DE69226502T2 - Elektronisches Bildaufnahmegerät - Google Patents

Elektronisches Bildaufnahmegerät

Info

Publication number
DE69226502T2
DE69226502T2 DE69226502T DE69226502T DE69226502T2 DE 69226502 T2 DE69226502 T2 DE 69226502T2 DE 69226502 T DE69226502 T DE 69226502T DE 69226502 T DE69226502 T DE 69226502T DE 69226502 T2 DE69226502 T2 DE 69226502T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
data
line
image data
mirror
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69226502T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69226502D1 (de
Inventor
Tsuyoshi Hamura-Shi Tokyo Kato
Satoshi Oome-Shi Tokyo Kimura
Hideki Fussa-Shi Tokyo Miyazaki
Hiroto Komae-Shi Tokyo Shimizu
Kazuto Akishima-Shi Tokyo Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Casio Computer Co Ltd
Original Assignee
Casio Computer Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP32758691A external-priority patent/JPH05165939A/ja
Priority claimed from JP4298091A external-priority patent/JPH06125452A/ja
Application filed by Casio Computer Co Ltd filed Critical Casio Computer Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69226502D1 publication Critical patent/DE69226502D1/de
Publication of DE69226502T2 publication Critical patent/DE69226502T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/3871Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals the composed originals being of different kinds, e.g. low- and high-resolution originals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Bildaufnahmegerät zur Aufnahme eines Objektbildes, beispielsweise eines Bildes auf einer Zeichentafel, und zur Ausgabe des Bildes, beispielsweise an einen Drucker.
  • Wenn Erklärungen unter Verwendung einer Zeichentafel bei einer Konferenz oder dergleichen gegeben werden, so besteht der Bedarf daran, daß der auf der Zeichentafel dargestellte Inhalt leicht aufgezeichnet werden kann.
  • Zur Befriedigung dieses Bedarfes wurde eine Zeichentafel mit Kopierfunktion verwendet, welche durch eine sogenannte elektronische Drucktafel verwirklicht wurde. Eine Technik einer solchen elektronischen Drucktafel ist beispielsweise in den US- Patentschriften 4 687 318 und 4 733 271 offenbart.
  • Da diese elektronische Drucktafel selbst Kopierfunktion hat, ist das Gerät unvermeidlich sehr groß. Es ist daher eine Schwierigkeit, das Gerät zwischen Konferenzräumen zu transportieren.
  • Aufgrund dieser Umstände wurde ein elektronisches Bildaufnahmegerät entwickelt. Bei diesem Gerät wird ein Bildobjekt, beispielsweise ein Bild auf einer Zeichentafel oder dergleichen, optisch unter Verkleinerung eingegeben, das verkleinerte Bild wird durch ein Bildaufnahmegerät abgetastet, um ein Bildsignal zu erzeugen, und das Bildsignal wird auf einem Aufzeichnungspapier aufgezeichnet. Da ein solches elektronisches Bildaufnahmegerät von einer Zeichentafel getrennt ist, kann das Gerät zwischen den Konferenzräumen bewegt werden. Eine Technik für ein solches elektronisches Bildaufnahmegerät ist beispielsweise in den US-Patentschriften 4 074 324 und 5 067 028 offenbart.
  • Das oben erwähnte elektronische Bildaufnahmegerät ist so ausgebildet, daß es einfach ein Bild auf einer Zeichentafel oder dergleichen aufnimmt und ausdruckt. Um aber gleichzeitig Synthesedaten (zur Synthese zu verwenden), z. B. Formatdaten, und Gegenstandsdaten, aufzuzeichnen, ist es notwendig, daß ein Benutzer zusätzlich diese Daten aufschreibt.
  • Zur Beseitigung dieser Unannehmlichkeiten sind einige Geräte so ausgebildet, daß sie zwischen einem Bildaufnahmebetrieb und der Aufnahme von Synthesedaten mittels eines Schalters umschalten, so daß zusammengesetzte Bildsignale zu einer Druckereinheit ausgegeben werden, wie dies beispielsweise in der US-Patentschrift 4 013 876 offenbart ist.
  • Da jedoch bei einem solchen Gerät ein Aufnahmebild und Synthesedaten mittels eines Schalters geschaltet werden, müssen die ausgegebenen synthetisierten Bildsignale von dem Schalter mit hoher Präzision entsprechend der Zeitgabe der Druckereinheit geschaltet werden, so daß eine zeitaufgeteilte Eingabe von zwei Datenarten erfolgen muß, was in einer komplizierten Zeitsteuerung resultiert.
  • Ein Seitenpuffer kann zur Erzeugung eines zusammengesetzten Druckbildes entsprechend einer Seite im voraus verwendet werden. Für diesen Zweck ist jedoch ein Speicher für eine Seite erforderlich. Zusätzlich kann ein Druckvorgang nicht gestartet werden, bis ein Bildaufnahmevorgang eines Formates vervollständigt ist und die Schaffung eines zusammengesetzten Bildes ist in dem Seitenpufferspeicher zu vollenden.
  • Aus der US-A-4 571 630 ist ein Bildaufnahmegerät bekannt, bei welchem ein Objektbild auf Bildatenerzeugungsmittel projiziert wird, was unter Verwendung eines optischen Systems und eines halbdurchlässigen Spiegels im optischen Weg zwischen dem optischen System und den Bilddaten erzeugenden Mitteln geschieht, die in einer Bilderzeugungsebene angeordnet sind. Der halbdurchlässige Spiegel dient dazu, einen Teil der Bildstrahlung auf einen Fokussierungsschirm zu reflektieren, welcher durch einen Sucher beobachtet werden kann. Zusätzliche graphische Information kann in dem bekannten Gerät durch den halbdurchlässigen Spiegel auf die Bilderzeugungsebene projiziert werden, um mit der Bildobjektinformation kombiniert zu werden und kann auf den Fokussierungsschirm projiziert werden, um mit der darauf gebildeten Bildobjektinformation überlagert zu werden, so daß eine Beobachtung durch den Benutzer über den Sucher möglich ist.
  • Die EP-A-0 196 009 offenbart ein elektronisches Bildaufnahmegerät mit Bilddatenerzeugungsmitteln, welche über ein optisches System einer Objektbildinformation ausgesetzt werden und welche bewegliche Spiegel im optischen Weg zwischen dem Linsensystem und einem Bilddetektor bzw. einem Film bzw. einem Sucher enthalten.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektronisches Bildaufnahmegerät zu schaffen, welches einem Benutzer ermöglicht, eine Sichtkontrolle eines Objektbildes, welches aufgenommen und aufgezeichnet werden soll, zusammen mit erzeugten Daten vor der Aufnahme, beispielsweise des Druckes, vorzunehmen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Gerät mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterentwicklungen sind Gegenstand der Ansprüche zwei und drei.
  • Die vorliegende Erfindung läßt sich vollumfänglicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen verstehen, in welchen:
  • Fig. 1 eine Aufsicht zeigt, die das äußere Erscheinungsbild der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erkennen läßt;
  • Fig. 2 eine rechte Seitenansicht der genannten Ausführungsform ist;
  • Fig. 3 eine linke Seitenansicht dieser Ausführungsform darstellt;
  • Fig. 4 eine Untersicht dieser Ausführungsform ist;
  • Fig. 5 eine Aufsicht des Flüssigkristallanzeigeteiles und des Aufbaus der peripheren Teile dieser Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 6 eine Aufsicht der inneren Anordnung in einem unteren Gehäuse der Ausführungsform darstellt;
  • Fig. 7 eine Aufsicht der Ausführungsform in einem Zustand zeigt, bei welchem verschiedene Teile in dem unteren Gehäuse montiert sind;
  • Fig. 8 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A ist, wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem eine Fokussierungsplatte aus einer Bilderzeugungsposition in eine zurückgezogene Stellung bewegt ist und ein Spiegel von einer Reflexposition in eine Lichtabdeckungsposition bewegt ist;
  • Fig. 10 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A zeigt, wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem die Fokussierungsplatte und der Spiegel die zurückgezogene Position bzw. die Lichtabdeckungsposition erreicht haben;
  • Fig. 11 eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 7 angedeuteten Linie A-A ist, wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem die Fokussierungsplatte von der zurückgezogenen Position in die Bilderzeugungsposition bewegt ist, und der Spiegel von der Lichtabdeckungsposition in die Reflexposition bewegt ist;
  • Fig. 12 ein Blockschaltbild darstellt, das die Schaltungsanordnung der vorliegenden Ausführungsform wiedergibt;
  • Fig. 13 ein Blockschaltbild zeigt, das Einzelheiten der binären Schaltung von Fig. 12 erkennen läßt;
  • Fig. 14 eine Darstellung ist, welche das Zitterbildmuster zeigt;
  • Fig. 15 ein Blockschaltbild ist, das Einzelheiten einer Bilddatenverarbeitungsschaltung von Fig. 12 darstellt;
  • Fig. 16 ein Blockschaltbild ist, das Einzelheiten einer Zoom- Verarbeitungsschaltung von Fig. 12 zeigt;
  • Fig. 17 eine Darstellung ist, welche auf der Basis der Bilddaten gedruckte Bilder zeigt;
  • Fig. 18 eine Darstellung ist, die die Anzahl von Bildpunkten jedes Bildes darstellt, das auf der Basis der Bilddaten gedruckt wird;
  • Fig. 19 eine Darstellung zeigt, welche das Datenformat der Bilddaten erkennen läßt, welche in Einheiten von 10 Zeilen angeordnet sind;
  • Fig. 20 ein Flußdiagramm ist, welches ein Verfahren zur binären Verarbeitung erläutert, das durch die binäre Schaltung ausgeübt wird;
  • Fig. 21 ein Zeitdiagramm darstellt, das zur Erläuterung der Wirkungsweise der binären Schaltung dient;
  • Fig. 22 ein Zeitdiagramm ist, welches die Signalzustände an den Punkten a bis f von Fig. 16 zeigt,
  • Fig. 23 eine Darstellung zur Erläuterung des Inhaltes der Bilddatenvergrößerungsverarbeitung zeigt;
  • Fig. 24 ein Flußdiagramm darstellt, das eine Folge von Operationen einer Bilddatenverarbeitungsschaltung wiedergibt;
  • Fig. 25 ein Zeitdiagramm ist, das zur Erläuterung der Wirkungsweise der Bilddatenverarbeitungsschaltung dient; und
  • Fig. 26 ein schematisches Diagramm zeigt, das ein Verfahren zur Erzeugung synthetisierter Daten in der Bilddaten-Verarbeitungsschaltung erkennen läßt.
