DE689779C - Trichterspinnvorrichtung zum Verspinnen von Celluloseloesungen - Google Patents

Trichterspinnvorrichtung zum Verspinnen von Celluloseloesungen

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DE689779C
DE689779C DE1937T0048521 DET0048521D DE689779C DE 689779 C DE689779 C DE 689779C DE 1937T0048521 DE1937T0048521 DE 1937T0048521 DE T0048521 D DET0048521 D DE T0048521D DE 689779 C DE689779 C DE 689779C
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Germany
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spinning
pressure
funnel
spinning solution
cellulose solutions
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Expired
Application number
DE1937T0048521
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English (en)
Inventor
Joseph Feikes
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THUERINGISCHE ZELLWOLLE AKT GE
Original Assignee
THUERINGISCHE ZELLWOLLE AKT GE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Trichterspinnvorrichtung zum Verspinnen von Celluloselösungen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trichterspinnvorrichtung für Celluloselösungen.-Es ist bereits bekannt, vor Spinndüsen o. dgl. eine Drosselvorrichtung, z. B. eine Stauscheibe, anzuordnen, so daß der Druck, unter dem die Spinnlösung gefördert wird, vor der Spinndüse herabgemindert und demnach auch der Düsenboden geringer belastet wird. Des weiteren geschieht dies zu dem Zweck, um, zumal wenn die einzelnen Stauscheiben in ihrem Querschnitt abgestuft sind, die von einer gemeinsamen Spinnpumpe geförderte Spinnlösung an allen Spinndüsen gleichmäßig austreten zu lassen.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung dagegen ist die selbsttätige Aufpressung des Brausenkopfes auf den Spinnzylinder beim Spinnvorgang. Dieser Zweck wird dadurch, erreicht, daß oberhalb der Spinndüse im Spinnlösttngsznführungsrohr eine gelochte Platte vorgesehen ist, die der ihr unter Druck zufließenden Spinnlösung .einen derartigen Widerstand entgegensetzt, daß durch den Druck der Spinnlösung die Platte und damit der Spintlkopf auf den Spinnzylinder gepreßt wird.
  • Unterstützt wird diese Wirkung noch dadurch, daß in dem Spinnlösungszuführungsrohr oberhalb der gelochten Druckplatte ein mit einer Längsbohrung versehener Kolben verschieb- und feststellbar angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, den jeweiligen Spinnlösungsdruck voll auszunutzen. Die Verstell- und Feststellvorrichtung am Kolben dient zur Hubbegrenzung desselben. Beim Reinigen unter Druck verhindert diese Arretiervorrichtung das völlige Ausfahren des Kolbens. Der Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht also darin, den Spinnlösungsdruck zum selbsttätigen und festen Aufpressen der Brausenkopfplatte auf den Spinnzylinder voll auszunutzen. Das bietet den weiteren Vorteil einer besonders leichten Handhabung der Spinnvorrichtung, z. B. beim Inbetriebsetzen derselben, beim Auswechseln der Brausen oder bei sonstigem Beheben von Betriebsstörungen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Die Spinnlösungszufuhr erfolgt durch einen Kolben i, der mit dem eigentlichen, vom Spinnlösungsbehälter ausgehenden Spinnlösungszuführungsrohr 6 durch entsprechende Ausgestaltung ihrer sich berührenden Flächen zu einem Kugelgelenk verbunden ist und das daher nach verschiedenen Richtungen schwenkbar ist. Der Kolben i ist in dem die Spinnlösung der Spinnbrause zuführenden Rohr 2 verschieb- und feststellbar angeordnet. An dem oberen Ende des Rohres 2 ist zu diesem Zweck eine Fixierschraube ia _ vorgesehen. Oberhalb des Brausenkopfrohres 2, das einen Flansch 4 aufweist, ist eine Druckplatte 3 eingesetzt, die für den Durchgang der Spinnlösung eine Anzahl von Löchern 3a besitzt. Die Druckplatte 3 kann auch aus einem flachen und/oder gelochten Ring bestehen.
  • In dem folgenden verbreiterten Brausenraum ist vor der Spinnbrause ein Sieb 3b eingesetzt. Der Brausenkopf ist zu einer weiteren Druckplatte, dem erwähnten Flansch 4, ausgebaut, an deren unterer Seite sich zweckmäßig ein Gummiring befindet.
  • Der Spinnzylinder trägt das Bezugszeichen 5. Der Brausenkopf weist ferner einen Hahn auf, der der Entlüftung dient.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die mittels Druck durch das Spinnzuleitungsrohr gelangende Spinnlösung wird durch den Kolben i gedrückt und gelangt auf die gelochte Druckplatte 3, die ein Hindernis darstellt. Durch die dabei .entstehende Erhöhung des Spinndruckes wird die Brausenkopfplatte 4 fest auf den Spinnzylinder 5 aufgedrückt und somit dieser selbsttätig luftdicht verschlossen.
  • . Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auf jedes Verfahren, wie Viscose-, Kupferoxydammoniakverfahren u. a., zur Anwendung gelangen:

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trichterspinnvorrichtung zum Verspinnen von Celluloselösungen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Spinndüse im Spinnlösungszuführrohr (2) eine gelochte Druckplatte (3) vorgesehen ist, die der ihr unter Druck zufließenden Spinnlösung einen derartigen Widerstand entgegensetzt, daß durch den Druck der Spinnlösung die Platte (3) und damit der Spinnkopf (2, 4) auf den Spinnzylinder (5) gepreßt wird.
  2. 2. Spinnvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Spinnlösungszuführrohr (2) oberhalb der gelochten Druckplatte (3) ein mit einer Längsbohrung versehener Kolben (i) verschieb- und feststellbar angeordnet ist.
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