DE690902C - - Google Patents

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Publication number
DE690902C
DE690902C DE1938L0094832 DEL0094832D DE690902C DE 690902 C DE690902 C DE 690902C DE 1938L0094832 DE1938L0094832 DE 1938L0094832 DE L0094832 D DEL0094832 D DE L0094832D DE 690902 C DE690902 C DE 690902C
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DE
Germany
Prior art keywords
trolley
clamping
carrying iron
driving clamp
clamping jaw
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938L0094832
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Luetgendorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO LUETGENDORF
Original Assignee
OTTO LUETGENDORF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO LUETGENDORF filed Critical OTTO LUETGENDORF
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Application granted granted Critical
Publication of DE690902C publication Critical patent/DE690902C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

L 94832
Die Erfindung bezieht sich, auf eine mit einem Zugmittel fest verbundene, am Förderwagen angreifende Mitnehmerklemme zum Vorziehen von Förderwagen ο.-dgl.
Die immer weitere Vergrößerung der Förderwagen und der Übergang zu großen Betriebspunkten unter Tage' haben dazu- geführt, daß die Förderwagen im Bergbau nur noch selten von-Hand bewegt werden. In den meisten Fällen erfolgt die Förderung durch Lokomotiven und Schlepperhaspeln. Bei den Rangierarbeiten an 'den Schächten und Ladestellen fahren die Lokomotiven vielfach seitlich des Zuges und ziehen ihn unter Benutzung einer Kette vor. Auch an den meistens seitlich .stehenden Schlepperhaspeln werden Seile zum Vorziehen der Förder wagenzüge verwendet. An dem Seil oder der Kette befindet sich ein Vorziehhaken, Selten kann der Haken in den Kupplungsring des ersten Wagens eingehängt werden; meistens ist es notwendig, einen mittleren Wagen des Zuges anzuschlagen. Hierbei wird meist der Vorziehhaken am Rahmen eines Wagenkastens eingehängt. Der Angriffspunkt am Rande des Wagenkastens liegt aber so hoch über dem Schwerpunkt, daß der Wagen sehr leicht kippt und aus dem Gleis springt. Dadurch entstehen Betriebsstörungen und zahlreiche Unfälle. Deshalb ist man immer bemüht gewesen, die Bauart des Vorziehhakens zu verbessern. Alle Sonderbauarten haben den Übeletand jedoch nicht beseitigen können, da die eigentliche Fehlerquelle, der falsche Angriffspunkt, beibehalten wurde. Es sind zwar auch Einrichtungen bekannt, bei denen das Zugmittel möglichst tief am Wagen angreift; diese sind aber für den genannten Betrieb umständlich.
Das- Neue der Erfindung besteht darin, daß die Mitaehmerklemme ein als Winkel ausgebildetes, den senkrechten und waagerechten Schenkel des Trageisens des Förderwagens umfassendes Halteglied aufweist, an dessen freiem Ende ein mit einem Handgriff ■und einer - drehbaren Klemmbacke versehener
Klemmhebel angeordnet ist, dessen Klemmbacke sich beim Umlegen des Handgriffes in die eine oder die andere Richtung· auf den waagerechten Schenkel des Trageisens atrf·»* legt, so daß die Mitoehnierklemme mit dein' Trageisen des Förderwagens lösbar vertrau-, den werden kann. Durch eine derartige Ausbildung der Mitnehmierklemme wird es ermöglicht, das Zugseil an einem, solchen Punkt ίο des Föirderwagens angreifen zu lassen, daß ein Umkippen das Wagens praktisch unmög lieh gemacjht ist, da jetzt der Angriffspunkt etwa in der Höhe des Schwerpunktes des Wagens liegt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausiführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der an das- Trageisen angelegten Klemme,
Fig. 2 den Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 im Grundriß die- durch Umlegen des Handgriffes auf 'dem Trageisen festgelegte Klemme und
Fig. 4 einen Teil der Vorderansicht zu· Fig. 1. Die Mitnehmerklemme besteilt im wesentlichen aus dem Halteglied B und dem Klemmhebel C, die durch 'den Bolzen D miteinander verbunden sind. Der Klemmhebel C trägt an dem 'einen Ende 'die Klemmbacken E, und an dem anderen Ende wird das Zugseil oder die Zogkette angeschlagen. Der Bedienungshebel/7 'soll eine bequeme und unfallsichere Handhabung des Mitnehmers: gewährleisten. Bei der Befestigung des Mitnehmers (Fig. 3) umfaßt das Halteglied B den Flansch und Steg des Trageisens A, während die Klemmbacke E durch Drehen des Klemmhebels C sich wie ein Vorreiber auf den Flansch des Trageisens A legt. Die beilföamige Ausbildung der Klemmfläche Q ■sichert einen festen Sitz des Mitnehmers. Hinzu kommt noch, daß die Ringfläche H der Klemmbacke E, die eich vor den Steg des Txageisensyl legt, exzentrisch ausgebildet ist, so daß durch den Seil- oder Kettenzug infolge der Exzemterwirkung das HaltegliedB immer fester an das Trageisen A geklemmt wird.
Die beiderseitige Anordnung von Klemmbacken Z? an dem Klemmhebel C gestattet die Benutzung des Mitnehmers an jeder Wagenseite und für jede Bewegungsrichtung.
Bei der Einführung von größeren Förderwagen kommt eis vielfach vor, daß zwei . Wagengrößen in Betrieb isind, wobei dann ^-meistens auch die Traigeisen^4 verschiedene Äijmessungien haben. Um auch in diesen Fäl-Ifen mit einer einzigen Mitnehmerklemme auskommen zu !können, ist an dem Halteglied B ein klappbares Füllstück K, angebracht, das bei dem schmaleren Flansch des Trageisensyl eingelegt und bei dem breiteren Flansch herausigeklappt wird. Die Mitnehmerklemme reicht somit für alle Betriebsverhältnisse aus.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι . Mit einem Zugmittel fest verbundene, am Förderwagen angreifende Mitnehmerklemme zum Vorziehen von Förderwagen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerklemme ein als Winkel ausgebildetes, den senkrechten und waagerechten Schenkel des Trageisens (A) des Förderwagens umfassendes Halteglied (B) aufweist, an dessen freiem Ende ein mit 'einem Handgriff (F) und einer drehbaren Klemmbacke (£) versehener Klemmhebel (C) angeordnet ist, dessen Klemmbacke
    (E) ■ sich beim Umlegen des Handgriffes
    (F) in die eine oder die andere Richtung auf den waagerechten Schenkel des Trageisens (^4) auflegt, so daß die Mitnehmerklemme mit dem Trageisen (A) des Förderwagens lösbar verbunden werden kann.
  2. 2. Mitnehmerklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ^daß die Klemmfläche (G) der Klemmbacke (E) keilförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Mitnehmerklemme nach Anspruch 1, g0 dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (H) der Klemmbacke (E) exzentrisch ausgebildet ist, so daß sie sich durch die Zugwirkung 'des Zugmittels fest an den waagerechten Steg des Trageisens gs (A) preßt.
  4. 4. Mitnehmerklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß zu beiden Seiten des Klemmhebels. (C) eine Klemmbacke (E) angeordnet ist. '100
  5. 5. Mitnehmerklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halteglied (B) ein klappbares Füllstück angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938L0094832 1938-05-20 1938-05-20 Expired DE690902C (de)

Priority Applications (2)

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DE1938L0094832 DE690902C (de) 1938-05-20 1938-05-20
DE1939L0098231 DE702577C (de) 1938-05-20 1939-06-15 Mitnehmerklemme zum Vorziehen von Foerderwagen o. dgl.

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