  • Nachfolgend wird die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Gesamtanordnung dieser Ausführungsform sei zuerst erläutert. Die Fig. 1 bis 4 zeigen das äußere Erscheinungsbild dieser Ausführungsform. Wie in Fig. 2 dargestellt, wird ein Außengehäuse 11 eines elektronischen Bildaufnahmegerätes 10 durch ein unteres Gehäuse 12 mit einer Öffnung an seiner Oberseite und ein oberes Gehäuse 13 gebildet, das eine Öffnung an seiner Unterseite aufweist und passend auf das untere Gehäuse gesetzt ist. Ein Linsengehäuse 14 ragt von einer Seitenfläche des unteren Gehäuses 11 weg. Eine Bildaufnahmelinse 15 ist in dem Linsengehäuse 14 untergebracht. Außerdem ist nahe dem Linsengehäuse 14 ein Fensterbereich 16 ausgebildet, welcher Infrarotstrahlen durchläßt, welche von einem Infrarot- Abstandsmesser emittiert werden, welcher weiter unten beschrieben wird. In dem Fensterbereich 16 befindet sich ein Filter 17.
  • Wie in Fig. 3 dargestellt, befindet sich auf der anderen Seitenfläche des Außengehäuses 11 ein Hakenumschalter 18 zum Einschalten und Ausschalten der Haupt-Energiequelle des elektronischen Bildaufnahmegerätes 10, ebenso wie eine Buchsenanordnung 19, die zur Verbindung mit einer externen Einheit oder dergleichen dient. Wie in Fig. 4 dargestellt ist in einem Eckenbereich der Unterseite des unteren Gehäuses 12 ein Batterieaufnahmeraum 20 ausgebildet. Der Batterieaufnahmeraum 20 ist mit einem abnehmbaren Deckel 21 abgeschlossen. Auf der anderen Seite befindet sich, wie man aus Fig. 1 ersieht, eine Druckerabdeckung 22 auf einer Seite der oberen Fläche des oberen Gehäuses 13, während sich auf der anderen Seite dieser Oberfläche ein ausgeschnittener Bereich 23 zum Freilegen des Linsengehäuses 14, ein Sucher 24, ein Flüssigkristall-Anzeigebereich 25 und eine Mehrzahl von Tasten befinden.
  • Fig. 5 zeigt den Inhalt von Anzeigen des Flüssigkristall-Anzeigebereiches 25, nämlich im einzelnen Marken M, welche eingeschaltet werden, um eine Zustandsanzeige 26 zu verwirklichen, beispielsweise "Wartzustand", "Fotografieren", und dergleichen, wobei diese Bezeichnungen auf einem Seitenbereich neben dem Flüssigkristall-Anzeigebereich 25 aufgedruckt sind; ferner eine Flächenanzeige A, die eine Fläche erkennbar macht, in welcher ein Bild aufgenommen wird; eine Zeitanzeige T, eine Bildaufnahmemodusanzeige S, welche in drei Moden besteht, d. h., "weißer Grund", "schwarzer Grund" und "Grafik"; fernerhin einen Bildqualitätsmodus G, der aus zwei Einzelmoden besteht, d. h., "normal" und "fein"; des weiteren ein Synthesemodus U, der aus zwei Einzelmoden besteht, d. h., "Datum" und "Format"; und dergleichen.
  • Die folgenden Tasten sind nahe dem Flüssigkristall-Anzeigebereich 25 angeordnet: Eine Objekttaste 27, welche betätigt wird, um einen der Moden der Bildaufnahmemodusanzeige S auszuwählen; weiter eine Bildqualitätstaste 28, welche betätigt wird, um einen der Moden der Bildqualitätsmodusanzeige G auszuwählen; weiter eine Datum-/Format-Taste 29, welche betätigt wird, um einen der Moden der Synthesemodusanzeige U auszuwählen; und eine Flächentaste 30, welche betätigt wird, um eine durch die Flächenanzeige A bezeichnete Fläche einzustellen oder eine Rückstellung zu bewirken. Zusätzlich sind an dem oberen Gehäuse 13 die folgenden Tasten vorgesehen: Ein Einstellknopf 31, der betätigt wird, um eine Zeit einzustellen; eine Funktionstaste 32a, welche in Verbindung mit einer anderen Taste betätigt wird, um eine vorbestimmte Funktion zu aktivieren; eine A4-Nahaufnahmetaste 32b, die betätigt wird, um eine Nahaufnahme entsprechend einem A4-Format durchzuführen; eine Flächeneinstelltaste 33, die betätigt wird, um die Fläche zu ändern, die durch die Flächenanzeige A bezeichnet wird; ein Ausschalter 34; ein Einschalter 35; eine Start/Stopp-Taste 36, welche betätigt wird, um den Ausdruck eines aufgenommenen Bildes in Lauf zu setzen; und dergleichen.
  • Wie in Fig. 6 gezeigt ist der Innenraum des unteren Gehäuses 12 im wesentlichen in einen Autofokusanordnungsteil 37 (Autofokus AF), einen Tafelanordnungsteil 38 und einen Druckeranordnungsteil 39 unterteilt. In dem Tafelanordnungsteil 38 befinden sich eine auf der Oberseite des Batterieaufnahmeraums 20 befindliche Abdeckplatte 40, eine Energielieferungseinheit 41 und dergleichen in erster Linie. Ein Drucker 42 befindet sich in dem Druckeranordnungsteil 39, wie man aus Fig. 7 ersieht. Der Drucker 42 ist ein Thermodrucker und enthält eine Vorratsrolle, einen Druckerkopf und dergleichen (nicht dargestellt). In dem Tafelanordnungsteil 38 befindet sich eine Schaltungsträgerplatte 43 oberhalb der Abdeckplatte 40 und der Energiezuführungseinheit 41. Sämtliche Steuerfunktionen, die für das Bildaufnahmegerät erforderlich sind, werden durch eine Schaltung ausgeführt, die sich auf der Unterseite der Schaltungsträgerplatte 43 befindet. Eine Autofokussierungseinheit 44 befindet sich in dem Autofokusanordnungsteil 37. Das Linsengehäuse 14 mit der Bildaufnahmelinse 15 ist in einem Endbereich der Autofokussierungseinheit 44 vorgesehen. Ein Infrarot-Entfernungsmesser 45 zur Bestimmung des Abstandes zu einem zu fotografierenden Objekt befindet sich auf einer Seite des Linsengehäuses 14.
  • Fig. 8 ist eine vertikale Schnittansicht, welche den inneren Aufbau der Autofokussierungseinheit 44 zeigt, in der ein Bildabtaster 46 auf der Rückseite bzw. hinter der Bildaufnahmelinse 15 angeordnet ist. Der Bildabtaster 46 enthält einen Zeilensensor 67 (siehe Fig. 10), der durch eine Vertikalanordnung von ladungsgekoppelten Geräten (CCD) gebildet wird. Der Bildabtaster 46 ist so ausgebildet, daß er eine Zeile eines Objektbildes in Vertikalrichtung für jeden Bewegungsschritt von einer Zeile in Horizontalrichtung abliest. Zu diesem Zwecke ist der Bildabtaster 46 an einem Paar horizontaler Stäbe 47 und 48 abgestützt, die sich in Horizontalrichtung erstrecken, so daß er in Horizontalrichtung (siehe Fig. 10) bewegbar ist, wobei der Bildabtaster sich außerhalb der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15 während der Zeit befindet, in der kein Bild aufgenommen wird.
  • Ein Fokussierungsschirm 49 und eine Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 befinden sich auf einer Seite des Bildabtasters 46. Der Fokussierungsschirm 49 ist am Orte der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15 angeordnet. Die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 befindet sich auf der Rückseite des Fokussierungsschirmes 49. Sowohl der Fokussierungsschirm 49 als auch die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 sind an einem Rahmenteil 51 montiert. Ein Stift 52 erstreckt sich in Horizontalrichtung und ist durch den rückwärtigen Endbereich des Rahmenteiles 51 geschoben. Der Stift 52 reicht mit Spiel in eine erste Führungsöffnung 53 hinein, die schräg in einer Seitenwand der Autofokussierungeinheit 44 gebildet ist. Ein Ende eines Koppelelementes 54 ist an dem Rahmenteil 51 schwenkbar angelenkt, während das andere Ende des Koppelelementes 54 schwenkbar an einem unteren Endbereich eines Spiegels 55 angeschlossen ist, der Licht von dem Fokussierungsschirm 49 und der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 auf den Sucher 24 reflektiert. Ein Stift 57 ragt von einem oberen Endbereich des Spiegels 55 weg. Der Stift 57 reicht mit Spiel in eine zweite Führungsöffnung 56 hinein, die parallel zu der ersten Führungsöffnung 53 orientiert ist.
  • Ein Haken 58 ist im mittleren Bereich des Spiegels 55 angeformt und ragt von der Rückseite weg, während ein Ende eines ersten Armes 59 in diesem mittleren Bereich schwenkbar angeschlossen ist. Ein zweiter Arm 60 ist am anderen Ende des ersten Armes 59 einstückig angeformt und erstreckt sich in einer Richtung nahezu senkrecht zu dem ersten Arm 59. An dem freien Ende des zweiten Armes 60 befindet sich ein Vorsprung 61, der in Horizontalrichtung orientiert ist. Das aus dem ersten Arm 59 und dem zweiten Arm 60 gebildete Bauteil ist mittels einer Achse 62 an der Seitenwand schwenkbar gelagert und mit Bezug auf die Stellung von Fig. 8 im Uhrzeigersinn durch eine Vorspannkraft F belastet, wobei diese Vorspannkraft durch eine (nicht dargestellte) Feder erzeugt wird, die um die Achse 62 geschlungen ist.
  • Der Haken 58 ist an einem unteren Endbereich eines Vernegelungteiles 63 auslösbar festgelegt. Das Verriegelungsteil 63 ist an einer vorbestimmten Stelle der Autofokussierungseinheit 44 fixiert. Eine Nockenscheibe 64 befindet sich unterhalb des zweiten Armes 60. Ähnlich wie das Verriegelungsteil 63 ist die Nockenscheibe 64 an einer vorbestimmten Position in der Autofokussierungseinheit 44 gelagert und in einer Horizontalebene drehbar. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, erstreckt sich ein Vorsprung 64a radial von dem Außenumfang der Nockenscheibe 64 weg, und außerdem ist ein aufragendes Teil 65, das mit dem Vorsprung 61 in Kontakt ist, am naheliegenden Teil des Vorsprunges 64a gebildet.
