DE68900C - Bewegliche Hemmschuhführung - Google Patents
Bewegliche HemmschuhführungInfo
- Publication number
- DE68900C DE68900C DENDAT68900D DE68900DA DE68900C DE 68900 C DE68900 C DE 68900C DE NDAT68900 D DENDAT68900 D DE NDAT68900D DE 68900D A DE68900D A DE 68900DA DE 68900 C DE68900 C DE 68900C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shoe
- rail
- brake shoe
- guide
- flap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
- Tires In General (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, vermittelst dessen leere und beladene
Eisenbahnwagen, welche von einem sogenannten, in Steigung bis 1: 70 liegenden
Ablaufgeleis abgelassen werden, um sie dann auf einem beliebigen Rangirgeleis an einer bestimmten
Stelle aufzuhalten bezw. zu verhindern , dafs der ablaufende Wagen nicht mit allzugrofser Gewalt gegen andere Wagen aufstöfst
und deren Zertrümmerung verursacht:
Aufserdem soll durch diesen Apparat das bisherige gefahrvolle Rangiren mittels Bremspfahles
beseitigt werden, bei welchem unzählige schwere und tödtliche Verletzungen unvermeidlich
sind und häufig vorkommen.
Dieser Eisenbahnwagen-Hemmschuh ist in der beiliegenden Zeichnung in :
Fig. ι in einer Vorderansicht,
Fig. 2 in einer Seitenansicht und
Fig. 3 in einem Grundrifs
dargestellt.
dargestellt.
Der Schuh besteht in seiner Hauptform aus drei mit Scharnieren versehenen Theilen, und
zwar:
ι. aus einer Schleifschiene a, die an der
einen Seite zwei feste Lappenschienenführungen d und dl und zwei Scharnieraugen h
und h1 besitzt;
2. aus einer federnden Auflaufschiene b, welche an den Enden mit je einem Scharnier versehen
ist und am oberen Ende, wo das Rad ausläuft, entsprechend verstärkt ist;
3. aus zwei mit Scharnieraugen versehenen Verbindungsstücken c und c1;
4. aus einer mit einem Scharnierauge versehenen, am hinteren Theil halbrund geformten
Klappe e, an welcher ein um die Schienenwinkellaschenstücke abstehender Lappen e1 sich
befindet, der als Führung für den Schuh dient, wenn derselbe die Winkellasche zu
passiren hat.
Ferner befindet sich an der Klappe e ein Anschlagwinkel k, der dazu dient, die Klappe
in ihrem Hub zu begrenzen, indem er gegen die Auffahrtschiene b schlägt und so ein Ueberschlagen
der Klappe verhindert, aufserdem aber auch ein zu weites Abbiegen der Klappe e in horizontaler Richtung nicht zuläfst.
Eine Feder, die auf dem Scharnierbolzen g' sitzt, hat zunächst den Zweck, die Bolzenmutter
vor dem Losdrehen zu verhindern, aufserdem aber die Klappe e, wenn sie durch ein Hindernifs, z. B. bei einem breitgefahrenen
Schienenkopf, in horizontaler Richtung verschoben worden ist, in ihre alte Lage zurückzuschieben.
Die drei Haupttheile a, b und c sind durch die Bolzen g' g" g'" in den Scharnieren zu
einem Ganzen mit einander verbunden.
Der Vorgang beim Gebrauch dieses Eisenbahnwagen-Hemmschuhes ist folgender:
Soll ein vom Ablaufgeleis kommender Wagen irgend auf einem anderen Geleise aufgehalten
werden, so stellt man den Schuh auf dasselbe derart, dafs er mit der Spitze in der Richtung
des ankommenden Wagens und dafs die bewegliche Führung e an die Schienenseite der
Winkellasche f zu stehen kommt.
Nachdem der Wagen den Schuh erreicht hat, wird er auf der Auffahrtschiene b nicht
nur auflaufen, sondern diese auch durchbiegen bezw. verlängern, was vermittelst der Scharnier-
Verbindungsstücke c und c1 möglich ist und
wodurch eine federnde, prellstofsfreiere Auffahrt erzielt wird.
Ferner wird durch diese elastische Auffahrt nicht mehr ein Wegschleudern des Schuhes
von der Schiene stattfinden, derselbe erhält dadurch auch eine bedeutend längere Haltbarkeit
als die bisherigen, die ein starres System bilden.
