DE692913C - Verfahren zur Herstellung von Zahneinlagestuecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zahneinlagestuecken

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DE692913C
DE692913C DE1937G0096218 DEG0096218D DE692913C DE 692913 C DE692913 C DE 692913C DE 1937G0096218 DE1937G0096218 DE 1937G0096218 DE G0096218 D DEG0096218 D DE G0096218D DE 692913 C DE692913 C DE 692913C
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DE
Germany
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wax
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porcelain
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DE1937G0096218
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English (en)
Inventor
Med Dent Max Grogg D D S Dr
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MAX GROGG D D S DR MED DENT
Original Assignee
MAX GROGG D D S DR MED DENT
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zahneinlagestücken Die Erfindung bezieht sich auf ein -Verfahren zur Herstelluug von Zahneinlagestükken (Inlays) mit genauem Randschluß aus Porzellanschlicker mit Hilfe eines in Einet tungsmassen gewonnenen Zahnmodells.
  • Die Erfindung bezweckt, die Herstellung solcher Inlays aus hochschmelzbarem Porzellan zu lerleichtern und genauer zu gestalten; denn bisher mußte, um das bei I3000 C eintretende Zusammenbacken hochschmelzender keramischer Einbettungsmassen mit dem Porzellan zu vermeiden, der Schmelzprozeß in Matrizen aus Platinfolie erfolgen, wobei die Bildung von Falten, Riss!en und Schrumpfungen der Matrizen nicht zu vermeiden ist.
  • Der Zweck der Erfindung wird dadurch erreicht, daß das in der Einbettungsmasse gewonnene Zahnmodell vor seiner Füllung mit hochschmelzendem, mit Wasser angerührtem Porzellanschlicker mit einer zweckmäßig gefärbten Wachsschicht üerz'ogen, der Schlicker nach dem Füllen von üblerschüssigem Wasser befreit, gegebenenfalls mit einem oder mehreren Schrumpfungseinschnitten versehen und das Zahnmodell gegebenenfalls gebrannt und nochmals mit einer Wachsschicht überzogen wird, auf die zur Kenntlichmachung des Kavitätenrandes ein Tuschrand aufgebracht wird, wonach schließlich mittels Porzellanschlickers mit genauem Randschluß aufmodelliert, das Ganze gebrannt und das Inlay von dem Zahnmodell befreit wird. Hierbei ermöglich die Wachsschicht, den Arbeitsgang am trockenen Zahnmodell aus keramischer Einbettungsmasse, also unter rascher Kondensierung des Schlickers und mit entsprechendem Zeitgewinn, durchzuführen, weil das Modell entgegen den bisherigen Verfahren keiner Tränkung mit Alkohol oder Wasser nach jedem Brand vor Ergänzen des Schlikkers und keines entsprechenden sorgfältigen Abdampfens vor jedem neuen Brand bedarf.
  • Ferner erleichtert der dunkle Tuschrand der Modellkavität das genaue Aufmodellieren gegenüber den bisherigen Verfahren, bei denen sich der weiße Porzellanschlicker nicht von der weiß oder schwach gefärbten Modellkavität abhob.
  • Die Einbettungsmasse zur Herstellung des Zahnmodells besteht für das Verfahren gemäß der Erfindung vorzugsweise aus 30 Teilen reinem gepulvertem Quarzgals, Korngröße 0,1 bis 0,5 mm, 10 Teilen Quarzstaub, Korngröße 0,01 mm, 10 Teilen feinstem Pariser Gips und 10 bis 12 Teilen destilliertem Wasser.
  • Im Gegensatz hierzu eignen sich bekannte, zu keramischen Zwecken nicht brauchbare, feuerfeste Modellmassen wegen zu hohen Gipsgehaltes, der Zusammenbacken mit dem Porzellan verursachen würde, für das Verfahren gemäß der Erfindung ebensowenig wie eine andere, aus Quarz und Gips bestehende, einen Korundkern enthaltende bekannte Einbettungsmasse. Dieser gegenüberhat die erfindungsgemäße Einbettungsmasse den Vorzug, keines Korundkernes zu bedürfen und mit Wasser statt mit Alkohol anrührbar iu sein, also nicht zu rasch zu trocknen und leichter verarbeitbar zu sein.
  • Ein Wachsüberzug zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht zweckmäßig aus einer Lösung von 5 Teilen Tetrachlormethan, 5 Teilen Trichlormethylen, I Teil Wachs der Zusammensetzung 50 Teile weißes Bienenwachs, 25 Teile Paraffin, I Teil Alkannarot und aus einer für itntensive Rotfärbung genügenden Menge von Aminoazobenzolazo - naphthol.
  • Die Abb. I bis g stellen beispielsweise die aufeinanderfolgenden Stufen der Herstellung eines inlays gemäß der Erfindung bzw. der dazu erforderlichen Form dar.
  • Man nimmt von dem zum Einsetzen der Einlage fertig ausgebehrten Zahn einen Negativabdruck mittels Abdruckmasse (Kerrmasse). Dieser Abdruck wird zunächst nur an den tiefsten Stellen mit feuchter Einbettungsmasse ausgefüllt und gut verstopft (Abb. 1). Die Einbettungsmasse wird bereitet, indem man eine abgeschätzte Menge des in der Einleitung angegebenen Gemisches von gekörntem Quarzglas, Quarzmehl und Pariser Gips mit der entsprechenden Menge Wasser auf einer Glasplatte gut anteigt. Einen Teil des Teiges bringt man auf eine Glasplatte und formt ihn zu kleinen Hügel (Abb. 2), in den man alsdann den an den tiefsten Stellen ausgefüllten Abdruck so hineindrückt, daß die Bodenftäcke des Abdruckes noch gut sichtbar ist und läßt das Ganze etwa 30 Minuten erhärten.