  • Eine Gleitblock 66 befindet sich unterhalb des Spiegels 55. Wie man aus Fig. 10 erkennt, ist der Gleitblock 66 an einem unteren Teil des Bildabtasters befestigt, so daß bei einer Bewegung des Bildabtasters 46 der Gleitblock 66 sich in Horizontalrichtung längs der parallelen Führungsstäbe 47 und 48 mitbewegt. Am oberen Ende des Gleitblockes 66 ist eine Ecke oder Kante 68 ausgebildet. Die Ecke oder Kante 68 trifft bei der Bewegung des Gleitblockes 66 auf den Haken 58 und löst dadurch den Haken 58 von dem freien Ende des Verriegelungteiles 63.
  • Befindet sich bei der Ausführungsform in der vorbeschriebenen Ausbildung der Bildabtaster 46 in dem Zustand, in dem kein Bild aufgenommen wird, so steht er auf einer Seite des Fokussierungsschirmes 49 (außerhalb der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15). Zu dieser Zeit ist, wie in Fig. 8 dargestellt, der Haken 58 an dem Verriegelungsteil 63 eingehakt. Aus diesem Grunde wird der Spiegel 55 in einer Schrägstellung, nämlich der Reflexionsstellung, durch Abstützung an zwei Punkten gehalten, d. h., an dem Stift 57, der mit Spiel in die zweite Führungsöffnung 56 hineinragt, und dem Haken 58; die Drehung des ersten Armes 59, dessen äußeres Ende schwenkbar an den Spiegel 55 angeschlossen ist, wird gegen die Vorspannkraft F der Vorspannfeder verhindert.
  • Der über das Kuppelelement 54 mit dem unteren Ende des Spiegels 55 schwenkbar verbundene Rahmenteil 51 wird durch das Kuppelelement 54 und den Stift 52 in vertikaler Stellung festgehalten, welche sich am unteren Ende der ersten Führungsöffnung 53 befindet. Bei dieser Anordnung wird der Fokussierungsschirm 49, der an dem Rahmenteil 51 befestigt ist, in einer Vertikalstellung, nämlich der Bildaufnahmestellung gehalten, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, während in derselben Weise auch die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 in einer vertikalen Stellung gehalten ist. Dies hat zur Folge, daß das durch die Bildaufnahmelinse 15 aufgenommene Objektbild auf dem Fokussierungsschirm 49 in der Bilderzeugungsposition entsteht. Das erzeugte Objektbild und die auf der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 dargestellten Daten werden von dem Spiegel 55 auf den Sucher 24 reflektiert. Aus diesem Grunde kann das Bild des Objektes durch den Sucher 24 einer Sichtprüfung unterzogen werden und auch die auf der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 dargestellten Daten können einer Sichtprüfung unterzogen werden.
  • Wenn die Start-/Stopp-Taste 36 betätigt wird, um das Bild des Objektes nach Durchführung der Sichtprüfung durch den Sucher 24 hindurch auszudrucken, so wird ein Motor (nicht dargestellt) in Lauf gesetzt und der Bildabtaster 46 beginnt sich in Horizontalrichtung (von einer tieferen Position in eine höhere Position mit Bezug auf die. Lage von Fig. 8) längs der parallelen Stäbe 47 und 48 zu bewegen. Aus diesem Grunde beginnt sich auch der Gleitblock 66 zusammen mit dem Bildabtaster 46 zu bewegen. Demzufolge läuft die an dem oberen Teil des Gleitblockes 66 gebildete Ecke oder Kante 68 an dem Haken 58 an und löst den Haken 58 von dem Verriegelungsteil 63.
  • Da der erste und der zweite Arm 59 bzw. 60 im Uhrzeigersinn durch die Vorspannkraft F der Feder vorgespannt sind, wie dies oben ausgeführt wird, beginnen sich die beiden Arme 59 und 60 in derselben Richtung (Pfeil a) zu drehen, sobald der Haken 58 von dem Verriegelungsteil 63 freikommt, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Zu dieser Zeit ist auch die Kurvenscheibe 64 frei und kann sich frei verschwenken (Pfeil b), wenn der Vorsprung 61 in Kontakt mit dem aufragenden Teil 65 kommt, so daß die Schwenkbewegung des zweiten Armes 60 nicht gehemmt wird.
  • Wenn der erste Arm 59 sich verschwenkt, so wird ein im wesentlichen in der Mitte liegender Teil des Spiegels 55 nach aufwärts gedrückt. Dies hat zur Folge, daß das untere Ende des Spiegels 55 um den Stift 57 herum nach aufwärts geschwenkt wird (Pfeil c), und der Spiegel 55 wird nach aufwärts bewegt, während der Stift 57 längs der zweiten Führungsöffnung 56 wandert (Pfeil d). Wenn das untere Ende des Spiegels 55 in dieser Weise verschwenkt wird, dann wird der Rahmenteil 51 durch das Kuppelelement 54 nach aufwärts gestoßen, so daß das obere Ende des Rahmenteiles 51 sich um den Stift 52 herum nach abwärts verschwenkt (Pfeil e). Gleichzeitig bewegt sich der Rahmenteil 51 entlang der ersten Führungsöffnung 53 nach aufwärts, während der Stift 52 die erste Führungsöffnung 53 entlang wandert (Pfeil f).
  • Wenn der Stift 52 das obere Ende der ersten Führungsöffnung 53 erreicht, und wenn der Stift 57 das obere Ende der zweiten Führungsöffnung 56 erreicht, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist, dann wird die Verschwenkung des ersten Armes 59 und des zweiten Armes 60, des Spiegels 55, des Rahmenteiles 51, des Fokussierungsschirms 49 und der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50, welche an dem Rahmenteil 51 befestigt sind, durch Abstützung an zwei Punkten gehemmt, d. h., durch Abstützung an den Stiften 52 und 57. In diesem Zustand erreicht der Spiegel 55 eine Lichtabdeckposition unter Abschluß der unteren Fläche des Suchers 24, und der Fokussierungsschirm 49 und die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 liegen auf dem Spiegel 55 und befinden sich in einer zurückgezogenen Stellung. Aus diesem Grunde wird äußeres störendes Licht von der Seite des Suchers 24 mittels des Spiegels 55 so abgeschirmt, daß der Bildabtaster 46 nur Licht aufnimmt, das von der Seite der Bildaufnahmelinse 15 ausgeht, was mit hoher Präzision geschieht.
  • Der Fokussierungsschirm 49 zieht sich zusammen mit der Flüssigkristall- Anzeigeeinrichtung 50 aus der Bilderzeugungsebene der Bildaufnahmelinse 15 zurück, um einen Weg freizugeben, über welchen sich der Bildabtaster 46 längs der Bilderzeugungsebene bewegen kann, so daß sich der Bildabtaster 46 in Horizontalrichtung bewegen kann, ohne daß seine Bewegung gestört wird und sich von einer Ausgangsposition auf einer Seite der Bilderzeugungsebene zu der anderen Seite der Bilderzeugungsebene bewegt werden kann. Da zu dieser Zeit der Zeilensensor 67 im Ausschaltzustand gehalten ist, wird, wenn der Bildabtaster 46 von einer Endstellung auf einer Seite der Bilderzeugungsebene zu der Endstellung auf der anderen Seite der Bilderzeugungsebene bewegt wird, kein Objektbild aufgenommen. Wenn der Bildabtaster 46 die Endstellung auf der anderen Seite der Bilderzeugungsebene oder des Bilderzeugungsformates erreicht, so wird der Zeilensensor 67 eingeschaltet und der Motor wird in der Gegenrichtung angetrieben, um den Bildabtaster 46 von der genannten Endstellung auf der anderen Seite des Bilderzeugungsformates zu der Endstellung auf der einen Seite, nämlich der Ausgangsstellung, zu bewegen (von der oberen Position zu einer unteren Position mit Bezug auf die Stellung von Fig. 10). Bei dieser Wirkungsweise tastet der Zeilensensor 67 vertikal die Bilderzeugungsebene ab, um der Reihe nach Bildausgangsdaten abzugeben, jedesmal dann, wenn der Bildabtaster 46 in Horizontalrichtung um einen Schritt weiterbewegt wird. Wenn diese Bilddaten zu dem Drucker 42 übertragen werden, dann druckt der Drucker 42 der Reihe nach das Objektbild aus. Wenn der Bildabtaster 46 die Endstellung am anderen Ende des Bilderzeugungsformates erreicht hat, dann ist der Ausdruck eines Formates der Bilddaten vollendet.
  • Selbst wenn der Ausdruck eines Formates der Bilddaten in dieser Weise vollendet ist, dann unterliegt der Bildabtaster 46 kontinuierlich einer Antriebskraft von dem Motor und wird weiter in derselben Richtung bewegt. Demzufolge, wie in Fig. 10 gezeigt, wird der obere Teil des Gleitblockes 66 in Berührung mit dem aufragendem Teil 64a gebracht, der von der Nockenscheibe 64 aufragt. Folglich wird, wie in Fig. 11 dargestellt ist, die Kurvenscheibe 64 im Gegensatz zum zuvor beschriebenen Betrieb in umgekehrter Richtung angetrieben (Pfeil g), so daß der aufragende Vorsprung oder Stift 65 auf der Kurvenscheibe 64 in Berührung mit dem Vorsprung 61 des zweiten Armes 60 gebracht wird, und der zweite Arm 60 wird im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil h) gegen die Vorspannkraft F der Feder getrieben.
  • Wenn der zweite Arm 60 sich in dieser Weise verschwenkt, dann verschwenkt sich auch der erste Arm 59, der einstückig verbunden ist, im Gegenuhrzeigersinn.
  • Demzufolge wird im wesentlichen der mittlere Teil des Spiegels 55 nach abwärts gedrückt und das untere Ende des Spiegels wird um den Stift 57 als Drehpunkt nach abwärts verschwenkt (Pfeil i). Gleichzeitig wird der Spiegel 55 abwärts bewegt, während sich der Stift 57 in der zweiten Führungsöffnung 56 nach abwärts bewegt (Pfeil j). Wenn das untere Ende des Spiegels 55 verschwenkt wird, so wird zusätzlich das Kuppelelement 54 des Rahmenteiles 51 nach abwärts gezogen und das untere Ende des Rahmenteiles 51 schwenkt sich um den Stift 52 nach abwärts (Pfeil k). Zur selben Zeit bewegt sich der Rahmenteil 51 längs der ersten Führungsöffnung 53 nach abwärts, während der Stift 52 längs der ersten Führungsöffnung 53 nach abwärts wandert.
