Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft generell eine
Bildanzeigevorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten
Art. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine
Bildanzeigevorrichtung zum Überlagern einer digitalen
Abbildung einschließlich Zeichen und graphischen Titeln über ein
Bild, das gemäß einem zusammengesetzten Signal nach einem
Standardverfahren, zum Beispiel dem NTSC-Verfahren,
dargestellt wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine
Bildanzeigevorrichtung mit einer sogenannten digitalen
Anzeige-Positionierschaltung (im folgenden kurz als "digitale
Positionierschaltung" bezeichnet) mit einem digitalen Zähler
zum Bestimmen einer Anzeigeposition etwa auf einer Bildröhre,
einer Flüssigkristallanzeige oder einer Plasmaanzeige mit
Matrix-Pixeln.
Stand der Technik
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Die Fig. 3 ist ein Blockschaltbild zur Darstellung
des Aufbaus und der Arbeitsweise einer
Bildanzeigevorrichtung, die mit einer herkömmlichen digitalen
Positionierschaltung ausgestattet ist, wobei insbesondere der Schaltungsteil
für die Signalerzeugung für die Zeichenabbildung dargestellt
ist.
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Die Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung 15
ist mit einem Anzeigedaten-RAM 5 versehen, der eine Anzahl
von darzustellenden Zeichencodes speichert.
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Um einen Zeichencode W, der von einem Mikrocomputer 1
zugeführt wird, in den Anzeigedaten-RAM 5 einzuschreiben, ist
die Schaltung mit einem Schreibadressenregister 2 zum
Festhalten eines Adressensignals A aus den Steuer/Datensignalen B
vom Mikrocomputer 1, einem Schreibdatenregister 3 zum
Festhalten des Zeichencodes W, einer
Schreibsynchronisierschaltung 4 zum Erzeugen eines dem Steuersignal entsprechenden
Schreibsynchronisationssignales S und eine
Adressenauswahlschaltung 6 zum Erzeugen eines an den Anzeigedaten-RAM 5
gerichteten Adressensignals U auf den Erhalt des
Schreibsignales S von der Schreibsynchronisationsschaltung 4 hin
vorgesehen.
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Um einen anzuzeigenden Zeichencode G aus dem
Anzeigedaten-RAM 5 auszulesen, ist die Zeichenabbildungssignal-
Erzeugungsschaltung 15 mit einem vertikalen Adressenzähler 12
zum Erzeugen eines Zeilenauswahlsignales R beim Erhalt eines
vertikalen Synchronisationssignales V und eines horizontalen
Synchronisationssignales H von einer
Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 und zum Anlegen des Zeilenauswahlsignals
R an die Adressenauswahlschaltung 6, mit einer
Oszillatorschaltung 11 zum Erzeugen eines Punkttaktsignales D beim
Erhalt des horizontalen Synchronisationssignales H und mit
einem horizontaler Adressenzähler 10 zum Erzeugen eines
Spaltenauswahlsignales C beim Erhalt des horizontalen
Synchronisationssignales H und des Punkttaktsignales D und zum Anlegen
des Spaltenauswahlsignales C an die Adressenauswahlschaltung
6 und die Schreibsynchronisationsschaltung 4 versehen.
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Um das Muster des so ausgewählten Zeichencodes
anzuzeigen, ist die Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung
15 des weiteren mit einem Zeichengenerator 7 zum Erzeugen des
Zeichenmusters P entsprechend einer Zeile des dem Zeichen
entsprechenden Musters beim Erhalt des in der
Adressenauswahlschaltung 6 erzeugten Adressensignals L und des so
ausgewählten Zeichencodes G und mit einer
Seriell-Konverterschaltung 8 zum aufeinanderfolgenden Ausgeben des Zeichenmusters
mit einer Anzahl von Bits entsprechend einer Zeile Punkt für
Punkt durch das Punkttaktsignal D versehen. Das
Ausgangssignal
der Seriell-Konverterschaltung 8 wird vor dem Anlegen
an den Bildschirm 9, auf dem eine überlagerte Anzeige
dargestellt wird, mit einem weiteren Bildsignal E kombiniert.
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Im folgenden wird die Arbeitsweise dieser
Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung 15 beschrieben, wenn ein
vom Mikrocomputer 1 zugeführter Zeichencode W in den
Anzeigedaten-RAM 5 eingeschrieben wird.
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Wenn der Mikrocomputer 1 mit einem Steuer/Datensignal
B einen in den Anzeigedaten-RAM 5 einzuschreibenden
Zeichencode zum Schreibdatenregister 3 gibt, hält das
Schreibdatenregister 3 als Empfänger die Daten für den Zeichencode W fest
und gibt die Daten dann zum Anzeigedaten-RAM 5. Wenn der
Mikrocomputer 1 über das Steuer/Datensignal B die Adresse für
die in den Anzeigedaten-RAM 5 einzuschreibenden Daten an das
Adressenregister 2 liefert, hält das Schreibadressenregister
2 als Empfänger das Adressensignal A fest und gibt es an den
Anzeigedaten-RAM 5 aus. Wenn der Mikrocomputer 1 mit den
Steuer/Datensignalen B der Schreibsynchronisationsschaltung 4
in der Form eines Steuersignals Informationen über die
Tatsache zuführt, daß das Schreibadressenregister 2 und das
Schreibdatenregister 3 ein Adressensignal A bzw. einen
Zeichencode W enthalten, versucht die
Schreibsynchronisationsschaltung 4 als Empfänger, an den Anzeigedaten-RAM 5 ein
Schreibsynchronisationssignal S anzulegen.
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Dabei vermeidet es jedoch die
Schreibsynchronisationsschaltung 4, das Schreibsynchronisationssignal S zu der
Zeit auszugeben, in der ein Zeichencode G aus dem
Anzeigedaten-RAM 5 ausgelesen wird, vorausgesetzt, daß der vom
Adressensignal U, das von der Adressenauswahlschaltung 6 erzeugt
wird, die das Zeilenauswahlsignal R und das
Spaltenauswahlsignal C erhalten hat, ausgewählte Anzeigezeichencode G
synchron zum horizontalen Synchronisationssignal H und
vertikalen Synchronisationssignal V ausgelesen wird. Die Darstellung
des zur Schreibsynchronisationsschaltung 4 geführten
Eingangssignals, das für die obige Entscheidung erforderlich
ist, wurde in der Fig. 3 weggelassen. Beim Erhalt des
Schreibsynchronisatonssignals S wählt die
Adressenauswahlschaltung 6 das Adressensignal A aus und führt dieses Signal
als Adressensignal U zum Anzeigedaten-RAM 5, wodurch der
Zeichencode W unter der Adresse in den Anzeigedaten-RAM 5
eingeschrieben wird, die vom Adressensignal U angegeben wird.
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Es folgt nun die Beschreibung der Arbeitsweise der
Schaltung, wenn der anzuzeigende Zeichencode G ausgewählt und
aus dem Anzeigedaten-RAM 5 ausgelesen wird. Beim Erhalt des
vertikalen Synchronisationssignales V initialisiert der
vertikale Adressenzähler 12 seine Zählung, und er zählt beim
Erhalt des horizontalen Synchronisationssignales H hoch und
gibt das Zeilenauswahlsignal R zum Bestimmen der vertikalen
Position auf der Abtastzeile aus. Beim Erhalt des
horizontalen Synchronisationssignales H initialisiert die
Oszillatorschaltung 11 die Oszillationsphase, erzeugt das
Punkttaktsignal D mit einer Frequenz, die der horizontalen
Abtastgeschwindigkeit in der Abtastzeile entspricht, und gibt es aus.
Beim Erhalt des horizontalen Synchronisationssignales H
initialisiert der horizontale Adressenzähler 10 seine Zählung,
zählt beim Erhalt des Punkttaktsignales D hoch und gibt das
Spaltenauswahlsignal C zum Bestimmen der horizontalen
Position in der Abtastzeile aus. Die Adressenauswahlschaltung 6
erhält das so erzeugte Zeilenadressensignal R und
Spaltenadressensignal C, erzeugt ihrerseits das für den
Anzeigedaten-RAM 5 vorgesehene Adressensignal U und das für den
Zeichengenerator 7 vorgesehene Adressensignal L dadurch, daß es
die Adressensignale einer Berechnung in Übereinstimmung mit
den entsprechenden Speichermoden unterwirft, und gibt das
Ergebnis an den Anzeigedaten-RAM 5 bzw. den Zeichengenerator
7 aus.
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Beim Erhalt des Adressensignals U liest der
Anzeigedaten-RAM 5 den vorher unter der angegebenen Adresse
gespeicherten Zeichencode G aus und gibt ihn zum Zeichengenerator
7. Der Zeichengenerator 7 kann zum Beispiel ein ROM zum
Speichern
von Zeichenmustern sein. Beim Erhalt des Zeichencodes G
wählt der Zeichengenerator 7 das Muster (in Matrixgestalt)
aus, das dem dem Code entsprechenden Zeichen entspricht, und
gibt beim Erhalt des Adressensignals L das Zeichenmuster P
aus, das einer Zeile in dem Muster für das Zeichen
entspricht. Die Seriell-Konverterschaltung 8, die im
wesentlichen aus einem Schieberegister gebildet wird, speichert das
Zeichenmuster P mit einer Anzahl von Bits und gibt beim
Erhalt des Punkttaktsignales D die Punkte entsprechend
nacheinander aus.
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Das in der
Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung 15 erzeugte Bildsignal, das aufeinanderfolgend Punkt für
Punkt ausgegeben wird, wird mit dem Bildsignal E kombiniert,
das von einem zusammengesetzten Bildsignal F abgetrennt wird,
und zum Bildschirm 9 geführt. Bei diesem Beispiel werden die
vertikalen und horizontalen Koordinatenpositionen des
gezeigten Bildes durch das Zeilenauswahlsignal R vom vertikalen
Adressenzähler und das Spaltenauswahlsignal C vom
horizontalen Adressenzähler bestimmt. Von der Adressenauswahlschaltung
6, dem Anzeigedaten-RAM 5 und dem Zeichengenerator 7 wird des
weiteren eine auf dem dargestellten Bild zu überlagernde
Punktabbildung erzeugt, deren Koordinaten aus dem wie oben
bestimmten Koordinatenpositionen bestimmt werden. Die
Bestimmung der Anzeigeposition der auf dem Anzeigebild zu
überlagernden Punktabbildung basiert daher auf den Zählwerten des
vertikalen Adressenzählers 12 und des horizontalen
Adressenzählers 10 und dem Punkttaktsignal von der
Oszillatorschaltung 11 und der Adressenauswahlschaltung 6, die eine digitale
Positionierschaltung bilden.
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Es wurde die Zeichenabbildungs-Erzeugungsschaltung
als ein spezielles Beispiel für eine Bildanzeigevorrichtung
mit einer bekannten digitalen Positionierschaltung
beschrieben. Es wird nun das vertikale Synchronisationssignal V, das
vom vertikalen Adressenzähler 12 erhalten wird, erläutert.
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Der Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 wird
das zusammengesetzte Bildsignal F nach dem vorgegebenen
Standardverfahren zugeführt. Sie erzeugt das horizontale
Synchronisationssignal H normalerweise durch die Schritte des
Extrahierens des horizontalen Synchronisationssignals H aus dem
zusammengesetzten Bildsignal F mittels eines Hochpaßfilters
mit einer differentierenden Schaltung und des Unterwerfens
des so extrahierten Signals unter eine Wellenformung mittels
eines Verstärkers, eines Komparators oder dergleichen; und
sie erzeugt das vertikale Synchronisationssignal V durch die
Schritte des Extrahierens des vertikalen
Synchronisationssignals V mittels eines Tiefpaßfilters mit einer
integrierenden Schaltung und des Unterwerfens des so extrahierten
Signals unter eine Wellenformung mittels des Verstärkers, des
Komparators oder dergleichen. Das so erzeugte vertikale
Synchronisationssignal V setzt den vertikalen Adressenzähler 12
mit seiner hinteren Flanke zurück, wodurch die vertikale
Position initialisiert wird.
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Das zusammengesetzte Bildsignal F kann jedoch während
der Radioübertragung Rauschen aufnehmen, und außerdem kann
dessen Signalpegel vertikal fluktuieren, mit dem Ergebnis
eines Unterschieds von 1/2 H in der Synchronisationszeit
zwischen ungeraden und geraden Zeilen, abhangig von der
Verschachtelung des angezeigten Bildes, wodurch auch das
vertikale Synchronisationssignal V beeinflußt wird, das durch die
integrierende Schaltung vom zusammengesetzten Bildsignal F
abgetrennt wird. Auch wenn die vordere Flanke des vertikalen
Synchronisationssignals V relativ stabil ist, neigt dessen
hintere Flanke dazu, instabil zu werden (siehe X, Y des
Signals V im Wellenformdiagramm der Fig. 2(b)).
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Andererseits erhält der vertikale Adressenzähler 12
das Signal V im Wellenformdiagramm der Fig. 2(b) und wird
zurückgesetzt, während das Signal auf dem niedrigen "L"-Pegel
ist. Folglich ändert sich der Zeitpunkt des Beginns der
Zählung. Mit anderen Worten ist die sequentielle Relation
zwischen
dem Zeilenauswahlsignal R, das vom vertikalen
Adressenzähler 12 ausgegeben wird, und dem horizontalen
Synchronisationssignal H nicht stabil, wenn das vertikale
Synchronisationssignal V direkt zum Rücksetzeingang des vertikalen
Adressenzählers 12 geführt wird, und das Problem liegt darin, daß
die Anzeigeposition der digitalen Abbildung dazu neigt, sich
um eine Abtastzeile nach oben und unten zu bewegen.
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In der JP-A-63-46 076, die als Darstellung des
nächstliegenden Standes der Technik betrachtet wird, ist eine
Bildanzeigeschaltung beschrieben, bei der eine
Bezugssignalerzeugungsschaltung mit einem 2-Bit-Zähler, einem UND-
Gatter und einem D-Flip-Flop vorgesehen ist. Der Zähler wird
durch die vordere Flanke des vertikalen
Synchronisationssignales zurückgesetzt. Es ist daher leicht möglich, daß der
Zähler durch Rauschen zurückgesetzt wird.
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Die US-A-4 962 428 zeigt eine Horizontal- und
Vertikal-Positionierschaltung, bei der ein D-Flip-Flop eines
vertikalen Richtungszählers nur von der vorderen oder der
hinteren Flanke des vertikalen Synchronisationssignales betätigt
wird.
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Eine Schaltung, die leicht durch Rauschen beeinflußt
wird, ergibt das Problem, daß sich die dargestellten Zeichen
auf und ab bewegen, wie es oben angegeben ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Bildanzeigevorrichtung zu schaffen, mit der durch Hinzufügen
einer einfachen Schaltung Bildanzeigen stabil dargestellt
werden können. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Bildanzeigevorrichtung mit einer digitalen
Positionierschaltung zu schaffen, die verhindert, daß sich das
dargestellte Bild vertikal verschiebt, auch wenn aufgrund von
Rauschen und aufgrund der Verschachtelung eine Verschiebung
um 1/2 H auftritt.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit der
Bildanzeigevorrichtung des Patentanspruchs 1 gelöst. Im Patentanspruch
2 ist eine bevorzugte vorteilhafte Ausführung dieser
Vorrichtung beschrieben.
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Bei der erfindungsgemäßen Bildanzeigevorrichtung wird
zum Bestimmen der vertikalen Bildposition gemäß der Zählung
des vertikalen Adressenzählers die Zählschaltung für die
horizontalen Synchronisationssignale in Übereinstimmung mit der
vorderen Flanke des vertikalen Synchronisationssignales beim
Erhalt der vertikalen und horizontalen
Synchronisationssignale gestartet und der vertikale Adressenzähler zu dem
Zeitpunkt zurückgesetzt, bei dem der Zählwert für mehr als ein
horizontales Synchronisationssignal erreicht ist. Das heißt,
daß zwischen der Synchronisationssignalabtrennschaltung und
dem vertikalen Adressenzähler der herkömmlichen
Schaltungsanordnung der Fig. 3 eine Wellenformschaltung mit einem Zähler
zum Zählen der horizontalen Synchronisationssignale
vorgesehen ist. Die Wellenformschaltung wird dazu verwendet, die
hintere Flanke des vertikalen Synchronisationssignales, das
in der Synchronisationssignalabtrennschaltung abgetrennt und
erzeugt wurde, mit dem horizontalen Synchronisationssignal zu
synchronisieren, und das Signal, das bezüglich des
horizontalen Synchronisationssignales zu einem festen Zeitpunkt
erzeugt wird, wird zu dem Rücksetzeingang des vertikalen
Adressenzählers geführt.
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Die Wellenformschaltung umfaßt zur Bildung eines
Zählers ein erstes und ein zweites D-Flip-Flop und ein positives
logisches ODER-Gatter (= ein negatives logisches UND-Gatter).
Das erste D-Flip-Flop erhält an seinem Takteingang das
honzontale Synchronisationssignal, das in der
Synchronisationssignalabtrennschaltung abgetrennt und erzeugt wurde, und an
seinem Dateneingang das vertikale Synchronisationssignal
zugeführt. Das zweite D-Flip-Flop erhält an seinem Takteingang
das horizontale Synchronisationssignal und an seinem
Dateneingang das positive logische Ausgangssignal des ersten D-
Flip-Flops zugeführt. Das positive logische ODER-Gatter
erhält an seinem ersten Eingang das vertikale
Synchronisationssignal und an seinem zweiten Eingang das negative logische
Ausgangssignal des zweiten D-Flip-Flops zugeführt. Dem
vertikalen Adressenzähler wird das vertikale
Synchronisationssignal, das in der Synchronisationssignalabtrennschaltung
abgetrennt und erzeugt wurde, nicht direkt zugeführt, sondern
er erhält an seinem Rücksetzeingang das Ausgangssignal des
positiven logischen ODER-Gatters zugeführt.
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Das erste und das zweite D-Flip-Flop bilden einen
zweistufigen Synchronisationszähler mit dem horizontalen
Synchronisationssignal als Auslöser, der zwei der horizontalen
Synchronisationssignale synchron zählt.
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Bei dieser Anordnung dient das erste Flip-Flop dazu,
das von der Synchronisationssignalabtrennschaltung
abgetrennte und mit dem horizontalen Synchronisationssignal
synchronisierte vertikale Synchronisationssignal festzuhalten, und das
zweite Flip-Flop dient dazu, die einem Abtastintervall
entsprechende Zeitverzögerung zu verursachen, so daß beim fol
genden Synchronisationssignal ein Signal zum Erzeugen der
hinteren Flanke des vertikalen Synchronisationssignales
erzeugt werden kann. Da ein zu diesem Signal invertiertes
Signal vom negativen logischen Ausgang des zweiten Flip-Flops
zum positiven logischen ODER-Gatter (= negativen logischen
UND-Gatter) geführt wird, kann die hintere Flanke des
vertikalen Synchronisationssignales, das in der
Synchronisationssignalabtrennschaltung abgetrennt wurde, am Ausgang des
positiven logischen ODER-Gatters synchron zum horizontalen
Synchronisationssignal zu einem festen Zeitpunkt ausgegeben
werden. Der vordere Teil des Signals und das vertikale
Synchronisationssignal können daher zur gleichen Zeit am Ausgang des
positiven logischen ODER-Gatters erhalten werden, während der
hintere Teil davon zu einem festen Zeitpunkt synchron zum
horizontalen Synchronisationssignal erhalten werden kann.
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Da der vertikale Adressenzähler synchron zum
horizontalen Synchronisationssignal beim Erhalt des vertikalen
Synchronisationssignals, dessen hintere Flanke mit dem
horizontalen Synchronisationssignal zu einem festen Zeitpunkt
synchronisiert ist, initialisiert wird, ist die erhaltene
Abbildung nicht nur stabil, sondern auch frei von vertikalen
Fluktuationen.
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Darüberhinaus wird die Abbildung nicht davon
betroffen, wenn aufgrund von Rauschen und aufgrund der
Verschachtelung eine Verschiebung um 1/2 H auftritt.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das hauptsächlich
die Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung einer
erfindungsgemäßen Bildanzeigevorrichtung darstellt.
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Die Fig. 2 ist ein Schaltbild einer
Wellenformschaltung für die erfindungsgemäße Bildanzeigevorrichtung mit
einem Wellenformdiagramm für die entsprechenden Signale.
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Die Fig. 3 ist ein Blockschaltbild für die
Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung einer herkömmlichen
Bildanzeigevorrichtung.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Die Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung 16
dieser Ausführungsform unterscheidet sich von der
Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung 15 der Fig. 3 durch die
Wellenformschaltung 14 zwischen der
Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 und dem vertikalen Adressenzähler 12, der
mit einem Synchronisationssignal N versorgt wird, das nicht
mit dem vertikalen Synchronisationssignal V, sondern mit dem
horizontalen Synchronisationssignal normalisiert ist.
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Die Fig. 2 ist ein Schaltbild der Wellenformschaltung
14 (Fig. 2(a)) mit einem Wellenformdiagramm für die
entsprechenden Signale (Fig. 2 (b)). Die Wellenformschaltung 14 der
erfindungsgemäßen Bildanzeigevorrichtung umfaßt D-Flip-Flops
21 und 22 und ein negatives logisches UND-Gatter 23 (ein
positives logisches ODER-Gatter ist gleichermaßen anwendbar).
Die D-Flip-Flops 21 und 22 bilden einen Zähler zum synchronen
Zählen von "2" der horizontalen Synchronisationssignale, der
das Zählen beim Erhalt des vertikalen Synchronisationssignals
beginnt.
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Das Flip-Flop 21 erhält an seinem Takteingang (CLK)
das horizontale Synchronisationssignal H, das in der
Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 abgetrennt und erzeugt
wurde, und an seinem Dateneingang (D) das vertikale
Synchronisationssignal V zugeführt. Das Flip-Flop 22 erhält an
seinem Takteingang (CLK) das horizontale Synchronisationssignal
H und an seinem Dateneingang (D) das positive logische
Ausgangssignal (Q) des Flip-Flops 21 zugeführt. Das negative
logische UND-Gatter 23 erhält an seinem einen Eingang das
vertikale Synchronisationssignal V und an seinem anderen
Eingang ein Signal K vom negativen logischen Ausgang (Q*) des
Flip-Flops 22 zugeführt (Q* ist in der Zeichnung ein "Q oben
quer" mit der Bedeutung eines bezüglich des Ausgangssignals Q
invertierten Ausgangssignals). Dem vertikalen Adressenzähler
12 wird das vertikale Synchronisationssignal V, das in der
Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 abgetrennt und
erzeugt wurde, nicht direkt zugeführt, sondern er erhält an
seinem Rücksetzeingang das normalisierte Synchronsignal N vom
negativen logischen UND-Gatter 23 zugeführt.
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Anhand der Fig. 2(b) wird nun die Arbeitsweise der
erfindungsgemäßen Wellenformschaltung 14 beschrieben. Das
vertikale Synchronisationssignal V, das in der
Synchronisationssignalabtrennschaltung 13 abgetrennt und erzeugt wird
(siehe das Signal V im Wellenformdiagramm der Fig. 2(b)),
wird an das Flip-Flop 21 und an das negative logische UND-
Gatter 23 angelegt. Das Flip-Flop 21 hält das horizontale
Synchronisationssignal H während der Abfallzeit des
horizontalen Synchronisationssignales H (siehe das Signal H im
Wellenformdiagramm (b)) synchron fest, und das Flip-Flop 22
verzögert
das Signal um ein Abtastintervall und hält es dann
synchron während der folgenden Abfallzeit des horizontalen
Synchronisationssignales H fest. Daraufhin wird am negativen
logischen Ausgang (Q*) des Flip-Flops 22 das invertierte
Ausgangssignal K ausgegeben, das an das negative logische UND-
Gatter 23 angelegt wird. Auf diese Weise verkürzt das
negative logische UND-Gatter 23 den hinteren Endabschnitt des
vertikalen Synchronisationssignales V, so daß die hintere Flanke
bei dem um 2 H nach dem Erzeugen des vertikalen
Synchronisationssignales verzögerten Zeitpunkt liegt, und erzeugt das
Synchronisationssignal N, das durch das horizontale
Synchronisationssignal normalisiert ist (siehe das Signal N im
Wellenformdiagramm (b)). Der vordere Teil des so normalisierten
Synchronisationssignals N ist auf den gleichen Zeitpunkt
fixiert wie das vertikale Synchronisationssignal V, während der
hintere Teil davon mit dem horizontalen
Synchronisationssignal H synchronisiert ist und auf den Zeitpunkt fixiert
ist, der dem horizontalen Synchronisationssignal H mit einem
Zählerstand von 2H nach dem Erzeugen des vertikalen
Synchronisationssignals V entspricht (siehe Z des Signals N im
Wellenformdiagramm (b)). Bei dieser Ausführungsform wird der
vertikale Adressenzähler um 1 H früher als der herkömmliche
Adressenzähler zurückgesetzt, und der Zeitpunkt für den
Beginn der Zählung wird um eine Zeile verschoben. Dadurch
ergeben sich jedoch keine Probleme, da die Anzeigeposition nur um
eine Zeile verschoben wird.
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Zwischen den ersten und zweiten D-Flip-Flops 21 und
22 kann auch ein drittes D-Flip-Flop vorgesehen werden. Das
dritte D-Flip-Flop nimmt an seinem Takteingang das
horizontale Synchronisationssignal auf und an seinem Dateneingang das
positive logische Ausgangssignal des ersten D-Flip-Flops 21.
Das zweite D-Flip-Flop 22 nimmt dann anstelle des positiven
logischen Ausgangssignals des ersten D-Flip-Flops an seinem
Dateneingang das positive logische Ausgangssignal des dritten
D-Flip-Flops auf. Dies bildet einen sogenannten
synchronisierten
dreistufigen Zähler. Mit der so aufgebauten
Wellenformschaltung wird die Verzögerungszeit der hinteren Flanke
des vertikalen Synchronisationssignals gegenüber der
vorhergehenden Ausführungsform um ein Abtastintervall erhöht. Da
die Anzeigeposition wie vorher eingestellt werden kann, kann
damit der gleiche Effekt erhalten werden.
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Der vertikale Adressenzähler 12 wird daher bei der
erfindungsgemäßen Bildanzeigevorrichtung beim Erhalt des
normalisierten Synchronisationssignales mit dem horizontalen
Synchronisationssignal H synchronisiert. Folglich wird die
digitale Abbildung daran gehindert, sich um eine Abtastzeile
vertikal zu verschieben, und damit eine stabile Abbildung
erhalten.
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Die erfindungsgemäß aufgebaute digitale
Positionierschaltung ist nicht auf die
Zeichenabbildungssignal-Erzeugungsschaltung beschränkt, die mit der obigen Ausführungsform
beschrieben wurde. Die vorliegende Erfindung ist nicht nur
auf Bildanzeigevorrichtungen mit digitalen
Bildsignalerzeugungsschaltungen anwendbar und kann nicht nur zur
Überlagerung von Zeichen, Titeln und dergleichen beim Fernsehen, bei
Magnetbandaufzeichnungen, Videokameras und Laserdisks
angewendet werden, sondern auch bei Bildanzeigevorrichtungen mit
digitalen Positionierschaltungen zum Ansteuern von
Flüssigkristallanzeigen und Matrixbildelementen von Plasmaanzeigen
und dergleichen.
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Wie beschrieben, kann mit der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe gelöst werden, eine Bildanzeigevorrichtung zu
schaffen, mit der durch Hinzufügen einer einfachen Schaltung
Bilder stabil dargestellt werden können.
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Obwohl bei der obigen Ausführungsform ein Zähler und
logische Schaltungen dazu verwendet werden, um die hintere
Flanke des vertikalen Synchronisationssignales einzustellen,
muß bei der vorliegenden Erfindung nicht notwendigerweise ein
Zähler vorgesehen werden. Es kann zum Beispiel auch ein
Schieberegister dazu verwendet werden, um zuerst Daten
entsprechend
dem vertikalen Synchronisationssignal einzustellen
und dann die Daten entsprechend dem horizontalen
Synchronisationssignal zu verschieben. Zusammen mit den logischen
Schaltungen ist es so möglich, mit den Verschiebungen
entsprechenden Stufen die erforderliche Anzahl von Verschiebungen und
Ausgangssignalen zu erhalten.