DE69030438T2 - Wellen der haare - Google Patents

Wellen der haare

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Verwendung beim Dauerformen von Haar und insbesondere einen Apparat, der Infrarotstrahlung als Energiequelle verwendet, um die Temperatur, bei der das Formen stattfindet, zu steuern.
  • Stand der Technik
  • Wie in der Beschreibung verwendet, bezieht sich das Dauerformen des Haars auf das Verfahren der chemischen Haarbehandlung, wobei das Aufbrechen und Neuordnen von kovalenten Bindungen im Haar bewirkt, daß sich die Struktur des Haars ändert. Dauerformen wird angewendet, um im Haar Wellen, Locken und dergleichen auf einer "permanenten" Basis zu erzeugen.
  • Eine Unterscheidung kann zwischen den Verfahren des Dauerformens und des Kohäsionsformens dahingehend gemacht werden, daß im letzteren Falle das Haar lediglich in einem nassen Zustand, ohne jegliche chemische Reaktion erhitzt wird, bis das Haar im wesentlichen trocken ist. Eine Kohäsionsform, obwohl auch zum Erzeugen von gewelltem oder gelocktem Haar geeignet, weist keine Beständigkeit auf, da die Wellen oder Locken verloren gehen, sobald das kohäsiv geformte Haar naß ist. Ein derartiges, durch starke Umgebungsfeuchtigkeit oder Waschen verursachtes Feuchtwerden reicht aus, um eine Kohäsionsform zu zerstören.
  • Im Gegensatz dazu, wird eine Dauerform von der Anwesenheit von Wasser nicht beeinflußt, und zwar so weit gehend, daß das Haar in seinem gelockten oder gewellten Zustand sogar nach dem Waschen erhalten bleibt.
  • Es ist aus dem Stand der Technik bekannt, daß eine Dauerform durch Behandlung des Haars mittels Verwendens unterschiedlicher Zuammensetzungen, üblicherweise wässriger Thiaglycolat- Lösungen, wie beispielsweise auf Amonium-Thioglycolat basierende Lösungen, unter neutralen oder alkalischen Bedingungen erzielt werden kann. Üblicherweise wird das zu formende Haar mit der Thiaglycolat-Lösung naß gemacht und dann auf Locken- oder Wellenstäbe gewickelt. Das Haar wird dann für etwa dreißig Minuten in Ruhe gelassen, wobei das Haar nach dieser Zeit mit einer Neutralisationslösung behandelt wird, die Lockenwickler entfernt werden und das derart behandelte Haar zum Entfernen im wesentlichen aller bei der Behandlung verwendeter Chemikalien gewaschen wird. Es ist zu bemerken, daß der Zweck der Neutralisationslösung darin liegt, die Reaktion des Thiaglycolats mit dem Haar zu beenden.
  • Obwohl das oben erwähnte Verfahren seit einiger Zeit bekannt ist, scheint es, daß daran nur relativ wenig Änderungen vorgenommen worden sind, obwohl zu bemerken ist, daß für die Formerzusammensetzung zahlreiche Änderungen vorgeschlagen wurden.
  • Einer der Nachteile des Verfahrens ist die zum Erreichen des Formens benotigte Zeit und das damit verbundene Unbehagen der Person, deren Haar dem Formen unterzogen wird. Deshalb hat der Stand der Technik erkannt, daß die Reaktionsgeschwindigkeit der Formerzusammensetzungen mit dem Haar durch Erhitzen erhöht werden kann. Unglücklicherweise hat sich, ohne eine genaue Steuerung der Hitzebedingungen, der Effekt der Anwendung von Hitze bei dem Verfahren als im allgemeinen zu unterschiedlich herausgestellt, so daß die erzielte Formqualität gewöhnlich nicht akzeptabel ist.
  • In der PCT/EP82/00173 (WO83/00606) ist ein Hitzebehandlungsapparat zum Erhitzen von menschlichem Kopfhaar offenbart, welcher eine Infrarotquelle zum Erzeugen von Hitze im Haar verwendet. Dieser Apparat ist für das Dauerformen des Haars als geeignet offenbart. Es ist jedoch zu bemerken, daß dieser Apparat Infrarotstrahlung von einer Quelle außerhalb des Haars erzeugt und anwendet.
