige Streifen geschnitten und einem Spritzguß unterzogen wird, um dadurch ein formgegebenes Vulkanisationsprodukt zu erhalten. In diesem Verfahren kann das erhaltene Produkt gewünschtenfalls weiter einer Nachhärtung unterzogen werden. Im allgemeinen wird die oben erwähnte Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen bei einer Formtemperatur von 150ºC bis 200ºC 1 bis 10 Minuten lang durchgeführt. Eine Nachhärtung wird im allgemeinen bei einer Temperatur von 150ºC bis 250ºC 1 bis 48 Stunden lang durchgeführt. Als Beispiel für andere Verfahren zur Vulkanisation der Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung können erwähnt werden ein Verfahren, in welchem die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung einem Formpressen unterzogen wird und das resultierende geformte Produkt dann einer Nachhärtung unterzogen wird; ein Verfahren, in welchem die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung zunächst beispielsweise durch Extrusion geformt wird und dann einer Vulkanisation unterzogen wird; und ein Verfahren, in welchem die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung in mindestens einem Medium gelöst oder dispergiert wird, das aus Ketonen (z. B. Methylethylketon und Aceton) und Ethern (z. B. Ethylether und Tetrahydrofuran) ausgewählt ist, um dadurch eine Lösung oder eine Dispersion der Elastomer-Zusammensetzung zu erhalten, und die Oberfläche eines Gegenstands, wie beispielsweise eines Papiers, einer Faser, einer Folie, einer Dickfolie, einer Platte, eines Rohrs, einer Leitung, eines Tanks oder eines großen Behälters mit der Lösung oder Dispersion beschichtet und getrocknet wird, um einen beschichteten Gegenstand zu erhalten, gefolgt von Vulkanisation. Weiter kann die Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung an andere Typen von Kautschuken wie beispielsweise NBR, einen Acrylkautschuk und einen EP-Kautschuk laminiert werden, um dadurch Laminatstrukturen herzustellen, wie beispielsweise eine Laminatfolie und einen Laminatschlauch.
  • Beste Art und Weise der Durchführung der Erfindung
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben, die nicht als den Umfang der vorliegenden Erfindung beschränkend aufgefaßt werden sollten.
  • Bezüglich der durch die Vulkanisation der erfindungsgemäßen vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung erhaltenen Vulkanisationsprodukte wurden verschiedene Eigenschaften der Produkte ebenso wie Formtrenneigenschaften durch die folgenden Verfahren gemessen.
  • (1) Die Härte wurde gemäß JIS-A gemessen und die 100% Zugspannung, Zugfestigkeit und Dehnung wurden einzeln gemäß JIS-K6301 gemessen.
  • (2) Die Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung wurde gemäß JIS- K6301 unter Verwendung eines darin vorgeschriebenen Probenmaterials unter den Bedingungen von 175ºC 22 Stunden lang gemessen.
  • (3) Die Formtrenneigenschaften wurden unter Verwendung einer Metallform zur Herstellung von 48 Stücken von dynamischen O-Ringen vom Typ P-10 gemessen. 10 Schüsse von Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen wurden ohne Verwendung eines äußeren Trennmittels durchgeführt und die Formtrenneigenschaften der geformten Vulkanisationsprodukte wurden hinsichtlich der folgenden 5 Kriterien beurteilt:
  • : der O-Ring kann leicht aus der Form entfernt werden.
  • O: der O-Ring kann leicht aus der Form entfernt werden, mit Ausnahme eines Anguß-Abreißers desselben.
  • Δ: Einige der Grate des O-Rings haften an der Form
  • : Ein Teil des O-Rings haftet an der Form, kann aber entfernt werden.
  • X: Der O-Ring haftet an der Form, am Entgratungsteil der Form gebrochen, und verbleibt vollständig in der Form.
  • Die unten erwähnten Extrusionseigenschaften wurden mit Hilfe eines Extrusionstests beurteilt, der unter Verwendung eines Extruders Modell 10DW (D: 19,1 mm, L/D: 10) (hergestellt und verkauft von Brabender OHG, Deutschland) und einer Rohrdüse (äußerer Durchmesser: 9 mm, innerer Durchmesser: 8 mm) unter solchen Bedingungen durchgeführt wird, daß die Schneckentemperatur 60ºC, die Kopftemperatur 100ºC und die Umdrehungszahl der Schnecken 50 UpM beträgt.
  • Die Textur eines rohrförmigen Extrudats wird durch visuelle Betrachtung der Feinheit der Textur in 5 Noten beurteilt, wobei die Reihenfolge der Güte von 5 nach 1 geht.
  • Die Extrusionsgeschwindigkeit wird auf der Basis der Länge des pro Zeiteinheit ausgetragenen Extrudats berechnet.
  • Eine Garvey-Düse (ASTM D2230-77A), die ein Polygon-förmiges Extrudat mit scharfen Kanten extrudieren kann, wird anstelle der Rohrdüse verwendet, und die Kante des Extrudats wird durch visuelle Betrachtung in 5 Noten beurteilt, wobei die Reihenfolge der Güte von 5 nach 1 geht, bezüglich einer durch Extrusion erhaltenen Probe.
  • Beispiel 1
  • 100 Gewichtsteile Fluor-haltiges Elastomer A, welches 60 Gewichtsprozent Vinylidenfluorid (VDF)-Einheiten, 31 Gewichtsprozent Hexafluorpropen (HFP)- Einheiten und 9 Gewichtsprozent Tetrafluorethylen (TFE)-Einheiten umfaßt, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der VDF-Einheiten, HFP-Einheiten und TFE- Einheiten, und welches einen Fluor-Gehalt von 66 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der VDF-Einheiten, HFP-Einheiten und TFE-Einheiten, aufweist und eine Mooney-Viskosität von 110 (ML 121ºC 1+10) besitzt, wurde um einen offenen Walzenstuhl herumgewickelt und 1,1 Gewichtsteile Bisphenol AF und 0,3 Gewichtsteile Bis(benzyldiphenylphosphin)iminiumchlorid wurden mit dem Fluor-haltigen Elastomer A geknetet, um dadurch eine Mischung zu erhalten. Dann wurden 20 Gewichtsteile SRF-Ruß ("SEAST S", hergestellt und verkauft von Tokai Carbon Co. Ltd., Japan), 6 Gewichtsteile Magnesiumoxid ("KYOWAMAGU # 30", hergestellt und verkauft von KYOWA CHEMICAL INDUSTRY, Japan) und 2 Gewichtsteile Calciumhydroxid ("Rhenofit-Cr®", hergestellt und verkauft von Rhein Chemie Rheinau GmbH, Deutschland) mit der oben erhaltenen Mischung geknetet und dann wurden 1,0 Gewichtsteile Octadecylamin weiter geknetet, wodurch eine Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung erhalten wurde. Die erhaltene Fluor-haltige Elastomer- Zusammensetzung wurde über Nacht ruhengelassen, wodurch die Zusammensetzung gealtert wurde.
  • Die so gealterte Elastomer-Zusammensetzung wurde einer erneuten Knetung unterzogen und die erneut geknetete Elastomer-Zusammensetzung wurde in eine Metallform gegeben, gefolgt von einer fünfminütigen Druckvulkanisation bei 180ºC, wodurch ein Vulkanisationsprodukt in Form einer Platte erhalten wurde. Die Platte wurde aus der Form entnommen und in einer Umluftkammer bei 230ºC 24 Stunden erwärmt, wodurch eine Nachhärtung durchgeführt wurde. Die resultierende Platte wurde verschiedenen Tests unterzogen.
  • Die Formtrenneigenschaften der oben erwähnten Elastomer-Zusammensetzung wurden beurteilt, indem man die erneut geknetete Elastomer-Zusammensetzung in bandartige Streifen schnitt und die Streifen einem Spritzgießen unter Verwendung einer Metallform bei einer Temperatur von 180ºC unterzog, gefolgt von der Beurteilung der Formtrenneigenschaften.
