AT157233B - Trichterspinnvorrichtung. - Google Patents

Trichterspinnvorrichtung.

Info

Publication number
AT157233B
AT157233B AT157233DA AT157233B AT 157233 B AT157233 B AT 157233B AT 157233D A AT157233D A AT 157233DA AT 157233 B AT157233 B AT 157233B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spinning
cylinder
spinning solution
shower
piston
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Thueringische Zellwolle Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thueringische Zellwolle Ag filed Critical Thueringische Zellwolle Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT157233B publication Critical patent/AT157233B/de

Links

Landscapes

  • Artificial Filaments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trichterspinnvorrichtung. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trichterspinnvorrichtung für Zelluloselösungen. 



   Die   Erfindung     lost die Aufgabe,   ein rasches Auswechseln und ein schnelleres Verspannen der Spinnvorrichtungsteilezugestatten. 



   Diese Verschliessung der   Spinntrichter   und Spinnzylinder kann auf jedes Verfahren : Viskose-, 
 EMI1.1 
 od. dgl. herabgemindert und demnach auch der Düsenboden geringer belastet wird. Dies geschieht zu dem Zwecke, die Spinnlösung gleichmässig aus der Düse auszupressen. 



   Es ist bereits eine Spinntrichtervorrichtung bekannt, bei der die Spinnbrause durch einen
Doppelgelenkarm mit dem Zuleitungsrohr verbunden ist. so dass eine Parallelverschiebung und damit ein Abheben und Wiederaufsetzen der Spinnbrause auf den die   Fliissigkeit enthaltenden Glaszylinder   ermöglicht ist.

   Diese, in der Herstellung teuere und im Gebrauch   Wartung   erfordernde, der Abnutzung unterworfene Vorrichtung, soll unter Behebung der vorgenannten Nachteile durch die Erfindung dadurch ersetzt werden, dass die Aufpressung des Brausenkopfes auf den Spinnzylinder selbsttätig beim
Spinnvorgang in der Weise erfolgt, dass in dem   Spinnlösungszufiihrungsrohr   eine gelochte Platte angeordnet ist, die der ihr unter Druck zufliessenden Spinnlösung einen derartigen Widerstand entgegensetzt, dass durch den Druck der Spinnlösung die Platte und damit der Spinnkopf auf den Spinnzylinder gepresst wird. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich also durch besondere Einfachheit aus. 



   Unterstützt wird die Wirkung des Erfindungsgegenstandes dadurch, dass das Spinnlösungszuführungsrohr in einen Kolben und der Brausenkopf in einen den Kolben umfassenden Zylinder ausgebaut ist. Dadurch wird es möglich, den   Spinnlösungsdruek   völlig auszunutzen und die Brausenkopfplatte auf den Spinnzylinder selbsttätig und fest aufzudrücken. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Oberteil des Vorerwähnten kugelgelenkartig ausgebildet ist. 



     Die'Fällbadzuführung geschieht vorzugsweise   indirekt. 



   Soweit eine solche bekannt ist, besitzt diese   Spinnvorriehtung einen   Ringkanal und die Fällflüssigkeit wird so geleitet, dass diese in einen konisehen Trichter übertreten kann. Dabei treten aber ungleichmässige Strömungen und Wirbel auf. Weiterhin ist die Anwendung von Kugeln zu Filtrierzwecken in anderem Zusammenhang bekannt. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich nun noch dadurch, dass   Fällflüssigkeit   indirekt, von der Seite, durch einen   Durchtrittslöcher   aufweisenden Verteilungsring über Kugeln od.   dgl.,   z. B. aus Glas, in den Spinnzylinder eintritt. Dadurch wird, abgesehen von einer letzten Reinigung der   Fällflüssigkeit   von unerwünschten Schwebeteilchen, eine   gleichmässige Zuführung erreicht. Die Verteilungslöeher   und Kugeln sichern den ruhigen Zulauf auch bei grosser Zulaufgeschwindigkeit und verhüten ungleichmässige Strömungen und Wirbel. Die Kugeln finden also erfindungsgemäss, insbesondere als Beruhigungs-und Verteilungsmittel, für die   Fällflüssigkeit   Anwendung. 



