DE68992C - - Google Patents
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- DE68992C DE68992C DENDAT68992D DE68992DA DE68992C DE 68992 C DE68992 C DE 68992C DE NDAT68992 D DENDAT68992 D DE NDAT68992D DE 68992D A DE68992D A DE 68992DA DE 68992 C DE68992 C DE 68992C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/04—Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips
- A24D1/042—Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips with mouthpieces
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mundstücke für Cigaretten wurden bisher gewöhnlich aus einem Papierstreifen spiralig
zusammengerollt und innerhalb der Hülse so angebracht, dafs sie mit dem Tabakstrang stumpf
zusammenstofsen, nicht aber von demselben durchsetzt wurden. Siehe Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung, in welcher α die Hülse, b das Mundstück, c den Tabakstrang bezeichnet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun die Herstellung von Cigaretten, welche
ein ringförmiges, innerhalb der Länge des Tabakstranges liegendes Mundstück besitzen.
In Fig. 2 (Längsschnitt) und Fig. 3 (Querschnitt) ist in die Papierhülse α ein aus einem
Papierstreifen gerollter Ring d eingeklebt, welcher mit ■ einem Ende der Hülse bündig
abschneidet und durch welchen hindurch bis an das Ende der Hülse α sich der Tabakstrang c
erstreckt. In einfachster und billigster Weise kann auch der Ring zugleich mit der Hülse
dadurch hervorgebracht werden, dafs auf den zur Erzeugung der Hülse bestimmten Papierstreifen
α1, Fig. 6 und 7, ein schmaler Streifen d1
stärkeren Papieres aufgeklebt und' mit a1 zusammengerollt
wird.
Statt aus Papier kann das Mundstück auch aus anderem geeigneten Stoffe gebildet werden,
z. B. aus Stanniol, Rohr (Tongkingrohr), Thon u. a. m. In solchen Fällen kann auch
das Mundstück d'2 die aus Fig. 4 (Längsschnitt) und Fig. 5 (Querschnitt) ersichtliche oder eine
andere geeignete Form erhalten; wesentlich ist nur, dafs es in der Hauptsache ringförmig gestaltet
ist und innerhalb der tabakerfüllten Länge der Cigarette liegt.
Wie aus Nachfolgendem hervorgehen wird, ist der Zweck der beschriebenen Neuerung ein
mehrfacher, und die durch die Neuerung gebotenen Vortheile gegenüber der alten Herstellungsweise
sind mannigfacher Art.
Zunächst wird eine wesentliche Ersparnifs in der Fabrikation erzielt, indem sowohl am
Material, wie auch ganz besonders an Zeit und Mühe gespart wird. Der Procentsatz des Abfalls
bei der Fabrikation wird zu Gunsten der Erzeugung brauchbarer Waare erheblich vermindert.
Es findet nämlich das Stopfen der neuen Cigaretten durch das Mundstück hindurch statt, was bei dem alten Mundstück
nicht möglich war. Hierbei dient nun das Mundstück zur Verstärkung der bekanntlich
aus äufserst feinem und deshalb auch wenig haltbarem Papier gefertigten Hülse, wodurch
das häufige Zersprengen vermieden wird. Es ist dies ein so erheblicher Gewinn, dafs man
auch bei Cigaretten, welche unmittelbar im Mund geraucht werden sollen, das neue Mund-.
stück anwenden wird. Es ergiebt sich hierbei wieder den mundstücklosen Cigaretten gegenüber
der Vortheil, dafs sich der Tabak nicht herausziehen und in den Mund gelangen kann,
weil der durch das Mundstück eingeführte Tabak sich hinter demselben etwas ausdehnt
und an der nach innen vorspringenden Kante des Mundstückes staucht (s. Fig. 2 und 4);
selbst dann, wenn nur ein Papierring angewendet wird, tritt dieser Vortheil ein.
Eine weitere, besonders wichtige Eigentümlichkeit der neuen Anordnung besteht auch in
Folgendem. Bei der alten Cigarette stofsen Tabakstrang c und Mundstück b stumpf zusammen
in der Ebene der Linie x-x, Fig. i. Hier hat allein diese schwache Hülse α den
Zusammenhang zu vermitteln. Es ist bekannt, wie leicht die Cigaretten an der gedachten
Stelle durchbrechen. Dieser Uebelstand wird bei der neuen Anordnung vollständig vermieden,
weil sich hier der Tabakstrang, bis an das Ende der Cigarette erstreckt und so die Hülse
entlastet. So wird es auch möglich,, die nutzbare tabakerfüllte Länge bei der neuen
Cigarette im Verhältnifs zur Gesammtlänge gröfser zu gestalten als bei der alten Anordnung.
Hier mufste immer das Mundstück eine erhebliche Länge besitzen, damit das Feuchtwerden der Hülse an der Ebene der
Linie x-x nach Fig. ι vermieden wurde, weil sonst das Abbrechen des vorderen Theiles mit
dem Tabakstrang erfolgte. Dieser Umstand übt wieder einen Einflufs auf die Kosten der
Verpackung aus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Cigaretten mit Mundstück, bei welchen dadurch eine wohlfeilere Herstellungsweise und eine gröfsere Haltbarkeit der Hülse erreicht wird, dafs das Mundstück (d bezw. d^J in Form eines Ringes aus Papier oder anderem geeigneten Stoff innerhalb der Länge des Tabakstranges (c) angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68992C true DE68992C (de) |
Family
ID=342493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68992D Active DE68992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68992C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053996B (de) * | 1955-07-12 | 1959-03-26 | Alfons Geppert | Zigarette |
-
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- DE DENDAT68992D patent/DE68992C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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