  • Die Formulierung der oben erwähnten Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt. Bezüglich des geformten Vulkanisationsprodukts sind verschiedene Eigenschaften in einem herkömmlichen Zustand, die Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung, die Formtrenneigenschaften und die optimale Vulkanisationszeit in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 2
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Candelillawachs 1 Gewichtsteil "Serarica NC-1630" (hergestellt und verkauft von Noda Wax Company, Ltd., Japan) der Elastomer- Zusammensetzung zugesetzt wurde. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 3
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Menge an Octadecylamin von 1,0 Gewichtsteilen auf 0,5 Gewichtsteile geändert wurde und als Candelillawachs 1 Gewichtsteil "Serarica NC- 1630" (hergestellt und verkauft von Noda Wax Company, Ltd., Japan) der Elastomer- Zusammensetzung zugesetzt wurde. Die Formulierung der Elastomer- Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 4
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile Dioctadecylamin anstelle von 1,0 Gewichtsteilen Octadecylamin eingesetzt wurden. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 5
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile Trioctadecylamin anstelle von 1,0 Gewichtsteilen Octadecylamin eingesetzt wurden. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile Octadecylamin nicht eingesetzt wurden. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Vergleichsbeispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile eines höheren Fettsäureesters der Elastomer-Zusammensetzung zugefügt wurden. Die Formulierung der Elastomer- Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 6
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile Dodecylamin anstelle von 1,0 Gewichtsteilen Octadecylamin eingesetzt wurden. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Beispiel 7
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 1,0 Gewichtsteile Eicosylamin anstelle von 1,0 Gewichtsteilen Octadecylamin verwendet wurden. Die Formulierung der Elastomer-Zusammensetzung ist in Tabelle 1 gezeigt und die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Im Vergleich zu dem im Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen Vulkanisationsprodukt, in welchem kein inneres Formtrennmittel verwendet wurde, waren die Formtrenneigenschaften der entsprechenden Vulkanisationsprodukte, die in den Beispielen 1, 4 und 5 erhalten wurden, in welchen eine Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung, die eine spezielle aliphatische Amin-Verbindung enthielt, eingesetzt wurde, merklich verbessert. Selbst im Vergleich zum im Vergleichsbeispiel 2 erhaltenen Vulkanisationsprodukt, in welchem ein inneres Formtrennmittel verwendet wurde, waren die Formtrenneigenschaften der entsprechenden Vulkanisationsprodukte, die in den Beispielen 1, 4, 5, 6 und 7 erhalten wurden, ferner ebenfalls merklich verbessert. Zusätzlich zeigten die in jedem der Beispiele 2 und 3, in welchen die aliphatische Amin- Verbindung in Kombination mit einem inneren Formtrennmittel verwendet wurde, erhaltenen Vulkanisationsprodukte merklich verbesserte Formtrenneigenschaften.
  • Beispiele 8 und 9 und Vergleichsbeispiele 3 und 4
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Formulierungen der Elastomer-Zusammensetzungen, die in Tabelle 3 gezeigt sind, eingesetzt wurden und zusätzlich ein Extrusionstest durchgeführt wurde, bezüglich der erhaltenen Fluor-haltigen Elastomer-Zusammensetzung, die zwecks Alterung über Nacht ruhengelassen wurde, bevor der erneuten Knetung und dem Geben in die Metallform. Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • In Beispiel 8 ist die Mooney-Viskosität des Vulkanisationsprodukts gering und die Extrusionseigenschaften des Vulkanisationsprodukts sind merklich verbessert, im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 3, in welchem Octadecylamin nicht verwendet wurde.
  • Im Beispiel 9 ist die Beständigkeit gegen bleibende Druckverformung des Vulkanisationsprodukts merklich verbessert, im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 4, in welchem Octadecylamin nicht eingesetzt wurde.