Kommt nun beim Rutschen des Schuhes mit dem aufgefahrenen Wagen ersterer an einen
Schienenstofs mit Winkellaschenverbindung f, so wird sich der vordere engere Theil der beweglichen
Klappe e nach aufwärts und der hintere, um die Laschenstärke weitere Theil
nach abwärts bewegen und eine ununterbrochene Schuhführung herstellen, indem der
Schuh an der inneren Seite von den festen Führungen d und d1 und an der äufseren
Seite hinten von dem abgekröpften Klappentheil e1 an der Winkellasche geführt ist.
Sobald der Schuh die Lasche passirt hat, fällt sie von selbst ohne Federdruck in ihre
horizontale Lage zurück, wodurch die normale Schienenkopfführung wieder hergestellt wird.
Zufolge seiner mehrtheiligen Construction kann jeder abgenutzte Theil bequem für sich
ausgewechselt werden.
Der in Fig. 4 bis 7 dargestellte Schuh besitzt genau dieselbe Construction, nur hat die Führungsklappe
e insofern eine Veränderung erfahren, dafs sie sich nicht mehr um den Bolzen
g" dreht und verschiebt, sondern sich auf zwei Bolzen g und g" nur horizontal seitlich
verschieben kann und durch zwei Spiralfedern an den Schuh bezw. Schienenkopf gedrückt
wird, aufserdem am hinteren Ende etwas abgebogen ist und zwei oval ausgerundete Führungsschlitzlöcher
i und z'1 besitzt, die gestatten, dafs die Führung e bei der seitlichen Ausweichung
eine etwas schiefe Stellung einnehmen kann.
Claims (2)
1. Eine bewegliche Hemmschuhführung, bestehend aus einer um einen Scharnierbolzen
frei beweglichen, mit Bolzenauge versehenen, durch eine Spiralfeder seitlich
angedrückten Schiene fej, welche an dem kreisförmig gebogenen Ende um die Stärke
der Winkelschiene gekröpft ist.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Hemmschuhzuführung, bestehend
aus einer ah einem Ende abgebogenen Winkelschiene (e), die mit zwei
oval ausgerundeten Führungsschlitzlöchern versehen, in Bolzen geführt ist und durch
zwei Spiralfedern an den Schuh gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE75115T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68900C true DE68900C (de) |
Family
ID=5636999
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75115D Expired - Lifetime DE75115C (de) | Bewegliche Hemmschuhführung | ||
| DENDAT68900D Expired - Lifetime DE68900C (de) | Bewegliche Hemmschuhführung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75115D Expired - Lifetime DE75115C (de) | Bewegliche Hemmschuhführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE68900C (de) |
-
0
- DE DENDAT75115D patent/DE75115C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT68900D patent/DE68900C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE75115C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2014915C3 (de) | Schleppkettenkreisförderanlage | |
| DE2508232A1 (de) | Bewaesserungsmaschine mit leitungs- nachfuehreinrichtung | |
| DE945014C (de) | Foerderband mit Quertraegern | |
| DE1952443U (de) | Gehaenge fuer umlaufluftseilbahn. | |
| DE68900C (de) | Bewegliche Hemmschuhführung | |
| DE102014008951A1 (de) | Planenaufbau | |
| DE2506629A1 (de) | Foerderer | |
| AT397824B (de) | Gleisstopfmaschine mit gleishebe- und richtaggregat | |
| DE69358C (de) | Hemmschuh mit federnder Auffahrtschiene für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE1066143B (de) | ||
| CH631395A5 (en) | Device for moving railway wagons | |
| DE893658C (de) | Zug- und Stossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge mit einem Kupplungs- und einem puffernd wirkenden Stossglied | |
| DE102014008952A1 (de) | Planenaufbau | |
| DE1295584C2 (de) | Laufwerk fuer eine Einschienenhaengebahn | |
| DE529102C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper | |
| AT78683B (de) | Lenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge. | |
| DE1012531B (de) | Vorrichtung zur Verbindung eines Zugwagens mit einem Anhaenger | |
| DE19956147C2 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten von rückbaren Bandanlagen | |
| DE82945C (de) | ||
| DE677382C (de) | Einrichtung zur Verhinderung der UEbertragung von Radstoessen in die Deichsel bei mit Drehschemellenkung versehenen Fahrzeugen | |
| AT209734B (de) | Einrichtung am Laufwerk von waffentragenden Gleiskettenfahrzeugen | |
| DE948606C (de) | Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen | |
| AT115700B (de) | Drehschemeleinrichtung für den Straßentransport von schwerem Langgut mittels Lastkraftwagen- oder Motorschlepperzügen. | |
| DE441816C (de) | Selbsttaetige Gleisbremsanordnung fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| AT21588B (de) | Selbsttätige Mittelpufferkupplung. |