DE69178C - Nietmaschine - Google Patents

Nietmaschine

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Publication number
DE69178C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
riveting
lever
wheel
machine
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Active
Application number
DENDAT69178D
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English (en)
Original Assignee
J. B. COURTET in Romans, Dröme, Frankreich
Publication of DE69178C publication Critical patent/DE69178C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nietmaschine.
Bei der durch Patent Nr. 61252 geschützten Nietmaschine wird die Bewegung, d. h. das Auf- und Niedergehen des Nietstempels dadurch bewirkt, dafs man das Schwungrad genau so viel zurückdreht, wie man es vorgedreht hatte. Die im Folgenden beschriebene Neuerung bezweckt ein selbsttätiges Zurückgehen des Nietstempels, sobald die Operation des Nietens beendet ist. Das Schwungrad dreht sich dabei immer in ein und derselben Richtung, wodurch der Antrieb der Nietmaschine mittelst einer Riemscheibe von irgend einer Kraftmaschine aus ermöglicht ist.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Nietmaschine von rechts,
Fig. 2 eine solche von links gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Maschine und Fig. 4 und 5 eine obere bezw. eine hintere Ansicht derselben.
Die Maschine besteht wie im Haupt-Patent aus einem G-förmigen Rahmen, welcher im unteren Schenkel den festen Nietstempel A (der jedoch in seiner Höhenstellung mittelst Schraube α adjustirt werden kann) trägt, im oberen Schenkel dagegen mit einem beweglichen Stempel B ausgerüstet ist. Letzterer ist an den doppelten Kniehebeln b befestigt, welche mittelst der Schraube E verstellt werden können, die ihrerseits von einer feststehenden Welle F aus mittelst Kniegelenkkupplungen G bewegt wird. Es genügt bei dieser Anordnung, die Welle F in der einen oder anderen Richtung zu drehen, um den beweglichen Nietstempel B zu heben oder zu senken. Der Mechanismus, durch welchen das Heben und Senken des Nietstempels selbstthätig ausgeführt wird, ist in den Fig. 3 bis 5 dargestellt.
Die Welle F, welche die Schraube E btthätigt, erhält ihre Bewegung von einer Welle H aus, welche in einer quer zum Rahmen liegenden Hülse gelagert ist. Auf den beiden Enden dieser Hülse sitzen lose zwei Kegelräder d und e, die beide in Eingriff stehen mit dem auf die Welle F aufgekeilten Kegelrad f. Das' Kegelrad e kann mit der Querwelle H durch eine Klinke / verbunden werden, die drehbar an dem Kegelrad e befestigt ist und mit einem Arm gegen einen auf der Nabe des Schwungrades L angebrachten Mitnehmer i stöfst. Die Verbindung des rechten Kegelrades d mit der Welle H geschieht mit Hülfe einer Klauenkupplung g. Die Muffe g wird mit Hülfe eines Gabelhebels O bewegt, welch, letzterer einen Arm ρ trägt, der gegen die Ansätze s sl einer Schraube P stöfst. Letztere ist verschiebbar auf einer Schraube Q, die von der Welle F aus mittelst der Räder rr umgedreht wird. Es folgt aus dieser Anordnung, dafs das Schwungrad, wenn es gedreht wird, die Welle F mitnehmen wird, genau so viel nach der einen Seite wie nach der anderen, je nachdem man das Kegelrad d bezw. e einrückt.
Befindet sich die. Klinke J in der in der Fig. 4 angedeuteten punktirten Stellung und ist die Kupplung g ausgerückt, so dreht sich das
Schwungrad, ohne den Stempelmechanismus zu bethätigen.
Soll mit der Maschine gearbeitet werden, so drückt der Arbeiter auf den Hebel J, der drehbar bei j gelagert ist (Fig. ι und 5). Dieser Hebel wirkt mittelst Stange k1 auf eine Feder k, Fig. 2 und 5, welche, indem sie sich gegen die Klinke / legt, "diese letztere in Eingriff mit dem Mitnehmer i bringt. Das Kegelrad e wird dann mitgenommen und dreht das Rad■ f in der gewünschten Richtung, um die Muttern D der Kniehebel b b einander zu nähern und dadurch den Nietstempel B abwärts zu bewegen.
