DE69238C - Eine durch Auflegen des sogenannten Skates in Thätigkeit versetzte Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers - Google Patents

Eine durch Auflegen des sogenannten Skates in Thätigkeit versetzte Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers

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DE69238C
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Application number
DENDAT69238D
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English (en)
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H. SCHNEIDER in Berlin N.W., LOneburgerstrafse 9
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances
    • A63F1/16Apparatus for indicating the dealer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
H. SCHNEIDER in BERLIN.
des Kartengebers.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1892 ab.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat zum Anzeigen des Kartengebers beim Skatspiel etc. ist auf beiliegender Zeichnung durch
Fig. ι in Oberansicht, durch
Fig. 2 in Seitenansicht und theilweisem Schnitt dargestellt, während
Fig. 3 Einzelheiten in vergröfsertem Mafsstabe veranschaulicht.
Auf dem Sockel α sitzt die Platte b, welche durch die Körnerspitzen der Schrauben c drehbar getragen wird und durch den Arm d derartig mit einem Bleigewicht e verbunden ist, dafs -letzteres mit der Platte b im Gleichgewicht ist.
Das Bleigewicht e trägt vermitelst des Ansatzes g die Nase/ und /', die auf das Steigrad h in folgender Weise einwirken:
Wird die Platte b durch Auflegen zweier Kartenblätter aus der Gleichgewichtslage gebracht, so drückt die Nase fl auf einen der unteren Zähne des Steigrades h und ertheilt letzterem eine Sechsteldrehung; werden die Kartenblätter wieder heruntergenommen, so wirkt die Nase f auf einen der oberen Zähne des Steigrades und giebt demselben dadurch eine weitere .Sechsteldrehung, so dafs das Steigrad im Ganzen eine Drittelumdrehung gemacht hat.
Das Steigrad sitzt fest auf der Spindel h\ welche mittelst der Büchse i den Zeiger k trägt.
Der Stift / sichert die Büchse i vor dem Herunternehmen.
Während des Spieles werden die beiden Karten, welche den sogenannten Skat bilden, statt auf den Tisch auf die Platte b des Apparates gelegt und bewirken so beim Wiederherunternehmen, dafs der Zeiger k im Ganzen eine Dritteldrehung gemacht hat und somit immer auf denjenigen zeigt, welcher gerade am Kartengeben ist.
Das Steigrad ist in der Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.
Aufser der beschriebenen Einrichtung besitzt der Apparat noch eine Anordnung zum Rufen des Kellners.
Zu diesem Zwecke trägt der Hebel /' die Nase m, auf welche die Feder s wirkt. Durch Niederdrücken des Hebels l\ Fig. 2, erfafst die Nase m die schräge Fläche q1 der Klöppelstange r und dreht letztere um ihre Achse, wodurch die Feder t, welche in einem Schlitz des Stiftes i1 gehalten wird, gespannt wird und den Hammer in" seine alte Lage zurückbringt, sobald die Nase m über den höchsten Punkt der schrägen Fläche ql hinweggegangen ist. Läfst man den Hebel I1 wieder los, so wiederholt sich das Spiel durch Einwirkung der Feder s, wobei dann die schräge Fläche q in Wirkung tritt.
Hierdurch erfolgt sowohl beim Niederdrücken als auch beim Loslassen des Hebels ein Schlag.
Der Stift χ begrenzt den Hub des Klöppels, die Feder 0 bewirkt ein weiches Anschlagen desselben gegen die Glocke y, welche durch die Schraube ^ auf dem Bock ^1 befestigt wird.
Es wird natürlich nichts an dem Princip geändert, wenn die Platte b statt an der Seite oberhalb des Apparates angebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine durch Auflegen des sogenannten »Skates« in Thätigkeit versetzte Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nasen (f und flj des Schalthebels abwechselnd in die oberen und unteren Zähne des Steigrades (h) greifen und dadurch die mit Zeiger (U) versehene Spindel (h1) in Drehung versetzen.
    In Verbindung mit der unter ι. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung eines Hebels l\ welcher mit Hülfe der Nase m, der schrägen Flächen q und q\ sowie der Federn s und t sowohl beim Niederdrücken als auch beim selbsttätigen Zurückgange in die ursprüngliche Lage den Klöppel η gegen die Glocke j' schlägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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