  • Beispiele 10 bis 12
  • Im wesentlichen dieselbe Vorgehensweise wie in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Formulierungen der Elastomer-Zusammensetzungen, die in Tabelle 5 gezeigt sind, eingesetzt wurden. Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Wie aus den Ergebnissen von Beispiel 10 ersichtlich ist, ist das Vulkanisationsprodukt, das aus der Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung erhalten wurde, hinsichtlich Beständigkeit gegen thermische Verschlechterung ausgezeichnet.
  • Wie aus den Ergebnissen von Beispiel 11 ersichtlich ist, weist das aus der Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung erhaltene Vulkanisationsprodukt eine geringe bleibende Druckverformung auf.
  • Wie aus den Ergebnissen von Beispiel 12 ersichtlich ist, ist das Vulkanisationsprodukt der vorliegenden Erfindung hinsichtlich Eigenschaften unter Hochtemperaturbedingungen ausgezeichnet.
  • Aus dem obigen ist offensichtlich, daß die vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hinsichtlich Formtrenneigenschaften, Fließfähigkeit und Bearbeitbarkeit bei der Vulkanisations-Formgebung, insbesondere der Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen, merklich verbessert ist. Tabelle 1
  • In Tabelle 1:
  • Fluor-haltiges Elastomer A: Ein Fluor-haltiges ternäres Elastomer, welches 60 Gewichtsprozent VDF, 31 Gewichtsprozent HFP, 9 Gewichtsprozent TFE und 66 Gewichtsprozent Fluor, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht von VDF, HFP und TFE, enthält und eine Mooney-Viskosität von 110 (ML 121ºC 1 + 10) aufweist
  • SRF (halbverstärkender Ofen)-Ruß: "SEAST S", hergestellt und vertrieben von Tokai Carbon Co., Ltd., Japan
  • Calciumhydroxid: "Rhenofit-CF" (eingetragenes Warenzeichen), hergestellt und vertrieben von Rhein Chemie Rheinau GmbH, Deutschland
  • Magnesiumoxid mit niedriger Aktivität: "KYOWAMAGU #30", hergestellt und vertrieben von KYOWA CHEMICAL INDUSTRY, Japan
  • Candelillawachs: "Serarica NC-1630", hergestellt und vertrieben von NODA WAX Co., Ltd., Japan Tabelle 2 Tabelle 3
  • In Tabelle 3:
  • Fluor-haltiges Elastomer B: ein Fluor-haltiges binäres Elastomer, welches 63 Gewichtsprozent VDF, 37 Gewichtsprozent HFP und 66 Gewichtsprozent Fluor, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht von VDF und HFP, enthält und eine Mooney- Viskosität von 55 (ML 121ºC 1 + 10) aufweist.
  • Fluor-haltiges Elastomer C: ein Fluor-haltiges binäres Elastomer, welches 63 Gewichtsprozent VDF, 37 Gewichtsprozent HFP und 66 Gewichtsprozent Fluor, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht von VDF und HFP, enthält und eine Mooney- Viskosität von 30 (ML 121ºC 1 + 10) aufweist.
  • SRF-Ruß: "SEAST S", hergestellt und vertrieben von Tokai Carbon Co., Ltd., Japan
  • MT (mittlerer thermischer) Ruß: "Thermax N-990" (eingetragenes Warenzeichen), hergestellt und vertrieben von CANCARB Inc., Canada
  • Calciumhydroxid: "CALVIT", hergestellt und vertrieben von Omi Chemical Industry, Japan
  • Hochaktives Magnesiumoxid: "KYOWAMAGU #150", hergestellt und vertrieben von KYOWA CHEMICAL INDUSTRY, Japan
  • Magnesiumoxid von niedriger Aktivität: "KYOWAMAGU #30", hergestellt und vertrieben von KYOWA CHEMICAL INDUSTRY, Japan
  • Candelillawachs: "Serarica NC-1630", hergestellt und vertrieben von Noda Wax Co., Ltd., Japan Tabelle 4 Tabelle 5
  • In Tabelle 5:
  • Fluor-haltiges Elastomer D: ein ternärer Fluorkautschuk, der 54 Gewichtsprozent VDF, 25 Gewichtsprozent HFP und 21 Gewichtsprozent TFE und 67 Gewichtsprozent Fluor, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht von VDF, HFP und TFE, enthält und eine Mooney-Viskosität von 110 (ML121ºC 1 + 10) aufweist.
