DE69219984T2 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen und umdrehen eines werkstückes - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum herstellen und umdrehen eines werkstückes

Info

Publication number
DE69219984T2
DE69219984T2 DE69219984T DE69219984T DE69219984T2 DE 69219984 T2 DE69219984 T2 DE 69219984T2 DE 69219984 T DE69219984 T DE 69219984T DE 69219984 T DE69219984 T DE 69219984T DE 69219984 T2 DE69219984 T2 DE 69219984T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garment
sewing machine
garments
thread chain
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69219984T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69219984D1 (de
Inventor
Preston Dasher
Erie Huddleston
Elvin Price
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlanta Attachment Co
Original Assignee
Atlanta Attachment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlanta Attachment Co filed Critical Atlanta Attachment Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69219984D1 publication Critical patent/DE69219984D1/de
Publication of DE69219984T2 publication Critical patent/DE69219984T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B33/00Devices incorporated in sewing machines for supplying or removing the work
    • D05B33/02Devices incorporated in sewing machines for supplying or removing the work and connected, for synchronous operation, with the work-feeding devices of the sewing machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • D05B65/06Devices for severing the needle or lower thread and for disposing of the severed thread end ; Catching or wiping devices for the severed thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G3/00Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles
    • D06G3/04Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles pneumatically
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H3/00Inspecting textile materials
    • D06H3/16Inspecting hosiery or other tubular fabric; Inspecting in combination with turning inside-out, classifying, or other handling
    • D06H3/165Devices for supplying, removing or stacking the work
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B41/00Work-collecting devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices
    • D05D2207/04Suction or blowing devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S112/00Sewing
    • Y10S112/02Air work handling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Led Devices (AREA)

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Zusatzgerät für eine Nähmaschine, insbesondere auf ein Zusatzgerät, das ein im wesentlichen zylindrisches, von einer Nähmaschine ausgebildetes Werkstück wendet und das Werkstück stapelt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Beim Ausbilden von Ärmeln und anderen im wesentlichen zylindrischen Bekleidungsstücken aus textilem Material ist es ein konventionelles Vorgehen, eine Lage des Bekleidungsmaterials zusammenzufalten, wobei sich die fertigen Oberflächen gegenüberliegen, und mit einer überwendlichen Naht die ausgerichteten Kanten des Materials entlang zu nähen. So wird das auflinks gedreht Werkstück ausgebildet. Nachdem es auf diese Weise ausgebildet wurde, muß das Werkstück gewendet bzw. die rechte Seite herausgedreht werden, üblicherweise durch einen Arbeiter, der durch das zylindrische Bekleidungsstück hindurchgreift, das entfernte Ende ergreift und das entfernte Ende zurück durch den zylindrischen Bereich des Bekleidungsstücks zieht.
  • Während der typische erfahrene Arbeiter Ärmel, Hosenbeine usw. relativ zweckmäßig während des Bekleidungsherstellungsprozesses wenden kann, wenn er die Bekleidungsstücke für den nächsten Nähschritt oder dergleichen anordnet, erfordern die physikalischen Handbewegungen des Arbeiters zum Wenden der Bekleidungsstücke über einen ganzen Arbeitstag einen erheblichen Zeitraum und werden dem Arbeiter langweilig. Darüberhinaus wird die Aufgabe des Wendens der Ärmel mit länger werdender Ärmellänge immer beschwerlicher.
  • Automatisierte Ausrüstungen sind zum Wenden von schlauchförmigen Bekleidungsstücken, so wie Hemdsärmeln, entwickelt worden. Zum Beispiel offenbart das US-Patent Nr. 4 519 327 von Selvi eine Übergabemaschine zum Umdrehen eines schlauchförmigen textilen Elements für das Nähen von dessen Kanten und für das nachfolgende Wiederumdrehen und Abgeben des schlauchförmigen Elements. Das Selvi-Patent offenbart eine Maschine mit einer Reihe von Hohlkörpern, die entlang eines Verarbeitungswegs durch eine Reihe von Stationen bewegt werden. In den Stationen wird ein schlauchförmiges Textilelement auf den Körpern angeordnet, wobei seine Enden in die Hohlkörper gesteckt und durch diese hindurchgezogen werden, um das schlauchförmige Element zu wenden bzw. umzudrehen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Kurz beschrieben umfaßt die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausbilden und Wenden eines Werkstücks, insbesondere eines zylindrischen Bekleidungsstücks, so wie von Ärmeln oder Hosenbeinen. Bekleidungsmaterial wird auf sich selbst umgefaltet und seine Kanten werden zueinander ausgerichtet, und das Bekleidungsmaterial wird durch eine Fertigungsvorrichtung, so wie eine Nähmaschine, die Nahtstiche in den ausgerichteten Kanten des Bekleidungsmaterials ausbildet, bewegt. Vorzugsweise wird das Bekleidungsmaterial mit einer überwendlichen Naht genäht, die einen Rücklauf der Fadenkette in das vordere Ende des Bekleidungsstücks und einen kurzen Schwanz der Fadenkette aufweist, welcher sich von dem hinteren Ende des Bekleidungsstücks erstreckt. Nachdem es genäht ist, wird das Bekleidungsstück von einer Übergabeplatte erfaßt und gleitet über den Werktisch in einem Weg weg von der Nähstation dorthin, wo es aus dem Weg des nächsten ankommenden Bekleidungsstücks ist, und wird auf einen Wender ausgerichtet.
  • Nachdem das Bekleidungsstück auf den Wender ausgerichtet worden ist, ergreift und öffnet ein Paar von Greifern das dem Wender benachbarte Ende des Bekleidungsstücks. Luft wird eingeblasen, um durch das offene Ende des Bekleidungsstücks und in den Wender zu strömen, wodurch das entfernte Ende des Bekleidungsstücks durch das geöffnete Ende des Bekleidungsstücks gezogen wird, was das Bekleidungsstück wendet.
  • Der Wender umfaßt ein zylindrisches Lufteinführwenderohr, das an einem seiner Enden mit dem Einlaß eines Gebläses kommuniziert. Das Lufteinführwenderohr ist durch sich longitudinal erstrekkende nebeneinander angeordnete Abschnitte ausgebildet, die obere und untere sich longitudinal erstreckende Sume ausbilden, und nachdem das Wenderohr ein gewendetes Bekleidungsstück aufgenommen hat, entfernen sich seine Abschnitte in zeitlich abgestimmter Beziehung zu dem intermittierenden Luftstrom und der Operation der Greifer voneinander, um so das gewendete Bekleidungsstück auf einem Stapel von Bekleidungsstücken abzulegen.
  • So ist es ein Gegenstand dieser Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausbilden und Wenden eines Werkstücks, insbesondere eines zylindrischen Bekleidungsstücks, bereitzustellen, wobei jedes Bekleidungsstück zweckdienlich und automatisch der Reihe nach aus einem Nähbereich einer Nähmaschine, weg von dem nächsten ankommenden Bekleidungsstück entfernt und auf einen Wender ausgerichtet wird und automatisch von dem Wender gewendet und gestapelt wird.
  • Ein anderer Gegenstand dieser Erfindung ist es, einen verbesserten Wender zur Verwendung in Kombination mit einer Nähmaschine bereitzustellen, der zweckdienlich und zuverlässig die von der Nähmaschine genähten Bekleidungsstücke wendet, ohne daß eine Überwachung durch den Nähmaschinenbediener erforderlich ist.
  • Ein anderer Gegenstand dieser Erfindung ist es, einen verbesserten Bekleidungsstückwender bereitzustellen, der automatisch funktioniert, um ein Ende eines schlauchförmigen Bekleidungsstücks zu öffnen und einen Luftstrom rückwärts durch das offene Ende des schlauchförmigen Bekleidungsstücks einzuziehen, um so das Bekleidungsstück mit der rechten Seite nach außen umzudrehen.
  • Es ist ein anderer Gegenstand dieser Erfindung, einen automatischen Bekleidungsstückwender bereitzustellen, der vorgesehen ist, zylindrische Bekleidungsstücke mit der rechten Seite nach außen umzudrehen und der in zeitlich abgestimmter Beziehung mit einer Nähmaschine zusammenarbeitet, um zuverlässig, exakt und zweckdienlich ein Bekleidungsstück von der Nähmaschine zu entfernen und zu wenden und das Bekleidungsstück zu stapeln.
  • Andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden beim Lesen der folgenden Beschreibungen deutlich werden, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gesehen werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Figur 1 ist eine perspektivische Darstellung des Verfahrens und der Vorrichtung zum Ausbilden und Wenden eines Werkstücks.
  • Figur 2 ist eine perspektivische Darstellung einer Stichplatte für die Nähmaschine, die die von einem Luftstrom in die hohle Kettenzunge eingezogene überwendliche Kettennaht zeigt.
  • Figur 3 ist eine perspektivische Darstellung der Stichplatte, die Figur 2 ähnlich ist, die aber das Werkstück zeigt, wie es sich über die Stichplatte bewegt und die überwendliche Naht erhält und beginnt, die vorlaufende Fadenkette aus der Kettenzunge zu ziehen.
  • Figur 4 ist eine perspektivische Darstellung eines kleinen Bereichs des Werkstücks, die schematisch zeigt, wie die überwendliche Naht beide Kanten des Werkstücks und die Kettenzunge umgibt.
  • Figur 5 ist eine perspektivische Darstellung der Stichplatte, die zeigt, wie der Fadenschneider, der Fadentrimmer und der fotoelektrische Detektor dazu dienen, die Fadenkette, die sich von dem zuvor genähten Werkstück erstreckt, zu schneiden und zu trimmen.
  • Figur 6 ist eine schematische Darstellung des Vakuumbehälters und seiner Luftsteuerventile.
  • Figur 7 ist eine detaillierte Darstellung des inneren Ventils des Vakuumbehälters.
  • Figur 8 ist eine teilweise perspektivische Darstellung des oberen Greifers und des unteren Greifers, die zeigt, wie die Gegenlager den Rupfern während der Rupffunktion gegenüberliegen.
  • Die Figuren 9 bis 14 sind aufeinanderfolgende, schematische Darstellung der Greifer, die zeigen, wie die Greifer ein Ende des Bekleidungsstücks ergreifen und das Bekleidungsstück halten, während es gewendet wird.
  • Die Figuren 15 und 16 sind aufeinanderfolgende Darstellungen des Lufteinführwenderohrs, die das Werkstück zeigen, nachdem es gewendet worden ist und während es abgeworfen wird, wenn das Wenderohr geöffnet wird.
  • Figur 17 ist eine perspektivische Darstellung des oberen Gebläses, das verwendet wird, um den Luftstrom durch die Komponenten des Systems anzuregen.
  • Figur 18 ist eine perspektivische Darstellung mit weggebrochenen Teilen eines Bereichs des luftführenden Wenderohrs, die seinen Filter zeigt.
  • Figur 19 ist eine Zeitablaufdiagramm, das die Abfolge und Dauer der Operationen der Elemente des Systems zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Jetzt detaillierter bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen auf gleiche Teile innerhalb der verschiedenen Ansichten hinweisen, stellt Figur 1 das Bekleidungsausbildungs- und -wendesystem 10 dar, das eine Nähmaschine 11, die auf einem Arbeitstisch 12 gelagert ist, ein Fördersystem 14, einen Übergabeförderer 15 und ein Wendesystem 16 umfaßt. Ein fotoelektrischer Detektor 17 ist an der Nähmaschine angeordnet, um die Bewegung des Werkstücks 14 durch den Nähbereich 31 der Nähmaschine zu detektieren und um das Computersteuersystem für das System 10 zu betätigen.
  • Die Nähmaschine 11 dient zum Ausbilden von überwendlichen Nahtstichen 38 (Figur 5) in den übereinanderliegenden Kanten des Werkstücks 34, das zuvor in eine geeignete Form zurechtgeschnitten und zusammengefaltet worden ist, um einen Bekleidungsärmel, ein Hosenbein oder ein anderes im wesentlichen zylindrisch geformtes Bekleidungsstück oder dergleichen auszubilden. Während die Nahtstiche an den Kanten des Werkstücks durch die Nähmaschine 11 (Figuren 3 und 4) ausgebildet werden, bewegt das Fördersystem 14 das Werkstück 34 weiter den Nähweg 32 entlang, weg von der Nähmaschine und aus dem Weg des nächsten ankommenden Werkstücks. Der Übergabeförderer 15 (Figur 1) erfaßt das Werkstück 34, indem er seinen Klemmbalken 18 abwärts in den Angriff an dem Werkstück bewegt, wenn das Fördersystem 14 das Werkstück freigibt, und der Übergabeförderer bewegt sich in eine Ausrichtung auf das Wendesystem 16. Das Wendesystem 16 öffnet ein Ende des Werkstücks (Figuren 9 bis 13), und Luft wird angeregt, durch das Wendesystem 16 zu fließen und rückwärts durch das Werkstück 34, um das Werkstück (Figur 14) zu wenden.
  • Einmal gewendet wird das Werkstück von dem Wendesystem 16 (Figuren 15 und 16) auf einen (nicht dargestellten) Stapel der Werkstücke abgeworfen.
  • Wie detaillierter in den Figuren 2 bis 4 gezeigt ist, umfaßt die Nähmaschine 11 eine Stichplatte 20, die über (nicht dargestellten) Transporteuren und unter dem (nicht dargestellten) Andruckfuß in konventioneller Weise angeordnet ist. Die Stichplatte 20 umfaßt eine Kettenzunge 21, die ein offenes Ende 22 aufweist, welches sich in den Freiraum 24 der Stichplatte erstreckt; und das andere Ende der Kettenzunge kommuniziert mit einer Luftleitung 25, die ihrerseits mit einem Vakuumbehälter 52 (Figur 6) kommuniziert, welcher eine Quelle für negativen Luftdruck aufweist, um so einen Luftstrom zum Einströmen in das offene Ende 22 der Kettenzunge 21 anzuregen, wie durch Pfeil 26 angedeutet ist.
  • Nähnadeln, so wie die obere Nähnadel 28 der Nähmaschine 11, dienen zum Ausbilden einer überwendlichen Naht um die Kettenzunge 21 in konventioneller Weise. Zum Beispiel kann die Nähmaschine eine Wilcox and Gibbs oder eine Union Special Nähmaschine des Typs aufweisen, der eine überwendliche Naht ausbildet, welche auch als Nahttyp 504 des Federal Standard, Stitches, Seems, and Stitchings, Fed. Std. No. 751a bezeichnet wird. Die überwendliche Naht wird mit drei Fäden ausgebildet, einem Nadelfaden, einem Schlaufenfaden und einem Deckfaden. Wenn die Nähmaschine hinter dem Werkstück 34 nachläuft, wird durch die Nadeln eine Fadenkette 29 ausgebildet (Figur 5), die sich rückwärtig von dem zuvor ausgebildetem Werkstück erstreckt, und die Fadenkette wird mit dem ankommenden Werkstück verbunden werden. So sind aufeinander folgende Werkstücke durch Fadenketten verbunden, solange die Fadenketten nicht durchgeschnitten werden, wie im folgenden detaillierter beschrieben ist. Wenn die Fadenkette 29 durchgeschnitten wird, bildet sie eine ablaufende Fadenkette 44, die an dem vorangehenden Werkstück 34 anhängt, und eine vorlaufende Fadenkette 43 aus, die an das nächste Werkstück angehängt wird.
  • Figur 2 stellt die vorlaufende Fadenkette 43 dar, die in die Kettenzunge 21 durch den bei 26 angedeuteten Luftstrom eingezogen wird. Die Fadenkette 43 wird von dem vorhergehenden Werkstück abgeschnitten, das durch den Nähbereich 31 der Nähmaschine hindurchgetreten ist, wobei es sich den Nähweg entlang bewegt hat, wie durch Pfeil 32 angedeutet ist.
  • Wie in Figur 3 dargestellt ist, beginnen die Nähnadeln 28, wenn sich das Werkstück 34 durch den Nähbereich 31 bewegt, die Ausbildung einer überwendlichen Naht 38 entlang der Seitenkanten 35 des Werkstücks Wenn die Vorderkante 36 des Werkstücks über die Kettenzunge 21 hinaustritt und die überwendlichen Nahtstiche beginnen, ausgebildet zu werden, verursacht die Verankerung der Fäden an dem Werkstück 34, daß die vorlaufende Fadenkette 43 in Folge der Bewegung des Werkstücks 34 den Nähweg 32 entlang fortschreitend aus der Kettenzunge 21 herausgezogen wird.
  • Wie in Figur 4 gezeigt ist, werden die überwendlichen Nahtstiche von den Nähnadeln 28 um beide Seitenkanten 35 des Werkstücks und die Kettenzunge 32 ausgebildet, und während sich das Werkstück den Nähweg 32 entlang bewegt, gleiten die überwendlichen Nähte von dem freien Ende der Kettenzunge 21 ab. In der Zwischenzeit, während die vorlaufende Fadenkette 31 beginnt, aus der Kettenzunge 21 herausgezogen zu werden, umgeben die überwendlichen Nahtstiche 38 die vorlaufende Fadenkette, wobei die vorlaufende Fadenkette innerhalb der überwendlichen Nahtstiche gefangen wird. Dies bildet eine hintergreifende Anordnung der vorlaufenden Fadenkette 43 aus, woraus kein Schwanz der Fadenkette resultiert, der von der Vorderkante 36 des Werkstücks 34 (Figur 3) absteht.
  • Wie in Figur 5 dargestellt ist, ist der Fadenkettenschneider 40 so angeordnet, daß er quer über den Nähweg 32 schneidet, und, falls erwünscht, kann ein Kettentrimmer 41 verwendet werden, um parallel zu dem Nähweg 32 abzuschneiden. Der Fadenkettenschneider 40 umfaßt einen scherenartigen Schneidmechanismus von konventionellem Aufbau, wobei der Schneider in einer Position angeordnet ist, wo er die ablaufende Fadenkette 29, die an der Kante 45 des Werkstücks 34 angehängt, übergreift und deshalb abschneidet. Dies bildet eine ablaufende Fadenkette 44 und eine vorlaufende Fadenkette 43 aus. Der Fadenkettentrimmer 41 weist eine Luftabsaugleitung 46 auf, die einem Fadenkettenschneider 47 benachbart angeordnet ist. Die in die Luftabsaugleitung 46 eingezogene Luft zieht die ablaufende Fadenkette 44 seitlich in das Maul des Fadenkettenschneiders 47, so daß das meiste der ablaufenden Fadenkette 44 von dem Werkstück 34 abgeschnitten wird.
  • Wie im folgenden detaillierter beschrieben werden wird, arbeitet das Fördersystem 14 (Figur 1), um das Werkstück 34 zunächst mit einer der Rate der Nahtbildung in dem Nähbereich 31 entsprechenden Geschwindigkeit und später mit einer höheren Geschwindigkeit den Nähweg 32 entlang zu bewegen. Ein fotoelektrischer Detektor 17 ist auf dem Nähweg 32 angeordnet, so daß er die Hinterkante 45 des Werkstücks 34 detektiert. Als Antwort auf das Detektieren der Hinterkante des Werkstücks, wird Luft angeregt, sich durch das offene Ende 22 der Kettenzunge 21 hindurchzubewegen, wird das Fördersystem 14 beschleunigt, so daß es die Fadenkette 29 streckt, die sich von der Hinterkante 45 des zuvor genähten Werkstücks zurück zu der Kettenzunge 21 und den Nadeln 28 (Figur 5) erstreckt, wird der N;hmaschninenbetrieb fur eine kurze Zeit, zwischen zwei und fünf Nahtstichen bei einigen Werkstücken, fortgesetzt, so daß das vordere Ende der vorlaufenden Fadenkette die Kettenzunge 21 umgibt, und der Fadenkettenschneider 40 wird betätigt, um die nun straff gespannte Fadenkette zu durchtrennen, um so die ablaufende Fadenkette 44 und eine vorlaufende Fadenkette 43 auszubilden.
  • Die zusammenwirkenden Aktionen des Streckens der Fadenkette, während sie geschnitten wird, des kontinuierlichen Ausbildens der Fadenkette über die Kettenzunge und des Anregens eines Luftstroms in das offene Ende 22 der Kettenzunge 21 verursacht, daß die vorlaufende Fadenkette 23 auf die Kettenzunge zu zurückspringt und in die Kettenzunge eingesogen wird, wie in Figur 2 dargestellt ist. Weiterhin erstreckt sich die Fadenkette 29, wie in Figur 5 dargestellt ist, benachbart der Absaugleitung 46, so daß das ablaufende Ende 44, wenn die Fadenkette von dem Schneider 40 durchschnitten wird, seitlich in die Luftabsaugleitung 46 eingesogen wird und von dem Fadenkettentrimmer 41 abgeschnitten wird.
  • Wie schematisch in Figur 6 gezeigt ist, ist ein Vakuumbehälter 52 vorgesehen, um den Luftstrom in das offene Ende 22 der Kettenzunge 21 der Stichplatte 20 anzuregen. Der Vakuumbehälter 52 weist ein zylindrisches Gehäuse 54 mit einer Bodenwandung und einer zylindrischen Seitenwandung und einen Deckel 55 auf. Ein Venturi-Luftstromanreger 56 ist an dem Deckel 55 gelagert, und eine Luftdruckleitung 58 stellt einen Hochgeschwindigkeitsluftstrom durch den Ventun 56 bereit, und der Hochgeschwindigkeitsluftstrom wird durch ein Steuerventil 59 gesteuert. Die Lufteinlaßleitung 60 ist mit dem Ventun 56 verbunden und kommuniziert durch den Deckel 55 mit der Kammer, die von dem zylindrischen Gehäuse 54 begrenzt ist.
  • Ein inneres Luftsteuerventil 64 weist eine C-förmige Lagerklammer 65 auf, die von dem Deckel 55 innerhalb des Vakuumbehälters 52 herabhängt. Ein pneumatischer Zylinder 66 wird von der Klammer 65 abgestützt, und seine Zylinderstange 68 bewegt sich auf einen Ventilsitz 69, der an dem Ende der Luftleitung 25 ausgebildet ist, zu und von diesem weg. Die Luftleitung 25 erstreckt sich durch den Deckel 25 und endet an dem Ventilsitz 69, der dem Ventilelement 70 (Figur 7) gegenüberliegt, welches von der Zylinderstange 68 getragen wird. Das Ventilelement 70 ist vorgesehen, um in den Ventilsitz 69 hinein vorzustehen und sich dichtend an den Ventilsitz 69 anzulegen, um so die Luftleitung 25 zu sdhließen. Wenn der Zylinder 66 seine Zylinderstange 68 und das Ventilelement 70 von dem Ventilsitz 69 zurückzieht, zieht der niedrige Atmosphärendruck des Behälters 52 einen schnellen Luftstrom 26 von der Atmosphäre in die Öffnung 22 der Kettenzunge 21, durch die Luftleitung 25 und in das Gehäuse 54 des Vakuumbehälters ein.
  • Das innere Luftsteuerventil 64 wird von dem fotoelektrischen Detektor 17 gesteuert, der die Bewegung der Hinterkante 45 des Werkstücks 34 detektiert, welche sich von dem Nähbereich 31 der Nähmaschine weg bewegt. Das Steuerventil 59, das die Absaugung steuert, die von dem Ventun 56 auf den Vakuumbehälter 52 aufgebracht wird, ist ein An-Aus-Ventil und wird geöffnet, um die Evakuierung des Behälters 52 zu beginnen. Typischerweise wird das Ventil 59 während des Betriebs der Nähmaschine und ihrer zugeordneten Komponenten kontinuierlich offen bleiben, um so den Druck in dem Behälter 52 auf einen relativ konstanten, gewünschten Druck abzusenken.
  • Typischerweise wird das innere Luftsteuerventil 64 bei jedem Zyklus der Nähmaschine für kurze Zeiträume geöffnet und geschlossen werden, währen der Ventun kontinuierlich arbeitet, um kontinuierlich Luft aus dem Vakuumbehälter 52 abzuziehen. Das innere Volumen des Vakuumbehälters 52 beträgt mindestens 400 Kubikzoll, so daß ein Vakuumvolumen erzeugt wird, das eine Kapazität zum Entwickeln eines schnellen und aggressiven Luftstroms durch die Kettenzunge 21 für kurze Zeiträume aufweist.
  • Wie in Figur 1 dargestellt ist, weist das Fördersystem 14 einen Hauptförderer 75 und einen Überkopfförderer 76 auf. Der Hauptförderer 75 weist ein umgekehrt U-förmiges Förderergehäuse 68 auf, das an parallelen Tragarmen 79 und 80 gelagert ist, welche oberhalb des Werktisches 12 aufgehängt sind. Die Tragarme 79 und 80 sind an einem Tragbalken 81 befestigt, wobei der Tragbalken von Stützblöcken 82 über dem Werktisch 12 abgestützt wird. Pneumatische Zylinder 84 und 85 sind unter dem Werktisch 12 gelagert, wobei die Zylinderstangen 86 und 87 mit den Tragarmen 79 und 80 verbunden sind. Die Zylinder 84 und 85 schieben die Tragarme 79 und 80, um das Förderergehäuse 78 anzuheben und abzusenken, aufwärts weg von oder abwärts in die Anlage an dem Werktisch 12, wie durch Pfeile 93 dargestellt ist.
  • Ein kontinuierliches Förderband 90 ist über Bandrollen 91 und 92 an gegenüberliegenden Enden des Förderergehäuses 78 gelagert, und ein Antriebsmotor 94 ist an dem Tragarm 80 befestigt und daßu vorgesehen, die Bandrolle 91 über eine Antriebsriemenanordnung 95 anzutreiben.
  • Der Überkopfförderer 76 ist benachbart der Nähmaschine 11 angeordnet und umfaßt einen Tragarm 98, der über einen Schwenkbolzen 99 schwenkbar an dem Förderergehäuse 78 gelagert ist, wobei der Schwenkbolzen 99 koaxial zu der Bandrolle 92 des Hauptftrderers 75 ausgerichtet ist. Ein endloses Förderband 100 ist auf Förderbandscheiben 96 und 97 gelagert, wobei eine Förderbandscheibe 97 benachbart der Nähmaschine 11 und die andere Förderbandscheibe 96 innerhalb des Förderergehäuses 78 des Hauptförderers 75 und drehbar um eine koaxial zu dem Schwenkbolzen 99 und der Drehachse der Riemenwalze 92 des Hauptförderers 75 ausgerichtete Achse angeordnet ist. Das Förderband 100 wird zusammen mit dem Förderband 90 von dem Motor 94 angetrieben.
  • Der Überkopfzylinder 102 ist an der Spitze des Hauptförderergehäuses 78 gelagert, und seine Zylinderstange 104 ist an den Tragarm 98 des Überkopfförderers 76 angeschlossen. Der Überkopfzylinder 102 dient zum Anheben des Überkopfförderers aufwärts und weg von dem Werktisch 12, wenn der Nähmaschninenbediener wünscht, den Überkopfförderer aus der Nähe der Nähmaschine zu entfernen. Weiterhin dient der Überkopfzylinder 102 zum Anheben und Absenken des Überkopfförderers 76, wenn der Hauptförderer 75 gegenüber dem Werktisch 12 abgesenkt oder angehoben wird, und stellt so sicher, daß der Überkopfförderer 76 immer an einem der Nähmaschine benachbarten Werkstück angreifen kann, ohne Rücksicht auf die Position des Hauptförderers 75.
  • Wie in Figur 1 dargestellt ist, ist ein Wendesystem 16 einer Kante 105 des Werktisches 12 benachbart angeordnet und weist ein Wenderohr 109 und eine Greiferanordnung 108 auf. Der untere Greifer 109 (Figur 9 bis 14) ist unterhalb des Werktisches 12 gelagert, so daß seine oberen Oberflächen mit den oberen Oberflächen des Werktisches 12 abschließen, und der untere Greifer 109 kann in einer Nut 111, die an einer Kante 105 des Werktisches ausgebildet ist, gelagert sein, so daß das Werkstück ohne Behinderung über den unteren Greifer 109 gleiten kann. Der obere Greifer 110 ist an einer teleskopierbaren Traganordnung 114 gelagert, die ein aufgerichtetes Tragbein 115 und einen L- förmigen Tragarm aufweist, welcher einen aufgerichteten Abschnitt 118, der teleskopierbar von dem aufgerichteten Tragbein 115 aufgenommen wird, und einen horizontalen Abschnitt 119 aufweist, der sich über den Werktisch 12 erstreckt, um den oberen Greifer 110 abzustützen
  • Ein pneumatischer Zylinder 117 ist zum Anheben und Absenken des L-förmigen Tragarms 116 und des oberen Greifers 110 vorgesehen, so daß der obere Greifer 110 in einen Eingriff mit dem unteren Greifer 109 absenkbar ist, und die beiden Greifer können dann benachbarte Lagen des Werkstücks ergreifen, um die Lagen zu trennen bzw. zu "öffnen" wie es im folgenden detaillierter beschrieben wird.
  • Wie in Figur 8 gezeigt ist, sind die oberen und unteren Greifer 109 und 110 einander nachgebildet und umfassen jeweils einen Tragbalken 120 mit Rupfern 121 und Gegenlagern 122, die an dem Tragbalken gelagert sind und sich in Richtung auf den gegenüberliegenden Greifer erstrecken. Die Rupfer 121 sind von gewöhnlichem Aufbau, wie er in dem US-Patent 4 645 193 beschrieben ist, und von der Firma Robotic Systems and Components in Wittensville, Massachusetts, erhältlich. Allgemein weisen die Rupfer 121 jeweils ein Paar von einander gegenüberliegenden Rupffingern 123, die aufeinander zu federbeaufschlagt sind, und einen Stempel 124 auf, der sich unter dem Einfluß seines pneumatischen Zylinders zwischen die und aus dem Zwischenraum zwischen den geneigten Endbereiche(n) der Rupffinger 123 herausbewegt, um so alternierend die Rupffinger auseinander zu drücken und dann den Rupffingern zu erlauben, sich unter dem Einfluß ihrer Federspannung aufeinander zu zu bewegen, so daß die Rupffinger eine Lage des Materials ergreifen und von der benachbarten Lage des Materials weg "rupfen".
  • Die Gegenlager 122 des unteren Greifers 109 sind in Ausrichtung auf die Rupfer 121 des oberen Greifers angeordnet, während die Gegenlager 122 des unteren Greifers in Ausrichtung auf die Rupfer 121 des unteren Greifers angeordnet sind. Wenn sich der Greifer 110 abwärts auf den unteren Greifer 109 zu bewegt, stellen die Gegenlager der Greifer eine feste Oberfläche bereit, gegen die sich die Rupfer des gegenüberliegenden Greifers abstützen können, um so eine Lage des zwischen den Greifern angeordneten Materials zu ergreifen.
  • Die Greifer 109 und 110 umfassen zudem jeweils Backen 126, die ein Paar von Klemmplatten 127 aufweisen, welche um die distalen Enden der Rupfer 121 und der Gegenlager 122 herum aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind, wobei mindestens eine Kante 128 eines Paars der Klemmplatten Zähne 128 aufweist. Pneumatische Zylinder 129 sind an solchen Stellen gelagert, daß sie betrieblich an den Backen 126 angreifen, wobei sie dazu führen, daß sich die Klemmplatten aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
  • Wie in Figur 1 dargestellt ist, weist der Übergabeförderer 15 einen horizontal ausgerichteten Übergabearm 136 auf, der durch einseitige Lagerung an einem aufrechten Schwenktragbalken 138 oberhalb des Werktisches 12 aufgehängt ist. Ein pneumatischer Zylinder 139, der unterhalb des Werktisches 12 angeordnet ist, dient durch seine Anlenkung 140 zum Oszillieren des Tragbalkens 138 und des Übergabearms 136, wie durch den Doppelpfeil 141 angedeutet ist, zwischen einer Position, in der der Übergabearm 136 im wesentlichen parallel zu dem Hauptförderer 175 verläuft, und einer Position in der Erstreckungsrichtung der Wenderohranordnung 106. Der Klemmbalken 18 ist an dem freien Ende des Übergabearms 136 mittels eines pneumatischen Zylinders 142 und der Zylinderstange 144 gelagert. Ein Führungsstift 145 ist fest an der oberen Oberfläche des Klemmbalkens 18 gelagert und teleskopiert durch eine Öffnung 146 des Übergabearms 136. Durch diese Anordnung hält der Führungsstift 145 den Klemmbalken 118 immer parallel zu dem Übergabearm 136, wenn der Zylinder 142 den Klemmbalken 18 aufwärts weg von und abwärts in die Anlage an einem Werkstück 34 auf dem Werktisch 12 bewegt. Wenn ein Werkstück von dem Hauptförderer 75 in eine Position unter dem Klemmbalken bewegt wird, bewegt der Zylinder 142 den Klemmbalken abwärts in die Anlage an dem Werkstück 34, und der Zylinder 139 schwenkt den Übergabearm 136 und den Klemmbalken 18 in eine Stellung mit Ausrichtung auf die Wenderohranordnung 106, wodurch das Werkstück 34 über die Oberfläche des Werktisches 12 in die Position gleitet, in der es auf das Wendesystem 16 ausgerichtet ist.
  • Wie in Figur 1 gezeigt ist, weist die Wenderohranordnung 106 einen Tragrahmen 150, eine sich horizontal erstreckende, umgekehrt U-förmige Tragschiene 151, die an ihrer oberen Oberfläche durch den Tragrahmen 150 gehalten wird, und Rohrhälften 152 und 153 auf, die jeweils entlang ihrer Oberkante über eine Gelenkanordnung 155 an gegenüberliegenden Kanten der Tragschiene 151 (Figur 15) gelagert sind.
  • Wie in Figur 15 gezeigt ist, sind die Rohrhälften 152 und 153 halbzylinderförmig und definieren obere und untere öffenbare Säume 156 und 157, wobei die Gelenkanordnungen 155 den oberen öffenbaren Saum 157 übergreifen. Ein flexibler Streifen 158 ist in der umgekehrt U-förmigen Schiene 151 angeordnet und U-förmig geformt, wobei sich sein unterer Teil über den oberen öffenbaren Saum 157 erstreckt, um den Saum abzudichten, wenn ein Vakuum innerhalb des Wenderohrs abgesaugt wird. Der pneumatische Zylinder 159 weist seine Zylinderstange 160 an der stationären Tragschiene 151 gelagert auf, so daß, wenn die Zylinderstange 160 ausgeschoben wird, der Zylinder aufwärts und weg von der Tragplatte 151 angehoben wird. Ein Querarm 161 ist starr an dem Zylinder 159 gelagert und vertikal mit dem Zylinder 159 bewegbar, und Lenker 162 und 163 sind an ihren oberen Enden drehbar mit den Enden des Querarms 161 verbunden. Die unteren Enden der Lenker 162 und 163 sind über Klammern 164 und 165 mit den äußeren Oberflächen der halbzylindrischen Rohrhälften 152 und 153 verbunden.
  • Wenn der Zylinder 169 seine Zylinderstange 160, wie in Figur 15 gezeigt, zurückgezogen hat, werden die Zylinderhälften 152 und 153 bei dieser Anordnung zusammengefügt, wobei sie eine zylindrische Leitung ausbilden. Wenn der pneumatische Zylinder 159 seine Zylinderstange 160 ausfährt (Figur 16), wird der Querarm 161 bezüglich der Tragschiene 151 nach oben angehoben, so daß sich die Zylinderhälften 152 und 153 in durch Pfeile 167 und 168 angedeuteten Bögen um die Gelenkanordnungen 155 bewegen, um eine nach unten gerichtete Öffnung auszubilden, die das Werkstück 34 abwirft.
  • Wie in Figur 1 dargestellt ist, ist das eine Ende der Wenderohranordnung 106 dem Werktisch 12 und den unteren und oberen Greifern 109 und 110 direkt benachbart angeordnet, während das andere Ende entfernt von dem Werktisch 112 angeordnet und auf eine Leitung 172 mit vergleichbarer Größe und Form wie die Wenderohranordnung, wenn sich diese in ihrer geschlossenen Konfiguration befindet (Figur 18), ausgerichtet. Die Leitung 172 wird von einer Tragschiene 151 in einer stationären Stellung gehalten und flexible Leitungen 174 erstrecken sich von der Leitung 172 zu der Gebläseanordnung 175 (Figur 17).
  • Die Gebläseanordnung 175 umfaßt ein Zentrifugalgebläse 176 mit einer Lufausbiasleitung 178, die zu einem Filter (nicht dargestellt) ausbläst und mit einem zentral angeordneten Lufteinlaß (nicht dargestellt). Ein Luftverteilergehäuse 179 ist um den Lufteinlaß herum angeordnet und umfaßt ein seitliches Luftventil 181. Das Luftventil 181 umfaßt ein Ventilgehuse 182, eine Ventilplatte 184, einen Ventilzylinder 185 und eine flexible Leitung 174, die an der Ventilpiatte 184 gelagert ist. Wenn der Zylinder 185 ausgefahren wird, gleitet die Ventuplatte 184 seitlich aus dem Ventilgehäuse 182, so daß eine Öffnung durch das Ventilgehäuse ausgebildet wird, wodurch die Luftbewegung von der Wenderohranordnung 106 durch die flexible Luftanregungsleitung 174, durch das Luftventil 181, durch das Luftverteilergehäuse 179 und in den Einlaß des Gebläses 176 ermöglicht wird. Wenn die Ventilplatte 184 durch den Zylinder 185 zurückgeführt wird, schließt sie das Ventil 182 und unterbricht den Luftstrom, der von dem Wenderohr kommt.
  • Um zu verhindern, daß Werkstücke oder andere feste Gegenstände bis zu dem Gebläse 176 gelangen, ist in der zylindrischen Leitung 172 in dem Weg des von der Wenderohranordnung 106 zu dem Gebläse bewegenden Luftstroms ein Filtersieb 191 (Figur 18) gelagert.
  • Wie in den Figuren 9 bis 14 dargestellt ist, gleitet ein Werkstück 34, wenn das Werkstück 34 von dem Klemmbalken 18 des Übergabeförderers 15 dem Wendesystem 16 vorgelegt wird, über den Werktisch 12 in eine Stellung, in der ein Ende des Werkstücks über dem unteren Greifer 109 drappiert ist. Der Zylinder 142 hebt den Klemmbalken 18 von dem Werkstück 34 ab und der Übergabeförderer 15 kehrt in seine dem Fördersystem 14 benachbarte Bereitschaftsposition zurück (Figur 1).
  • Wie in Figur 10 dargestellt ist, bewegt sich der obere Greifer 110 abwärts auf das Werkstück 34 zu, so daß sowohl der obere als auch der untere Greifer im positiven Kontakt zu dem Werkstück 34 stehen. Wenn der obere Greifer in den Eingriff mit dem unteren Greifer beaufschlagt wird, öffnen sich die Rupfer 121 sowohl des oberen als auch des unteres Greifers, weil die Stempel 124 (Figur 8) der Zylinder der Rupfer weiter zwischen die Rupffinger 123 vorstehen. Dies bewirkt, daß sich die Rupffinger auseinander bewegen. Dies erlaubt es den Rupffingern 123, offen zu sein, während sie in Kontakt mit der oberen und unteren Lage des Werkstücks 34 stehen. Während die Rupfer weiterhin in Kontakt mit dem Werkstück stehen, fahren die Stempel 124 ein, wodurch den federbeaufschlagten Rupffingern 123 ermöglicht wird, sich aufeinander zu zu bewegen. Diese Bewegung der Rupffinger aufeinander zu erlaubt es den Zähnen der Rupffinger, den Flor des Materials zu ergreifen, so daß eine Lage des Materials von der anderen Lage weg gerupft wird. Diese Rupffunktion wir unterstützt durch das Vorhandensein der flachen Oberflächen der Gegenlager 127, die jedem Rupffinger gegenüberliegen, um sicherzustellen, daß ein fester Griff von den Rupfern auf den Flor des Materials ausgeübt wird.
  • Wie in Figur 11 dargestellt ist, haben die Greifer die Lagen auseinander gerupft, wenn der obere Greifer 110 seine Aufwärtsbewegung beginnt, und nachdem die Lagen einmal auseinander gerupft worden sind, beginnen die Backen 126 ihre Schließaktion (Figur 12), um so die Lagen des Materials fest zu ergreifen. Eine weitere Aufwärtsbewegung des oberen Greifers 110 (Figur 13) verursacht, daß das Werkstück 134 an einem dem Wenderohr 106 benachbarten Ende geöffnet wird. Nachdem so das offene Ende des Werkstücks dem offenen Ende des Wenderohrs 106 vorgelegt worden ist, wird jetzt das dem Zentrifugalgebläse 176 benachbarte Ventil 181 (Figur 17) geöffnet, wodurch ein Luftstrom 190 angeregt wird, durch das offene Ende des Werkstücks 34 und in das Wenderohr 106 zu strömen, wodurch das Werkstück umgedreht, bzw. "gewendet" wird.
  • Nachdem das Werkstück gewendet worden ist, wird das Ventil 181 an dem Zentrifugalgebläse 176 (Figur 17) geschlossen, wodurch der Luftstrom in die Wendeleitung 106 unterbrochen wird, was es dem Werkstück erlaubt, in der Wendeleitung 106 zusammenzufallen (Figur 15), und die Rupfer und die Backen der Greifer 109 und 110 werden getffnet, wodurch das Werkstück freigegeben wird.
  • Dem jetzt gewendeten Werkstück 134 wird es ermöglicht, von dem Wender 106 herunterzufallen, indem der Zylinder 159 die Wendeleitung 106 (Figur 16) öffnet, woraufhin das Werkstück 34 auf einen wartenden Oberflächenförderer, in einen Behälter oder dergleichen abgeworfen wird.
  • Figur 24 ist ein Zeitablaufdiagramm, das die Abfolge und Dauer der Schritte des Vorgehens darstellt. Der Ausdruck "Werkstück" ist verwendet worden, um Bekleidungsstücke oder andere Werkstücke, die von dem hier beschriebenen System ausgebildet werden, zu beschreiben; jedoch sollte verstanden werden, daß das System für die Ausbildung anderer Typen von Werkstücken verwendet werden kann. Außerdem werden die Begriffe "zylindrisch" und "schlauchförmig", die verwendet worden sind, um die Werkstücke zu beschreiben, verwendet, um gestreckte Werkstücke zu beschreiben, die normalerweise aber nicht notwendigerweise Öffnungen an beiden Enden aufweisen.

Claims (11)

1. Verfahren zum Ausbilden schi auchförmiger Bekleidungsstücke (34), mit den Schritten Vorschieben von Abschnitten aus Bekleidungsmaterial in einer zusammengefalteten Anordnung mit oberen und unteren Lagen, die jeweils eine ungesäumte Außenkante (35) aufweisen, der Reihe nach durch eine Nähmaschine (11) und Bilden von Nähten (38) durch einen Bereich der ungesäumten Außenkanten (35) der oberen und der unteren Lagen der Abschnitte, um schlauchförmige Bekleidungsstücke (34) mit mindestens einem offenen Ende auszubilden, deren Inneres nach außen gekehrt ist, gekennzeichnet durch:
Entfernen jedes Bekleidungsstücks der Reihe nach von der Nähmaschine (11) und aus dem Weg eines nachfolgend ankommenden Abschnitts (34) aus Bekleidungsmaterial;
Öffnen der unteren und der oberen Lage jedes Bekleidungsstücks (34) an dem mindestens einen offenen Ende des Bekleidungsstücks (34);
Erzeugen eines Luftunterdrucks zwischen den geöffneten unteren und oberen Lagen jedes Bekleidungsstücks (34) und an dem mindestens einen offenen Ende, um das Bekleidungsstück (34) zu wenden; und
Freigeben jedes gewendeten Bekleidungsstücks (34), um es zu einer Ansammlung von zuvor gewendeten Bekleidungsstücken (34) zu bringen.
2. Verfahren zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 1, wobei der Schritt Bilden der Nähte (38) durch die oberen und die unteren Lagen der Abschnitte aus Bekleidungsmaterial gekennzeichnet ist durch Bilden einer überwendlichen Naht (38) entlang der aufeinander ausgerichteten Außenkanten (35) des Bekleidungsmaterials um eine hohle Kettenzunge (21), wobei sich eine Fadenkette (29) von der Hinterkante (45) jedes Bekleidungsstücks (34) zurück zu den Nadeln (28) der Nähmaschine (11) erstreckt, und wobei weiterhin die Schritte vorgesehen sind Durchtrennen der Fadenkette (29) und Einziehen des abgetrennten Endes (43) der Fadenkette (29) an den Nadeln (28) der Nähmaschine (11) in die hohle Kettenzunge (21) der Nähmaschine (11).
3. Verfahren zum Ausbilden schlauchformiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 1, wobei der Schritt Entfernen der Bekleidungsstücke (34) von der Nähmaschine (11) gekennzeichnet ist durch Ausrichten eines Endes jedes Bekleidungsstücks (34) auf einen Endbereich einer rohrförmigen Leitung (106); und wobei der Schritt Öffnen der unteren und der oberen Lage des Bekleidungsstücks (34) an einem Ende des Bekleidungsstücks (34) gekennzeichnet ist durch Öffnen des Endes des Bekleidungsstücks (34), das dem Endbereich der rohrförmigen Leitung (106) benachbart ist; und wobei der Schritt Erzeugen eines Luftunterdrucks zwischen den geöffneten unteren und oberen Lagen gekennzeichnet ist durch Einblasen eines Luftstroms (190), so daß er durch die rohrförmige Leitung (106) strömt.
4. Verfahren zum Ausbilden schlauchformiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 3, wobei der Schritt Freigeben des Bekleidungsstücks (34) gekennzeichnet ist durch Öffnen der rohrförmigen Leitung (106) ihrer Länge nach und Abwerfen des Bekleidungsstücks (34) durch die Öffnung.
5. Verfahren zum Ausbilden schlauchformiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 1, wobei der Schritt Entfernen der Bekleidungsstücke von der Nähmaschine (11) gekennzeichnet ist durch Verschieben des Bekleidungsstücks (34) über die Oberfläche eines Werktisches (12) aus einer der Nähmaschine (11) benachbarten Position in eine Position mit Ausrichtung auf einen ersten Endbereich eines Wenderohrs (106), das einen ersten und einen zweiten Endbereich aufweist; und wobei der Schritt Öffnen der unteren und der oberen Lage des Bekleidungsstücks (34) an dem mindestens einen offenen Ende des Bekleidungsstücks (34) gekennzeichnet ist durch Ausrichten des mindestens einen offenen Endes des Bekleidungsstücks (34) auf den ersten Endbereich des Wenderohrs (106); und wobei der Schritt Erzeugen eines Luftunterdrucks zwischen der unteren und der oberen Lage gekennzeichnet ist durch Abziehen von Luft von dem anderen Ende des Wenderohrs (106).
6. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34), mit einem Fördermittel (75) zum Vorschieben eines Abschnitts aus Bekleidungsmaterial in einer zusammengefalteten Anordnung mit oberer und unterer Lage, die jeweils eine ungesäumte Außenkante (35) aufweist, durch die Nähmaschine (11) zum Bilden von Nähten (38) durch einen Bereich der ungesäumte Außenkanten (35) der oberen und der unteren Lagen des Bekleidungsmaterials, um ein schlauchformiges Bekleidungsstück (34) mit mindestens einem offenen Ende auszubilden, mit einer Wenderohranordnung (106) und mit Mitteln zum Entfernen des Bekleidungsstücks von der Nähmaschine (11) und aus dem Weg eines nachfolgend ankommenden Abschnitts aus Bekleidungsmaterial, wobei das offenen Ende des Bekleidungsstücks (34) in Ausrichtung auf die Wenderohranordnung (106) angeordnet wird, gekennzeichnet durch
Greifmittel (109, 110) zum Trennen der oberen und der unteren Lage des Bekleidungsstücks (34) an dem offenen Ende des Bekleidungsstücks (34) an einer der Wenderohranordnung (106) benachbarten Stelle;
Mittel (175) zum Einblasen eines Luftstroms (190), so daß er zwischen den getrennten unteren und oberen Lagen, durch das offenen Ende des Bekleidungsstücks (34) und in die Wenderohranordnung (106) in einer das Bekleidungsstück wendenden Richtung strömt; und
Mittel zum Freigeben des Bekleidungsstücks (34) aus der Wenderohranordnung (106), um es zu einer Ansammlung von zuvor gewendeten Bekleidungsstücken (34) zu bringen.
7. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 6, wobei die Nähmaschine gekennzeichnet ist durch eine überwendlich nähende Nähmaschine (11) mit einer hohlen Kettenzunge (21) zum Bilden überwendlicher Nähte (38) durch die oberen und die unteren Lagen des Bekleidungsmaterials entlang der aufeinander ausgerichteten Kanten (35) des Bekleidungsmaterials, wobei sich eine Fadenkette (29) von der Hinterkante (45) jedes Bekleidungsstücks (34) zurück zu den Nadeln (28) der Nähmaschine (11) erstreckt; durch Mittel zum Spannen der Fadenkette (29); durch einen Fadenkettendurchtrenner (41) zum Durchtrennen der Fadenkette (29), wenn die Fadenkette (29) gespannt ist, und durch Mittel zum Einziehen der abgetrennten Enden (43) der Fadenkette (29) an den Nadeln (28) der Nähmaschine (11) in die hohle Kettenzunge (21) der Nähmaschine (11).
8. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 6, wobei die Mittel zum Entfernen des Bekleidungsstücks (34) von der Nähmaschine (11) gekennzeichnet sind durch Ausrichten eines Endes des Bekleidungsstücks (34) auf einen Endbereich einer rohrförmigen Leitung (106); und wobei die Greifmittel (109, 110) zum Öffnen der unteren und der oberen Lage des Bekleidungsstücks (34) an einem Ende des Bekleidungsstücks gekennzeichnet sind durch einen oberen Greifer (110) und einen unteren Greifer (109), wobei jeder der Greifer (109, 110) Zupfer (121) zum Trennen der Lagen des Materials des Bekleidungsstücks&sub1; Klemmplatten (127) zum Greifen der Lagen des Materials nach der Trennung durch die Zupfer (121) und Mittel (114, 117) zum Auseinanderbewegen des oberen und des unteren Greifers (110, 109) zwecks Öffnen des Bekleidungsstücks (34) aufweist.
9. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 8, wobei die Wenderohranordnung (106) gekennzeichnet sind durch ein gestrecktes Rohr, das von halbzylindrischen Rohrsegmenten (152, 153) ausgebildet wird, und wobei das Mittel zum Freigeben des Bekleidungsstücks (34) Mittel (159) zum Öffnen der Rohrsegmente (152, 153) voneinander weg und zum Abwerfen des Bekleidungsstücks (34) durch die Öffnung aufweist.
10. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke (34) nach Anspruch 6, wobei die Mittel zum Entfernen des Bekleidungsstücks (34) von der Nähmaschine (11) gekennzeichnet sind durch einen Klemmbalken (18) zum Angreifen an dem Bekleidungsstück (34) und zum Verschieben des Bekleidungsstücks (34) über die Oberfläche eines Arbeitstisches (12) aus einer der Nähmaschine (11) benachbarten Position in eine Position mit Ausrichtung auf einen Endbereich der Wenderohranordnung (106).
11. Vorrichtung zum Ausbilden schlauchförmiger Bekleidungsstücke nach Anspruch 8, wobei der obere und der untere Greifer (110, 109) jeweils gekennzeichnet sind durch Finger (123), die sich aufeinander zu und voneinander weg bewegen, um ein Bekleidungsstück (34) zu ergreifen.
DE69219984T 1991-04-01 1992-03-13 Verfahren und vorrichtung zum herstellen und umdrehen eines werkstückes Expired - Fee Related DE69219984T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/678,641 US5134947A (en) 1990-12-20 1991-04-01 Method and apparatus for forming and everting a work product
PCT/US1992/002192 WO1992017631A1 (en) 1991-04-01 1992-03-13 Method and apparatus for forming and everting a work product

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69219984D1 DE69219984D1 (de) 1997-07-03
DE69219984T2 true DE69219984T2 (de) 1997-11-06

Family

ID=24723666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69219984T Expired - Fee Related DE69219984T2 (de) 1991-04-01 1992-03-13 Verfahren und vorrichtung zum herstellen und umdrehen eines werkstückes

Country Status (7)

Country Link
US (1) US5134947A (de)
EP (1) EP0537323B1 (de)
JP (1) JPH05508095A (de)
AT (1) ATE153715T1 (de)
CA (1) CA2084055A1 (de)
DE (1) DE69219984T2 (de)
WO (1) WO1992017631A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023114973A1 (de) * 2023-06-07 2024-12-12 Silana Gmbh System zum Umstülpen eines Kleidungsstücks

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996017993A1 (de) * 1994-12-09 1996-06-13 Phoenix Airbag Gmbh Verfahren zum wenden und endausformen von aufblasbaren körpern
US6834603B1 (en) * 2002-03-05 2004-12-28 Atlanta Attachment Company Attachment gusset with ruffled corners and system for automated manufacture of same
US7100525B1 (en) 2003-02-10 2006-09-05 Atlanta Attachment Company, Inc. System and method of finishing ruffled gussets/borders
US7984681B1 (en) 2007-11-20 2011-07-26 Atlanta Attachment Company Automatic panel sewing and flanging system
CN112609425A (zh) * 2020-12-23 2021-04-06 浙江来丰机电有限公司 一种袜机的自动翻袜装置
JP2024021581A (ja) * 2022-08-04 2024-02-16 Juki株式会社 空縫い目カッター
CN115852665B (zh) * 2022-12-26 2025-10-14 宁波申洲针织有限公司 一种旋转式自动翻罗纹机

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3577942A (en) * 1969-07-30 1971-05-11 Sliver Knit Hosiery Mills Inc Apparatus for closing hosiery toes and everting hosiery and method
US3568898A (en) * 1969-09-05 1971-03-09 Roy J Griffin Jr Everting apparatus and method
IT1027837B (it) * 1974-12-19 1978-12-20 Sperotto Spa Giuseppe Apparecchiatura per rovesciare tessuti in forma tubolare
IT1161110B (it) * 1983-03-11 1987-03-11 Fabio Selvi Macchine 'transfer' per il rovesciamento di un elemento tessile tubolare, la cucitura di una estremita' rovesciata e successivo rirovesciamento e scarico de medesimo
US5031551A (en) * 1990-08-03 1991-07-16 Graham Donell I Sewing machine attachments

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023114973A1 (de) * 2023-06-07 2024-12-12 Silana Gmbh System zum Umstülpen eines Kleidungsstücks

Also Published As

Publication number Publication date
WO1992017631A1 (en) 1992-10-15
CA2084055A1 (en) 1992-10-02
DE69219984D1 (de) 1997-07-03
JPH05508095A (ja) 1993-11-18
EP0537323A4 (de) 1994-02-23
US5134947A (en) 1992-08-04
EP0537323B1 (de) 1997-05-28
EP0537323A1 (de) 1993-04-21
ATE153715T1 (de) 1997-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69129310T2 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Falten aus Schlauchwarenrohlingen auf einem Träger
DE69128078T3 (de) Materialtransportsystem
EP0522110B1 (de) Verfahren zur automatischen sackbereitstellung
DE68925787T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausbreiten von Gewebestücken
DE4138495C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wenden und Falten eines von einem Förderer kontinuierlich vorgeschobenen Nähguts
DE19635844A1 (de) Verfahren und Arbeitsstation zum Annähen von Ärmeln bei Shirts
DE2462415A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren an der fusspitze zu vernaehender struempfe zu einer naehmaschine
DE3902373A1 (de) Naehvorrichtung
US5189934A (en) Apparatus for cutting and removing portions from a material web
DE69219984T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen und umdrehen eines werkstückes
DE2720019B2 (de) Nähmaschine zum automatischen Nähen von Werkstücken
DE19610411A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Ärmeln
DE69129901T2 (de) Nähmaschine mit automatischer hefteinrichtung
DE19535111A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Annähen von Ärmeln bei Shirts
DE1785303A1 (de) Vorrichtung zum Ergreifen von Waeschestuecken bei einem Foerderer
DE69105683T2 (de) Überwendlichnähmaschine für Hosenschlitzstreifen.
CH678198A5 (de)
DE2446601A1 (de) Vorrichtung zum annaehen der beiden baender eines reissverschlusses
DE69217293T2 (de) Automatischer Nähapparat zum Säumen und Ärmelschliessen
DE2459725A1 (de) Vorrichtung zum beschicken einer beutel- und sackfuelleinrichtung
DE6910394U (de) Verfahren und vorrichtung zum naehen, insbesondere zum saeumen und zum annaehen von knoepfen
DE3812800C2 (de) Verfahren zum Anbringen eines Stoffstreifens mit einem Reißverschlußteil an einer Vorderhose und Näheinheit zur Durchführung des Verfahrens
DE3022505C2 (de)
DE2923090A1 (de) Maschine zum herstellen von strumpfhosen mit zwickel
DE3542394C1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von teilweise konfektionierten Spannbettuechern oder dergleichen Schonbezuegen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee