DE689745C - Kontaktausloesung fuer Hauptuhren - Google Patents

Kontaktausloesung fuer Hauptuhren

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Publication number
DE689745C
DE689745C DE1937SC116889 DESC116889D DE689745C DE 689745 C DE689745 C DE 689745C DE 1937SC116889 DE1937SC116889 DE 1937SC116889 DE SC116889 D DESC116889 D DE SC116889D DE 689745 C DE689745 C DE 689745C
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DE
Germany
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wheel
seated
arm
pin
contact
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Expired
Application number
DE1937SC116889
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Inventor
Ferdinand Schneider
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/0463Arrangements for generating normal driving pulses
    • G04C13/0472Arrangements for generating normal driving pulses by starting an independent mechanical driving devices, e.g. motor controlling the contacts

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Kontaktauslösung für Hauptuhren Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Kontaktauslösung für Hauptuhren, die konstruktiv so gelöst ist, daß die Antriebskraft des auf der Minutenradwe11e sitzenden Federhauses einmal über ein Übersetzungsgetriebe zur Hemmung, das andere Mal über ein anderes übersetzungs;getriebe ins Schnelle zu einem Hebnägelrad geführt ist, das an sich in bekannter- Weise mittels eines in kurzen Zwischenräumen angehobenen Hämmerchens ein-en Kontakthebel beeinflußt, der die Kontakte für den Aufzugmotor und für die Nebenuhren steuert. Hierbei. ist das übersetzungsgetriebe zum Hebnägelrad auf der Vorderseite der Uhrwerkplatine gelagert. Eine solche Anordnung hat den Vörteil,,daß durch die Betätigung des Kontaktwerks keine schädliche Rückwirkung auf das Gangwerk .erfolgt, einmal infolge der getrennten Kraftführung von der Triebfeder zum Hemmwerk und zum Hebnägelrad, das andere Mal infolge der durch die Übersetzung ins Schnelle in kurzen Zwischenräumen und damit mit verhältnismäßig gleichmäßiger Belastung erfolgenden Anhebung des Hämmerchens. Hierbei wird der vermehrte Kraftbedarf hierfür durch eine etwas stärkere Bemessung der Triebfeder ausgeglichen. Vorteilhaft ist ferner, daß die vorgenannte Einrichtung bei allen Uhrengattungen ohne weiteres verwendet werden kann, ferner eine leichte Zugänglichkeit zu dem Kontaktwerk bietet und dadurch eine bequeme Reparatur gestattet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Das auf der Minutenradwelle a sitzende Minutenzeigerwerkrad 3 ist im Eingriff mit dem Wechselrad 5; letzteres lagert gemeinschaftlich mit dem Rad 6- an dem an der Platte i sitzenden Stift q.. Ferner lagert drehbar an dem an der Platte i sitzenden Stift 7 der Trieb 8 nebst dem Hebnägelrad 9; in letzterem sitzen die Hebnägel i o. - Hierbei kämmt das Rad 6 mit dem Trieb 8 des Hebnägelrades. An der Platte i lagert ferner die Hammerwelle i i und an derselben schwingbar der Hammer 12, 13. An der Hammerwelle i i sitzt außerdem der Arm 14. An der Platte i sitzt ferner der Stift 15, um welchen der zweiarmige Hebel 16, 17, 18 schwingbar lagert, welcher unter dem Zug der Feder 2o mit dem Arm 17 an dem an der Platte i sitzenden Stift i 9 anliegt. Ferner sitzt an der Platte i der Stift 21, um welchen sch@vingbar der dreiarmige Kontakthebel 22, 23, 24 gelagert ist. Am Arm 22 sitzt die hervorspringende Nase 25. An dem an der Platte i sitzenden Stift 26 hakt die Feder 27, welche anderseits mit dem am Arm 22 sitzenden Stift 28 verhakt ist. Der Arm 22 ist in seiner Bewegung nach oben durch die Anschlagschraube 29 begrenzt und ruht anderseits unter dem Zug der Feder 27 auf der Stirn 18 des Auslösehebels. Aus der Abb.2 ist die Minutenradwell.e 2 ersichtlich, an welcher das Federhaus 31 mit Federhausrad 32 drehbar gelagert ist. Im Federhaus liegt die Treibfeder 33; sie ist ,einerseits verhakt mit der Welle 2, anderseits mit dem Federhausrand. An der Welle z sitzt fest das Minutenrad 34, welches mit dem Trieb 35 des Großbodenrades 36 kämmt. Letzteres kämmt mit dem Trieb 37 des Steigrades 38, und mit letzterem steht der Anker 39 im Eingriff. Das Federhausrad 32 kämmt mit dem @Laufwerkrad 4o und dieses mit dem Trieb 41 des Rades 42; letzteres kämmt mit dem Trieb 43 des Schnekkenrades 4q und dieses mit der Schnecke 45. Das Schneckenrad 44 sitzt auf der Welle 46 drehbar; es wird aber durch die Spreizfeder 47 nebst dem Klemmfutter 48 mit der Welle gekuppelt. An dem Wellenstumpf der Welle 46 sitzt fest das Rad 49, welches mit dem Rad 5o des Kontaktorgans 51 kämmt. Das Stundenrad 52 kämmt mit dem Trieb 53 des Wechselrades 5.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun wie folgt: Bei der Drehung des Minutenzeigerwerkrades 3 in der Uhrzeigerrichtung wird das mit ihm kämmende Wechselrad 5 in umgekehrter Richtung mitgedreht, so auch das mit ihm auf gleicher Welle sitzende Rad 6, wodurch der mit ihm kämmende Trieb 8 und das mit diesem verbundene Hebnägelrad 9 mitgedreht werden. Bei der fortschreitenden Drehung des Hebnägelrades wird durch einen der Hebnägel i o der Nebenarm 14 des Fallhämmerchens 12, 13 allmählich angehoben, bis schließlich der Nebenarm 14 von einem Hebnagel abgleitet und dadurch das Hämmerchen abfällt und mit seinem Klöppel 13 den Arm 17 der Sperrklinke 16, 18 nach unten drückt. Bei dieser Drehbewegung wird der Sperrarm 18 nach. links verstellt, so daß der bisher auf seiner Stirn ruhende Stift 3o des Langarmes 22 von der Stirn abgleitet und sich an der rechten Seite des Armes 18 anlehnt. Hierdurch ist gleichzeitig der um den Stift 21 gedrehte Arm 22 unter dem Zug der Feder 27 nach unten geschnellt und die mit ihm verbundenen Kontaktarme 23, 24 verstellt worden. Die mit letzteren in Verbindung tretenden Kontaktorgane sind in der Zeichnung fortgelassen. Der Zug der Feder ist so geregelt, daß an den Kontaktarmen 23, 24 ein kräftiger Druckauftritt, während am Ende des Langarmes 22 nur ein geringer Druck zwischen dem Stift 3o und der Stirn des Sperrarmes i8 vorhanden ist. Bei der Kontaktherstellung wird ein Kleinelektromotor in Drehung versetzt, welcher, mit der Schnecke 45 gekuppelt, die Laufräder und Triebe 44, 43, 42, 41, 40, 32 in Drehung versetzt, wodurch auch die Nachspannung der Treibfeder 33 erfolgt. Durch die Kontaktorgane 49, 5o, 51, welche durch das Schneckenrad 44 mitgedreht werden, geschieht zwangsläufig in reinen Perioden die Rückführung des Schaltarmes 22, wobei der Stift 3o wieder seinen Sitz auf der Stirn des Sperrarmes 18 einnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontaktauslösung für Hauptuhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft des auf der Minutenradwelle sitzenden Federhauses einmal über ein übersetzungsgetriebe zur Hemmung, das andere Mal über ein anderes, außerhalb der Platinen sitzendes übersetzungsgetriebe ins Schnelle (3, 4, 5, 6, 7, 8) zu einem Stiftenrad (9, io) geführt ist, welch letzteres jede Minute oder öfter ein Hämmerchen (i i bis 14) anhebt, welches in seinem Niederfallen die Stromschlußvorrichtung für den elektromotorischen Aufzug der Treibfeder sowie für die Steuerung der Nebenuhren betätigt.
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