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Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Zigarrenanzünder, insbesondere für ein Kraftfahrzeug.
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Ein solcher Zigarrenanzünder ist beispielsweise in
der FR-A-2 630 057 beschrieben und enthält (Figur
1) einen Zündkörper 1, der, gewöhnlich mit Hilfe
eines Lichtleitrings 7, fest mit der
Fahrzeugkarosserie verbunden ist.
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Ein Stöpsel 2 ist im Körper 1 eingesetzt und trägt
einen Heizwiderstand, der zum Zusammenwirken mit
einem fest mit dem Körper 1 verbundenen Bimetall-
Einhakelement geeignet ist.
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Dieser Stöpsel 2 enthält eine ringförmige
Griffkappe 9, die einen Ringkörper 10 oder
Bedienungsknopf umgibt, der fest mit einem den genannten
Widerstand tragenden beweglichen Teil 17 verbunden
ist.
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Die Kappe 9 umschließt den Körper 10 nur seitlich
und läßt die Vorderseite 14 desselben frei
zugänglich, wobei gleichzeitig der genannte Körper 10
gestützt wird.
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Der Teil 17 ist gegenüber einer Feder 20 beweglich,
die auf einer Führung 19 des genannten Teils 17
aufliegt. Die Führung 19 ist fest mit der Kappe 9
verbunden.
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Eine derartige Anordnung arbeitet
zufriedenstellend, wenn der Zigarrenanzünder an einer Konsole
angebracht ist.
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Tn diesem Falle erfüllt die Griffkappe auch eine
Sicherheitsfunktion, und der Benutzer kann an der
genannten Kappe eine Handtasche oder etwas
ähnliches aufhängen, ohne daß der Zigarrenanzünder
eingeschaltet wird.
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Wenn der Zigarrenanzünder jedoch beispielsweise in
Höhe des Aschenbechers eingesetzt werden muß und
die Zugangsmöglichkeit begrenzt ist, eignet sich
diese Anordnung nicht, denn die Kappe vergrößert
den Stöpsel und begrenzt den Zugang.
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Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, kann daran
gedacht werden, die Kappe zum Nachteil einer
Fertigungsnormung zu beseitigen.
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Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese
Schwierigkeiten zu beheben und somit einen neuen
Zigarrenanzünder mit einem Stöpsel zu schaffen, der
mit einer Griffkappe versehen ist, welche unter
reduzierten Raumverhältnissen eingebaut werden
kann.
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Gemäß der Erfindung ist ein Zigarrenanzünder der
vorbezeichneten Art dadurch gekennzeichnet, daß der
Bedienungsknopf lokal einen zweiten Griffteil dank
lokalen Aussparungen bildet, die die Kappe seitlich
aufweist, um den genannten Knopf zugänglich zu
machen.
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Dank der Erfindung kann die Fertigung des
Zigarrenanzünders genormt sein und dabei ein hohes Maß an
Sicherheit gewährleisten.
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Wenn der genannte Zigarrenanzünder beispielsweise
an einer Konsole eingebaut ist, bildet die Kappe
einen ersten Griffteil und schützt gleichzeitig den
Bedienungsknopf, während bei Einbau des genannten
Zigarrenanzünders unter reduzierten
Raumverhältnissen der Bedienungsknopf einen zweiten Griffteil
bildet.
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Man wird auch verstehen, daß die Anordnung
ästhetisch ist.
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Die beigefügte Beschreibung veranschaulicht die
Erfindung als Beispiel und unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen, die folgendes darstellen:
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- Figur 1 ist eine Längsschnittansicht eines
Zigarrenanzünders gleich dem aus Figur 1 der FR-A-2 630
057;
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- Figur 2 ist eine perspektivische Teilansicht
eines erfindungsgemäßen Zigarrenanzünders mit
Stöpsel und Zündkörper;
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- Figur 3 ist eine Teilansicht, die den Einbau des
genannten Zigarrenanzünders in Höhe eines
Aschenbechers des Kraftfahrzeugs zeigt, wobei auch die
Finger des Benutzers dargestellt sind;
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- Figur 4 ist eine Teilansicht, die den Einbau des
erfindungsgemäßen Zigarrenanzünders in Höhe einer
Konsole zeigt.
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Der Einfachheit halber sind gleiche und dem
bisherigen Stand der Technik entsprechende Elemente der
Erfindung mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet
wie in der FR-A-2 630 057, die als der vorliegenden
Beschreibung beigefügt anzusehen ist.
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Man wird sich daran erinnern, daß der Körper 10
oder Bedienungsknopf axial im Verhältnis zur mit
Rillen versehenen Griffkappe 9 dank der Führung 19
beweglich ist und daß der Knopf 10 ein Druckknopf
ist, der gegen die Kraft der Feder 20 eingedrückt
wird, welche ihn in der Ausgangsstellung in einem
Abstand vom Bimetallteil des Zündkörpers 1, der mit
der Spannungsquelle des Fahrzeugs verbunden ist,
hält.
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Der Zündkörper 1, der Knopf 10 und die Kappe 9 sind
ringförmig ausgebildet, hier zylindrisch mit einem
kreisförmigen Querschnitt.
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In Figur 2 ist bei 1 der Zündkörper und bei 2 der
Stöpsel des Zigarrenanzünders zu sehen, der noch
nicht am Fahrzeug angebracht ist, während der
Bezugsbuchstabe P die fest mit dem Fahrzeug
verbundene Wand bezeichnet, worin der Zigarrenanzünder
eingebaut werden muß.
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Gemäß der Erfindung bildet der Bedienungsknopf 10
lokal einen zweiten Griffteil dank lokalen
Aussparungen 40, die die Kappe 9 seitlich aufweist, um
den genannten Knopf 10 zugänglich zu machen.
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Hier (Figur 2) enthält die Vorderseite 14 des
Knopfs 10 eine teilweise Abdeckung, die das
Zigarrenanzünder-Symbol sehen läßt und es dem Benutzer
ermöglicht, den genannten Knopf 10 zu lokalisieren.
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In den Figuren 2 bis 4 hat die Kappe 9 eine
reduzierte Größe und ist fest mit der Führung 19
verbunden, während der Ring 11 aus Figur 1 fehlt, so daß
der Durchmesser der Kappe 9 etwas geringer ist als
der Durchmesser der Vorderseite 8 des Leuchtrings 7
(Figur 3 und 4).
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Das gleiche gilt für den Knopf 10, der eine
reduzierte Größe aufweist, weil er im Innern der Kappe
9 sitzt, während der genannte Knopf 10 eine
gewölbte Vorderseite 14 hat.
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Die Kappe 9 aus elektrisch und thermisch
isolierendem Material umschließt den Knopf 10 seitlich und
ist offen, so daß die genannte Fläche 14 frei
zugänglich wird, während die Höhe der Kappe 9 so
berechnet ist, daß der Knopf 10 im Verhältnis zum
freien axialen Ende der Kappe 9, welches dem Ring 8
gegenüberliegt, einen Rücksprung aufweist (Figur
4).
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Wenn der Zigarrenanzünder in Höhe eines
Aschenbechers eingebaut ist (Figur 3) und nur ein
reduzierter Zugangsraum vorhanden ist, insbesondere
wegen einer Verstärkung 50, kann der Benutzer,
dessen Finger hier zu sehen sind, den genannten
Zigarrenanzünder problemlos betätigen und den
Stöpsel 2 dank der Aussparungen 40 ergreifen, die
den Knopf 10 zugänglich machen.
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Hier liegen die Aussparungen 40 einander im
wesentlichen diametral gegenüber und erstrecken sich im
wesentlichen axial, parallel zur Achse des
Zigarrenanzünders. Diese Aussparungen 40 sind in Richtung
der Vorderseite 14 offen und sind am anderen Ende
geschlossen, so daß der ausgesparte Widerstand der
Kappe 9 durch die erfindungsgemäße Anordnung nicht
übermäßig beeinflußt wird.
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Diese Aussparungen 40 oder Öffnungen sind in
Richtung der Vorderseite 14 konisch erweitert.
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Sie haben im wesentlichen eine Form, die zur Form
des Daumens des Benutzers paßt.
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Der Zigarrenanzünder kann somit leicht an einer
Konsole angebracht werden, wo die erforderliche
Zugänglichkeit gewährleistet ist (Figur 4).
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Während bei der Anordnung gemäß Figur 3 der
Benutzer nicht die Möglichkeit hatte, am Stöpsel einen
Gegenstand aufzuhängen, bietet diese Konfiguration
diese Möglichkeit doch, ohne daß dies zu
Schwierigkeiten führt.
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Wenn der Benutzer beispielsweise eine Handtasche
hinter dem Stöpsel aufhängt, kann dies nur an der
Kappe 9 geschehen, die den Knopf 10 seitlich
schützt und dafür sorgt, daß die Handtasche diesen,
selbst durch die Aussparungen 40, nicht berührt.
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Dadurch ist eine Betätigung des Zigarrenanzünders
unmöglich. Bei normaler Funktionsweise genügt es,
auf den Druckknopf 10 einen Druck auszuüben, um
diesen in den Zündkörper 1 hineinzudrücken und den
Widerstand durch Zusammenwirken mit dem
Bimetallteil des Körpers 1 zu erhitzen.
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Natürlich beschränkt sich die vorliegende Erfindung
nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel, in
dem der Zigarrenanzünder an einer anderen, wenig
zugänglichen Stelle als in Höhe des Aschenbechers
eingebaut werden kann.
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Der Knopf 10 kann, ebenso wie die Kappe 9, lokal
mit Rillen versehen sein, um das Ergreifen zu
erleichtern.
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Bei einer Variante kann dieser Knopf 10
Kegelstumpfform haben, wie in Figur 1 dargestellt.
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Schließlich ist das Vorhandensein eines Leuchtrings
7 in bestiinmten Fällen nicht erforderlich, wie dies
beispielsweise in der FR-A-2 371 641 dargestellt
ist.