  • Calciumhydroxid (2): "Rhenofit-CF" (eingetragenes Warenzeichen), hergestellt und vertrieben von Rhein Chemie Rheinau GmbH, Deutschland.
  • STRUKTOL WS 280 (eingetragenes Warenzeichen): Verarbeitungshilfsmittel, hergestellt und vertrieben von SCHILL & SEILACHER, Deutschland Tabelle 6
  • Tb: Änderung in der Bruch-Zugfestigkeit (%)
  • Eb: Änderung in der Zug-Bruchdehnung (%)
  • Hs: Änderung in der Härte (Punkte)
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die erfindungsgemäße vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung kann ein Vulkanisationsprodukt bereitstellen, welches nicht nur verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften, sondern auch ein ausgezeichnetes Abdichtvermögen bei hohen Temperaturen aufweist, und die Elastomer-Zusammensetzung als solche ist hinsichtlich Formtrenneigenschaften, Fließfähigkeit und Bearbeitbarkeit bei der Vulkanisations-Formgebung, insbesondere der Vulkanisations-Formgebung durch Einspritzen, bemerkenswert verbessert. Deshalb kann durch die Verwendung der Fluor- haltigen Elastomer-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ein Vulkanisationsprodukt mit gewünschten ausgezeichneten Eigenschaften mit hoher Produktivität hergestellt werden.

Claims (13)

1. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung, umfassend:
(a) ein vulkanisierbares, Fluor-haltiges Elastomer;
(b) ein Polyol-Vulkanisiermittel, welches eine Polyol-Verbindung als Vernetzungsmittel umfaßt;
(c) 0,05 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers einer aliphatischen Amin-Verbindung, die durch die Formel:
RαNHβ (I)
dargestellt wird, worin R für eine Alkylgruppe mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen steht, α eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet und β 3 minus α repräsentiert; und
(d) einen Vulkanisationsbeschleuniger, der mindestens ein Mitglied aus der Gruppe umfaßt, die aus einem Phosphoniumsalz, einem Ammoniumsalz, einem Iminiumsalz, einem Sulfoniumsalz und einem Aminophosphin-Derivat besteht.
2. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 1, in welcher die Polyol-Verbindung als Vernetzungsmittel in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
3. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 2, in welcher die Polyol-Verbindung als Vernetzungsmittel in einer Menge von 0,5 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
4. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 1, in welcher der Vulkanisationsbeschleuniger in einer Menge von 0,01 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
5. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 4, in welcher der Vulkanisationsbeschleuniger in einer Menge von 0,05 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
6. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 1, in welcher die Alkyl-Gruppe der aliphatischen Amin-Verbindung 14 bis 18 Kohlenstoffatome umfaßt.
7. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 1, in welcher die aliphatische Amin-Verbindung in einer Menge von 0,1 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren, Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
8. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 1, welche weiter ein Verarbeitungshilfsmittel einschließt, welches mindestens einen höheren Fettsäureester umfaßt.
9. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 8, in welcher der höhere Fettsäureester 30 bis 70 Kohlenstoffatome umfaßt.
10. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 8, in welcher das Verarbeitungshilfsmittel ein Wachs ist.
11. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 10, in welcher das Wachs mindestens ein Mitglied umfaßt, welches aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Candelillawachs, Carnaubawachs, Reiskleiewachs, Montanwachs und Schellackwachs besteht.
12. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 8, in welcher das Verarbeitungshilfsmittel in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
13. Vulkanisierbare, Fluor-haltige Elastomer-Zusammensetzung nach Anspruch 12, in welcher das Verarbeitungshilfsmittel in einer Menge von 0,2 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des vulkanisierbaren Fluor-haltigen Elastomers anwesend ist.
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