  • Bei einem anderen Stand der Technik, wie beispielsweise dem Australischen Patent 514 434, sind Infrarot-Haartrockner offenbart. Nach diesem Patent und dem anderen dem Erfinder bekannten Stand der Technik, verwenden derartige Apparate zum Trocknen des Haars Infrarotstrahlungsquellen außerhalb des Haars im allgemeinen in Verbindung mit Gebläsen. Zweifellos werden die Infrarotquellen in diesen Apparaten lediglich als Heizquelle verwendet, wobei Umgebungsluft über die Quellen gezogen, aufgeheizt und auf das Haar geblasen wird.
  • Die US 4602143 (Mack et al) offenbart einen Apparat zur Verwendung beim Kohäsisions-Haarformen, bei welchem angefeuchtetes Haar auf ein Teil gewickelt wird, in welchem eine Infrarotstrahlungsquelle angeordnet ist. Durch Steuern der Wirkungsdauer der Quelle, kann der Grad der Erhitzung gesteuert werden, um das Trocknen des Haars schnell zu bewirken, während die Kohäsionsform gebildet wird.
  • Die EP-A-0 244 522 offenbart (siehe insbesondere Spalte, Zeilen 13 bis 19, 45 bis 53; Spalte 2, Zeilen 27 bis 47) ein Verfahren zum Dauerformen von Haar. Es wird eine wirksame Menge einer Zusammensetzung, deren Reaktionsgeschwindigkeit sich mit der Temperatur erhöht und welche geeignet ist, auf das Haar derart einzuwirken, daß es, während es auf einen eine Heizquelle enthaltenen, hohlen Former 2 gewunden ist, geformt wird, auf das Haar aufgebracht. Das Haar mit der aufgebrachten Zusammensetzung wird mittels Infrarotstrahlung von dem Former erhitzt. Mit anderen Worten, die Infrarotstrahlung wird von der Oberfläche des Formers abgegeben. Ein Teil ist vorgesehen, um das Haar abzudecken.
  • Es ist jedoch auch bekannt, eine Infrarotheizung innerhalb von Formern zur Verwendung bei Haarbehandlungen vorzusehen (siehe US-A-4 602 143).
  • Der Erfinder hat erkannt, daß nach wie vor ein Bedarf für einen Apparat und ein Verfahren besteht, von denen das Haar schnell, zuverlässig, reproduzierbar und dauerhaft geformt werden kann, wobei die Form nicht durch Wasser oder große Feuchtigkeit verloren geht.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Dementsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzusehen, welches geeignet ist, ein schnelles, zuverlässiges, reproduzierbares und dauerhaftes Formen des Haars zu bewirken, wobei zum schnellen Einleiten, Durchführen und Abbrechen der Energiezufuhr auf das Haar Infrarotstrahlung verwendet wird. Die Verwendung einer Infrarotstrahlungsquelle ist wichtig für die Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit des Formens des Haars.
  • Die Erfindung besteht in einem Dauerhaarformungsapparat, welcher einen hohlen infrarotstrahlungsdurchlässigen oder -absorbierenden Former, der dazu ausgebildet ist, Haare darauf gewickelt zu haben, eine Infrarotstrahlungsquelle mit einem heißen Draht innerhalb des Formers, wobei der heiße Draht geeignet ist, unter Verwendung einer Spannung im Bereich von 4 bis 30 Volt bis auf eine Temperatur von 1100ºC erhitzt zu werden, ein wasserundurchlässiges Teil, um das auf den Former aufgewickelte Haar abzudecken, und ein wasserabsorbierendes Teil, welches zwischen dem wasserundurchlässigen Teil und dem Former angeordnet ist, aufweist.
  • Gemäß einem anderen Aspekt, besteht die Erfindung in einem einen wie oben beschriebenen Apparat verwendenden Verfahren zur Haardauerformung, bei welchem, während das Haar auf den Former aufgewickelt ist, eine effektive Menge einer Zusammensetzung, die geeignet ist, auf das Haar derart einzuwirken, daß es verformt wird, auf das Haar aufgebracht wird, wobei die Wirkungsrate der Zusammensetzung mit zunehmender Temperatur zunimmt, und das Haar mit einem wie oben beschriebenen Apparat entweder direkt oder indirekt mittels Infrarotstrahlug von innerhalb des Formers über eine zum Bewirken des Verformens ausreichende Zeitspanne erhitzt wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt, betrifft die Erfindung ein Verfahren, bei welchem die Zusammensetzung 1 bis 4% Gewicht pro Volumen Thiaglycolat aufweist.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt in der Verwendung von Infrarotstrahlung zum Erhitzen des Haars mit der Formerzusammensetzung von innerhalb der Formers, auf welchen das Haar gewickelt ist, wodurch ein Hitzeverlust minimiert wird, so daß die Heizzeit erheblich verringert wird und die Hitzezufuhr auf das Haar innerhalb einer Zeitspanne von weniger als einer Sekunde begannen und beendet wird, wodurch die Reaktionsrate der Zusammensetzung auf dem Haar in gesteuerter Weise verlaufen kann. Ferner tritt wegen der erhöhten Temperatur, bei der die Veränderung des Haars eintritt, ein geringeres Aufbrechen und somit ein kleinerer Schaden im Haar auf. Bei einem typischen, die Erfindung verwendenden Dauerwellenverfahren, ergab sich das Aufbrechen von kovalenten Bindungen in der Haarstruktur um ein Drittel weniger als bei einem normalen Dauerformverfahren.
  • Der Erfinder gibt an, daß die oben genannte US 4602143 (Mack et al) aufgrund der Tatsache, daß dieses Patent auf Kohäsionsformen gerichtet ist, das es erfordert, daß das Haar feucht gemacht, an einen Haarwickelabschnitt angeordnet und von einer Infrarotquelle innerhalb des Haarwickelabschnitts für eine Zeit erhitzt wird, die ausreicht, um das Haar im wesentlichen zu trocknen, keine Lehre angibt, daß Feuchtigkeit außer dem Wasser, welches normal in dem Haar vorhanden ist, in dem Haar zurückgehalten werden soll. Daher weist der dort offenbarte Apparat auch als ein wesentliches Merkmal einen Temperatursensor auf, welcher ausgebildet ist, um die Temperatur innerhalb des Haarwickelabschnitts zu erfassen und diese innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu steuern. Ohne Zweifel besteht wenigstens ein Grund, warum dieser Temperatursensor erforderlich ist, darin, zu gewährleisten, daß die Infrarotquelle sofort ausgeschaltet wird, wenn das Haar im wesentlichen trocken ist, da sonst das Haar auf eine übermäßige Temperatur erhitzt würde. Die Anmelder geben auch an, daß es ihr Ziel ist, eine gleichmäßige Erhitzung des Haars zu erreichen und eine Überhitzung zu vermeiden.
  • Im Gegensatz dazu, hat die Erfindung das Ziel, genügend Wasser im Haar zurückzuhalten, so daß die Reaktion mit der Formerzusammensetzung weiterlaufen kann und die Temperatur des Haars im wesentlichen auf ein Maximum von 100ºC gesteuert werden kann. Eine derartige Anforderung steht im Gegensatz zu der Lehre des zuvor genannten US Patents.
  • Der hohle Farmer gemäß der Erfindung kann von einer Vielzahl von aus der relevanten Technik bekannten Materialien ausgebildet sein. Ein nützliches Material zum Bilden eines infrarotdurchlässigen Formers ist Silika, welches zu einem Glasrohr geformt ist. Silika hat jedoch den Nachteil, daß es beim Gebrauch zerbrechlich sein kann, oder daß es als leicht zerbechbar empfunden wird. Eine Alternative zu dem Glasrohr als Infrarotabsorber ist ein Metallrohr, wobei das Metal geeignet widerstandsfähig gegen die Haarformerzusammensetzung ist. Ein besonders geeignetes Metall ist rostfreier Stahl 316 mit einer Dicke von 0.5 mm.
  • Die Abmessungen des Formers können innerhalb von breiten Grenzen variiert werden. Im allgemeinen jedoch wird die Länge etwa 8 cm betragen, die annähernd mit der Länge der Wellen- und Lockenstäbe gemäß dem Stand der Technik übereinstimmt.
  • Ähnlich kann auch die Breite des Formers über breite Grenzen variiert werden, obgleich die ausgewählte Breite von der erforderlichen Größe der Haarlacken oder -wellen bestimmt wird. Daher wird sich, wenn die Breite des Formers vergrößert wird, im allgemeinen die Weite der Locke vergrößern. Eine brauchbare Breite kann etwa 6 mm sein.
  • Vorzugsweise ist der Former kreisröhrenförmig, obwohl auch andere Querschnittformen von der Erfindung vorgesehen sind; ein nicht einschränkendes Beispiel ist hexagonal.
  • Gemäß einer Ausführungsform, bei der ein Glasrahr den Former bildet, kann, um eine zufriedenstellende Festigkeit zu erreichen, die Wandstärke in der Größenordnung von 1 mm liegen. Da jedoch ein Former beim Gebrauch, insbesondere in einem Friseursalon, möglicherweise einer rohen Handhabung unterworfen sein kann, kann eine Drahtgaze oder ein Drahtschutz über der Außenseite der Röhre angeordnet werden, so daß sie/er wenigstens ein Ende der Röhre umgibt. Bei dieser Anordnung würde der zum Bilden der Gaze oder des Schutzes ausgewählte Drahtdurchmesser genügen, um zu gewährleisten, daß der Former beim Gebrauch nicht brechen oder beschädigt würde.
  • Die Auswahl des Materials, von dem der Draht gebildet wird, ist dahingehend wichtig, als daß es gegenüber der verwendeten Formerzusammensetzung inaktiv sein sollte. Daher, wenn auf Thioglycolat basierende Zusammensetzungen verwendet werden, könnte der Draht ein auf Molybdän basierender rostfreier Stahl sein.
  • Die Infrarotstrahlungsquelle weist einen heißen Draht, wie beispielsweise Kanthal, auf, welcher geeignet ist, unter Verwendung einer Spannung im Bereich von 4 bis 30 Volt kontinuierlich auf eine Temperatur von 1100ºC erhitzt zu werden. Eine derartige Feindrahtquelle ist bei Anlegen sowie Entfernen von Spannung zum schnellen Erreichen sowie Verlieren von Temperatur geeignet. Ferner hat die hohe Temperatur einen zur vierten Potenz der absoluten Drahttemperatur proportionalen Energieübergang zur Folge. Der Wärmeübergang von einer Niederheizträgheitsquelle, wobei der Übergang selbst über Infrarotstrahlung stattfindet, resultiert in einer schnellen Antwort auf das Anlegen und Entfernen von Hitze.
  • Eine besonders bevorzugte Infrarotstrahlungsquelle weist einen spiralförmig gewickelten, von Kanthal gebildeten Draht auf. Vorzugsweise hat das Kanthal das Maß 23 (0,5 mm), einen kreisförmigen Querschnitt und einen spezifischen Widerstand von 1.58 Ohm/Fuß (1 Fuß = 30,48 cm). Wenn Kanthal verwendet wird, dann ergeben 6 Volt bei etwa 5 Ampere eine Temperatur von etwa 850ºC, obgleich der effektive Temperaturbereich bei etwa 800 bis 1000ºC liegt.
  • Besonders bevorzugt ist, daß die Infrarotstrahlungsquelle einfach von dem Former entfernbar ist, um zu ermöglichen, diesen durch Spülen mit Wasser zu säubern, um die Formerzusammensetzung zu beseitigen. Da die Infrarotquelle betriebsmäßig durch ein Paar von Drähten verbunden ist, ist die Infrarotquelle vorzugsweise geeignet, um einfach in den Former gesteckt und falls erforderlich entfernt zu werden. Daher, wenn die Infrarotquelle zum Beispiel eine Röhre ist, muß nur die Röhre selbst gereinigt werden. Der Nutzen einer derartigen Anordnung erstreckt sich ferner dahingehend, daß bei Verwendung, Haar bei jeweils entfernter Infrarotquelle einfach auf jeden Former gewickelt werden kann. Wenn das Haar einmal aufgewickelt ist, dann können die Infrarotquellen in jeden Former gesteckt werden.
  • Um zu gewährleisten, daß auf dem Haar, während es geformt wird, genügend Wasser vorhanden ist, kann ein wasserundurchlässiges Teil über dem auf den Former gewickelten Haar angeordnet sein. Die Abmessungen des Teils sind gewählt, um zu gewährleisten, daß das gesamte zu formende Haar im wesentlichen abgedeckt ist.
  • Bevorzugt ist dieses Teil ebenfalls infrarotundurchlässig, wodurch gewährleistet ist, daß entweder keine oder höchstens eine kleine Menge an Infrarotstrahlung von der unmittelbaren Umgebung des Haars und des Farmers entweicht. Besonders bevorzugt ist ein Teil, welches an seiner mit dem Haar in Kontakt stehenden Oberfläche infrarotreflektierend ist. Der Vorteil dieser Anordnung ist, daß die Temperatur des Haars und der Zusammensetzung schnell ansteigt und eine gleichmäßigere Erwärmung auftritt. Eine brauchbare Konstruktion des Teils könnte eine Metallfolie, insbesondere eine Aluminiumfolie, sein. Ein derartiges Material kann einfach um das Haar gefaltet werden, wenn dieses einmal um den Former gewickelt worden ist. Es ist auch zu bemerken, daß das Material, da es mit der Formerzusammensetzung in Berührung kommt, im wesentlichen inaktiv gegenüber der Zusammensetzung sein muß. Im Falle daß Aluminium verwendet wird, falls die Zusammensetzung Thioglycolat enthält, wird sich an der Oberfläche des damit in Kontakt stehenden Aluminiums schnell Aluminiumsulfid bilden, worauf die Oberfläche gegenüber der Zusammensetzung inaktiv wird.
  • Zusätzlich zu dem wasserundurchlässigen Teil, kann das wasserabsorbierende Teil derart angeordnet werden, daß es im wesentlichen das auf den Former gewickelte Haar abdeckt. Dies dient ebenfalls dazu, einen ausreichenden Feuchtigkeitsgehalt im Haar aufrechtzuerhalten.
  • Es hat sich gezeigt, daß der Übergang der Hitze von der Oberfläche des Formers durch die Haarmasse aufgrund der Verdunstung und der Kondensation des sich von der Oberfläche radial nach außen bewegenden Wassers bewirkt wird. Wenn das Wasser kondensiert, gewährleistet die Dachtwirkung, daß Wasser an die Oberfläche des Formers zurückkehrt Wenn die Hitze die Außenfläche der Haarmasse erreicht hat, dann durchdringt das verdunstete Wasser das wasserabsorbierende Teil, welches selbst von der Formerzusammensetzung naß ist. Das Ergebnis daraus ist, daß der heiße Wasserdampf in dem wasserabsorbierenden Teil kondensiert und die Dachtwirkung das Wasser zu der Haarmasse zurückführen wird.
  • Die Vorrichtung zum Aktivieren der Infrarotquelle, wobei die Quelle elektrisch betätigt wird, kann einen aus dem großen Bereich der aus dem Stand der Technik bekannten Schalter aufweisen.
  • Wenn die Infrarotquelle in Form eines heißen Drahtes zur Sicherheit und aus Kamfortgründen mit 6 bis 12 Volt betrieben wird, dann wird die Spannung von einem an eine Hauptspannungsquelle angeschlossenen Transformator bezogen. Daher würde es ein geeigneter Schalter erlauben, die Niederspannung je nach Erfordernis ein- oder auszuschalten.
  • Am bevorzugtesten weist der Transformator eine passende Streureaktanz und einen gesättigten Kern auf, so daß der Transformator einen konstanten Strom in den angeschlossenen Infrarotquellen aufrechterhält, falls die Hauptspannungsquelle um etwa 10% schwankt oder der elektrische Kontaktwiderstand der Infrarotquelle sich ändert. Bei dieser Ausführungsform sind die Quellen parallel geschaltet.
  • Die tatsächliche Erhitzungszeit des Haars kann etwa 30 bis 60 Sekunden betragen. Zum Erreichen solcher Zeiten, kann eine Steuervorrichtung betriebsmäßig mit dem Erregermittel verbunden sein, um die Infrarotquelle periodisch in vorbestimmter Weise zu aktivieren. Eine derartige Steuervorrichtung weist gewöhnlich eine im allgemeinen elektrisch angetriebene und aus dem Stand der Technik bekannte Schaltuhr auf, welche mit einer Einrichtung ausgestattet ist, die den Strom zu der Quelle unterbricht, nachdem die gewählte Zeit abgelaufen ist.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann die Steuervorrichtung und das Mittel zum Aktivieren der Infrarotquelle ein einziger Apparat sein, welcher eine Schaltuhr mit einem passendem Schalter aufweist.
  • Beim Gebrauch in einem Friseursalon wird der erfindungsgemäße Apparat insgesamt eine Mehrzahl von infrarotdurchlässigen, hohlen Formern, Infrarotquellen und wasserundurchlässigen Teilen aufweisen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß ein beträchtlicher Teil des Haars auf dem Kopf gleichzeitig geformt werden kann.
  • Vorzugsweise sind genügend Former, Quellen und Teile vorgesehen, um eine Hälfte des Kopfhaars gleichzeitig zu formen. Gewöhnlich beträgt die erforderliche Anzahl an Formern, Quellen und Teilen etwa dreißig pro Kopfhälfte, wenn die Länge eines Formers etwa 8 cm und der Durchmesser etwa 10 mm ist. Daher kann bei einer Ausführungsform, bei der nach dem Formen einer Hälfte des Kopfes die Infrarotquellen von den Formern entfernt werden können und während die Former abkühlen, vorteilhafterweise ein zweiter Satz von Formern zum Aufwickeln des Haars auf der anderen Seite des Kopfes verwendet werden. Die Infrarotquellen können dann bequem an den zweiten Satz von Formern angeschlossen werden, so daß ein Fortfahren des Formens möglich ist. Ohne Zweifel müßten gemäß derartiger Ausführungsformen die Steuervorrichtung und das Mittel zum Aktivieren der Infrarotquelle nicht doppelt vorhanden sein, wobei aber natürlich der Leistungsgrad des zum Betätigen der Infrarotquellen gewählten Transformators angemessen sein müßte.
