DE69216263T2 - Bildlesegerät und Verfahren zum Bildlesen - Google Patents
Bildlesegerät und Verfahren zum BildlesenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bildleser, der einen CCD-Liniensensor oder dergleichen verwendet, und insbesondere auf die Verbesserung der Qualität des Bildlesens mit dem Bildleser.
- In Fig. 1 ist der allgemeine Aufbau eines einen CCD- Liniensensor verwendenden Bildlesers gezeigt. Ein Original 2 wird auf einem Tisch 4 angeordnet. Eine (nicht gezeigte) Lichtquelle ist an der Unterseite oder Oberseite des Tischs vorgesehen. Licht der Lichtquelle, das das Original 2 durchlaufen hat, oder das am Original 2 reflektiert worden ist, wird mit einem optischen System 6 auf einen Liniensensor 8 zur Ausbildung eines Bildes auf diesem eingestrahlt. Der Liniensensor 8 weist photoelektrische Umwandlungselemente (CCD) auf, die in ihm in Linienkonfiguration angeordnet sind, wobei jedes photoelektrische Umwandlungselement in der Lage ist, ein Signal auszugeben, das auf die Dichte des Originals an der entsprechenden Stelle abgestimmt ist.
- Der Tisch 4 wird durch einen Motor 10 so angetrieben, daß er sich in einer Nebenabtastrichtung S bewegt. Diese Bewegung wird für individuelle Primärabtastzeilen durchgeführt, wodurch sequentiell Dichtesignale hergeleitet werden, bis solche Signale für das gesamte Original 2 gewonnen sind.
- Die Konfiguration des CCD-Liniensensors 8 ist in Fig. 2 gezeigt. Der CCD-Liniensensor 8 weist zwölf photoelektrische Umwandlungselemente P&sub1; - P&sub1;&sub2; auf, die in Linienkonfiguration angeordnet sind. Entsprechend der von diesen abgefühlten Lichtmenge wird elektrische Ladung in den photoelektrischen Umwandlungselementen P&sub1; - P&sub1;&sub2; akkumuliert. Die in ungeradzahligen Elementen P&sub1; ,P&sub3;, P&sub5;, P&sub7;, P&sub9;, P&sub1;&sub1; akkumulierten Ladungen werden an einem Ausgang 16 über eine erste Ausgaberoute abgeleitet, die einen Übertragungsweg T&sub0; und einen Verstärker A&sub0; enthält. Die in geradzahligen Elementen P&sub2;, P&sub4;, P&sub6;, P&sub8;, P&sub1;&sub0;, P&sub1;&sub2; akkumulierten Ladungen werden am Ausgang 16 über eine zweite Ausgaberoute, die einen Übertragungsweg TE und einen Verstärker AE enthält, abgeleitet.
- Die Lieferung der Ausgabe wird mit Aufgabe eines Zeilenstart-Taktsignals am Anschluß 14 in Gang gesetzt. Nachfolgend wird ein Übertragungstaktsignal an einem Anschluß 12 eingegeben, worauf die Ladungen in den Übertragungswegen T&sub0;, TE auf die jeweiligen Verstärker übertragen werden. Ladungen auf den Übertragungswegen T&sub0;, TE werden also sequentiell in abwechselnder Reihenfolge abgezogen. Das heißt, das Lesen wird in der Reihenfolge photoelektrischer Umwandlungselemente P&sub1;&sub2; bis P&sub1; bewirkt.
- Das Vorsehen von zwei Übertragungswegen, wie oben angegeben, dient dazu, die Lesegeschwindigkeit zu verbessern. Die Übertragung von Ladung über einen Übertragungsweg kostet Zeit. Im Hinblick auf diese Tatsache werden zwei Übertragungswege vorgesehen, so daß die Ladungsübertragung durch den einen Übertragungsweg abgeschlossen werden kann, während die Ladung im anderen Übertragungsweg gerade übertragen wird, wodurch die Lesegeschwindigkeit erhöht werden kann.
- Bekannte Bildleser der oben beschriebenen Art haben jedoch die folgenden Probleme.
- Wie oben angegeben, ist ein CCD-Liniensensor 8 mit zwei Übertragungsrouten (die jeweils einen Übertragungsweg und einen Verstärker enthalten) versehen. Es ist schwierig, die Einrichtung so zu treffen, daß die beiden Übertragungsrouten in ihren elektrischen Eigenschaften vollständig identisch sind. Die Ausgabe Q&sub0; ungeradzahliger Elemente und die Ausgabe QE geradzahliger Elemente unterscheiden sich daher, wie in Fig. 3A gezeigt, voneinander, wenn Punkte gleicher Dichte gelesen werden. Um einen solchen Unterschied zu korrigieren, ist es übliche Praxis vorzusehen, daß Ausgaben der ungeradzahligen und der geradzahligen Elemente sowohl im Referenz- Schwarzwert als auch im Referenz-Weißwert elektrisch gleich gemacht werden. Diese Wertangleichung ist allgemein als Schattierungskorrektur bekannt. Jedoch ist selbst bei einer solchen Schattierungskorrektur eine gewisse Divergenz im mittleren Dichteniveau zwischen Ausgaben Q&sub0; und QE, wie in Fig. 3B gezeigt, vorhanden. Ein ähnlicher Sensor ist in US- A-4772958 beschrieben.
- Die Tatsache, daß die Ausgabe Q&sub0; von ungeradzahligen Elementen und die Ausgabe QE von geradzahligen Elementen sich, wie oben angegeben, voneinander unterscheiden, ist der Grund für die Dichteungleichmäßigkeit, wie man sie oft in punktvervielfältigten Bildern sieht, die auf der Grundlage von abgefühlten Bildern ausgegeben werden. Dieses Problem der Dichteungleichmäßigkeit wird nachfolgend erläutert.
- Fig. 4 zeigt den Zustand von Leseausgaben in einem Fall, wo ein Original gleichmäßiger Dichte mit einem CCD- Liniensensor gelesen wird, der eine Charakteristik hat, wie sie in Fig. 3B gezeigt ist. Da das Original keine Dichtevariation aufweist, sollten Ausgaben einheitlicher Größe von den photoelektrischen Umwandlungselementen des CCD-Liniensensors abgenommen werden, wenn die Umwandlungselemente die gleiche Charakteristik haben. Aufgrund der Tatsache jedoch, daß die ungeradzahligen Elemente des CCD-Liniensensors in der Charakteristik unterschiedlich von den geradzahligen Elementen sind, wie dies in Fig. 3B gezeigt ist, erscheint ein gewisser Dichteunterschied zwischen dem Lesen mit den ersteren Elementen und dem Lesen mit den letzteren Elementen. Ein solcher Zustand ist in Fig. 4 veranschaulicht, in welchem schattierte Abschnitte einen größeren Dichtewert als unschattierte Abschnitte haben. Das heißt, die Ausgaben der geradzahligen Elemente P&sub2;, P&sub4;, P&sub6;, P&sub8;, P&sub1;&sub0;, P&sub1;&sub2; haben einen größeren Dichtewert als die Ausgaben der ungeradzahligen Elemente P&sub1;, P&sub3;, P&sub5;, P&sub7;, P&sub9;, P&sub1;&sub1;.
- Wenn Punkte auf der Grundlage von Ausgaben eines CCD- Liniensensors der in Fig. 4 gezeigten Art ausgebildet werden, tritt das folgende Problem auf. Es sei beispielsweise angenommen, daß die Größe eines Punktes, der eine Komponente einer Punkteinheit bildet, 5,5 x 5,5 Stück von photoelektrischen Elementen entspricht. In diesem Fall hängt ein Punkt einer Punktmatrix DOT von der Summe von Ausgaben d&sub1; von 5,5 x 5,5 Stück photoelektrischer Umwandlungselemente ab, abhängig davon, ob es ein oder aus (d.h., schwarzgepunktet oder nicht) ist. Ebenso hängt ein Punkt D&sub2; der Punktmatrix DOT von der Summe von Ausgaben d&sub2; von 5,5 x 5,5 Stück von photoelektrischen Elementen, abhängig davon, ob es ein oder aus ist, ab.
- Ein Vergleich zwischen den Ausgaben d&sub1; und den Ausgaben d&sub2; zeigt, daß Ausgaben d&sub2; Ausgaben von geradzahligen Elementen in einem größeren Anteil enthalten als Ausgaben d&sub1;; daher stellen die ersteren höhere Dichte dar. Spalten m&sub1; - m&sub7; der Punktmatrix DOT werden also in zwei Gruppen klassifiziert, von denen eine Spalten m&sub3;, m&sub6; enthält, die wahrscheinlich "an" gehen werden, wobei die andere Spalten m&sub1;, m&sub2;, m&sub4;, m&sub5;, m&sub7; enthält, die wahrscheinlich "aus" gehen werden. Folglich entsteht das Problem, daß auf vervielfältigten Bildern ein vertikaler Streifenmusterdefekt (Ausgabeunregelmäßigkeit) ausgebildet wird.
- Es ist eine Hauptaufgabe der Erfindung, einen Bildleser zu schaffen, welcher die vorstehenden Probleme eliminiert und frei von der Möglichkeit der Erzeugung von Ausgabeunregelmäßigkeiten ist.
- Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist ein Bildleser vorgesehen, der aufweist:
- eine Lichtquelle zum Aussenden von Licht in Richtung einer Originalleseposition,
- linienförmige photoelektrische Umwandlungsmittel mit einer Anzahl von in einer Linie angeordneten photoelektrischen Umwandlungselementen zum Abfühlen von von der Lichtquelle in Richtung eines Originals ausgesendetem und auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden ist, in elektrische Signale umzuwandeln, wobei die photoelektrischen Umwandlungsmittel eine erste Ausgaberoute zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben von ungeradzahligen n-ten photoelektrischen Umwandlungselementen und eine zweite Ausgaberoute zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben von geradzahligen n-ten photoelektrischen Umwandlungselementen aufweisen, wodurch photoelektrische Umwandlungsausgaben sequentiell aus der ersten und zweiten Ausgaberoute eine nach der anderen in abwechselnder Reihenfolge ausgelesen werden und einen Satz von photoelektrischen Umwandlungsausgaben für eine Linie ergeben, und
- Ausgabeeinstellmittel zur Bestimmung einer Differenz zwischen jeder aktuellen photoelektrischen Umwandlungsausgabe der linienförmigen photoelektrischen Umwandlungselemente und jeder vorhergehenden photoelektrischen Umwandlungsausgabe derselben, so daß, wenn der Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert ist, ein Mittelwert der aktuellen und vorhergehenden photoelektrischen Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer als der bestimmte Schwellenwert ist, die vorhergehende photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Bildleser vorgesehen, der aufweist:
- eine Lichtquelle zum Aussenden von Licht in Richtung einer Originalleseposition,
- linienförmige photoelektrische Umwandlungsmittel mit einer Anzahl von in Linienform angeordneten photoelektrischen Umwandlungselementen zum Abfühlen von von der Lichtquelle in Richtung des Originals ausgesendetem und auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden ist, in elektrische Signale umzuwandeln, wobei die photoelektrischen Umwandlungsmittel eine erste Ausgaberoute zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben von ungeradzahligen photoelektrischen Umwandlungselementen und eine zweite Route zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben von geradzahligen photoelektrischen Umwandlungselementen aufweisen, wodurch photoelektrische Umwandlungsausgaben sequentiell aus der ersten und zweiten Ausgaberoute einzeln in abwechselnder Reihenfolge ausgelesen werden und einen Satz von photoelektrischen Umwandlungsausgaben für eine Linie ergeben, und
- Ausgabeeinstellmittel zur Bestimmung einer Differenz zwischen jeder aktuellen photoelektrischen Umwandlungsausgabe der linienförmigen photoelektrischen Umwandlungsmittel und jeder vorhergehenden photoelektrischen Umwandlungsausgabe derselben, so daß, wenn der Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert ist, ein Mittelwert der aktuellen und der vorhergehenden Ausgabe als Leseausgabe genommen wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer als der bestimmte Schwellenwert ist, die aktuelle photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Verfahren zum Lesen eines Bildes mit den Verfahrensschritten des
- Einstrahlens von Licht in Richtung einer Originalleseposition,
- Anordnens einer Anzahl von photoelektrischen Umwandlungselementen in Linienform zum Abfühlen von von einer Lichtquelle in Richtung eines Originals ausgesendetem und auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden ist, in elektrische Signale umzuwandeln,
- Vorsehens einer ersten Ausgaberoute zur Herleitung von photoelektrischen Umwandlungsausgaben von ungeradzahligen photoelektrischen Umwandlungselementen und einer zweiten Ausgaberoute zur Herleitung von photoelektrischen Umwandlungsausgaben von geradzahligen photoelektrischen Umwandlungselementen,
- Auslesens photoelektrischer Umwandlungsausgaben sequentiell aus der ersten und zweiten Ausgaberoute eine nach der anderen in abwechselnder Reihenfolge, damit sich ein Satz photoelektrischer Umwandlungsausgaben für eine Linie ergibt, und
- Bestimmens einer Differenz zwischen jeder aktuellen photoelektrischen Ausgabe und der entsprechenden vorhergehenden photoelektrischen Ausgabe, so daß, wenn der Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert ist, ein Mittelwert der aktuellen und der vorhergehenden photoelektrischen Ausgabe als Leseausgabe genommen wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer als der bestimmte Schwellenwert ist, die aktuelle photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird.
- Die neuen Merkmale der Erfindung wurden in allgemeiner Weise, insbesondere in den beigefügten Ansprüchen, dargelegt, die Erfindung wird jedoch sowohl hinsichtlich Organisation als auch Inhalt zusammen mit weiteren Aufgaben und Merkmalen derselben anhand der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen besser verstanden und eingeschätzt werden können.
- Fig. 1 ist eine Ansicht, die die allgemeine Anordnung eines Bildlesers zeigt.
- Fig. 2 ist eine Ansicht, die die Anordnung eines CCD- Liniensensors zeigt.
- Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die Ausgabefehler zeigt, die Unterschieden in Zusammenhang mit Übertragungswegen des CCD-Liniensensors zuschreibbar sind.
- Fig. 4 ist eine Erläuterungsansicht des Lesevorgangs des bekannten Bildlesers.
- Fig. 5 ist eine Erläuterungsansicht des Arbeitens des bekannten Bildlesers beim Ausgeben von Punkten auf der Grundlage von mit dem Bildleser gelesenen Daten.
- Fig. 6 ist ein Blockschaltbild, welches die Anordnung eines eine Ausführungsform der Erfindung darstellenden Bildlesers zeigt.
- Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, welches Einzelheiten einer Entscheidungsschaltung zeigt.
- Fig. 6A zeigt ein Blockschaltbild der Anordnung einer Ausführungsform des Bildlesers gemäß der Erfindung. Die linienförmigen photoelektrischen Umwandlungsmittel bzw. der CCD-Liniensensor 8 haben einen Aufbau, wie er in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn ein Übertragungstaktsignal an einem Anschluß 12 aufgegeben wird, werden Ausgaben ungeradzahliger Elemente P&sub1;, P&sub3;, P&sub5;, P&sub7;, P&sub9;, P&sub1;&sub1; und Ausgaben geradzahliger Elemente P&sub2;, P&sub4;, P&sub6;, P&sub8;, P&sub1;&sub0;, P&sub1;&sub2; in abwechselnder Reihenfolge gelesen. Ausgaben des CCD-Liniensensors 8 werden auf eine Schattierungskorrekturschaltung 34 gegeben, nachdem sie an einem A/D-Wandler 28 in Digitaldaten umgewandelt worden sind. Die Digitaldaten werden, nachdem sie einer Schattierungskorrektur unterworfen worden sind, auf eine Ausgabeeinstellschaltung 50 gegeben, die ein Merkmal der vorliegenden Ausführungsform darstellt. Abgeglichene Daten aus der Ausgabeeinstellschaltung 50 werden auf eine Punktausgabevorrichtung 44 über eine Verarbeitungsschaltung 42 gegeben, wo eine Verarbeitung, wie etwa eine Unscharfmaskierung, durchgeführt wird. Die Punktausgabevorrichtung 44 gibt Punkte auf der Grundlage der gegebenen Daten aus.
- Fig. 6B zeigt als Blockschaltbild Einzelheiten der Ausgabeeinstellschaltung 50. Die Ausgabe der Schattierungskorrekturschaltung 34 ist bereits auf einen Eingang A einer Mittelungsschaltung 52 gegeben. Die Ausgabe der Schattierungskorrekturschaltung 34 wird über eine Verriegelungsschaltung 54 auch auf einen Eingang B der Mittelungsschaltung 52 gegeben. Die Verriegelungsschaltung 54 ist eine Schaltung, die eine Verzögerung verursacht, die einem Übertragungstaktsignal des CCD-Liniensensors 8 entspricht. Daher werden Daten jedes n-ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn (aktuelle photoelektrische Umwandlungsausgabe), die vom CCD-Liniensensor 8 gelesen werden, auf den Eingang A der Mittelungsschaltung 52 und Daten jedes (n-1)-ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn-1 (vorherige photoelektrische Umwandlungsausgabe) auf den Eingang B gegeben. Die Mittelungsschaltung 52 berechnet einen Mittelwert der Daten der beiden Elemente Pn und Pn-1 und gibt diese aus. Die Ausgabe der Mittelungsschaltung 52 wird auf einen Eingang C eines Selektors 58 gegeben.
- Die Ausgabe der Verriegelungsschaltung 54 wird auch auf einen Eingang D des Selektors 58 gegeben. Der Selektor 58 erhält daher einen Mittelwert zwischen Daten eines jeden n- ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn und Daten eines jeden (n-1)-ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn-1, und auch Daten des (n-1)-ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn-1.
- Der Selektor 58 ist von einer solchen Art, daß er gemäß einem Auswahlsignal der Entscheidungsschaltung 56 auswählt, welcher dieser beiden Datenposten auszugeben ist. Das heißt, der Selektor 58 gibt, wenn er ein zweites Auswahlsignal bzw. ein L-Signal erhält, die Eingangsdaten des Eingangs D aus, und wenn er ein erstes Auswahlsignal bzw. ein H-Signal erhält, die Eingangsdaten des Eingangs C. Auf die Entscheidungsschaltung 56 werden Daten eines jeden n-ten photoelektrischen Umwandlungselements Pn-1 (Daten eines jeden ungeradzahligen n-ten Elements und eines jeden geradzahligen n-ten Elements) gegeben. Die Entscheidungsschaltung 56 gibt ein Auswahlsignal auf L-Wert aus, wenn der Absolutwert der Differenz zwischen diesen beiden Datenposten größer als ein bestimmter Schwellenwert ist. Die Dichtedifferenz zwischen ungeradzahligen n-ten Elementen und geradzahligen n-ten Elementen ist groß in Bezug auf einen Abschnitt des Originals, in welchem eine gewisse Dichtschwankung vorhanden ist. Für einen solchen Abschnitt des Originals wählt der Selektor 58 daher Daten der (n-1)-ten photoelektrischen Elemente Pn-1 aus und gibt diese aus.
- In Bezug auf einen Abschnitt des Originals, in welchem keine Dichteschwankung vorhanden ist, ist der Unterschied der Daten zwischen ungeradzahligen n-ten Elementen und geradzahligen n-ten Elementen sehr klein, wobei der Unterschied allein einem gewissen charakteristischen Fehler zuschreibbar ist. Wenn der Absolutwert des Datenunterschieds kleiner als der bestimmte Schwellenwert ist, gibt die Entscheidungsschaltung 56 ein Auswahlsignal auf H-Wert aus. Für einen Abschnitt des Originals, in dem keine Dichteschwankung vorliegt, wählt der Selektor 58 daher einen Mittelwert zwischen Daten des ungeradzahligen n-ten Elements und Daten des geradzahligen n-ten Elements aus und gibt diese aus.
- Wie oben angegeben, werden in Bezug auf einen Abschnitt des Originals, der eine gewisse Dichteschwankung aufweist, Daten des entsprechenden ungeradzahligen n-ten Elements oder geradzahligen n-ten Elements exakt wie gelesen ausgegeben, während in Bezug auf einen Abschnitt des Originals, der keine Dichteschwankung aufweist, ein Mittelwert der Ausgaben des ungeradzahligen n-ten und des geradzahligen n-ten Elements als Leseausgabe ausgegeben wird. Daher kann jede mögliche Ausgabeirregularität ohne Schaden für die Schärfe des Lesens des Originals eliminiert werden. Punkte, die auf der Grundlage von Folgen von solchen gelesenen Ausgaben ausgebildet sind, beinhalten daher keine mögliche Ausgabeirregularität.
- Bei vorstehender Ausführungsform wurden Daten photoelektrischer Umwandlungselemente Pn-1 auf den Eingang D des Selektors 58 gegeben, man kann die Einrichtung aber auch so treffen, daß Daten photoelektrischer Umwandlungselemente Pn auf den Eingang D gegeben werden.
- Eine Beispielsform einer Entscheidungsschaltung 56 ist in Fig. 7 gezeigt. Daten von ungeradzahligen n-ten und geradzahligen n-ten Elementen werden auf eine Subtraktorschaltung 60 gegeben. Die Subtraktorschaltung 60 berechnet einen Absolutwert der Differenz zwischen diesen Daten und gibt diesen aus, wobei die Ausgabe auf einen Eingang E einer Vergleichsschaltung 64 gegeben wird. Ein Schwellenwert, der in einem Schwellenwertregister 62 gespeichert ist, wird auf einen Eingang F der Vergleichsschaltung 64 gegeben. Wenn der Absolutwert der Differenz größer als der Schwellenwert ist, gibt die Vergleichsschaltung 64 eine L-Ausgabe als Auswahlsignal aus, während, wenn der Absolutwert kleiner ist, die Vergleichsschaltung eine H-Ausgabe als Auswahlsignal ausgibt.
- Vorzugsweise sollte der im Schwellenwertregister 62 gespeicherte Schwellenwert geringfügig größer als ein charakteristischer Fehlerwert des ungeradzahligen n-ten und geradzahligen n-ten Elements sein.
- Bei der vorstehenden Ausführungsform hat der CCD-Liniensensor zwei Ausgaberouten, es ist aber zu beachten, daß die Erfindung gleichermaßen auf einen CCD-Liniensensor anwendbar ist, der drei oder mehr Ausgaberouten hat.
- Allgemein wird die vorgenannte Ausgabeirregularität in einem besonders merkbaren Ausmaß visuell beobachtet, wenn derjenige Teil des Originals, der zu lesen ist, gleichförmige Dichte hat. Wo der zu lesende Abschnitt des Originals gleichförmige Dichte hat, ist der Absolutwert der Differenz zwischen Ausgaben benachbarter ungeradzahliger n-ten und geradzahliger n-ten Elemente verhältnismäßig klein, wenn dieser Abschnitt gelesen wird. Gemäß der Erfindung wird in einem solchen Fall, wo der Absolutwert der Ausgabedifferenz kleiner als ein gegebener Wert ist, ein Mittelwert von Ausgaben benachbarter ungeradzahliger n-ten und geradzahliger n-ten Elemente als Leseausgabe genommen, wodurch charakteristische Unterschiede zwischen ungeradzahligen n-ten Elementen und geradzahligen n-ten Elementen ausgeglichen werden können.
- Wenn der Absolutwert der Differenz größer als der bestimmte Wert ist, enthält der zu lesende Abschnitt des Originals eine gewisse Dichteschwankung. In diesem Fall werden Ausgaben von ungeradzahligen n-ten Elementen oder geradzahligen n-ten Elementen als Leseausgaben ohne einen solchen Ausgleichungsvorgang, wie oben erwähnt, genommen. Das Original kann also gelesen werden, ohne daß eine Verschlechterung der Dichtevariation im Original bewirkt wird.
- Mit anderen Worten ist es möglich, eine Ausgabeirregularität, die auf charakteristische Fehler in Bezug auf die photoelektrischen Umwandlungselemente zurückgeht, unter getreuer Reproduktion der Dichtevariation im Original zu eliminieren. Selbst wo photoelektrische Umwandlungselemente der linienförmigen photoelektrischen Umwandlungselemente charakteristische Fehler enthalten, können daher mögliche Ausgabeirregularitäten ohne Nachteil für die Schärfe des Lesens des Originals korrigiert werden.
- Die Erfindung wurde in ihrer bevorzugten Ausführungsform mit einem bestimmten Grad von Besonderheit beschrieben, es versteht sich jedoch, daß die vorliegende Offenbarung der bevorzugten Ausführungsform in den Einzelheiten ihres Aufbaus geändert worden ist und auf jede Kombination und Anordnung von Teilen zurückgegriffen werden kann, ohne daß vom Bereich der Erfindung, wie nachfolgend beansprucht, abgewichen wird.
Claims (7)
1. Bildleser mit
einer Lichtquelle zum Aussenden von Licht in Richtung
einer Originalleseposition,
linienförmigen photoelektrischen Umwandlungsmitteln (8)
mit einer Anzahl von in einer Linie angeordneten
photoelektrischen Umwandlungselementen (P1-P12) zum Abfühlen von von
der Lichtquelle in Richtung eines Originals ausgesendetem
und auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das
Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden
ist, in elektrische Signale umzuwandeln, wobei die
photoelektrischen Umwandlungsmittel (8) eine erste Ausgaberoute
(To) zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben
von ungeradzahligen n-ten photoelektrischen
Umwandlungselementen und eine zweite Ausgaberoute (TE) zur Herleitung
photoelektrischer Umwandlungsausgaben von geradzahligen n-
ten photoelektrischen Umwandlungselementen aufweisen,
wodurch photoelektrische Umwandlungsausgaben sequentiell aus
der ersten und zweiten Ausgaberoute (To, TE) eine nach der
anderen in abwechselnder Reihenfolge ausgelesen werden und
einen Satz von photoelektrischen Umwandlungsausgaben für
eine Linie ergeben, und dadurch gekennzeichnet, daß er
ferner Ausgabeeinstellmittel (50) zur Bestimmung einer
Differenz zwischen jeder aktuellen photoelektrischen
Umwandlungsausgabe der linienförmigen photoelektrischen
Umwandlungselemente und jeder vorhergehenden photoelektrischen
Umwandlungsausgabe derselben aufweist, so daß, wenn der
Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert
ist, ein Mittelwert der aktuellen und vorhergehenden
photoelektrischen Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen
wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer als
der bestimmte Schwellenwert ist, die vorhergehende
photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen
wird.
2. Bildleser nach Anspruch 1, welcher ferner
Abtastmittel zum Verschieben der Relativlage zwischen
dem Original und der Lichtquelle nach Herleitung einer
Leseausgabe für eine Linie aufweist, womit die Leseposition über
einen Bereich für eine Linie verschoben wird.
3. Bildleser nach Anspruch 1, wobei die
Ausgabeeinstellmittel (50)
eine Mittelungsschaltung (52, 56) zum Berechnen eines
Mittelwerts zwischen der aktuellen photoelektrischen
Umwandlungsausgabe und der vorhergehenden photoelektrischen
Umwandlungsausgabe,
eine Rechenschaltung (60) zum Berechnen eines
Absolutwerts der Differenz zwischen der aktuellen photoelektrischen
Umwandlungsausgabe und der vorhergehenden photoelektrischen
Umwandlungsausgabe,
eine Vergleichsschaltung (64) zum Vergleichen des
Absolutwerts der Differenz, der durch die Rechenschaltung
berechnet worden ist, mit dem bestimmten Schwellenwert,
wobei die Vergleichsschaltung (64) dahingehend arbeitet, daß
sie ein erstes Auswahlsignal ausgibt, wenn der Absolutwert
der Differenz größer ist, und ein zweites Auswahlsignal
ausgibt, wenn der Absolutwert kleiner ist, und
einen Selektor (58), der so eingerichtet ist, daß er
eine Ausgabe der Mittelungsschaltung (52, 56), die
vorhergehende photoelektrische Umwandlungsausgabe und eine Ausgabe
der Vergleichsschaltung erhält, und dahingehend arbeitet,
daß er die von der Mittelungsschaltung (52, 56) erhaltene
Ausgabe ansprechend auf das erste Auswahlsignal und die
vorhergehende photoelektrische Umwandlungsausgabe
ansprechend
auf das zweite Auswahlsignal ausgibt, aufweisen.
4. Bildleser mit
einer Lichtquelle zur Abgabe von Licht in Richtung
einer Originalleseposition,
linienförmigen photoelektrischen Umwandlungsmitteln (8)
mit einer Anzahl von in Linienform angeordneten
photoelektrischen Umwandlungselementen (P1-P12) zum Abfühlen von von
der Lichtquelle in Richtung des Originals ausgesendetem und
auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das
Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden
ist, in elektrische Signale umzuwandeln, wobei die
photoelektrischen Umwandlungsmittel (8) eine erste Ausgaberoute
zur Herleitung photoelektrischer Umwandlungsausgaben von
ungeradzahligen n-ten photoelektrischen Umwandlungselementen
und eine zweite Route zur Herleitung photoelektrischer
Umwandlungsausgaben von geradzahligen n-ten photoelektrischen
Umwandlungselementen aufweisen, wodurch photoelektrische
Umwandlungsausgaben sequentiell aus der ersten und zweiten
Ausgaberoute einzeln in abwechselnder Reihenfolge ausgelesen
werden und einen Satz von photoelektrischen
Umwandlungsausgaben für eine Linie ergeben, und dadurch gekennzeichnet,
daß er ferner
Ausgabeeinstellmittel (50) zur Bestimmung einer
Differenz zwischen jeder aktuellen photoelektrischen
Umwandlungsausgabe der linienförmigen photoelektrischen
Umwandlungsmittel und jeder vorhergehenden photoelektrische
Umwandlungsausgabe derselben aufweist, so daß, wenn der
Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert
ist, ein Mittelwert der aktuellen und der vorhergehenden
photoelektrischen Umwandlungsausgabe als Leseausgabe
genommen wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer
als der bestimmte Schwellenwert ist, die aktuelle
photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird.
5. Bildleser nach Anspruch 4, welcher ferner
Abtastmittel zum Verschieben der Relativlage zwischen
dem Original und der Lichtquelle nach Herleitung einer
Leseausgabe für eine Linie aufweist, womit die Leseposition über
einen Bereich für eine Linie verschoben wird.
6. Bildleser nach Anspruch 4, wobei die
Ausgabeeinstellmittel
eine Mittelungsschaltung (52, 56) zum Berechnen eines
Mittelwerts zwischen der aktuellen photoelektrischen
Umwandlungsausgabe und der vorhergehenden photoelektrischen
Umwandlungsausgabe,
eine Rechenschaltung (60) zum Berechnen eines
Absolutwertes der Differenz zwischen der aktuellen
photoelektrischen Umwandlungsausgabe und der vorhergehenden
photoelektrischen Umwandlungsausgabe,
eine Vergleichsschaltung (64) zum Vergleichen des
Absolutwerts der Differenz, die von der Rechenschaltung (60)
berechnet worden ist, mit dem bestimmten Schwellenwert,
wobei die Vergleichsschaltung dahingehend arbeitet, daß sie
ein erstes Auswahlsignal ausgibt, wenn der Absolutwert der
Differenz größer ist, und ein zweites Auswahlsignal
auszugeben, wenn der Absolutwert kleiner ist, und
einen Selektor (58), der so eingerichtet ist, daß er
eine Ausgabe der Mittelungsschaltung, die vorhergehende
photoelektrische Umwandlungsausgabe und eine Ausgabe der
Vergleichsschaltung erhält, und dahingehend arbeitet, daß er
die von der Mittelungsschaltung erhaltene Ausgabe
ansprechend auf das erste Auswahlsignal und die aktuelle
photoelektrische Umwandlungsausgabe ansprechend auf das zweite
Auswahlsignal ausgibt, aufweisen.
7. Verfahren zum Lesen eines Bildes mit den
Verfahrensschritten des
Einstrahlens von Licht in Richtung einer
Originalleseposition,
Anordnens einer Anzahl von photoelektrischen
Umwandlungselementen in Linienform zum Abfühlen von von einer
Lichtquelle in Richtung eines Originals ausgesendetem und
auf dieses einfallendem Licht, um das Licht, welches das
Original durchlaufen hat oder von diesem reflektiert worden
ist, in elektrische Signale umzuwandeln,
Vorsehens einer ersten Ausgaberoute zur Herleitung von
photoelektrischen Umwandlungsausgaben von ungeradzahligen n-
ten photoelektrischen Umwandlungselementen und einer zweiten
Ausgaberoute zur Herleitung von photoelektrischen
Umwandlungsausgaben von geradzahligen n-ten photoelektrischen
Umwandlungselementen,
Auslesens photoelektrischer Umwandlungsausgaben
sequentiell aus der ersten und zweiten Ausgaberoute eine nach der
anderen in abwechselnder Reihenfolge, damit sich ein Satz
photoelektrischer Umwandlungsausgaben für eine Linie ergibt,
und gekennzeichnet durch das
Bestimmen einer Differenz zwischen jeder aktuellen
photoelektrischen Ausgabe und der entsprechenden
vorhergehenden photoelektrischen Ausgabe, so daß, wenn der
Absolutwert der Differenz kleiner als ein bestimmter Schwellenwert
ist, ein Mittelwert der aktuellen und der vorhergehenden
photoelektrischen Umwandlungsausgabe als Leseausgabe
genommen wird, während, wenn der Absolutwert der Differenz größer
als der bestimmte Schwellenwert ist, die aktuelle
photoelektrische Umwandlungsausgabe als Leseausgabe genommen wird.
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