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Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Bildaufnahmegerät zur
Aufnahme eines Objektbildes, beispielsweise eines Bildes auf einer Zeichentafel, und
zur Ausgabe des Bildes, beispielsweise an einen Drucker.
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Wenn Erklärungen unter Verwendung einer Zeichentafel bei einer Konferenz oder
dergleichen gegeben werden, so besteht der Bedarf daran, daß der auf der Zeichentafel
dargestellte Inhalt leicht aufgezeichnet werden kann.
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Zur Befriedigung dieses Bedarfes wurde eine Zeichentafel mit Kopierfunktion
verwendet, welche durch eine sogenannte elektronische Drucktafel verwirklicht wurde.
Eine Technik einer solchen elektronischen Drucktafel ist beispielsweise in den US-
Patentschriften 4 687 318 und 4 733 271 offenbart.
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Da diese elektronische Drucktafel selbst Kopierfunktion hat, ist das Gerät
unvermeidlich sehr groß. Es ist daher eine Schwierigkeit, das Gerät zwischen
Konferenzräumen zu transportieren.
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Aufgrund dieser Umstände wurde ein elektronisches Bildaufnahmegerät
entwickelt. Bei diesem Gerät wird ein Bildobjekt, beispielsweise ein Bild auf einer
Zeichentafel oder dergleichen, optisch unter Verkleinerung eingegeben, das verkleinerte
Bild wird durch ein Bildaufnahmegerät abgetastet, um ein Bildsignal zu erzeugen, und
das Bildsignal wird auf einem Aufzeichnungspapier aufgezeichnet. Da ein solches
elektronisches Bildaufnahmegerät von einer Zeichentafel getrennt ist, kann das Gerät
zwischen den Konferenzräumen bewegt werden. Eine Technik für ein solches
elektronisches Bildaufnahmegerät ist beispielsweise in den US-Patentschriften 4 074
324 und 5 067 028 offenbart.
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Das oben erwähnte elektronische Bildaufnahmegerät ist so ausgebildet, daß es
einfach ein Bild auf einer Zeichentafel oder dergleichen aufnimmt und ausdruckt. Um
aber gleichzeitig Synthesedaten (zur Synthese zu verwenden), z. B. Formatdaten, und
Gegenstandsdaten, aufzuzeichnen, ist es notwendig, daß ein Benutzer zusätzlich diese
Daten aufschreibt.
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Zur Beseitigung dieser Unannehmlichkeiten sind einige Geräte so ausgebildet, daß
sie zwischen einem Bildaufnahmebetrieb und der Aufnahme von Synthesedaten mittels
eines Schalters umschalten, so daß zusammengesetzte Bildsignale zu einer
Druckereinheit ausgegeben werden, wie dies beispielsweise in der US-Patentschrift 4
013 876 offenbart ist.
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Da jedoch bei einem solchen Gerät ein Aufnahmebild und Synthesedaten mittels
eines Schalters geschaltet werden, müssen die ausgegebenen synthetisierten Bildsignale
von dem Schalter mit hoher Präzision entsprechend der Zeitgabe der Druckereinheit
geschaltet werden, so daß eine zeitaufgeteilte Eingabe von zwei Datenarten erfolgen
muß, was in einer komplizierten Zeitsteuerung resultiert.
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Ein Seitenpuffer kann zur Erzeugung eines zusammengesetzten Druckbildes
entsprechend einer Seite im voraus verwendet werden. Für diesen Zweck ist jedoch ein
Speicher für eine Seite erforderlich. Zusätzlich kann ein Druckvorgang nicht gestartet
werden, bis ein Bildaufnahmevorgang eines Formates vervollständigt ist und die
Schaffung eines zusammengesetzten Bildes ist in dem Seitenpufferspeicher zu
vollenden.
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Aus der US-A-4 571 630 ist ein Bildaufnahmegerät bekannt, bei welchem ein
Objektbild auf Bildatenerzeugungsmittel projiziert wird, was unter Verwendung eines
optischen Systems und eines halbdurchlässigen Spiegels im optischen Weg zwischen
dem optischen System und den Bilddaten erzeugenden Mitteln geschieht, die in einer
Bilderzeugungsebene angeordnet sind. Der halbdurchlässige Spiegel dient dazu, einen
Teil der Bildstrahlung auf einen Fokussierungsschirm zu reflektieren, welcher durch
einen Sucher beobachtet werden kann. Zusätzliche graphische Information kann in dem
bekannten Gerät durch den halbdurchlässigen Spiegel auf die Bilderzeugungsebene
projiziert werden, um mit der Bildobjektinformation kombiniert zu werden und kann auf
den Fokussierungsschirm projiziert werden, um mit der darauf gebildeten
Bildobjektinformation überlagert zu werden, so daß eine Beobachtung durch den
Benutzer über den Sucher möglich ist.
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Die EP-A-0 196 009 offenbart ein elektronisches Bildaufnahmegerät mit
Bilddatenerzeugungsmitteln, welche über ein optisches System einer
Objektbildinformation ausgesetzt werden und welche bewegliche Spiegel im optischen
Weg zwischen dem Linsensystem und einem Bilddetektor bzw. einem Film bzw. einem
Sucher enthalten.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektronisches
Bildaufnahmegerät zu schaffen, welches einem Benutzer ermöglicht, eine Sichtkontrolle
eines Objektbildes, welches aufgenommen und aufgezeichnet werden soll, zusammen
mit erzeugten Daten vor der Aufnahme, beispielsweise des Druckes, vorzunehmen.
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Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Gerät mit den
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen und
Weiterentwicklungen sind Gegenstand der Ansprüche zwei und drei.
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Die vorliegende Erfindung läßt sich vollumfänglicher aus der folgenden
detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen verstehen,
in welchen:
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Fig. 1 eine Aufsicht zeigt, die das äußere Erscheinungsbild der bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erkennen läßt;
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Fig. 2 eine rechte Seitenansicht der genannten Ausführungsform ist;
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Fig. 3 eine linke Seitenansicht dieser Ausführungsform darstellt;
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Fig. 4 eine Untersicht dieser Ausführungsform ist;
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Fig. 5 eine Aufsicht des Flüssigkristallanzeigeteiles und des Aufbaus der
peripheren Teile dieser Ausführungsform zeigt;
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Fig. 6 eine Aufsicht der inneren Anordnung in einem unteren Gehäuse der
Ausführungsform darstellt;
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Fig. 7 eine Aufsicht der Ausführungsform in einem Zustand zeigt, bei welchem
verschiedene Teile in dem unteren Gehäuse montiert sind;
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Fig. 8 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A ist,
wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem eine Fokussierungsplatte aus einer
Bilderzeugungsposition in eine zurückgezogene Stellung bewegt ist und ein Spiegel von
einer Reflexposition in eine Lichtabdeckungsposition bewegt ist;
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Fig. 10 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A
zeigt, wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem die Fokussierungsplatte und der
Spiegel die zurückgezogene Position bzw. die Lichtabdeckungsposition erreicht haben;
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Fig. 11 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A ist,
wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem die Fokussierungsplatte von der
zurückgezogenen Position in die Bilderzeugungsposition bewegt ist, und der Spiegel
von der Lichtabdeckungsposition in die Reflexposition bewegt ist;
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Fig. 12 ein Blockschaltbild darstellt, das die Schaltungsanordnung der
vorliegenden Ausführungsform wiedergibt;
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Fig. 13 ein Blockschaltbild zeigt, das Einzelheiten der binären Schaltung von Fig.
12 erkennen läßt;
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Fig. 14 eine Darstellung ist, welche das Zitterbildmuster zeigt;
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Fig. 15 ein Blockschaltbild ist, das Einzelheiten einer
Bilddatenverarbeitungsschaltung von Fig. 12 darstellt;
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Fig. 16 ein Blockschaltbild ist, das Einzelheiten einer Zoom-
Verarbeitungsschaltung von Fig. 12 zeigt;
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Fig. 17 eine Darstellung ist, welche auf der Basis der Bilddaten gedruckte Bilder
zeigt;
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Fig. 18 eine Darstellung ist, die die Anzahl von Bildpunkten jedes Bildes darstellt,
das auf der Basis der Bilddaten gedruckt wird;
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Fig. 19 eine Darstellung zeigt, welche das Datenformat der Bilddaten erkennen
läßt, welche in Einheiten von 10 Zeilen angeordnet sind;
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Fig. 20 ein Flußdiagramm ist, welches ein Verfahren zur binären Verarbeitung
erläutert, das durch die binäre Schaltung ausgeübt wird;
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Fig. 21 ein Zeitdiagramm darstellt, das zur Erläuterung der Wirkungsweise der
binären Schaltung dient;
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Fig. 22 ein Zeitdiagramm ist, welches die Signalzustände an den Punkten a bis f
von Fig. 16 zeigt,
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Fig. 23 eine Darstellung zur Erläuterung des Inhaltes der
Bilddatenvergrößerungsverarbeitung zeigt;
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Fig. 24 ein Flußdiagramm darstellt, das eine Folge von Operationen einer
Bilddatenverarbeitungsschaltung wiedergibt;
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Fig. 25 ein Zeitdiagramm ist, das zur Erläuterung der Wirkungsweise der
Bilddatenverarbeitungsschaltung dient; und
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Fig. 26 ein schematisches Diagramm zeigt, das ein Verfahren zur Erzeugung
synthetisierter Daten in der Bilddaten-Verarbeitungsschaltung erkennen läßt.
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Nachfolgend wird die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Die Gesamtanordnung dieser Ausführungsform sei zuerst erläutert. Die
Fig. 1 bis 4 zeigen das äußere Erscheinungsbild dieser Ausführungsform. Wie in
Fig. 2 dargestellt, wird ein Außengehäuse 11 eines elektronischen Bildaufnahmegerätes
10 durch ein unteres Gehäuse 12 mit einer Öffnung an seiner Oberseite und ein oberes
Gehäuse 13 gebildet, das eine Öffnung an seiner Unterseite aufweist und passend auf
das untere Gehäuse gesetzt ist. Ein Linsengehäuse 14 ragt von einer Seitenfläche des
unteren Gehäuses 11 weg. Eine Bildaufnahmelinse 15 ist in dem Linsengehäuse 14
untergebracht. Außerdem ist nahe dem Linsengehäuse 14 ein Fensterbereich 16
ausgebildet, welcher Infrarotstrahlen durchläßt, welche von einem Infrarot-
Abstandsmesser emittiert werden, welcher weiter unten beschrieben wird. In dem
Fensterbereich 16 befindet sich ein Filter 17.
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Wie in Fig. 3 dargestellt, befindet sich auf der anderen Seitenfläche des
Außengehäuses 11 ein Hakenumschalter 18 zum Einschalten und Ausschalten der
Haupt-Energiequelle des elektronischen Bildaufnahmegerätes 10, ebenso wie eine
Buchsenanordnung 19, die zur Verbindung mit einer externen Einheit oder dergleichen
dient. Wie in Fig. 4 dargestellt ist in einem Eckenbereich der Unterseite des unteren
Gehäuses 12 ein Batterieaufnahmeraum 20 ausgebildet. Der Batterieaufnahmeraum 20
ist mit einem abnehmbaren Deckel 21 abgeschlossen. Auf der anderen Seite befindet
sich, wie man aus Fig. 1 ersieht, eine Druckerabdeckung 22 auf einer Seite der oberen
Fläche des oberen Gehäuses 13, während sich auf der anderen Seite dieser Oberfläche
ein ausgeschnittener Bereich 23 zum Freilegen des Linsengehäuses 14, ein Sucher 24,
ein Flüssigkristall-Anzeigebereich 25 und eine Mehrzahl von Tasten befinden.
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Fig. 5 zeigt den Inhalt von Anzeigen des Flüssigkristall-Anzeigebereiches 25,
nämlich im einzelnen Marken M, welche eingeschaltet werden, um eine
Zustandsanzeige 26 zu verwirklichen, beispielsweise "Wartzustand", "Fotografieren",
und dergleichen, wobei diese Bezeichnungen auf einem Seitenbereich neben dem
Flüssigkristall-Anzeigebereich 25 aufgedruckt sind; ferner eine Flächenanzeige A, die
eine Fläche erkennbar macht, in welcher ein Bild aufgenommen wird; eine Zeitanzeige
T, eine Bildaufnahmemodusanzeige S, welche in drei Moden besteht, d. h., "weißer
Grund", "schwarzer Grund" und "Grafik"; fernerhin einen Bildqualitätsmodus G, der
aus zwei Einzelmoden besteht, d. h., "normal" und "fein"; des weiteren ein
Synthesemodus U, der aus zwei Einzelmoden besteht, d. h., "Datum" und "Format"; und
dergleichen.
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Die folgenden Tasten sind nahe dem Flüssigkristall-Anzeigebereich 25
angeordnet: Eine Objekttaste 27, welche betätigt wird, um einen der Moden der
Bildaufnahmemodusanzeige S auszuwählen; weiter eine Bildqualitätstaste 28, welche
betätigt wird, um einen der Moden der Bildqualitätsmodusanzeige G auszuwählen;
weiter eine Datum-/Format-Taste 29, welche betätigt wird, um einen der Moden der
Synthesemodusanzeige U auszuwählen; und eine Flächentaste 30, welche betätigt wird,
um eine durch die Flächenanzeige A bezeichnete Fläche einzustellen oder eine
Rückstellung zu bewirken. Zusätzlich sind an dem oberen Gehäuse 13 die folgenden
Tasten vorgesehen: Ein Einstellknopf 31, der betätigt wird, um eine Zeit einzustellen;
eine Funktionstaste 32a, welche in Verbindung mit einer anderen Taste betätigt wird,
um eine vorbestimmte Funktion zu aktivieren; eine A4-Nahaufnahmetaste 32b, die
betätigt wird, um eine Nahaufnahme entsprechend einem A4-Format durchzuführen;
eine Flächeneinstelltaste 33, die betätigt wird, um die Fläche zu ändern, die durch die
Flächenanzeige A bezeichnet wird; ein Ausschalter 34; ein Einschalter 35; eine
Start/Stopp-Taste 36, welche betätigt wird, um den Ausdruck eines aufgenommenen
Bildes in Lauf zu setzen; und dergleichen.
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Wie in Fig. 6 gezeigt ist der Innenraum des unteren Gehäuses 12 im wesentlichen
in einen Autofokusanordnungsteil 37 (Autofokus AF), einen Tafelanordnungsteil 38
und einen Druckeranordnungsteil 39 unterteilt. In dem Tafelanordnungsteil 38 befinden
sich eine auf der Oberseite des Batterieaufnahmeraums 20 befindliche Abdeckplatte 40,
eine Energielieferungseinheit 41 und dergleichen in erster Linie. Ein Drucker 42
befindet sich in dem Druckeranordnungsteil 39, wie man aus Fig. 7 ersieht. Der Drucker
42 ist ein Thermodrucker und enthält eine Vorratsrolle, einen Druckerkopf und
dergleichen (nicht dargestellt). In dem Tafelanordnungsteil 38 befindet sich eine
Schaltungsträgerplatte 43 oberhalb der Abdeckplatte 40 und der
Energiezuführungseinheit 41. Sämtliche Steuerfunktionen, die für das
Bildaufnahmegerät erforderlich sind, werden durch eine Schaltung ausgeführt, die sich
auf der Unterseite der Schaltungsträgerplatte 43 befindet. Eine
Autofokussierungseinheit 44 befindet sich in dem Autofokusanordnungsteil 37. Das
Linsengehäuse 14 mit der Bildaufnahmelinse 15 ist in einem Endbereich der
Autofokussierungseinheit 44 vorgesehen. Ein Infrarot-Entfernungsmesser 45 zur
Bestimmung des Abstandes zu einem zu fotografierenden Objekt befindet sich auf einer
Seite des Linsengehäuses 14.
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Fig. 8 ist eine vertikale Schnittansicht, welche den inneren Aufbau der
Autofokussierungseinheit 44 zeigt, in der ein Bildabtaster 46 auf der Rückseite bzw.
hinter der Bildaufnahmelinse 15 angeordnet ist. Der Bildabtaster 46 enthält einen
Zeilensensor 67 (siehe Fig. 10), der durch eine Vertikalanordnung von
ladungsgekoppelten Geräten (CCD) gebildet wird. Der Bildabtaster 46 ist so
ausgebildet, daß er eine Zeile eines Objektbildes in Vertikalrichtung für jeden
Bewegungsschritt von einer Zeile in Horizontalrichtung abliest. Zu diesem Zwecke ist
der Bildabtaster 46 an einem Paar horizontaler Stäbe 47 und 48 abgestützt, die sich in
Horizontalrichtung erstrecken, so daß er in Horizontalrichtung (siehe Fig. 10) bewegbar
ist, wobei der Bildabtaster sich außerhalb der Bilderzeugungsebene der
Bildaufnahmelinse 15 während der Zeit befindet, in der kein Bild aufgenommen wird.
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Ein Fokussierungsschirm 49 und eine Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50
befinden sich auf einer Seite des Bildabtasters 46. Der Fokussierungsschirm 49 ist am
Orte der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15 angeordnet. Die
Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 befindet sich auf der Rückseite des
Fokussierungsschirmes 49. Sowohl der Fokussierungsschirm 49 als auch die
Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 sind an einem Rahmenteil 51 montiert. Ein Stift
52 erstreckt sich in Horizontalrichtung und ist durch den rückwärtigen Endbereich des
Rahmenteiles 51 geschoben. Der Stift 52 reicht mit Spiel in eine erste Führungsöffnung
53 hinein, die schräg in einer Seitenwand der Autofokussierungeinheit 44 gebildet ist.
Ein Ende eines Koppelelementes 54 ist an dem Rahmenteil 51 schwenkbar angelenkt,
während das andere Ende des Koppelelementes 54 schwenkbar an einem unteren
Endbereich eines Spiegels 55 angeschlossen ist, der Licht von dem
Fokussierungsschirm 49 und der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 auf den Sucher
24 reflektiert. Ein Stift 57 ragt von einem oberen Endbereich des Spiegels 55 weg. Der
Stift 57 reicht mit Spiel in eine zweite Führungsöffnung 56 hinein, die parallel zu der
ersten Führungsöffnung 53 orientiert ist.