  • Wenn der Fokussierungsschirm 49 die anfängliche Reflexionsposition erreicht, dann kommt der Haken 58 wieder in Eingriff mit dem äußeren Ende des Verriegelungselementes 63 und zur selben Zeit wird der Motor stillgesetzt, um den Bildabtaster 56, wie in Fig. 8 gezeigt, anzuhalten. Wie oben beschrieben wird der Spiegel 55 in der schrägen Reflexposition durch Abstützung in zwei Punkten gehalten, d. h., an dem mit Spiel in die zweite Führungsöffnung 56 eingreifenden Stift 57 und an dem Haken 58. Der Rahmenteil 51, welcher schwenkbar am unteren Ende des Spiegels 55 über das Kuppelelement 54 angeschlossen ist, wird in einer Vertikalstellung durch Abstützung an zwei Punkten gehalten, d. h., an dem festgehaltenen Kuppelelement 54 und an dem Stift 52, der sich an dem unteren Ende der ersten Führungsöffnung 53 befindet. Aus diesem Grunde wird der Fokussierungsschirm 49, welcher an dem Rahmenteil 51 befestigt ist, in der vertikalen Bildaufnahmeposition gehalten, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist, während sich die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50 in derselben Weise in Vertikalstellung befindet, so daß eine Sichtkontrolle des Objektbildes durch den Sucher 54 sowie eine Sichtkontrolle der von der Flüssigkeitskristall-Anzeigeeinrichtung 50 dargebotenen Daten wiederum möglich ist.
  • Die Schaltungsanordnung der ersten Ausführungsform mit dem oben beschriebenen Aufbau wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 12 ist ein Blockschaltbild, das den inneren Aufbau des elektronischen Bildaufnahmegerätes zeigt. Der Zeilensensor 67, der durch die Vertikalanordnung von ladungsgekoppelten Geräten gebildet wird, ist hinter der Linse 412 in dem Linsengehäuse 14 angeordnet. Der Zeilensensor 67 wird längs der Bilderzeugungsebene der Linse 412 in Horizontalrichtung (Pfeilrichtung) bewegt, um ein Bildformat abzutasten. Im einzelnen ist der Zeilensensor 67 so ausgebildet, daß er die Bilderzeugungsebene in Vertikalrichtung abtastet, wobei beispielsweise eintausendsiebenhundertsechzig Punkte je Zeile durch ladungsgekoppelte Geräte verwirklicht sind, welche in Vertikalrichtung angeordnet sind, um ein Ein-Zeilen- Bildsignal zu erhalten, und der Reihe nach die Bildinformation in Einheiten von vertikalen Abtastlinien entsprechend der horizontalen Bewegung auszugeben.
  • Der Bildsignalausgang von dem Zeilensensor 67 wird von einem Vorverstärker 431 verstärkt. Der Verstärkungsgewinn des verstärkten Signales wird dann durch einen Verstärker mit automatischer Verstärkungsgewinnsteuerung (AGC) 432 auf einen konstanten Wert eingestellt und wird einer Randverstärkungskorrektur unterzogen. Der Bildsignalausgang von dem Verstärker 432 mit automatischer Verstärkungsgewinnsteuerung wird durch eine Grauton-Korrekturschaltung 433 verarbeitet, so daß die Helligkeit bzw. Schwärzung der mittleren und der peripheren Teile des Bildes korrigiert werden. Das korrigierte Signal wird dann durch eine Binärschaltung 434 graduierungsgesteuert und in binäre Form gebracht. Dieses in binäre Form gebrachte Bildsignal ist das Eingangssignal zu einer Bilddatenverarbeitungsschaltung 435. Es sei bemerkt, daß die Binärschaltung 434 und die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 weiter unten im einzelnen beschrieben werden.
  • Eine Steuereinrichtung 436 bewirkt eine Steuerung des Gesamtsystems. Die Steuereinrichtung 436 empfängt Betriebsinformationen von den verschiedenen, in Fig. 1 gezeigten Tasten. Die Steuereinrichtung 436 steuert einen Steuerabschnitt 437 mit einem Thermokopf und eine Motorsteuerschaltung 438 zusätzlich zu dem Verstärker 432 mit automatischer Verstärkungsgewinnsteuerung, ferner die Binärschaltung 434 und die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 auf der Basis der Betriebsinformationseingangsdaten und dergleichen. Die Motorsteuerschaltung 438 steuert den CCD-Antriebsmotor 439 zum Antrieb des Zeilensensors 67 in Horizontalrichtung, ferner einen Linsenantriebsmotor 440 zum Antrieb der Linse 412 zur Bewegung in Richtung der optischen Achse zur Fokussierung auf das Objekt, sowie einen Antriebsmotor 441 zum Antrieb der Zuführungsrolle (nicht dargestellt) für den Drucker 42.
  • Der Steuerabschnitt 437 für den Thermodruckerkopf steuert den Antriebsabschnitt 442 für den Thermodruckerkopf auf der Basis eines Positionssteuersignalausganges von der Steuereinrichtung 436 und synthetisiert Datenausgänge oder dergleichen Ausgänge von der Bilddatenverarbeitungsschaltung 435. Wenn der Antriebsabschnitt 442 für den Thermodruckerkopf entsprechend einem Eingangssteuersignal betätigt wird, wird ein Bild für ein Format, das erhalten wird, wenn der Zeilensensor 67 in Horizontalrichtung entlang der Bilderzeugungsebene der Linse 412 einmal durchbewegt wird, thermisch auf temperaturempfindliches Papier P übertragen, das durch die Zuführungsrolle des Druckers 42 zugeführt wird.
  • Fig. 13 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der binären Schaltung 434 erkennen läßt. Ein Vergleicher 111 vergleicht die Bilddaten, welche über die Bildtonkorrekturschaltung 433 übertragen werden, mit einem Schwellwert, um die Daten binär umzuformen. Zusätzlich wird durch Änderung dieses Schwellwertes unter Verwendung einer Zitterbildtabelle oder Grautontabelle ein Pseudo-Halbton realisiert. Die Zitterbildtabelle oder Grautontabelle ist als eine Tabelle mit vier Zeilen und vier Spalten in einem Zitterbild-Tabellenspeicherabschnitt oder Grauton-Speicherabschnitt 112 gespeichert. Es sind zwar verschiedene Muster solcher Grautontabellen oder Zitterbildtabellen bekannt, doch ist beispielsweise gemäß Fig. 14 ein Muster, das als "Bayer"-Muster bekannt ist, gespeichert.
  • Eine Spalte des Zitterbildspeicherabschnittes oder Grautonspeicherabschnittes 112 wird durch einen Zitterbildtabellen-Adressenzähler oder Grautontabellen- Adressenzähler 113 bezeichnet. Ein Zeilentakt, der mit einer Zeile der Bilddaten von der Steuereinrichtung 436 synchronisiert ist, wird zu dem Grautontabellen-Adressenzähler 113 geführt. Der Grautontabellen-Adressenzähler 113 aktualisiert die Spalte, welche in Synchronismus mit dem Zeilentakt zu bezeichnen ist. Dies bewirkt, daß vier Schwellwertdaten einer Spalte zu dem Grautonregister 114 übertragen werden.
  • Das Zitterbildregister oder Grautonregister 114 enthält vier Stellen, d. h., die Registerstellen 0 bis 3, welche durch einen Grautonregisterzähler 115 adressiert werden, so daß vier Schwellwertdaten der Reihe nach ausgelesen und zu dem Vergleicher 111 in Synchronismus mit jedem Punkt der Bilddaten geführt werden. Ein Basistakt in Synchronismus mit je einem Bildpunkt der Bilddaten von der Steuereinrichtung 436 wird zu dem Zitterbildregisterzähler oder Grautonregisterzähler 115 geführt. Der Zitterbildregisterzähler oder Grautonregisterzähler 115 aktuallisiert der Reihe nach die Stellenposition des Zitterbildregisters oder Grautonregisters 114, der in Synchronismus mit dem Basistakt anzusteuern ist. Der Vergleicher 111 vergleicht jeden von dem Zitterbildregister oder Grautonregister 114 gelieferten Schwellwert mit den Bilddaten und gibt Binärdaten entsprechend dem Vergleichsergebnis aus.
  • Fig. 15 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 erkennen läßt. Ein Flächenbezeichnungssignal wird von der Steuereinrichtung 436 zu einem Flächenbezeichnungsabschnitt 351 in Abhängigkeit von der Betätigung einer Flächeneinstellungstaste 33 geführt. Im einzelnen kann eine Bildfläche durch Betätigen der Flächeneinstellungstaste 33 bestimmt werden, während man durch den Sucher 24 sieht. Der Flächenbestimmungsabschnitt 351 unterscheidet zwischen Daten innerhalb einer bezeichneten Fläche gegenüber Daten außerhalb der bezeichneten Fläche und überträgt nur die Daten innerhalb der bezeichneten Fläche zu einer Zoom-Verarbeitungsschaltung 352. Die Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 empfängt einen Synchronisationstakt und einen Doppel-Synchronisationstakt mit einer Periode, welche das zweifache des Synchronisationstaktes ist, von der Steuereinrichtung 436.
  • Fig. 16 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten der Zoom- Verarbeitungsschaltung 352 darstellt. Ein Vergrößerungsregister 251 speichert einen Vergrößerungseingang von der Steuereinrichtung 436 als achtstellige Daten und gibt diese achtstelligen Vergrößerungsdaten an einen 8 : 1-Wähler 252 ab. Ein Synchronisationstakt (a) vom Ausgang der Steuereinrichtung 436 wird einem dreistelligen Zähler 253 und einem 2 : 1-Wähler 524 zugeführt. Der dreistellige Zähler oder Drei-Bit-Zähler 253 gibt der Reihe nach dreistellige Zählerwerte oder Zählerstände c von "0" bis "7" an den 8 : 1-Wähler 252 in Abhängigkeit von dem Synchronisationstakt (a) aus. Der 8 : 1-Wähler 252 liefert nur ein Bit des achtstelligen Dateneinganges von dem Vergrößerungsregister 251 aus, was dem Zählwerteingang (c) von dem dreistelligen Zähler 253 zu dem 2 : 1-Wähler 254 hin entspricht.
