DE69100729T2 - Optimierungsverfahren der Einspritzung für das Wiederaufstarten einer mit Kraftstoff eingespritzten Brennkraftmaschine. - Google Patents

Optimierungsverfahren der Einspritzung für das Wiederaufstarten einer mit Kraftstoff eingespritzten Brennkraftmaschine.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Betriebsweise eines Mehrzylindermotors mit Treibstoffeinspritzung für Kraftfahrzeuge, insbesondere während der Startphase des Motors.
  • Es ist bekannt, daß während des Startvorgangs eines Motors ein mit Treibstoff angereichertes Brenngas erforderlich ist, teilweise zur Innenbenetzung des Motors.
  • Die Benetzung der Wände der Brennkammern oder der Zylinder ist schwierig zu verwirklichen ist die eingespritzte Treibstoffmenge unzureichend bemessen, so erfolgt kein Starten, und ist die eingespritzte Treibstoffmenge übermäßig bemessen, so erfolgt ebenfalls kein Starten, da der Motor ubersättigt ist. Zur Bestimmung der Treibstoffmenge, die während des Startvorgangs eingespritzt werden muß, ist es erforderlich, die bereits auf den Wänden vorhandene Treibstoffmenge zu berücksichtigen. Dieser Benetzungs oder Füllgrad der Zylinder zum Zeitpunkt des Startvorgangs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei hauptsächlich die Stillstandszeit des Motors, die Art, wie der Motor angehalten worden ist, sowie die Dauer und die Art der Betriebsweise des Motors während seines Stillstands zu berücksichtigen sind.
  • Die Ruhezeit, welche den Zeitpunkt des Stillstands des Motors von dem Zeitpunkt des erneuten Startens trennt, spielt eine Rolle für die natürliche Leerung oder Trocknung des Motors. Ist die Stillstandszeit des Motors ausreichend lang, so ist der Motor während des folgenden Startvorgangs vollständig trocken. Dies bedeutet, daß heim erneuten Starten des Motors eine größere Treibstoffmenge einzuspritzen ist. Ist hingegen die Stillstandszeit des Motors sehr kurz, so hat dieser nicht die Zeit, vor dem erneuten Startvorgang vollständig zu trocknen.
  • Die Art wie der Motor zum Stillstand gebracht worden ist, wirkt sich auf die Benetzung aus Wird der Motor vom Fahrer des Kraftfahrzeuges durch Betätigung eines Zündschlüssels zum Stillstand gebracht, so wird die Treibstoffeinspritzung unterbrochen, und die freie Motorrotation bewirkt eine Zylinderentleerung des Motors während mehrerer Durchläufe durch die oberen Totpunkte des Motors und dadurch eine Trocknung des Motors. Wird jedoch der Motor beispielsweise durch Abwürgen zum Stillstand gebracht, erfolgt eine Erhöhung des eingespritzten Treibstoffs vor dem Motorstillstand, wodurch eine Füllung der Motorzylinder erfolgt, da eine Entleerung der Zylinder vor dem Stillstand nicht möglich ist.
  • Die Dauer und die Art des Betriebes vor dem Stillstand beeinflussen ebenfalls die Füllung. Läuft der Motor während des Startvorgangs, erfolgt eine erhebliche Zylinderfüllung, wohingegen beim Übergang des Motors vom Startvorgang zum Leerlauf und damit zum Weiterlauf die Füllung der Zylinder abnimmt.
  • Zur Zeit werden die meisten Motoren mit Treibstoffeinspritzung für Kraftfahrzeuge durch einen Rechner gesteuert, der insbesondere die Einspritzzeit des Treibstoffs steuert, entsprechend einer eingespritzten Treibstoffmenge während des Startvorgangs. Die zu diesem Zweck verwendeten Parameter sind die Drehgeschwindigkeit N des Motors sowie die Temperatur T des Motors, die beispielsweise als Temperatur des Motor-Kühlwassers gemessen wird. Ein derartiger Rechner unterscheidet jedoch nicht zwischen einem Startvorgang nach einer langen Ruhezeit und einem Startvorgang unmittelbar nach dem Stillstand des Motors. Dies bedeutet, daß das Risiko eines sogenannten Absaufens des Motors in diesem Fall relativ groß ist.
