DE249508C - - Google Patents

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DE249508C
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liquid
pressure collector
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pressure
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1001Piston pumps
    • B05B11/1015Piston pumps actuated without substantial movement of the nozzle in the direction of the pressure stroke

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  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 249508-KLASSE 30 k. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1912 ab.
Den bekannten Flüssigkeitszerstäubern zur Luftdesinfektion haftet der Mangel an, daß ihr Strahl nicht weit genug reicht, um mit demselben auch die oberen Luftschichten hoher Räume bestreichen zu können, so daß die Desinfektion derselben ganz unzulänglich ist Außerdem wird in öffentlichen Lokalen, wie Gastwirtschaften, Vergnügungsunternehmungen u. dgl. das Publikum von dem aus einer geringen, zu seiner Verdunstung ungenügenden Höhe niederfallenden Flüssigkeitsnebel in unerwünschter Weise belästigt.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Mängeln abzuhelfen, und zwar mit Hilfe eines auf den Flüssigkeitszerstäuber aufzusetzenden Drucksammlers, der im wesentlichen rohrförmig und von solcher Länge ist, daß der aus seinem oberen Ende ununterbrochen austretende Flüssigkeitsstrahl auch die obersten Luftschichten hoher Räume erreichen kann.
Es sind Flüssigkeitszerstäuber bekannt, bei denen zwecks Erzielung eines ununterbrochenen Strahles der Pumpenzylinder vor dem Druckventil mit einem Drucksammler in Form eines zylindrischen Windkessels verbunden ist, aus welchem die Flüssigkeit durch ein gleichfalls zylindrisches Steigrohr austritt, wobei letzteres nahe seinem Austrittsende mit einem Absperrhahn versehen sein kann, um bei der Schluß stellung desselben im Windkessel einen
anfänglichen Überdruck erzielen zu können.
Führt man diese bekannten Drucksammler
mit zylindrischem Windkessel und ebensolchem Steigrohr zur Erzielung des mit vorliegender Erfindung verfolgten Zweckes in größerer Länge rohrförmig aus, so zeigt sich, daß mit einem solchen Drucksammler kein gleichmäßiger Flüssigkeitsstrahl erhalten werden kann, sondern daß die Stärke desselben beständig wechselt, was darauf zurückzuführen ist, daß die Flüssigkeit aus dem Windkessel ungehindert zum Steigrohr gelangen und durch dasselbe ungehindert so rasch entweichen kann, daß während des Saughubes im Windkessel ein erheb-
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licher Druckabfall eintritt.
Dieser Mangel der unerwünschten Druckschwankungen im Windkessel wird nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß der Durchflußquerschnitt des rohrförmigen Windkessels am unteren Ende des Steigrohres bis auf enge Umlauf spalten, -Öffnungen oder -kanäle verringert ist, durch welche hindurch die Flüssigkeit aus dem Windkessel nur allmählich in das Steigrohr überströmen kann, wodurch rasche Druckabfälle im Windkessel vermieden sind und folglich die gleichmäßige Beständigkeit des Flüssigkeitsstrahles erreicht ist.
Die Verringerung des Durchflußquerschnittes des rohrförmigen Windkessels gegen das untere Ende des Steigrohres zu erfolgt vorteilhaft allmählich, um eine Art Düsenwirkung auf die aus dem Windkessel zum Steigrohr strömende Flüssigkeit zu erzielen. Diese allmähliche Verringerung des Durchfluß querschnitte s des Windkessels wird am besten durch die Erweiterung des Steigrohres gegen sein unteres Ende hin erreicht, eine Anordnung, welche den weiteren Vorteil einer zweiten Düsenwirkung auf die ausströmende Flüssigkeit innerhalb des. Steigrohres bietet und so einem plötzliehen Druckabfall im Windkessel in erhöhtem Maße vorbeugt.
Der Drucksammler gemäß der vorliegenden Erfindung ist vornehmlich zur Verwendung an Flüssigkeitszerstäubern gedacht, bei denen das Ansaugen von Flüssigkeit bei aufrechter Zerstäuberstellung erfolgt; jedoch kann der Drucksammler bei Zwischenschaltung eines entsprechenden Rohrkrümmers auch bei Zerstäubern, deren Spitze beim Saughub gesenkt sein muß, angewendet werden, wobei dann der
ίο Zerstäuber auch beim Druckhub mit seiner Spitze nach unten gehalten wird.