  • Hierauf erwärmt man die Kerrmasse sowie einen entsprechend starken Stab aus gleicher Masse an der Flamme, klebt den Stab an den Abdruck an und zieht die Masse vorsichtig Stück für Stück von dem aus erstarrter Einbettungsmasse bestehenden Positivmodell ab (Abb. 3), welches außerordentlich genau die Zahnoberfläche mit den Kavitätenwänden nebst scharfen Rändern wiedergibt (Abb. 4). Dieses Modell wird nun bis etwas über den Kavitätenrand hinaus mit der in der Einleitung beschriebenen Wachslösung bepinselt (Abb. 5, 6). Die flüchtigen Lölsungsmittel verdunsten schnell, so daß alsbald mit dem Einfüllen des Porzellanschlickers gewünschter Farbe begonnen werden kann, der ein bei etwa 1300 bis 1330°C schmelzendes Porzellan liefert. Zunächst bringt man m die Form etwa bisl zur halben Höhe der Kavität Schlicker ein, wobei man bei großen Kavitäten zwei bis drei einzelne Depots anlegen kann, verdichtet die Masse durch Behandeln mit einem Vibrator und tupft das obenstehende Wasser mittels Filtrierpapierspitzen ab. Die Porzellanmassle wird hierauf mit einen Messer bis zur nötigen Tiefe in mehrere peripher gelegene Schrumpfungsabscnitte zerschnitten (Abb. 7). Die so teilweise gefüllte Form wird alsdann, nachdem man alle überflüssigen Teile weggeschnitten hat, in einem Brennofen, dessen Pyrometer mit reinem Gold testiert wurde, nach genügender Vortrocknung bis zu mattem Glanz bei etwa 1300 bis 13150C gebrannt. Höhere Temperaturen sind zu vermeiden, da sonst die Einbettungsmasse härter wird und sich schwer ablösen läßt.
  • Nachdem man die Form unter der Glasglocke hat abkühlen lassen, bepinselt man das Ganze nochmals mit der feuchtigkeitisolierenden Wachsiösung und zieht nach deren Trocknen den schrafen Kavitätenrand mit einem in Tusche getauchten Pinsel haarscharf nach, worauf man die Umrandung nach außen noch etwas verbreitert (Abb. 8).
  • Nun ist man so weit, daß mit dem Aufmodellieren begonnen werden kann, wobei man infolge des tiefschwarzen Randes der Kavität Überrandungen mit Sicherheit vermeiden kann. Hierauf verdichtet man wieder, tupft etwaiges Wasser, trocknet und brennt fertig, wiederum mit der niedrigst möglichen Temperatur und nur bis zum sog. Eierschalenglanz. Wenn alle Brennarbeit fertig ist, wird die Einbettungsmasse mit den Fingern weggebrochen. Fester anhaftende Teile werden mit dem kleinen, scharfen Messerchen abgekratzt, ohne die Ränder zu zerstören, schließlich mit Wasser benetzen und mit dem Glaspinsel kräftig bürsten, bis die rauhe brnenseite des Inlays sauber ist (Abb. 9). Die fertige Einlage wird alsdann, falls nötig, durch Bemalen mit Porzellanmalfarbe korrigiert, z B. mit Steele Fusing Stains. Auf diese Weise können die lnlays durch Bemalen getarnt und der Umgebung angepaßt werden wie Jacketkronen. dies kann nur mit hochschmelzenden Porzellaninlays gemacht werden. Hierauf kann Idi;e Einlage z. B. mit tels Kryptexzement entsprechender Farbe in bekannter Weise eingesetzt werden.
  • Nach dem angebenen Verfahren und mittels der beschriebenen Form könne natürlich auch andere als hochschmelzende Porzellane zu Einlagen verarbeitet werden.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zur Herstellung von Inlays nut genauem Randschluß aus Porzellanschlicker mit Hilfie eines in Einbettungsmasse gewonnenen Zahnmodells, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Einbettungsmasse gewonnene Zahnmodell vor seiner Füllung mit hochschmelzendem, mit Wasser angerührtem Porzellanschlicker mit leiner zweckmäßig gefärbten Wachsschicht überzogen, der Schlicker nach dem Füllen von überschüssigem Wasser befreit, gegebenenfalls mit einem oder mehreren Schrumpfungseinschnitten versehen und das Zahnmodell gegebenenfalls gebrannt und nochmals mit leinier Wachsschicht überzogen wird, auf die zur Kenntlichmachung des Kavitätenrandes ein Tuschrand aufgebracht wird, wonach schließlich mittels Porzellanschlickers mit genauem Randschluß aufmodelliert, das Ganze gebrannt und das Inlay von dem Zabumodell befreit wird.
  2. 2. Einbettungsmasse zur Herstellung des Zahmnodells für Idas Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 30 Teilen reinem gepulvertem Quarzglas, Korngröße O,I bis 0,5 mm, 10 Teilen Quarzstaub, Korngröße 0,01 mm, 10 Teilen feinstem Pariser Gips und 10 bis 12 Teilen destilliertem Wasser besteht.
  3. 3. Wachsmasse zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Lötung aus 5 Teilen Tetrachlormethan, 5 Teilen Trichlormethylen, 1 Teil Wachs der Zusammensetzung 50 teile weißes Bienenwachs, 25 Teile Paraffin, 1 Teil Alkannarot und aus einer für intensive Rotfärbung genügenden Menge von Aminoazobenzolazo # ß-naphthol besteht.
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