  • Es wurde kürzlich eine Lösung vorgeschlagen, um diesen erwähnten Nachteil zu vermeiden. Sie besteht darin, daß der Rechner noch ungefähr 5 Minuten nach dem Zeitpunkt des Motorstillstands weiterläuft. Erfolgt ein erneuter Startvorgang während dieses Zeitraums, so ermittelt der Rechner einen pauschalen Korrekturfaktor zur Verringerung der Einspritzzeit des Treibstoffs während des erneuten Startvorganges des Motors. Findet jedoch dieser erneute Startvorgang des Motors nach diesem Zeitraum von 5 Minuten statt, wird dieser als ein normaler Startvorgang betrachtet mit einer nichtkorrigierten Einspritzdauer (JP-A-01142230; JP-A-62258139).
  • Eine derartige Lösung erscheint ausreichend, um normalerweise die Startprobleme des Motors zu vermeiden. Hingegen berücksichtigt sie nicht die Art des Betriebes des Motors zum Zeitpunkt seines Stillstands, d. h. daß sie dieses Problem behandelt, gleichgültig ob der Motor unmittelbar nachdem er abgewürgt worden ist, erneut gestartet wird oder ob er durch Betatigung des Zündschlüssels zum Stillstand gebracht worden ist und nach Ablauf von vier Minuten erneut gestartet wird. Der pauschale Korrekturwert ist also identisch in den Fällen, in denen die Füllung des Motors beim erneuten Starten unterschiedlich groß ist. Mit dieser Lösung können also die beim Startvorgang auftretenden Probleme nicht in ausreichender Weise gelöst werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein wirksames Verfahren zur Lösung der Startprobleme des Motors unabhängig von der vorhandenen Situation, indem ein dynamischer und anpaßbarer Korrekturfaktor eingeführt wird für die während des erneuten Startvorgangs eingespritzte Treibstoffmenge
  • Dieser Korrekturfaktor hat zum Ziel, den ursprünglichen Füllzustand der Zylinder während des Startvorgangs zu berucksichtigen.
  • Die Erfindung hat ebenfalls zum Ziel, in optimaler Weise die Einspritzzeit während des Startvorgangs zu verringern, um so in wirksamer Weise das Problem der Überfüllung des Motors bei jedem erneuten Startvorgang zu vermeiden. Diese Ziele, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser verstanden im Zusammenhang mit der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, das in nicht beschränkender Weise diese realisiert in Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung. Es zeigen
  • Fig. 1 eine Graphik, welche die Entwicklung des Korrekturfaktors zwischen zwei aufeinanderfolgenden Startvorgängen darstellt; und
  • Fig. 2 eine Graphik, welche den Einfluß der Art des Stillstands des Motors auf die Entwicklung des Korrekturfaktors während der Stillstandszeit darstellt.
  • Entsprechend den Fig 1 und 2 wird die Art des Erhaltens des mit Fc bezeichneten Korrekturfaktors erklärt.
  • Vorab werden eine Anzahl von Definitionen gegeben.
  • Die Lebensdauer des Motors besteht aus einer diskreten Folge von Betriebs- und Stillstandszeiten.
  • Jede Betriebszeit kann in eine Startphase und ggf. in eine Selbstlaufphase unterteilt werden.
  • Es werden mit Tdn, Trw und Tan die Momentanzeitpunkte des Startvorgangs, (ggf.) des Selbstlaufs und des Stillstands bezeichnet, die zur n-ten Betriebszeit führen und mit Tdn+1 der Startzeitpunkt der n+1-ten Betriebszeit.
  • Die Treibstoffmenge Qn+1 die zum Zeitpunkt Tdn+1 in den Motor eingespritzt werden muß, ist gleich einer theoretischen Menge Qo, die als Funktion der Drehgeschwindigkeit Θ und der Temperatur T des Motors während des Startvorgangs berechnet wird, multipliziert mit einem Korrekturfaktor Fc.