Diese Drucksammler lassen sich aber auch bei anderen Vorrichtungen als Desinfektionszerstäuber, z. B. Luftbefeuchtungsapparaten
o. dgl., anwenden, und es können für gewisse Zwecke auch mehrere derartige, parallel nebeneinander angeordnete Drucksammler durch 3-Krümmer zu Batterien vereinigt werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Höhenschnitt eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäß verbesserten Drucksammlers in seiner Anordnung auf einem bekannten Flüssigkeitszerstäuber, Fig. 2 im Längsschnitt die übliche Zerstäubungskappe mit Druckventil und Walze, welche vor Aufsetzen des Drucksammlers vom Zerstäuber zu entfernen sind, und Fig. 3 und 4 zwei weitere Ausführungsarten des unteren Endes des rohrförmigen Windkessels.
Der Drucksammler, welcher auf das vordere Ende des Zerstäubers 1 nach Entfernen der üblichen Zerstäuberkappe 2, des Druckventils 3 samt Feder 4 und der Zerstäubungswalze 5 aufgeschraubt wird, besteht aus dem äußeren, am oberen Ende abgeschlossenen Rohr 6 und dem über das obere Ende des ersteren ragenden Steigrohr 7, welches gegen sein unteres, an das Rohr 6. anschließendes Ende zu kegelig erweitert und knapp oberhalb des letzteren mit öffnungen 8 versehen ist, welche die Verbindung zwischen dem Hohlraum des Rohres 6 und dem Steigrohrinnern herstellen. In das untere Ende des Rohres 6 ist der mit Mutterngewinde und Handknebel 9 zum Aufschrauben auf den Zerstäuber versehene Sitz 10 für ein von der Feder 11 beeinflußtes Rückschlagventil 12 eingesetzt, welches als Ersatz für das übliche Druckventil 3 des Zerstäubers dient.
Das Rückschlagventil 12 kann entfallen, wenn das übliche Druckventil am Zerstäuber beim Aufschrauben des Drucksammlers verbleibt; jedoch ist die Anordnung des Rückschlag\^entils 12 am Drucksammler selbst vorzuziehen, um in demselben auch nach Abschrauben vom Zerstäuber einen gewissen Druck erhalten zu können, wodurch das Auffüllen des Drucksammlers bei seiner neuerlichen Verwendung erspart wird.
Auf das über das äußere Rohr 6 ragende obere Ende des Steigrohres 7 ist eine mit seitlichen Flüssigkeitsaustrittsöffnungen 13 versehene Kappe 14 geschraubt, welche zugleich eine Dichtungsmanschette 15 festhält, die gegen eine auf das Transportgewinde 16 des äußeren Rohres 6 geschraubte und durch eine Gewindehülse 17 gegen Abschrauben gesicherte Hülse 18 abdichtet. Über eine Führungsspitze 19 der Kappe 14 ist ein Dichtungsring 20 gesteckt, der einen durch Einziehen der Hülse 18 an dieser gebildeten Sitz abdichtet, so daß durch geeignetes Verdrehen der Hülse 18 ihr Sitz gegen die Dichtung 20 gepreßt oder von derselben entfernt und dadurch der Austritt der Flüssigkeit aus dem Steigrohr 7 bzw. aus den öffnungen 13 geregelt wird. An die drehbare Hülse 18 ist der übliche Rohrkrümmer 21 mit Zerstäuber kappe 22 angeschlossen, welch letztere auch unmittelbar auf die Hülse 18 geschraubt werden kann.
Es könnte die Hülse 18 am Rohre 6 auch unverdrehbar angebracht sein und die Verschiebung derselben z. B. mittels eines am Rohre 6 un verschiebbar gelagerten, mit Gewinde in die Hülse 18 greifenden Drehringes erfolgen.
Beim Gebrauche ist die Hülse 18 anfänglich 8g auf die Dichtung 20 niedergeschraubt, bis nach mehreren Hüben des Kolbens des Zerstäubers genügend Flüssigkeit in den Drucksammler gefördert und eine weitgehende Verdichtung der Luft in dem äußeren Rohre 6 erzielt ist. Sodann wird die Hülse 18 durch Verdrehen von der Dichtung 20 entfernt, worauf sofort die Flüssigkeit aus dem Rohre 7 und aus den öffnungen 13 beständig ausströmt und die Zerstäuberkappe 22 in gleichmäßigem ununterbrochenem Strahle verläßt, zu dessen Aufrechterhaltung es nur einer mäßig schnellen Betätigung des Zerstäuberkolbens bedarf. Diese Beständigkeit des Strahles wird erreicht einerseits dadurch, daß die Flüssigkeit im Steigrohre 7 beständig gepreßt, demnach am plötzlichen Entweichen gehindert wird, und daß andererseits die Flüssigkeit aus dem äußeren Rohre 6 durch den sich beständig verengenden Durchfluß querschnitt und die kleinen Umlauföffnungen 8 nur allmählich zum Steigrohr 7 gelangen kann.
Es ist nicht erforderlich, daß das Steigrohr 7 die kegelige A^erjüngung über seine ganze Länge aufweist; es genügt auch, wenn dasselbe nur in seinem unteren Teile kegelig ausgeweitet ist.
Es läßt sich auch bei Verwendung eines zylindrischen Steigrohres eine Beständigkeit des ununterbrochenen Flüssigkeitsstrahles bis zu einem gewissen Grade erzielen, wenn nur der Durchflußquerschnitt des äußeren Rohres 6 allein am unteren Ende des Steigrohres 7 eingeengt ist. Diese Verringerung des Durchflußquerschnittes kann z. B. durch Würgung des Rohres 6 oder durch Anbringung eines kegeligen Körpers 23 (Fig. 3) oder eines Bundes 24 (Fig. 4) am Steigrohr 7 oder durch An-
bringung eines trichterförmigen Körpers oder eines Ringes an der Innenseite des äußeren Rohres 6 erreicht werden. In allen diesen Fällen ist der Durchflußquerschnitt des äußeren Rohres 6 am unteren Ende des Steigrohres 7 bis auf einen schmalen Ringspalt 25 eingeengt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drucksammler zum Anschließen an Flüssigkeitszerstäuber o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Durchflußquerschnitt eines langen rohrförmigen, auf die Mündung des Pumpzerstäubers aufsetzbaren Windkessels (6) am unteren Ende des vom Windkessel umschlossenen Steigrohres (7) bis auf enge Umlauföffnungen (8) oder -kanäle (25) verringert ist, um ein langsames Nachströmen der Flüssigkeit aus dem Windkessel zum Steigrohr zu erreichen.
  2. 2. Drucksammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einengung des Durchflußquerschnittes des Winkelkesselrohres (6) das vom letzteren umgebene Steigrohr (7) gegen sein unteres Ende hin erweitert ist, wodurch auch innerhalb des Steigrohres eine Pressung der Flüssigkeit erzielt wird.
  3. 3. Drucksammler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das über das äußere Rohr (6) ragende obere Ende des Steigrohres (7) eine mit seitlichen Flüssigkeitsaustrittsöffnungen (13) versehene Kappe
    (14) aufgesetzt ist, die zwischen sich und dem Außenrohre (6) eine Dichtungsmanschette
    (15) zur Abdichtung gegen eine auf dem äußeren Rohre (6) verschiebbare Hülse (18) festklemmt, welche letztere oben einen Ausflußstutzen besitzt, dessen innerer Rand durch geeignetes Verschieben der Hülse (18) gegen eine auf der Kappe (14) angebrachte Dichtungsfläche (20) gepreßt bzw. von derselben entfernt werden kann.
  4. 4. Drucksammler nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Ende des äußeren Rohres (6) ein Rückschlagventil (12) angeordnet ist, welches einerseits als Ersatz für das übliche Zerstäuberdruckventil dient und andererseits die Aufrechterhaltung eines Überdruckes in dem vom Zerstäuber entfernten Drucksammler ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE249508C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0182667A3 (de) * 1984-11-21 1986-10-22 Plantpak Limited Flüssigkeitsabgabevorrichtung
US6190074B1 (en) 1998-07-17 2001-02-20 The Estee Lauder Companies, Inc. Mechanism for rotating case

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0182667A3 (de) * 1984-11-21 1986-10-22 Plantpak Limited Flüssigkeitsabgabevorrichtung
US6190074B1 (en) 1998-07-17 2001-02-20 The Estee Lauder Companies, Inc. Mechanism for rotating case

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