DE69227147T2 - Anordnung und Verfahren zur zeitweiligen Einstellung und Wiederinbetriebnahme von Software in einem Rechner - Google Patents
Anordnung und Verfahren zur zeitweiligen Einstellung und Wiederinbetriebnahme von Software in einem RechnerInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum zeitweiligen Außerkraftsetzen und Wiederaufnehmen der Ausführung von einem Applikations- bzw. Anwendungsprogramm während eines Abschalt/Hochfahr-Zyklus, die bei Computersystemen, wie beispielsweise Personal-Computern und Arbeitsstationen, angewandt werden.
- In früheren Computersystemen konnten Speicher oder Register, die bei den Systemen vorgesehen waren, nicht Daten halten, wenn die Systeme einmal abgeschaltet bzw. heruntergefahren wurden, so daß der vorherige Status nicht aufgenommen werden konnte, gerade wenn die Systeme wieder eingeschaltet bzw. hochgefahren wurden, und zwar falls die Energie während der Ausführung eines Programms abgeschaltet wurde.
- Deshalb benötigte der Benutzer, wenn es erwünscht war, während des Betriebs abzuschalten und zu einem späteren Zeitpunkt wieder erneut zu starten, Betriebsweisen, wie sie in Fig. 1(a) und nachfolgend dargestellt sind, vor einem Abschalten und nach einem Wiederhochfahren.
- (1) Speichern des Dokuments, das gerade bearbeitet ist, in eine Floppy-Disk
- (2) Beenden der Ausführung eines Textverarbeitungsprogramms
- (3) Eingeben der Floppy-Disk und Starten des Betriebssystems von Beginn an (zum Beispiel MICRO SOFT MS-DOS)
- (4) Starten des Textverarbeitungsprogramms
- (5) Suchen von gespeicherten Dokumenten, um diese zu bearbeiten
- Einige der neuerdings entwickelten, tragbaren Personal-Computer, die als Book-Typ oder Notebook-Typ bezeichnet werden, besitzen die Funktion, die als Resume- bzw. Wiederaufnahme-Funktion bezeichnet wird. Diese ermöglicht dem Benutzer, seine Operation an dem exakten Ausführungspunkt erneut zu starten, an dem er während eines Abschaltvorgangs außer Kraft gesetzt ist, um dadurch die vorstehende Prozedur zu umgehen. Alle Benutzer müssen dies vornehmen, um an irgendeinem erwünschten Punkt einzuschalten/abzuschalten, wie dies in Fig. 1(b) dargestellt ist.
- Toshiba "DynaBook guide" sagt, daß eine solche Funktion durch Verwenden einer Batterie, die in dem Personal-Computer eingebaut ist, ausgeführt wird.
- Ein solcher Personal-Computer scheint einen Aufbau zu haben, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, wobei eine Energieeinheit 5006, die eine Batterie 5008 besitzt, mit einer externen Energieeinheit 5007 und einem Energieschalter 5112 verbunden ist, und sie führt Energie zu einer Steuerleiterplatte 5001, einer Anzeigevorrichtung 5105, einer Eingabevorrichtung 5106 und einer externen Speichereinheit 5005 zu. Die Steuerleiterplatte 5001 trägt eine zentrale Verarbeitungseinheit (Central Processing Unit - CPU) 5101, einen Speicher 5102, eine Anzeigesteuereinheit 5002, eine externe Speichersteuereinheit 5003 und eine Eingabesteuereinheit 5004 darauf.
- Wenn der Energieschalter 5112 eingeschaltet ist, führt die Energieeinheit 5006 Energie von der externen Energieeinheit 5007 zu und führt die Energie zu jeder Einheit des Personal-Computers zu und lädt die Batterie 5008 auf. Falls keine Zufuhr von der externen Energieeinheit 5007 vorhanden ist (zum Beispiel nicht verbunden), führt sie Energie von der Batterie 5008 zu jeder Einheit zu.
- Im Gegensatz dazu führt, wenn der Energieschalter 5112 auf aus ist, die Energieeinheit 5006 Energie von der Batterie 5008 nur zu der Steuerleiterplatte 5001 zu, ob sie mit Energie von der externen Energieeinheit 5007 versorgt ist oder nicht. Während dieser Zeit befindet sich der gesamte Betrieb des Personal-Computers in dem gestoppten Zustand mit einer Anzeige auf der Anzeigevorrichtung 5105 und mit keiner Operation in der externen Speichereinheit 5005.
- Allerdings werden solche Daten, die dazu notwendig sind, die Ausführung eines Programms wiederaufzunehmen, das zu der Zeit lief, als abgeschaltet wurde, wie solche, die in dem Speicher 5102 oder Registern in der CPU 5101 gespeichert sind, zurückgehalten, gerade nachdem der Schalter 5112 abgeschaltet worden ist, da der Steuerleiterplatte 5001 Energie von der Batterie, wie erwähnt ist, zugeführt wird.
- Wenn der Benutzer den Energieschalter 5112 wieder zu einem späteren Zeitpunkt einschaltet, werden die Anzeigevorrichtung 5105, die Eingabevorrichtung 5106 und die externe Speichereinheit 5005 mit Energie durch die Energieeinheit 5006 versorgt und die Einheit 5005 und andere Einheiten werden initialisiert. Demzufolge wird der vorherige Bildschirm wieder auf der Anzeigevorrichtung 5105 basierend auf den graphischen Daten, die in dem Speicher 510 gespeichert sind, zum Beispiel wieder angezeigt, um so den Status vor dem Abschaltvorgang wieder anzunehmen, um dadurch dem Benutzer zu ermöglichen, seine Operation erneut zu starten.
- Einige der Large Scale Integrated Circuits (LSIs), die derzeit als eine CPU, ein Speicher oder eine Steuereinheit für eine externe Einheit verwendet werden, besitzen einen Modus, der als Niedrig-Energie-Modus oder Schlaf-Modus bezeichnet wird, in dem die LSIs nicht aktiv arbeiten, sondern Daten durch Verbrauchen nur einer kleinen Menge an Energie halten. Solche LSIs können verwendet werden, um einfacher die Zeitperiode zu verlängern, für die Daten nach einem Abschaltvorgang zurückgehalten werden können, und zwar durch Verwendung von diesen in dem Niedrig-Energie-Modus nach dem Abschalten und in dem normalen Energie-Modus nach einem erneuten Einschalten bzw. Hochfahren.
- In dem US-Patent Nr. 4,907,150 und anderen ist ein Aufbau offenbart, bei dem Daten, die in einem Speicher oder in Registern in der CPU gespeichert sind, zu einem anderen Speicher übertragen werden, der durch eine Batterie gesichert wird, obwohl die Energiezufuhr zu der CPU oder dem Speicher durch Abschalten unterbrochen wird. Gemäß dieser Maßnahme wird es einfacher, eine Hochgeschwindigkeits- oder Kompakt-Vorrichtung als eine CPU oder einen Speicher auszuwählen, ohne eine Energieanforderung zu berücksichtigen.
- Allerdings benötigt jedes Computersystem, das den vorstehend angegebenen Aufbau besitzt, Batterien, wodurch es schwierig wird, sowohl eine Reduzierung der Produktkosten, des Gewichts als auch der Größe des Geräts und eine Verlängerung der Kapazität der Batterie zu realisieren, um den Status beizubehalten, in dem der vorherige Betrieb wiederaufgenommen werden kann.
- Weiterhin kann der Aufbau nicht bei Hochgeschwindigkeits-Computersystemen, wie beispielsweise Arbeitsstationen, angewandt werden, da sie keine große Energieanforderung haben, und viele der LSIs, die dafür verwendet werden, besitzen nicht den vorstehend erwähnten Niedrig-Energie-Modus. Deshalb kann zum Beispiel eine Batterie, die die Kapazität besitzt, um einen wiederaufnehmbaren Zustand eines Personal-Computers für eine Woche aufrechtzuerhalten, diesen gegenüber einer Arbeitsstation nur für eine Stunde aufrechterhalten. Auch würden solche Computersysteme, die eine große Kapazität eines Speichers besitzen, eine große Menge an Energie erfordern, um die gesamten Daten in dem Speicher mit niedriger Anforderung, die übertragen werden sollen, beizubehalten.
- Eine begrenzte, wiederaufnehmbare Zeitperiode legt den praktischen Operationen von Arbeitsstationen anderer Systeme eine große Beschränkung auf, da sie hauptsächlich für eine geschäftliche Verwendung vorgesehen sind, so daß dies Benutzern einen ernsthaften Schaden zufügt, gespeicherte Daten zu verlieren.
