DE69286C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von viereckigen Blechstücken mit aufgebogenen Ecken - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von viereckigen Blechstücken mit aufgebogenen EckenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D35/00—Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Dieauf beiliegender Zeichnung erläuterte und nachbeschriebene Erfindung betrifft Verfahren
und Maschine zum Schneiden von Blechstreifen und Umbiegen ihrer Schnittecken.
In Fig. 4 ist E die Ecke eines durch den durchlochten Blechwinkel B verstärkten Kastens K.
Die Zipfel b b des Bleches B sind naturgemäfs sehr scharf und geben häufig Veranlassung zu
Verwundungen. Ein schräges Abschneiden der Zipfel hat keinen Erfolg, weil dadurch statt
einer zwei Spitzen, wenn auch etwas stumpfer, entstehen würden. Am besten ist es, die
Zipfel umzubiegen, und da dies mit der Hand zu zeitraubend ,ist, das Biegen durch Maschine
zu machen. Da die Streifen aus längeren Streifen abgeschnitten werden, so ist es am
besten, beides, nämlich Schneiden und Umbiegen, in einer Maschine zu vereinigen. Hierfür
dient ein bis dahin unbekanntes Verfahren der Bildung von Zähnen an den Kanten
Blechstreifens BB0 derart, dafs die beiden
Zähne η W1 M2 und n0 W1 W2 in dem Punkt W1
zusammenhängen (s. Fig. 8). Werden die Zähne an beiden Kanten gleichzeitig gebildet, so zeigt
der Durchschnitt des Bleches, in Fig. 7 dargestellt, die beiden Dreieckzähne w, w W2 und der
Grundrifs des Streifens die auch aus Fig. 5 ersichtliche Form.
Die Bildung dieser Zähne geht aus den Fig. 5 und 6 hervor, wo Fig. 5 eine Oberansicht und
Fig. 6 ein Durchschnitt ist. Der Blechstreifen B liegt auf einem Locheisen U so, dafs seine Kanten
b b in der Diagonale der beiden quadratischen Löcher u sich befinden. Ueber letzteren
stehen die Dorne D, welche passend geführt und niedergedrückt werden. Hierbei gehen
die Dorne mit ihrer einen Hälfte durch das Blech und nehmen mit ihren konischen Enden
das Dreieck η W1 W0, Fig. 5, auf beiden Kanten
aus dem Blech. Dieses reifst in der Linie W1-W1
durch und entstehen so die Doppelzähne an jeder Kante. Die Dorne D gehen nun wieder
in die Höhe. Statt der quadratischen Dorne kann man auch £>-förmige oder auch runde
nehmen und werden die Löcher in U dementsprechend. Auch kann das Blech unterhalb U
liegen und die Bewegung der Dorne von unten nach oben beim Durchdrücken erfolgen.
Ist das Blech B gelocht, wie B B0 in Fig. 5
gezeichnet, so mufs das Druckstück D so sein, dafs die etwa an den Löchern b0 befindlichen
Haken nicht beim Andrücken der Kantenzähne verdorben werden.
Wird das nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren in den Punkten W1 der beiden Kanten
mit Doppelzähnen, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, versehene Blech in der Linie W1-W1
durchgeschnitten, so erhält man die Theile B und B0, welche an den Ecken W1 umgebogene
Zipfel haben.
Für die Ausführung des beschriebenen Verfahrens der Bildung doppelter Kantenzähne
sowie der Verbindung desselben mit dem Abschneiden des Bleches in der Verbindungslinie
W1-W1 zweier gegenüberstehender Punkte W1
behufs Herstellung von Blechstreifen mit vier umgebogenen Zipfeln lassen sich verschiedene
Einrichtungen machen.
Es ist in Fig. ι eine Seitenansicht, in Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach x-y, Fig. 1, Fig. 3
eine Vorderansicht von der Maschine zur Herstellung derartiger Blechstreifen mit umgebogenen
Zipfeln dargestellt. Sie besteht aus einem mit der entsprechend geformten Grundplatte
G verbundenen Arm A, dessen oberer Theil A1 die Führung A0 des Schlittens M1
für das darin befestigte Messer M bildet. In der Gabel M2 des Armes A sitzt der Hebel
S S1 drehbar befestigt, der mit seinem oberen Schenkel 5, auf dem Druckstück des Schlittens
AT1 und mit seinem unteren S dagegen
auf dem Daumen J liegt, der auf der Welle R befestigt ist.
Die aus Fig. 1 erkennbare Form desselben ist derart, dafs, wenn die Welle R in der
Richtung des Pfeiles gedreht wird, der obere Schenkel S1 den Schlitten M1 niederdrückt
und dann beide unter der Einwirkung der an A0 und Ai1 bezüglich der an M befestigten
Stücke Wi1 aufgehängten Spiralfedern M3 wieder
nach oben gehen. Das untere Messer T, Fig. ι und 2, sowohl, wie die Presse zur Bildung
der Kantenzähne ist an einem Schlitten N befestigt, welcher in dem mit der Grundplatte G
verbundenen Winkel W geführt und durch die Zugstange JV1 bewegt wird, deren Stift η in
einer Curve der auf 7? festen Scheibe C liegt. Die Curve in C ist so, dafs der Schlitten N
in der gezeichneten äufsersten linken Stellung und dadurch das Messer T vor der Führungsrinne F so lange steht, wie es das Abschneiden
des in F befindlichen Blechstreifens B nöthig macht. Zu bemerken ist, dafs F mit dem an
W festen Block W1 verbunden und zum besseren
Festhalten von B oben durch den Steg F1 geschlossen
ist.
Sobald das Abschneiden des Streifens in der Linie Jt1-Ti1, welche die Anfänge der beiden
vorher gebildeten Doppelzähne verbindet, erfolgt ist, wird der Schlitten M1 durch die
Federn m nach oben gezogen und der Schlitten N bei Drehung von R durch die Form
der Curve in C mittelst der Zugstange JV in die äufserste Stellung rechts übergeführt. Hier
wird der Streifen B von der im Lochstück O befindlichen Aussparung O0 aufgenommen,
nachdem er auf die Länge der zu bildenden Stückstreifen in der Rinne F mittelst Hand
oder mechanischer Hülfsmittel vorgeschoben ist. Nun drückt der vor der Scheibe C liegende
Daumen Q1 den an der Rippe G1 der
Grundplatte G drehbaren Hebel Q. nach unten wodurch das am vorderen Ende desselben befindliche
Druckstück P nach oben geht, die an ihm befestigten Dorne D D in ihrem Führungsstück O2 nach oben bewegt, B gegen das
Loch O drückt und in beschriebener Weise an dessen Kanten Doppelzähne bildet. Durch
eine nichtgezeichnete, an P oder Q. angebrachte Feder geht P wieder nach unten. Da
P mittelst der Schraube ρ am Schlitten N hängt, so wird die auf- und niedergehende
Bewegung durch den in P befindlichen Schlitz P1 ermöglicht. Das an P geschraubte Stück P2
bildet mit der Unterkante von P den Schlitz zur Aufnahme von Q. Damit sich P in der
Grundplatte hin- und herschieben kann, ist in ihr eine Oeffnung ausgespart. Sind in der angegebenen
Weise die Kantenzähne erzeugt, so geht bei weiterem Drehen der Welle R der
Schlitten TV von der äufsersten linken in die äufserste rechte Stellung über, um das Abschneiden
des Streifens zu bewirken.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Das Verfahren, vierkantige Blechstücke mit aufgebogenen Ecken aus langen Blechstreifen in der Weise herzustellen, dafs an zwei einander gegenüberliegenden Stellen mit Hülfe von zwei Stempeln mit pyramidenförmigen bezw. scharfkantigen Spitzen die Ränder des Blechstreifens nach den Linien Ti1-It2 (s. Fig. 5) eingeschnitten und die hierbei entstehenden Ecken durch dieselben Stempel aufgebogen werden, worauf der Blechstreifen an dieser Stelle zwischen den beiden Punkten Ti1 Ti1 mittelst einer Scheere oder dergleichen zertheilt wird.
- 2. Zur Ausführung des durch Anspruch 1, gekennzeichneten Verfahrens eine Maschine, bei welcher der durch eine Führung zu " den Werkzeugen gelangende Blechstreifen in der Weise bearbeitet wird, dafs die Bildung der Kantenzähne mittelst Stempel D erfolgt, welche einem auf einem verschiebbaren Schlitten (N) angeordneten Lochwerk angehören, während die Abtrennung des Blechstreifens in einer die Mitten der gestofsenen Löcher verbindenden Linie von einem auf- und abgehenden Messer (M) und einem an dem das Lochwerk tragenden Schlitten angeordneten Messer (T) bewerkstelligt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69286C true DE69286C (de) |
Family
ID=342763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69286D Active DE69286C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von viereckigen Blechstücken mit aufgebogenen Ecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69286C (de) |
-
0
- DE DENDAT69286D patent/DE69286C/de active Active
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