     Schliesslich   ist der Erfindungsgegenstand mit einem Hahn versehen, der als   Entlüftungshahn   an sich bekannt ist. Nach der Erfindung wird er aber mit Erfolg als Zulaufhahn für zusätzliche   Fällmittel   benutzt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes veranschaulich. 



   Das   Spinnlosungszuführungsrohr   ist zusammengesetzt und besteht aus einem Kolben   1,   der mit dem eigentlichen   Spinnlösungszuführungsrohr   2 durch entsprechende Ausgestaltung der sich berührenden Enden von 1 und 2 zu einem Kugelgelenk. 3 verbunden ist und entsprechend nach ver-   schiedenen   Richtungen schwenkbar ist. Der Brausenzylinder ist mit 4 bezeichnet und auf dem Kolben 1 verschiebbar angeordnet. An dem oberen Ende des Brausenzylinders 4 ist eine   Fixierschraube 5 zur   gegenseitigen   Lagensicherung   der Teile 1 und 4 vorgesehen. Innerhalb des Brausenzylinders 4 ist eine Druckplatte 6 fest oder lose eingesetzt, die für den Durchgang der Spinnlösung eine Anzahl Löcher 7 besitzt.

   Die Druckplatte 6 kann auch, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten, aus einem Druckring mit einem Loch bestehen. 



   In den folgenden verbreiterten Brausenraum ist ein Sieb 8 eingesetzt, an dessen Ende die Spinnbrause 17 angebracht wird. Der Brausenzylinder 4 ist zu einer Auflageplatte 9 ausgebaut, an deren unteren Seite sich eine Gummiplatte 10 befindet. Ebenso ist der Brausenzylinder 419 noch mit einem Hahn 11 versehen, der der Entlüftung sowie zusätzlicher   Fällflüssigkeitszufuhr   dient. 



   Das Zulaufrohr für die Fällflüssigkeit ist mit dem Bezugszeichen M versehen. Der Verteilungring ist mit 1. 3, seine Durehtrittlöeher   mit H' und   der Kugelhaufen mit 14 bezeichnet. 



   Gemäss der Zeichnung wird der Brausenzylinder 4 mit seiner Auflageplatte 9 durch die in das Spinnlösungsrohr eingesetzte Druckplatte 6 fest auf den Spinnzylinder 15 aufgepresst, wodurch ein rascher, selbsttätiger und luftdichter Verschluss geschaffen ist. 



   Die mittels Druck durch das Spinnzuleitungsrohr gelangende Spinnlösung wird durch den Kolben 1   gedrückt   und gelangt auf die Druckplatte 6, die ein Hindernis darstellt, wodurch die Spinnlösung nur teilweise in die Öffnungen 7 der Druckplatte 6 hindurchtreten kann. Durch diese Ausnutzung des Spinndruekes und die gleichzeitige Erhöhung desselben wird die Auflageplatte 9 auf den Spinnzylinder 15 fest aufgedrückt und dieser somit selbsttätig luftdicht verschlossen. 



   Der Vorteil dieser Spinnvorrichtung ist der, dass der Spinnzylinder   J   als. auch der
Spinntrichter 16 eine rasche Abmontienmg, Auswechselung und Reinigung gestattet. 