- Ein anderer Nachteil ist derjenige, daß einige Programme nicht in Bezug auf deren Betriebsweisen erneut gestartet werden können, sogar dann nicht, wenn das System zu dem vorherigen Status zurückgekehrt ist, wenn es einmal abgeschaltet ist. Zum Beispiel hebt in einem Programm, um mit einem anderen Computersystem zu kommunizieren, die Partei auf der Gegenseite die Kommunikation zu der Zeit des Abschaltens des Betriebs auf, wo die Wiederaufnahme-Funktion, die bedingungslos abschaltet, einen nachteiligen Effekt auf eine störungsfreie Betriebsweise hat.
- Die EP-A-0 365 128 offenbart ein Computersystem, bei dem ein Datenausgang, der die Inhalte eines Hauptspeichers, einen I/O-Status und einen CPU-Status darstellt, in einen externen Speicher an einem bestimmten Punkt, wie beispielsweise bei einem Abschalten, bewahrt wird. Die aufbewahrten Daten werden zum Wiederherstellen der Inhalte des Hauptspeichers, des I/O-Status und des CPU-Status ausgelesen, um einen vorherigen Status bzw. Zustand wieder anzunehmen. Allerdings schaltet dieses System die Energie ab und versucht, den vorherigen Status wieder anzunehmen, und zwar ohne Berücksichtigung, ob der vorherige Status wieder angenommen werden kann, nachdem die Energie abgeschaltet ist.
- "Novram: data storage without batteries" 2420 Elector, Vol. 9 (1983) Dez. No. 12. Canterbury, Kent, Great-Britain, offenbart einen Non-Volatilen RAM (nicht-flüchtigen RAM), in dem jede RAM-Speicher-Stelle ein EEPROM-Gegenteil besitzt. Wenn ein Energieausfall erfaßt wird, bewirkt eine STORE-Eingabe, daß der IC die gesamten Inhalte des RAM in den EEPROM dupliziert. Die duplizierten Inhalte in dem EEPROM werden in den RAM durch eine RECALL-Eingabe wieder aufgerufen. Dieser Artikel berücksichtigt nicht, ob ein Programm, das lief, als der Energieausfall auftrat, wieder erlangt werden kann.
- Die EP-A-0 230 351 offenbart ein Informationsverarbeitungssystem, bei dem die Inhalte aller aktiven Register und die Zustände aller I/O-Vorrichtungen in einem speziellen, sicheren Bereich eines Systemspeichers zu dem Zeitpunkt, zu dem das System abgeschaltet wird, gespeichert werden. Dieser spezielle, sichere Bereich wird mit Energie von Batterien während der außerkraft gesetzten Zeit versorgt, um den Zustand des Systems zu dem Zeitpunkt, zu dem es abgeschaltet wurde, beizubehalten.
- Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren und ein Gerät zu schaffen, die zum Außerkraftsetzen und Wiederaufnehmen einer Software-Anwendung bzw. -Applikation, die auf einem Computersystem, während eines Abschalt/Einschalt-Zyklus ohne Einschränkung der Energieabschaltperiode läuft, und zum Verhindern eines bedingungslosen Abschaltvorgangs, wenn die zulässige Ausführung des laufenden Programms nicht wieder angenommen werden kann, wenn das Computersystem zu dem vorherigen Status zurückgekehrt ist, geeignet ist.
- Die vorstehende Aufgabe wird durch eine Steuereinheit eines Computersystems gelöst, die eine Speichervorrichtung zum Halten von Daten, während die Energie eines Computersystems eingeschaltet ist, und eine Prozeßwiederaufnahmevorrichtung zum Aufnehmen der Ausführung eines vorherigen Programms, das vor einem Energieabschaltvorgang lief, durch Wiederaufnehmen vorheriger Daten, die in der Speichervorrichtung vor dem Energieabschaltvorgang gehalten wurden, aufweist. Die Steuereinheit ist dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit weiterhin eine System-Status-Haltevorrichtung, eine einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand bzw. Status haltende Vorrichtung, eine einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung und eine über einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand informierende Vorrichtung aufweist. Die System- Status-Haltevorrichtung hält Informationen, die den Status des Computersystems anzeigen. Die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Vorrichtung hält einen nicht- wiederaufnehmbaren Zustand entsprechend dem das vorherige Programm im wesentlichen nicht wiederaufgenommen werden kann, wenn einmal die Energie abgeschaltet ist. Die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung beurteilt, ob der Status des Computersystems einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand erfüllt, wenn der Energieabschaltvorgang ausgeführt wird. Die über den nicht wiederaufnehmbaren Zustand informierende Vorrichtung informiert den Benutzer, daß der Status dahingehend beurteilt worden ist, daß er den nicht wiederaufnehmbaren Zustand erfüllt.
- Die System-Status-Haltevorrichtung kann die Informationen halten, die einen Kommunikations-Status des Computersystems anzeigen, und die einen nicht-wiederaufnehmbaren Zustand haltende Vorrichtung kann das System, das sich in Kommunikation mit einem anderen Computersystem befindet, als sich in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindend, halten.
- Die System-Status-Haltevorrichtung kann die Information halten, die einen Druck-Betriebs-Status des Computersystems anzeigen, und die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Vorrichtung kann ein Drucken, das sich in Betrieb befindet, als sich in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindend halten.
- Die System-Status-Haltevorrichtung kann auch Informationen halten, die anzeigen, daß auf mindestens eines eines Festplattenlaufwerks, eines Floppy-Disk-Laufwerks, eines magneto-optischen Plattenlaufwerks und eines magnetischen Bandlaufwerks gerade zugegriffen wird. Die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Vorrichtung hält den Zugriffs-Status als den nicht wiederaufnehmbaren Zustand.
- Die System-Status-Haltevorrichtung kann auch Informationen halten, die anzeigen, daß ein vorbestimmtes Programm in Betrieb ist. Die einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Vorrichtung kann das vorbestimmte Programm, das sich in Betrieb befindet, als den nicht wiederaufnehmbaren Zustand halten.
- Die Steuereinheit kann weiterhin eine Energieabschalt-Anweisungs-Aufhebungsvorrichtung zum Aufheben des Energieabschaltvorgangs, wenn die den nicht- wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung beurteilt hat, daß sich das Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet, aufweisen.
- Die Steuereinheit kann weiterhin eine Energieabschalt-Anweisungs-Bestätigungs-Vorrichtung zum Bestätigen gemäß einer Anweisung des Benutzers, mit dem Energieabschaltvorgang fortzufahren oder den Energieabschaltvorgang aufzuheben, wenn die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung beurteilt hat, daß sich das Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet, aufweisen.
- Die Speichervorrichtung kann eine flüchtige Speichervorrichtung sein und die Steuereinheit kann weiterhin eine nicht-flüchtige Speichervorrichtung, eine eine Energieabschaltung bewahrende Vorrichtung und eine Energieeinschaltung wiederaufnehmende Einrichtung aufweisen. Die nicht-flüchtige Speichervorrichtung hält die vorherigen Daten, gerade wenn die Energie abgeschaltet ist. Die die Energieabschaltung bewahrende Vorrichtung schaltet die Energie ab, nachdem die vorherigen Daten, die in der flüchtigen Speichervorrichtung gehalten sind, zu der nicht-flüchtigen Speichervorrichtung übertragen sind, wenn die den nicht-wiederaufriehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung beurteilt hat, daß sich das Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet. Die die Energieabschaltung wiederaufnehmende Vorrichtung führt die vorherigen Daten, die in der nicht-flüchtigen Speichervorrichtung gehalten sind, zu der flüchtigen Speichervorrichtung zurück.
- Die flüchtige Speichervorrichtung kann Register in einer CPU, Register in Eingangs/Ausgangs-Einheiten und einen flüchtigen Speicher umfassen.
- Die nicht-flüchtige Speichervorrichtung kann ein Festplattenlaufwerk, einen elektrisch löschbaren, programmierbaren Read-Only-Memory oder ein magneto-optisches Plattenlaufwerk umfassen.
- Die Steuereinheit kann weiterhin einen Energieschalter, eine Unterbrechungs-Steuervorrichtung und eine Energieversorgungsvorrichtung aufweisen. Der Energieschalter gibt ein Aus-Signal entsprechend der Bedienung des Benutzers aus. Die Unterbrechungs-Steuervorrichtung dirigiert die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Vorrichtung so, um entsprechend dem Aus-Signal von dem Energieschalter zu arbeiten. Die Energieversorgungsvorrichtung stoppt eine Energiezufuhr entsprechend der Anweisung von der die Energieabschaltung bewahrenden Vorrichtung.
