DE689463C - Verfahren und Vorrichtung zum Anklammern der Windungen von Sprungfedern einer Federeinlage fuer Matratzen, Polstermoebel o. dgl. an ihrem Halterahmen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anklammern der Windungen von Sprungfedern einer Federeinlage fuer Matratzen, Polstermoebel o. dgl. an ihrem Halterahmen

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DE689463C
DE689463C DE1937E0050079 DEE0050079D DE689463C DE 689463 C DE689463 C DE 689463C DE 1937E0050079 DE1937E0050079 DE 1937E0050079 DE E0050079 D DEE0050079 D DE E0050079D DE 689463 C DE689463 C DE 689463C
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EPEDA WERKE RUDOLF PLATTE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/04Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled
    • A47C23/05Frames therefor; Connecting the springs to the frame ; Interconnection of springs, e.g. in spring units
    • A47C23/0515Frames therefor; Connecting the springs to the frame ; Interconnection of springs, e.g. in spring units using clamps or similar connecting means

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  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Anklammern der Windungen von Sprungfedern einer Federeinlage für Matratzen, Polstermöbel o. dgl. an ihrem Halterahmen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anklammern der Drahtwindungen von Sprungfedern mittels Blechklammern an den Halterahmen einer Federeinlage. Bisher geschieht das Verklammern von Hand, indem jede einzelne Klammer mittels eines geeigneten Werkzeuges um den Rahmen herumgeklammert wird. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und zeitraubend, ferner auch kostspielig, da besonders angefertigte und vorgeformte Blechklammern erforderlich sind.
  • Andererseits ist bekannt, Sprungfedern auf Metalltraggurten dadurch zu befestigen, daß sie bei Niederdrücken der Federn auf den Gurt aus diesen Zungen herausgeschnitten werden, die den Federdraht von entgegengesetzten Seiten umschließen. Dieses Verfahren ist aber nur beschränkt anwendbar, weil es dünnwandige und daher nicht formbeständige Metallgurte voraussetzt, nicht aber bei den zur Versteifung und Formgebung dienenden Rahmen verwendet werden kann.
  • Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich aber um ein Verfahren, um die übliche Blechklammerverbindung zwischen dem formgebenden Rahmen und den Sprungfedern in besonders einfacher und zuverlässiger Weise sowie in kürzester Zeit herzustellen.
  • Die Erfindung besteht demgemäß darin, däß in zwangsläufig fortlaufenden Arbeitsgängen die Sprungfederbefestigungsklammer absatzweise von einem von einer Vorratstrommel zugeführten Metallband abgeschnitten, verformt und um die zu verbindenden Teile herumgepreßt wird.
  • Auf diese Weise wird die Beschaffung besonders vorgeformter Blechklammern vermieden und an Kosten gespart, andererseits können die Klammern an dem Halterahmen in erheblich kürzerer Zeit angebracht werden, wodurch die Herstellung der Einlagen wesentlich verbilligt wird.
  • Die zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem am Maschinenkörper geführten Schlitten, der die beim Arbeitshub gemeinsam arbeitenden Werkzeuge, d. h. das Schneidmesser, den Form- und Schließstempel, trägt, während er beim Aufwärtshub die Vorschubeinrichtung für das Metallband und zugleich die Zubringevorrichtung der unter dem Formstempel vorgeformtenKlammer an den Schließstempel in Bewegung setzt. Auf diese Weise wird, da eine größere Zahl von Arbeitsvorgängen sowohl beim Aufwärtshub als auch zugleich beim Abwärtshub bewegt werden,eine ;größere Arbeitsgeschw digkeit erzielt.
  • Eine regelbare Verstellung der Vorscheb-: einrichtung ermöglicht es, je nach BedäiW größere oder kleinere Klammern herzustellen während durch den einstellbaren Bewegungsweg des Zubringers eine einwandfreie Zuführung auch von Klammern verschiedener Gestalt an die Schließstelle gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine Draufsicht bzw. Seitenansicht einer federnden Einlage, teilweise bei weggeschnittenem Überzug; Abb. 3 bis 6 die Vorrichtung in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen, Abb. 7 bis 9 in vergrößertem Maßstab die im Gesenk hergestellte Klammer mit eingelegtem Rahmen und Federdraht sowie in angebrachtem Zustand, Abb. io eine Vorderansicht des oberen Teiles der Vorrichtung.
  • Mit der in den Abb. 3 bis 6 und io dargestellten Maschine sollen die Randfedern i der in den Abb. i und 2 dargestellten Federeinlage der Auflagematratze 2 mittels Blechklammern 3 an den Halterahmen 4 befestigt werden. Mit der neuen Maschine wird dabei nicht nur das Anklammern vorgenommen, sondern es werden auch von einem endlosen Bandeisen 5 abgeschnittene Teilstücke zu einer Klammer vorgeformt und den das Anklammern ausübenden Werkzeugen zugebracht.