  • Gemäß einer Ausführungsform, bei der eine Ferninfrarotlampe zusammen mit einer optischen Faser als Infrarotquelle verwendet wird, kann eine einzelne Infrarotlampe verwendet werden, um infrarote Strahlung für eine Mehrzahl von optischen Fasern vorzusehen. Daher wird bei dieser Ausführungsform wenigstens eine optische Faser für jeden Former verwendet.
  • Da angegeben worden ist, daß die Former während dem Haarformen ziemlich heiß werden, wird der Fachmann erkennen, daß lediglich das Zulassen einer ausreichend langen, nach der Behandlung abzuwartenden Zeit gewährleistet, daß die Former sicher vom Haar entfernt werden können.
  • Der Erfinder hat festgestellt, daß Dauerwellenzusammensetzungen, welche etwa 1-4% Thioglycolat enthalten, wirksam sind, wenn sie mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet werden. Dieser Konzentrationsbereich ist wesentlich geringer als jener in Zusammensetzungen für den Salongebrauch mit bis zu 11% Thioglycalat und für den Hausgebrauch mit 5-8% Thioglycalat.
  • Während ferner für das Dauerwellverfahren gemäß dem Stand der Technik die Verwendung eines Neutralisationsmittels erforderlich war, üblicherweise Wasserstoffperoxid, so ist dessen Gebrauch für die Erfindung nicht erforderlich. Das Haar muß nach der Haarbehandlung nur gespült werden.
  • Die Verwendung einer niederen Thioglycolat-Konzentration ist wichtig, als das Haar während des Wellvorgangs weniger beschädigt wird. Da ferner die meisten Salonmitarbeiter keine Handschuhe tragen, würde das Auftreten von Dermatitis beträchtlich verringert werden.
  • Aus dem Vorangehenden wird es ersichtlich, daß die Erfindung einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Stand der Technik hat, wenn man bedenkt, daß das Haar in der Regel innerhalb von wenigen Minuten geformt werden kann, im Gegensatz zu den Behandlungen nach dem Stand der Technik, welche wenigstens 20 bis 30 Minuten erforderten.
  • Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß, da es üblich ist, zum Bestimmen einer geeigneten Formzeit einen Testabschnitt des Haars zu formen, bevor das gesamte Haar geformt wird, dieser Testvorgang in einer im Vergleich mit der Behandlung gemäß dem Stand der Technik relativ kurzen Zeit durchgeführt werden kann. Daher wird die Gesamtzeit des Formens stark reduziert.
  • Zusätzlich führt die Verwendung von geringeren Konzentrationen von Thioglycolat zu einer geringeren Schädigung des Haars und einem verminderten Auftreten von Dermatitis bei den Salonbediensteten.
  • Im folgenden wird anhand eines Beispiels eine Ausführungsform der Erfindung erläutert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Figur 1 zeigt eine Vorderansicht;
  • Figur 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Erfindung;
  • Figur 3 zeigt einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Infrarotquelle;
  • Ferner zeigt Figur 4 eine grafische Darstellung der in der Haarlocke nahe an der Oberfläche des Formers und an der Außenseite der Haarlocke gemessenen Temperaturen, wenn die Erfindung bei einem Dauerformverfahren verwendet wird.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Der anhand der Figuren 1 und 2 beschriebene Apparat 10 weist einen Former 13 auf, welcher über seine Länge hin von einem wasserabsorbierenden Teil umgeben ist, welches von einem röhrenförmigen Stück Polystyrolschaum 14 gebildet ist, das von einem wasserundurchlässigen Teil, welches eine Zwinge 12 ist, umschlossen ist.
  • Der Former 13 weist ein Röhre 22 auf, welche aus 316 rostfreiem Stahl ist und eine Wandstärke von 0,5 mm hat. Wie am besten aus Figur 3 ersichtlich ist, ist in dem Former 13 eine Infrarotquelle angeordnet, welche eine spiralförmig gewundene Länge von Kanthal 17 mit Maß 23 (0,5 mm) aufweist, welches in der Mitte seiner Länge von einem Glimmerisalator 20 gehaltert ist.
  • An einem Ende ist das Kanthal in eine Metallkappe 21 silbergelötet, welche an der Röhre 22 festgeklemmt ist. Auf diese Weise ist ein elektrischer Kontakt zwischen einem Ende des Kanthals und der Röhre 22 hergestellt. An seinem anderen Ende ist das Kanthal mit einem Stecker 15 verbunden. Der Stecker 15 ist von der Röhre 22 mittels eines Teflonstöpsels 16 isoliert. Der Stecker 15 ist ausgebildet, um mit einer passend dimensionierten elektrischen Steckdose zusammenzuwirken, so daß eine elektrische Verbindung zwischen den Enden des Kanthals und der Spannungsquelle hergestellt ist.
  • Der Former 13 ist über seine Länge hin von einem röhrenförmigen Teil aus Polystyralschaum 14 umgeben, welches im wesentlichen die gleiche Länge wie die Zwinge 12 hat. An der Oberseite des Schaums 14 ist ein sich in Längsrichtung erstreckender Schlitz 19 vorgesehen, welcher zu einer sich in der Zwinge 12 in Längsrichtung erstreckenden Öffnung 18 ausgerichtet ist. Der Schaum 14 ist derart dimensioniert, daß er enganliegend in die Zwinge 12 paßt und mit dem Former 13 über seine Länge in Berührung steht.
  • Um das Haar fest an dem Former 13 zu halten, ist die Zwinge 12, wie in Figur 1 gezeigt ist, normal geschlossen. Dies wird durch die Zwinge 12 dadurch erreicht, daß sie einen röhrenförmigen Abschnitt mit einer Öffnung 18, welche sich über ihre gesamte Länge hin erstreckt, und ein Paar Schenkel 11 aufweist, die sich jeweils von der Öffnung 18 weg und von einander gegenüberliegenden Seiten des röhrenförmigen Abschnitts nach unten erstrecken und in konstantem Abstand voneinander angeordnet sind. Auf diese Weise bewirkt eine auf die Schenkel 11 in Richtung der Pfeile nach Figur 1 ausgeübte Kraft ein Vergrößern der Öffnung 18 (siehe obere Pfeile) und des Schlitzes 19, so daß der Former 13 entnommen werden kann.
  • Beim Gebrauch wird Haar, welches mit einer passenden Menge an Dauerwellenzusammensetzung versehen wurde, um den Former 13 gewunden. Die Zwinge 12 wird dann durch Bewegen der Schenkel 11 in Richtung der in Figur 1 gezeigten Pfeile geöffnet, und der Former 13 wird in Kontakt mit dem Schaum 14 durch die Öffnung 18 und den Schlitz 19 gebracht. Durch Wegnehmen der Kraft von den Schenkeln 11 schließt sich die Zwinge 12, und das Haar auf dem Former 13 wird von dem Schaum 14 und dem röhrenförmigen Abschnitt der Zwinge umgeben. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Hälfte des Haars auf dem Kopf zum Formen bereit ist. Die Stecker 15 werden dann in passende Steckdosen gesteckt und Strom für eine passende Zeitdauer, im allgemeinen 30 bis 60 Sekunden, eingespeist.
  • Vorzugsweise wird der die Infrarotquellen speisende Strom von einem Transformator mit hoher Streureaktanz bezogen. Zusätzlich ist eine Vorrichtung zum Ändern der Spannung, wie beispielsweise ein einfacher Regelwiderstand, vorgesehen, um die Infrarotleistungsausgabe zu ändern.
  • Da die Heizzeit kritisch ist, wird eine Schaltuhr verwendet, um die Energie für die Infrarotquellen abzuschalten.
  • Wenn das geeignete Erhitzen erfolgt ist und die Former abkühlen konnten, werden dieselben von den Zwingen entfernt und das Haar abgewickelt. Die andere Hälfte des Kopfes wird dann wie oben beschrieben behandelt. Nach Beendigung der Behandlung, wird das Haar mit Wasser gespült und dann in der üblichen Weise weiterbehandelt.
  • Um die Art und Weise zu demonstrieren, mit der das schnelle Erhitzen des Haars erreicht wird, wurde ein Experiment durchgeführt, bei dem Feindrahtthermoelemente in einer Haarlocke nahe an der Oberfläche eines Formers (Innenseite) und nahe an der Außenfläche der Locke (Außenseite) angeordnet wurden. Die Wärmeleistungseingabe auf die Infrarotquelle war 15,5 Watt, wobei das Heizen zum Zeitpunkt 0 begann und nach etwa 120 Sekunden endete.
  • Die erzielten Ergebnisse sind in Figur 4 gezeigt, wobei die mit einem Pfeil gekennzeichnete Stelle die Zeit anzeigt, bei der das Erhitzen eingestellt wurde. Es ist deutlich zu sehen, daß sowohl die Außen- als auch die Innentemperatur schnell 100ºC erreichte, eine Temperatur, welche dann für die Dauer des Erhitzens aufrechterhalten wurde. Nach dem Unterbrechen des Erhitzens, kühlten sich die beiden Flächen des Haars ab. Die Abkühlgeschwindigkeit könnte durch Spülen mit Wasser erhöht werden.
  • Obwohl die Erfindung mit Bezugnahme auf einige bevorzugte Ausführungsformen erläutert wurde, sollte es für den Fachmann klar sein, daß viele Variationen und Abänderungen möglich sind, ohne den Bereich der beahspruchten Erfindung zu verlassen.

Claims (13)

1. Dauerhaarformungsapparat, der einen hohlen infrarotstrahlungsdurchlässigen oder -absorbierenden Former, der dazu eingerichtet ist, Haare darauf gewickelt zu haben, eine Infrarotstrahlungsquelle mit einem heißen Draht in dem Former, wobei der heiße Draht geeignet ist, unter Verwendung einer Spannung in dem Bereich zwischen 4 und 30 V kontinuierlich bis auf eine Temperatur von 1100 ºC erhitzt zu werden, ein wasserundurchlässiges Teil, um das auf den Former aufgewickelte Haar abzudecken, und ein wasserabsorbierendes Teil aufweist, das zwischen dem wasserundurchlässigen Teil und dem Former angeordnet ist.
2. Apparat gemäß Anspruch 1, wobei der Former ein Rohr ist, das ein aus Silizium(IV)-oxid geformtes glasartiges Rohr ist oder rostfreier Stahl ist.
3. Apparat gemäß Anspruch 2, wobei das Mittel zum Abdecken des auf den Former aufgewickelten Haares eine wasserundurchlässiges Teil aufweist, das so dimensioniert ist, daß sicherstellt ist, daß im wesentlichen das gesamte auf dem Former aufgelegte Haar abgedeckt ist.
4. Apparat gemäß Anspruch 3, wobei das wasserundurchlässige Teil eine Zwinge mit einem röhrenförmigen Bereich, der angepaßt ist, den Former abzudecken, wobei der röhrenförmige Teil einen sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung hat, und ein Paar von Schenkeln aufweist, die jeweils an gegenüberliegenden Seiten des röhrenförmigen Teils mit der Öffnung zwischen ihnen angeordnet sind.
5. Apparat gemäß Anspruch 4, wobei das wasserabsorbierende Teil einen röhrenförmigen Bereich aus Kunststaffschaum mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Öffnung darin aufweist, die so angepaßt ist, daß sie mit der sich in Längsrichtung erstreckenden Öffnung in der Zwinge in Deckung ist.
6. Apparat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, der ein Erregermittel aufweist, das zum Aktivieren der Quelle betriebsmäßig an dieselbe angeschlossen ist.
7. Apparat gemäß Anspruch 6, wobei zum intermittierenden Aktivieren der Infrarotquelle auf eine vorbestimmte Weise ein Steuermittel betriebsmäßig an das Erregermittel angeschlossen ist.
8. Apparat gemäß Anspruch 7, wobei das Erregermittel eine sekundäre Streureaktanz und einen Transformator mit einem gesättigten Kern aufweist.
9. Verfahren zur Haardauerformung, bei dem, während das Haar auf einen Former aufgewickelt ist, eine effektive Menge einer Zusammensetzung, die geeignet ist, auf das Haar derart einzuwirken, daß es verformt wird, auf das Haar aufgebracht wird, wobei die Wirkungsrate der Zusammensetzung mit zunehmender Temperatur zunimmt, und bei dem das Haar mit der Zusammensetzung erhitzt wird, wobei das Verfahren das entweder direkt oder indirekt Erhitzen des Haares mit einem Apparat gemäß Anspruch 1 mittels Infrarotstrahlung von innerhalb des Formers über eine Zeitspanne aufweist, die ausreicht, um das Verformen zu bewirken.
10. Verfahrengemäß Anspruch 9, wobei die Zusammensetzung 1 bis 4 % Gewicht pro Volumen Thioglycolat (L) aufweist.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das Haar für zwischen 5 und 60 Sekunden erhitzt wird.
12. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei bei Beendigung des Heizens das Haar gespült wird, ohne mit Neutralisationsmittel behandelt zu werden.
13. Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei das Haar verformt wird, indem ein Apparat gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8 verwendet wird.
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