- Die Steuereinheit kann weiterhin einen Energieschalter zum Ausgeben eines Ein-Signals gemäß der Betriebsweise des Benutzers, einer Energieversorgungsvorrichtung zum Initiieren einer Energieversorgung gemäß dem Ein-Signal von dem Energieschalter und eine Energieeinschalt-Reset-Vorrichtung zum Anweisen der die Energieeinschaltung wiederaufnehmenden Vorrichtung, um gemäß dem Ein-Signal von dem Energieschalter zu arbeiten, aufweisen.
- Die Steuereinheit kann weiterhin eine Energieabschalt-Nicht-Bewahrungsvorrichtung zum energiemäßigen Abschalten aufweisen, wenn der Energieabschaltvorgang geleitet wird, und eine Energieabschalt-Betriebs-Umschaltvorrichtung zum Umschalten, gemäß einer Anweisung des Benutzers, zwischen der Energieabschalt-Bewahrungsvorrichtung und der Energieabschalt-Nicht-Bewahrungsvorrichtung, wenn der Energieabschaltvorgang geleitet wird. Die die Energieabschaltung bewahrende Vorrichtung stellt zu der nicht-flüchtigen Speichervorrichtung ein Bewahrungs-Zeichen ein, das anzeigt, daß die vorherigen Daten, die in der flüchtigen Speichervorrichtung gehalten sind, zu der nicht- flüchtigen Speichervorrichtung übertragen worden sind. Die Energieeinschaltung-Wiederaufnahmevorrichtung führt die vorherigen Daten in der nicht-flüchtigen Speichervorrichtung zu der flüchtigen Speichervorrichtung zurück, wenn das Bewahrungs-Zeichen eingestellt ist.
- Gemäß dem vorstehenden Aufbau kann der Benutzer wissen, ob sich das Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren Status zu dem Zeitpunkt des Energieabschaltvorgangs befindet.
- Diese und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmaie der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen vorgenommen wird, die eine spezifische Ausführungsform der Erfindung darstellt. In den Zeichnungen:
- Fig. 1(a), (b) stellen Beispiele der Betriebsweise des Benutzers in Abhängigkeit von der Existenz oder der Nichtexistenz der Wiederinbetriebnahme-Funktion eines Computersystems dar.
- Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm des angenommenen Hardware-Aufbaus eines herkömmlichen Computersystems.
- Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm des Hardware-Aufbaus des Computersystems eines Beispiels, das die System-Status-Sicherung und Wiederaufnahme darstellt.
- Fig. 4 zeigt eine Darstellung, die den Aufbau des Registers, das in der CPU des Beispiels eingesetzt ist, darstellt.
- Fig. 5 zeigt ein Beispiel der Speicherauflistung des Speichers des Beispiels.
- Fig. 6 zeigt ein Blockdiagramm, das den funktionsmäßigen Aufbau des Programm-Ablaufs des Beispiels darstellt.
- Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise darstellt, die beim energiemäßigen Einschalten durchgeführt wird, wenn der System-Status des Beispiels nicht bewahrt wird.
- Fig. 8 zeigt eine Darstellung, die ein Beispiel der Anzeige auf der Anzeigevorrichtung des Beispiels darstellt.
- Fig. 9 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise darstellt, die beim energiemäßigen Abschalten durchgeführt wird, nachdem der System-Status des Beispiels bewahrt worden ist.
- Fig. 10 zeigt eine Darstellung, die die Speicherauflistung der bewahrenden Festplatte des Beispiels darstellt.
- Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise beim energiemäßigen Einschalten darstellt, wenn der System-Status des Beispiels bewahrt wird.
- Fig. 12 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise beim energiemäßigen Abschalten darstellt, wenn der System-Status des Beispiels nicht bewahrt wird.
- Fig. 13 zeigt ein Blockdiagramm, das den funktionsmäßigen Aufbau des Programm- Ablaufs einer Ausführungsform der Erfindung darstellt.
- Fig. 14 zeigt ein Beispiel der Kommunikations-Status-Tabelle der Auführungsform.
- Fig. 15 zeigt ein Beispiel des nicht wiederaufnehmbaren Zustands der Ausführungsform.
- Fig. 16 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise darstellt, die dann durchgeführt wird, wenn der Energieschalter der Ausführungsform abgeschaltet worden ist.
- Fig. 17 zeigt ein Blockdiagramm, das den funktionsmäßigen Aufbau des Programm- Ablaufs einer zweiten Ausführungsform der Erfindung darstellt.
- Fig. 18 zeigt ein Flußdiagramm, das die Betriebsweise darstellt, die dann durchgeführt wird, wenn der Energieschalter einer zweiten Ausführungsform der Erfindung abgeschaltet worden ist.
- Beispiele, die eine System-Status-Aufbewahrung und Wiederaufnahme darstellen.
- Das Computersystem dieses Beispiels ist, wie in Fig. 3 dargestellt ist, mit einem Energieschalter 101, einer Energieeinheit 102, einem Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103, einer Energieabschalt-Unterbrechungs-Steuereinheit 104 und einer Energieabschalt-Steuereinheit 105 versehen.
- Der Energieschalter 101 verbindet nicht oder trennt die Energieleitung direkt, gibt allerdings Signale ein/aus entsprechend Direktionen aus. Die Energieeinheit 102 führt Energie zu jeder Einheit des Systems zu, wenn das Ein-Signal von dem Energieschalter 101 eingegeben wird, und stoppt die Zufuhr, wenn das Aus-Signal von der Energieabschalt- Steuereinheit 105 eingegeben wird.
- Einer CPU 106 wird sowohl ein Energieeinschalt-Reset-Signal, das von dem Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103 ausgegeben ist, als auch ein Energieabschalt-Unterbrechungs-Signal, das von der Energieabschalt-Unterbrechungs-Steuereinheit 104 ausgegeben ist, eingegeben. Das Computersystem ist auch mit einem Speicher 107, einem ROM 108 und einer I/O-Steuereinheit 109 versehen, wobei alle davon, die Energieabschalt-Steuereinheit 105 und die CPU 106, miteinander über Bus-Leitungen verbunden sind.
- Die I/O-Steuereinheit 109 steuert eine Anzeigevorrichtung 110, eine Eingabevorrichtung 111, eine Netzwerk-Komminukations-Einheit 112, einen Drucker 113, ein Festplattenlaufwerk 114 und ein aufbewahrendes Festplattenlaufwerk 115, um Dateneingabe/Ausgabe-Vorgänge unter diesen Einheiten auszuführen. Die graphischen Daten, um Bilder auf der Anzeigevorrichtung 110 anzuzeigen, werden direkt von dem Speicher 107 eingegeben. Die I/O-Steuereinheit 109 ist mit internen Registern versehen, die ein Baud- Raten-Register zum Halten von Informationen umfassen, die die Kommunikationsgeschwindigkeit mit der Eingabevorrichtung 111 anzeigen, und ein Festplatten (Hard Disk - HD)-Übertragungs-Modus-Register zum Halten von Informationen, die anzeigen, daß die Daten zu und von dem Festplattenlaufwerk 114 unter einem synchronen Modus oder einem anderen übertragen werden.
- Die CPU 106 ist, wie in Fig. 4 dargestellt ist, mit einem Programm-Zähler (Program Counter - PC) 201, einem Register für ein Prozessor-Status-Wort (Processor Status Word - PSW) 202, Registergruppen für allgemeine Zwecke (Register Groups - GR) 203-209, von denen jedes aus 16 Registern besteht, versehen. Das PSW 202 umfaßt diese Felder, die einen momentanen Fenster-Hinweiszeiger (Current Window Pointer - CWP) 221 hält, die die GR, die sich in Benutzung unter dem GR 203-209 befinden, anzeigt, die einen momentanen Status (Current Status - CS) 222 halten, der den momentanen Modus-Status der CPU 106 anzeigt, und die einen vorherigen Status (Previous Status - PS) 223 halten, der den Modus-Status der CPU 106 zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Unterbrechung aufgetreten ist, anzeigt. Die vorstehenden Modus-Status-Zustände umfassen einen Supervisor-Modus, bei dem die Ausführung privilegierter Instruktionen oder von Speicherzugriffen, die der Systemsteuerung zugeordnet sind, ermöglicht wird, und einen Benutzer-Modus, bei dem die Ausführung nicht ermöglicht wird.