  • Der Synchronisationstakt (a) und der doppelte Synchronisationstakt (b) mit einer Frequenz vom zweifachen des Synchronisationstaktes (a) (aus diesem Grunde ist die Periode des doppelten Synchronisationstaktes die Hälfte der Periode des einfachen Synchronisationstaktes (a)) werden von der Steuereinrichtung 436 an den 2 : 1-Wähler 254 gegeben. Der 2 : 1-Wähler 254 wählt den Synchronisationstakt (a) aus, wenn der Vergrößerungsregisterausgang (d), der von dem 8 : 1-Wähler 252 eingegeben wird, den Wert "0" hat, und wählt den doppelten Synchronisationstakt (b) aus, wenn der Ausgang (d) den Wert "1" hat. Der 2 : 1-Wähler 254 gibt den ausgewählten Takt als Zähltakt (f) an einen vierstelligen Zähler 255 weiter.
  • Der vierstellige Zähler 255 liefert eine Auswahladresse (g), welche aus Daten von vier Bit besteht, an eine sechzehnstellige Flip-Flop-Gruppe 256 und einen acht/sechzehn-Zählausgangsabschnitt 258 in Synchronismus mit dem Eingangszähltakt (f). Bilddaten D&sub1; werden der sechzehnstelligen Flip-Flop-Gruppe 256 über den Flächenbestimmungsabschnitt 351 zusammen mit der Auswahladresse (g) zugeführt. Die sechzehnstellige Flip-Flop-Gruppe 256 hält dann die entsprechenden Bits der Bilddaten D&sub1; zu der Eingangszeit der Auswahladresse (g) fest.
  • Eine Auswahleinrichtung 257 (obere Gruppe/untere Gruppe) schaltet die acht oberen Bits und die acht unteren Bits der sechzehnstelligen Flip-Flop-Gruppe 256 in Synchronismus mit einem acht/sechzehn-Zählerausgang (h) von dem acht/sechzehn- Zählerausgangsabschnitt 258. Die Auswahleinrichtung 257 bezüglich oberem Bereich und unterem Bereich gibt alternativ vergrößerte Acht-Bit-Bilddaten von der achtstelligen oberen Seite und von der achtstelligen unteren Seite aus. Die ausgegebenen Bilddaten werden dann über eine Blockauswahlschaltung 353 der Zeile 1 eines Bilddatenpuffers 354 zugeführt bzw. dort eingespeichert.
  • Die Blockauswahlschaltung 353 von Fig. 15 ist über einen Datenbus und einen Adressenbus mit der Steuereinrichtung 436 verbunden und hat außerdem Verbindung zu einer Datenübertragungssteuereinrichtung 355, einem Datenformatspeicherabschnitt 356, einem Tasteneingangs-Datenspeicherabschnitt 357 und einem Synthese-Format Datenspeicherabschnitt 358. Der Format-Datenspeicherabschnitt 356 wird durch einen Festwertspeicher gebildet und ist so ausgebildet, daß er eine Anzahl von Formattypen speichert, welche jeweils aus Daten fester Form bestehen, beispielsweise Darstellungsformatdaten entsprechend Bilddaten, welche von einem Bildgegenstand erhalten werden, und Titel-Darstellungsdaten, welche in einem Teil der Bildformatdaten eingeschrieben sind.
  • Fig. 17 zeigt ein Bildformat, das in dem Datenformatspeicherabschnitt 356 gespeichert ist. Ein Bildformat (1) gemäß Fig. 17 ist ein solches mit keinen synthetischen Umgrenzungsdaten, welches nur durch Daten bestimmt ist, welche Schnittlinien K zu beiden Seiten eines fotografischen Bildformates S zu drucken erlauben, welches durch die Bilddaten erzeugt ist. Ein Format (2) in Fig. 17 ist ein solches mit synthetischen Umgrenzungsdaten, das dadurch entsteht, daß man den Ausdruck von Umgrenzungslinien W, eines Titel-Wiedergabebereiches T, einer Mittelmarkierung und eines Datums D zusätzlich zu den Schnittlinien K gestattet. In dem Format (2) von Fig. 17 entstehen die Umgrenzungslinien W, die Schnittlinien K und dergleichen jeweils durch die Zahl von Punkten, welche in Fig. 18 angedeutet sind. Beispielsweise entspricht die Länge jeder Schnittlinie K jeweils 1680 Punkte (gleich der Gesamtlänge einer kurzen Seite des A4-Thermopapiers); die Breite jeder Mittellinie K entspricht acht Punkten; der Abstand zwischen den Schnittlinien K beträgt 2376 Punkte. Außerdem werden die Umgrenzungslinien W, der Titel-Wiedergabebereich T, die Mittenrnarkierung M und das Datum D durch die Anzahl von Punkten gemäß Fig. 18 bestimmt.
  • Der Tasteneingangs-Datenspeicherabschnitt 357 wird durch einen Speicher wahlfreien Zugriffs (RAM) gebildet und ist so ausgebildet, daß er Tasteneingangsdaten, beispielsweise Daten eines Titels und eines Dokumentnahmens, welche von der Buchsenanordnung 19 über den Datenübertragungs-Steuerabschnitt 355 eingegeben werden, speichert. Der Datenspeicherabschnitt 358 für synthetische Bildformatdaten wird durch einen Speicher wahlfreien Zugriffs (RAM) gebildet, in welchem Bildformatdaten, welche von dem Bildformatdatenspeicherabschnitt 356 ausgewählt und von dort entsprechend einer Betätigung der Start-/Stopp-Taste 36 ausgewählt und abgelesen worden sind, sowie Tasteneingangsdaten, welche von dem Tasteingangsdaten-Speicherabschnitt 357 herausgelesen worden sind, synthetisiert und speichert, wenn der Synthesemodus eingestellt ist. Der Bilddatenpuffer 354 wird durch 11 Zeilenpuffer gebildet, d. h., Zeile 1 bis Zeile 11 (1760 Bit = 220 Bytes). Eine Blockauswahlschaltung 359 ist an der Ausgangsstufe jedes Zeilenpuffers vorgesehen.
  • In diesem Falle dient der Zeilenpuffer 1 jedes Bilddatenpuffers 354 als Synthetisierungspuffer. Wenn Bilddaten zu der Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 geführt werden, wählt die Blockauswahlschaltug 353 die Zeile 1", und es wird in Zeile 1 das Bild entsprechend dieser einen Zeile gespeichert. Gleichzeitig wird ein zehnzeiliges synthetisches Bild aus dem synthetischen Datenspeicherabschnitt 358 herausgelesen und der Reihe nach in den Zeilen 2 bis 11 gespeichert, welche durch die Blockauswahlschaltung 353 in der Größenordnung von Zeilen ausgewählt sind.
  • Wenn Bilddaten entsprechend einer Zeile in dem Speicherbereich 1 gespeichert sind, dann wählt die Blockauswahlschaltung 359 am Ausgang jedes Zeilenpuffers zuerst den Zeilenberich 2 und überträgt die synthetisierten Bilddaten, die in Zeile 2 gespeichert sind, zu der Blockauswahlschaltung 353 auf der Eingangsseite jedes Zeilenpuffers. Die Blockauswahlschaltung 353 wählt dann die Zeile 1 zur Speicherung der synthetisierten Bilddaten darin. Die Bilddaten auf der Basis einer Zeile und die synthetischen Bilddaten, welche in Zeile 1 gespeichert sind, werden in Einheiten von Bytes zusammengesetzt. Die synthetisierten Daten, welche durch Zusammensetzen der Bilddaten und der synthetischen Bilddaten erhalten werden, werden einem Druckdatenverarbeitungsabschnitt 340 zugeführt, was über die Blockauswahlschaltung 359 geschieht.
  • Der Druckdatenverarbeitungsabschnitt 340 wandelt die synthetisierten Daten, welche in Einheiten von Bytes übertragen worden sind, in zeilenweise Seriendaten um, welche aus 220 Bytes bestehen und überträgt diese Daten zu dem Thermokopf- Steuerabschnitt 337. Der Thermokopf-Steuerabschnitt 337 steuert den Thermokopf- Treiberabschnitt 442 basierend auf einem Druckerkopf-Steuersignaleingang von der Steuereinrichtung 436 her, ferner auf der Basis der synthetisierten Daten und dergleichen mehr. Wenn der Thermokopf-Treiberabschnitt 442 in Abhängigkeit von den Eingabesignalen und dergleichen arbeitet, so wird das Bild einer Zeile auf dem Thermopapier P ausgedruckt, das über die Zuführungsrolle des Druckers 42 zugeführt wird, wobei das ausgedruckte Bild auf der Basis der zeilenweisen Daten gebildet wird, die in dem Pufferbereich entsprechend der Zeile 1 synthetisiert worden sind.
  • Wenn die nächsten Ein-Zeilen-Bilddaten in dem Speicherberich der Zeile 1 des Bilddatenpuffers 354 gespeichert werden, so wählt die Blockauswahlschaltung 359 auf der Ausgangsseite jedes Zeilenpuffers die Zeile 3. Demzufolge werden die synthetisierten Bilddaten, welche im Speichbereich entsprechend Zeile 3 gespeichert sind, auf den Speicherberich in Zeile 1 übertragen und mit den darin befindlichen Bilddaten in der oben beschriebenen Weise zusammengesetzt. Hiernach werden die synthetisierten Daten von dem Dokdatenverarbeitungsabschnitt 340 ausgegeben. Darauf werden Bilddaten, welche der Reihe nach im Speicherbereich entsprechend Zeile 1 gespeichert sind, mit den Synthesebilddaten in Zeile 4, Zeile 5 .... Zeile 11 zusammengesetzt und die zusammengesetzten Bilddaten werden zeilenweise ausgedruckt. Wenn die Synthese der zusammenzusetzenden Bilddaten, welche im Speicherbereich entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind, vervollständigt ist, werden die nächsten zehn Zeilen von Synthesebilddaten von dem Syntheseformat- Datenspeicherabschnitt 358 herausgelesen und jeweils in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 eingespeichert, was unter Auswahl durch die Blockauswahlschaltung 353 geschieht. Danach erfolgt der Synthesevorgang zeilenweise in der selben Art, wie dies oben beschrieben wurde. Wenn die Synthesebilddaten, welche in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind, identisch mit den nächsten zehn Zeilen von Synthesebilddaten sind, werden die vorhergehend verwendeten Synthesebilddaten aus den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 wieder verwendet, ohne das ein Auslesen der nächsten 10 Zeilen von Synthesbilddaten von dem Syntheseformatdatenspeicherabschnitt 358 erfolgt. Im Einzelnen sei angenommen, daß die Synthesebilddaten für die in Fig. 19 angedeutete Umgrenzungslinie W in dem Syntheseformatdatenspeicherabschnitt 358 gespeichert ist und daß jeweils die Daten a eine Gruppe von Daten für 10 Zeilen sei. In diesem Falle sind die Gruppen von Daten von 10 Zeilen a&sub1; und an verschieden von anderen Datengruppen von 10 Zeilen a&sub2; bis a(n-1), aber die 10-Zeilen-Datengruppen a&sub2; bis a(n-1) sind jeweils dieselben Daten zum Ausdruck dreier horizontal orientierter Linien.