   Bei Gebrauch der Vorrichtung wird zuerst die Zuführung der Spinnlösung geöffnet, worauf man die Fällflüssigkeit freigibt, welche die ausgetretenen Fäden mitreisst. Bei Unterbrechung des Spinnvorganges wird zuerst die   Fällflüssigkeitsleitung   geschlossen, worauf die Zuführungsleitung der Spinnlösung unterbrochen wird. Das Abheben des Brausenzylinders 4/9 sowie die Auswechselung des Spinnzylinders 15 und Trichters 16 kann nun erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Trichterspinnvorrichtung   zum Verspinnen von Zelluloselösungen, z. B. für die Herstellung von Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Spinndüse im   Spinnlösungszuführrohr   eine gelochte Druckplatte vorgesehen ist, die der ihr unter Druck zufliessenden   Spinnlosung   einen derartigen Widerstand entgegensetzt, dass durch den Druck der Spinnlösung die Platte und damit der Spinnkopf auf den Spinnzylinder gepresst wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spinnlösungszuführungsrohr (2) an einem, vorzugsweise mit Dichtungsringen versehenen Kolben (1) angesetzt ist, auf dem verschieb-und feststellbar ein Brausenzylinder (4) vorgesehen ist, in den eine gelochte Druckplatte (6) eingesetzt ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein der Brause (17) unmittelbar vorgeschaltetes Sieb (8).
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Spinnlösungszuführungsrohr (2) und Kolben (1) kugelgelenkig ausgebildet ist. EMI2.1 bzw. Fällflüssigkeitszusatz-Zuführungshahn (11) besitzt.
    6. Spinnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Fällflüssigkeit Kugeln (14) od. dgl. geschaltet sind.
    7. Spinnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fällflüssigkeitszulauf seitlich angeordnet ist und mit einem Verteilungsring (. ) in Verbindung steht, über den die Kugeln (14) gehäuft sind.
AT157233D 1937-04-20 1938-03-11 Trichterspinnvorrichtung. AT157233B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE157233X 1937-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157233B true AT157233B (de) 1939-10-10

Family

ID=5678460

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157233D AT157233B (de) 1937-04-20 1938-03-11 Trichterspinnvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157233B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157233B (de) Trichterspinnvorrichtung.
DE2016803A1 (de) Düse für zwei entgegengesetzte Durchflußrichtungen mit unterschiedlichen Durchflußquerschnitten, sowie deren Verwendung
DE2058395A1 (de) Siebvorrichtung zum Abscheiden von Feststoffen aus Fluessigkeitsstroemen in Rohrleitungen
DE102011018223A1 (de) Spinndüse zum Nassspinnen
DE600266C (de) Schleudertrommel mit einem aeusseren Ringraum, welcher mit Ausflussoeffnungen am weitesten Umfang und Verbindungsoeffnungen zum Schlammraum der Trommel versehen ist
DE711583C (de) Brause
DE1660188C3 (de) Verfahren zum Anspinnen von Viskose fäden
DE520063C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseidenfaeden
DE2029492C3 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Schmelzen, insbesondere organischen Schmelzen und Kunststoffen
DE1158898B (de) Einrichtung zum gleichmaessigen Verteilen eines Staub-Foerderluft-Gemisches auf mehrere Abzweigleitungen
DE2059261A1 (de) Abscheider fuer Schwimmbadfilter
DE689779C (de) Trichterspinnvorrichtung zum Verspinnen von Celluloseloesungen
DE1966407C3 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Schmelzen, insbesondere organischen Schmelzen und Kunststoffen. Ausscheidung aus: 1939871
DE102012205936A1 (de) Filterelement
DE4032518C1 (en) Spray head for granulating liq. blast furnace slag - has flat nozzle with slot matching width of slag stream and adjustable in height
DE487817C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von OEl und Wasser aus Pressluft
DE2150605A1 (de) Zentrifuge
DE433310C (de) Verfahren zum Betriebe von Kunstseidespinnmaschinen
DE25541C (de) Verfahren und Apparate zum Reinigen von Filtermaterialien
DE245837C (de)
DE2147931C (de) Vorrichtung zum Ansaugen und Bei mischen von Zusatzstoffen in einen Flus sigkeitsstrom
DE512390C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswaschen von Filtern mit losem Filtermaterial
AT99516B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Spinnvorrichtungen für die Kunstfädenherstellung.
AT131375B (de) Verfahren und Einrichtung zum Reinigen, Mischen und Veredeln von Fetten.
CH422720A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer Filterhilfsschicht