- In dem Speicher 107, der aus einem RAM besteht, werden ein Hauptspeicher 901 und ein VRAM-Bereich 902 so belegt, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
- Der Hauptspeicher 901 umfaßt einen Betriebssystembereich 901a, einen Fenstersystembereich 901b und Anwendungsprogrammbereiche 901c/901d .... . In dem Betriebssystembereich 901a werden Betriebssystemprogramme, eine Speichermanagement-Tabelle zum Managen der Verwendung des Speichers 107, eine Prozeßsteuertabelle zum Managen des Status eines laufenden Programms und dergleichen gespeichert. In dem Fenstersystembereich 901b werden Fenstersystemprogramme, verschiedene Daten, die Zahl der Fenster, die geöffnet sind oder auf der Anzeigevorrichtung 110 angezeigt sind, umfaßt, die Größen und Positionen jedes Fensters speichern. Indem VRAM-Bereich 902 werden Fenster-Daten-Bereiche 902a/902b ... und dergleichen, die die graphischen Daten der Bilder halten, die auf einem Fenster und dergleichen angezeigt sind, aufbewahrt, wenn das Fenster geöffnet wird.
- Das Computersystem arbeitet unter der Ausführung des Programmablaufs, das in dem Speicher 107 oder dem ROM 108 gespeichert ist.
- Dieser Ablauf bzw. das Programm ist in funktionale Einheiten unterteilt, um die Beschreibung einfacher zu gestalten.
- Wie in Fig. 6 dargestellt ist, wird eine eine Energieeinschaltung verarbeitende Einheit 3001 durch die Eingabe eines Energieabschalt-Unterbrechungs-Signals von der Energieabschalt-Unterbrechungs-Steuereinheit 104 initiiert und weist die Energieabschalt- Steuereinheit 105, an ein Energieabschalt-Signal auszugeben, nachdem eine System- Status-Bewahrungs-Einheit 3002 die Daten, die in dem Register der CPU 106, dem Speicher 107, den internen Registern der I/O-Steuereinheit 109, oder dergleichen, gehalten sind, zu dem bewahrenden Festplattenlaufwerk 115 gespeichert hat. Die Einheit 3001 schickt auch Steuerinformationen zu einer Druckverarbeitungseinheit 303, die den Druckvorgang des Druckers 113 steuert, um Probleme zu vermeiden, die durch eine Energieabschaltung während des Druckprozesses verursacht sind.
- Eine Enegieeinschalt-Verarbeitungseinheit 4001 wird durch die Eingabe eines Energieeinschalt-Reset-Signals von dem Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103 initiiert, und überträgt eine Steuerung zu dem Programmablauf, der zu der Zeit des Energieabschaltvorgangs lief, nachdem eine System-Status-Wiederaufnahmeeinheit 4002 die Daten eingestellt hatte, die in dem Aufbewahrungs-Festplattenlaufwerk 11, zu jedem der Register in der CPU 106 und einer anderen Einheit gespeichert sind. Die Einheit 4001 schickt auch, falls notwendig, Steuerinformationen zu einer Verarbeitungssteuereinheit 301 zum Managen des Prozesses eines Anwendungsprogramms, das sich in Ausführung befindet, zu einer Fenster-System-Verarbeitungseinheit 302 zum Managen des Fensters, das auf der Anzeigevorrichtung 110 angezeigt ist, und zu der Druckverarbeitungseinheit 303, um die Probleme zu vermeiden, die von der exakten Wiederaufnahme des Status, wo zuvor die Energieabschaltung auftrat, verursacht sind.
- Die Beschreibung der anderen Einheiten wird weggelassen, da sie dieselben wie solche sind, die in den herkömmlichen Computersystemen vorgesehen sind. Sie umfassen die folgenden Einheiten: eine Boot-Verarbeitungseinheit zum Aktivieren des Systems zu dem Zeitpunkt der Energieabschaltung ohne Wiederaufnahme der Daten, die durch das Bewahrungs-Festplattenlaufwerk 115 gesichert sind, eine Initialisierungs-Verarbeitungseinheit zum Initialisieren der I/O-Steuereinheit 109 und dergleichen, eine Betriebssystem-Verarbeitungseinheit zum Ausführen eines Betriebssystemprogramms, eine Anwendungs-Verarbeitungseinheit, die durch Laden eines Anwendungsprogramms generiert ist.
- Die Betriebsweise des Computersystems, das den vorstehenden Aufbau besitzt, wird wie nachfolgend beschrieben.
- Unterbrechungs-Operationen bzw. -Betriebsweisen stehen eng zu der Betriebsweise der Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 und der Energieeinschalt-Verarbeitungseinheit 4001 in Bezug. Sie werden durch die Eingabe eines Unterbrechungs-Signals, wie beispielsweise das Enegieabschalt-Unterbrechungs-Signal, zu der CPU 106 oder durch die Ausführung einer Software-Unterbrechungs-Instruktion initiiert.
- Wenn eine Unterbrechung aufgetreten ist, führt die CPU 106 die nachfolgende interne Prozedur vor Überführung einer Steuerung zu dem Unterbrechungs-Verarbeitungs- Programm durch.
- (1) Verschiebe die GR, die sich in Benutzung befindet, durch Erhöhen des Werts des CWP 221 für das Unterbrechungs-Verarbeitungs-Programm, um den Wert jedes Registers der GR, der vor der Unterbrechung verwendet ist, zu sichern.
- (2) Sichere den Wert des PC 201 an dem Punkt des Unterbrechungs-Auftretens, was die Adresse des Bereichs anzeigt, in dem die Instruktion, die als nächstes geholt werden soll, durch Bewegen, zum Beispiel zu dem 16. Register der GR, bewahrt wird, angezeigt durch die CWP 221. Der Wert des PC 201 kann zu einem Stapel geschoben werden.
- (3) Bewege den Wert des CS 222 zu dem PS 223 und übertrage eine Steuerung zu dem Unterbrechungs-Verarbeitungs-Programm. Genauer gesagt, stellt die CPU 106 die Ausführungs-Start-Adresse des Unterbrechungs-Verarbeitungs-Programms, das gemäß den Typen der Unterbrechungs-Signale oder dergleichen vorgegeben ist, zu dem PC 201 ein und führt das Unterbrechungs-Verarbeitungs-Programm durch die Instruktion aus, die in dem Adressenbereich gespeichert ist.
- Der Prozeß, der vor dem Unterbrechungs-Auftreten ausgeführt wird, wird durch die Ausführung der Unterbrechungs-Rückkehr-Instruktion in dem Unterbrechungs-Verarbeitungs-Programm wiederaufgenommen.
- Die CPU 106 führt die nachfolgende, interne Prozedur aus, um zu dem Status zurückzukehren, wo sie vor dem Unterbrechungs-Auftreten war.
- (1) Bewege den Wert des PS 223 zurück zu dem CS 222, um seinen Original-Wert aufzusuchen (der Modus der CPU wird zu dem Original zurückgeführt).
- (2) Bewege die Adresse, die in dem 16. Register der GR gespeichert ist, angezeigt durch den CWP 221, zu dem PC 201.
- (3) Erniedrige den Wert des CWP 221 so, daß die GR, die vor dem Unterbrechungs- Auftreten verwendet ist, verwendet werden kann.
- Demzufolge kehrt die CPU 106 zu dem vorherigen Status zurück, wo sie vor dem Unterbrechungs-Auftreten war, und nimmt die Ausführung entsprechend der Instruktionen, die in dem Adressenbereich, angezeigt durch den PC 201, gespeichert sind, wieder auf.
- Das Computersystem dieser Ausführungsform kann gerade ohne Bewahren des System-Status, wie dies später beschrieben ist, energiemäßig eingeschaltet bzw. hochgefahren werden.
- Die Opereration eines Anzeigens und Editierens eines Dokuments beim energiemäßigen Wiedereinschalten zu einer späteren Zeit wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben.
- Durch Einschalten des Energieschalters 101 gibt der Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103 ein Energie-Ein-Reset-Signal aus und die Energieeinschalt-Verarbeitungseinheit 4001 wird initiiert (S701). Die Einheit 4001 überträgt eine Steuerung zu der Boot-Verarbeitungseinheit ohne Initiieren der System-Status-Wiederaufnahmeeinheit 4002 nach einer Bestätigung, daß der System-Status nicht in dem Bewahrungs-Festplattenlaufwerk 115 bei dem vorherigen Energieabschaltvorgang bewahrt wurde, und zwar durch Prüfen des Werts eines Wiederaufnahme-Zeichens 601, das in dem Laufwerk 115 gespeichert ist, wie später beschrieben ist. Die Boot-Verarbeitungseinheit initialisiert die I/O-Steuereinheit 109 und andere Einheiten durch Initiieren der Initialisierungs-Verarbeitungseinheit, lädt das Betriebssystemprogramm des Festplattenlaufwerks 114 in den Betriebssystembereich 901a und überträgt eine Steuerung zu der Betriebssystemverarbeitungseinheit (S702). Zu diesem Zeitpunkt akzeptiert die Betriebssystemverarbeitungseinheit einen Eingabevorgang des Benutzers.