  • Dieser Korrekturfaktor Fc wird auf die folgende Art und Weise errechnet:
  • Der während des n+1-ten Startvorgangs anwendbare Korrektur faktor Fc, d. h. Fcn+1 wird berechnet ausgehend von Faktor Fc, der während des n-ten Startvorgangs verwendet wurde, d. h. Fcn, welcher modifiziert wird, um die Stillstandszeit des Motors zu berücksichtigen
  • Der Einfluß der Betriebszeiten und der Stillstandszeiten des Motors auf den Korrekturfaktor wurde durch die Anmelderin zu einer Formel zusammengefaßt mittels vorgegebener Funktionen, welche eine kontinuierliche Entwicklung des Korrekturfaktors ermöglicht und die wie folgt ermittelt wurde:
  • - während der n-ten Betriebszeit
  • -a- Während des Startvorgangs (wobei der Zündschlüssel in Startstellung ist)
  • zum Zeitpunkt t, t > Tdn
  • (I) F(t) = Fd(t) Fcn-(Fcn-Fo)xfd(q(t), Fcn)
  • wobei
  • Fcn: der für den n-ten Startvorgang anwendbare Korrekturfaktor (zum Zeitpunkt Tdn);
  • Fo: eine vorgegebene Konstante FoE[0,1];
  • q(t) : die Anzahl der oberen durchlaufenen Totpunkte zwischen dem Zeitpunkt des Startvorgangs Tdn und dem Zeitpunkt t;
  • fd: eine Funktion ist, deren Werte zwischen 0 und 1 liegt und bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt gewählt sind fd(q, Fcn) = f&sub1;, wenn Fcn = 1 ist und fd(q, Fcn) = f&sub2; ist, wenn Fcn ≠ 1 ist, wobei f&sub1; und f&sub2; zwei Konstanten sind.
  • Anmerkungen zu der Funktion Fd: Dies ist eine abnehmende Funktion, wobei die Abnahme um so ausgeprägter ist, je größer der Korrekturfaktor Fcn ist.
  • -b- Während der Selbstlaufphase (d. h. wenn der Fahrer den Zündschlüssel zum Zeitpunkt Trn losläßt und dieser nicht in der Startstellung verbleibt. Der Motor geht dabei in die Selbstlaufphase über).
  • zum Zeitpunkt t, t > Trn
  • (II) F(t) = Fp(t) = Fd(Trn) + (1-Fd(Trn) )xfr(p(t) mit
  • Fd (Trn) = Fcn-(Fcn-Fo)xfd(gn, Fcn) wobei
  • qn: die Gesamtzahl der während der Startphase durchlaufenen oberen Totpunkte, qn = q(Trn-Tdn);
  • p(t): die Anzahl der durchlaufenen oberen Totpunkte zwischen dem Zeitpunkt Trw zu Beginn des Selbstlaufes und dem Zeitpunkt t; und
  • fr: eine monotone zunehmende Funktion ist, deren Werte zwischen 0 und 1 liegen.
  • Bemerkungen zur Funktion Fr: Dies ist eine zunehmende Funktion, die sich der Asymptote y = 1 annähert, wobei die Zunahme um so ausgeprägter ist, je kleiner der Korrekturfaktor Fd(Trn) ist.
  • Die Funktion Fr tritt nur dann auf, wenn die Betriebszeit eine Startphase aufweist.
  • - Bezüglich der Stillstandszeit, welche der n-ten Funktionszeit folgt:
  • Der Einfluß der Stillstandszeit auf den Korrekturkoeffizienten hängt von der Art ab, mit der der Stillstand herbeigeführt wurde.
  • -a- Der Stillstand erfolgt mit dem Schlüssel (d. h. Unterbrechung der Treibstoffeinspritzung bei freier Motorweiterdrehung)
  • zum Zeitpunkt t, t > Tan
  • (III) F(t) = Fal(t) = F(Tan)+(1-F(Tan))xfal(t-Tan)
  • wobei
  • F(Tan) = Fr(Tan), für die Selbstlaufphase oder
  • F(Tan) = Fd(Tan), wenn keine Selbstlaufphase folgt
  • Fr(Tan) = Fd(Trn) +(1-Fd(Trn))xfr(pn)
  • Fd(Tan) = Fcn-(Fcn-Fo) fd(qn, Fan) wobei
  • pn: die Gesamtanzahl der oberen Totpunkte während de Selbstlaufphase, pn = p(Tan-Trn).
  • fa1: eine monotone zunehmende Funktion ist, deren Werte zwischen 0 und 1 liegen.
  • -b- Der Stillstand erfolgt durch Abwürgen mit eingelegtem Gang
  • zum Zeitpunkt t
  • (IV) F(t) = Fa2(t) = F(Tan) + (1-F(Tan)) xfa2(t-Tan)
  • wobei
  • fa2: eine monotone zunehmende Funktion ist, deren Werte zwischen -0,5 und 1 liegen.
  • Die Funktion Fa1 ist eine zunehmende Funktion, während die Funktion Fa2 zuerst abnimmt, um danach zuzunehmen, wie es Fig. 2 zeigt.
  • Während des Betriebes des Motors und der Brennstoffzufuhr Kann der Einfluß der Ruhezeit oder Stilistandszeit auf folgende Art und Weise vereinfacht werden: Sofern die Stillstandszeit (t-Tan) einer vorgegebenen Wert überschreitet, wenn also fa1 = fa2 = 1 ist, so ist der Korrekturfaktor gleich 1 für den nachfolgenden Startvorgang. Ist jedoch die Ruhezeit kleiner als dieser vorgegebene Wert, so ist die Funktion fa gleich 0 im Falle eines Stillstandes durch den Schlüssel und gleich -0,25 im Falle eines Stillstandes durch Abwürgen.
  • In der weiteren Beschreibung wird die Korrekturfunktion, die zur Stillstandszeit gehört, wie folgt bezeichnet
  • Fa(Fa(t) = F(Tan)+(1-F(Tan))fa(t-Tan)
  • Aus dem vorstehenden läßt sich der Korrekturfaktor Fcn+1 wie folgt bestimmen
  • Fcn+1 F(Tdn+1)
  • oder auch
  • Fcn+1 Fa(Tdn+1)
  • woraus folgt
  • Fcn+1 Fr(Tan)+(1-Fr(Tan))xfa(Tdn+1-Tan)
  • unter der Annahme
  • tn = Tdn+1-Tan
  • tn : Dauer des n-ten Stillstandes und unter der Entwicklung von Fr(Tan) der Ausdruck
  • Fcn+1 = (Fd(Trn)+(1-Fd(Trn))xfr(pn) + (1-(Fd(Trn) + (1-Fd (Trn))xfr(pn))xfa(tn)
  • d. h.
  • Fcn+1 = Fd(Trn)x(1-fr(pn)) (1-fa(tn) +fr(pn) (1-fa(pn) +fa (tn)
  • wobei der Ausdruck Fd(Trn) durch den Ausdruck ersetzt werden kann
  • Fcn+1 = Fcnx(1-fd(qn, Fcn) (1-fr(pn)) (1-fa(tn)) +Fofd(qn, Fcn) (1-fr(pn)) (1-fa(tn) +fr(pn) (1-fa(tn) +fa(tn)
  • sofern keine Selbstlaufphase auftritt während der n-ten Betriebszeit, vereinfacht sich der Ausdruck zu
  • Fcn+1 = Fcn(1-fd(qn, Fcn)) (1-fa(tn)) +Fofd(qn, Fcn) (1-fa(tn)) +fa(tn)
  • Die Kenntnis von Fcn+1 ist also gegeben, und die Funktionen fa, fr und fd sind vorgegeben allein aus der Kenntnis der Werte von Fcn, qn, pn und tn.
  • Um nun den Korrekturfaktor Fc während eines Startvorgangs errechnen zu können, ist es erforderlich, daß während des vorhergehenden Motorbetriebes der dazugehörige Korrekturfaktor gespeichert worden ist Sowie die Anzahl der oberen Totpunkte q und p, die während der Phasen des Startens bzw. Selbstlaufs durchlaufen worden sind. Danach wird beim Abstellen des Motors noch die Art des Abstellens gemessen (d. h. mittels des Schlüssels oder durch Selbstunterbrechung sowie die Stillstandsdauer.
  • Die Bestimmung der Anzahl der oberen Totpunkte p und q erfolgt in herkömmlicher Weise mittels eines Detektors der vor der Motorschwungscheibe angeordnet ist (Erkennungsverfahren mit einer Zahnlücke...=) zusammen mit einem Positionsdetektor für den Zündschlüssel.
  • Zur Bestimmung der Stillstands- oder Ruhezeit t kann eine eingebaute Uhr oder ein Zählwerk verwendet werden oder auch die Temperatur des Motors, beispielsweise durch Messung der Temperatur T des Kühlwassers des Motors. Zu diesem Zweck wird die Motortemperatur zum Zeitpunkt des letzten Stillstands gespeichert und mit der Temperatur des Motors beim nächsten Startvorgang verglichen. Aus dem Temperaturunterschied ΔT wird die Stillstandszeit ausgehend von einer entsprechenden graphischen Darstellung bestimmt.
  • Die Berechnung des Korrekturfaktors erfolgt durch den Einspritzrechner.
  • Die Funktionen fa, fd und fr werden in graphischer Form in den Rechner eingegeben. Die Werte
  • Fcn, qn, pn und tn werden
  • in eigenen Speichern erzeugt.
  • Die Definition der Funktionen fa, fr und fd erfolgt für einen bestimmten Motortyp experimentell auf dem Prüfstand.
  • Erfindungsgemäß wird das Problem des erneuten Startens eines Mehrzylindermotors mit Treibstoffeinspritzung in einfacher, aber wirksamer Weise gelöst.
  • Es ist auch möglich, die Funktionen Fd und Fr nicht als Funktionen der Anzahl der oberen Totpunkte zu berechnen, sondern als Mehrfache der oberen Totpunkte (alle 3, alle 5...).
  • Die Funktionen Fd und Fr können auch ausgehend von der Zeit und nicht von der Anzahl der oberen Totpunkte berechnet werden.

Claims (9)

1. Optimierungsverfahren für die Betriebsweise eines mehrzylindrigen Motors mit Treibstoffeinspritzung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß es daraus besteht, während der Dauer eines Startvorgangs (n+1) eine Treibstoffmenge (Qn+1) in den Motor einzuspritzen, die gleich ist einer theoretischen Menge (Qo), die als Funktion der Drehgeschwindigkeit und der Temperatur des Motors beim Startvorgang berechnet wird, multipliziert mit einem Korrekturfaktor (Fcn+1) , der bestimmt wird unter Berücksich tigung
- des während des vorhergehenden Startvorgangs (n) bestimmten Wertes des Korrekturfaktors (Fcn) und
- der Stillstands- oder Ruhezeit (tn) zwischen dem Zeitpunkt des letzten Stillstands (Tan) und dem Zeitpunkt des Startvorgangs (Tdn+1)
2. Optimierungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturfaktor (Fcn+1) auch von der Art und Weise abhängt, in der der letzte Motorstillstand zum Zeitpunkt (Tan) erfolgte: Durch Betätigung des Zündschlüssels oder durch Stillstand bei eingelegtem Gang.
3. Optimierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturfaktor (Fcn+1) auch von den Eigenschaften (qn, pn) der Betriebszeit des Motors abhängt welche dem Startvorgang (n+1) vorausgeht.
4. Optimierungsverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenschaften der dem Startvorgang (n+1) vorausgehenden Betriebszeit des Motors festgelegt sind durch die Anzahl der oberen Totpunkte (qn), die während der Startphase registriert werden und ggf. durch die Anzahl der oberen Totpunkte (pn), die während des Selbstlaufs registriert worden sind.
5. Optimierungsverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß der dem Startvorgang (n+1) vorausgehenden Betriebszeit des Motors als eine variable Funktion berechnet wird, die wie folgt definiert ist
- während des Startvorgangs durch
(I) F(t) = Fd(t) = Fcn-(Fcn-Fo)fd(q(t), Fcn) wobei Tdn < t < Trn ist (Trn Zeitpunkt, zu dem der Motor vom Startzustand in den Selbstlaufzustand durch Betätigung des Zündschlüssels übergeht)
Fd( ): eine variable Korrekturfunktion während der Startphase ist
Fcn: ein Korrekturßaktor ist, anwendbar während des n- ten Startvorgangs
Fo: eine vorgegebene Konstante ist
fd( ): eine Funktion ist, deren Wert zwischen 0 und 1 liegt
q( ): die Anzahl der gezählten oberen Totpunkte zwischen dem Zeitpunkt des Startens Tdn und dem Zeitpunkt t ist
- während der Selbstlaufphase
(II) F(t) = Fr (t) Fd(Trn)+(1-Fd(Tn))xfr(p) (t))
wobei t > Trn ist und
Fd( ): eine variable Korrekturfunktion während der Selbstlaufphase ist
Fd(Trn) : der Wert der variablen Funktion F( ) zum Zeitpunkt des Übergangs des Startzustandes zum Selbstlaufzustand ist
fr( ) eine zunehmende Funktion ist, deren Wert zwischen 0 und 1 liegt und
p( ) die Anzahl der gezählten oberen Totpunkte zwischen dem Zeitpunkt Trn und dem Zeitpunkt t ist.
6. Optimierungsverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß der Art des Stillstandes berechnet wird gemäß einer kontinuierlich variablen Funktion F(t), die wie folgt definiert ist:
- während eines Stillstandes durch den Zündschlüssel
(III) = F(t) = Fal(t) Fd(Tan)+(1-Fd(Tan))xfa(t-Tan)
wobei t > Tan der Zeitpunkt des Motorstillstandes ist
Fa1 ( ) : eine variable Korrekturfunktion während der Stillstandszeit ist die einem durch den Zündschlüssel bedingten Stillstand folgt
Fd(Tan) = der Wert der Funktion F(t) zum Zeitpunkt Tan des Motorstillstands ist
fa1( )= eine mit der Zeit zunehmende Funktion ist, deren Wert zwischen 0 und 1 liegt
- während eines Stillstands, der durch einen eingelegten Gang bewirkt wird
(IV) F(t) = Fa&sub2;(t) Fd(Tan)+(1-Fd(Tan))xfa2(t-Tan) wobei t > Tan ist
Fa2( ) : eine variable Korrekturfunktion ist während der Stillstandszeit, die einem durch den eingelegten Gang bewirkten Stillstand folgt
Fd(Tan) : der Wert der Funktion F(t) zum Zeitpunkt Tan des Motorstillstands ist
eine mit der Zeit zunehmende Funktion ist, deren Wert zwischen -0,5 und liegt.
7. Optimierungsverfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Startvorgang (n+1) verwendete Korrekturfaktor (Fcn+1) bestimmt wird ausgehend von der Anzahl der oberen Totpunkte (qn) der Startphase und der Anzahl der oberen Totpunkte (pn) der Selbstlaufphase, die dem Startvorgang (n+1) vorhergeht sowie vom Korrekturfaktor (Fcn) , der während des Startvorgangs (n) verwendet wurde und der Stillstandszeit (tn) zwischen dem Zeitpunkt des Stillstandes (Tan) und dem Zeitpunkt des erneuten Startvorgangs (Tdn+1) gemäß der Formel
- sofern der Stillstand durch den Zündschlüssel bewirkt wurde
Fcn+1 = Fcnx(1-fd(qn, Fcn) (1-fr(pn) (1-fa(tn) + Fofd(qn, Fcn)x(1-fr(pn)x(1-fa(tn) + fr (pn) x (1-fa (tn) +fa (tn)
- sofern der Stillstand durch Selbstunterbrechung bewirkt wurde
Fcn+1 - Fcnx(1-fd(qn, Fcn)x(1-fr(pn)x(1-fa2(tn) + Fofd(qn, Fcn)x(1-fr(pn)x(1-fa2(tn)) + fa2 (tn)
8. Optimierungsverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Berücksichtigung der Ruhezeit begrenzt werden kann auf den Wert 1 bei Korrekturfunktionen während der Stillstandszeit (fa1, fa2), wenn diese Ruhezeiten größer sind als eine vorgegebene Zeit.
9. Optimierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung der Ruhezeit (tn) durchgeführt wird durch Messung des Temperaturunterschiedes des Motors zwischen dem Zeitpunkt seines letzten Stillstandes (Tan) und dem Zeitpunkt des erneuten Startvorgangs (Tdn+1).
DE1991600729 1990-02-15 1991-02-15 Optimierungsverfahren der Einspritzung für das Wiederaufstarten einer mit Kraftstoff eingespritzten Brennkraftmaschine. Expired - Lifetime DE69100729T2 (de)

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FR9001843A FR2658243B1 (fr) 1990-02-15 1990-02-15 Procede d'optimisation de l'injection au redemarrage de moteurs a injection de carburant.

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DE69100729D1 DE69100729D1 (de) 1994-01-20
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FR2658243A1 (fr) 1991-08-16
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