  • Das Abschneidewerkzeug 7, der die Klämmer 3 formende Pragstempel 8 und das die Klammer schließende Werkzeug 9 sind an einem Schlitten io angebracht; der in einer Führung I2 des Maschinenkörpers i i unter Vermittlung eines mit dem Antrieb verbundenen Hebelgestänges 14, 15 auf und ab bewegt wird. Die drei Werkzeuge, Schneidmesser 7, Pragwerkzeug 8 und Schließstempel 9, sind an einem seitlichen Arm 16 des Schlittens io auswechselbar angebracht und werden also gemeinsam auf und ab bewegt.
  • Das zum Herstellen der Klammer dienende Bandeisen 5 wird von einer nicht dargestellten Trommel abgezogen, und zwar wird es absatzweise dem Schneidwerkzeug 7 durch eine am Maschinenkörper i i angebrachte bogenförmige Führung 18 zugeführt. Das Zubringen erfolgt in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens io. Dieser hat zwei in Lagern verschraubbare Anschläge 2o, 21, die mit einem in einerFührung23 desMaschinenlcörpers i i verschiebbaren Teil 24. zusammenwirken, der eine Mitnehmervorrichtung für das Bandeisen 5 aufweist. Der Mitnehmer besteht, wie aus der Abb. 3 ersichtlich, aus inem Hebel 26, der durch Wirkung einer # der 27 gegen einen Anschlag 28 gedrückt wird und der nur dann zur Wirkung kommt, eenn der verschiebbare Teil a4 nach oben bewegt wird. Durch die Anordnung der v erschraubbaren Anschläge 2o und 21 kann dabei die jeweilige Vorschublänge des Werkstoffes 5 geregelt werden: In der Abb.3 befindet sich der Schlitten io in seiner höchsten Endstellung DaSBandeisen 5 ist beim Aufwärtsbewegen des Schlittens io mitgenommen und ragt aus der oberen Öffnung der bogenförmigen Führung iS mit seinem zur Herstellung der Klammer dienenden Endteil 5" hervor. Bei der gleichen Bewegung des Schlittens io ist aber auch, wie weiter unten hochnäher ausgeführt wird, eine beim vorhergehenden Arbeitshub des Schlittens io abgeschnittene und vorgeformte Blechklammer 3 mittels eines Greifers 4o dem unterhalb des Schließstempels 9 befindlichen Amboß 37 zugebracht.
  • Beim Abwärts-; d. h. Arbeitshub des Schlittens io wird nun, wie insbesondere aus der Abb. 5 ersichtlich, der Bandeisenteil 5" abgeschnitten und gleichzeitig von dem Prägstempel8 in ein am oberen Teil des Maschinenkörpers i i befindliches Gesenk 3o hineingedrückt. Hierbei erhält er; wie es die Abb. 7 zeigt, eine im Querschnitt U-förmige Gestalt, wobei in den Steg 31 eine zur Aufnahme des Federdrahtes dienende Verkröpfung 32 eingedrückt ist.
  • In die so hergestellte Klammer wird dann, nachdem sie auf dem Amboß 37 vorgebracht ist, die Sprungfederwindung und ihr Halterahmen 4 eingelegt, so daß durch Umbiegen der Klammerschenkel 36 eine Befestigung des Federdrahtes am Rahmen 4 erfolgt (vgl. die Abb. 8 und 9). Das Umlegen der Schenkel 36 erfolgt dabei mittels des Schließstempels 9.
  • Die im Gesenk 3o vorgeformte Blechklammer wird auf den Arbeitstisch 37 mittels auf beiden Seiten des Maschinenkörpers angeordneter federnder Greifer 40 zugeführt. Diese sind, wie aus der Abb. io ersichtlich, seitlich an einem verschiebbaren Gleitstück 41 befestigt, das auf einer waagerechten Stange 42 sich führt und in einen Schlitz 65 des Maschinenkörpers i i hineinragt. Die Stange 42 ist an einem in senkrechter Richtung verschiebbaren Teil 43 angebracht, der bei der Bewegung des Schlittens io in gewissen Grenzen mitgenommen wird. Seine Bewegung wird durch verstellbare Anschläge 45@ 46 geregelt, die in am ortsfesten Ma- j schinenkörper angebrachten Lagern 48 verschraubbar sind. Der die Stange 42 tragende Teil 43 ist an einer Führung 49 des Schlittens io verschiebbar, wobei er unter Vermittlung einer Reibungs- bzw. Bremsfeder 50 mit dem Schlitten io gekuppelt ist, die auf dem Ende eines durch einen Schlitz 7o des Körpers 43 hindurchragenden Stiftes 7 i angeordnet ist und gegen die Vorderfläche des Teiles 43 sich anlegt.
  • Die senkrechte Bewegung des die Stange 42 tragenden Teiles 43 braucht auch nur gering zu sein, damit der federnde Greifer 40 die vorgeformte Klammer 3 aus dem Gesenk 3o herausnehmen und dem etwas höher gelegenen Amboßtisch 37 zuführen kann.
  • Die seitliche Verschiebung der Greifer 40 veranlaßt ein auf dem Bolzen 56 gelagerter Kniehebel 54 52, dessen längerer Schenkel 5i einen Schlitz 53 begrenzter Länge hat, in den ein am Greiferkörper 41 befindlicher Stift 54 eingreift. Der kürzere Schenkel 52 des Kniehebels wird von den am Schlitten io befindlichen Anschlägen 59, 6ö mitgenommen.
  • Wie aus der Abb. 4 ersichtlich, wird beim Arbeitshub des Schlittens io der Körper 43 und damit der Greifer 40 mitgenommen. Gleichzeitig wird dieser durch den Kniehebel 54 52 auf der Führungsstange 42 in Pfeilrichtung x nach rechts bewegt, so d'aß er, wie es die Abb. 5 zeigt, in der unteren Stellung des Schlittens ii zu beiden Seiten des Gesenkes 30 sich befindet. Bewegt sich jetzt der Schlitten ii nach aufwärts (vgl. die Abb. 6), so wird der Greifer 40, der inzwischen die Klammer 3 ergriffen hat, nach oben und entgegen der Pfeilrichtung x zur Seite bewegt. Die Abb.3 zeigt die eine Endstellung des Greifers 40, bei der die Blechkammer 3 dem Amboßtisch 37 zugeführt ist. In dieser Stellung haben sämtliche Werkzeuge 7, 8 und 9 ihre Hochlage eingenommen. Die Federwindung der Randfeder wird zusammen mit dem Rahmen in die Blechklammer 3 eingedrückt, wobei der leicht verschiebbare Greifer 40 nach unten gedrückt wird.
  • Bei jedem Arbeitshub des Schlittens i i, d. h. beim Abwärtsgang, wird also von dem absatzweise vorgeschobenen Bandeisen 5 der die Klammer 3 bildende Teil 5" abgeschnitten und im Gelenk 30 vorgeformt; ferner wird gleichzeitig die im vorhergehenden Arbeitshub fertiggestellte und vorigebracbte Blechklammer mit ihren Schenkeln um den Halterahmen 4 herumgelegt und die Federwindung befestigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Anklammern der Windungen von Sprungfedern einer Federeinlage für Matratzen, Polstermöbel u. dgl. an ihrem Halterahn ien mittels Sprungfederbefestigungsklammern, dadurchgekennzeichnet, daß in zwangsläufig fortlaufenden Arbeitsgängen die Sprungfederbefestigungsklammer absatzweise von einem von einer Vorratstrommel zugeführten Metallband abgeschnitten, verformt und um die zu verbindenden Teile herumgepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Maschinenkörper (ii) geführten Schlitten (io), der die in Vorschubrichtung des Metallbandes (5) hintereinander entsprechend angeordneten und beim Abwärtshub gemeinsam arbeitenden Werkzeuge, und zwar das Schneidmesser (7), den Formstempel (8) und den Schließstempel (9), trägt und die beim Aufwärtshub wirkende Vorschubeinrichtung (24, 26) für das Bandeisen (5) und Zubringevorrichtung.(4i, 42) der vorgeformten Klammer (3) unter den Schließstempel (9) in Bewegung setzt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zubringer für dievorgeforrnteKlammer (3) beiderseits des Maschinenkörpers (ii) federnde Greifer (4o) an einem Gleitstück (4i) angebracht sind, das in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens (io) in begrenzt einstellbarer Höhe und zugleich quer dazu hin und her verschiebbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung für das Bandeisen (5) aus einem am Maschinenkörper-(ii) parallel zur Schlittenbewegung verschiebbaren, mit Federklemme (26) versehenen Gleitkörper (24) besteht,- dessen Bewegungsvorschub von am Schlitten (io) befindlichen verstellbaren Anschlägen (20, 21) geregelt wird.
DE1937E0050079 1937-08-18 1937-08-18 Verfahren und Vorrichtung zum Anklammern der Windungen von Sprungfedern einer Federeinlage fuer Matratzen, Polstermoebel o. dgl. an ihrem Halterahmen Expired DE689463C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3910939A1 (de) * 1989-04-05 1990-10-11 Spuehl Ag Maschine zum ausstanzen von butterflyklammern zur befestigung an einem rahmen eines federkerns

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3910939A1 (de) * 1989-04-05 1990-10-11 Spuehl Ag Maschine zum ausstanzen von butterflyklammern zur befestigung an einem rahmen eines federkerns
US5042124A (en) * 1989-04-05 1991-08-27 Spuhl Ag Machine for punching out butterfly clips for fastening to a frame of a spring core

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