In der Mitte zwischen dem Kniehebel b befindet sich ein Anschlag /, der einen äufseren Arm m trägt. Dieser Arm steht durch eine Zugstange η mit der horizontalen Stange M in Verbindung. Auf dem anderen Ende der Stange M ist ein abgeschrägtes Anschlagstück N angebracht, welches sich so weit verschieben kann, dafs es gegen die Klinke I stöfst. Sobald der Nietbolzen genügend vernietet ist, stofsen die zusammengehenden Kniehebel b gegen den Anschlaghebel / und schieben dadurch das abgeschrägte Endstück JV gegen die Klinke I, welche infolge der Abschrägung des Stückes N in die punktirte Stellung (Fig. 4) zurückgleitet, wodurch das Rad e ausgelöst wird und die Abwärtsbewegung des Nietstempels aufhört.
Zu derselben Zeit wird die Mutter P durch die Schraube Q vorgeschoben, bis der Ansatz s gegen den Arm ρ des Gabelhebels O stöfst. Hierdurch wird der Gabelhebel gedreht, so dafs die Kuppelmuffe g in das Rad d eingreift,, und zwar in demselben Moment, in welchem das Rad e ausgelöst wird. Das Rad d wird jetzt von der Welle H mitgenommen und ertheilt der Welle F eine entgegengesetzte Drehung wie vorher, so dafs die Kniehebel b b wieder aus einander bewegt werden und den Nietstempel B mit nach oben ziehen. Die ebenfalls sich jetzt in entgegengesetzter Richtung drehende Schraube Q schiebt die Mutter P zurück, bis der Ansatz sl gegen den Arm ρ stöfst, was zur Folge hat, dafs die Kupplungsmuffe gl ausgelöst wird, und zwar in demselben Augenblick, in welchem der Nietstempel seine obere Endstelluug erreicht hat. Sind die beiden Kegelräder d und e ausgerückt, so verbleibt der Nietstempel in Ruhe.
Damit die Klinke / von der Feder k beim Ingangsetzen der Maschine auch bethätigt wird, ist es nöthig, dafs erstere immer dieselbe Stellung in Bezug auf die Feder einnimmt. Zu diesem Zweck trägt die Schraube E vorn eine Kurbel R, aus deren jeweiliger Stellung man leicht die Lage des Rades e erkennen kann. Es genügt also, dafs man vor dem Bethätigen des Hebels / die genannte Kurbel R in eine solche bekannte Stellung bringt, welche das Anliegen der Klinke / an der Feder k sichert. Die Kurbel R dient auch zum Bethätigen des Nietstempels, um den Hub des Stempels zu, regeln.
Eine zweite Kurbel S, welche auf die Achse des Anschlaghebels / aufgekeilt ist, dient zum Ausrücken der Maschine bei einem Unglücksfalle. Diese Kurbel wirkt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf das abgeschrägte Stück N, welches durch Bethätigen der Klinke / das Rad e ausrückt und die Maschine stillstehen macht. Will man den Nietstempel wieder hoch gehen lassen, so rückt man mit der Hand das Getriebe d ein, indem man den Gabelhebel O mit der Hand umlegt, der zu diesem Zwecke mit einem Handgriff O1 versehen ist. Die Maschine ist aufserdem mit einem Tragbügel T, Fig. ι und 2, ausgerüstet, an welchem man dieselbe erforderlichenfalls aufhängen kann. Man kann die Maschine aber auch stationär gebrauchen, indem man sie dann an geeigneten Schwellen U befestigt. Will man die Maschine durch Handbetrieb bedienen lassen, so empfiehlt es sich, eine Welle V anzubringen, die mit einer Handkurbel versehen ist und mittelst der Räder ν vl das Schwungrad L in Bewegung setzt. Wird die Maschine durch Maschinenkraft getrieben, so wird der Treibriemen auf eine am Schwungrad angebrachte Riemscheibe X gelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 61252 geschützten Nietmaschine, gekennzeichnet durch die Hinzufügung einer Vorrichtung zum selbsttätigen Zurückziehen des Nietstempels mittelst des in nur einer Richtung umlaufenden Schwungrades, bestehend aus einer mittelst Schraube Q von der Welle (F) aus bewegten Schraubenmutter (P), deren Ansätze (s S^) einen Umschalthebel (Op) bethätigen, der das Kegelrad (d) mit Hülfe der Muffe (g) mit einer vom Schwungrad getriebenen Welle (H) in Verbindung bringt, die vorher durch ein Kegelrad (e) mit der Welle (F) gekuppelt war, und deren Auslösung im Moment der Kupplung des Rades (d) erfolgt, indem die Kniehebel (b) bei Beendigung ihres Weges ein Gestänge (Imn MN) beeinflussen, welches den das Rad (e) kuppelnden Klinkenhebel (I) umstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69178D Nietmaschine Active DE69178C (de)

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