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Ein Haken 58 ist im mittleren Bereich des Spiegels 55 angeformt und ragt von der
Rückseite weg, während ein Ende eines ersten Armes 59 in diesem mittleren Bereich
schwenkbar angeschlossen ist. Ein zweiter Arm 60 ist am anderen Ende des ersten
Armes 59 einstückig angeformt und erstreckt sich in einer Richtung nahezu senkrecht zu
dem ersten Arm 59. An dem freien Ende des zweiten Armes 60 befindet sich ein
Vorsprung 61, der in Horizontalrichtung orientiert ist. Das aus dem ersten Arm 59 und
dem zweiten Arm 60 gebildete Bauteil ist mittels einer Achse 62 an der Seitenwand
schwenkbar gelagert und mit Bezug auf die Stellung von Fig. 8 im Uhrzeigersinn durch
eine Vorspannkraft F belastet, wobei diese Vorspannkraft durch eine (nicht dargestellte)
Feder erzeugt wird, die um die Achse 62 geschlungen ist.
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Der Haken 58 ist an einem unteren Endbereich eines Vernegelungteiles 63
auslösbar festgelegt. Das Verriegelungsteil 63 ist an einer vorbestimmten Stelle der
Autofokussierungseinheit 44 fixiert. Eine Nockenscheibe 64 befindet sich unterhalb des
zweiten Armes 60. Ähnlich wie das Verriegelungsteil 63 ist die Nockenscheibe 64 an
einer vorbestimmten Position in der Autofokussierungseinheit 44 gelagert und in einer
Horizontalebene drehbar. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, erstreckt sich ein Vorsprung 64a
radial von dem Außenumfang der Nockenscheibe 64 weg, und außerdem ist ein
aufragendes Teil 65, das mit dem Vorsprung 61 in Kontakt ist, am naheliegenden Teil
des Vorsprunges 64a gebildet.
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Eine Gleitblock 66 befindet sich unterhalb des Spiegels 55. Wie man aus Fig. 10
erkennt, ist der Gleitblock 66 an einem unteren Teil des Bildabtasters befestigt, so daß
bei einer Bewegung des Bildabtasters 46 der Gleitblock 66 sich in Horizontalrichtung
längs der parallelen Führungsstäbe 47 und 48 mitbewegt. Am oberen Ende des
Gleitblockes 66 ist eine Ecke oder Kante 68 ausgebildet. Die Ecke oder Kante 68 trifft
bei der Bewegung des Gleitblockes 66 auf den Haken 58 und löst dadurch den Haken 58
von dem freien Ende des Verriegelungteiles 63.
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Befindet sich bei der Ausführungsform in der vorbeschriebenen Ausbildung der
Bildabtaster 46 in dem Zustand, in dem kein Bild aufgenommen wird, so steht er auf
einer Seite des Fokussierungsschirmes 49 (außerhalb der Bilderzeugungsebene der
Bildaufnahmelinse 15). Zu dieser Zeit ist, wie in Fig. 8 dargestellt, der Haken 58 an dem
Verriegelungsteil 63 eingehakt. Aus diesem Grunde wird der Spiegel 55 in einer
Schrägstellung, nämlich der Reflexionsstellung, durch Abstützung an zwei Punkten
gehalten, d. h., an dem Stift 57, der mit Spiel in die zweite Führungsöffnung 56
hineinragt, und dem Haken 58; die Drehung des ersten Armes 59, dessen äußeres Ende
schwenkbar an den Spiegel 55 angeschlossen ist, wird gegen die Vorspannkraft F der
Vorspannfeder verhindert.
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Der über das Kuppelelement 54 mit dem unteren Ende des Spiegels 55
schwenkbar verbundene Rahmenteil 51 wird durch das Kuppelelement 54 und den Stift
52 in vertikaler Stellung festgehalten, welche sich am unteren Ende der ersten
Führungsöffnung 53 befindet. Bei dieser Anordnung wird der Fokussierungsschirm 49,
der an dem Rahmenteil 51 befestigt ist, in einer Vertikalstellung, nämlich der
Bildaufnahmestellung gehalten, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, während in derselben
Weise auch die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 in einer vertikalen Stellung
gehalten ist. Dies hat zur Folge, daß das durch die Bildaufnahmelinse 15 aufgenommene
Objektbild auf dem Fokussierungsschirm 49 in der Bilderzeugungsposition entsteht.
Das erzeugte Objektbild und die auf der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50
dargestellten Daten werden von dem Spiegel 55 auf den Sucher 24 reflektiert. Aus
diesem Grunde kann das Bild des Objektes durch den Sucher 24 einer Sichtprüfung
unterzogen werden und auch die auf der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50
dargestellten Daten können einer Sichtprüfung unterzogen werden.
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Wenn die Start-/Stopp-Taste 36 betätigt wird, um das Bild des Objektes nach
Durchführung der Sichtprüfung durch den Sucher 24 hindurch auszudrucken, so wird
ein Motor (nicht dargestellt) in Lauf gesetzt und der Bildabtaster 46 beginnt sich in
Horizontalrichtung (von einer tieferen Position in eine höhere Position mit Bezug auf
die. Lage von Fig. 8) längs der parallelen Stäbe 47 und 48 zu bewegen. Aus diesem
Grunde beginnt sich auch der Gleitblock 66 zusammen mit dem Bildabtaster 46 zu
bewegen. Demzufolge läuft die an dem oberen Teil des Gleitblockes 66 gebildete Ecke
oder Kante 68 an dem Haken 58 an und löst den Haken 58 von dem Verriegelungsteil
63.
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Da der erste und der zweite Arm 59 bzw. 60 im Uhrzeigersinn durch die
Vorspannkraft F der Feder vorgespannt sind, wie dies oben ausgeführt wird, beginnen
sich die beiden Arme 59 und 60 in derselben Richtung (Pfeil a) zu drehen, sobald der
Haken 58 von dem Verriegelungsteil 63 freikommt, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Zu
dieser Zeit ist auch die Kurvenscheibe 64 frei und kann sich frei verschwenken (Pfeil b),
wenn der Vorsprung 61 in Kontakt mit dem aufragenden Teil 65 kommt, so daß die
Schwenkbewegung des zweiten Armes 60 nicht gehemmt wird.
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Wenn der erste Arm 59 sich verschwenkt, so wird ein im wesentlichen in der
Mitte liegender Teil des Spiegels 55 nach aufwärts gedrückt. Dies hat zur Folge, daß das
untere Ende des Spiegels 55 um den Stift 57 herum nach aufwärts geschwenkt wird
(Pfeil c), und der Spiegel 55 wird nach aufwärts bewegt, während der Stift 57 längs der
zweiten Führungsöffnung 56 wandert (Pfeil d). Wenn das untere Ende des Spiegels 55
in dieser Weise verschwenkt wird, dann wird der Rahmenteil 51 durch das
Kuppelelement 54 nach aufwärts gestoßen, so daß das obere Ende des Rahmenteiles 51
sich um den Stift 52 herum nach abwärts verschwenkt (Pfeil e). Gleichzeitig bewegt
sich der Rahmenteil 51 entlang der ersten Führungsöffnung 53 nach aufwärts, während
der Stift 52 die erste Führungsöffnung 53 entlang wandert (Pfeil f).
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Wenn der Stift 52 das obere Ende der ersten Führungsöffnung 53 erreicht, und
wenn der Stift 57 das obere Ende der zweiten Führungsöffnung 56 erreicht, wie dies in
Fig. 10 gezeigt ist, dann wird die Verschwenkung des ersten Armes 59 und des zweiten
Armes 60, des Spiegels 55, des Rahmenteiles 51, des Fokussierungsschirms 49 und der
Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50, welche an dem Rahmenteil 51 befestigt sind,
durch Abstützung an zwei Punkten gehemmt, d. h., durch Abstützung an den Stiften 52
und 57. In diesem Zustand erreicht der Spiegel 55 eine Lichtabdeckposition unter
Abschluß der unteren Fläche des Suchers 24, und der Fokussierungsschirm 49 und die
Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 liegen auf dem Spiegel 55 und befinden sich in
einer zurückgezogenen Stellung. Aus diesem Grunde wird äußeres störendes Licht von
der Seite des Suchers 24 mittels des Spiegels 55 so abgeschirmt, daß der Bildabtaster 46
nur Licht aufnimmt, das von der Seite der Bildaufnahmelinse 15 ausgeht, was mit hoher
Präzision geschieht.
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Der Fokussierungsschirm 49 zieht sich zusammen mit der Flüssigkristall-
Anzeigeeinrichtung 50 aus der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15 zurück,
um einen Weg freizugeben, über welchen sich der Bildabtaster 46 längs der
Bilderzeugungsebene bewegen kann, so daß sich der Bildabtaster 46 in
Horizontalrichtung bewegen kann, ohne daß seine Bewegung gestört wird und sich von
einer Ausgangsposition auf einer Seite der Bilderzeugungsebene zu der anderen Seite
der Bilderzeugungsebene bewegt werden kann. Da zu dieser Zeit der Zeilensensor 67 im
Ausschaltzustand gehalten ist, wird, wenn der Bildabtaster 46 von einer Endstellung auf
einer Seite der Bilderzeugungsebene zu der Endstellung auf der anderen Seite der
Bilderzeugungsebene bewegt wird, kein Objektbild aufgenommen. Wenn der
Bildabtaster 46 die Endstellung auf der anderen Seite der Bilderzeugungsebene oder des
Bilderzeugungsformates erreicht, so wird der Zeilensensor 67 eingeschaltet und der
Motor wird in der Gegenrichtung angetrieben, um den Bildabtaster 46 von der
genannten Endstellung auf der anderen Seite des Bilderzeugungsformates zu der
Endstellung auf der einen Seite, nämlich der Ausgangsstellung, zu bewegen (von der
oberen Position zu einer unteren Position mit Bezug auf die Stellung von Fig. 10). Bei
dieser Wirkungsweise tastet der Zeilensensor 67 vertikal die Bilderzeugungsebene ab,
um der Reihe nach Bildausgangsdaten abzugeben, jedesmal dann, wenn der Bildabtaster
46 in Horizontalrichtung um einen Schritt weiterbewegt wird. Wenn diese Bilddaten zu
dem Drucker 42 übertragen werden, dann druckt der Drucker 42 der Reihe nach das
Objektbild aus. Wenn der Bildabtaster 46 die Endstellung am anderen Ende des
Bilderzeugungsformates erreicht hat, dann ist der Ausdruck eines Formates der
Bilddaten vollendet.
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Selbst wenn der Ausdruck eines Formates der Bilddaten in dieser Weise vollendet
ist, dann unterliegt der Bildabtaster 46 kontinuierlich einer Antriebskraft von dem
Motor und wird weiter in derselben Richtung bewegt. Demzufolge, wie in Fig. 10
gezeigt, wird der obere Teil des Gleitblockes 66 in Berührung mit dem aufragendem
Teil 64a gebracht, der von der Nockenscheibe 64 aufragt. Folglich wird, wie in Fig. 11
dargestellt ist, die Kurvenscheibe 64 im Gegensatz zum zuvor beschriebenen Betrieb in
umgekehrter Richtung angetrieben (Pfeil g), so daß der aufragende Vorsprung oder Stift
65 auf der Kurvenscheibe 64 in Berührung mit dem Vorsprung 61 des zweiten Armes
60 gebracht wird, und der zweite Arm 60 wird im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil h) gegen
die Vorspannkraft F der Feder getrieben.
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Wenn der zweite Arm 60 sich in dieser Weise verschwenkt, dann verschwenkt
sich auch der erste Arm 59, der einstückig verbunden ist, im Gegenuhrzeigersinn.
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Demzufolge wird im wesentlichen der mittlere Teil des Spiegels 55 nach abwärts
gedrückt und das untere Ende des Spiegels wird um den Stift 57 als Drehpunkt nach
abwärts verschwenkt (Pfeil i). Gleichzeitig wird der Spiegel 55 abwärts bewegt,
während sich der Stift 57 in der zweiten Führungsöffnung 56 nach abwärts bewegt
(Pfeil j). Wenn das untere Ende des Spiegels 55 verschwenkt wird, so wird zusätzlich
das Kuppelelement 54 des Rahmenteiles 51 nach abwärts gezogen und das untere Ende
des Rahmenteiles 51 schwenkt sich um den Stift 52 nach abwärts (Pfeil k). Zur selben
Zeit bewegt sich der Rahmenteil 51 längs der ersten Führungsöffnung 53 nach abwärts,
während der Stift 52 längs der ersten Führungsöffnung 53 nach abwärts wandert.
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Wenn der Fokussierungsschirm 49 die anfängliche Reflexionsposition erreicht,
dann kommt der Haken 58 wieder in Eingriff mit dem äußeren Ende des
Verriegelungselementes 63 und zur selben Zeit wird der Motor stillgesetzt, um den
Bildabtaster 56, wie in Fig. 8 gezeigt, anzuhalten. Wie oben beschrieben wird der
Spiegel 55 in der schrägen Reflexposition durch Abstützung in zwei Punkten gehalten,
d. h., an dem mit Spiel in die zweite Führungsöffnung 56 eingreifenden Stift 57 und an
dem Haken 58. Der Rahmenteil 51, welcher schwenkbar am unteren Ende des Spiegels
55 über das Kuppelelement 54 angeschlossen ist, wird in einer Vertikalstellung durch
Abstützung an zwei Punkten gehalten, d. h., an dem festgehaltenen Kuppelelement 54
und an dem Stift 52, der sich an dem unteren Ende der ersten Führungsöffnung 53
befindet. Aus diesem Grunde wird der Fokussierungsschirm 49, welcher an dem
Rahmenteil 51 befestigt ist, in der vertikalen Bildaufnahmeposition gehalten, wie sie in
Fig. 8 dargestellt ist, während sich die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 in
derselben Weise in Vertikalstellung befindet, so daß eine Sichtkontrolle des
Objektbildes durch den Sucher 54 sowie eine Sichtkontrolle der von der
Flüssigkeitskristall-Anzeigeeinrichtung 50 dargebotenen Daten wiederum möglich ist.
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Die Schaltungsanordnung der ersten Ausführungsform mit dem oben
beschriebenen Aufbau wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben.
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Fig. 12 ist ein Blockschaltbild, das den inneren Aufbau des elektronischen
Bildaufnahmegerätes zeigt. Der Zeilensensor 67, der durch die Vertikalanordnung von
ladungsgekoppelten Geräten gebildet wird, ist hinter der Linse 412 in dem
Linsengehäuse 14 angeordnet. Der Zeilensensor 67 wird längs der Bilderzeugungsebene
der Linse 412 in Horizontalrichtung (Pfeilrichtung) bewegt, um ein Bildformat
abzutasten. Im einzelnen ist der Zeilensensor 67 so ausgebildet, daß er die
Bilderzeugungsebene in Vertikalrichtung abtastet, wobei beispielsweise
eintausendsiebenhundertsechzig Punkte je Zeile durch ladungsgekoppelte Geräte
verwirklicht sind, welche in Vertikalrichtung angeordnet sind, um ein Ein-Zeilen-
Bildsignal zu erhalten, und der Reihe nach die Bildinformation in Einheiten von
vertikalen Abtastlinien entsprechend der horizontalen Bewegung auszugeben.
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Der Bildsignalausgang von dem Zeilensensor 67 wird von einem Vorverstärker
431 verstärkt. Der Verstärkungsgewinn des verstärkten Signales wird dann durch einen
Verstärker mit automatischer Verstärkungsgewinnsteuerung (AGC) 432 auf einen
konstanten Wert eingestellt und wird einer Randverstärkungskorrektur unterzogen. Der
Bildsignalausgang von dem Verstärker 432 mit automatischer
Verstärkungsgewinnsteuerung wird durch eine Grauton-Korrekturschaltung 433
verarbeitet, so daß die Helligkeit bzw. Schwärzung der mittleren und der peripheren
Teile des Bildes korrigiert werden. Das korrigierte Signal wird dann durch eine
Binärschaltung 434 graduierungsgesteuert und in binäre Form gebracht. Dieses in binäre
Form gebrachte Bildsignal ist das Eingangssignal zu einer
Bilddatenverarbeitungsschaltung 435. Es sei bemerkt, daß die Binärschaltung 434 und
die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 weiter unten im einzelnen beschrieben werden.
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Eine Steuereinrichtung 436 bewirkt eine Steuerung des Gesamtsystems. Die
Steuereinrichtung 436 empfängt Betriebsinformationen von den verschiedenen, in Fig. 1
gezeigten Tasten. Die Steuereinrichtung 436 steuert einen Steuerabschnitt 437 mit
einem Thermokopf und eine Motorsteuerschaltung 438 zusätzlich zu dem Verstärker
432 mit automatischer Verstärkungsgewinnsteuerung, ferner die Binärschaltung 434
und die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 auf der Basis der
Betriebsinformationseingangsdaten und dergleichen. Die Motorsteuerschaltung 438
steuert den CCD-Antriebsmotor 439 zum Antrieb des Zeilensensors 67 in
Horizontalrichtung, ferner einen Linsenantriebsmotor 440 zum Antrieb der Linse 412
zur Bewegung in Richtung der optischen Achse zur Fokussierung auf das Objekt, sowie
einen Antriebsmotor 441 zum Antrieb der Zuführungsrolle (nicht dargestellt) für den
Drucker 42.
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Der Steuerabschnitt 437 für den Thermodruckerkopf steuert den Antriebsabschnitt
442 für den Thermodruckerkopf auf der Basis eines Positionssteuersignalausganges von
der Steuereinrichtung 436 und synthetisiert Datenausgänge oder dergleichen Ausgänge
von der Bilddatenverarbeitungsschaltung 435. Wenn der Antriebsabschnitt 442 für den
Thermodruckerkopf entsprechend einem Eingangssteuersignal betätigt wird, wird ein
Bild für ein Format, das erhalten wird, wenn der Zeilensensor 67 in Horizontalrichtung
entlang der Bilderzeugungsebene der Linse 412 einmal durchbewegt wird, thermisch
auf temperaturempfindliches Papier P übertragen, das durch die Zuführungsrolle des
Druckers 42 zugeführt wird.
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Fig. 13 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der binären Schaltung 434
erkennen läßt. Ein Vergleicher 111 vergleicht die Bilddaten, welche über die
Bildtonkorrekturschaltung 433 übertragen werden, mit einem Schwellwert, um die
Daten binär umzuformen. Zusätzlich wird durch Änderung dieses Schwellwertes unter
Verwendung einer Zitterbildtabelle oder Grautontabelle ein Pseudo-Halbton realisiert.
Die Zitterbildtabelle oder Grautontabelle ist als eine Tabelle mit vier Zeilen und vier
Spalten in einem Zitterbild-Tabellenspeicherabschnitt oder Grauton-Speicherabschnitt
112 gespeichert. Es sind zwar verschiedene Muster solcher Grautontabellen oder
Zitterbildtabellen bekannt, doch ist beispielsweise gemäß Fig. 14 ein Muster, das als
"Bayer"-Muster bekannt ist, gespeichert.
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Eine Spalte des Zitterbildspeicherabschnittes oder Grautonspeicherabschnittes 112
wird durch einen Zitterbildtabellen-Adressenzähler oder Grautontabellen-
Adressenzähler 113 bezeichnet. Ein Zeilentakt, der mit einer Zeile der Bilddaten von der
Steuereinrichtung 436 synchronisiert ist, wird zu dem Grautontabellen-Adressenzähler
113 geführt. Der Grautontabellen-Adressenzähler 113 aktualisiert die Spalte, welche in
Synchronismus mit dem Zeilentakt zu bezeichnen ist. Dies bewirkt, daß vier
Schwellwertdaten einer Spalte zu dem Grautonregister 114 übertragen werden.
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Das Zitterbildregister oder Grautonregister 114 enthält vier Stellen, d. h., die
Registerstellen 0 bis 3, welche durch einen Grautonregisterzähler 115 adressiert werden,
so daß vier Schwellwertdaten der Reihe nach ausgelesen und zu dem Vergleicher 111 in
Synchronismus mit jedem Punkt der Bilddaten geführt werden. Ein Basistakt in
Synchronismus mit je einem Bildpunkt der Bilddaten von der Steuereinrichtung 436
wird zu dem Zitterbildregisterzähler oder Grautonregisterzähler 115 geführt. Der
Zitterbildregisterzähler oder Grautonregisterzähler 115 aktuallisiert der Reihe nach die
Stellenposition des Zitterbildregisters oder Grautonregisters 114, der in Synchronismus
mit dem Basistakt anzusteuern ist. Der Vergleicher 111 vergleicht jeden von dem
Zitterbildregister oder Grautonregister 114 gelieferten Schwellwert mit den Bilddaten
und gibt Binärdaten entsprechend dem Vergleichsergebnis aus.
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Fig. 15 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der
Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 erkennen läßt. Ein Flächenbezeichnungssignal
wird von der Steuereinrichtung 436 zu einem Flächenbezeichnungsabschnitt 351 in
Abhängigkeit von der Betätigung einer Flächeneinstellungstaste 33 geführt. Im
einzelnen kann eine Bildfläche durch Betätigen der Flächeneinstellungstaste 33
bestimmt werden, während man durch den Sucher 24 sieht. Der
Flächenbestimmungsabschnitt 351 unterscheidet zwischen Daten innerhalb einer
bezeichneten Fläche gegenüber Daten außerhalb der bezeichneten Fläche und überträgt
nur die Daten innerhalb der bezeichneten Fläche zu einer Zoom-Verarbeitungsschaltung
352. Die Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 empfängt einen Synchronisationstakt und
einen Doppel-Synchronisationstakt mit einer Periode, welche das zweifache des
Synchronisationstaktes ist, von der Steuereinrichtung 436.
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Fig. 16 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der Zoom-
Verarbeitungsschaltung 352 darstellt. Ein Vergrößerungsregister 251 speichert einen
Vergrößerungseingang von der Steuereinrichtung 436 als achtstellige Daten und gibt
diese achtstelligen Vergrößerungsdaten an einen 8 : 1-Wähler 252 ab. Ein
Synchronisationstakt (a) vom Ausgang der Steuereinrichtung 436 wird einem
dreistelligen Zähler 253 und einem 2 : 1-Wähler 524 zugeführt. Der dreistellige Zähler
oder Drei-Bit-Zähler 253 gibt der Reihe nach dreistellige Zählerwerte oder Zählerstände
c von "0" bis "7" an den 8 : 1-Wähler 252 in Abhängigkeit von dem Synchronisationstakt
(a) aus. Der 8 : 1-Wähler 252 liefert nur ein Bit des achtstelligen Dateneinganges von
dem Vergrößerungsregister 251 aus, was dem Zählwerteingang (c) von dem
dreistelligen Zähler 253 zu dem 2 : 1-Wähler 254 hin entspricht.
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Der Synchronisationstakt (a) und der doppelte Synchronisationstakt (b) mit einer
Frequenz vom zweifachen des Synchronisationstaktes (a) (aus diesem Grunde ist die
Periode des doppelten Synchronisationstaktes die Hälfte der Periode des einfachen
Synchronisationstaktes (a)) werden von der Steuereinrichtung 436 an den 2 : 1-Wähler
254 gegeben. Der 2 : 1-Wähler 254 wählt den Synchronisationstakt (a) aus, wenn der
Vergrößerungsregisterausgang (d), der von dem 8 : 1-Wähler 252 eingegeben wird, den
Wert "0" hat, und wählt den doppelten Synchronisationstakt (b) aus, wenn der Ausgang
(d) den Wert "1" hat. Der 2 : 1-Wähler 254 gibt den ausgewählten Takt als Zähltakt (f) an
einen vierstelligen Zähler 255 weiter.
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Der vierstellige Zähler 255 liefert eine Auswahladresse (g), welche aus Daten von
vier Bit besteht, an eine sechzehnstellige Flip-Flop-Gruppe 256 und einen
acht/sechzehn-Zählausgangsabschnitt 258 in Synchronismus mit dem Eingangszähltakt
(f). Bilddaten D&sub1; werden der sechzehnstelligen Flip-Flop-Gruppe 256 über den
Flächenbestimmungsabschnitt 351 zusammen mit der Auswahladresse (g) zugeführt.
Die sechzehnstellige Flip-Flop-Gruppe 256 hält dann die entsprechenden Bits der
Bilddaten D&sub1; zu der Eingangszeit der Auswahladresse (g) fest.
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Eine Auswahleinrichtung 257 (obere Gruppe/untere Gruppe) schaltet die acht
oberen Bits und die acht unteren Bits der sechzehnstelligen Flip-Flop-Gruppe 256 in
Synchronismus mit einem acht/sechzehn-Zählerausgang (h) von dem acht/sechzehn-
Zählerausgangsabschnitt 258. Die Auswahleinrichtung 257 bezüglich oberem Bereich
und unterem Bereich gibt alternativ vergrößerte Acht-Bit-Bilddaten von der
achtstelligen oberen Seite und von der achtstelligen unteren Seite aus. Die ausgegebenen
Bilddaten werden dann über eine Blockauswahlschaltung 353 der Zeile 1 eines
Bilddatenpuffers 354 zugeführt bzw. dort eingespeichert.
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Die Blockauswahlschaltung 353 von Fig. 15 ist über einen Datenbus und einen
Adressenbus mit der Steuereinrichtung 436 verbunden und hat außerdem Verbindung zu
einer Datenübertragungssteuereinrichtung 355, einem Datenformatspeicherabschnitt
356, einem Tasteneingangs-Datenspeicherabschnitt 357 und einem Synthese-Format
Datenspeicherabschnitt 358. Der Format-Datenspeicherabschnitt 356 wird durch einen
Festwertspeicher gebildet und ist so ausgebildet, daß er eine Anzahl von Formattypen
speichert, welche jeweils aus Daten fester Form bestehen, beispielsweise
Darstellungsformatdaten entsprechend Bilddaten, welche von einem Bildgegenstand
erhalten werden, und Titel-Darstellungsdaten, welche in einem Teil der Bildformatdaten
eingeschrieben sind.
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Fig. 17 zeigt ein Bildformat, das in dem Datenformatspeicherabschnitt 356
gespeichert ist. Ein Bildformat (1) gemäß Fig. 17 ist ein solches mit keinen
synthetischen Umgrenzungsdaten, welches nur durch Daten bestimmt ist, welche
Schnittlinien K zu beiden Seiten eines fotografischen Bildformates S zu drucken
erlauben, welches durch die Bilddaten erzeugt ist. Ein Format (2) in Fig. 17 ist ein
solches mit synthetischen Umgrenzungsdaten, das dadurch entsteht, daß man den
Ausdruck von Umgrenzungslinien W, eines Titel-Wiedergabebereiches T, einer
Mittelmarkierung und eines Datums D zusätzlich zu den Schnittlinien K gestattet. In
dem Format (2) von Fig. 17 entstehen die Umgrenzungslinien W, die Schnittlinien K
und dergleichen jeweils durch die Zahl von Punkten, welche in Fig. 18 angedeutet sind.
Beispielsweise entspricht die Länge jeder Schnittlinie K jeweils 1680 Punkte (gleich der
Gesamtlänge einer kurzen Seite des A4-Thermopapiers); die Breite jeder Mittellinie K
entspricht acht Punkten; der Abstand zwischen den Schnittlinien K beträgt 2376 Punkte.
Außerdem werden die Umgrenzungslinien W, der Titel-Wiedergabebereich T, die
Mittenrnarkierung M und das Datum D durch die Anzahl von Punkten gemäß Fig. 18
bestimmt.
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Der Tasteneingangs-Datenspeicherabschnitt 357 wird durch einen Speicher
wahlfreien Zugriffs (RAM) gebildet und ist so ausgebildet, daß er Tasteneingangsdaten,
beispielsweise Daten eines Titels und eines Dokumentnahmens, welche von der
Buchsenanordnung 19 über den Datenübertragungs-Steuerabschnitt 355 eingegeben
werden, speichert. Der Datenspeicherabschnitt 358 für synthetische Bildformatdaten
wird durch einen Speicher wahlfreien Zugriffs (RAM) gebildet, in welchem
Bildformatdaten, welche von dem Bildformatdatenspeicherabschnitt 356 ausgewählt
und von dort entsprechend einer Betätigung der Start-/Stopp-Taste 36 ausgewählt und
abgelesen worden sind, sowie Tasteneingangsdaten, welche von dem
Tasteingangsdaten-Speicherabschnitt 357 herausgelesen worden sind, synthetisiert und
speichert, wenn der Synthesemodus eingestellt ist. Der Bilddatenpuffer 354 wird durch
11 Zeilenpuffer gebildet, d. h., Zeile 1 bis Zeile 11 (1760 Bit = 220 Bytes). Eine
Blockauswahlschaltung 359 ist an der Ausgangsstufe jedes Zeilenpuffers vorgesehen.
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In diesem Falle dient der Zeilenpuffer 1 jedes Bilddatenpuffers 354 als
Synthetisierungspuffer. Wenn Bilddaten zu der Zoom-Verarbeitungsschaltung 352
geführt werden, wählt die Blockauswahlschaltug 353 die Zeile 1", und es wird in Zeile
1 das Bild entsprechend dieser einen Zeile gespeichert. Gleichzeitig wird ein
zehnzeiliges synthetisches Bild aus dem synthetischen Datenspeicherabschnitt 358
herausgelesen und der Reihe nach in den Zeilen 2 bis 11 gespeichert, welche durch die
Blockauswahlschaltung 353 in der Größenordnung von Zeilen ausgewählt sind.
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Wenn Bilddaten entsprechend einer Zeile in dem Speicherbereich 1 gespeichert
sind, dann wählt die Blockauswahlschaltung 359 am Ausgang jedes Zeilenpuffers zuerst
den Zeilenberich 2 und überträgt die synthetisierten Bilddaten, die in Zeile 2 gespeichert
sind, zu der Blockauswahlschaltung 353 auf der Eingangsseite jedes Zeilenpuffers. Die
Blockauswahlschaltung 353 wählt dann die Zeile 1 zur Speicherung der synthetisierten
Bilddaten darin. Die Bilddaten auf der Basis einer Zeile und die synthetischen
Bilddaten, welche in Zeile 1 gespeichert sind, werden in Einheiten von Bytes
zusammengesetzt. Die synthetisierten Daten, welche durch Zusammensetzen der
Bilddaten und der synthetischen Bilddaten erhalten werden, werden einem
Druckdatenverarbeitungsabschnitt 340 zugeführt, was über die Blockauswahlschaltung
359 geschieht.
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Der Druckdatenverarbeitungsabschnitt 340 wandelt die synthetisierten Daten,
welche in Einheiten von Bytes übertragen worden sind, in zeilenweise Seriendaten um,
welche aus 220 Bytes bestehen und überträgt diese Daten zu dem Thermokopf-
Steuerabschnitt 337. Der Thermokopf-Steuerabschnitt 337 steuert den Thermokopf-
Treiberabschnitt 442 basierend auf einem Druckerkopf-Steuersignaleingang von der
Steuereinrichtung 436 her, ferner auf der Basis der synthetisierten Daten und
dergleichen mehr. Wenn der Thermokopf-Treiberabschnitt 442 in Abhängigkeit von den
Eingabesignalen und dergleichen arbeitet, so wird das Bild einer Zeile auf dem
Thermopapier P ausgedruckt, das über die Zuführungsrolle des Druckers 42 zugeführt
wird, wobei das ausgedruckte Bild auf der Basis der zeilenweisen Daten gebildet wird,
die in dem Pufferbereich entsprechend der Zeile 1 synthetisiert worden sind.
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Wenn die nächsten Ein-Zeilen-Bilddaten in dem Speicherberich der Zeile 1 des
Bilddatenpuffers 354 gespeichert werden, so wählt die Blockauswahlschaltung 359 auf
der Ausgangsseite jedes Zeilenpuffers die Zeile 3. Demzufolge werden die
synthetisierten Bilddaten, welche im Speichbereich entsprechend Zeile 3 gespeichert
sind, auf den Speicherberich in Zeile 1 übertragen und mit den darin befindlichen
Bilddaten in der oben beschriebenen Weise zusammengesetzt. Hiernach werden die
synthetisierten Daten von dem Dokdatenverarbeitungsabschnitt 340 ausgegeben. Darauf
werden Bilddaten, welche der Reihe nach im Speicherbereich entsprechend Zeile 1
gespeichert sind, mit den Synthesebilddaten in Zeile 4, Zeile 5 .... Zeile 11
zusammengesetzt und die zusammengesetzten Bilddaten werden zeilenweise
ausgedruckt. Wenn die Synthese der zusammenzusetzenden Bilddaten, welche im
Speicherbereich entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind, vervollständigt ist,
werden die nächsten zehn Zeilen von Synthesebilddaten von dem Syntheseformat-
Datenspeicherabschnitt 358 herausgelesen und jeweils in den Speicherbereichen
entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 eingespeichert, was unter Auswahl durch die
Blockauswahlschaltung 353 geschieht. Danach erfolgt der Synthesevorgang zeilenweise
in der selben Art, wie dies oben beschrieben wurde. Wenn die Synthesebilddaten,
welche in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind,
identisch mit den nächsten zehn Zeilen von Synthesebilddaten sind, werden die
vorhergehend verwendeten Synthesebilddaten aus den Speicherbereichen entsprechend
Zeile 2 bis Zeile 11 wieder verwendet, ohne das ein Auslesen der nächsten 10 Zeilen
von Synthesbilddaten von dem Syntheseformatdatenspeicherabschnitt 358 erfolgt. Im
Einzelnen sei angenommen, daß die Synthesebilddaten für die in Fig. 19 angedeutete
Umgrenzungslinie W in dem Syntheseformatdatenspeicherabschnitt 358 gespeichert ist
und daß jeweils die Daten a eine Gruppe von Daten für 10 Zeilen sei. In diesem Falle
sind die Gruppen von Daten von 10 Zeilen a&sub1; und an verschieden von anderen
Datengruppen von 10 Zeilen a&sub2; bis a(n-1), aber die 10-Zeilen-Datengruppen a&sub2; bis a(n-1)
sind jeweils dieselben Daten zum Ausdruck dreier horizontal orientierter Linien.
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Wenn daher in diesem Falle die 10-Zeilen-Synthesebilddaten a&sub2; in den
Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind und die Synthese
mit den Bilddaten zeilenweise vollendet ist, so wird die Syntheseverarbeitung unter
Verwendung der Daten a&sub2;, die in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile
11 gespeichert sind, wiederum in derselben Weise durchgeführt, wie dies oben
beschrieben wurde, ohne das ein Herauslesen der nächsten 10-Zeilen-Synthesebilddaten
a&sub3; von dem Syntehseformatdatenspeicherabschnitt 358 vorgenommen wird. Wenn das
Synthetisieren kontinuierlich ((n-2)-mal) unter Verwendung der 10-Zeilen-
Synthesebilddaten a&sub2; ausgeführt wird, so wird eine Synthese von Bildformatdaten zum
Ausdruck dreier horizontal orientierter Linien entsprechend den Daten a&sub2; bis a(n-1) und
der Bilddaten verwirklicht. Durch Herauslesen der Daten a&sub1;, a&sub2; und an und Speichern
dieser Daten in den Speicherbereichen entsprechend Zeilen 2 bis 11 können die
gesamten Synthesebilddaten gemäß Fig. 19 mit den Bilddaten zusammengesetzt
werden, ohne das die Synthesebilddaten an herausgelesen werden müssen.
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Der Betrieb einer Ausführungsform mit der obigen Ausbildung wird nachfolgend im
Einzelnen beschrieben. Wenn das Bild eines Objektes auf einer Tafel oder dergleichen
aufgenommen werden soll, so wird das Bild des Objektes über den Sucher 24 geprüft
und die Flächeneinstellungstaste 33 wird im Bedarfsfall betätigt, wodurch eine Fläche
oder ein Ausschnitt des aufzunehmenden Objektbildes bezeichnet wird. Wenn
nachfolgend die Start-/Stop-Taste 36 betätigt wird, dann werden der
Fokussierungsschirm 49 und die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50, die sich im
Bereich der Bilderzeugungsebene befinden, zusammen mit dem Spiegel 55 in die
zurückgezogene Stellung bewegt, wie sie in Fig. 10 gezeigt ist, und der Spiegel 55
schirmt dann äußeres Streulicht aus der Richtung des Suchers 24 ab. Der Bildabtaster 46
wird horizontal längs der Bilderzeugungsebene bewegt. In diesem Falle wird auf dem
Hinweg der Abstand zum Objekt durch den Infrarot-Entfernungsmesser 45 bestimmt
und die Linse 412 wird in eine Linsenposition entsprechend dem gemessenen Abstand
gebracht, um den Autofokissierungsvorgang zu vervollständigen. Zusätzlich wird,
während sich der Bildabtaster 46 bewegt, eine automatische Belichtung (AE) auf der
Basis eines Ausgangs von dem Zeilensensor 67 durchgeführt.
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Auf dem Rückweg wird zur Aufnahme eines Bildes des Objektes der Zeilensensor 67
aktiviert, um Bilddaten entsprechend einer Vertikallinie am linken Ende des
Bilderzeugungsformates der Linse 412 auszugeben. Diese Bilddaten entsprechend einer
Linie oder Zeile werden in die binäre Schaltung 434 über den Vorverstärker 431, den
Verstärker 432 mit automatischer Gewinnsteuerung und die Farbtonkorrekturschaltung
433 eingegeben.
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Die binäre Schaltung 434 arbeitet entsprechend dem Flußdiagramm von Fig. 20 und
dem Zeitdiagramm gemäß Fig. 21. Wenn ein Zeilentakt von der Steuereinrichtung 436
ausgegeben wird, wird in einem Schritt SA1 der Zitterbild-Grauton-
Registeradressenzähler 115 rückgestellt. Bei diesem Vorgang wird der Zählwert oder
Zählerstand des Zitterbild- oder Grauton-Registeradressenzählers 115 zu "0" und der
Schwellwert, der am Registerplatz O des Grautonregisters 114 zuvor gespeichert
worden ist, wird zu der Zeit des Grundtaktes gemäß Fig. 21 zugeordnet. Der Vergleicher
111 vergleicht dann den in dem Registerplatz O gespeicherten Schwellwert, welcher
dem Zählerstand des Zitterbild- oder Grauton-Registeradressenzählers 115 entspricht,
mit dem Bildpunktdateneingang von der Grautonkorrekturschaltung 433 in
Synchronismus mit dem Grundtakt. Wenn die Bilddaten größer als der Schwellwert
sind, werden die Daten in ein digitales Schwärzungsbildsignal umgewandelt. Wenn die
Daten kleiner als der Schwellwert sind, werden die Daten in ein digitales "Weiß"-
Bildsignal umgewandelt. Bei diesem Vorgang werden alle Bilddaten im Schritt SA2
binär gemacht.
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Darauffolgend prüft die Steuereinrichtung 436 in dem Schritt SA3, ob die Abtastung der
Daten einer Zeile vollendet ist. Wenn das Ergebnis des Schrittes SA3 ein NEIN ist, wird
der Ausgang der Basistaktsignale weitergeführt und der Grauton-Registeradressenzähler
115 aktualisiert den Zählerstand zur Zeit des nächsten Basistaktes in dem Schritt SA4.
Der Vergleicher 111 vergleicht einen der Schwellwerte an den Registerstellen 0 bis 3,
der durch den aktualisierten Zählerstand des Grauton-Registeradressenzählers 115
bezeichnet ist, mit dem Bilddateneingang für einen Punkt an dem Zeitpunkt desselben
Basistaktes, und er gibt binär gemachte Ausgangsdaten ab, wie dies oben beschrieben
wurde. D. h., die Schleife mit den Schritten SA2 bis SA4 wird wiederholt durchlaufen,
bis das Ablesen oder Abtasten der Daten einer Zeile vollendet ist. Bei diesem Vorgang
wird, wie in Fig. 21 dargestellt ist, der Halbton-Registeradressenzählwert zur Zeit dieses
Basistaktes in folgender Ordnung verändert: 0-1-2-3-0 .... Die Bilddaten werden unter
Verwendung der Halbtonwerte binär gemacht, welche in den Registerstellen 0 bis 3
gespeichert sind, welche durch den betreffenden Halbton-Registeradressenzählwert
bezeichnet sind, und die binär gemachten Daten werden der Reihe nach ausgegeben.
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Wenn die Abtastung oder Ablesung der Daten einer Zeile vollendet ist und die
Digitalisierung der Daten einer Zeile ebenfalls abgeschlossen ist, wird in dem Schritt
SA5 der Zählerstand des Halbton-Tabellenadressenzählers 113 aktualisiert. Zu dieser
Zeit zeigt der Zählerstand des Halbton-Tabellenadressenzählers 113 eine Spalte in
Nachbarschaft zu der Spalte an, welche in dem Halbton-Tabellenspeicherabschnitt 112
zuvor angezeigt wurde. Darauffolgend werden vier Daten in der durch den Halbton-
Tabellenadressenzähler 113 angezeigten Spalte ausgelesen, und die vier Daten werden
jeweils in den Registerstellen 0 bis 3 des Halbtonregisters 114 eingeschrieben, wodurch
das Halbtonregister 114 in dem Schritt SA6 aktualisiert wird. Wenn daher der Ablauf
gemäß Fig. 20 zum ENDE kommt, sind die vier Schwellwerte, welche für die
Digitalisierung der Daten der nächsten Zeile zu verwenden sind, jeweils in den
Registerstellen 0 bis 3 des Halbtonregisters 114 gespeichert.
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Wenn der nächste Zeilentakt von der Steuereinrichtung 436 ausgegeben wird und ein
Vorgang entsprechend dem Flußdiagramm von Fig. 20 in derselben Weise wie oben
beschrieben durchgeführt wird, wird die Digitalisierung oder das Binärmachen der
Daten einer Zeile unter Verwendung der vier Schwellwerte durchgeführt, die in der
Spalte gespeichert sind, welche der zuvor in dem Halbton-Tabellenspeicherabschnitt
112 benutzten Spalte benachbart ist. Im einzelnen werden beim Digitalisierungsvorgang
die Schwellwerte in der 4 (Zeile) · 4 (Spalte)-Tabelle, welche in dem Halbton-
Tabellenspeicherabschnitt 112 gespeichert sind, in Einheiten von Spalten für die
jeweiligen Bilddaten einer Zeile in dem Halbtonregister 114 gespeichert und alle
Bilddaten für eine Zeile werden unter Verwendung der Schwellwerte in der jeweiligen
Spalte digitalisiert. Die der Reihe nach digitalisierten Bilddaten einer Zeile werden in
die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 eingegeben.
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In der Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 schneidet der Flächenbestimmungsabschnitt
351 diejenigen Bilddaten weg, welche außerhalb einer bezeichneten Fläche
entsprechend einem Flächenbestimmungssignal liegen, das von der Steuereinrichtung
436 auf die Betätigung der Flächenbestimmungstaste 33 beim oben beschriebenen Start
des Bildaufnahmevorganges erzeugt wird, so daß der Flächenbestimmungsabschnitt 351
nur Bilddaten innerhalb der bezeichneten Fläche an die Zoom-Verarbeitungsschaltung
352 liefert. Die Zoom-Verarbeitungschaltung 352 arbeitet dann entsprechend dem
Zeitdiagramm von Fig. 22, welches Zustände an den Punkten a bis h von Fig. 16
darstellt. Im einzelnen wird ein Synchronisationstakt a mit einer vorbestimmten Periode
dem 3-Bit-Zähler 253 und dem 2 : 1-Wähler 254 zugeführt, und der 3-Bit-Zähler 253 gibt
dreistellige Zählwerte c von "0" bis "7" in Synchronismus mit der Anstiegsflanke des
Synchronisationstaktes a ab. Der 8 : 1-Wähler 252 liefert dann Vergrößerungsregister-
Ausgangswerte d in Synchronismus mit den dreistelligen Zählwerten z von dem 3-Bit-
Zähler 253. Wenn der Inhalt des Vergrößerungsregisters 251 "001 100 10" ist, wie
durch den unteren Teil von Fig. 22 angezeigt, so werden Vergrößerungsregister-
Ausgangswerte d "001 100 10" der Reihe nach entsprechend den Werten "01234567"
der dreistelligen Zählerstände c ausgegeben.
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Ein Zähltakt f von dem 2 : 1-Wähler 254 dient als Synchronisationstakt a, wenn ein
Vergrößerungsregister-Ausgangswert d "0" ist, und dient als ein doppelter
Synchronisationstakt b, wenn der Vergrößerungsregister-Ausgangswert d "1" ist. Wenn
jedoch die Vergrößerungsregister-Ausgangswerte d "001 100 10" sind, wie dies beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fall ist, werden, da ein Vergrößerungsdaten-
Ausgangswert d "1" ist, wenn der dreistellige Zählerstand c 2, 3 und 6 ist, zwei
Zähltakte f ausgegeben und es werden elf Takte ausgegeben, bis der 3-Bit-Zählwert c zu
"7" wird.
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Zwischenzeitlich gibt der vierstellige Zähler 255 die Ziffer 0te bis 16te
Halteauswahladresse g in Synchronismus mit den Zähltakten f ab. Der Flip-Flop-Block
256 für 16 Bits hält die Bilddaten e zu der Zeit jeder Halteauswahladresse g fest.
Demzufolge werden die Bilddaten e einmal für die Zeit festgehalten, in der sich der 3-
Bit-Zählwert von "0" auf "7" ändert.
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Genauer gesagt und auf Fig. 23 (1) Bezug nehmend sei angenommen, daß acht
Bilddaten entsprechend einem beliebigen Teil eines Bildes A der Reihe nach
eingegeben werden und daß die Vergrößerungsdaten "001 100 10" in dem
Vergrößerungsregister 251 eingespeichert sind. Alle Bilddaten entsprechend einer "1"
der Vergrößerungsdaten werden zweimal zur Zeit eines doppelten
Synchronisationstaktes festgehalten und demgemäß werden die acht Bilddaten als
vergrößerte Daten im Umfange von elf Bits ausgegeben. Wenn daher solche
vergrößerten Daten, welche in Einheiten von elf Bits mit acht Stellen der Bilddaten
ausgegeben werden, bei Betätigung des Oben-/Unten-Wählers 257 in Einheiten von acht
Bits übertragen werden, so wird in einer Zeile 1 des Bilddatenpuffers 354 durch die
Blockauswahlschaltung 353 eine Bilddatenzeile gespeichert, welche die thermische
Übertragung eines Bildes gestattet, das gegenüber dem Originalbild auf eine Größe von
11/8 vergrößert ist; d. h., es erfolgt die Übertragung eines Bildes mit einer
Vertikalvergrößerung um einen Faktor 1,375. Wenn daher der Drucker 42 unter
Verwendung der Bilddaten für eine Zeile, welche der Reihe nach in Zeile 1 gespeichert
sind, betrieben wird, so kann ein Bild ausgedruckt werden, das in Vertikalrichtung um
den Faktor 1,375 vergrößert ist, wie in Fig. 23 (2) gezeigt ist. Es sei bemerkt, daß eine
seitliche Vergrößerung eines auszudruckenden Bildes durch aufeinanderfolgende
Durchführung einer Druckoperation für eine Anzahl von Malen unter Verwendung der
in Zeile 1 gespeicherten Bilddaten für eine Zeile verwirklicht werden kann.
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Wenn die Datum-/Rahmen-Taste 20 betätigt wird, um eine Synthese-Betriebsweise vor
einer Betätigung der Start-/Stopp-Taste 36 einzustellen, so werden die in dem
Formatdatenspeicherabschnitt 356 von Fig. 15 gespeicherten Formatdaten ausgelesen.
Wenn Daten entsprechend einem Titel oder dergleichen, welche mit den Formatdaten
zusammengesetzt werden sollen, als Tasteneingangsdaten von einer externen
Informationsverarbeitungseinheit, beispielsweise einem über die Buchsenanordnung 19
angeschlossenen PC eingegeben werden, dann werden die Tasteneingangsdaten über
den Datenübertragungssteuerabschnitt 355 übertragen und in einem vorbestimmten
Speicherbereich des Tasteneingangs-Datenspeicherabschnittes 357 gespeichert.
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Andererseits setzt die Steuereinrichtung 436 Vorgänge entsprechend dem
Flußdiagramm von Fig. 25 in Abhängigkeit von einer Betätigung der Start-/Stopp-
Tasten 36 in Lauf und bestimmt in dem Schritt SB1 auf der Basis des gegenwärtig
eingestellten Betriebsmodus, ob eine Formatsyntheseverarbeitung durchgeführt werden
soll. Wenn der gegenwärtig eingestellte Betriebsmodus der Synthesemodus ist, dann
überträgt die Steuereinrichtung 436 Formatdaten von dem Formatdatenspeicherabschnitt
356 auf den Synthese-Formatdatenspeicherabschnitt 358 und baut ein Bild im Schritt
SB2 im voraus auf, um die Formatsyntheseverarbeitung durchzuführen. Zusätzlich führt
die Steuereinrichtung 436 eine Operation A gemäß den Fig. 26 und 27 aus, um zehn
Zeilen Synthesebilddaten von dem Synthese-Formatdatenspeicherabschnitt 358
auszulesen und die Daten auf die Zeilen 2 bis 11 des Bilddatenpuffers 354 zu
übertragen, was in dem Schritt SB3 geschieht.
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Nachfolgend wird eine Operation C durchgeführt, um Bilddaten entsprechend einer
Zeile von der Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 in dem Schritt SB4 auf den
Zeilenbereich 1 des Bilddatenpuffers 354 zu übertragen. Eine Operation B wird dann
durchgeführt, um Synthesebilddaten entsprechend einer Zeile von einem vorbestimmten
Zeilenbereich aus den Zeilen 2 bis 11 des Bilddatenpuffers 354 auf den Zeilenbereich 1
zu übertragen und in den Schritt SB5 die Syntheseverarbeitung durchzuführen. Weiter
wird eine Operation D ausgeführt, um Daten entsprechend einer Zeile (synthetisierte
Daten) vom Zeilenbereich 1 des Bilddatenpuffers 354 auf den Drucker 42 zu übertragen
und sie in dem Schritt SB auszudrucken. Es wird dann in dem Schritt SB7 geprüft, ob
der obige Vorgang bis zu Zeilenbereich 11 des Bilddatenpuffers 354 ausgeführt worden
ist. Die Schleife mit den Schritten SB4 bis SB7 wird wiederholt durchlaufen, bis die
Verarbeitung für Zeile 11 vervollständigt ist.
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Die Schleife mit den Schritten SB4 bis SB7 ist zehn mal durchlaufen worden, wenn die
Verarbeitung für Zeile 11 abgeschlossen ist. Mit diesem Vorgang ist eine
Druckoperation basierend auf zehn Zeilen synthetisierter Daten abgeschlossen. Zu
dieser Zeit werden, wie in dem Zeitdiagramm von Fig. 25 deutlich gemacht ist, die oben
beschriebenen Operationen CBD der Reihe nach ausgeführt, während der Drucker 42
ein Bild entsprechend einer Zeile ausdruckt. Zu der Zeit also, zu der der Drucker 42 den
Druckvorgang entsprechend einer Zeile vollendet, ist die Erzeugung der synthetisierten
Daten für die nächste Zeile abgeschlossen. Dies gestattet ein übergangsloses und
kontinuierliches Drucken jeder Zeile.
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Wenn der Druckvorgang auf der Basis von 10 Zeilen synthetisierter Daten in dieser
Weise vervollständigt ist, wird in dem Schritt SB8 geprüft, ob der oben beschriebene
Vorgang bis zu der letzten Zeile des gesamten zusammengesetzten Bildes durchgeführt
worden ist. Wenn das Ergebnis des Prüfungsschrittes SB8 ein NEIN ist, dann wird
weiter in dem Schritt SB geprüft, ob die nächsten zehnteiligen zusammengesetzten
Bilddaten identisch mit den vorausgehenden zehnteiligen zusammengesetzten Bilddaten
sind. Ergibt die Prüfung im Schritt SB9 ein JA, so wird die Schleife mit den Schritten
SB4 bis 5B7 wiederholt. Bei diesem Vorgang werden zehnzeilige synthetisierte Daten
unter Verwendung derselben zusammengesetzten Bilddaten, wie sie zuvor in den
Zeilenbereichen 2 bis 11 gespeichert waren, erzeugt und ein Druckvorgang auf der Basis
der synthetisierten Daten wird vervollständigt. Ergibt der Schritt SB9 ein NEIN, so wird
die Verarbeitung im Schritt SB3 und in den darauffolgenden Schritten durchgeführt, um
neuerlich ausgelesene zehnzeilige Synthesebilddaten mit Bilddaten zusammenzusetzen
und einen Druckvorgang auf der Basis der resultierenden zusammengesetzten Daten
durchzuführen. Wenn die Daten der letzten Zeile der gesamten Synthesebilddaten auf
die Zeilenbereiche 2 bis 11 übertragen sind und im dem Schritt SB8 ein JA erhalten
wird, so wird der Ausdruck eines Bildformates vervollständigt.
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Zwar findet bei der vorliegenden Ausführungsform der Bilddatenpuffer 354 mit
Zeilenpuffernbereichen entsprechend den Zeilen 1 bis 11 Verwendung, doch kann ein
Bilddatenpuffer mit nur einem einzigen Zeilenpuffer verwendet werden. In diesem Falle
können Synthesebilddaten unmittelbar von einem Speicher wahlfreien Zugriffs
(Syntheseformat-Datenspeicher 358) in Einheiten von Zeilen herausgelesen werden und
Bilddaten sowie Synthesbilddaten können in einem einzigen Bilddatenpuffer
zusammengesetzt werden. Wie oben beschrieben werden gemäß der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung die Bilddaten in Einheiten von Zeilen erzeugt und
Daten, welche mit den Bilddaten zusammenzusetzen sind, werden in Einheiten von
Zeilen erzeugt, und beide Daten werden in dem Zeilenpuffer zusammengesetzt, um die
synthetisierten Daten zu erzeugen. Wenn ein Druckvorgang auf der Basis der
synthetisierten Daten durchgeführt werden soll, kann, da synthetisierte Daten im
Umfang einer Zeile voraus erzeugt werden, ein synthetisiertes Bild durch sequenzielles
Übertragen der synthetisierten Daten zur Druckereinheit ausgedruckt werden, ohne daß
eine präzise Zeitsteuerung erforderlich ist.