  • Wenn daher in diesem Falle die 10-Zeilen-Synthesebilddaten a&sub2; in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind und die Synthese mit den Bilddaten zeilenweise vollendet ist, so wird die Syntheseverarbeitung unter Verwendung der Daten a&sub2;, die in den Speicherbereichen entsprechend Zeile 2 bis Zeile 11 gespeichert sind, wiederum in derselben Weise durchgeführt, wie dies oben beschrieben wurde, ohne das ein Herauslesen der nächsten 10-Zeilen-Synthesebilddaten a&sub3; von dem Syntehseformatdatenspeicherabschnitt 358 vorgenommen wird. Wenn das Synthetisieren kontinuierlich ((n-2)-mal) unter Verwendung der 10-Zeilen- Synthesebilddaten a&sub2; ausgeführt wird, so wird eine Synthese von Bildformatdaten zum Ausdruck dreier horizontal orientierter Linien entsprechend den Daten a&sub2; bis a(n-1) und der Bilddaten verwirklicht. Durch Herauslesen der Daten a&sub1;, a&sub2; und an und Speichern dieser Daten in den Speicherbereichen entsprechend Zeilen 2 bis 11 können die gesamten Synthesebilddaten gemäß Fig. 19 mit den Bilddaten zusammengesetzt werden, ohne das die Synthesebilddaten an herausgelesen werden müssen.
  • Der Betrieb einer Ausführungsform mit der obigen Ausbildung wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Wenn das Bild eines Objektes auf einer Tafel oder dergleichen aufgenommen werden soll, so wird das Bild des Objektes über den Sucher 24 geprüft und die Flächeneinstellungstaste 33 wird im Bedarfsfall betätigt, wodurch eine Fläche oder ein Ausschnitt des aufzunehmenden Objektbildes bezeichnet wird. Wenn nachfolgend die Start-/Stop-Taste 36 betätigt wird, dann werden der Fokussierungsschirm 49 und die Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung 50, die sich im Bereich der Bilderzeugungsebene befinden, zusammen mit dem Spiegel 55 in die zurückgezogene Stellung bewegt, wie sie in Fig. 10 gezeigt ist, und der Spiegel 55 schirmt dann äußeres Streulicht aus der Richtung des Suchers 24 ab. Der Bildabtaster 46 wird horizontal längs der Bilderzeugungsebene bewegt. In diesem Falle wird auf dem Hinweg der Abstand zum Objekt durch den Infrarot-Entfernungsmesser 45 bestimmt und die Linse 412 wird in eine Linsenposition entsprechend dem gemessenen Abstand gebracht, um den Autofokissierungsvorgang zu vervollständigen. Zusätzlich wird, während sich der Bildabtaster 46 bewegt, eine automatische Belichtung (AE) auf der Basis eines Ausgangs von dem Zeilensensor 67 durchgeführt.
  • Auf dem Rückweg wird zur Aufnahme eines Bildes des Objektes der Zeilensensor 67 aktiviert, um Bilddaten entsprechend einer Vertikallinie am linken Ende des Bilderzeugungsformates der Linse 412 auszugeben. Diese Bilddaten entsprechend einer Linie oder Zeile werden in die binäre Schaltung 434 über den Vorverstärker 431, den Verstärker 432 mit automatischer Gewinnsteuerung und die Farbtonkorrekturschaltung 433 eingegeben.
  • Die binäre Schaltung 434 arbeitet entsprechend dem Flußdiagramm von Fig. 20 und dem Zeitdiagramm gemäß Fig. 21. Wenn ein Zeilentakt von der Steuereinrichtung 436 ausgegeben wird, wird in einem Schritt SA1 der Zitterbild-Grauton- Registeradressenzähler 115 rückgestellt. Bei diesem Vorgang wird der Zählwert oder Zählerstand des Zitterbild- oder Grauton-Registeradressenzählers 115 zu "0" und der Schwellwert, der am Registerplatz O des Grautonregisters 114 zuvor gespeichert worden ist, wird zu der Zeit des Grundtaktes gemäß Fig. 21 zugeordnet. Der Vergleicher 111 vergleicht dann den in dem Registerplatz O gespeicherten Schwellwert, welcher dem Zählerstand des Zitterbild- oder Grauton-Registeradressenzählers 115 entspricht, mit dem Bildpunktdateneingang von der Grautonkorrekturschaltung 433 in Synchronismus mit dem Grundtakt. Wenn die Bilddaten größer als der Schwellwert sind, werden die Daten in ein digitales Schwärzungsbildsignal umgewandelt. Wenn die Daten kleiner als der Schwellwert sind, werden die Daten in ein digitales "Weiß"- Bildsignal umgewandelt. Bei diesem Vorgang werden alle Bilddaten im Schritt SA2 binär gemacht.
  • Darauffolgend prüft die Steuereinrichtung 436 in dem Schritt SA3, ob die Abtastung der Daten einer Zeile vollendet ist. Wenn das Ergebnis des Schrittes SA3 ein NEIN ist, wird der Ausgang der Basistaktsignale weitergeführt und der Grauton-Registeradressenzähler 115 aktualisiert den Zählerstand zur Zeit des nächsten Basistaktes in dem Schritt SA4. Der Vergleicher 111 vergleicht einen der Schwellwerte an den Registerstellen 0 bis 3, der durch den aktualisierten Zählerstand des Grauton-Registeradressenzählers 115 bezeichnet ist, mit dem Bilddateneingang für einen Punkt an dem Zeitpunkt desselben Basistaktes, und er gibt binär gemachte Ausgangsdaten ab, wie dies oben beschrieben wurde. D. h., die Schleife mit den Schritten SA2 bis SA4 wird wiederholt durchlaufen, bis das Ablesen oder Abtasten der Daten einer Zeile vollendet ist. Bei diesem Vorgang wird, wie in Fig. 21 dargestellt ist, der Halbton-Registeradressenzählwert zur Zeit dieses Basistaktes in folgender Ordnung verändert: 0-1-2-3-0 .... Die Bilddaten werden unter Verwendung der Halbtonwerte binär gemacht, welche in den Registerstellen 0 bis 3 gespeichert sind, welche durch den betreffenden Halbton-Registeradressenzählwert bezeichnet sind, und die binär gemachten Daten werden der Reihe nach ausgegeben.
  • Wenn die Abtastung oder Ablesung der Daten einer Zeile vollendet ist und die Digitalisierung der Daten einer Zeile ebenfalls abgeschlossen ist, wird in dem Schritt SA5 der Zählerstand des Halbton-Tabellenadressenzählers 113 aktualisiert. Zu dieser Zeit zeigt der Zählerstand des Halbton-Tabellenadressenzählers 113 eine Spalte in Nachbarschaft zu der Spalte an, welche in dem Halbton-Tabellenspeicherabschnitt 112 zuvor angezeigt wurde. Darauffolgend werden vier Daten in der durch den Halbton- Tabellenadressenzähler 113 angezeigten Spalte ausgelesen, und die vier Daten werden jeweils in den Registerstellen 0 bis 3 des Halbtonregisters 114 eingeschrieben, wodurch das Halbtonregister 114 in dem Schritt SA6 aktualisiert wird. Wenn daher der Ablauf gemäß Fig. 20 zum ENDE kommt, sind die vier Schwellwerte, welche für die Digitalisierung der Daten der nächsten Zeile zu verwenden sind, jeweils in den Registerstellen 0 bis 3 des Halbtonregisters 114 gespeichert.
  • Wenn der nächste Zeilentakt von der Steuereinrichtung 436 ausgegeben wird und ein Vorgang entsprechend dem Flußdiagramm von Fig. 20 in derselben Weise wie oben beschrieben durchgeführt wird, wird die Digitalisierung oder das Binärmachen der Daten einer Zeile unter Verwendung der vier Schwellwerte durchgeführt, die in der Spalte gespeichert sind, welche der zuvor in dem Halbton-Tabellenspeicherabschnitt 112 benutzten Spalte benachbart ist. Im einzelnen werden beim Digitalisierungsvorgang die Schwellwerte in der 4 (Zeile) · 4 (Spalte)-Tabelle, welche in dem Halbton- Tabellenspeicherabschnitt 112 gespeichert sind, in Einheiten von Spalten für die jeweiligen Bilddaten einer Zeile in dem Halbtonregister 114 gespeichert und alle Bilddaten für eine Zeile werden unter Verwendung der Schwellwerte in der jeweiligen Spalte digitalisiert. Die der Reihe nach digitalisierten Bilddaten einer Zeile werden in die Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 eingegeben.
  • In der Bilddatenverarbeitungsschaltung 435 schneidet der Flächenbestimmungsabschnitt 351 diejenigen Bilddaten weg, welche außerhalb einer bezeichneten Fläche entsprechend einem Flächenbestimmungssignal liegen, das von der Steuereinrichtung 436 auf die Betätigung der Flächenbestimmungstaste 33 beim oben beschriebenen Start des Bildaufnahmevorganges erzeugt wird, so daß der Flächenbestimmungsabschnitt 351 nur Bilddaten innerhalb der bezeichneten Fläche an die Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 liefert. Die Zoom-Verarbeitungschaltung 352 arbeitet dann entsprechend dem Zeitdiagramm von Fig. 22, welches Zustände an den Punkten a bis h von Fig. 16 darstellt. Im einzelnen wird ein Synchronisationstakt a mit einer vorbestimmten Periode dem 3-Bit-Zähler 253 und dem 2 : 1-Wähler 254 zugeführt, und der 3-Bit-Zähler 253 gibt dreistellige Zählwerte c von "0" bis "7" in Synchronismus mit der Anstiegsflanke des Synchronisationstaktes a ab. Der 8 : 1-Wähler 252 liefert dann Vergrößerungsregister- Ausgangswerte d in Synchronismus mit den dreistelligen Zählwerten z von dem 3-Bit- Zähler 253. Wenn der Inhalt des Vergrößerungsregisters 251 "001 100 10" ist, wie durch den unteren Teil von Fig. 22 angezeigt, so werden Vergrößerungsregister- Ausgangswerte d "001 100 10" der Reihe nach entsprechend den Werten "01234567" der dreistelligen Zählerstände c ausgegeben.
  • Ein Zähltakt f von dem 2 : 1-Wähler 254 dient als Synchronisationstakt a, wenn ein Vergrößerungsregister-Ausgangswert d "0" ist, und dient als ein doppelter Synchronisationstakt b, wenn der Vergrößerungsregister-Ausgangswert d "1" ist. Wenn jedoch die Vergrößerungsregister-Ausgangswerte d "001 100 10" sind, wie dies beim vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fall ist, werden, da ein Vergrößerungsdaten- Ausgangswert d "1" ist, wenn der dreistellige Zählerstand c 2, 3 und 6 ist, zwei Zähltakte f ausgegeben und es werden elf Takte ausgegeben, bis der 3-Bit-Zählwert c zu "7" wird.
  • Zwischenzeitlich gibt der vierstellige Zähler 255 die Ziffer 0te bis 16te Halteauswahladresse g in Synchronismus mit den Zähltakten f ab. Der Flip-Flop-Block 256 für 16 Bits hält die Bilddaten e zu der Zeit jeder Halteauswahladresse g fest. Demzufolge werden die Bilddaten e einmal für die Zeit festgehalten, in der sich der 3- Bit-Zählwert von "0" auf "7" ändert.
  • Genauer gesagt und auf Fig. 23 (1) Bezug nehmend sei angenommen, daß acht Bilddaten entsprechend einem beliebigen Teil eines Bildes A der Reihe nach eingegeben werden und daß die Vergrößerungsdaten "001 100 10" in dem Vergrößerungsregister 251 eingespeichert sind. Alle Bilddaten entsprechend einer "1" der Vergrößerungsdaten werden zweimal zur Zeit eines doppelten Synchronisationstaktes festgehalten und demgemäß werden die acht Bilddaten als vergrößerte Daten im Umfange von elf Bits ausgegeben. Wenn daher solche vergrößerten Daten, welche in Einheiten von elf Bits mit acht Stellen der Bilddaten ausgegeben werden, bei Betätigung des Oben-/Unten-Wählers 257 in Einheiten von acht Bits übertragen werden, so wird in einer Zeile 1 des Bilddatenpuffers 354 durch die Blockauswahlschaltung 353 eine Bilddatenzeile gespeichert, welche die thermische Übertragung eines Bildes gestattet, das gegenüber dem Originalbild auf eine Größe von 11/8 vergrößert ist; d. h., es erfolgt die Übertragung eines Bildes mit einer Vertikalvergrößerung um einen Faktor 1,375. Wenn daher der Drucker 42 unter Verwendung der Bilddaten für eine Zeile, welche der Reihe nach in Zeile 1 gespeichert sind, betrieben wird, so kann ein Bild ausgedruckt werden, das in Vertikalrichtung um den Faktor 1,375 vergrößert ist, wie in Fig. 23 (2) gezeigt ist. Es sei bemerkt, daß eine seitliche Vergrößerung eines auszudruckenden Bildes durch aufeinanderfolgende Durchführung einer Druckoperation für eine Anzahl von Malen unter Verwendung der in Zeile 1 gespeicherten Bilddaten für eine Zeile verwirklicht werden kann.
  • Wenn die Datum-/Rahmen-Taste 20 betätigt wird, um eine Synthese-Betriebsweise vor einer Betätigung der Start-/Stopp-Taste 36 einzustellen, so werden die in dem Formatdatenspeicherabschnitt 356 von Fig. 15 gespeicherten Formatdaten ausgelesen. Wenn Daten entsprechend einem Titel oder dergleichen, welche mit den Formatdaten zusammengesetzt werden sollen, als Tasteneingangsdaten von einer externen Informationsverarbeitungseinheit, beispielsweise einem über die Buchsenanordnung 19 angeschlossenen PC eingegeben werden, dann werden die Tasteneingangsdaten über den Datenübertragungssteuerabschnitt 355 übertragen und in einem vorbestimmten Speicherbereich des Tasteneingangs-Datenspeicherabschnittes 357 gespeichert.
  • Andererseits setzt die Steuereinrichtung 436 Vorgänge entsprechend dem Flußdiagramm von Fig. 25 in Abhängigkeit von einer Betätigung der Start-/Stopp- Tasten 36 in Lauf und bestimmt in dem Schritt SB1 auf der Basis des gegenwärtig eingestellten Betriebsmodus, ob eine Formatsyntheseverarbeitung durchgeführt werden soll. Wenn der gegenwärtig eingestellte Betriebsmodus der Synthesemodus ist, dann überträgt die Steuereinrichtung 436 Formatdaten von dem Formatdatenspeicherabschnitt 356 auf den Synthese-Formatdatenspeicherabschnitt 358 und baut ein Bild im Schritt SB2 im voraus auf, um die Formatsyntheseverarbeitung durchzuführen. Zusätzlich führt die Steuereinrichtung 436 eine Operation A gemäß den Fig. 26 und 27 aus, um zehn Zeilen Synthesebilddaten von dem Synthese-Formatdatenspeicherabschnitt 358 auszulesen und die Daten auf die Zeilen 2 bis 11 des Bilddatenpuffers 354 zu übertragen, was in dem Schritt SB3 geschieht.
  • Nachfolgend wird eine Operation C durchgeführt, um Bilddaten entsprechend einer Zeile von der Zoom-Verarbeitungsschaltung 352 in dem Schritt SB4 auf den Zeilenbereich 1 des Bilddatenpuffers 354 zu übertragen. Eine Operation B wird dann durchgeführt, um Synthesebilddaten entsprechend einer Zeile von einem vorbestimmten Zeilenbereich aus den Zeilen 2 bis 11 des Bilddatenpuffers 354 auf den Zeilenbereich 1 zu übertragen und in den Schritt SB5 die Syntheseverarbeitung durchzuführen. Weiter wird eine Operation D ausgeführt, um Daten entsprechend einer Zeile (synthetisierte Daten) vom Zeilenbereich 1 des Bilddatenpuffers 354 auf den Drucker 42 zu übertragen und sie in dem Schritt SB auszudrucken. Es wird dann in dem Schritt SB7 geprüft, ob der obige Vorgang bis zu Zeilenbereich 11 des Bilddatenpuffers 354 ausgeführt worden ist. Die Schleife mit den Schritten SB4 bis SB7 wird wiederholt durchlaufen, bis die Verarbeitung für Zeile 11 vervollständigt ist.
  • Die Schleife mit den Schritten SB4 bis SB7 ist zehn mal durchlaufen worden, wenn die Verarbeitung für Zeile 11 abgeschlossen ist. Mit diesem Vorgang ist eine Druckoperation basierend auf zehn Zeilen synthetisierter Daten abgeschlossen. Zu dieser Zeit werden, wie in dem Zeitdiagramm von Fig. 25 deutlich gemacht ist, die oben beschriebenen Operationen CBD der Reihe nach ausgeführt, während der Drucker 42 ein Bild entsprechend einer Zeile ausdruckt. Zu der Zeit also, zu der der Drucker 42 den Druckvorgang entsprechend einer Zeile vollendet, ist die Erzeugung der synthetisierten Daten für die nächste Zeile abgeschlossen. Dies gestattet ein übergangsloses und kontinuierliches Drucken jeder Zeile.
  • Wenn der Druckvorgang auf der Basis von 10 Zeilen synthetisierter Daten in dieser Weise vervollständigt ist, wird in dem Schritt SB8 geprüft, ob der oben beschriebene Vorgang bis zu der letzten Zeile des gesamten zusammengesetzten Bildes durchgeführt worden ist. Wenn das Ergebnis des Prüfungsschrittes SB8 ein NEIN ist, dann wird weiter in dem Schritt SB geprüft, ob die nächsten zehnteiligen zusammengesetzten Bilddaten identisch mit den vorausgehenden zehnteiligen zusammengesetzten Bilddaten sind. Ergibt die Prüfung im Schritt SB9 ein JA, so wird die Schleife mit den Schritten SB4 bis 5B7 wiederholt. Bei diesem Vorgang werden zehnzeilige synthetisierte Daten unter Verwendung derselben zusammengesetzten Bilddaten, wie sie zuvor in den Zeilenbereichen 2 bis 11 gespeichert waren, erzeugt und ein Druckvorgang auf der Basis der synthetisierten Daten wird vervollständigt. Ergibt der Schritt SB9 ein NEIN, so wird die Verarbeitung im Schritt SB3 und in den darauffolgenden Schritten durchgeführt, um neuerlich ausgelesene zehnzeilige Synthesebilddaten mit Bilddaten zusammenzusetzen und einen Druckvorgang auf der Basis der resultierenden zusammengesetzten Daten durchzuführen. Wenn die Daten der letzten Zeile der gesamten Synthesebilddaten auf die Zeilenbereiche 2 bis 11 übertragen sind und im dem Schritt SB8 ein JA erhalten wird, so wird der Ausdruck eines Bildformates vervollständigt.
  • Zwar findet bei der vorliegenden Ausführungsform der Bilddatenpuffer 354 mit Zeilenpuffernbereichen entsprechend den Zeilen 1 bis 11 Verwendung, doch kann ein Bilddatenpuffer mit nur einem einzigen Zeilenpuffer verwendet werden. In diesem Falle können Synthesebilddaten unmittelbar von einem Speicher wahlfreien Zugriffs (Syntheseformat-Datenspeicher 358) in Einheiten von Zeilen herausgelesen werden und Bilddaten sowie Synthesbilddaten können in einem einzigen Bilddatenpuffer zusammengesetzt werden. Wie oben beschrieben werden gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Bilddaten in Einheiten von Zeilen erzeugt und Daten, welche mit den Bilddaten zusammenzusetzen sind, werden in Einheiten von Zeilen erzeugt, und beide Daten werden in dem Zeilenpuffer zusammengesetzt, um die synthetisierten Daten zu erzeugen. Wenn ein Druckvorgang auf der Basis der synthetisierten Daten durchgeführt werden soll, kann, da synthetisierte Daten im Umfang einer Zeile voraus erzeugt werden, ein synthetisiertes Bild durch sequenzielles Übertragen der synthetisierten Daten zur Druckereinheit ausgedruckt werden, ohne daß eine präzise Zeitsteuerung erforderlich ist.

Claims (3)

1. Elektronisches Bildaufnahmegerät, enthaltend:
- Bilddatenerzeugungsmittel (412, 67, 434, 435, 511, 523, 524, 525) zur Erzeugung von Bilddaten in Einheiten von Zeilen durch Bildung eines Objektbildes unter Verwendung eines optischen Systems (412, 511, 5) und Abtasten einer Bilderzeugungsebene unter Verwendung eines Zeilensensors (67);
- einen Fokussierungsschirm (49) zur Bildung eines Objektbildes in einer Bilderzeugungsposition (Fig. 8), wobei der Fokussierungsschirm in die Bilderzeugungsposition und in eine zurückgezogene Position (Fig. 10) bewegbar ist, in welcher der Fokussierungsschirm (49) aus der Bilderzeugungsposition zurückgezogen ist;
- einen Spiegel (55), der in eine Reflexionsposition, in der das auf dem Fokussierungsschirm erzeugte Objektbild in Richtung auf einen Sucher zur Überwachung des Objektbildes reflektiert wird, und in eine Abdeckposition bewegbar ist, in der Licht von dem Sucher abgeschirmt wird;
- eine Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung (50), welche auf der Rückflächenseite des Fokussierungsschirms (49) angeordnet ist, derart, daß das erzeugte Objektbild und die auf der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung (50) dargestellten Daten von dem Spiegel (55), wenn dieser sich in der Reflexionsstellung befindet, auf den Sucher (24) hin reflektiert werden; und
- Antriebsmittel (54, 58, 59, 60, 61, 63, 64, 65) für den jeweiligen Antrieb des Fokussierungsschirmes (49) zusammen mit der Flüssigkristall- Anzeigeeinrichtung (50) in die zurückgezogene Position und des Spiegels (55) in die Abdeckposition, wenn ein Bildaufnahmevorgang der Bilddatenerzeugungsmittel gestartet wird, und zum jeweiligen Antrieb des Fokussierungsschirms zusammen mit der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung (50) und des Spiegels (55) in die Bilderzeugungsposition und des Spiegels in die Reflexionsposition, wenn der Bildaufnahmevorgang beendet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß der Fokussierungsschirm (49) zusammen mit der Flüssigkristall- Anzeigeinrichtung (50) und der Spiegel (55) einander in der zurückgezogenen Position beziehungsweise in der Abdeckposition überlappen.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektbild in der Bilderzeugungsebene aufgenommen wird, nachdem der Fokussierungsschirm (49) zusammen mit der Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung (50) und der Spiegel (55) jeweils in die zurückgezogene Position beziehungsweise die Abdeckposition mittels der Antriebsmittel bewegt worden sind.
DE69226502T 1991-12-11 1992-12-09 Elektronisches Bildaufnahmegerät Expired - Fee Related DE69226502T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP32758691A JPH05165939A (ja) 1991-12-11 1991-12-11 画像データ記録装置
JP27944092 1992-09-24
JP4298091A JPH06125452A (ja) 1992-10-09 1992-10-09 画像データ処理装置及び画像データ処理方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69226502D1 DE69226502D1 (de) 1998-09-10
DE69226502T2 true DE69226502T2 (de) 1999-04-29

Family

ID=27336659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69226502T Expired - Fee Related DE69226502T2 (de) 1991-12-11 1992-12-09 Elektronisches Bildaufnahmegerät

Country Status (3)

Country Link
US (1) US5553172A (de)
EP (1) EP0546524B1 (de)
DE (1) DE69226502T2 (de)

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5729394A (en) * 1996-01-24 1998-03-17 Hewlett-Packard Company Multi-direction optical data port
US6786420B1 (en) 1997-07-15 2004-09-07 Silverbrook Research Pty. Ltd. Data distribution mechanism in the form of ink dots on cards
US6618117B2 (en) 1997-07-12 2003-09-09 Silverbrook Research Pty Ltd Image sensing apparatus including a microcontroller
US6879341B1 (en) 1997-07-15 2005-04-12 Silverbrook Research Pty Ltd Digital camera system containing a VLIW vector processor
US7832817B2 (en) * 1997-07-15 2010-11-16 Silverbrook Research Pty Ltd Recyclable printing device with tamper protection
US7477287B2 (en) * 1997-07-15 2009-01-13 Silverbrook Research Pty Ltd Device for storing and printing images
US6624848B1 (en) 1997-07-15 2003-09-23 Silverbrook Research Pty Ltd Cascading image modification using multiple digital cameras incorporating image processing
US20040119829A1 (en) 1997-07-15 2004-06-24 Silverbrook Research Pty Ltd Printhead assembly for a print on demand digital camera system
US6876394B1 (en) * 1997-07-15 2005-04-05 Silverbrook Research Pty Ltd Arrangement of ink in a low-cost disposable camera
US6690419B1 (en) 1997-07-15 2004-02-10 Silverbrook Research Pty Ltd Utilising eye detection methods for image processing in a digital image camera
US7110024B1 (en) 1997-07-15 2006-09-19 Silverbrook Research Pty Ltd Digital camera system having motion deblurring means
US7006143B1 (en) * 1997-07-15 2006-02-28 Silverbrook Research Pty Ltd Arrangement of print media in a low-cost disposable camera
AUPP702098A0 (en) 1998-11-09 1998-12-03 Silverbrook Research Pty Ltd Image creation method and apparatus (ART73)
US6118598A (en) * 1999-04-13 2000-09-12 Hewlett-Packard Company Method and apparatus for setting focus in an imaging device
AUPQ056099A0 (en) 1999-05-25 1999-06-17 Silverbrook Research Pty Ltd A method and apparatus (pprint01)
AU4122699A (en) * 1999-05-26 2000-12-18 Bogumil Zielinski Improved image scanning apparatus and method
US6897432B2 (en) * 2001-03-20 2005-05-24 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Imaging apparatus having discontinuous lens reference surfaces and method of assembling the imaging apparatus

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013876A (en) * 1975-06-16 1977-03-22 Anstin Wayne D Document scanning and printing system and method
US4074324B1 (en) * 1975-07-14 1994-01-11 S. Barrett Jon Instant electronic camera
US4367533A (en) * 1980-08-25 1983-01-04 Xerox Corporation Image bit structuring apparatus and method
JPS57150274A (en) * 1981-03-13 1982-09-17 Fuji Xerox Co Ltd Image output device
US4706077A (en) * 1981-09-08 1987-11-10 Xerox Corporation Halftoning implementation for interactive image editing
JPS58154973A (ja) * 1982-03-10 1983-09-14 Olympus Optical Co Ltd 情報書込み手段を備えた電子撮像装置
JPH0671306B2 (ja) * 1983-03-30 1994-09-07 キヤノン株式会社 画像読み取り装置
US4687318A (en) * 1984-12-25 1987-08-18 Casio Computer Co, Ltd. Copying apparatus
EP0196009A3 (de) * 1985-03-20 1987-01-14 Casio Computer Company Limited Elektronische Stehbildkamera
US4821335A (en) * 1985-04-05 1989-04-11 Ricoh Company, Limited Electronic blackboard
US4733271A (en) * 1985-04-30 1988-03-22 Casio Computer Co., Ltd. Image reproduction apparatus with detector for detecting position of moveable copier unit
JPS6240862A (ja) * 1985-08-19 1987-02-21 Canon Inc 電子表示記録装置
JPH0771169B2 (ja) * 1985-09-19 1995-07-31 株式会社リコー 電子黒板装置
JPS63120377A (ja) * 1986-11-10 1988-05-24 Canon Inc 画像読み取り装置
JPH01190071A (ja) * 1988-01-25 1989-07-31 Chinon Ind Inc 撮像プリント装置
JP2651199B2 (ja) * 1988-06-06 1997-09-10 富士通株式会社 マスク又はレチクル用パターン自動検証装置
JPH07119125B2 (ja) * 1988-11-11 1995-12-20 三田工業株式会社 画像形成装置
US5040072A (en) * 1989-04-21 1991-08-13 Casio Computer Co., Ltd. Automatic exposure control system for electronic camera
US5051833A (en) * 1989-04-28 1991-09-24 Casio Computer Co., Ltd. Camera apparatus capable of freely setting objective area within viewed subject
US5223935A (en) * 1990-04-02 1993-06-29 Casio Computer Co., Ltd. Electronic camera with automatic exposure control

Also Published As

Publication number Publication date
EP0546524A1 (de) 1993-06-16
EP0546524B1 (de) 1998-08-05
US5553172A (en) 1996-09-03
DE69226502D1 (de) 1998-09-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69226502T2 (de) Elektronisches Bildaufnahmegerät
DE3850925T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung photographischer Abzüge.
DE69724570T2 (de) Stehbildkamera
DE68921614T2 (de) Farbmonitor zur darstellung von optisch übereinstimmenden bildern mit reproduzierenden darstellungen.
DE3685731T2 (de) Kopiergeraet mit elektronischer abbildung.
DE69629071T2 (de) Vorrichtung zum Drucken, Speichern und Wiederauffinden eines aufgezeichneten Bildes
DE3641894C2 (de)
DE69128707T2 (de) Vorrichtung mit abnehmbarem zusatzspeicher zum speichern von bildparameterdaten
DE60304278T2 (de) Kameras und verfahren zum ungleichmässigen neuzuordnen von bildern unter verwendung eines kleinen datensatzes
DE69122128T2 (de) Elektronische druckkamera
DE69633878T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Konversion photographischer Bilder in Videosignale, und um Druckaufträge auf dem Film aufzuzeichnen
DE3329906C2 (de)
DE68916049T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bildbetrachten photographischer Farbfilme.
DE10157456A1 (de) Anzeigevorrichtung mit Bilderfassungsfähigkeiten und Verfahren zur Verwendung derselben
DE4216886C2 (de) Bildleseeinrichtung zum Lesen eines Bildes von einem Vorlagenbild auf einem transparenten Film
DE3420553C2 (de)
DE3825887A1 (de) Videoprinter
DE3640369A1 (de) Bildlese- oder bildaufzeichnungsgeraet mit vergroesserungs- und verkleinerungsfunktion
DE3710524A1 (de) Bildreproduktionsgeraet
DE69704981T2 (de) Bildaufzeichnungssystem
DE69223570T2 (de) Doppelbildarbeitsplatz mit Photodruckabtaster
CH683568A5 (de) Verfahren zum Maskieren von fotografischen Aufzeichnungen.
DE3878802T2 (de) Konturenzeichner.
DE19729142C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Erfassung von sowohl transparenten als auch lichtundurchlässigen Dokumentenvorlagen
DE3716527C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee