DE69183C - Schleifvorrichtung für Glasprismen - Google Patents
Schleifvorrichtung für GlasprismenInfo
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- DE69183C DE69183C DENDAT69183D DE69183DA DE69183C DE 69183 C DE69183 C DE 69183C DE NDAT69183 D DENDAT69183 D DE NDAT69183D DE 69183D A DE69183D A DE 69183DA DE 69183 C DE69183 C DE 69183C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
- B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
- B24B9/16—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachstehend beschriebene Apparat soll zum Anschleifen der einzelnen Prismenflächen
für die zum Schmuck von Kronleuchtern bestimmten Glasprismen dienen.
Die auf dem Glasprisma herzustellenden Flächen sollen auf dem einen Ende des roh
vorgearbeiteten Glasstabes länglich gestreckte rauten- oder andere polygonalförmige Flächen
und am anderen, spitz zulaufenden Ende kürzere polygonalförmige Flächen erhalten,
welche unter bestimmten Kantenwinkeln zu einander gestellt sind. Es ergiebt dies den
bekannten, an Kronleuchtern angehängten, symmetrisch geformten länglichen Glasprismenstab.
Der Schleifapparat setzt sich zusammen aus einem Rahmen α, in welchem der Schleifstein b
zwischen Körnerspitzen gelagert ist und von der Riemscheibe c umgetrieben werden kann, aus
zwei auf dem Rahmen befestigten Lagerböcken d d, welche mehrere Antriebwellen und Excenter
tragen, und aus dem Träger für den zu schleifenden Glasstab. Entweder ist der ganze
Apparat oder es sind nur einzelne Theile doppelt vorhanden.
Der Glasstabträger ist in zwei Ausführungsformen dargestellt worden. In der einen Ausführungsform
wird der Träger benutzt, um die länglichen Polygonfiächen anzuschleifen, in der anderen, um die kleineren Flächen auf dem
anderen Glasstabende herzustellen; Fig. 1 bis 4 zeigen die erste, Fig. 5 bis 8 die zweite Ausführungsform.
"
Nach Fig. 1 bis 4 wird der Träger durch einen Rahmen e gebildet, welcher auf einer
Achse/ eines im Rahmen α befestigten Lagerbockes g drehbar gelagert ist. Auf einer zweiten
Achsey des Rahmens e sitzen neben einander Führungsstäbe h, welche die eigentlichen Glasträgerstäbe
i festhalten. Das eine Ende jedes Trägerstabes bildet eine Hülse i', in welche der
Glasstab k fest hineingesteckt wird. Der Stab i selbst ist in Führungen h1 am Stab h verschiebbar
und wird durch eine Feder I mit der Spitze des eingesetzten Glasstabes k gegen
einen Querstab h% des Führungsstabes h gedrückt. Mittelst eines Bügels h3 legt sich jeder
Stab h gegen den Rahmen e an. Der Stab i trägt ein Sperrrad z"2 und ein gezahntes Vorschubrad
z'3, welch letzterem gegenüber ein Stift m gestellt ist, der in einem Gestell g1 des
Lagerbockes g festgeschraubt ist. In das Sperrrad i2 greift eine Sperrklinke ζ4, welche in
einem Gelenk des Stabes h befestigt ist und mittelst einer Feder z5 in das Sperrad i2 eingedrückt
wird. Die Zahnlücken des Sperrrades i'2 sind von rundlicher Form, so dafs
der Stab i um seine Längsachse nach beiden Richtungen gedreht werden kann und die
Sperrklinke hierbei abwechselnd aus der einen Zahnlücke heraus und in die andere hineinspringt.
Das Sperrad hat so viel Zahnlücken, wie der Glasstab k Flächen angeschliffen erhalten
soll, und jedesmal wird von der Sperreinrichtung der Glasstab so lange am Schleifstein
b festgehalten, bis eine Fläche fertig geschliffen ist.
Während nun von der Riemscheibe c aus der Schleifstein b umgedreht wird, erhält gleichzeitig
von einem Vorgelege aus die Welle n eine Umdrehung. Auf dieser sitzt eine Excenterscheibe
0, an welche sich die Rolle ρ eines
Hebelarmes q legt, welcher an der Gestellwelle r hängt. Der Arm q ist ■ mittelst einer
in der Länge verstellbaren Zugstange s mit dem Trägerrahmen e verbunden.
Der Apparat ist mit seiner Rahmenfläche χ χ auf einer festen Unterlage stehend zu denken,
so dafs die schleifende Fläche des Steines b horizontal liegt und die in den einzelnen
Trägerstäben i sitzenden Glasstäbe k sich auf die Schleifsteinfläche auflegen. Nachdem nun
eine Fläche jedes Glasstabes fertig geschliffen ist, drückt das Excenter ο den Hebelarm q
nach oben und dieser hebt mittelst Stange, s den ganzen Rahmen e an, ihn um Achse f
etwas drehend, die angehängten Stäbe h i mitnehmend und die Glasstäbe von dem Schleifstein
abhebend. Hierbei stöfst jedes Zahnrad z3 gegen den darüber liegenden Stift m, dieser
setzt sich gegen einen Zahn des Rades und dieser bewirkt, indem die Stäbe i noch etwas
gehoben werden, eine Drehung dieser Stäbe um die Entfernung zweier Zahnlücken des
Sperrrades P. Alsdann läfst das Excenter den Arm q wieder fallen, eine neue Fläche jedes
Glasstabes k legt sich auf die Schleiffläche des Steines b und wird glatt geschliffen. In vorbeschriebener Weise wiederholt sich der Arbeitsvorgang,
bis jeder Glasstab ringsum auf dem einen Ende mit ebenen Flächen versehen ist.
Auf der Welle η sitzt noch eine Ringfläche o1
mit schrägem Anlauf, gegen welche eine Rollep1
einer Hebelstange. ql anliegt. Das andere Ende
dieser Stange umfafst mittelst eines geschlitzten Armes q2 die Zugstange s, Fig. ι und 2. Durch
den Anlauf der Ringfläche erhält die mittelst einer Feder oder sonstwie gegen die Ringfläche
angehaltene Rolle p1 eine seitliche Bewegung, dadurch verdreht sich die Hebelstänge ^1 um
ihren Aufhängepunkt qs und es schwingt auch
die Stange s etwas seitwärts. Diese Seitwärtsbewegung wird dem Trägerrahmen e mitgetheilt,
welcher dazu genügend elastisch ausgebildet bezw. in seiner Lagerung etwas drehbar
ist. Es. erfolgt somit eine kleine Hin - und Herverschiebung der anliegenden Glasflächen
auf der Schleifsteinfläche, so dafs fortwährend andere Stellen des Schleifsteines zur Wirkung
kommen.
Nachdem die einen Enden der Glasstäbe k, wie vorbeschrieben, fertig geschliffen sind, wird
das fertige Ende jedes Stabes in die Stabhülse i1
des anderen Trägersystems (Fig. 4 bis 8) gesteckt, ,um die anderen Enden mit Flächen zu
versehen. Dieses System unterscheidet sich von dem ersteren wesentlich dadurch, dafs der
Lagerbock g des Rahmens e um einen Zapfen g2
drehbar und mittelst einer Schraube g3 feststellbar ist, welche durch einen Schlitz des
Lagerbockes in einen Lagertheil gi des Rahmens
α eingeschraubt ist. ■ Mit Hülfe dieser Verstellung erhält der Rahmen e verschiedene
Neigungen zur Schleifsteinfläche (Fig. 7 und 8), um somit den über einander zu liegen kommenden
Flächenkränzen k1 k'2 u. s. w. bis zur Spitze
jedes Glasslabes k die richtigen Winkelstellungen zu einander geben zu können.
Ferner ist das Excenter ο so eingerichtet, dafs eä während einer Umdrehung die Glasstäbe
k zweimal von der Schleiffläche abhebt, weil in diesem Falle das Abschleifen der
kleineren Flächen weniger Zeit in Anspruch nimmt.
Man erkennt, dafs man mit dem letzteren Apparatsystem (Fig. 4 bis 8) das Abschleifen
sämmfücher, also auch der langgestreckten Flächen besorgen kann, wenn an den Stäben i
die Hülsen il auswechselbar sind und man zum Halten der Glasstabenden entsprechende
Hülsen auf die Stäbe ζ aufsetzt, dem Rahmen e eine entsprechende Neigung mittelst des verstellbaren
Bockes g giebt und entsprechende Excenter 0 benutzt, eventuell gegen einander
auswechselt. Das zuerst beschriebene Trägersystem wird alsdann entbehrlich.
Zu bemerken ist noch, dafs zur Verstellung des Rahmens e in eine andere Neigung auch
die Zugstange s mittelst der Schraubenmutter s1
in ihrer Länge verändert werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleifapparat zum Anschleifen von Polygonflächen an Glasstäben, bestehend aus Trägerstäben (i), welche' in einem Rahmen geneigt gegen eine Schleifsteinfläche aufgehängt sind und mit den in ihren Hülsen filj sitzenden und gegen die Schleifsteinfläche anliegenden Glasstäben (k) nach jedem fertigen Flächenschliff jedes Glässtäbes mittelst einer excentrischen Hubvorrichtung von der Schleiffläche abgehoben, sowie mittelst eines Zahnradvorschubes um so viel verdreht werden, dafs noch ungeschliffene Flächen der wieder gegen, die Schleifsteinfläche gesenkten Glasstäbe an diese anzuliegen kommen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69183C true DE69183C (de) |
Family
ID=342671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69183D Expired - Lifetime DE69183C (de) | Schleifvorrichtung für Glasprismen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69183C (de) |
-
0
- DE DENDAT69183D patent/DE69183C/de not_active Expired - Lifetime
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