- Gemäß der Führung des Benutzers, um das Fenster-System zu initiieren, lädt die Betriebssystemverarbeitungseinheit das Fenster-System-Progamm zu dem Fenster-Systembereich 901b, um die Fenster-System-Verarbeitungseinheit 302 zu initiieren (S703).
- Gemäß der Führung des Benutzers, um ein Fenster zu öffnen, zeigt die Fenster-System-Verarbeitungseinheit 302 ein Fenster 801 an, wie dies in Fig. 8 angezeigt ist (S704). Zu diesem Zeitpunkt speichert die Einheit 302 die Daten, die die Position und die Größe des Fensters 801 umfassen, in dem Fenster-System-Bereich 901b, und reserviert einen Fenster-Daten-Bereich 902a, der die graphischen Daten der Bilder, die auf dem Fenster 801 angezeigt sind, in dem VRAM-Bereich 902 hält.
- Gemäß der Führung des Benutzers, um ein Dokumentanzeigeprogramm innerhalb des Fensters 801 zu initiieren, reserviert die Betriebssystem-Verarbeitungseinheit einen Anwendungsprogrammbereich 901c und lädt das Anwendungsprogramm von dem Festplattenlaufwerk 114, um die Anwendungsverarbeitungseinheit zu initiieren (S705).
- Gemäß der Führung des Benutzers, um ein Dokument anzuzeigen, das in dem Festplattenlaufwerk 114 zuvor bewahrt ist, zeigt die Anwendungsverarbeitungseinheit das Dokument innerhalb des Fensters 801 durch Schreiben der graphischen Daten in den Fenster-Daten-Bereich 902a an.
- Gemäß der Führung des Benutzers, um ein anderes Fenster zu öffnen, zeigt die Fenster-System-Verarbeitungseinheit 302 das Fenster 802 in derselben Art und Weise wie (S704) an, speichert die Daten, die die Position und die Größe des Fensters 802 umfassen, in den Fenster-System-Bereich 901b hinein, und reserviert den Fenster-Daten-Bereich 902b, der die graphischen Daten der Bilder hält, die auf dem Fenster 802 angezeigt sind, in dem VRAM-Bereich 902 (S706).
- Gemäß der Führung des Benutzers, um ein Dokumenten-Editier-Programm innerhalb des Fensters 802 zu initiieren, reserviert die Betriebs-System-Verarbeitungseinheit einen Anwendungsprogrammbereich 901d in derselben Art und Weise wie (S705), lädt ein Anwendungsprogramm von dem Festplattenlaufwerk 114 und initiiert die Anwendungs-Verarbeitungseinheit (S707).
- Gemäß den verschiedenen Führungen des Benutzers, um ein neues Dokument unter Bezugnahme auf das Dokument, das auf dem Fenster 801 angezeigt ist, zu editieren bzw. aufzubereiten, verarbeitet die Anwendungs-Verarbeitungseinheit die Dokumenten- Editierung und zeigt sie auf dem Fenster 802 (S708) durch Schreiben der graphischen Daten in den Fenster-Daten-Bereich 902b an.
- Ein Curser 803, der auf dem Fenster 802 in Fig. 8 erschien, zeigt die Anzeigeposition eines Zeichens, das von der Eingabevorrichtung 111 eingegeben ist, an.
- Wie in Fig. 9 dargestellt ist, gibt, wenn der Energieschalter 101 ausgeschaltet ist, die Energieabschalt-Unterbrechungs-Steuereinheit 104 ein Energieabschalt-Unterbrechungs-Signal aus, durch das die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 als Unterbrechungsverarbeitung, wie dies zuvor beschrieben ist, initiiert wird, unabhängig des Status des Anwendungsprogramms oder dergleichen und startet die System-Status-Bewahrungseinheit 3002.
- Die Einheit 3002 bewahrt die Inhalte des PSW 202 der CPU 106 zu dem PSW-Feld 602 des Bewahrungs-Festplattenlaufwerks 115, wie in Fig. 10 dargestellt ist (S401), und die Inhalte der GRs 203-209 zu dem CPU-Register-Feld 603. Die Adresse in dem PC 201 wird nicht gespeichert, da sie nicht benötigt wird, um den System-Status wieder anzunehmen. Die Adresse, die in dem PC 201 eingestellt werden soll, um den System-Status wieder anzunehmen, wo er vor einer Energieabschaltung war, wird in dem 16. Register des GR durch die interne Prozedur gehalten, durchgeführt zu dem Zeitpunkt des Unterbrechungs-Auftretens.
- Als nächstes speichert die Einheit 3002 alle Inhalte des Speichers 107 in das Speicherfeld 604 (S403). Nur effektive Inhalte in den Bereichen, die durch die Betriebssystem- Verarbeitungseinheit, die Anwendungs-Verarbeitungseinheit oder dergleichen reserviert sind, können so ausgelegt werden, daß sie auf dem Bewahrungs-Festplattenlaufwerk 115, unter Bezugnahme auf die Speichersteuer-Tabelle, die in dem Betriebssystembereich 901a gehalten ist, gespeichert werden können.
- Die Einheit 3002 speichert auch die Daten, die dazu notwendig sind, um den System- Status anzunehmen, und zwar unter solchen, die in dem internen Register in der I/O- Steuereinheit 109 oder dergleichen gehalten sind, zu dem Steuer-Einheit-Register-Feld 605 (S404).
- Später stellt die Einheit 3002 den Wert des Wiederaufnahme-Zeichen-Felds 601 auf 1 ein, um anzuzeigen, daß der System-Status bewahrt wird, und führt eine Steuerung zu der Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 zurück.
- Die Einheit 3001 führt die Energieabschalt-Steuereinheit 105, um ein Energieabschalt- Signal auszugeben. Die Energieabschalt-Steuereinheit 105 gibt es zu der Energieeinheit 102 aus, die demgemäß eine Energiezufuhr zu jeder Einheit des Computerssystems stoppt (S406).
- Wie in Fig. 8 dargestellt ist, gibt, wenn der Energieschalter 101 eingeschaltet wird, er ein Energieeinschalt-Signal zu der Energieeinheit 102 und zu dem Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103 aus. Die Energieeinheit 102 führt Energie zu jeder Einheit des Systems zu. Der Energieeinschalt-Reset-Schaltkreis 103 gibt ein Energieeinschalt-Reset- Signal aus, um die Energieeinschalt-Verarbeitungseinheit 4001 zu initiieren.
- Die Einheit 4001 entscheidet zuerst, ob der Wert, der in dem Wiederaufnahme-Zeichen- Feld 601 eingestellt ist, 1 ist oder nicht (S501).
- Falls dies nicht der Fall ist, führt die Einheit 4001 eine Steuerung zu der Boot-Verarbeitungseinheit hindurch, ohne Starten der System-Status-Wiederaufnahmeeinheit 4002, und ein Laden des Betriebs-System-Programms und dergleichen wird durchgeführt, wie dies zuvor beschrieben ist (S509).
- Falls es 1 ist, initiiert die Einheit 4001 zuerst die Initialisierungs-Verarbeitungseinheit, um die I/O-Steuereinheit 109 und dergleichen zu initialisieren (S502).
- Dann führt die Einheit 4001 eine Steuerung zu der System-Status-Wiederaufnahmeeinheit 4002 hin, die darauffolgend die Inhalte liest, die in dem Steuereinheit-Register- Feld 605 des Bewahrungs-Festplattenlaufwerks 115 bewahrt sind, um sie in das geeignete, interne Register der I/O-Steuereinheit 109 oder dergleichen zu setzen (S503).
- Die System-Status-Wiederaufnahmeeinheit 4001 liest die Inhalte, die in dem Speicherfeld 604 bewahrt sind, um sie in dem Speicher 107 zu speichern (S504). Da der Fenster-System-Bereich 901b und die Fenster-Daten-Bereiche 902a/902b zu diesem Zeitpunkt wiederaufgenommen bzw. wiedererlangt sind, liest die Anzeigevorrichtung 110 graphische Daten von dem Speicher 107 und zeigt die vorherigen Bilder an, die vor der Energieabschaltung angezeigt wurden.
- Die Einheit 4001 liest darauffolgend die Inhalte der GRs 203-209, die in dem CPU-Register-Feld 603 gespeichert sind, und stellt sie zu den entsprechenden GRs 203-209 (S505) ein.
- Die Einheit 4002 liest als nächstes die Inhalte des PSW 202, gespeichert in dem PSW- Feld 602, setzt sie zu dem PSW 202 (S506) und führt eine Steuerung zu der Energieeinschalt-Verarbeitungseinheit 4001 zurück.
- An diesem Punkt kehrt der gesamte Status, mit Ausnahme der Adresse, die durch den PC 201 angezeigt ist, zu dem vorherigen Status zurück, wo er war, bevor die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 301 das Unterbrechungsverfahren bei der Energieabschaltung durchführt. Durch die Ausführung einer Rückkehr von der Unterbrechungsinstruktion zu der Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 4001 kehrt das Computersystem zu dem vorherigen Status zurück, wo es war, bevor das Energieabschalt-Unterbrechungs- Signal eingegeben wurde, wodurch demzufolge die Ausführung, wie beispielsweise eine Anwendungsverarbeitung, wieder aufgenommen wird (S507).
- Demzufolge werden die Daten, die zum Wiederaufnehmen des System-Status notwendig sind, einschließlich der Inhalte des PSW 202 und der GRs 203-209, die Inhalte des Speichers 107, die Inhalte des internen Registers der I/O-Steuereinheit 109 gespeichert, um das Festplattenlaufwerk 115 zu bewahren, und zwar dort, wo es vor der Energieabschaltung war, und werden davon ausgelesen, um zu den Registern und dergleichen gesetzt zu werden, um dadurch die vorherige Operation wiederanzunehmen, die vor der Energieabschaltung lief.
- Da das Bewahrungs-Festplattenlaufwerk 115 Daten ohne eine Energiezufuhr bewahrt, ist dabei keine Grenze in Bezug auf die Zeitperiode vor der nächsten Energieeinschaltung vorhanden. Zum Erhalten derselben Effekte können ein nicht-flüchtiger Speicher, wie beispielsweise ein elektrisch löschbarer PROM (EEPROM), und ein Flash-Speicher, ein magneto-optisches Plattenlaufwerk und ein magnetisches Bandlaufwerk anstelle eines Festplattenlaufwerks verwendet werden.
- Wie in Fig. 12 dargestellt ist, muß, wenn das Computersystem energiemäßig ohne Sichern des System-Status abgeschaltet wird, es zu dem anfänglichen Status wie folgt zurückgeführt werden.
- Um zu verhindern, daß der System-Status von der Energieabschaltung bewahrt wird, wird die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 gegen eine andere Einheit ausgetauscht, um die Energieabschalt-Steuereinheit 105 so zu führen, um ein Aus-Signal ohne Initiieren der System-Status-Bewahrungseinheit 3002 auszugeben. Genauer gesagt kann die Instruktion, um den Ausgang eines Aus-Signals oder dergleichen zu führen, in den Adressenbereich eingeschrieben werden, wo die Ausführung startet, wenn eine Energieabschalt-Unterbrechung aufgetreten ist.
- Die Anwendungsverarbeitungseinheit speichert das Dokument, das sich in Bearbeitung befindet auf dem Festplattenlaufwerk 114 gemäß der Führung des Benutzers (S1001) und beendet den Editierprozeß und den Anzeigeprozeß der Dokumente (S1002). Zu diesem Zeitpunkt werden die Anwendungsprogramm-Bereiche 901c/901d freigegeben und eine Steuerung wird zu der Fenstersystem-Verarbeitungseinheit 302 hindurchgeführt.
- Die Einheit 302 schließt die Fenster 801 und 802 (S1003), um den Fenstersystemprozeß gemäß der Führung des Benutzers zu beenden (S1004). Zu diesem Zeitpunkt werden der Fenstersystembereich 901b und die Fenster-Daten-Bereiche 902a/902b freigegeben, wodurch demzufolge eine Steuerung zu der Betriebssystem-Verarbeitungseinheit übertragen wird.
- Die Betriebssystem-Verarbeitungseinheit beendet den Betriebssystemprozeß gemäß der Führung des Benutzers (S1005). Zu diesem Zeitpunkt wird der Betriebssystem-Bereich 901a freigegeben, das Computersystem kann nur die Betriebssystem-Verarbeitungseinheit gemäß der Führung des Benutzers starten und die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 gemäß dem Energieabschalt-Unterbrechungs-Signal starten.
- Darauffolgend stellt, wenn der Energieschalter 101 abgeschaltet ist, die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 den Wert des Wiederaufnahme-Zeichen-Felds 601 auf 0, um anzuzeigen, daß der System-Status nicht bewahrt ist, und führt die Energieabschalt-Steuereinheit 105 so, um ein Energieabschalt-Signal auszugeben, so daß die Energieeinheit 102 eine Energiezufuhr stoppt.
- Diese Ausführungsform unterscheidet sich von dem vorherigen Beispiel in dem funktionalen Aufbau eines Progammablaufs, bei dem eine Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3011, die in Fig. 13 dargestellt ist, anstelle der Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 vorgesehen ist.
- Gemäß diesem Computersystem stoppt, wenn sich das laufende Programm in dem Status befindet, der für eine Rückkehr zu der vorhergehenden Operation nicht akzeptabel ist, die Energieversorgung von der Energieeinheit 102 nicht, obwohl der Energieschalter 101 abgeschaltet ist. Ein Programm zum Kommunizieren mit einem anderen Computersystem, das sich in einem spezifizierten Kommunikations-Status befindet, ist in den vorstehenden Fall eingeschlossen.
- Die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3011 weist eine Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013 zum Beurteilen, ob sich das Programm im wesentlichen in einem nicht wiederaufnehmbaren Kommunikations-Status befindet oder nicht, eine Ausgabe- Verarbeitungseinheit 3014 zum Anzeigen der Nachricht, die die Nicht-Akzeptierbarkeit einer Energieabschaltung auf der Anzeigevorrichtung 110 ausdrückt, wenn sich das Programm in dem nicht wiederaufnehmbaren Status befindet, und eine System-Status- Bewahrungseinheit 3012, die dieselbe Funktion wie die System-Status-Bewahrungseinheit 3002 in der Ausführungsform 1 durchführt, wenn sie sich in einem nicht-wiederaufnehmbaren Kommunikations-Status befindet, auf.
- Die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013 beurteilt, ob die Energieabschaltung ausgeführt werden sollte oder nicht, und zwar basierend auf der Kommunikations- Status-Tabelle 1200, die den Kommunikations-Status des Computersystems, dargestellt in Fig. 14, und den nicht wiederaufnehmbaren Zustand 1300, dargestellt in Fig. 15, anzeigt. Als Folge dieser Beurteilung, wenn sie die Energieabschaltung zuläßt, startet sie die System-Status-Bewahrungseinheit 3012, wenn sich dies nicht tut, startet sie die Ausgabe-Verarbeitungseinheit 3014.
- Die Kommunikations-Status-Tabelle 1200 wird in dem Betriebssystem in dem Bereich 901a des Speichers 107 gehalten. Sie kann in dem Anwendungsprogramm-Bereich 901c gehalten werden, wenn ein Kommunikations-Verarbeitungsprogramm als das Anwendungsprogramm gestartet wird.
- Die Inhalte der Kommunikations-Status-Tabelle 1200 sind wie folgt.
- Ein Protokoll-Feld 1201 zeigt das Protokoll, das gerade zur Kommunikation verwendet wird, an.
- Ein Quellen-Adressen-Feld 1202 identifiziert das Computersystem des Adressgebers und das Programm, das verarbeitet werden soll.
- Ein Bestimmungs-Feld 1203 identifiziert das Computersystem des Adressnehmers und sein Programm.
- Ein Verbindungs-Zustands-Feld 1204 zeigt den Verbindungszustand der Programme des Adressgebers und des Adressnehmers an, d. h. ob der logische Kanal verbunden worden ist oder ob er verbunden wird.
- Zum Beispiel zeigt die zweite Zeile der Fig. 14 an, daß sich das Programm C, das auf dem Computersystem X läuft, und das Programm A des Computersystems Y in Kommunikation durch den verbundenen, logischen Kanal in dem Protokoll TCP befinden.
- Xs in der ersten und der dritten Zeile zeigen an, daß eine Anzahl von Fenstern als jeweils unabhängiges, virtuelles Terminal geöffnet ist, und eine Kommunikation wird unter den Anwendungsprogrammen, die auf jedem Fenster initiiert sind, durchgeführt. Eine solche Kommunikation kann wieder von einem abhängigen Punkt gestartet werden, wenn das System wieder energiemäßig eingeschaltet wird, durch die Inhalte des Speichers 107, die wieder gespeichert werden, da beide Programme wieder aufgenommen werden.
- Ein nicht-wiederaufnehmbarer Zustand 1300 wird in dem Festplattenlaufwerk 114 oder dergleichen vorgespeichert. Fig. 15 stellt dar, daß dann, wenn eine Kommunikation verarbeitet werden soll, die die Daten in dem Protokoll-Feld 1201 der Tabelle 1200 in einem Kommunikations-Status TCP ist, der Name des Computersystems des Bestimmungsfelds 1203 anders als X ist und die Daten, die die Verbindungsoperation in dem Verbindungszustandsfeld 1204 anzeigen, "abgeschlossen" sind, der Prozeß nicht wieder nach einer Energieabschaltung aufgenommen werden, da die entgegengesetzte Parität die Kommunikation bei dem Energieeinschaltvorgang aufhebt.
- In dem nicht-wiederaufnehmbaren Zustand 1300 können die Namen des Computersystems des Quellen-Adress-Felds 1202 und des Programms, das verarbeitet werden soll, so ausgelegt werden, daß sie eingeschlossen sind.
- Wenn der Energieschalter ausgeschaltet ist, wird die Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3011 gestartet, um eine Unterbrechung ähnlich der Ausführungsform 1 zu verarbeiten. Die Einheit 3011 startet die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013. Die Einheit 3013 beurteilt, ob sich das Programm in einem wiederaufnehmbaren Kommunikations-Status befindet oder nicht durch Bezugnahme auf die Kommunikations- Status-Tabelle 1200 und den nicht wiederaufnehmbaren Zustand 1300 (S1401).
- Die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013 startet die System-Status-Bewahrungseinheit 3012, wenn sie sich nicht in dem nicht wiederaufnehmbaren Status befindet. Die Einheit 3012, ähnlich der System-Status-Bewahrungseinheit 3002 in dem vorherigen Beispiel, verarbeitet so, um den System-Status und dergleichen zu bewahren (S401)-(S405), und wird energiemäßig abgeschaltet (S406). Andererseits startet die Einheit 3013, wenn sich das Programm in einem nicht wiederaufnehmbaren Status befindet, die Ausgabe-Verarbeitungseinheit 3014, um die Anzeigevorrichtung 110 dazu zu bringen, die Nachricht, die die Unfähigkeit einer Energieabschaltung ausdrückt (S1402), anzuzeigen, wobei sie eine Rückführung von einer Unterbrechungs-Instruktion ausführt (S1403). Darauffolgend kehrt das Computersystem zu dem Status zurück, wo es war, bevor der Energieschalter 101 abgeschaltet wurde, und der Prozeß, der ausgeführt werden soll, wird zu diesem Zeitpunkt wiederaufgenommen.
- Demzufolge kann der Benutzer erkennen, daß ein nicht-wiederaufnehmbares Programm in der Ausführung ist.
- Diese Maßnahme kann auch auf den Status angewandt werden, der ein Druckvorgang, ein Schreiben/Lesen zu/von dem Festplattenlaufwerk 114, ein magneto-optisches Plattenlaufwerk oder ein magnetisches Bandlaufwerk ist, oder zu einem solchen Status durch Einstellen spezifischer Zustände, wie dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand 1300, führen.
- Auch kann die System-Status-Bewahrungseinheit 3012 so ausgelegt werden, um auf die Ausführung einer kurzen Prozedur, wie beispielsweise ein Drucken, um zu beenden, zu warten.
- Diese Ausführungsform, ähnlich zu der vorherigen Ausführungsform, unterscheidet sich von dem Beispiel in dem funktionalen Aufbau des Programmablaufs, in dem eine Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3021, dargestellt in Fig. 17, anstelle der Energieabschalt-Verarbeitungseinheit 3001 vorgesehen ist.
- Eine System-Status-Bewahrungseinheit 3022, eine Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3023 und eine Ausgabe-Verarbeitungseinheit 3024 besitzen dieselben Funktionen wie die System-Status-Bewahrungseinheit 3012, die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013 und die Ausgabe-Verarbeitungseinheit 3014 jeweils, mit Ausnahme, daß die Einheit 3023 eine Bestätigungs-Verarbeitungseinheit ebenso wie die Ausgabe-Verarbeitungseinheit 3024 startet, wenn sich das Programm in einem im wesentlichen nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet.
- Die Bestätigungs-Verarbeitungseinheit 3025 startet die System-Status-Bewahrungseinheit 3022, wenn der Benutzer eine Energieabschaltung erzwungenermaßen über die Eingabevorrichtung 111 einleitet.
- Wie in Fig. 18 dargestellt ist, wird, wenn der Energieschalter 101 abgeschaltet wird, ähnlich wie bei der vorherigen Ausführungsform, die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3023 gestartet, die beurteilt, ob sich das Programm in einem nicht-wiederaufnehmbaren Zustand befindet oder nicht, und zwar durch Bezugnahme auf die Kommunikations-Status-Tabelle 1200 und den nicht wiederaufnehmbaren Zustand 1300 (S1401).
- Die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3013 startet die System-Status-Bewahrungseinheit 3012, wenn sich das Programm in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet. Die Einheit 3012, ähnlich der System-Status-Bewahrungseinheit 3002 des Beispiels, führt einen Prozeß, wie beispielsweise eine Bewahrung des System-Status, durch (S401)-(S405) und schaltet energiemäßig ab (S406).
- Andererseits startet die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3023 die Ausgabe- Verarbeitungseinheit 3024, wenn sie sich in einem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet. Die Einheit 3024 zeigt eine Nachricht, daß sich das Programm in einem nicht- wiederaufnehmbaren Zustand befindet, auf der Anzeigevorrichtung 110 (S1402) und eine andere Nachricht an, um den Benutzer zu befragen, ob die Energie erzwungenermaßen abgeschaltet wird oder nicht (S1601). Die Kommunikations-Status-Beurteilungseinheit 3023 startet die Bestätigungs-Verarbeitungseinheit 3025.
- Die Einheit 3025 führt eine Rückführung von einer Unterbrechungs-Instruktion aus, wenn der Benutzer nicht eine Eingabe JA (S1403) zu der Eingabevorrichtung 111 vornahm, wobei darauffolgend das Computersystem zu dem Status zurückkehrt, wo es vor der Energieabschaltung war, und das Programm, das lief, wird wiederaufgenommen.
- Die Bestätigungs-Verarbeitungseinheit 3025 startet die System-Status-Bewahrungseinheit 3022, wenn der Benutzer JA eingegeben hatte, führt den Prozeß aus (S401)-(S406) und schaltet energiemäßig ab. Das Programm kann so ausgelegt sein, daß es zu dem Zeitpunkt einer Enegieeinschaltung zu einer späteren Zeit beendet wird.
- Demzufolge kann der Benutzer zwischen einer geeigneten Verarbeitung eines Nicht- Wiederaufnahme-Programms und einer erzwungenen Energieabschaltung auswählen, wenn der Energieschalter 101 abgeschaltet ist.
Claims (19)
1. Steuereinheit eines Computersystems, das Speichereinrichtungen zum Halten von
Daten, während die Energieversorgung des Computersystems eingeschaltet ist,
und eine Prozeßwiederaufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen der Ausführung
eines vorherigen Programms, das vor einem Energie-Abschaltvorgang lief, durch
Wiederaufnehmen vorheriger Daten, die in der Speichereinrichtung vor dem
Energie-Abschaltvorgang gehalten wurden, aufweist; dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinheit weiterhin aufweist:
eine System-Status-Halteeinrichtung zum Halten von Informationen, die den Status
des Computersystems anzeigen;
eine einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Einrichtung zum Halten
eines nicht wiederaufnehmbaren Zustands entsprechend dem das vorherige
Programm im wesentlichen nicht wiederaufgenommen werden kann, wenn die
Energieversorgung einmal abgeschaltet ist;
eine einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Einrichtung zum
Beurteilen, ob der Status des Computersystems den nicht wiederaufnehmbaren
Zustand erfüllt, wenn der Energie-Abschaltvorgang ausgeführt wird; und
eine über einen nicht wiederaufnehmbaren Zustand informierende Einrichtung zum
Informieren des Benutzers, daß der Status dahingehend beurteilt worden ist, den
nicht wiederaufnehmbaren Zustand zu erfüllen.
2. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, wobei die System-Status-
Halteeinrichtung die Informationen hält, die einen Kommunikations-Status des
Computersystems anzeigen, und die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand
haltende Einrichtung das System, das sich in Kommunikation mit einem anderen
Computersystem befindet, als in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand
befindend hält.
3. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, wobei die System-Status-
Halteeinrichtung die Informationen hält, die einen Druck-Betriebs-Status des
Computersystems anzeigen, und die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende
Einrichtung ein Drucken, das sich im Betrieb befindet, als sich in dem
nicht-wiederaufnehmbaren Zustand befindend hält.
4. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, wobei
die System-Status-Halteeinrichtung die Informationen hält, die anzeigen, daß auf
mindestens eines eines Festplattenlaufwerks, eines Floppy-Disk-Laufwerks, eines
magneto-optischen Plattenlaufwerks und eines magnetischen Bandlaufwerks
gerade zugegriffen wird; und
die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Einrichtung den
Zugrrffs-Status als den nicht wiederaufnehmbaren Zustand hält.
5. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, wobei
die System-Status-Halteeinrichtung die Informationen hält, die anzeigen, daß sich
ein vorbestimmtes Programm in Betrieb befindet; und
daß die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand haltende Einrichtung das
vorbestimmte Programm, das sich in Betrieb befindet, als den nicht wiederaufnehmbaren
Zustand hält.
6. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, die weiterhin aufweist:
eine Energieabschaltungs-Anweisungs-Aufhebungseinrichtung zum Aufheben des
Energieabschaltvorgangs, wenn die den nicht wiederaufnehmbaren Zustand
beurteilende Einrichtung beurteilt hat, daß sich das Computersystem in dem
nicht-wiederaufnehmbaren Zustand befindet.
7. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, die weiterhin aufweist:
eine Energieabschaltungs-Anweisungs-Bestätigungseinrichtung zum Bestätigen
gemäß einer Anweisung des Benutzers, mit dem Energie-Abschaltvorgang
fortzufahren, oder den Energie-Abschaltvorgang aufzuheben, wenn die den
nicht-wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Einrichtung beurteilt hat, daß sich das
Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbarem Zustand befindet.
8. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 1, wobei die
Speichereinrichtung eine flüchtige Speichereinrichtung ist und wobei die Steuereinheit
weiterhin aufweist:
eine nicht-flüchtige Speichereinrichtung zum Halten der vorherigen Daten, gerade
wenn die Energie abgeschaltet ist;
eine eine Energie-Abschaltung bewahrende Einrichtung für eine
Energie-Abschaltung, nachdem die vorherigen Daten, die in der flüchtigen Speichereinrichtung
gehalten sind, zu der nicht-flüchtigen Speichereinrichtung übertragen sind, wenn die
den nicht wiederaufnehmbaren Zustand beurteilende Einrichtung beurteilt hat, daß
sich das Computersystem nicht in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand
befindet; und
eine Energieeinschalt-Wiederaufnahmeeinrichtung zum Zurückführen der
vorherigen Daten, die in der nicht-flüchtigen Speichereinrichtung gehalten sind, zu der
flüchtigen Speichereinrichtung.
9. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, wobei die flüchtige
Speichereinrichtung Register in einer CPU, Register in Eingangs/Ausgangs-Einheiten
und einen flüchtigen Speicher umfaßt.
10. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, wobei die nicht-flüchtige
Speichereinrichtung ein Festplattenlaufwerk umfaßt.
11. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, wobei die nicht-flüchtige
Speichereinrichtung einen elektrisch löschbaren, programmierbaren Read-Only-
Memory umfaßt.
12. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, wobei die nicht-flüchtige
Speichereinrichtung ein magneto-optisches Plattenlaufwerk umfaßt.
13. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, die weiterhin aufweist:
einen Energieschalter zum Ausgeben eines Aus-Signals entsprechend der
Bedienung des Benutzers;
eine Unterbrechungs-Steuereinrichtung zum Anweisen der den
nicht-wiederaufnehmbaren Zustand beurteilenden Einrichtung, um entsprechend dem Aus-Signal
von dem Energieschalter zu verarbeiten; und
eine Energieversorgungseinrichtung zum Stoppen einer Energieversorgung
entsprechend der Anweisung von der die Energie-Abschaltung bewahrenden
Einrichtung.
14. Steuereinheit eines Computersystems nach Ansprüch 8, die weiterhin aufweist:
einen Energieschalter zum Ausgeben eines Ein-Signals entsprechend der
Bedienung des Benutzers;
eine Energieversorgungseinrichtung zum Initiieren einer Energieversorgung
entsprechend dem Ein-Signal von dem Energieschalter; und
eine Energie-Einschaltungs-Reset-Einrichtung zum Anweisen der die
Energie-Einschaltung wiederaufnehmenden Einrichtung, um entsprechend dem Ein-Signal von
dem Energieschalter zu verarbeiten.
15. Steuereinheit eines Computersystems nach Anspruch 8, die weiterhin aufweist:
eine Energie-Ausschaltung-Nicht-Bewahrungseinrichtung für eine
Energie-Abschaltung, wenn der Energie-Abschaltvorgang angewiesen ist; und
eine Energie-Abschaltvorgang-Umschalteinrichtung zum Umschalten,
entsprechend einer Anweisung des Benutzers, zwischen der
Energie-Abschaltung-Bewahrungseinrichtung und der Energie-Abschaltung-Nicht-Bewahrungseinrichtung,
wenn der Energie-Abschaltvorgang angewiesen wird;
wobei die Energie-Abschaltung-Bewahrungseinrichtung zu der nicht-flüchtigen
Speichereinrichtung ein Bewahrungs-Zeichen setzt, das anzeigt, daß die
vorherigen Daten, die in der flüchtigen Speichereinrichtung gehalten sind, zu der nicht-
flüchtigen Speichereinrichtung übertragen worden sind, und
die Energie-Einschalt-Wiederaufnahmeeinrichtung die vorherigen Daten in der
nicht-flüchtigen Speichereinrichtung zu der flüchtigen Speichereinrichtung
zurückführt, wenn das Bewahrungs-Zeichen eingestellt ist.
16. Steuerverfahren eines Computersystems, das die Schritte eines Haltens von Daten
in einer Speichereinrichtung, während sich eine Energieversorgung des
Computersystems eingeschaltet befindet, und Wiederaufnehmen der Ausführung eines
vorherigen Programms, das vor einem Energie-Abschaltvorgang lief, durch
Wiederaufnehmen vorheriger Daten, die in der Speichereinrichtung vor dem
Energie-Abschaltvorgang gehalten wurden, aufweist;
gekennzeichnet durch die Schritte:
Beurteilen, ob sich der Status des Computersystems in dem nicht
wiederaufnehmbaren Zustand befindet, wenn der Energie-Abschaltvorgang angewiesen wird; und
Informieren des Benutzers, daß der Status dahingehend beurteilt worden ist, den
nicht wiederaufnehmbaren Zustand in dem vorherigen Schritt zu erfüllen.
17. Steuerverfahren eines Computersystems nach Anspruch 16, das weiterhin den
Schritt eines Aufhebens des Energie-Abschaltvorgangs aufweist, wenn sich das
Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren Zustand befindet.
18. Steuerverfahren eines Computersystems nach Anspruch 16, das weiterhin den
Schritt eines Bestätigens entsprechend einer Anweisung des Benutzers, um mit
dem Energie-Abschaltvorgang fortzuschreiten oder den Energie-Abschaltvorgang
aufzuheben, wenn sich das Computersystem in dem nicht wiederaufnehmbaren
Zustand befindet, aufweist.
19. Steuerverfahren eines Computersystems nach Anspruch 16, das weiterhin die
Schritte aufweist:
Auswählen, entsprechend einer Anweisung des Benutzers, eines
Energie-Abschalt-Bewahrungsvorgangs oder eines
Energie-Abschalt-Nicht-Bewahrungsvorgangs, wenn der Energie-Abschaltvorgang angewiesen wird;
Übertragen der vorherigen Daten, die in der Speichereinrichtung, die eine flüchtige
Speichereinrichtung aufweist, zu einer nicht-flüchtigen Speichereinrichtung,
gehalten sind, Einstellen eines Bewahrungs-Zeichens, das anzeigt, daß die vorherigen
Daten, die in der flüchtigen Speichereinrichtung gehalten sind, zu der
nichtflüchtigen Speichereinrichtung übertragen worden sind, und Energie-Abschaltung, wenn
die den Energie-Abschaltvorgang bewahrende Operation ausgewählt ist;
Energie-Abschaltung ohne Übertragung der vorherigen Daten, die in der flüchtigen
Speichereinrichtung gehalten sind, zu der nicht-flüchtigen Speichereinrichtung,
wenn der Energie-Abschalt-Nicht-Bewahrungsvorgang ausgewählt ist; und
Erfassen, ob das Bewahrungs-Zeichen in der nicht-flüchtigen Speichereinrichtung
beim Energie-Einschalten eingestellt ist; und
Zurückführen der Daten in der nicht-flüchtigen Speichereinrichtung zu der
flüchtigen Speichereinrichtung, wenn das Bewahrungs-Zeichen eingestellt ist.
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